#261 Gute Ausbilder geben nicht alles vor
Vielleicht bist du nicht das Problem.
Jan war in der Schule nach eigener Aussage „gerottenschlecht“. Mit einem Realschulabschluss von etwa 3,4 bekam er zunächst keinen Ausbildungsplatz. Jahre später schloss er seinen Master in Erziehungswissenschaft mit 1,0 ab.
Was ist da passiert?
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Menschen in unterschiedlichen Lernumgebungen völlig unterschiedlich aufblühen können – und was das für Ausbildung, Ausbilder, Azubis, Schule und berufliche Bildung bedeutet.
Jan erzählt von seinem eigenen Bildungsweg und erklärt, warum für ihn nicht allein die Fähigkeiten eines Menschen entscheidend sind, sondern auch das Setting, die Motivation, die Selbstbestimmung und die Art, wie Lernen gestaltet wird.
Wir sprechen außerdem über Prüfungsangst, Lernblockaden, Prokrastination und Motivation. Dabei geht es um die Frage, warum manche Menschen trotz guter Leistungen Schwierigkeiten beim Lernen entwickeln und warum vermeintlich „schlechte“ Schüler später enorme Entwicklungsschritte machen können.
Ein weiterer Schwerpunkt ist Facilitation: Wie viel sollte ein Trainer, Ausbilder oder Lehrer eigentlich vorgeben? Und wann ist es sinnvoller, Menschen Raum zu geben, selbst aktiv zu werden, eigene Lösungen zu entwickeln und Verantwortung für den eigenen Lernprozess zu übernehmen?
In dieser Folge geht es unter anderem um:
Lernen und persönliche Entwicklung
Ausbildung und moderne Ausbildungsarbeit
Motivation von Azubis und Lernenden
Prüfungsangst und Prüfungsstress
Prokrastination und Lernblockaden
Selbstbestimmtes Lernen
Lernumgebungen und das richtige Setting
Facilitation und moderne Lernbegleitung
Schule, Studium und berufliche Bildung
die Frage, warum Menschen oft mehr können, als ihre bisherigen Leistungen vermuten lassen
Eine Folge für Ausbilder, Ausbildungsleiter, Lehrer, Trainer, Personalentwickler, Azubis und alle, die sich mit Lernen, Ausbildung und Entwicklung von Menschen beschäftigen.
Denn vielleicht liegt die Lösung manchmal nicht darin, den Menschen zu verändern – sondern das Umfeld, in dem er lernen soll.