OnTeamz // Der Ausbildungspodcast  Strukturen, Impulse & echte Gespräche

OnTeamz // Der Ausbildungspodcast Strukturen, Impulse & echte Gespräche

Der Ausbildungspodcast

Transkript

Zurück zur Episode

00:00:02: Marc Fischer: Es geht los zur Premiere, weil Sergio, du bist, der erste Schweizer Gast, den ich habe. Ich freue mich sehr.

00:00:12: Marc Fischer: Ja.

00:00:13: Sergio Nuzzo: Herzlichen Dank für diese Ehre, die mir hier zuteil wird.

00:00:19: Marc Fischer: Die wie ich quasi bei Linkedin auf dich gestoßen bin. Das war nämlich dein Post mit deiner Morgenroutine.

00:00:44: Sergio Nuzzo: Ja genau die Morgenroutine.

00:00:47: Marc Fischer: Dann habe ich gedacht, wow, okay, so bist du vor 2 min auch noch dagestanden. Marc: und.

00:01:03: Marc Fischer: Habe ich mich so.

00:01:05: Sergio Nuzzo: Oder.

00:01:06: Marc Fischer: Connected gefühlt. Was ist deine Morgenroutine? Was machst du.

00:01:11: Sergio Nuzzo: Ja, als erstes Mal. Herzlichen Dank der Mark, dass ich hier reinspringen darf und die Schweiz vertreten kann, so mehr oder weniger. Ja, ich will das jetzt nicht so übertreiben. Aber herzlichen Dank. Ja, Meine Morgenroutine ist mir sehr, sehr wichtig. Ich finde es natürlich für mich also natürlich nicht, aber ich finde es für mich

00:01:30: Sergio Nuzzo: maßgebend, den morgen den Tag so zu starten.

00:01:35: Sergio Nuzzo: so kontrolliert wie möglich zu starten, ohne aufzustehen und dann schon alle Termine oder sonst irgendwie Stresssituationen oder Stressoren im Hinterkopf zu haben.

00:01:47: Sergio Nuzzo: Für mich ist es wirklich wichtig. Egal, wann der Tag losgeht, je nachdem, wann ich die ersten Beratungen habe, oder Meetings. Irgendwo

00:01:54: Sergio Nuzzo: nehme ich mir wirklich so 15 bis 30 min Zeit. Ich stehe auf das erste, was ich mache ist, das ist jetzt vielleicht nicht ganz so lecker, aber so 60 Grad warmes Wasser

00:02:08: Sergio Nuzzo: gewöhnt man sich dran. und dann geht es dann auch schon so ein paar Übungen zu machen.

00:02:22: Sergio Nuzzo: um die Verspannung ein bisschen zu lösen, Rücken Muskulatur stärken. Ja. So 2, 3 Sachen, die ich dann mache. Das sind eigentlich 6 Übungen, genau die ich mache, und danach

00:02:35: Sergio Nuzzo: einfach mal in Ruhe ankommen, durchatmen. und eben du hast das mit Foto, mit dem

00:02:42: Sergio Nuzzo: mit dem Balkon gesehen. Das ist hier in diese Richtung. Das mache ich auch sehr gerne jetzt, wenn es kalt ist, sowieso sehr gerne, weil man kommt, dann von den Übungen. und dann trinkt man noch einen Tee oder ein Wasser mit

00:02:57: Sergio Nuzzo: mit einer schönen Aussicht, sofern das Wetter mitspielt. und so beginnt der Tag immer am besten.

00:03:04: Marc Fischer: Stark. Okay, und wann hast du mit der Morgenroutine irgendwann mal begonnen?

00:03:10: Sergio Nuzzo: Das ist gar nicht mal so lange her. Das sind etwa so 3, viertel Jahre.

00:03:17: Sergio Nuzzo: Vorher.

00:03:18: Marc Fischer: Hatte ich da Stress und so dahin gebracht, dass du gesagt hast, ich

00:03:23: Marc Fischer: bin sofort irgendwie im Geschehen drin, oder hast du es einfach irgendwie auf Tiktok gesehen, oder.

00:03:29: Sergio Nuzzo: Tatsächlich habe ich etwa 3 oder 4 von meinen Übungen aus Tiktok. Das ist so einer der Cali Sthenics Macht oder so, und der macht so ein paar coole Sachen, wenn es um den unteren Rücken geht. und das ist für mich auch irgendwie ein bisschen

00:03:46: Sergio Nuzzo: durchs Reiten. Habe ich da ein bisschen Mühe ab und zu in den Alltag. Deshalb habe ich das von da genommen, tatsächlich, Aber ja, es war tatsächlich so ein bisschen der Stress

00:03:57: Sergio Nuzzo: ganz viele Termine den ganzen Tag. und wenn man dann diese Sachen mit nach Hause nimmt und am Abend bevor man schlafen geht noch schnell den nächsten Tag noch schnell anschaut. Okay, was muss ich machen? Wann muss ich aufstehen, Man muss sich vorbereiten und dann so schlafen geht, hat man das wie

00:04:15: Sergio Nuzzo: diese Transitzeit vom Schlafengehen, also Müdigkeit zu schlafengehen, kommt einfach zu kurz.

00:04:22: Sergio Nuzzo: und wenn ich dann morgens aufstehe, dann ist das gleich der erste Gedanke. und ich habe das erst mal so ein bisschen schleppend gemacht. Ja, ich mache das jetzt mal. und da war die Motivation auch nicht wirklich immer da.

00:04:36: Sergio Nuzzo: Aber ich muss echt sagen, Seitdem ich das regelmäßig mache, ist es ganz anders. Also, die Dynamik ist ganz anders. Morgens. Da, stehst du auf. Du weißt genau, okay, aufstehen, Wasser aufgucken und ausmachen und dann irgendwann mal kommt denn das dann

00:04:52: Sergio Nuzzo: das ganze andere Zeug. Ja, das ist einfach eine ganz andere Energie in den Tag zu standen.

00:04:58: Marc Fischer: Ja verrückt, wie man sich da so reinziehen lässt.

00:05:01: Sergio Nuzzo: Ich.

00:05:02: Marc Fischer: Vor allem wenn man dann auch so Termine hat, wo man weiß, das wird, das wird schon

00:05:08: Marc Fischer: prickelnd. Ja, nennen wir es mal so.

00:05:12: Sergio Nuzzo: Vielen Dank.

00:05:14: Marc Fischer: Den.

00:05:29: Sergio Nuzzo: Genau.

00:05:30: Marc Fischer: Tintabo.

00:05:31: Sergio Nuzzo: Den Tabu genau richtig.

00:05:33: Marc Fischer: Ist der.

00:05:34: Sergio Nuzzo: Kleiner großer Hund, der ist 50 Kilo, und momentan schnarcht er vor sich hin.

00:05:41: Sergio Nuzzo: neben mir hier. Aber ja, das ist tatsächlich so mein Buddy, meine Gefährten und auch natürlich mein

00:05:51: Sergio Nuzzo: mein Partner in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, der ist immer bei mir.

00:05:56: Sergio Nuzzo: und egal, ob das jetzt ein Termin ist, in der Familie oder vielleicht in einer Schule oder in einem Unternehmen, er ist eigentlich Meistens, ich sage jetzt, es ist ja nicht immer überall willkommen, und es sind ja nicht immer und überall willkommen. Ich kommuniziere das aber immer offen und

00:06:16: Sergio Nuzzo: immer so früh wie möglich, damit man sich auch

00:06:19: Sergio Nuzzo: darauf einstellen kann. und meistens ist es, sodass, wenn man ein Besucher ist, macht man da ab und zu gerne mal eine Ausnahme, aber er ist

00:06:29: Sergio Nuzzo: definitiv ein sehr guter Zuhörer und natürlich auch Eisbrecher.

00:06:35: Marc Fischer: Ja ein Richback, oder? Was ist das.

00:06:38: Sergio Nuzzo: Ja.

00:06:40: Marc Fischer: Die sind ja immer groß, aber.

00:06:42: Sergio Nuzzo: Ist.

00:06:43: Marc Fischer: Ganz ruhige Augen, schöner Hund.

00:06:46: Sergio Nuzzo: Vielen Dank. Ja.

00:06:48: Marc Fischer: Ja, das haben wir in der Tat auch gemacht mit unserem Labrador, dem Carlo, Der hat dann die Besuchshundausbildung gemacht, der war schon in

00:06:57: Marc Fischer: Schulen, Kindergärten, Altenheime. und ja, das ist verrückt. Verrückt. Was da manchmal passiert.

00:07:05: Sergio Nuzzo: Die Tiere, Die haben einen ganzen anderen Zugang zum Menschen.

00:07:10: Marc Fischer: In welchem Setting hast du das Gefühl, bei dir oder in welchen Bereichen?

00:07:17: Marc Fischer: wird er am Besten angenommen?

00:07:25: Sergio Nuzzo: Am besten in der Familienarbeit.

00:07:28: Sergio Nuzzo: Es ist ja, sodass ich ja hauptsächlich mit Kindern und Jugendlichen arbeite, egal ob das jetzt therapeutisch ist in der

00:07:36: Sergio Nuzzo: Verhaltenspsychologie, Resilienz, Selbstwirksamkeit oder bei der

00:07:48: Sergio Nuzzo: Grundbildung. Wir haben ja hier in der Schweiz das duale Bildungssystem. Das heißt, wir haben ja eine Lehre. Wir sagen eine Lehre, eine

00:07:57: Sergio Nuzzo: eine Berufslehre, und das ist die Grundbildung bei uns, und die geht so jetzt mittlerweile von 2 Jahren. Eba. Das ist kein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis, aber doch eine gleichwertige Ausbildung, mehr oder weniger. und es gibt 2, Jahre, 3 Jahre, 4 Jahre, je nachdem, welche Richtung man da nimmt.

00:08:15: Sergio Nuzzo: Aber es ist nach wie vor die Grundbildung. Wenn man nicht studieren geht an der Uni oder Hochschule usw.

00:08:21: Sergio Nuzzo: und da arbeite ich auch stark mit Jugendlichen zusammen.

00:08:27: Sergio Nuzzo: und eben da in Schulen. und so ist es eher problematisch mit Hunden und Tieren.

00:08:34: Sergio Nuzzo: aber ganz bestimmt bei Familien wo man dann in die Familie reingeht, weil ich mache, hauptsächlich

00:08:40: Sergio Nuzzo: Hausbesuche. Das heißt, ich gehe zu den Familien nach Hause

00:08:43: Sergio Nuzzo: und ich schaue mir die Systematik und die Dynamik zu Hause an.

00:08:48: Sergio Nuzzo: und falls nötig, interveniere ich dort

00:08:54: Sergio Nuzzo: am Ort des Geschehens, quasi, wo sich auch alle wohlfühlen und sie nicht zu mir irgendwo in einem fremden Raum sitzen müssen und so Stier sitzen und Fragen beantworten. Das mag ich nicht so gerne. Deshalb gehe ich dann immer mit dem Hund rein.

00:09:10: Sergio Nuzzo: Das bringt auch eine

00:09:12: Sergio Nuzzo: ganz spezielle Ruhe rein, weil der Tabula ist, auch nicht so mega nervös unterwegs. Der hat wirklich, ja, kommt rein. So schaut sich das alles mal an, schnuffelt man ein bisschen so, und die Kinder, die finden natürlich so einen Riesenhund, meistens Mega, oder zuerst vielleicht ein bisschen Angst Berührungsängste, weil der ist Doch

00:09:31: Sergio Nuzzo: groß. und wenn der sich hinsetzt, dann ist er auf Augenhöhe, zum Teil deshalb, Aber alleine die Tatsache, dass die Kinder dann mit so einem

00:09:40: Sergio Nuzzo: Tier interagieren können, wenn es nur streicheln ist am Boden. Aber danach, beim zweiten dritten Mal, ist das wie der Turbo ist da. und so, und dann ist natürlich der Hund die ersten 14,

00:09:52: Sergio Nuzzo: die ersten 15 min wichtiger als ich. Das ist ja auch völlig okay. und das bringt so ein bisschen eine ganz coolen Groove.

00:10:03: Marc Fischer: Okay. und wenn du dann sagst.

00:10:06: Marc Fischer: du hast im Werkzeugkasten noch mehr.

00:10:18: Sergio Nuzzo: In der Regel ist es, sodass Familien mich kontaktieren, weil gerade eine herausfordernde Situation

00:10:27: Sergio Nuzzo: da ist, ob das jetzt in der Schule ist in der Familie, also Ausbildung, was es auch ist, Sie rufen mich an, oder vielleicht auch in der Familie, in der Partnerschaft, dass da irgendwas nicht gut ist. Ich kriege auch oft

00:10:41: Sergio Nuzzo: Anfragen von alleinerziehenden Eltern, die da natürlich da ein bisschen Ja

00:10:48: Sergio Nuzzo: in der Reibung stehen bei diesen 2 Familien oder 2 Welten und das Kind sich irgendwie nicht sich nicht wohlfühlt. Bei einem oder beim anderen oder grundsätzlich in dieser Situation, weil es sind, ja so

00:11:05: Sergio Nuzzo: sehr fragile Situationen Auch deshalb ist es immer situationsbedingt. Man muss immer das Ganze mal betrachten. Wenn ich da reingehe, dann ist es meistens wegen den Kindern. Man ruft mich an und sagt: Hey, mein Kind hat

00:11:19: Sergio Nuzzo: Probleme hier oder Schwierigkeiten da, oder Hypersensibilität Adhs, Solche Sachen, solche Themen.

00:11:26: Sergio Nuzzo: und ich komme dann rein, und ich höre mir das einfach mal alles an, und für mich sind 3

00:11:34: Sergio Nuzzo: Sachen ganz wichtig. und das ist der Schlaf.

00:11:39: Sergio Nuzzo: weil das eben eine Ressource Nummer 1 ist Ernährung.

00:11:44: Sergio Nuzzo: und

00:11:45: Sergio Nuzzo: also mit Ernährung ist natürlich auch die Verdauung gemeint, und mit Schlaf ist natürlich die Regeneration gemeint. und dann natürlich auch die Dynamik innerhalb diesen 4 Wänden. Okay, wer macht was.

00:11:58: Sergio Nuzzo: wer macht wo was und wie? Sieht das Schlafzimmer aus? Wie sieht das Schlafzimmer der Eltern aus? und Ich schaue mir das wirklich dann auch an. und wenn ich sehe, dass das Bett irgendwie ein bisschen

00:12:11: Sergio Nuzzo: doof steht, vielleicht in der Nähe

00:12:13: Sergio Nuzzo: der Heizung. und man weiß jetzt, dass das Kind schlecht schläft.

00:12:19: Sergio Nuzzo: Dann gehe ich als erstes da hinein. Man kann sich das ein bisschen so vorstellen. Man tritt in einen Raum voller Motoren ein und alle brummen da alles Mega laut.

00:12:31: Sergio Nuzzo: und man geht dann eben dahin und schaltet den Motor ab, der am lautesten brummt. und wenn man den abschaltet, dann hört man vielleicht den zweitlautes, dann den drittlaubsten, dann kommen die ganz kleinen, feinen Sachen hervor. und so gehe ich dann.

00:12:49: Marc Fischer: und ist dann der lauteste Motor für dich, dann auch oder für die Situation dann auch immer der störendste. Oder kann es sein, dass man

00:12:59: Marc Fischer: ein leiseres Geräusch dann einfach nicht wahrnimmt.

00:13:04: Sergio Nuzzo: In der Regel ist es tatsächlich, sodass man, wie ich sage, jetzt nicht Vorwand aber wie einen

00:13:13: Sergio Nuzzo: einen Platzhalter hat, ja.

00:13:16: Sergio Nuzzo: um etwas zu beschreiben, oder man sagt ja, das ist das. und das. und ja, es ist immer diesen Morgen Der steht auf und der steht einfach nicht auf, und ich muss es tausendmal sagen, und Bla Blabla, und so sind alle gestressten, und das ist eigentlich eine Situation, da komme ich in diese Situation, der erzählt dann die Mutter oder der Vater erzählt das und das Kind dann sagt: ja, begrüßen Sie ja gar nicht, weil, du bist immer so

00:13:41: Sergio Nuzzo: so mies. und so, und da frage ich mich: Okay.

00:13:44: Sergio Nuzzo: das ist jetzt der lauteste Brummen, das lauteste Brummen. und dann, frag ich mal, okay.

00:13:51: Sergio Nuzzo: wie läuft denn dein Morgen ab vom Moment an.

00:13:55: Sergio Nuzzo: wo der Wecker läutet? Beim Kind. Dann frage ich die Mutter, frage ich den Vater und andernfalls dann die Tochter oder Bruder, oder wer auch immer, was da ist. Mit den Hunden kann ich ja nicht reden. Dafür ist dann der Tabo zuständig. und da merkt man vielleicht.

00:14:11: Sergio Nuzzo: es schlafen alle irgendwie nicht gut.

00:14:14: Sergio Nuzzo: und es entsteht von Anfang an schon eine Dynamik, oder? Die Eltern stehen auf und machen sich schon Gedanken. mein Gott, Jetzt muss ich den noch wecken. und, jetzt gibt es schon wieder Stress und Zone, dann ist die Grundhaltung zum Alltag oder zur Situation und zur Dynamik. Schon mal. Ich sage jetzt mal.

00:14:35: Sergio Nuzzo: Ungünstig, und das ist der lauteste Brummen, der vorher war. Das Kind steht nicht auf.

00:14:44: Sergio Nuzzo: Aber im Grunde genommen sind das dann die kleinen Motoren im Hintergrund der Motor von der Mama. Ich habe nicht gut geschlafen, Motor vom Papa. Ich bin müde, habe, spät gearbeitet und vielleicht die

00:14:57: Sergio Nuzzo: das andere Kind, das auch noch Bedürfnisse hat. und wenn man dann langsam anfängt, gewisse kleine Schrauben zu bewegen.

00:15:08: Sergio Nuzzo: bewegt sich die ganze Dynamik dann auch anders.

00:15:11: Sergio Nuzzo: und da muss man vielleicht auch

00:15:13: Sergio Nuzzo: die Verantwortung, also kommunizieren, dass die Verantwortung dahin gehört, wo sie nun mal hingehört, dass man nicht die ganze Verantwortung auf sich ziehen muss, egal ob man jetzt Mutter ist, oder Vater oder vielleicht auch die Kinder zum Teil Verantwortung übernehmen, die gar nicht dahin gehören.

00:15:31: Sergio Nuzzo: und da schaffe ich so ein bisschen Klarheit. Manchmal war es das auch schon, und das ist dann super so.

00:15:40: Marc Fischer: Das heißt, manchmal braucht es nur irgendwie ein 2 Besuche. und die

00:15:47: Marc Fischer: die Motoren sind relativ leicht erledigt.

00:15:52: Sergio Nuzzo: Es gibt eine ganz, ganz weite Range und Klienten.

00:15:59: Sergio Nuzzo: Die Enden sind ganz stark in der Selbstwirksamkeit, die sagen: Okay, Ich habe jetzt hier ein Problem, und das muss ich jetzt lösen, und ich muss mir Hilfe holen, und ich bin auch bereit, dafür zu arbeiten, und der versteht. Okay, es ist ein Ganzes, ein großes Ganzes, und alle müssen daran arbeiten. Dann geht das relativ schnell, nach 3 Monaten vielleicht

00:16:18: Sergio Nuzzo: oder 4, ist das Ganze auch schon

00:16:21: Sergio Nuzzo: mal gegessen oder zumindest so sehr

00:16:25: Sergio Nuzzo: deeskaliert, dass man dann normal wieder funktionieren kann.

00:16:31: Sergio Nuzzo: Aber es gibt auch andere, die natürlich, dann sag ich jetzt mal sehr stark externieren.

00:16:38: Sergio Nuzzo: schauen, Deswegen ist es und der ist es. und so. und so, und was ich muss auch arbeiten. Nee, Was das kackt mich doch jetzt an. Was Ich bin doch zu dir gekommen, damit du diese Situation mit meinem Sohn und meinem Mann und sonst irgendwas klärst, oder umgekehrt mit meiner Frau und meiner Tochter, was auch immer.

00:16:57: Sergio Nuzzo: und das hatte ich tatsächlich. Das habe ich auch regelmäßig. Ich habe Leute, die zu mir kommen und sagen, Okay, ich packe jetzt mal das Kind bei dir. Du gehst mit ihm, weil ich werbe, ja auch damit. Ich nehme zum Teil die Kinder aus der Situation raus

00:17:10: Sergio Nuzzo: gehe mit ihnen laufen eine halbe Stunde mit einem Tabo. und dann gehen wir wieder in die in die Wohnung rein. Das ist auch ein Part.

00:17:17: Sergio Nuzzo: meine Settings und die denken, es gibt manchmal Leute, die denken, Okay, Sie parken jetzt dieses Problem. und danach ist alles Okay.

00:17:29: Sergio Nuzzo: ja, das.

00:17:31: Sergio Nuzzo: und das geht in der Regel dann sehr, sehr schnell. Das sind dann die ganz, ganz schnellen. So. Nach 2 Sitzungen ist das Ganze dann auch schon erledigt? Ja, weil es ist für mich erledigt, weil ich bin sehr stark.

00:17:44: Sergio Nuzzo: ja durch die Tatsache, dass ich medikamentlos arbeite, Ich.

00:17:50: Marc Fischer: Kann.

00:17:50: Sergio Nuzzo: Medikamente, keine Psychopharmaka oder Psychostimulanz oder so überhaupt. Nicht Ich gehe wirklich auf die eigenen Ressourcen, auf die eigenen Ressourcen, auf die Selbstwirksamkeit auf die körperliche Ebene und die kognitive Ebene.

00:18:07: Sergio Nuzzo: und deshalb bin ich auf die Eigenmotivation jedes Einzelnen angewiesen, vor allem der Kinder. Wenn ich merke, dass da jemand dagegen schießt.

00:18:17: Sergio Nuzzo: sage jetzt mal, wenn in einer Familie von 4 Leuten einer dagegen schießt, dann kriege ich das schon hin. Aber wenn es dann 2 sind, dann übernimmt das dann wahrscheinlich die Oberhand. und dann wird es schwierig.

00:18:29: Sergio Nuzzo: Da haben wir die ganze Bandbreite. Ich habe Familien, die sind bei mir schon seit 2 Jahren oder mehr.

00:18:36: Sergio Nuzzo: und Das sind aber Familien, bei denen haben angefangen, haben ja angefangen. Zu

00:18:41: Sergio Nuzzo: jede Woche einmal sehen wir uns und dann, wenn es besser geworden sind jede zweite Woche. und dann kommen halt immer wieder gewisse Sachen

00:18:50: Sergio Nuzzo: dazu. Vielleicht. Sie mögen meine Art und sagen: Okay, gut, ich habe jetzt vielleicht auch noch ein Problem mit meinem Vater oder mit meiner Mutter und Arbeit auch. und so, und Schule und die Eltern und die Kinder werden älter und umso älter. Sie werden kommen vielleicht noch andere Probleme dazu, und ich finde es natürlich Mega, Mega, Mega cool und sehr schön, dass Sie dann auch an mich denken und denken: hey.

00:19:24: Marc Fischer: Aber es gibt.

00:19:25: Sergio Nuzzo: Zweimal bis 2 3 Jahre.

00:19:29: Marc Fischer: und du hast das ganze Jahr studiert, habe ich gesehen. Also nicht nur, wie es so manche machen, mit einem Wochenendkurs in keine Ahnung.

00:19:39: Marc Fischer: Kommunikation.

00:19:41: Sergio Nuzzo: Wobei Kommunikation auch sehr wichtig ist.

00:19:45: Marc Fischer: Wann war dein Studium.

00:19:51: Sergio Nuzzo: Ich habe sehr, sehr spät mit dem Studium angefangen. Ich komme ja aus einer technischen Familie, das heißt, mein Daddy, der hatte eine Firma.

00:20:04: Sergio Nuzzo: Mein Vater hat das gelernt. Mein Bruder hat das gelernt. Entsprechend habe ich das auch gelernt, und mein Vater hat das ja auch ganz ganz

00:20:14: Sergio Nuzzo: gut gemacht. Der hat mich. Als ich klein war, hat der mich immer mitgenommen. Dann fand ich immer alles Mega cool. und so habe ich mich dann da reingesteigert, sage ich jetzt mal, Ja, aber das ging nicht lange gut, weil

00:20:25: Sergio Nuzzo: Familie, Beziehungen und so zwischen meinem Vater und mir, Vater und meinem Bruder. und so hat das irgendwie nicht geklappt. und ich habe mich dann weiterentwickelt oder weitergebildet, umgebildet, sage ich jetzt mal. Ich bin dann ins Kaufmännische rein und habe das dann sehr lange gemacht.

00:20:43: Sergio Nuzzo: Ich habe dann mit. Anfangs 30 habe ich mich entschieden zu studieren.

00:20:48: Sergio Nuzzo: Das war vor 15 Jahren.

00:20:54: Marc Fischer: und.

00:20:54: Sergio Nuzzo: Dieses Jahr werde ich 46 und ich habe mit ein

00:20:59: Sergio Nuzzo: 30 eingeschrieben, 32 mit dem Studium angefangen und habe dann

00:21:05: Sergio Nuzzo: eben ein Teil der Sportpsychologie studiert.

00:21:08: Sergio Nuzzo: Das war Mega cool. und da bin ich dazu gekommen. Ganz zufällig, denn ich habe damals Kurse gegeben, Selbstverteidigungskurse für Kinder.

00:21:19: Sergio Nuzzo: und ich habe eben gemerkt, dass da gewisse Themen aufkommen, die dann zu mir kommen und Sachen reden, bei denen ich vielleicht noch ein bisschen mehr

00:21:28: Sergio Nuzzo: mitgeben könnte als einfach nur, wie man sich verteidigt, und Selbstvertrauen und gute Stimme und körperlicher Abstand und Zone, was sicher auch ganz ganz wichtig ist. und da habe ich angefangen, so Kurse zu belegen an die Uni mal geschaut. Okay, was ist denn hier so alles? ja, das ist interessant. Ich gehe da mal rein, so 2, 3 h.

00:21:47: Sergio Nuzzo: dann mal regelmäßig an der Hochschule so Vorträge geschaut. und dann kam jemand zu mir und hat mich gefragt: du bist ja relativ

00:21:57: Sergio Nuzzo: oft hier. Was machst du eigentlich? Habe ich das dem erzählt. Ich glaube, ich habe da was für dich. und so komm doch mal hier. und hier bin ich da und keine 15 min gegangen passt. und das war das Casim

00:22:11: Sergio Nuzzo: Mentales und psychologisches Training im Leistungssport.

00:22:16: Sergio Nuzzo: Okay, das habe ich dann studiert. Ja, und Ich habe dann auch so angefangen mit Sportlern, Kindern und Jugendlichen im Leistungssport. So habe ich angefangen.

00:22:24: Sergio Nuzzo: und mit Corona sind ganz ganz viele zusätzliche Themen gekommen, von Familien.

00:22:31: Sergio Nuzzo: und ich habe mich versucht zu wehren.

00:22:35: Sergio Nuzzo: Hat nicht geklappt, wie man sieht. Ich habe dann gesagt, das ist nicht mein Fachgebiet. Dafür gibt es Familienpsychologen und Familientherapeuten, und so ist nicht mein Ding. Aber die Themen waren alle irgendwie gleich und ich habe gesagt: Okay, Probieren wir es doch mal.

00:22:50: Sergio Nuzzo: nützt nichts. Scherz nichts.

00:22:53: Sergio Nuzzo: Dann habe ich das gemacht. und ich habe wirklich gemerkt, dass

00:22:57: Sergio Nuzzo: man muss es vielleicht anders angehen.

00:23:00: Sergio Nuzzo: aber am Ende des Tages sind die Probleme

00:23:04: Sergio Nuzzo: über Motivation und Wachstum und auch sehr viel biologisches und Chemisches, was im Körper geschieht. Das kennen wir ja auch im Sport.

00:23:14: Sergio Nuzzo: Testosteron bei den Männern usw., was das alles ausmacht, mit der

00:23:20: Sergio Nuzzo: mit der Motorik, mit der Motivation, mit dem Selbstbild.

00:23:24: Sergio Nuzzo: und ich habe dann dieses Wissen einfach mal mitgenommen, habe mich dann weiterentwickelt in Resilienz.

00:23:31: Sergio Nuzzo: Ich habe dann weiter also

00:23:35: Sergio Nuzzo: Weiterbildungen gemacht in Resilienz, Resilienz für Kinder und Jugendlichen und habe dann auch noch eine Weiterbildung in Konfliktmanagement gemacht, auch wieder an der Hochschule Zürich.

00:23:47: Sergio Nuzzo: und ich denke, das hat ganz gut geholfen.

00:23:51: Marc Fischer: Da hast du auf jeden Fall einen großen großen Werkzeugkasten. und ich erleb das nur so, Wenn jemand schon irgendwie

00:23:59: Marc Fischer: eine Ausbildung im technischen Bereich hat, und dann, wie Du nochmal im wirtschaftlichen Bereich?

00:24:06: Marc Fischer: und sag ich mal

00:24:09: Marc Fischer: So richtig auch. Also, mir fehlt jetzt gerade die, ich wollte, jetzt gerade sagen, so richtig gearbeitet hat.

00:24:18: Sergio Nuzzo: Die.

00:24:19: Marc Fischer: Die.

00:24:19: Sergio Nuzzo: Anders gearbeitet? Ja.

00:24:22: Marc Fischer: Du weißt, was es heißt, in der Wirtschaft dann auch so zu arbeiten und dann in die Selbstständigkeit kommt, dann hat er natürlich brutal viel Know How: und dann kommt sowas wie Corona, und dann bist du halt gut. und dann kommen die Themen halt noch schneller, zu dir und noch stärker.

00:24:39: Sergio Nuzzo: Ja, wobei hier in der Schweiz, doch das war eine harte Zeit. Ich will jetzt nicht allzu lange über das hier

00:24:46: Sergio Nuzzo: klönen oder sonst auch. Aber wir hatten natürlich in der Schweiz, dann für das, was ich mache, diese 1 zu 1: Settings mit Menschen arbeiten. Die hatten natürlich

00:24:56: Sergio Nuzzo: Berufsverbot, dann quasi. Wir durften dann das Zeug nicht mehr machen. und ich hatte volle Bücher, in Kursen bei Schulen und bei Firmen. und das war, innerhalb von 2 Wochen wurde alles gecancelt. Das war schon.

00:25:11: Sergio Nuzzo: war schon hart, aber ich bin froh, dass ich jetzt so ein Umdenken zugelassen habe, und jetzt ist das eigentlich der Hauptpart meiner Arbeit Sportler habe ich nur noch wenige.

00:25:23: Marc Fischer: Okay, ja, wer weiß genau, was da wieder? Was da wieder kommt, ist ja auch eine sehr schöne Arbeit. Ich habe auch sehr gerne mit Sportlern gearbeitet. und das Thema Sportpsychologie. Ich habe alle Kurse bei mir. Im Sportstudium habe ich zu Psychologie belegt. Das hat mich total gecatcht

00:25:41: Marc Fischer: und habe dann mein Footballteam als Versuchskaninchen verwendet, habe alles.

00:25:48: Sergio Nuzzo: Mega Cool? Ja, In Deutschland, ist, das glaube ich, ein bisschen anerkannter als in der Schweiz.

00:25:55: Sergio Nuzzo: Die Sportpsychologie ist in Deutschland so ein bisschen mehr.

00:25:58: Sergio Nuzzo: Das wird ein bisschen mehr angesehen.

00:26:02: Sergio Nuzzo: glaube ich, weil hier ist es noch nicht so in den Köpfen, obwohl man jetzt genau weiß, dass die mentale Stärke das A und O ist, eines Spitzensportlers.

00:26:13: Sergio Nuzzo: So ist es ja.

00:26:16: Marc Fischer: Okay. Okay.

00:26:18: Marc Fischer: und

00:26:21: Marc Fischer: jetzt sagt man ja als so in der Elternregel Kleine Kinder, kleine Probleme und große Kinder. Große Probleme ist es bei dir. Im Familienkontext

00:26:34: Marc Fischer: würdest du das unterschreiben, dass man sagt, wenn ich jemanden habe, in der Grundschule, bei der führenden Schule oder da in der Ausbildung

00:26:43: Marc Fischer: die Kurve so nach oben geht, oder wie sind da so deine deine Erfahrungen?

00:26:50: Sergio Nuzzo: Also, ich verstehe, in erster Linie verstehe ich die Eltern sehr gut, wenn sie das

00:26:56: Sergio Nuzzo: behaupten oder sagen oder wenn Sie das so wahrnehmen.

00:27:01: Sergio Nuzzo: Meine Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass die Probleme nicht größer werden, sondern einfach das sind andere Probleme.

00:27:09: Sergio Nuzzo: Ein Kind, ein Kleinkind hat genau gleich viele, ja nicht gleich viele. Aber hat. Ich sage jetzt mal im Verhältnis zu später gleich viele Probleme oder Herausforderungen wie später

00:27:25: Sergio Nuzzo: das Verhalten der Kinder. Aber verändert sich.

00:27:28: Sergio Nuzzo: Wenn man klein ist. Kleinkind, sage ich jetzt mal, bis 4, hat man eine sehr intensive Zeit, weil da ist man voll Emotionen, und man weiß nicht, wie man diese Emotionen hier irgendwie kommunizieren soll. Man kann ja nicht reden, und so

00:27:42: Sergio Nuzzo: schlägt man, schipft. Man, schreit man solche Sachen dann ab, 4 sage ich 4, 5. Hat Man das verbalisieren. So ein bisschen drauf. Okay, gut, ja, mir geht es nicht so gut. Aber ich weiß jetzt auch warum. Es ist nicht einfach, Ja, ich bin müde. Oder?

00:27:58: Sergio Nuzzo: Ich bin traurig oder so. Ich plappere das nicht einfach nach, sondern ich.

00:28:04: Sergio Nuzzo: Ich kann es mit mir selber irgendwo auch in Verbindung setzen.

00:28:08: Sergio Nuzzo: in Verbindung bringen. So, und das sind schon mal 2 Probleme, oder? Ich meine, ich habe irgendwas. Ich fühle was Wärme, Kälte, Hunger.

00:28:17: Sergio Nuzzo: keine Ahnung, was Angst das ist ein Problem für mich. und in der Welt des Kindes ist das ein großes Problem. Vertrauen haben sich jemandem anvertrauen können, Wissen. Okay, Ich gehe jetzt zu Mama und die gibt mir ein Glas Wasser. Oder ich gehe zu Papa und der kreiert mir, was

00:28:34: Sergio Nuzzo: völlig stereotypisch. Tut mir leid, aber ja, so, das sind für das Kind große Probleme, aber für uns Eltern sehr einfach zu lösen.

00:28:44: Marc Fischer: Ja.

00:28:44: Sergio Nuzzo: Weil wir nehmen das natürlich mit. Wir haben diese Erfahrung. Wir wissen, jetzt hat er Hunger. Wir achten uns ein bisschen, wie er reagiert. Jetzt gebe ich ihm mal Snickers oder sonst irgendwas, vielleicht ein bisschen gesünder Wie auch immer. und so geht man dann

00:28:59: Sergio Nuzzo: dann mit dem Kind mit. Aber ab einem gewissen Punkt: ich sag jetzt mal die präkubertäre Phase, so ab, 8, 9, 10. So in dieser Phase.

00:29:09: Sergio Nuzzo: da ist es anders, weil da verändert sich die ganze Biologie.

00:29:13: Marc Fischer: Okay.

00:29:14: Sergio Nuzzo: Weil die Biologie sagt, du musst dich jetzt vom Familienleben trennen.

00:29:19: Sergio Nuzzo: und das ist etwas das wählen, die nicht. Das ist einfach.

00:29:23: Sergio Nuzzo: Das ist nun mal so. Hier funktioniert alles. und Testosteron macht das möglich.

00:29:28: Sergio Nuzzo: und dass der präfrontale Kortex, dass sich total verändert und das libysche System, das vielleicht ein bisschen zurückkrebst. Sage Ich jetzt mal, und bei den Frauen genau das Gegenteil, weil die nun mal nicht so viel Testosteron im Blut haben in diesem Moment, und das führt dazu, dass die Kinder die Probleme

00:29:49: Sergio Nuzzo: selber lösen wollen und das selber lösen hat, damit eine nach

00:30:02: Sergio Nuzzo: Er hat eine Herausforderung, und zwar beiderseits. Erstens, ich muss mal was tun. Das funktioniert dann nicht.

00:30:11: Sergio Nuzzo: und dann muss ich es wieder probieren. und ich muss die Motivation aufbringen, das wieder zu probieren.

00:30:15: Sergio Nuzzo: Je nachdem, wie viel weh das getan hat wie viel Schmerzen, dass mir das zubereitet, und bei den Eltern ist es so, Die merken, Wieso sagst du mir das nicht? Ich will dir doch helfen. und so diese Hilfestellung. und dann merkt man Nee. Ich will selber und geh weg und so solche Sachen. und dann vergisst man vielleicht auch als Erwachsene, dass man solche Probleme ja auch hatte.

00:30:38: Sergio Nuzzo: Aber das war vielleicht eine Zeit, die man lieber vergessen will, weil da kam noch Liebe. Die ist die Beziehung. Das war sowieso Herzschmerz. und so. und da geht ganz vieles hier im Limbus hier ganz weit hinter die Blackbox. Die machen wir nicht auch weil sonst.

00:30:53: Sergio Nuzzo: und da kommen natürlich diese Sachen. Das ist das eine, das andere ist aber auch, dass wir heute in einer komplett anderen Welt leben.

00:31:02: Sergio Nuzzo: Wie sag ich jetzt mal? Wir

00:31:06: Sergio Nuzzo: Wir hatten natürlich all diese technologischen Sachen und diese Ablenkung und diese Problematik. Im Grunde genommen gibt es ja immer

00:31:17: Sergio Nuzzo: um mehr oder weniger ums Gleiche, es geht um Gleichberechtigung. Es geht um Gesehenwerden, es geht um Gesellschaftliches Anerkennen, Es geht um Gruppenbildung. Ich will irgendwo dazugehören und das außerhalb von meiner Familie und das hören die Eltern nun mal nicht gerne.

00:31:35: Sergio Nuzzo: und wenn man das dann den Eltern sagt, ja, vielleicht will er jetzt einfach mal, sagt: ja, dann gehe ich jetzt gleich mal Fragen aus Dingse und dann sagte er natürlich ja. Nee Nee, du bist meiner Familie, und so ist doch alles gut, und die sagen das natürlich nicht.

00:31:48: Sergio Nuzzo: Die wollen sich mit Gleichaltrigen austauschen und mit Gleichaltrigen verglichen werden, nicht mit den Eltern oder mit dem Cousin oder mit dem keine Ahnung, was.

00:31:58: Sergio Nuzzo: und das ist vielleicht das, was es

00:32:01: Sergio Nuzzo: was dazu führt, dass Man sagt, große Probleme.

00:32:06: Sergio Nuzzo: Das sind nicht große Probleme. Das sind andere Probleme, und wir können einfach nicht mithalten, und deshalb nennen wir sie Probleme.

00:32:15: Sergio Nuzzo: Aber es ist einfach nun mal Entwicklung und das Abgeben

00:32:19: Sergio Nuzzo: und verstehen, dass die Kinder selber wachsen müssen und irgendwann mal wir ja nun mal nicht mehr.

00:32:26: Sergio Nuzzo: Sag ich jetzt mal

00:32:30: Sergio Nuzzo: diktatorisch sagen können, So, jetzt machen wir das. Jetzt machen wir das, und keiner sagt, was dazu. Naja, Okay, machen wir ja. Gehen wir ja zu Zoo: Ja, super oder so irgendwie, was wir gehen. Zu Oma Jörg: Immer zu. Oma ist super. und das ist jetzt nun mal nicht so, weil ich habe eigene Bedürfnisse. und ich will die irgendwie, ich will die auch ausleben. und dann ist eben ja Nee Oma, vielleicht in 2 Monaten. und ja, ich weiß, sie ist alt und so, aber es sind andere Sachen.

00:32:54: Sergio Nuzzo: die.

00:32:55: Marc Fischer: und.

00:32:56: Sergio Nuzzo: Die Wahrnehmung ist dann eben die Wahrnehmung ist so schwer. Dann, anstatt diese Verantwortung einfach abzugeben, und sagen: okay, gut, passt. Wir können auch gemeinsam leben. Du mit deinen Sachen und nicht mit meinen Sachen. und wenn man da vielleicht diesen Druck ein bisschen wegnimmt.

00:33:14: Sergio Nuzzo: dann entstehen gewisse Sachen auch wieder.

00:33:18: Sergio Nuzzo: Natürlich.

00:33:19: Marc Fischer: Ja, ich habe nur so lachen müssen, weil ich glaube, du warst am Wochenende irgendwie Teil unserer Familie hier.

00:33:27: Sergio Nuzzo: Okay.

00:33:29: Marc Fischer: Wir haben ja auch 4 Kinder, und die sind alle im spannenden Alter.

00:33:35: Sergio Nuzzo: Schön.

00:33:36: Marc Fischer: Hat mir schon mal geholfen, die Sicht auf die Dinge

00:33:43: Marc Fischer: witzig. Ja, jetzt ist es ja so genau hier. Die Zuhörer bei diesem Podcast. Die kommen ja meistens aus einem Ausbildungskontext. Also sprich, die haben

00:33:56: Marc Fischer: junge Menschen irgendwo, also in Deutschland. Das ist dann von 16 bis 19, in der Regel in der Schweiz, auch so

00:34:05: Marc Fischer: für die Ausbildung

00:34:14: Marc Fischer: auch 15?

00:34:16: Marc Fischer: und

00:34:19: Marc Fischer: genau dann habe ich ja diese ganzen Herausforderungen im familiären Kontext noch. Dann bin ich plötzlich in einem ganz neuen Setting. Also, ich bin in dem Ausbildungsbetrieb, da wollen die Leute plötzlich andere Sachen von mir etc.

00:34:36: Marc Fischer: Ist es auch so, dein Erfahrungsfeld, Oder hast du quasi diese Gruppe an Menschen dann weniger.

00:34:46: Sergio Nuzzo: Nein. Ich habe tatsächlich die ganze Bandbreite, wenn man das so salopp sagen kann. Also, ich beginne mit Kleinkindern, also Familiens, die so ein bisschen sich finden müssen, noch bis

00:34:58: Sergio Nuzzo: Präpuät, Pubertät und dann natürlich Teenies darüber, auch solche, die noch zu Hause wohnen und auch älter sind, habe ich auch Erwachsene.

00:35:10: Sergio Nuzzo: Ich habe dann auch Settings, Eltern, Kind, Schule

00:35:16: Sergio Nuzzo: und ich habe Settings, Eltern, Jugendliche, Ausbildungsplatz

00:35:22: Sergio Nuzzo: und Berufsschule, und ich habe da wirklich alles. und ich bin sehr dankbar, weil, bevor ich mit der

00:35:31: Sergio Nuzzo: mit der beruflichen Grundbildung angefangen habe, war ich einfach nur Kinder und Jugendtherapeut und habe einfach diese Seite gesehen. und ich dachte, Mensch, das ist so Schade. Ey: Diese Unternehmen 0

00:35:44: Sergio Nuzzo: haben. 0, Ahnung. und unglaublich. Jetzt sagt er mir, dass wir das und das brauchen, dann hören die einfach nicht zu und einfach nur Druck und Leistung und Schule und Noten. und so

00:35:55: Sergio Nuzzo: Jetzt habe ich aber auch die andere Seite.

00:35:59: Sergio Nuzzo: Da kommt die andere Seite hervor. und dann sehe ich die Lernenden, die zu mir kommen und irgendwas erzählen

00:36:07: Sergio Nuzzo: aus ihrer Seite, aus ihrer Sichtweise her, was ja

00:36:11: Sergio Nuzzo: Platz haben darf. und dann gehe ich in die Ausbildungsbetriebe

00:36:17: Sergio Nuzzo: und sage: Okay, bevor wir jetzt alle zusammensitzen, und hier Eskalation pur.

00:36:22: Sergio Nuzzo: wie erlebt ihr das? und dann kommen Themen wie Motivation und Mitwirkung, und Teamgedanke und Pausen. Rauchen ausstempeln, klappt nicht so. und so. Okay, und jetzt bewegen wir uns im Rahmen Ethik und Moral.

00:36:43: Sergio Nuzzo: Da haben wir ganz unterschiedliche Wahrnehmungen.

00:36:47: Sergio Nuzzo: Ein Unternehmen ist ein Unternehmen, weil es Geld verdienen muss, um

00:36:51: Sergio Nuzzo: Arbeitsplätze zu schaffen. und das hat ganz andere Interessenkonflikte, wie vielleicht ein Jugendlicher, der eine Ausbildung macht, aus der Schule kommt und sich zuerst mal da irgendwo so finden muss. und jetzt muss ich leisten, nicht nur in der Schule, sondern auch im Betrieb. und und und

00:37:12: Sergio Nuzzo: und jetzt habe ich eben diese 2, Diese zweite Sicht, die natürlich ein bisschen anders ist und

00:37:22: Sergio Nuzzo: das dann runterbrechen, und den Lernenden.

00:37:27: Sergio Nuzzo: die, die es gerne hören wollen, erklären, um was es eigentlich geht.

00:37:33: Sergio Nuzzo: dass es nicht um dich geht und wie du ausschaust, wie du dich kleidest, wie du redest, es geht nicht um dich. Es geht um das Team.

00:37:41: Sergio Nuzzo: es geht um das große Ganze. Es geht darum, wie du dich vielleicht ausdrückst, oder wie du vielleicht gewisse Sachen tust oder eben nicht tust.

00:37:53: Sergio Nuzzo: die nun mal in einem Konstrukt, in einer Gesellschaft, in einer Gruppe in einem Unternehmen

00:38:00: Sergio Nuzzo: ja vielleicht nicht so gut ankommt, weil alle versuchen, an einem Strang zu ziehen, und wie man so schön sagt, was ich zwar so ein bisschen schade finde, dass man das immer noch sagt, aber

00:38:13: Sergio Nuzzo: jede Kette ist nur so stark wie sein schlechtes Glied.

00:38:17: Sergio Nuzzo: Vielen Dank.

00:38:18: Sergio Nuzzo: und man hat heute zum Glück ganz viele Tools zur Verfügung, um das dann

00:38:27: Sergio Nuzzo: in die richtigen Bahnen zu lenken.

00:38:30: Sergio Nuzzo: und es wäre schön, wenn sehr viele Unternehmen dann früher kommen würden, nicht erst, wenn es brennt.

00:38:36: Marc Fischer: Aber.

00:38:37: Sergio Nuzzo: Warten.

00:38:39: Sergio Nuzzo: Ich habe auch diese Bandbreite. Ja, das ist Mega interessant, Sogar.

00:38:42: Marc Fischer: Okay, okay. Aber dann hast

00:38:44: Marc Fischer: klopf bei dir das Unternehmen an oder klopf die Familie an. und dann über das Gespräch. Merkst du? Hier gibt es einen Struggle mit der Firma und gehst dann auf die Firma zu.

00:38:58: Marc Fischer: Was ist denn.

00:38:59: Sergio Nuzzo: Im Moment. Im Moment ist es so. Ich bin Lehrgangsverantwortlicher in einer Privatschule in der

00:39:04: Sergio Nuzzo: beruflichen Grundbildung, also kaufmännische berufliche Grundbildung. Somit ist es mein Interesse.

00:39:10: Sergio Nuzzo: dass solche Sachen ausgesprochen werden, damit es keinen Lehrunterbruch gibt.

00:39:15: Sergio Nuzzo: oder vielleicht Praktikumsabbruch, solche Sachen? Das ist mein effektives Interesse da kommen die natürlich proaktiv, weil wir machen auch schon Standortbestimmungen, und dann kommen ja das in der letzten Standortbestimmung war, das und das nicht gut und sozial und Blabla. und dann gehe ich relativ schnell, dann auch

00:39:34: Sergio Nuzzo: hin zum Lernenden und mache ihn darauf aufmerksam, und es ist wichtig, dass alle dann an einem Tisch sitzen und sich alle aussprechen können, und das verflüssigt sich dann.

00:39:45: Sergio Nuzzo: Das ist das eine das andere ist aber tatsächlich auch, sodass Familien mich kontaktieren als Lernbegleiter.

00:39:54: Sergio Nuzzo: Als solches ist es mir ein großes Anliegen, die Seite vom Unternehmen auch zu hören.

00:40:00: Sergio Nuzzo: Wenn das Unternehmen Bock hat, das zuzulassen.

00:40:04: Sergio Nuzzo: Dann

00:40:05: Sergio Nuzzo: füge ich mit denen ein Gespräch mit der Familie, mit dem Jugendlichen und Versuche da so ein bisschen herauszufiltrieren.

00:40:14: Sergio Nuzzo: wo man am besten als erstes ansetzt.

00:40:17: Marc Fischer: Ja.

00:40:18: Marc Fischer: Okay, Also von verschiedenen Stellen. Ich will jetzt gar nicht so suggestiv sein. Aber wie ist das in den letzten Jahren

00:40:28: Marc Fischer: gewesen, Gab es eine Veränderung.

00:40:32: Sergio Nuzzo: Vielen Dank.

00:40:34: Marc Fischer: Ich habe es nicht richtig gut formuliert.

00:40:35: Sergio Nuzzo: Es gibt eine große.

00:40:39: Marc Fischer: Oder? Oder sagst du Nee, wir haben immer noch keine Ahnung. Früher früher war es was der Gameboy jetzt ist es das Handy. und ganz ganz früher war es keine Ahnung. Das Radio.

00:40:51: Sergio Nuzzo: Also, es gibt eine Riesenveränderung, nicht nur im Verhalten der Jugendlichen

00:40:57: Sergio Nuzzo: in Bezug und auch, wie sie die Ausbildung und die Arbeit sehen, dass eine ganz große Veränderung hat hier stattgefunden, sondern auch gesellschaftlich.

00:41:10: Sergio Nuzzo: Nämlich gab es noch nie so viele psychologische Gutachten wie heutzutage.

00:41:19: Sergio Nuzzo: und ich weiß nicht, wie es jetzt genau in Deutschland ist. Aber hier, in der Schweiz haben wir Schulpsychologen der Schulpsychologie, Dienst Kjpd, Kinder, Jugendpsychologischer Dienst ganz viele solche Sachen

00:41:32: Sergio Nuzzo: und

00:41:37: Sergio Nuzzo: ohne jetzt unbedingt böse sein zu wollen. Aber

00:41:42: Sergio Nuzzo: die haben ihre Berechnungen da zu sein. Wo sie sind. Diese Psychologen sind in der Regel oft in den Schulen. und wenn ein Lehrer dann sich

00:41:52: Sergio Nuzzo: überfordert fühlt, dann geht es nun mal, das ist. Der Ablaufprozess ist so neuer Prozess.

00:42:01: Sergio Nuzzo: Du hast Probleme, Wiederholt sich dann Geh zum Schulpsychologen

00:42:05: Sergio Nuzzo: und der Schulpsychologe. Was der macht, der nimmt das Kind. und

00:42:08: Sergio Nuzzo: und da ist schon das Setting psychologisch und psychologisch. und das Setting ist so ein bisschen

00:42:16: Sergio Nuzzo: gefällt mir nicht, aber das Kind befindet sich natürlich in einer Sphäre, jetzt von Kontrolle und Analyse, und das macht schon viel aus. Gut, Da habe ich jetzt ein bisschen

00:42:30: Sergio Nuzzo: zu viel geplaudert. Auf jeden Fall ist es, sodass man heutzutage viel mehr Tools hat, um frühzeitig

00:42:39: Sergio Nuzzo: Sachen zu benennen.

00:42:42: Marc Fischer: Spielen.

00:42:42: Sergio Nuzzo: Adhs Hypersensibilität, Lernschwächen, ganz viele Sachen. Das gab es früher auch, Die wurden aber nicht diagnostiziert.

00:42:56: Marc Fischer: Ja.

00:42:56: Sergio Nuzzo: Warum nicht?

00:42:57: Sergio Nuzzo: Vor allem das Adhs hier in der Schweiz ist? Adhs ist ja ein Riesenthema, und

00:43:05: Sergio Nuzzo: es ist nicht, sodass diese Krankheit jetzt in meinem

00:43:10: Sergio Nuzzo: in meinen Augen, dass meine persönliche Meinung, jetzt, wenn es nicht jetzt fachliche Meinung ist, oder so Adhs, gab es schon immer.

00:43:17: Sergio Nuzzo: Also diese Kinder, diese Erwachsenen, die Adhs haben oder Ads

00:43:23: Sergio Nuzzo: haben oder hatten, gab es schon immer früher, war es aber schon sodass Kinder mehr draußen war, man hat.

00:43:34: Sergio Nuzzo: Ich erinnere mich noch damals, Ich bin alleine zur Schule gegangen. Oder mit meinem Bruder

00:43:39: Sergio Nuzzo: in der Primarschule. Also die Grundstufe war, sodass wir 10 min laufen mussten.

00:43:46: Sergio Nuzzo: und in der Oberstufe muss ich auf den Bus.

00:43:50: Sergio Nuzzo: Ich musste von zu Hause in den Bus, dann von Bus, Bahnhof, Bahnhof anderer Bus oder vom Bahnhof laufen.

00:43:59: Sergio Nuzzo: und ich war auch hyperaktiv.

00:44:01: Sergio Nuzzo: Vielen Dank, und wenn ich den Schulalltag heute sehe.

00:44:07: Sergio Nuzzo: ich hätte auch mir den ganzen Tag zu sitzen, brav still, lesen, schreiben, sich nicht bewegen. und Wehe du sagst was zu, laut, dann Störenfried. So, das sind Kinder nun mal, und wenn du Kinder hast.

00:44:24: Sergio Nuzzo: kommen die Jungen jetzt mit Testosteron und ich bin und mache. und ich weiß es besser. und so, ja.

00:44:33: Sergio Nuzzo: und da haben wir jetzt das. Die Hyperaktivität fehlen an Bewegung oder Sonne oder sonst was? Weil wir zu Hause sind.

00:44:43: Sergio Nuzzo: Handy, Laptop, Pce, Computer zu Hause machen solche Sachen, und da fehlt uns eben so ein bisschen diese Connection, diese frische Luft.

00:44:54: Sergio Nuzzo: die Bewegung, dass das Herz nun mal auch schneller schlagen kann, weil wir im Stress sind und auf den Bus rennen müssen. und so machen wir ja heute nicht mehr, weil, puh, Ich bin zu spät euch fahr dich.

00:45:07: Sergio Nuzzo: Man nimmt dann auch dort diese Verantwortung ab.

00:45:11: Sergio Nuzzo: und sie können nicht und das Gehirn, das entwickelt sich nicht langsamer.

00:45:20: Sergio Nuzzo: 1.990 oder 2.000 im Vergleich zu heute.

00:45:27: Sergio Nuzzo: 20 Jahre später, oder 26 Jahre später, Das Gehirn funktioniert noch genau gleich.

00:45:33: Sergio Nuzzo: und es entwickelt gewisse Sachen genau gleich natürlich. Man kann es triggern, indem ich Musik spiele, Sport mache, sonst irgendwas mache. und so kann ich meine Hirnhälften oder einfach meine Skills, meine kognitiven Fähigkeiten, ein bisschen aufpimpen.

00:45:49: Sergio Nuzzo: Also bin ich da ein bisschen besser oder da nicht ganz so gut.

00:45:53: Sergio Nuzzo: Aber es braucht genau gleich viel Zeit, um sich zu entwickeln.

00:45:59: Sergio Nuzzo: und wenn ich diese Entwicklung dann nehme und ersetze durch Nichtstun

00:46:05: Sergio Nuzzo: sind diese Energien hier immer noch hier, diese

00:46:10: Sergio Nuzzo: der Testosteron und all diese Chemie, die hier passiert, Die ist immer noch hier.

00:46:16: Sergio Nuzzo: Ich werde sie einfach nicht mehr los.

00:46:19: Sergio Nuzzo: und das Jetzt, verbunden mit diesem Drang nach Connection.

00:46:24: Sergio Nuzzo: Das ist ja logisch, dass die Kinder diesen Drang nach Connection haben.

00:46:29: Sergio Nuzzo: Wir hatten damals keine Handys.

00:46:31: Sergio Nuzzo: Also haben wir gesagt: Pausenplatz E: morgen zwischen keine Ahnung, 5 und halb 6 sind wir da. Okay, passt. Ich komme.

00:46:39: Sergio Nuzzo: jetzt ist einfach alles über Handy. und diese Connection ist jetzt auch sehr viel Gamen. Man trifft sich da in diesen Gamen Räumen usw. und man macht so ab. und

00:46:52: Sergio Nuzzo: ja, ist anders. Social Media Riesenthema ist anders, ist anders.

00:46:58: Sergio Nuzzo: Aber der Grundgedanke und das Bedürfnis ist immer noch derselbe.

00:47:07: Marc Fischer: Wenn ich jetzt nicht ganz so im bilde wäre die letzten 20 Jahre, was Ausbildung antritt, angeht, dann würde ich ja jetzt fast behaupten, das ist ja eine Riesenchance für das Thema Ausbildung, oder dual studieren, dass ich ja wirklich.

00:47:23: Marc Fischer: ich komme ja quasi aus diesem Schulkontext raus. Ich muss als junger Mann, vor allem also, weil wir jetzt das Testosteron angesprochen haben. Ich muss ja nicht mehr sitzen, sondern ich kann irgendwo auf dem Dach rumklettern. Ich kann als Schlosser irgendwas schweres Schleppen bohren etc. Spielt ja eigentlich genau

00:47:42: Marc Fischer: da, rein, was dann gewollt ist, weil ich mach irgendwo ein Loch rein. und ich sehe, ich hab ein Loch reingemacht, oder? In meinen Semesterferien habe ich immer auf dem Bau gearbeitet.

00:47:54: Marc Fischer: und ich weiß noch beim Landschaftsgärtner, Der hat dann gesagt: Guck mal hier, dieser Riesenhaufen Kies, der muss da rüber. Hier ist deine Schippe.

00:48:11: Sergio Nuzzo: Jetzt bist du eingefroren. Marc: Ich weiß nicht, ob das an mir liegt.

00:48:27: Sergio Nuzzo: Tag

00:48:33: Sergio Nuzzo: da ist was schief gelaufen.

00:48:38: Sergio Nuzzo: Es sieht aus, als würde es immer noch aufnehmen.

00:48:46: Sergio Nuzzo: Ich warte jetzt mal.

00:48:53: Sergio Nuzzo: Voila.

00:48:54: Sergio Nuzzo: Mark ist weg, vielleicht kommt er wieder.

00:48:56: Sergio Nuzzo: Ich plugge jetzt mal online.

00:49:03: Sergio Nuzzo: Ich bin jetzt der Host.

00:49:05: Sergio Nuzzo: Nein, Das heißt, ich muss ihn reinlassen.

00:50:29: Marc Fischer: Hallo.

00:50:39: Marc Fischer: So kann ich nicht hören.

00:50:46: Sergio Nuzzo: Jetzt.

00:50:47: Marc Fischer: Jawohl.

00:50:48: Sergio Nuzzo: Es ist immer noch am Aufnehmen. Ich habe jetzt nicht unterbrochen.

00:50:52: Marc Fischer: Das.

00:50:53: Sergio Nuzzo: Das rausschneiden möchtest, oder so.

00:50:56: Marc Fischer: Schneiden wir raus. Mich hat es rauskatapultiert. Genau.

00:51:00: Sergio Nuzzo: Jawohl.

00:51:01: Marc Fischer: Du noch gehört, genau meine.

00:51:07: Marc Fischer: und ich fand, da da war ich total.

00:51:10: Marc Fischer: Das war toll, das einfach so zu sehen, weil ich auch diese Kraft hatte und dieses Sitzen beim Studium mir dann oft auch irgendwie Probleme gemacht hat. So noch eine Stunde noch einen Artikel lesen und noch was

00:51:23: Marc Fischer: schreiben, kognitiv aufnehmen, und da ist ja Ausbildung eigentlich total gut geeignet.

00:51:30: Sergio Nuzzo: Wäre Ja, aber wir haben, es ist schwierig für

00:51:39: Sergio Nuzzo: ich sehe natürlich diese Herausforderung jeden Tag. Es ist schwierig für eine Schule oder für eine Institution

00:51:48: Sergio Nuzzo: mal grundsätzlich das Umdenken zuzulassen.

00:51:53: Sergio Nuzzo: und die ganzen, ich sage jetzt mal, in einer nutzbringenden in einem nutzbringenden Zeitfenster

00:52:03: Sergio Nuzzo: die Prozesse und die Lernsituationen, den Stoff so

00:52:09: Sergio Nuzzo: rüberzubringen, dass es jetzt effektiv auch zeitgemäß wäre.

00:52:15: Sergio Nuzzo: Das ist mal das eine, wir haben ja extrem viel Material.

00:52:22: Sergio Nuzzo: Tools, die wir benutzen, für die Ausbildung und Weiterbildung, und die haben ja ihre Daseinsberechtigung hat sie immer noch.

00:52:33: Sergio Nuzzo: Man muss es nur ein bisschen anders machen.

00:52:36: Sergio Nuzzo: Da tun sich natürlich sehr viele schwer.

00:52:42: Sergio Nuzzo: diesen Schritt zu wagen oder vielleicht was Neues zu tun.

00:52:47: Sergio Nuzzo: Der Mensch ist ja nicht gerne, der bewegt sich ja nicht gerne außerhalb von seiner Komfortzone.

00:52:55: Sergio Nuzzo: und wenn ein Lehrer oder ein

00:52:58: Sergio Nuzzo: ein Dozent bis jetzt super erfolgreich gewesen ist, weil er nun mal das so getan hat, wie er es getan hat, Er aber nun mal Mensch ist mit Bedürfnissen und

00:53:10: Sergio Nuzzo: auch Zugehörigkeitsgefühle. und er Angst hat, dass wenn ich es jetzt anders mache, ich es nicht mehr so gut kann und dann andere kommen und das besser können und ich bin dann aus dem Fenster. Das ist ja menschlich. Also, Akademiker sind genau solche Menschen wie

00:53:25: Sergio Nuzzo: wie ein Barkeeper, Also, alle haben dieselben Motivation, mehr oder weniger, sage ich jetzt.

00:53:32: Sergio Nuzzo: und dann haben wir diese Sache. und Die andere Sache ist, dass ein Mann

00:53:37: Sergio Nuzzo: und ein Knabe in der Präpubertät und Pubertät anders lernt als ein Mädchen, eine junge Frau.

00:53:45: Sergio Nuzzo: das haben wir dann auch noch.

00:53:46: Sergio Nuzzo: Also, man hat hier eine Triage. Man hat

00:53:49: Sergio Nuzzo: ein Ziel, aber 3 Herausforderungen, die man irgendwie unter einen Hut bringen muss.

00:53:56: Sergio Nuzzo: Das ist nicht ganz einfach, vor allem dann, wenn natürlich die Politik noch dazwischenfunkt und sagt: Ja, aber ihr müsst, ne

00:54:04: Sergio Nuzzo: Wir sind dann so. und das sind unsere Werte und wie.

00:54:10: Sergio Nuzzo: und das ist dann ja, und Druck erzeugt in der Regel Gegendruck. und so kommt man nicht weiter.

00:54:18: Marc Fischer: Ja.

00:54:18: Sergio Nuzzo: Du hast absolut Recht. Ich gehe mit dir einig, es

00:54:21: Sergio Nuzzo: vor allem für das Richtige Setting

00:54:25: Sergio Nuzzo: heute heute Das richtige Setting für Knaben wäre

00:54:30: Sergio Nuzzo: 20 min maximal halbe Stunde etwas intensiv lernen.

00:54:35: Sergio Nuzzo: dann 15 min Pause rausgehen Irgendwas machen Kaugummi ins Mund Schmeißen irgendwas dumm, rumlabern. Was auch immer das ist, dann wieder reinkommen und ganz klare Regeln.

00:54:48: Sergio Nuzzo: Okay, jetzt sind wir hier nächste halbe Stunde Vollgas, dann wieder 10 min

00:54:52: Sergio Nuzzo: und wer sich nicht dran hält, Konsequenzen.

00:54:57: Sergio Nuzzo: Das ist ein Schimpfwort heutzutage. Aber es ist nach wie vor und heute umso mehr wichtig. Konsequenzen ist nicht etwas Negatives, ganz und gar nicht. Du kannst jede Konsequenz irgendwie gut verkaufen. Konsequenz bedeutet nicht, ich schneide dir den Kopf ab.

00:55:15: Sergio Nuzzo: Konsequenz ist einfach das nächste Mal gibt es keinen

00:55:19: Sergio Nuzzo: Kaugummi oder keine Ahnung, irgendwas, was wichtig ist für jeweiligen.

00:55:26: Marc Fischer: Die.

00:55:27: Sergio Nuzzo: und da sind die Frauen halt ein bisschen

00:55:29: Sergio Nuzzo: anders unterwegs. Sie können vielleicht, wenn du jetzt nicht irgendwie bei hyperaktiv oder oder irgendwas hast.

00:55:39: Sergio Nuzzo: das dich daran hindert.

00:55:41: Sergio Nuzzo: dann ist für die natürlich auch schwierig, Aber in der Regel so, Ich sage jetzt mal, durchschnittlich sind die Buben, die müssen sich ein bisschen bewegen, die knaben. und die Mädchen, die können eher Easy gechilltet sitzen und Sinn.

00:55:57: Marc Fischer: Ja, Aber dann also nochmal, zurück zu meiner Idee, dann müsste es doch eigentlich sein, dass den Ausbildungsunternehmen Firmen da die Türen eingerannt werden, von

00:56:11: Marc Fischer: jungen Männern.

00:56:12: Marc Fischer: und was ich jetzt aber wahrnehme, ist genau das Gegenteil: Man möchte irgendwie studieren. Jeder möchte noch ein Studium machen. und dann zwängen sich aber junge Männer wieder in dieses Konstrukt rein, was ihnen nicht förderlich ist, also sprich, sie

00:56:32: Marc Fischer: sie gehen von der Schulbank

00:56:34: Marc Fischer: in den Vorlesungssaal. Oder noch schlimmer, sie sitzen zu Hause und müssen sich dann eine Online-vorlesung anhören.

00:56:45: Marc Fischer: Warum ist das so total.

00:56:49: Sergio Nuzzo: Warum ist das so?

00:56:53: Sergio Nuzzo: Was ja nicht wegzudiskutieren ist, ist, dass die Zeiten sich ändern.

00:56:59: Sergio Nuzzo: und wenn man jetzt 100 Jahre, nicht mal 100 Jahre, Müssen wir nicht mal so weit zurück 70 Jahre zurückgehen, haben wir immer noch den

00:57:10: Sergio Nuzzo: Primärsektor, der sehr stark war.

00:57:16: Sergio Nuzzo: Ja, Bodenschätze oder einfach: Naturprodukte der Natur heranschaffen, bearbeiten

00:57:25: Sergio Nuzzo: Sekundärsektor. und dann Tertiärsektor. Also die Dienstleistung, die war ja Mega, klein, Industrie, und Werk Handwerk. Das war wichtig, weil Krieg und neue Häuser und überhaupt und sowieso.

00:57:38: Sergio Nuzzo: Das ist heute ein bisschen anders.

00:57:42: Sergio Nuzzo: Heute ist der Tertiärsektor in der Wirtschaft das, was am meisten Geld bringt.

00:57:51: Sergio Nuzzo: und junge Menschen sind vielleicht da auch ein bisschen mehr auf das fokussiert. Wir haben auch ganz andere Technologien.

00:57:59: Sergio Nuzzo: Ein Auto ist jetzt nicht einfach nur Mechanik, es ist ganz viel Elektronik. Da kann man sich auch anders weiterbilden. und diese Verschiebung der Interessen ist, behaupte ich jetzt mal natürlich.

00:58:14: Sergio Nuzzo: weil wir entwickeln uns weiter.

00:58:16: Sergio Nuzzo: und wir haben ja mittlerweile Roboter.

00:58:20: Sergio Nuzzo: Die Häuser bauen für uns. Wir haben und

00:58:26: Sergio Nuzzo: Betondrucker, die Häuser bauen. Für uns da stellt man das hin, 2 Tage Arbeit, und dann macht das einfach

00:58:34: Sergio Nuzzo: eine Woche lang genau dasselbe. und dann haben wir schon ein Haus.

00:58:39: Sergio Nuzzo: Das hat früher der Bodenleger der Maurer Steinmetz, keine Ahnung Schreiner.

00:58:50: Sergio Nuzzo: Wir haben das ja gemacht, früher.

00:58:52: Sergio Nuzzo: und das wird jetzt immer weniger.

00:58:55: Sergio Nuzzo: Das sind so 2 2 Sachen, und selbstverständlich glaube ich auch, dass es auch so eine Wohlstandssache ist.

00:59:06: Sergio Nuzzo: weil in anderen Ländern

00:59:08: Sergio Nuzzo: da existiert dieses Problem nicht so, weil die haben auch diese technischen Möglichkeiten gehabt, oder die Wirtschaft ist nicht so stark für den Tertiärsektor.

00:59:18: Sergio Nuzzo: aber Gimba Nicht allzu weit gehen wir nach, vielleicht doch ein bisschen weiter. Also, Nordafrika.

00:59:28: Sergio Nuzzo: das mal das eine oder gehen wir nach Russland nach China? Da gibt es auch immer noch, Konnten die die bauen ja immer noch wie verrückt.

00:59:38: Sergio Nuzzo: und da gibt es auch einen ganz anderen Verständnis, ein ganz anderes Verständnis von Handwerk und von Militär und Armee und all diese Sachen ist jetzt ein bisschen verpönt, aber ist nun mal Teil der Realität.

00:59:53: Sergio Nuzzo: und deshalb ist das ein bisschen anders. Ich glaube, das ist auch ganz ganz zentral hier bei uns, weil wir nun mal

01:00:01: Sergio Nuzzo: ein Wohlstand Probleme haben und andere für uns zur Arbeit machen.

01:00:09: Sergio Nuzzo: Das wird dann kategorisiert.

01:00:11: Sergio Nuzzo: und diese Kategorisierung geben wir dann auch weiter? Ja, Willst du denn nicht ist doch besser als draußen so kalt und Schnee und Regen und dreckig. und so.

01:00:23: Sergio Nuzzo: Okay, ich habe das auch. Ich habe das auch Mega cool gefunden, weil die technische Ausbildung war auch auf der Baustelle. Eigentlich, mein Vater war viel auf der Baustelle, nebst den anderen Sachen.

01:00:35: Sergio Nuzzo: Ja, es verändert sich, und Das ist ganz bestimmt auch ein bisschen so.

01:00:41: Sergio Nuzzo: Dieses Wunschdenken von vielen, der immer noch das immer noch da ist.

01:00:46: Sergio Nuzzo: Eigentlich müsste ja aber einfach woanders, vielleicht nicht im Handwerk oder wo man dreckig wird.

01:00:53: Marc Fischer: Ja.

01:00:54: Marc Fischer: und dann ist dein eigenes Auto kaputt. und du musst es wegbringen. und du hast keinerlei Ahnung, was da überhaupt ist, oder in der Küche läuft irgendwo Wasser raus.

01:01:05: Marc Fischer: Du kannst halt eine Zoomaufnahme starten.

01:01:14: Sergio Nuzzo: Das hat mich so geflasht. Ich habe ja ein Auto und mein Auto hat so ein Radio und ich wollte mein Handy am Radio anmachen. Klar. Bluetooth. Weil es hat. Bluetooth. Aber irgendwie funktionierte das mit der Musik nicht. Ich kann telefonieren und so

01:01:31: Sergio Nuzzo: und steuern alles, aber ich kann keine Musik abhören. Jetzt sage ich

01:01:35: Sergio Nuzzo: meinem Handy. Also, Ai Schau mal, ich habe hier ein Problem mit meinem Auto. Wie kann ich, Wie kriege ich das hin? Jetzt sagt er mir.

01:01:44: Sergio Nuzzo: oder sie bei mir, sagt sie mir: Mach mir bitte ein Foto von dem Mittelkonsum.

01:01:53: Sergio Nuzzo: Wie bitte.

01:01:55: Sergio Nuzzo: Jetzt mache ich das Foto von der Mittelkonsole, und dann sagt die, mir was ich machen muss, weil das Auto ist. Dieses Modell und das Radio in diesem Modell ist das. und das, und das und geh doch mal bei Mediamarkt. und kauf dir. Das. und das und ich dachte.

01:02:09: Marc Fischer: Wow.

01:02:10: Sergio Nuzzo: Ist heftig oder? Ja, und in dieser Welt leben wir.

01:02:14: Marc Fischer: Ja.

01:02:15: Sergio Nuzzo: Das kann ich auch mit meinem Backofen machen. Mein Backofen funktioniert nicht.

01:02:23: Sergio Nuzzo: Das ist der kleine Teil, da haben wir noch Ja.

01:02:26: Sergio Nuzzo: diese kleinen Dingern. Ich habe jetzt die nicht. Aber meine Freundin hat so einen

01:02:33: Sergio Nuzzo: zu Hause. Alexa heißt nicht Alexa, aber es sind ja diese Dinger von Google. und so, da kannst du einfach was sagen? Ja, Bestellt mir mal.

01:02:41: Sergio Nuzzo: ja, und dann macht ihr das.

01:02:45: Marc Fischer: Verrückt. Ja, das ist auf jeden Fall verrückt. und dann haben wir aber trotzdem noch diese Welt, wo sich Menschen dann begegnen.

01:02:53: Marc Fischer: zusammenkommen

01:02:55: Marc Fischer: müssen. und dann haben Sie es plötzlich plötzlich schwer. Das ist das, was ich so als Rückmeldung dann auch oft oft bekomme von älteren Ausbildern.

01:03:05: Marc Fischer: die jetzt so kurz Vorm Ruhestand sind, die natürlich wettern und sagen: jetzt hier. Ich verstehe da gar nichts mehr, und die sagen irgendwelche Sachen und weiß gar nicht, was die überhaupt meinen.

01:03:18: Marc Fischer: Aber die haben ja natürlich ihr ganzes Wissen noch die wissen keine Ahnung. Die gucken den Backofen an und die wissen sofort, was da das Problem ist.

01:03:32: Marc Fischer: Ja, das wird spannend. Aber wenn du da jemand

01:03:37: Marc Fischer: jetzt, sag ich mal so eine Top 3 an Tipps hättest, der recht weit altersmäßig weg ist. Zu den jetzigen. In der Schweiz heißt es ja, Lernende zu den Azubis.

01:03:53: Marc Fischer: Was wären so 3 3 gute Tipps?

01:03:57: Marc Fischer: Oder vielleicht auch Dinge, die man mal mit seinen Lernenden machen kann.

01:04:03: Sergio Nuzzo: Als Unternehmung.

01:04:05: Marc Fischer: Generell so was vielleicht einfach dieses Miteinander vielleicht dann auch fördert.

01:04:11: Marc Fischer: Weil ich glaube, da sind wir uns beide einig, dass diese Dazugehörigkeit für uns immens wichtig ist. Also dieser Status. Wenn ich mir alleine einen Status gebe und ich sitze bei mir zu Hause im Wohnzimmer, dann bringt mir das ja gar nichts, sondern ich möchte das ja von

01:04:30: Marc Fischer: von der Gruppe. Ich möchte dazugehören, möchte mich aber jetzt nicht ganz ganz verlieren, sondern ich möchte weiter ich bleiben, Aber

01:04:40: Marc Fischer: hast du da, was aus der Praxis.

01:04:42: Sergio Nuzzo: Also, ich Achtung, Trägerwarnung.

01:04:45: Sergio Nuzzo: Ich gebe dir 2 Wörter

01:04:47: Sergio Nuzzo: und ich gebe allen, die hier zuhören oder zu schauen, 2 Wörter. und das eine ist Neid.

01:04:55: Marc Fischer: Genau.

01:04:56: Sergio Nuzzo: Andere ist Eifersucht, und zwar eifersüchtig oder neidisch auf das, was die Jungen heute haben, was wir nicht hatten.

01:05:08: Sergio Nuzzo: alles was für die Jungen Häuter selbstverständlich ist, Was wir uns erarbeiten, gratis Getränke gratis, Kaffee, gratis.

01:05:19: Sergio Nuzzo: 10 Uhr, 9 Uhr, Wer auch immer das dann in Deutschland. Bei uns ist 9 Uhr.

01:05:23: Marc Fischer: Wie.

01:05:24: Sergio Nuzzo: Nur in Deutschland mit Knopf. und so das kam ja bis zu uns.

01:05:32: Sergio Nuzzo: und da mit dieser Sichtweise ein bisschen versuchen, aus der Komfortzone zu gehen, die Metaebene einnehmen

01:05:46: Sergio Nuzzo: und sich die Frage stellen, als ich in der Ausbildung war und ich

01:05:53: Sergio Nuzzo: diese Möglichkeiten gehabt hätte. Falls hätte ich sie angenommen.

01:05:58: Sergio Nuzzo: oder hätte ich das voll doof gefunden?

01:06:01: Sergio Nuzzo: Da kannst du sicher sein? 80% der Sachen, sagst du ja, das wäre schon Geil

01:06:07: Sergio Nuzzo: gratis, Cola und weiß der Geier, was Kaffee, Cappuccino, Café, Latte mit Karamell und Weiß der

01:06:16: Sergio Nuzzo: und Gratisnacks und Sofa zum Chillen um 10 Uhr oder Mittagessen. Alle zusammen mit hatte man früher nicht.

01:06:26: Sergio Nuzzo: wäre aber schon Geil gewesen, und das gebe ich mit als 1 und 2 und 3.

01:06:34: Marc Fischer: Weil.

01:06:36: Sergio Nuzzo: Das dritte. Vielleicht ist einfach, dass der Dialog, also zuerst mal das

01:06:40: Sergio Nuzzo: mal wirken lassen, was ich jetzt gesagt habe, die Meta-ebene mal einnehmen und sich die Frage stellen

01:06:46: Sergio Nuzzo: und dann den Dialog suchen.

01:06:48: Sergio Nuzzo: Einfach mal, okay, zurück.

01:06:52: Sergio Nuzzo: wenn du könntest, was würdest du oder was müssen wir tun? Zum weil, das ist heute ganz

01:06:59: Sergio Nuzzo: zentral. Die Jungen funktionieren so, die wollen Teil sein, die wollen aber auch gehört und gesehen werden.

01:07:08: Sergio Nuzzo: und natürlich gibt es die, die das missverstehen, und es gibt auch die, die das ja missbrauchen.

01:07:19: Sergio Nuzzo: gibt es auch natürlich. Aber das ist ein kleiner Teil, und wir dürfen einfach dieser

01:07:28: Sergio Nuzzo: diesem Drang alles plakativ, bild-zeitungsmäßig schlechtzureden. Weil eine Minderheit Kacke ist, sind nicht alle Kacke.

01:07:41: Sergio Nuzzo: Aber so ist es einfach.

01:07:48: Sergio Nuzzo: Ein bisschen runterfahren, die Lautstärke runterregulieren.

01:07:53: Sergio Nuzzo: die Emotionen ein bisschen regulieren und sich diese 2 3 Fragen Stellt man, obwohl man es vielleicht nicht will.

01:08:00: Sergio Nuzzo: irgendwo hier hinten oder hier drin Merkt man, scheiße ja schon. Aber ich lasse das jetzt nicht zu, weil ich bin so aufgewachsen, und das geht gar nicht. und du musst erst mal liefern. und dann kriegst du, was? Ja so funktioniert, das heute nicht.

01:08:16: Marc Fischer: Toll.

01:08:17: Sergio Nuzzo: Die.

01:08:36: Marc Fischer: Hätte ich da ein Handy genommen, wo ich einfach bei Spotify alles hören kann, was ich möchte.

01:08:42: Marc Fischer: Natürlich Natürlich hätte ich das.

01:08:47: Sergio Nuzzo: Das ist das kleinste.

01:08:49: Marc Fischer: Aber schöne Perspektive. Schöner Perspektivwechsel, Neid und Eifersucht, ja verrückt. und

01:09:02: Marc Fischer: nochmal den Sprung weg von der Ausbildung. Du hast ja vorhin gesagt, Du hast jetzt nicht familientreff, so wie.

01:09:15: Sergio Nuzzo: Familiendialog.

01:09:16: Marc Fischer: Dialog genau den Familiendialog?

01:09:20: Marc Fischer: Was hast du denn da für Themen also wie

01:09:27: Marc Fischer: wir bewegen, uns eigentlich immer in einem gewissen Sektor.

01:09:37: Sergio Nuzzo: Diese Sphären auch alle kenne, möchte ich die auch mit einbeziehen, denn wir haben Eltern, bei denen das meiste funktioniert, aber vielleicht einfach ein bisschen

01:09:53: Sergio Nuzzo: Input fehlt. Es gibt andere, die völlig überfordert sind mit der Situation, mit der Ausbildung oder was auch immer. Vielleicht gibt es intakte Familien, es gibt verstrittene Familien, es gibt alleinerziehende Mütter, alleinerziehende Väter, die Probleme haben, und ein Familiendialog hat. In der Regel. 5

01:10:12: Sergio Nuzzo: Themen sind aufgebaut, und heute steht Emotionen,

01:10:21: Sergio Nuzzo: was es zu diesem Verhalten bringt und was man dagegen tun zu Hause.

01:10:30: Marc Fischer: Aber.

01:10:31: Sergio Nuzzo: und da geht es um alles. Egal ob ich als Vater da das Problem habe oder das Gefühl habe.

01:10:37: Sergio Nuzzo: jemand anders hat es. Dann nimmt er das einfach mit. Ich moderiere. Das mache eine Einleitung.

01:10:44: Sergio Nuzzo: Ich habe da meine Tools und Präsentationsblabla-zeug und dann wird dann einfach. Wenn jemand was sagt, dann klebe ich das hoch oder schreibe das auf Whiteboard. und dann bewegen wir uns so durch abends. und dann hat sich das auch schon. Es ist kein Belehren. Es ist kein Teachern, es ist ein Austausch

01:11:05: Sergio Nuzzo: lebendiger Austausch und soll ein Raum sein geschützter, moderierter Raum für Inputs und Austausch.

01:11:15: Marc Fischer: und also, du gibst immer so ein kleines bisschen so ein Topic vor.

01:11:21: Marc Fischer: so wie Emotionen. Wer sich angesprochen fühlt, kommt dazu. Aber wenn ich jetzt quasi Probleme mit meiner Frau hätte.

01:11:31: Marc Fischer: ist natürlich schon eine Herausforderung, da jetzt auch hinzugehen, und da so ein bisschen.

01:11:38: Marc Fischer: Mir ist ein bisschen die Hosen runterzulassen.

01:11:42: Sergio Nuzzo: Ich achte da immer, dass die Hosen nicht runtergelassen werden müssen.

01:11:46: Sergio Nuzzo: Wir bewegen uns in der Regel

01:11:51: Sergio Nuzzo: ja, das kann ich nicht mal so sagen, weil es geht zum Teil schon auch in Tiefe.

01:11:55: Sergio Nuzzo: Aber ja, es ist ein Format, bei dem

01:12:02: Sergio Nuzzo: man sich ein bisschen exponieren muss.

01:12:04: Sergio Nuzzo: und ich will ja auch nicht alle Eltern oder Familien ansprechen. Ich spreche mit diesem Format, die an.

01:12:12: Sergio Nuzzo: bei denen das helfen kann, kann könnte.

01:12:16: Sergio Nuzzo: und ich spreche auch damit die, an, die sich meine Begleitung nicht leisten können.

01:12:25: Sergio Nuzzo: weil in so einem Abend zahlt jeder

01:12:28: Sergio Nuzzo: mindestens ein Umkostenbeitrag von 25 Franken für eineinhalb Stunden.

01:12:33: Sergio Nuzzo: und ich bremse das Ganze auf 8 Teilnehmer maximal 10.

01:12:40: Sergio Nuzzo: Ich will es nicht groß machen. Es soll klein bleiben, weil ich will ja mit Ihnen interagieren und reden, und ich will auch Themen ja besprechen können, nicht hunderte Themen, und nichts davon ist besprochen worden.

01:12:52: Sergio Nuzzo: und ja, das ist eigentlich eher das, dass jemand sagt. Okay, gut, ja. 25 Franken. Das kriege ich jetzt noch hin. und wenn einer überhaupt

01:13:00: Sergio Nuzzo: nicht kann, weil er keine Ahnung Sozialhilfeempfänger ist oder Probleme mit den Kids hat oder sonst irgendwie, dann kriegen wir auch das hin. Weißt du, Das ist ein Format für

01:13:12: Sergio Nuzzo: solche Sachen, die die sich trauen, die wollen sich austauschen, die die vielleicht auch Erfahrungen austauschen wollen, oder solche, die wirklich

01:13:20: Sergio Nuzzo: ich also mich nicht leisten können. In dem Sinne hört sich jetzt voll dämlich an, aber.

01:13:29: Marc Fischer: Ist heutzutage auf jeden Fall auch ein Faktor zu sagen, mach ich das, weil ich vielleicht auch schon weiß, mit einer Session mit dir ist es nicht getan. Weil vielleicht die Probleme so groß sind.

01:13:42: Marc Fischer: muss man natürlich abwägen. okay, ihr seid dann wirklich okay? So im kleineren Rahmen von 8 bis 10 Menschen. und was für einen Turnus habt ihr, wie häufig.

01:13:53: Sergio Nuzzo: und geplant, einmal im Monat, einmal im Monat Präsenz und einmal im Monat über das gleiche Thema online.

01:14:03: Marc Fischer: Ja.

01:14:03: Sergio Nuzzo: Nächsten Thema ist dann nächsten Monat das nächste Thema so weiter und so fort. Also 5 Monate.

01:14:10: Sergio Nuzzo: ein halbes Jahr, ist eine Reihe.

01:14:14: Sergio Nuzzo: und dann fängt es wieder von vorne an.

01:14:16: Marc Fischer: Okay. War das deine Idee? Oder kam die Idee zu dir.

01:14:20: Sergio Nuzzo: Auf Umwegen. Vielleicht.

01:14:24: Sergio Nuzzo: Ich habe oft

01:14:27: Sergio Nuzzo: Ich höre oft solche Sachen, und ich habe auch schon manchmal. Ich habe ja schon oft versucht, solche Sachen online

01:14:33: Sergio Nuzzo: zu machen.

01:14:34: Sergio Nuzzo: Da war immer irgendein Problem mit der Zeit, oder?

01:14:41: Sergio Nuzzo: Ja, es war immer irgendwie. Es waren immer ganz viele

01:14:44: Sergio Nuzzo: Ausreden. Sage ich jetzt mal, oder ganz viele Faktoren, die dazu gebracht haben, dass ich nicht genug Leute zusammen

01:14:51: Sergio Nuzzo: konnte, egal ob online oder präsent.

01:14:54: Sergio Nuzzo: und irgendwann habe ich gesagt, ich merke, wenn ich zu den Familien gehe, merke ich, dass irgendwo so Gruppenmäßig immer dieselben Themen so ein bisschen

01:15:04: Sergio Nuzzo: schwingen.

01:15:07: Sergio Nuzzo: und da hat mich eine Kollegin auch mal darauf angesprochen. Kürzlich, und hat, gesagt das war schon, nachdem ich das Format dann kreiert hatte, Ja, weißt du

01:15:16: Sergio Nuzzo: hier in der Umgebung gibt es einfach nichts, kein Angebot für alleinerziehende Eltern

01:15:24: Sergio Nuzzo: und das sich austauschen oder weiterentwickeln oder weiterbilden können.

01:15:29: Sergio Nuzzo: Ja, und die haben dann oft dieselben Themen.

01:15:35: Sergio Nuzzo: und es wäre gut, wenn Sie in so einem Austausch merken. Sie sind nicht alleine, und das wird dann ganz bestimmt ein

01:15:43: Sergio Nuzzo: beim nächsten, dann bei der nächsten Thema sein. Alleinerziehende Eltern Zum Beispiel mache ich 5 Themen, was alleinerziehende Eltern, alles so ein bisschen witzig macht.

01:15:54: Sergio Nuzzo: machen müssen oder was Sie alles ertragen müssen, und das nehme ich dann auf. Also, man kann mir immer Inputs geben.

01:16:02: Sergio Nuzzo: auf Opis war, Im Grunde genommen

01:16:06: Sergio Nuzzo: war das meine Entscheidung, das mal so zu machen. und ich habe auch das ganze Visual ist ähnlich wie mein Logo.

01:16:14: Sergio Nuzzo: Deshalb ist alles ein bisschen gleich.

01:16:17: Marc Fischer: Okay, verrückt.

01:16:19: Marc Fischer: Ja, so. Mit Blick auf die Uhr kommen wir Richtung Ende, aber ich kann nicht ohnehin. Ich habe nämlich versucht, ein bisschen zu recherchieren, weil du hast es vorhin so angeteasert. Da hast du ja auch aus. Du hast Selbstverteidigungskurse gemacht. Du kommst ein bisschen aus dem Kampfsport, wenn ich es so richtig gesehen habe.

01:16:39: Marc Fischer: aber ich habe nicht herausgefunden, was was machst du.

01:16:43: Sergio Nuzzo: Welchen Kampfsport? Also, was ich jetzt gebe, das ist keine Kampfsportart. Das ist so Straßenkampf, weil Kampfsport ist ja ein Sport, Das heißt, im Sport hat man ganz klare Regeln usw.

01:16:55: Marc Fischer: Die.

01:16:55: Sergio Nuzzo: Will davon eigentlich weggehen. Ich gehe nicht als Karate oder Taekwondo oder Kickboxen oder sonst irgendwas.

01:17:03: Sergio Nuzzo: Ich gehe hin und sage Schaut mal, es gibt böse Leute, es gibt böse Menschen und die machen böse Sachen.

01:17:08: Sergio Nuzzo: Jetzt könnt ihr euch verteidigen und das am besten, sodass es dann auch wirklich was wirkt.

01:17:14: Marc Fischer: Ja, und.

01:17:14: Sergio Nuzzo: Ich ich Kickboxen und habe dann für eine Sicherheitsfachschule hier in der Schweiz unterrichtet.

01:17:47: Sergio Nuzzo: Nahkampf und Waffenkunde, und deshalb habe ich diese Sphären dann auch, was eben alles so passiert, auf der Straße.

01:17:55: Marc Fischer: Ja.

01:17:56: Marc Fischer: Okay, ja, du hattest es nicht so ausgeschrieben. Kampfsport. Aber für mich, als ich involvierter, genau da ist irgendwie alles so. Das Gleiche aber macht Sinn. Der Sport muss es

01:18:09: Marc Fischer: vergleichbar machen. Man muss sich auf ein Regelwerk einigen, und das habe ich dann, im Verteidigungsfall, habe ich das dann nicht?

01:18:17: Marc Fischer: Okay, spannend, spannend, spannend. und dann, im Familienkontext, ist es manchmal interessant für die Kinder, dass die.

01:18:29: Sergio Nuzzo: Sie wissen, dass ich das mache.

01:18:30: Marc Fischer: Ja, oder das.

01:18:31: Sergio Nuzzo: Ja natürlich.

01:18:32: Marc Fischer: Wenn du jetzt hier bei uns zu Hause auflaufen würdest, Ich habe 3 Jungs. Wenn die das erfahren würden, dann

01:18:41: Marc Fischer: ja ja.

01:18:43: Sergio Nuzzo: Ja, also sehr viele, sehr viele wissen das gar nicht.

01:18:46: Sergio Nuzzo: weil das bewegt sich wirklich auf einen anderen Rahmen. Vom Baum sage ich jetzt mal.

01:18:53: Sergio Nuzzo: es gibt gewisse, die recherchieren mich und die wissen das dann, weil.

01:18:58: Sergio Nuzzo: Doch schon sehr viel über mich im Internet, im Netz.

01:19:02: Sergio Nuzzo: und da sieht man auch Fotos usw. Aber Ja, es ist natürlich schon interessant, vor allem für die Knaben. Wenn man dann weiß Sport und so, das ist natürlich schon

01:19:12: Sergio Nuzzo: etwas Wichtiges für die Knaben.

01:19:16: Sergio Nuzzo: Aber was ich von dieser Lehre sage ich jetzt mal mitnehme, sind dann wirklich diese diese Gewalt, Themen, diese

01:19:27: Sergio Nuzzo: wann ab Wann entsteht, gewandelt, und Gewalt entsteht dann, wenn es der andere empfindet, oder

01:19:33: Sergio Nuzzo: oder wird es dann einfach emotional missbraucht?

01:19:38: Sergio Nuzzo: So quasi, ja, du hast mir jetzt Gewalt angetan. Dabei ist es gar nicht, sodass man da das Verhältnis vielleicht ein bisschen mehr versteht. Was ist rechtlich denn überhaupt erlaubt. usw.

01:19:48: Sergio Nuzzo: Natürlich die Deeskalation, die Körpersprache, all diese Sachen, die Stimme, mit der arbeite ich mit der Körpersprache, mit der Zensorik. So, das sind so die Sachen, die ich natürlich aus dem Kampfsport kenne und sehr, sehr gerne auch setze.

01:20:04: Marc Fischer: Okay.

01:20:05: Marc Fischer: spannend, spannend, spannend. Ja, ich Hader auch immer mit mir und habe dann immer wieder so Phasen, wo ich denke, da

01:20:12: Marc Fischer: musst du mal so ein bisschen was für dich machen. und da einfach mal reinschnuppern, dann fehlt mir dieser letzte Schritt, dass ich dann wirklich mal im Kaffmaga oder so auftauche und spannend bei mir selber zu beobachten.

01:20:31: Sergio Nuzzo: und ja, es bringt natürlich nur dann, was, wenn man es regelmäßig macht.

01:20:37: Marc Fischer: Ja, Aber so eine Faszination ist auf jeden Fall da, genau, weil man möchte sich ja auch

01:20:44: Marc Fischer: behaupten, man möchte im Zweifel, da auch so dieses Know-how und die Fähigkeiten und Fertigkeiten mitbringt.

01:20:53: Marc Fischer: Spannend: Ok, also, du bietest ja echt wirklich da eine Wahnsinns Breite an Begleitung.

01:21:06: Marc Fischer: Genau. Ich würde gerne Deine Kontaktdaten natürlich unten in die Shownotes mit reinpacken.

01:21:14: Marc Fischer: genau am leichtesten über deine Homepage oder Instagram oder Linkedin. Was ist.

01:21:19: Sergio Nuzzo: Auch.

01:21:25: Marc Fischer: Sehr.

01:21:25: Sergio Nuzzo: Also.

01:21:32: Marc Fischer: Ja.

01:21:41: Sergio Nuzzo: Sonst Homepage Www Sergio-nutzo Com ohne vielen.

01:21:54: Marc Fischer: Vielen, vielen Dank für diese ganzen Einblicke.

01:21:57: Sergio Nuzzo: Danke Dir vielmals für die Einladung und für dieses sehr spannende Gespräch, das spannende Gespräch und die Bereichernde, Auch das bereitet

01:22:10: Sergio Nuzzo: auf.

01:22:12: Sergio Nuzzo: Das schneiden wir jetzt raus.

01:22:14: Marc Fischer: Ja.

01:22:15: Sergio Nuzzo: Das.

01:22:18: Marc Fischer: Ja sicher gerne gerne wieder und Tabo schläft noch, wie ich so höre oder.

01:22:24: Sergio Nuzzo: Ja, der putzt jetzt vor sich hin.

01:22:26: Marc Fischer: Ja.

01:22:27: Sergio Nuzzo: Gehen wir mal laufend.

01:22:29: Marc Fischer: Klasse. Vielen lieben Dank. Grüße in die Schweiz. und dann, vielleicht genau bis zum zweiten Teil, Wer weiß, der.

01:22:40: Sergio Nuzzo: Gerne sehr gerne danke und allen alles Gute dir auch.