OnTeamz // Der Ausbildungspodcast  Strukturen, Impulse & echte Gespräche

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Der Ausbildungspodcast

#260 Lernen muss nicht schwer sein: Wie Azubis wirklich lernen | Andrea Luft

#260 Lernen muss nicht schwer sein: Wie Azubis wirklich lernen | Andrea Luft

Warum fällt Lernen manchen Menschen leicht und anderen scheinbar überhaupt nicht? Und was können Ausbilder tun, damit Azubis nicht nur Wissen aufnehmen, sondern wirklich verstehen, anwenden und behalten?

Darüber spreche ich in dieser Folge mit Andrea Luft, Lerntrainerin, Mentaltrainerin, Ausbilderin und Expertin für Lernprozesse.

Andrea verfolgt einen spannenden Ansatz: Lernen darf leicht sein. Nicht im Sinne von „ohne Anstrengung“, sondern im Sinne einer anderen Haltung zum Lernen. Denn natürlich braucht Lernen Disziplin, Durchhaltevermögen und Zeit. Aber es darf gleichzeitig Spaß machen, neugierig machen und Erfolgserlebnisse erzeugen.

Und genau hier wird die Folge besonders interessant für alle, die mit Azubis, Auszubildenden, jungen Menschen und Ausbildung zu tun haben.

Andrea erzählt von ihrem eigenen Weg: von der kaufmännischen Ausbildung über die Weiterbildung zur geprüften Bilanzbuchhalterin und ihre Tätigkeit als Leitung im Rechnungswesen bis hin zur Erwachsenenbildung und schließlich zur Arbeit mit Auszubildenden. Aus einer Anfrage für Rechnungswesen Schulungen wurde schließlich die Entscheidung, den sicheren Job aufzugeben und eine eigene Akademie aufzubauen.

Dabei zeigt sich schnell: Auch ein Fach wie Buchführung kann plötzlich verständlich werden, wenn man das System dahinter richtig erklärt und die Lernenden nicht von Anfang an mit ihren eigenen negativen Erfahrungen alleine lässt.

Wir sprechen darüber, warum Neugier einer der wichtigsten Einstiege ins Lernen ist, weshalb langweilige Lernprozesse dazu führen können, dass unsere Gedanken abschweifen und warum Emotionen, Konzentration und persönliche Lebenssituationen beim Lernen eine viel größere Rolle spielen, als viele Ausbilder vermuten.

Andrea gibt außerdem konkrete Einblicke in effektive Lerntechniken. Es geht unter anderem um Active Recall, Mindmaps, die Feynman Technik, ABC Listen, Pomodoro und kurze konzentrierte Lernphasen. Besonders spannend ist ihr Ansatz, Wissen nicht einfach immer wieder zu lesen, sondern es aktiv abzurufen und dadurch die Erinnerung zu stärken.

Auch das Thema Prüfungsangst kommt nicht zu kurz. Andrea erklärt, warum aktives Abrufen von Wissen nicht nur beim Lernen hilft, sondern auch dabei, den Stress vor Prüfungen zu reduzieren. Wer das Abrufen immer wieder trainiert, kennt den Weg zum eigenen Wissen besser und kann dadurch sicherer in eine Prüfung gehen.

Besonders relevant für Ausbilder wird es beim Thema Generation Z und Ausbildung.

Andrea plädiert nicht dafür, jungen Menschen weniger abzuverlangen. Im Gegenteil: Leistungsbereitschaft bleibt für sie wichtig. Der entscheidende Unterschied liegt für sie darin, wie Leistung entsteht. Junge Menschen wollen häufiger verstehen, warum etwas wichtig ist, Sinn erkennen und selbstwirksam handeln. Gleichzeitig dürfen sie lernen, dass Entwicklung auch Anstrengung, Disziplin und Durchhaltevermögen bedeutet.

Daraus entsteht eine spannende Frage: Müssen wir unsere Ansprüche an Azubis verändern oder müssen wir vor allem unsere Art verändern, wie wir sie zu Leistung führen?

Wir sprechen außerdem über Fehlerkultur, Vertrauen und die schnelle Bewertung von Azubis als „faul“, obwohl hinter mangelnder Leistung manchmal eine ganz andere emotionale Belastung stehen kann. Andrea beschreibt, wie Ausbilder einen geschützten Raum schaffen können, ohne gleichzeitig ihre Erwartungen und Grenzen aufzugeben.

Und natürlich geht es auch um die andere Seite: Ausbilder selbst stehen häufig unter enormem Zeitdruck. Andrea kennt die Realität, dass Ausbilder neben ihrer Ausbildungsaufgabe noch weitere Verantwortlichkeiten haben und teilweise nur sehr wenig Zeit für einzelne Azubis zur Verfügung steht. Deshalb geht es nicht um theoretische Idealbedingungen, sondern um konkrete Tools, die sich in den Ausbildungsalltag integrieren lassen.

Ein Gespräch über Lernen lernen, Ausbildung, Azubis, Motivation, Lerntechniken, Prüfungsangst, Mentaltraining, Generation Z und die Frage, wie wir Leistungsbereitschaft för

#259 Eine Reaktion auf die Folge mit Daniel Müller

Streichen wir zwei Jahre Ausbildung? Meine Antwort auf die steilste These der Ausbildungs Community

„Vielleicht 5 bis 10 Prozent habe ich später im Job wirklich gebraucht." Diese Aussage von Daniel Müller hat in den letzten Tagen für hitzige Diskussionen gesorgt. Über 60 Kommentare, geteilte Meinungen, klare Fronten.

In dieser Solo Folge nehme ich die These auseinander und beziehe klar Stellung. Reicht eine praxisnahe Vorbereitung von drei bis sechs Monaten wirklich aus, um einen Beruf zu erlernen? Oder verwechseln wir hier schnelle Einsatzfähigkeit mit echter beruflicher Handlungskompetenz?

Ich schaue mir an, wo die Diskussion berechtigte Punkte trifft, wo sie zu kurz greift und welche Perspektive bisher komplett gefehlt hat: die der Azubis selbst.

Darum geht es:

Warum Wissen vermitteln nicht dasselbe ist wie Kompetenz aufbauen
Wo in der Ausbildung tatsächlich Zeit verschenkt wird und wo nicht
Der Unterschied zwischen Ausbildung modernisieren und Ausbildung verkürzen
Was der Fachkräftemangel wirklich mit der Ausbildungsdauer zu tun hat
Meine ehrliche Einschätzung als jemand, der die duale Ausbildung täglich lebt

Diese Folge ist für dich, wenn du als Ausbilder, Ausbildungsleiter, Personalentwickler oder Geschäftsführer selbst mitentscheidest, wie Ausbildung in deinem Unternehmen aussieht.

Hör rein und sag mir, wie du zu drei Jahren dualer Ausbildung stehst.

#258 Warum dein Ausbilderschein längst verjährt ist

Viele Ausbilder in deutschen Unternehmen haben ihren Ausbilderschein vor 15, 20 oder sogar 30 Jahren gemacht. Seitdem: keine Auffrischung, keine Weiterbildung, kein neuer Blick auf Didaktik.

Jasmin und Simon Link bilden mit der AEVO Akademie seit Jahren genau diese Menschen weiter. Sie erleben in ihren Kursen immer wieder dasselbe Muster. Fachlich ist niemand zu schlagen. Aber sobald es um die Vermittlung von Wissen geht, um Didaktik und Methodik, wird es dünn.

In dieser Folge sprechen wir darüber, warum der Ausbilderschein am Ende vor allem eine rechtliche Formalie ist, warum viele Ausbilder unbewusst einfach das kopieren, wie sie selbst vor Jahrzehnten ausgebildet wurden, und warum sich die Rolle des Ausbilders heute grundlegend verändert hat, vom klassischen Unterweiser hin zum Lerncoach.

Außerdem: wie Jasmin und Simon selbst zur Ausbildung kamen, was eine einjährige Weltreise mit ihrer heutigen Arbeit zu tun hat, und warum Vielfalt in der Ausbildung eine Chance ist und keine Belastung.

#257 „Wir finden keine Azubis“ // vielleicht liegt das Problem bei den Unternehmen

„Wir finden keine Azubis.“ Diesen Satz hört man inzwischen regelmäßig von Unternehmen.

Sebastian sieht das anders: Das Problem sei nicht unbedingt, dass es zu wenige junge Menschen gibt. Vielmehr würden Unternehmen oft nicht das finden, was sie suchen. Zwischen den Erwartungen der Unternehmen und dem, was junge Menschen mitbringen, klaffe eine Lücke.

Im Gespräch geht es deshalb um mehr als klassische Ausbildung.

Sebastian Reil erzählt von seinem ungewöhnlichen Weg über ein Studium in Creative Therapies, seine Zeit im Vertrieb und im Bildungswesen bis hin zu seinen heutigen Projekten Azubi Booster und Strong Talents. Dabei geht es immer wieder um eine zentrale Frage: Wie schaffen wir Entwicklung, wenn ein eintägiges Seminar längst nicht mehr reicht?

Seine Erfahrung: Nachhaltige Entwicklung braucht Zeit, regelmäßige Impulse und vor allem Beziehung. Genau deshalb begleitet er junge Menschen über viele Monate und verbindet Live-Calls, Lernvideos, praktische Übungen und persönliche Gespräche.

Außerdem sprechen wir über den Übergang junger Menschen ins Berufsleben, unterschiedliche Kommunikations- und Arbeitskulturen, internationale Talente und darüber, warum Unternehmen junge Menschen nicht einfach dazu bringen sollten, genauso zu kommunizieren wie ihre Ausbilder. Stattdessen sollten sie ihnen die Skills geben, mit denen sie die Unterschiede besser überbrücken können.

Und eine weitere klare Position von Sebastian: Wer echte Entwicklung will, kann nicht einfach einen Trainer für einen Tag ins Unternehmen holen und danach erwarten, dass sich nachhaltig etwas verändert. Entwicklung muss begleitet werden.

Hier geht es zu Sebstian.
https://www.linkedin.com/in/sebastian-reil-912763216/

#256 Die KI Glaskugel: Was Daniel Müller wirklich über Ausbildung, Personal & Zeitarbeit denkt

KI, Ausbildung und Arbeitswelt: Wie viel Veränderung kommt wirklich?

In dieser Folge spreche ich mit Daniel Müller über ein Thema, das aktuell kaum jemanden unberührt lässt: Künstliche Intelligenz in Ausbildung und Arbeitswelt.

Daniel teilt seine Einschätzungen zur Entwicklung im Personal- und Zeitarbeitsbereich und ordnet ein, welche Auswirkungen KI auf Unternehmen, Fachkräfte und besonders auf die Ausbildung haben könnte. Dabei geht es nicht um Schlagzeilen oder Hype, sondern um praktische Gedanken und echte Erfahrungen aus dem Gespräch. Besonders spannend ist die Frage:

„Ist KI nur ein besserer Taschenrechner?“

Genau darüber diskutieren wir intensiv. Was kann KI heute bereits leisten? Wo hilft sie Ausbilderinnen und Ausbildern konkret? Und wo braucht es weiterhin menschliche Erfahrung, Kommunikation und Vertrauen?

In dieser Episode erfährst du:
warum KI derzeit viele Unternehmen beschäftigt,
welche Entwicklungen Daniel im Personalwesen beobachtet,
welche Rolle Zeitarbeit in einer zunehmend digitalen Arbeitswelt spielen könnte,
wie KI die Ausbildung beeinflussen kann,
weshalb die Frage nach dem „besseren Taschenrechner“ viel tiefere Auswirkungen hat als zunächst gedacht,
und welche Gedanken ich persönlich aus diesem Gespräch für OnTeamz und die Ausbildungspraxis mitgenommen habe.

Das Gespräch war gleichzeitig fachlich spannend und überraschend unterhaltsam. Trotz kleiner technischer Hürden entstand ein Austausch voller Perspektiven, Denkanstöße und konkreter Überlegungen für alle, die sich mit Ausbildung, Personalentwicklung, KI oder der Zukunft der Arbeit beschäftigen.

Für wen ist diese Folge besonders interessant?
Ausbilderinnen und Ausbilder
Ausbildungsleiter
HR-Verantwortliche
Personalentwickler
Menschen aus der Zeitarbeit
Führungskräfte im Mittelstand
Alle, die verstehen möchten, wie KI Ausbildung und Arbeitswelt verändern könnte

🎧 Jetzt reinhören und selbst entscheiden: Ist KI wirklich nur ein besserer Taschenrechner oder stehen wir vor einer deutlich größeren Veränderung?

Daniel Müller ist Berater, Coach, Speaker und Unternehmer mit über 23 Jahren Erfahrung in der Personaldienstleistungsbranche. Als Gründer von „Liebe Zeitarbeit" hat er sich als das Sprachrohr der Zeitarbeit etabliert.

Mit seinem gleichnamigen Podcast (859+ Folgen), seinem YouTube-Kanal (18.600+ Abonnenten, 1.000+ Videos) und einer LinkedIn-Community von 20.000+ Followern erreicht er monatlich tausende Entscheider in der Branche. Sein Amazon-Bestseller „Bereit für Zeitarbeit" ist das Standardwerk für Gründer und Quereinsteiger in der Personaldienstleistung.

Daniel ist zudem KI-Experte und Veranstalter der KI-Kompetenztage – dem führenden Event für Künstliche Intelligenz in der Personaldienstleistung (4x ausverkauft). Er berät Personaldienstleister bei Gründung, Wachstum, Verkauf und Digitalisierung.

https://www.instagram.com/liebe.zeitarbeit/

https://www.linkedin.com/in/daniel-m%C3%BCller-lz/

#255 Ausbilder sind HELDEN und ich sag dir auch warum.

In dieser Podcastfolge geht es um die Menschen, die jeden Tag Verantwortung für die Zukunft übernehmen: Ausbilderinnen und Ausbilder. Sie vermitteln nicht nur Fachwissen, sondern schenken jungen Menschen Vertrauen, Orientierung, Geduld und echte Entwicklungschancen.

Warum kann man sagen, dass Ausbilder Helden sind?

Sie investieren Zeit in die nächste Generation.
Sie glauben an junge Menschen, auch wenn diese noch unsicher sind.
Sie fördern Selbstvertrauen und Eigenverantwortung.
Sie begleiten Fehler als Lernchance.
Sie prägen Werte, Haltung und Teamfähigkeit.
Sie leisten einen entscheidenden Beitrag gegen den Fachkräftemangel.
Sie denken langfristig – für Unternehmen, Gesellschaft und die Zukunft der Ausbildung.

Diese Folge ist eine Wertschätzung für alle Ausbildungsbeauftragten, Ausbilder, Ausbildungsleiter, HR-Verantwortlichen und Mentoren, die tagtäglich junge Menschen auf ihrem beruflichen Weg begleiten.

Egal ob du selbst ausbildest, ein Ausbildungsteam führst oder dich für moderne Ausbildung interessierst – diese Episode erinnert daran, wie wichtig gute Ausbildung für Unternehmen und Gesellschaft ist.

#254 Ausbildung + Studium gleichzeitig: Zeitmanagement, Praxis und persönliche Entwicklung

Duales Studium aus erster Hand

Akif Cakmak berichtet in dieser Podcastfolge über seinen persönlichen Weg in das duale Studium Wirtschaftsingenieurwesen. Nach dem Abitur wollte er ursprünglich ein Vollzeitstudium beginnen und hatte das duale Studium zunächst gar nicht auf dem Schirm. Erst durch sein Umfeld wurde er auf diese Möglichkeit aufmerksam und bewarb sich auf mehrere duale Studiengänge.

Heute kombiniert er ein Studium im Wirtschaftsingenieurwesen mit einer Ausbildung zum Immobilienkaufmann und sammelt gleichzeitig praktische Berufserfahrung in verschiedenen Unternehmensbereichen.

Themen der Episode
Verantwortung schon in jungen Jahren

Akif erzählt, dass er früh Verantwortung übernommen hat:

ehrenamtlicher Fußballtrainer
Jahrgangsstufensprecher
Nachhilfelehrer für Mathematik

Diese Erfahrungen hätten ihn im Umgang mit Menschen und im Berufsleben geprägt.

Der Einstieg in die Arbeitswelt

Besonders herausfordernd war für ihn der Wechsel von der Schule in ein Unternehmen mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen:

neue Kommunikationsformen
Zusammenarbeit mit Menschen mit jahrzehntelanger Berufserfahrung
professionelle Umgangsformen im Arbeitsalltag
Rückschläge im dualen Studium

Offen spricht Akif über eine nicht bestandene Prüfung und die anschließende Nachprüfung. Er beschreibt den Moment als echten Dämpfer, betont aber, dass Rückschläge zum Leben gehören und Aufgeben keine Option ist.

Technische Aufgaben im Gebäudemanagement

Aktuell betreut er unter anderem:

Brandschutztüren
Automatiktüren
Toranlagen
Schrankenanlagen

Er fungiert dabei als Ansprechpartner für Instandsetzung, Instandhaltung und den Austausch mit externen Dienstleistern.

Abteilungswechsel als Lernchance

Im Unternehmen wechseln duale Studierende regelmäßig die Abteilungen. Akif berichtet von Einsätzen in Bereichen wie:

PV-Anlagen
klimaneutraler Gebäudebestand
technischer Brandschutz

Dadurch erhält er Einblicke in unterschiedliche Fachbereiche und kann eigene Interessen besser einschätzen.

Warum er das duale Studium gewählt hat

Für Akif war der größte Vorteil die Kombination aus:

theoretischem Wissen an der Hochschule
praktischer Berufserfahrung im Unternehmen

Er sieht die gesammelte Praxiserfahrung als entscheidenden Mehrwert gegenüber einem reinen Vollzeitstudium.

Zeitmanagement zwischen Uni und Arbeit

Sein Grundsatz lautet: Die Uni hat Vorrang. Während der Vorlesungen nimmt er bewusst weder Arbeitslaptop noch Handy mit, um sich vollständig auf das Studium zu konzentrieren.

Berufsorientierung und Schule

Ein zentrales Thema der Folge ist die aus seiner Sicht oft zu späte Berufsorientierung. Viele junge Menschen wüssten kurz vor dem Abschluss nicht:

welche Ausbildungsberufe es gibt
wie ein Studium aufgebaut ist
welche Weiterbildungswege möglich sind

Deshalb möchte er Jugendlichen Ausbildungsberufe und Studiengänge praxisnah näherbringen.

Teamsport als Bildungsinstanz

Akif ist überzeugt, dass Teamsport wichtige Werte vermittelt:

Respekt
Disziplin
Offenheit
Umgang mit unterschiedlichen Persönlichkeiten
soziale Kompetenzen

Als Jugendtrainer sieht er seine Aufgabe nicht nur in der sportlichen Entwicklung, sondern auch in der persönlichen Entwicklung junger Menschen.

KI und digitale Tools im Alltag

Zu seinem täglichen Arbeits- und Studienalltag gehören laut eigener Aussage unter anderem:

ChatGPT
StudySmarter
Notion
Noji

Er nutzt diese Plattformen regelmäßig zur Organisation und Unterstützung im Studium.

Das lernst du in dieser Folge
wie ein duales Studium Wirtschaftsingenieurwesen aufgebaut sein kann
warum Praxiserfahrung für viele Studierende ein großer Vorteil ist
wie regelmäßige Abteilungswechsel die berufliche Orientierung unterstützen
wie man mit Prüfungsrückschlägen konstruktiv umgeht
welche Rolle Zeitmanagement im dualen Studium spielt
warum Teamsport soziale Kompetenzen fördern kann
weshalb frühe Berufsorientierung für Jugendliche wichtig ist

#253 Wie Theater Azubis mutiger macht // Uwe John über Selbstwirksamkeit, Kommunikation und Ausbildung

Wie entstehen Mut, Teamarbeit und echte Selbstwirksamkeit bei Auszubildenden?

Uwe John arbeitet seit fast 27 Jahren mit jungen Menschen, Theaterprojekten und Unternehmen. Im Gespräch berichtet er von den Nibelungen-Festspielen in Worms, von Theaterarbeit mit Azubis bei Sparkassen und dm-drogerie markt sowie von der Frage, warum Persönlichkeit in der Ausbildung genauso wichtig ist wie Fachwissen.

Ein Gespräch über Kommunikation, Vertrauen, Reflexion und die Kraft erlebnisorientierter Formate.

#252 Respektvolle Kommunikation in der Ausbildung: Warum Führungskräfte selbst ins Training müssen

Michelle Trauth ist Kommunikationstrainerin, Gastgeberin des Podcasts Erfolgsgeflüster mit über 120 Folgen und hat einen Master in politischer Psychologie. Im Gespräch geht es um respektvolle Kommunikation in Ausbildungsbetrieben, den Unterschied zwischen Respekt vor dem Menschen und Respekt vor der Leistung, warum junge Menschen bei Aufgaben oft schneller sind als erfahrene Teams, wie Führungskräfte in Trainings auffallen, die sie selbst nie besucht haben, warum in Krisen häufig schlechter statt besser kommuniziert wird und welchen Unterschied ein einziges Wort in einer E Mail machen kann. Außerdem: ihre Einschätzung, wie künstliche Intelligenz die Kommunikation in Betrieben verändert und warum Fachwissen aus der Ausbildung entscheidend bleibt, um KI Ergebnisse selbst beurteilen zu können.

Themen im Gespräch:
Respekt vor dem Menschen und Respekt vor der Leistung, vertikaler und horizontaler Respekt, Persönlichkeitsmodelle in Trainings, Generationenunterschiede in Ausbildungsbetrieben, Kommunikation in Krisenzeiten, der Unterschied zwischen Danke und vorab Danke in E Mails, Kommunikation im Konzern im Vergleich zum Mittelstand, künstliche Intelligenz und Fachwissen, Michelle Trauths eigener Weg von großer Schüchternheit zur Trainerin und Podcast Host.

Hier geht es zu Michelle direkt:

https://www.haltungimdialog.de/

https://www.linkedin.com/in/michelletrauth/

#251 Männliche Azubis sprechen nicht gerne....falsch!

Annika ist Ausbilderin bei Smart Personal in Schwäbisch Hall, einem Personaldienstleister, der keine Zeitarbeit macht. Sie hat ihren Ausbilderschein schon mit 20 gemacht und erzählt, warum sie trotzdem findet, dass frisch ausgelernte junge Menschen noch keine Ausbilder werden sollten. Wir sprechen über den Unterschied zwischen kleinen und großen Ausbildungsbetrieben, über ihre liebsten Workshop Themen und darüber, wie sie in einem Workshop zum Thema Selbstbewusstsein von einer Gruppe junger Männer positiv überrascht wurde. Außerdem geht es um psychische Gesundheit bei Azubis, um ihre Sicht auf die Generation Z und um den von ihr organisierten Ausbilderaustausch in Schwäbisch Hall.

Show Notes

Wie Annika zur Ausbilderin wurde und warum Alter für sie eine Voraussetzung ist
Unterschiede zwischen Ausbildung in kleinen und großen Unternehmen
36 Workshop Themen für Azubis und Ausbilder bei Smart Personal
Der Workshop zum Thema Selbstbewusstsein und die überraschende Reaktion junger Männer
Leo Donnerstag, die Social Media Aktion, über die Annika selbst auf Smart Personal aufmerksam wurde
Der Ausbilderaustausch, den Annika ins Leben gerufen hat
Psychische Gesundheit als wachsendes Thema in der Ausbildung
Annikas Blick auf die Generation Z und ihr größtes berufliches Ziel