OnTeamz // Der Ausbildungspodcast  Strukturen, Impulse & echte Gespräche

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Der Ausbildungspodcast

Transkript

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00:00:00: Du hörst heute den Ausbildungs-Podcast von RON Teams.

00:00:03: Schnell dich an und viel Spaß

00:00:05: damit!

00:00:07: Wenn es in Unternehmen knischt, dann häufig

00:00:12: dazu und ich habe ein tolles Gespräch führen dürfen mit Henrik Lehnhardt.

00:00:18: Er selber

00:00:18: ist Executive Coach, Mediator für Führungskonflikte Und er hat sehr sehr sehr viele Erfahrungen im Bereich der Ausbildung und erteilt massig mit uns.

00:00:31: nicht nur Worthößen werden hier geliefert, sondern eher sagt wie man mehr Klarheit, Respekt und vor allem auch Change also den Wandel mit in die Ausbildung rein bringt.

00:00:44: Ich habe es sehr genossen weil ich hier jemand hatte der wirklich selber schon im Bereich Personal sehr viel gearbeitet hat und dann dennoch auch dieses Skills mitbringt das

00:00:56: wirklich sehr gut zu transportieren

00:00:58: und vorzutragen.

00:01:02: Ganz zum Schluss noch eine kleine

00:01:04: Ergänzung, was uns im Nachgespräch eingefallen ist.

00:01:08: Und von dem bleibt das sehr gerne dran.

00:01:12: und wenn du toll

00:01:13: findest,

00:01:14: was hier für Gäste auflaufen, was für Meinungen präsentiert werden dann kannst du mir da ganz kostenfrei auch helfen indem du einfach ein kleines bisschen Werbung

00:01:23: machst und diese Folge oder den

00:01:25: Podcast mit jemanden teilt, den es auch angeht.

00:01:27: Du musst natürlich nichts aber bringt auf jeden Fall mehr

00:01:31: Reichweite können wir dann

00:01:33: noch attraktivere Gäste ranholen.

00:01:37: Let's

00:01:37: go!

00:01:39: Ich habe

00:01:40: heute gesehen, dass du einen Post über den Jakobsweg veröffentlicht

00:01:45: hast

00:01:46: und das heißt, du bist ihn auch selber schon gegangen?

00:01:52: Ja einmal komplett alleine im Jahr two-tausend sechzehn

00:01:56: von Sojob

00:01:58: Jardepor

00:01:58: nach Santiago de Compostela Ein Jahr später mit meiner Frau dann in zwei Etappen.

00:02:10: Die ersten

00:02:10: zwei Drittel haben wir auch gemeinsam gelaufen

00:02:12: und das letzte Drittel steht

00:02:14: für irgendwann

00:02:15: nochmal aus.

00:02:16: Okay, okay also ein großer Fan!

00:02:21: Was hat dich beim ersten Mal da hin bewegt?

00:02:26: Ich

00:02:27: hing in der Zeit so ein bisschen ruhig

00:02:31: festes.

00:02:32: es

00:02:32: ging nicht weiter.

00:02:33: die Zeit war damals auch sehr intensiv

00:02:35: ein Stück weit frustrierend.

00:02:38: Und mir

00:02:41: kam dann der Impuls Auszeit nehmen, mal

00:02:45: kurz

00:02:47: oder länger innehalten.

00:02:48: In dem Fall waren es ja gute sechs Wochen und sich hinterfragen was du wirklich

00:02:54: möchtest,

00:02:55: was du vom ganzen Herzen möchtst, was vielleicht auch stoppen solltest und was es für neue Dinge in deinem Leben gibt oder geben könnte.

00:03:07: Das war eine sehr

00:03:08: interessante und intensive Zeit.

00:03:14: In den ersten

00:03:15: zwei, drei Wochen kommen dir

00:03:17: viele Gedanken

00:03:18: hoch, die du nicht verarbeitet

00:03:21: oder

00:03:23: komplett bewältigt hast.

00:03:25: Die Chance ist es noch mal

00:03:26: zu

00:03:27: notieren und aufzuarbeiten.

00:03:29: Und dann in der zweiten Hälfte kommen dir wirklich schöne interessante Gedanken hoch was du eigentlich

00:03:38: oder was du wirklich möchtest.

00:03:41: Okay,

00:03:41: und wie lange hast Du insgesamt

00:03:43: dein Gebrauch dann erst mal?

00:03:46: Es waren glaube ich

00:03:47: vier, fünf, sechsunddrei sich Tage sowas um den drei also gute sechs

00:03:52: Wochen.

00:03:54: Ja da kommen natürlich einige Gedanken wieder Und du hast aber damals schon

00:04:00: im

00:04:01: Personalbereich gearbeitet richtig?

00:04:03: Ja bin auch mal am

00:04:05: damaligen Unternehmen sehr dankbar

00:04:07: dass wir

00:04:08: Natürlich auch mit einem Jahr Vorplanung, dann wir ermöglichen konnten da

00:04:13: in dem

00:04:13: Zeitraum dort.

00:04:16: April-Mai,

00:04:19: im

00:04:20: Falle des Sechs Wochen am

00:04:21: Stück Auszeit zu nehmen.

00:04:23: Nicht schlecht, will geplant sein aber

00:04:26: bei manchen

00:04:27: Firmen reicht es ja nicht aus

00:04:28: nur

00:04:28: weil's geplant ist dass das dann auch zustande kommt.

00:04:36: auch den Mitarbeitern und Kollegen, die dann meine Aufgaben in der Zeit übernommen haben.

00:04:42: Bin ich natürlich auch sehr dankbar.

00:04:44: ohne... Die hätte das natürlich nicht funktioniert.

00:04:47: aber ich sage mal gleichermaßen wenn du da in derzeit ab April-Mai

00:04:52: ist

00:04:52: ja eigentlich keine Urlaubszeit.

00:04:53: Ist

00:04:53: du da sechs

00:04:54: Wochen

00:04:56: Auszeit nimmst in Form von Urlaub und Zeitgut haben.

00:05:00: Ungeträgt bist du natürlich das gesamte andere Jahr den gesamten Rest und auch vorher anwesend.

00:05:07: Was es natürlich

00:05:07: dann hier für die Kollegen

00:05:09: einfacher macht, ihr Urlaub zu nehmen ist schon in der intensive Zeit sechs Wochen für alle.

00:05:17: aber danach spielt's natürlich den anderen auch an die

00:05:20: Karten.

00:05:22: Ja wenn die natürlich wissen da, der Leonhard hat schon alles aufgebraucht.

00:05:26: Genau!

00:05:26: Der ist da, er ist Eda und das

00:05:28: ist dort für die ein bisschen

00:05:30: einfacher mit der Planung

00:05:31: gewesen.

00:05:34: Verrückt,

00:05:34: verrückt.

00:05:35: Und dann der Vergleich

00:05:37: wo du dann zweitemal

00:05:38: mit deiner Frau unterwegs warst

00:05:40: hat sich da schon

00:05:41: so ein bisschen Routine eingespielt oder sind irgendwie dann ähnliche Gedanken wiedergekommen?

00:05:47: Oder

00:05:47: wie ist ja der Unterschied zwischen eins und

00:05:49: zwei?

00:05:53: Also Routine

00:05:54: gibt es da eigentlich nicht.

00:05:57: Wie sagen wir mal man hat einen Gefühl was auf einen

00:05:59: zukommt Was man wirklich braucht und

00:06:02: was man nicht braucht.

00:06:04: Und natürlich auch gibt es sehr, sehr viele Flecken und Orte die man sich anschauen kann.

00:06:13: Man endet ja abends immer in einer Herberge.

00:06:18: Ich hatte dann den

00:06:19: Vorteil

00:06:20: das ist die eine oder andere schöne Herberger

00:06:22: im

00:06:23: Kopfhater wo

00:06:23: man gut übernachten konnte und auch heute Abend

00:06:25: etwas essen und trinken konnte.

00:06:29: Und natürlich auf der Kehrseite, dass es die ein oder

00:06:32: andere Erfahrung

00:06:33: auf der ersten Wegstrecke gab am zweiten

00:06:36: mal nicht nochmal machen müssen.

00:06:40: Nicht schlecht!

00:06:41: Du hast uns gerade gesagt,

00:06:43: man

00:06:43: läuft da so

00:06:44: und dann

00:06:46: denkt man drüber nach was man eigentlich will.

00:06:51: Bist du da zu einem Entschluss dann gekommen?

00:06:53: Was du eigentlich willst.

00:06:55: also war das dann

00:06:56: auch beruflich privat.

00:06:57: wie kann man sich's

00:06:58: vorstellen?

00:07:03: Also bisschen...

00:07:05: Jeder bekommt ja seine Talente mit und Themen, die man wirklich gerne macht, wo man sich

00:07:15: wie ein

00:07:15: Kind in der

00:07:16: Zeit verliert.

00:07:18: Wo man

00:07:19: drin aufblüht,

00:07:20: wo es auch

00:07:21: keine

00:07:22: Gehalt oder keine Bezahlung für gibt, sondern wo man einfach weiß,

00:07:27: man hat hier was Sinnhaftes getan und

00:07:30: hat etwas

00:07:30: bewegen können.

00:07:33: Für mich kam ganz klar raus in dem Bereich

00:07:37: Coaching, Systemisches Coaching.

00:07:41: Systemische Beratung aber auch im Feld Mediation noch weiter zu lernen.

00:07:47: da war ich sehr bespägerig ein bisschen.

00:07:52: meine Mission ist

00:07:53: es Menschen

00:07:56: einen anderen Blick zu geben damit mit so der persönliche nächste Schritt, nächste Karriere

00:08:06: Schritt

00:08:07: benommen werden

00:08:08: kann.

00:08:10: Wie so eine Art Wegbegleiter für eine gewisse Phase um in einer Lebensphase mit einer kleinen Hilfe den nächsten

00:08:20: beruflichen

00:08:20: Schritt oder der nächsten persönlichen

00:08:22: Schritt zu gehen.

00:08:24: Und warum?

00:08:27: Was fasziniert dich da so dran?

00:08:29: Dass ich durch meine berufliche Erfahrung aber auch Ich meine Ausbildung da einfach anderer Blickwinkel öffnen kann, dass jemand dann seinen eigenen Weg findet.

00:08:42: War es schon immer so?

00:08:43: Weil du bist ja... Wann bist du im Bereich Personal eingestiegend,

00:08:48: bei

00:08:48: Acht oder

00:08:49: schon davor?

00:08:51: Also, in

00:08:51: dem Jahr das Jahr

00:08:52: also,

00:08:53: bin ich damals als Personalsachber aber der Personalreferent eingestiegen.

00:08:59: Vorher war ich bei der Industrie Handelskammer beschäftigt

00:09:02: im

00:09:02: Bereich Außen-Weiterbildung.

00:09:04: Ich habe dort auch in dem Rahmen von einem dualen Studium

00:09:10: schon sehr

00:09:10: früh mitgearbeitet und

00:09:16: am Ende die gewerblich technische Aus- und Weiterbildung übernommen,

00:09:20: sodass ich schon im Kontakt

00:09:22: früh mit den Ausbildungsunternehmen

00:09:25: der Region

00:09:25: war.

00:09:26: Und natürlich dann auch ganz vielen Ausbildern prüfern und am ende natürlich

00:09:33: mit den

00:09:34: Azubis beziehungsweise

00:09:36: Prüfenlängen.

00:09:38: In dem Grunde

00:09:41: bin ich dort auch immer dann persönlich

00:09:43: tiefer in Kontakt gedreht,

00:09:44: da wo es dann

00:09:45: auch der eine oder andere Konflikt gegeben hat.

00:09:48: Mhm okay Ja wieder

00:09:54: die stumpfe

00:09:54: Frage

00:09:55: warum?

00:09:55: Also war das

00:09:56: schon irgendwie

00:09:58: Standes in der Abie Zeitung schon bei dir drin?

00:10:01: irgendwie

00:10:01: Henrik sorgt

00:10:03: dafür

00:10:04: dass irgendwie die Wellen in der Klasse gut sind.

00:10:07: oder wo kommt das her?

00:10:12: Ich glaube, ich habe

00:10:13: eine Gabe an Händchen

00:10:16: gut zuzuhören.

00:10:18: Denjenigen zu verstehen

00:10:22: um was es ihnen den Gänsefüßchen dann eigentlich

00:10:26: geht.

00:10:29: Du kannst ja so die Melodie, die unter einem Satz

00:10:31: liegt,

00:10:32: was jemand sagt oder was er nicht sagt.

00:10:36: Ich mag es auch, wenn jemand irgendwo laut wird und in den Widerstand geht.

00:10:39: Weil dann... ...Widerstand ist ja eigentlich nur ein Signal und ein Hilfeschrei das er an der Stelle gehört und einen wahrgenommen bewerten möchte.

00:10:49: Wenn du schaffst den Leuten das Gefühl zu geben dass sie sich

00:10:52: gehört und

00:10:53: gesehen fühlen,

00:10:55: reduziert sich so bisschen auf der der Widerstanden und bekommst

00:10:59: dann auch

00:11:00: relativ schnell eine vermeintliche Lösung

00:11:04: auf die Spur

00:11:07: Leichter, wie wenn sie die Masken auflassen und

00:11:11: alles ist

00:11:11: gut.

00:11:14: Du bist ja auch im Bereich Mediation ganz intensiv tätig.

00:11:19: Und was machst du?

00:11:22: Wenn dann jemand dir gegenüber sitzt und dann eben nicht diese Regung zeigt und sagt es ist alles gut aber offenkundig Ist nicht alles gut.

00:11:30: also wir holen zu denen irgendwie hinterm Ofen

00:11:32: vor Ja,

00:11:37: der Schlüssel ist dann einfach das anzusprechen was man sieht.

00:11:42: Man sagt hier du, ich merke oder ich habe das Gefühl du hast jetzt gerade keine

00:11:47: Lust drauf, du bist

00:11:48: grade absolut im Widerstand.

00:11:54: Vielleicht sieht man auch

00:11:54: das eine oder andere Gefühl oder

00:11:56: die eine oder ander Regelung.

00:11:57: oder man sagt auch eben

00:11:59: dass man sieht hier

00:12:00: du hast ja irgendwelche Sorgennöte auch sie gerade sehr, sehr viel Gedanken bis gerade sehr sehr innergekehrt aber einfach das ansprechen was du siehst oder eben was er auch nicht siehst und die leute fühlen sich dann auch meistens irgendwo

00:12:21: abgeholt

00:12:22: wenn man mal nur das würdigt was man sieht.

00:12:26: Wenn man ein bisschen geduld

00:12:27: hat kommt man schon ins

00:12:29: Reben und dass gelingt mir

00:12:33: in den meisten fällen über dieser

00:12:36: sehr respektvolle menschliche Form.

00:12:40: Sollte das

00:12:41: auch nicht funktionieren,

00:12:42: dass dann wenn man wirklich schweigt und nicht auf dich drauf eingeht gibt es natürlich auch die Form ein

00:12:49: Stück weit zu

00:12:50: provozieren.

00:12:51: also

00:12:52: gibt da auch die die Form des provokativen Coachings mit zwei drei Provokationen denjenigen

00:12:59: dann doch ins Räden zu bringen weil derjenige sich

00:13:02: dann auch

00:13:04: herausgefordert

00:13:05: oder gelockt fühlt

00:13:07: dann doch mal dazu etwas

00:13:08: sagen zu müssen.

00:13:11: Also kitzelst du denen quasi so raus, wenn wirklich nichts mehr hilft?

00:13:19: Ich würde jetzt

00:13:20: einfach mal

00:13:21: den Menschen

00:13:23: unterstellen

00:13:24: das sie ja eigentlich reden wollen und wenn ihnen

00:13:28: jemand zuhört

00:13:29: was heutzutage auch selten ist, dann blätschert es ja eigentlich

00:13:33: raus.

00:13:37: Erzähl meistens auch zum Einstieg.

00:13:41: Eine eigene Geschichte, eine eigene Story oder nutze andere oder ähnliche

00:13:46: Konflikte

00:13:47: um einfach aufzuzeigen

00:13:50: dass

00:13:51: hier keiner irgendwie auf der Anklage bang oder auf

00:13:54: dem Richterstuhl sitzt

00:13:56: sondern

00:13:57: dass so

00:13:58: Konflikte natürlich ja auch verschiedene Stufen haben und das abgewissen

00:14:05: Stufen dann durch einen Gespräch, Dialog

00:14:10: in einem

00:14:10: Zweijahrkreis dann auch

00:14:12: alleine keine

00:14:13: Lösung oder keine Befriedung mehr möglich ist.

00:14:16: Dass man dann einen entretend neutralen Brauch, sprich hier

00:14:21: wirklich einen externen Mediator- oder Gesprächsführer der sich

00:14:24: verhält wie die

00:14:25: Schweiz völlig neutral

00:14:27: und zuhört.

00:14:30: Und da geht

00:14:31: es darum zu gucken, eigentlich verhärteten Positionen, die man erst mal rausharbeiten muss.

00:14:39: Da aber

00:14:40: auch zu den

00:14:41: Bedürfnissen und Interessen

00:14:43: kommt was

00:14:44: liegt so unten

00:14:44: drunter

00:14:45: begraben?

00:14:46: Wo geht's denn drum eigentlich?

00:14:48: und oftmals sind es dann Verletzungen.

00:14:52: sich nicht

00:14:52: respektiert fühlen, sich

00:14:53: nicht gehört, nicht gesehen fühlen

00:14:57: Machtspielchen der gleichen.

00:15:01: wenn man diese Sachen von beiden Seiten rausgearbeitet hat

00:15:06: Dann kann man

00:15:07: auch über

00:15:08: werster Lösungsansatz

00:15:10: sprechen.

00:15:11: Grundregelnde Mediation ist sämtliche

00:15:14: Störungen haben

00:15:14: Vorrang,

00:15:15: d.h.,

00:15:16: sämtsliche Details und Eigenarten müssen erst mal rausgearbeitet werden

00:15:21: bevor man dann

00:15:22: Überlösungsansätze sprechen kann.

00:15:24: Das kann eine Menge sein!

00:15:27: Eigenarten ja?

00:15:29: Kann ich mir

00:15:30: auch vorstellen...

00:15:33: Gibt's da in deiner Arbeit als Mediator?

00:15:38: Irgendwelche Sachen, die sich ganz regelmäßig wiederholen.

00:15:41: Also wo du sagst so okay hier das keine Ahnung.

00:15:44: zweite mal wenn ich irgendwo dazu komme dann ist es genau der Grund oder ist es

00:15:51: eher manikfaltig?

00:15:53: Also oftmals gehts am Ende um eine wirklich ehrlich gemeinde Entschuldigung

00:16:04: und

00:16:06: Wenn du heute Mittwoch vielleicht in die Eisdele gehst, dann wie gehst du in die Eisdele rein?

00:16:12: Entschuldigung guten Tag.

00:16:13: Ich hätte gern zwei Plätze.

00:16:16: Entschuligung ich würde gerne noch ein Cappuccino bestellen.

00:16:18: Ent schuldigung ich hätt gern zwei Bällchen Eis.

00:16:21: Du rambelst vielleicht auch zu sehen jemanden an.

00:16:24: Enttschuldigung,

00:16:25: ich kann mal dadurch... Also wir

00:16:27: nutzen dieses Wort entschuldigung inflationär so dass es

00:16:31: seine Wirkung vollkommen verloren hat und

00:16:38: Viele wissen nicht, wie man sich

00:16:39: wirklich aufrichtig

00:16:41: entschuldigt so dass es auch bei dem anderen

00:16:45: ankommt.

00:16:46: und in meiner Ausbildung zum Respekt Botschafter beim René

00:16:51: Bobonus lernst du auch wieder wie du dich richtig entschulichst.

00:16:58: Klar ist es darf jetzt nicht irgendwie aufgesetztes Modell sein, dass man da irgendwie die drei-vier

00:17:02: Stufen runter

00:17:03: rasselt.

00:17:04: Das funktioniert nicht.

00:17:05: also das muss aufrechtig ehrlich gemeint sein authentisch sein und Die die drei stufen ist natürlich dass man erstmal Reue empfindet.

00:17:16: ja dass man sagt hier ich

00:17:19: bedauere dass

00:17:20: wie das gelaufen ist finde ich net gut und Ich möchte gerne mit ihr besprechen

00:17:27: und klären.

00:17:29: zweitens, dass man auch Empathie zeigt und sagt hier ich kann mir auch nur vorstellen was das mit dir gemacht hat wie du dich dabei gefühlt

00:17:40: hast oder oder.

00:17:41: Ich will mir gar nicht vorstellen.

00:17:42: Was es bei dir

00:17:43: ausgelöst ist was es mit ihr gemacht

00:17:45: hat.

00:17:47: und

00:17:49: an dritter stelle geht es darum wirklich zu sagen okay ich habe mehr ein Plan so recht gelegt und ich hab hier organisiert und ich habe mir ernsthaft Gedanken gemacht dass in dieser Form

00:18:02: wirklich nie wieder vorkommt.

00:18:03: und wenn ich diese drei Stufen einhalte, dann funktioniert auch wieder eine Entschuldigung.

00:18:12: Und selbst

00:18:13: bei den ganz

00:18:14: krosen

00:18:16: Konflikten, wenn ihr Geschäftsführer gegeneinander arbeiten aber auch Firmen sich hier gegenseitig verklagen oftmals ist es so das So eine einfache Entschuldigung, da der Game Changer sein kann, dass solche schwerwiegende Konflikte

00:18:35: auch gelöst werden

00:18:36: können.

00:18:38: Wenn dann eine aufrichtige Entschuligung

00:18:40: hat?

00:18:42: Ja und dann gibt es diejenigen, die sagen Der hat aber

00:18:46: angefangen

00:18:47: ich entschuldige mich hier nicht Und der muss

00:18:52: anfangen aber auch,

00:18:55: dass jemand

00:18:56: so

00:18:57: dickkörpig und verletzt kommt und sagt

00:18:59: ich entschuldige

00:19:00: mich hier nicht.

00:19:01: Ich habe hier nichts

00:19:02: falsch gemacht.

00:19:05: Und

00:19:07: oftmals nutze ich dann eine

00:19:09: kleine Alternative das ich sage

00:19:11: okay

00:19:12: wenn dir

00:19:12: jetzt persönlich

00:19:13: das

00:19:14: Wort Entschuldigung

00:19:14: nicht über

00:19:16: die

00:19:16: Lippen geht oder ähnliches ist so der kleinste nenne, dass man sagt naja du findest es doch auch nicht gut wie's gelaufen is

00:19:28: in summe

00:19:29: von beiden seiten und dann sagen die ja damit da kann ich

00:19:33: mitgehen

00:19:34: sag ich dann vielleicht kriegen wir's doch hin das du sagst ich bedauere wie das insgesamt gelaufen ist also dass du dann bedauern ausdruckst.

00:19:44: Bedauern ist so eine abgeschwächte

00:19:45: form von

00:19:46: Entschuldigung kommt aber bei deinem

00:19:48: gehen

00:19:48: über an wie eine entschuldigung

00:19:54: Die

00:19:56: kleine Schwester ohne dass man selbst dann sein Gesicht verliert um Entschuldigung zu sagen, weil ja eigentlich der andere Schuld war und bei dem anderen kommt es an wie eine Entschuligung.

00:20:04: Das ist höchst interessant das die Leute sich darauf einlassen ihr

00:20:09: Bedauern auszudrücken und

00:20:14: so bekommt man zumindest eine Nullinie hin

00:20:19: die Verletzung

00:20:20: ausräumen kann in Form von der Lürdigung.

00:20:25: Und dann wieder

00:20:26: ins Gespräch

00:20:27: kommt auf eine Sachebene und

00:20:31: den eigentlichen Konflikt oder das eigentliche Thema erklärt, wenn es

00:20:35: überhaupt noch notwendig ist?

00:20:39: Das

00:20:39: hört sich für mich wie so ein Szenario

00:20:41: an...

00:20:43: Der Ausbilder ist

00:20:44: irgendwo

00:20:44: in einen Fettnapfchen gedreht Der Ball ist eigentlich bei ihm, aber er kann sich jetzt halt nicht bei jemand aus dem ersten Lehrjahr entschuldigen.

00:20:53: Weil er dann eben Angst hat.

00:20:55: Maske verlierter,

00:20:56: Status verlierter

00:20:57: oder ähnliches...

00:21:00: Aber spannend!

00:21:01: Ich

00:21:02: habe mir glaube ich auch noch nie über Entschuldigung,

00:21:04: also ich hab

00:21:04: mir über das Wort

00:21:05: Entschuligung

00:21:06: schon

00:21:07: mal Gedanken gemacht, aber

00:21:08: nicht

00:21:09: quasi so sukzessive in einem Dreischritt.

00:21:14: und

00:21:16: Also gerade so dieses Letzte,

00:21:18: ich habe einen Plan.

00:21:19: Ich

00:21:19: hab schon mal einen Vorschlag, einen Ablauf.

00:21:22: Das finde ich am überraschendsten und am kraftvollsten.

00:21:27: Aber das zeigt meinem Gegenüber natürlich auch... Ich hab mir da schon Gedanken gemacht.

00:21:32: Ich

00:21:34: habe da was

00:21:35: für uns damit es wirklich besser läuft und in Zukunft besser ist.

00:21:44: Das Entschuldigen

00:21:44: haben wir verloren

00:21:47: oder kriegen wir das nicht mehr gelernt?

00:21:49: Oder waren wir überhaupt schon mal jemals besser darin, was ist da deine Meinung?

00:21:56: Wenn wir es auf den Punkt bringen und ganz ehrlich sind viele Leute entschuldigen sich nicht weil der

00:22:03: Anreiz fehlt.

00:22:09: Also wenn's ein

00:22:09: Anreize

00:22:10: gäbe warum die Entschuldigungen

00:22:11: auch dann

00:22:12: angebracht werden würden sich die Leute wieder häufiger für Sachen entschuligen und

00:22:18: zurücknehmen.

00:22:22: Zweites Thema ist natürlich, was ich gerade schon gesagt habe.

00:22:27: Wie kriege ich eine Entschuldigung hin?

00:22:29: Ohne dass ich selbst das Gesicht verliere mit dieser Wortspielerei

00:22:32: gerade, mit dem Bedauern aber auch

00:22:36: Angst haben dieses Gespräch

00:22:38: zu führen

00:22:39: oder auch Angst um das zu äußern weil man zeigt ja dann auch so ein bisschen eine eigene Schwäche über einen Rezept, etwas

00:22:46: demütig

00:22:47: Was ich

00:22:47: für eine riesen

00:22:48: Stärke halte wenn jemand den ersten Schritt macht.

00:22:50: Das ist überhaupt kein Gesichtsverlust

00:22:52: das zeigt sogar von von Kröse

00:22:56: und die Menschen werden ja eigentlich

00:22:58: dort geliebt, wo sie

00:22:58: zeigen dass sie schwach

00:22:59: sind.

00:23:00: Das würde ich

00:23:02: gerne auch hiermit geben das zu berücksichtigen und natürlich auch,

00:23:09: dass man mit dieser

00:23:10: Dreierstufe

00:23:12: Reue Empathie und den Plan zeigen

00:23:16: da schon relativ

00:23:17: eine gute Gesprächsstruktur hat die einem hilft dann auch so ein vermeintlich Schwieriges Gespräch zu führen und ich

00:23:25: kann nur jeden

00:23:26: ermutigen das auszutesten.

00:23:28: Das funktioniert wirklich sehr, sehr

00:23:30: gut.

00:23:32: Schön!

00:23:33: Danke für den

00:23:34: praktikablen Tipp, auf jeden Fall gut.

00:23:37: Ich habe es reue Empathie planen.

00:23:40: Den Dreiklangen hab' ich mir schon mal notiert.

00:23:44: Klasse!

00:23:45: Ja René Bobonus, ich verfolgt

00:23:48: ihn

00:23:48: auch viel, habe auch mal ein Online-Kurs

00:23:50: bei ihm gemacht.

00:23:51: also

00:23:52: der der gute Mann, der kann nicht nur reden sondern er kann auch verdammt gut denken finde ich und so Klarheit in die Gedanken reinbringen.

00:24:03: Schätzchen auf sehr war

00:24:05: hier gerade

00:24:06: vor zwei Wochen bei ihm auf der Respekt Convention im Schindlerhof gewesen.

00:24:11: wirklich eine

00:24:13: sehr tolle außergewöhnliche Veranstaltung.

00:24:17: was ich sehr schätze ist seine menschliche

00:24:20: Bibliothek.

00:24:23: er

00:24:23: erlädt

00:24:24: sehr besondere Menschen zu diesen Veranstaltungen

00:24:28: ein

00:24:28: und gibt denen Raum von sich zu erzählen, dann

00:24:31: aber auch in der Community

00:24:33: zu sprechen.

00:24:35: Und das sind meistens Menschen die würdest du wahrscheinlich niemals persönlich von dir aus ansprechen oder einleiten mit den in Kontakt bleiben.

00:24:47: Aber du hast vermutlich schon Lust über diese Sorte von Menschen zu sprechen.

00:24:57: Also

00:24:58: kann ja von den letzten Comments nur ein bisschen erzählen, also zum einen war jetzt hier die

00:25:05: Carla Hinrichs

00:25:06: da.

00:25:07: Von der letzten Generationen

00:25:09: die berühmten Klima-Kleber

00:25:12: wo jetzt noch die Gericht zu fahren

00:25:14: und die Klagen

00:25:14: laufen.

00:25:16: Und natürlich redelt

00:25:20: man gerne über diese

00:25:21: Leute, warum

00:25:22: machen sie das?

00:25:23: So verrückt sich auf Autobahn festzustellen

00:25:26: Und wieso gehen die so weit und organisieren sich, werden oder wurden ja teilweise als kribinelle Vereinigung

00:25:33: eingestucht.

00:25:36: Der Umgang mit denen ist noch nicht vollends geklärt.

00:25:40: Warum haben wir das

00:25:41: eigentlich getan?

00:25:42: Und im

00:25:43: Grunde wenn man mit denen spricht was in ihrer Motivation war und welche Sorgen sie machen jetzt hier gerade bei den Veränderungen der Umwelt Einflüsse dass sie die Regierungen

00:25:54: gegen ihre

00:25:54: eigenen Gesetze und Regelung verstodeln, dass sich nicht an die Klimaziele halten.

00:25:59: Dass das doch verhältnismäßig größere Straftaten wären wie sich da auf der

00:26:03: Autobahnseite

00:26:04: zum Geleben.

00:26:05: also das war höchst interessant einfach diesen Blickwinkel zu kriegen mit den Leuten

00:26:11: in einen Dialog

00:26:12: zu kommen anstelle dann über die zu reden und dafür war ich sehr dankbar.

00:26:18: Zweites Beispiel war auch Es

00:26:22: war eine Domina da, die ihn

00:26:26: die Kita

00:26:26: macht.

00:26:28: Und er hat auch einfach mal drüber geplaudert.

00:26:32: was will Menschen zu ihr kommen?

00:26:36: Welche Themen sie haben war auch so das eigentlich warum

00:26:42: diese

00:26:42: besondere Art der Neugier haben

00:26:44: und

00:26:45: welche Bedürfnisse sie dann auch dort befriedigt?

00:26:49: und dann auch die interessanten Fragen was eigentlich hier dahinter

00:26:53: steckt.

00:26:55: Und ich

00:26:56: glaube letztes, vorletztes Jahr war dann auch Khalil Khalildar ein Flüchtling.

00:27:02: Ein Sörer wird ja auch sehr viel über

00:27:05: Flüchtlingen

00:27:06: gesprochen aber

00:27:07: die wenigsten

00:27:08: sprechen mit denen.

00:27:10: Das ist eigentlich oder nicht nur eigentlich das ist ein sehr tolles und besonderses Format

00:27:15: dass man dort mit diesen

00:27:17: Menschen in den Dialog

00:27:18: treten

00:27:19: kann Und mit einem ganz anderen Menschenbild dann

00:27:23: auch aus der Veranstaltung und

00:27:25: aus den Gesprächen

00:27:25: herausgeht.

00:27:30: Guck

00:27:31: ich gleich mal danach, habe ich nämlich nicht

00:27:32: mitbekommen?

00:27:35: Das ist nicht in meinem Algorithmus irgendwo

00:27:41: aufgetaucht gewesen Aber

00:27:45: können wir nur empfehlen den guten René Barbonus

00:27:48: Der

00:27:49: lohnt sich immer

00:27:50: auch die

00:27:51: kurzen Sachen.

00:27:53: Und wie hieß die

00:27:55: Ausbildung, die du über ihm

00:27:56: gemacht hast oder den Kurs?

00:27:57: Das hieß mal Respekt Trainer heißt

00:27:59: jetzt Respekt Botschafter und ich glaube

00:28:03: auch so ein bisschen

00:28:05: mit der Wirkung der Worte

00:28:08: wenn du mich als Respekt trainer buchen würdest ja ich bring dir mal ein bisschen Respekt bei lieber Marc.

00:28:14: das

00:28:15: klingt im Stand so ein bißchen übergreifig Wenn ich jetzt Respekt Botschaften in die Welt pränge und du hörst ein bisschen zu, guckst dir das ab was ihr gefällt oder hast einen anderen

00:28:27: Blickwinkel drauf

00:28:27: und entscheidest dann selbst.

00:28:29: Das klingt glaube ein bißchen passender.

00:28:31: ja und deswegen

00:28:32: hatte der

00:28:32: Godor René das auch

00:28:33: noch unbenannt im Botschafter anstatt des Actreiner.

00:28:40: Ja wirkt auf jeden Fall anders.

00:28:43: Und

00:28:44: bist du dann quasi dann auch

00:28:47: Über das dann in die

00:28:49: respektvolle Kommunikation bekommen?

00:28:51: oder

00:28:51: wartest du schon Thema davor bei dir und deiner Arbeit?

00:28:58: In meiner Arbeit als Personaler habe ich schon sehr schnell gelernt,

00:29:03: dass

00:29:03: der Umgang auf Augenhöhe und der respektfolle Umgang mit den Mitarbeitern

00:29:09: ein Schlüssel ist um wirklich gute Gespräche zu führen.

00:29:14: Ich habe Glück!

00:29:14: eine Rhetorikausbildung beim Radio von Bonus auch in den Jahren, jetzt im Jahr zwei tausend neunzehn und zwanzig absolviert.

00:29:21: Und ich habe dieses

00:29:23: Thema

00:29:24: Respekt einfach sehr, sehr neugierig gemacht

00:29:27: was man da wirklich

00:29:29: über sich selbst lernen kann wie respektlos wir

00:29:35: in den kleinen Dingen alltäglich sind.

00:29:37: es ist aber

00:29:38: gar nicht böse gemeint bemerken

00:29:39: das gar nicht mehr.

00:29:42: und wenn man da auch wieder ein bisschen sensibler wird

00:29:46: in den

00:29:47: Dingen, wie man selbst kommuniziert oder auch eben nicht und das wieder lernt zu sehen.

00:29:56: Dann kann man natürlich auch

00:29:58: Leuten

00:29:59: helfen respektvoller

00:30:01: zu werden

00:30:02: hat viel mit Vorbild zu tun.

00:30:04: dass ich mich auch so verhalte wie ich es dann natürlich dann suche zur Lehren oder die Leute daran zu erinnern viel mehr.

00:30:13: Die Ausbildung hat mir einiges

00:30:14: gegeben Gerade in diesem,

00:30:18: ja ich würde auch sagen fast dreitlang.

00:30:20: Ich werde oftmals gerufen im Unternehmen

00:30:22: wenn

00:30:22: es rieselt und Konflikte dort sind.

00:30:26: Klassische Teams bekämpfen sich, arbeiten ins

00:30:31: Zielos, reden

00:30:32: nicht miteinander.

00:30:34: Zwei Geschäftsführer kaufen mich

00:30:36: oder technisch verklaren sich einfach wegen verschiedenen Blickwinkeln.

00:30:42: Ich fühle dann Einzelgespräche, Coaching Sessions für eine Konflikt Coaching oder aber eine Mediation durch.

00:30:51: Meistens haben diese Konflikte dann so ein bisschen gestrahlt auf die Mitarbeitenden, die dann ganz schnell zu verbündeten

00:30:58: werden.

00:30:59: es gibt dann

00:31:00: Parteien und überall gibt's Gerüchte und das wird übereinander geredet

00:31:05: und

00:31:07: nachdem wir dann zwischen dem nenn ich mal eigentlich einen Streiten wieder in der Basis gefunden haben

00:31:12: dass sie

00:31:13: eine

00:31:13: Null Linie haben

00:31:15: anfangen können, Vertrauen aufzubauen und Verhältnis auch zu bauen wieder vernünftig miteinander

00:31:20: umzugehen.

00:31:22: Ist es meistens dann nur konsequent mit deren Teams gemeinsam einen

00:31:27: Respekt Workshop oder einen Respektskommunikationssigningen

00:31:30: zu machen?

00:31:32: Dann denen auch Handwerkszeug an die

00:31:34: Hand zu geben

00:31:36: wie ich wieder respektvolle Gespräche

00:31:39: führen kann, wie ich Vertrauenaufbauer

00:31:44: gerade dieses sensiblen Themen, wo ich nicht weiß wie ich das ausdrucken

00:31:49: soll

00:31:49: oder wie es bei dem anderen ankommt.

00:31:52: Gerade diese Punkte, wo mich sehr unwohl fühlt.

00:31:55: Also da wirklich den Mitarbeitern

00:31:56: Handwerkszoll mitzugeben

00:32:00: damit die sich auch bestärkt fühlen wieder solche Gespräche zu führen und nicht zu schweigen und nicht übereinander zu rennen sondern dass sie wieder lernen miteinander zu renn.

00:32:13: gut vorstellen in dem

00:32:15: Kontext, wie ich bisher arbeite mit den Projekten.

00:32:18: Aber wenn ich da jetzt hinkomme

00:32:20: und

00:32:20: mache einen Workshop stelle ich mir das erst mal schwer vor weil es ist ja ein komplexes Thema.

00:32:26: und nur weil ich

00:32:28: drüber spreche

00:32:30: heißt das für einen Alltag nicht dass ich dann auch irgendwas verändere.

00:32:38: Was sagst du?

00:32:39: Wo sind deine

00:32:40: Workshops so

00:32:42: dienlich

00:32:43: dass es da doch anders ist.

00:32:46: Was machst

00:32:46: du anders bei?

00:32:50: Sie kann gerade hier von einem Workshop, von einem mittelständischen Unternehmen jetzt auch gerade am Samstag berichten

00:32:58: war eine

00:32:59: Gruppe von sechzehn Leuten klassisch natürlich

00:33:05: Vertriebler

00:33:06: Außendienstmitarbeiter technische Mitarbeiter und Verwaltungsmitarbeiter, die natürlich alle in der Firma unterschiedliche Aufgaben- und Blickwinkel haben.

00:33:20: Und die werden dann zu einem Respekt Kommunikationsworkshop

00:33:23: eingeladen.

00:33:25: Ist ja fast wie eine kleine Offheige nach dem Motto geht da mal hin...

00:33:29: ...an einem

00:33:29: Samstag an einem Jamster.

00:33:33: Im Vorfeld gab es da sehr viele Fragen und da hilft auch nur Offenheit und Transparenz

00:33:38: warum die

00:33:39: Geschäftsführung das möchte eine Art von Freiwilligkeit daran teilzunehmen.

00:33:48: Und viele haben wir dann auch in der ersten

00:33:50: Kaffeepause gesagt, dass sie

00:33:52: einem kleinen Unwohlsein gekommen sind.

00:33:58: Sie haben jetzt hier an einem Samstag gedacht und es wird bestimmt sehr, sehr anstrengend und indienzisch.

00:34:03: und was kommt denn da überhaupt?

00:34:05: Was soll ich denn noch lernen

00:34:06: oder

00:34:08: wie wird man da persönlich irgendwie auseinander genommen oder sowas?

00:34:10: Es waren schon keine Befürchtungen da!

00:34:12: Und dann gab es natürlich ja Leute, die sehr sehr neugierig waren und sagen, ihr wollt was eine oder andere läuft denen

00:34:18: nicht gut.

00:34:19: Gerade hier auch in der

00:34:21: stark verdichteten Zeit

00:34:22: füllen wir uns überfordert über diese Themen so rüber zu bringen dass man

00:34:29: verstanden wird sich verstanden

00:34:31: fühlt.

00:34:33: Ich kann dir sagen der Einstieg ist

00:34:34: schon

00:34:35: sehr schwer

00:34:37: das ist

00:34:38: so eine kleine Hürde aber meistens bis zur ersten Kaffeepause nach den ersten neunzig Minuten hat sich das vollkommen gelegt.

00:34:45: Ich fange mit vielen

00:34:47: Stories und Geschichten an.

00:34:49: Und einfachen

00:34:50: Modellen, wo

00:34:50: man selbst dann direkt

00:34:51: auch mit einsteigen kann und mit üben kann.

00:34:56: Man hat kleine Erfolgserlebnisse.

00:34:58: Auch sich abgeholt

00:35:01: fühlt und

00:35:03: in Resonanz geht und

00:35:04: merkt

00:35:06: ist ja alles gar nicht so schlimm.

00:35:07: und ich bekomme hier wirklich nicht nur Theorie mit sondern auch direkte

00:35:12: Dinge

00:35:12: die ich sofort Am Nachmittag dann, wenn ich zu Hause bin

00:35:17: anwenden kann.

00:35:19: Direkt schon in eine Familie mal platzieren?

00:35:22: Ja auf Familie mit Nachbarn

00:35:24: oder

00:35:24: auch hiermit

00:35:25: Kollegen

00:35:26: und Kindern.

00:35:28: Es gibt da wirklich viele kleine Hilfestellungen wie

00:35:33: ich wirklich besser

00:35:35: kommunizieren

00:35:36: kann.

00:35:38: Und genau da liegt ja glaube ich die große Chance.

00:35:41: das heißt Wenn ich mich frühzeitig beschäftige sind Probleme noch klein, dann lassen sich Probleme auch noch leicht lösen oder keimen erst gar nicht auf.

00:35:51: Was wäre denn so zum Thema respektvolle Kommunikation?

00:35:57: Gerade ich bin Ausbilder und habe mein erstes Lehrjahr.

00:36:02: Gibt es da ein paar Tipps?

00:36:04: oder Leute sind ja immer ganz

00:36:06: verrückt nach Hacks?

00:36:15: Wir kennen es ja jetzt in Werden und zusammenhängen so, dass natürlich die allgemeine wirtschaftliche Lage in

00:36:20: Deutschland

00:36:22: besser sein

00:36:22: könnte.

00:36:24: Es fehlt ein

00:36:24: bisschen

00:36:27: die Zuversicht.

00:36:30: Natürlich auch so wie wir als Mensch geprägt und erzogen sind, fokussieren wir

00:36:35: drei-, viermal stärker

00:36:39: die negativen

00:36:40: Dinge

00:36:41: entgegen über den

00:36:41: Dingen, die wirklich

00:36:42: gut laufen.

00:36:47: Es passieren ganz viele tolle

00:36:48: Dinge auf

00:36:48: der Welt.

00:36:49: Wir haben ganz viele, tolle Entwicklungen über die reden wir aber kaum oder gar nicht und die werden auch nicht mehr wahrgenommen.

00:36:54: Wir sind überall durch die ganzen Medien, durch die Sozialmedien, durch Nachrichten sind wir überall auf das negative

00:37:00: fokussiert

00:37:02: Und es gibt ganz tolle Erfolge auf der welt über die wir uns auch freuen könnten.

00:37:08: und da hilft natürlich auch so Die positiven

00:37:10: dinge zur abwechslung

00:37:11: ein bisschen zu kommunizieren Und dass

00:37:19: diese durchdriebene

00:37:20: Zeit etwas mit einem macht, das man

00:37:24: auch durch die Wechselform

00:37:29: der Arbeit

00:37:30: mit Remote,

00:37:32: Hybrid Modellen da auch so bisschen die Dialogfähigkeit verloren

00:37:38: hat.

00:37:39: Es

00:37:41: ist

00:37:42: glaube

00:37:43: wieder an der Zeit und die Aufgabe

00:37:46: Unternehmen auch durch ihre Führungskräfte Raum schaffen für psychologische

00:37:53: Sicherheit.

00:37:55: Das ist für mich ein ganz großes

00:37:58: Thema,

00:37:58: ist auch ein Part in der Respektausbildung zum Beispiel der Umgang mit Fehlern beispielsweise.

00:38:08: Wir können dort als Deutsche mit unserem hohen Qualitätsanspruch Ich glaube hier von der japanischen Kultur sehr viel lernen,

00:38:20: dass das Fehler einfach dazugehören.

00:38:23: Dass wir Raum für eine Fehlerkultur geben.

00:38:26: und ich kenne ja alle prominente Firma

00:38:29: die

00:38:29: feiern den Fehler des Monats.

00:38:31: mit einer Flasche Champagner

00:38:33: werden alle Achtzig Neunzig

00:38:35: Mitarbeiter

00:38:35: zusammengerufen.

00:38:37: er oder die Mitarbeiterin stellt seinen Fehler vor erklärt auch warum es passiert ist vielleicht an Maßnahmen ergriffen hat, dass das niemand anderem so in dieser Form passieren konnte.

00:38:52: Das Ausschlag geben war da auch glaube ich im SAP

00:38:56: mal,

00:38:57: glaub ich mit einem Mausklick ist dem Unternehmen

00:39:01: einen

00:39:01: Schaden entstanden von knapp einhunderttausend Euro.

00:39:05: und ich glaube es waren Mitarbeiterinnen die dann auch zum Chef gegangen sind mit gesenkten Haupt und sagten okay,

00:39:12: das war mein letzter Tag, ich

00:39:14: räume gleich

00:39:14: zusammen.

00:39:17: Man sagte der Chef, du glaubst auch nicht

00:39:21: dass ich jetzt

00:39:21: dich kündige hier?

00:39:22: Ich habe doch gerade erst ein hunderttausend

00:39:24: Euro in eine Ausbildung investiert.

00:39:28: Und ich glaube diese Haltung hilft

00:39:32: uns

00:39:33: das wir lernen über Fehler zu sprechen.

00:39:37: Dass wir Räume schaffen

00:39:40: was dann auch nicht irgendwie

00:39:41: mit Fingerpointing und derart Ding dann jemand

00:39:45: dort noch zusätzlich

00:39:47: kämpfen muss dass man eine Offenheit hat diesen Fehler zu teilen, wirklich

00:39:53: als Learning

00:39:54: das andere von profitieren können.

00:39:56: Was aber auch klar ist wenn der oder diejenige diesen Fehler wiederholen würde dann ist es ein Stück weit natürlich auch Vorsatz Dann ist es jetzt nicht mehr, dass es passiert.

00:40:09: und

00:40:10: Psychologesicherheit ist es natürlich in den Teams diese

00:40:15: Räume dieser Gesprächsmöglichkeiten

00:40:17: so zu schaffen um Ah, jetzt wieder in dem

00:40:21: Beispiel Fehler äußern zu dürfen oder erklären zu können.

00:40:26: Aber auch wenn ich

00:40:27: Sorgen und Nöte habe...

00:40:33: Wenn ich mir irgendwo Angst

00:40:36: habe mehr Gedanken mache

00:40:37: dass sich die Chance habt so wie ich das Ganze sehe eine Einschätze ob das richtig oder falsch ist sei mal dahin gestellt so wie es empfinde Dass ich das äußeren darf ja unter sich dann gesehen werde und wahrgenommen werde und ernst genommen werden, dass ich darauf auch ehrliche

00:40:54: Antworten bekomme.

00:40:56: Denn ich glaube

00:40:58: kein Gefühl raubt

00:40:59: dem Geist

00:41:01: dem Ausmaß die Fähigkeit zu handeln und klarzudenken wie irgendwelche Ängste und Sorgen, die ich habe.

00:41:07: Und psychologisches Sicherheit

00:41:10: oder

00:41:10: Respekt entsteht ja nicht durch irgendwelcher Plakate- oder Leitbilder irgendwie

00:41:16: an der Wand

00:41:19: welchem schonen sondern dass dieses sicherheit die die entwickle ich als team als als als führungskraft in der art wie ich zuhöre, wie wir reagieren

00:41:29: und miteinander

00:41:31: sprechen.

00:41:32: Und

00:41:34: Wir müssen den Leuten wieder das vertrauen geben sich

00:41:38: trauen zu dürfen Zu sagen was wirklich ist oder

00:41:43: was eigentlich los ist.

00:41:46: dann schaffen wir auch wieder Psychologische Sicherheit.

00:41:50: Habe ich auch noch ein ganz interessantes Beispiel?

00:41:54: Google hat mal über

00:41:57: einhundertundachtzig seiner Teams untersucht, was macht denn die durchschnittlichen Teams von den Guten?

00:42:05: Was ist dann hier der Unterschied?

00:42:08: Da ging es gar nicht um Ressourcen, Intelligenz,

00:42:12: Erfahrung, Hierarchie, Organisation,

00:42:14: technische Ausstattung.

00:42:16: Es kam raus, sehr wichtigste Faktor psychologische Sicherheit.

00:42:23: Also die Sicherheit in einem Team sprechen zu

00:42:25: dürfen, ohne Angst

00:42:27: vor Gesichtsverlust,

00:42:28: Sport, Hämme oder irgendwie negativen Konsequenzen.

00:42:32: also wenn ich schaffe diese Offenheit zu schaffen das macht die durchschnittlichen Themes den den Unterschied zu den wirklich sehr guten High-Performing Teams

00:42:41: aus und

00:42:43: man kann es natürlich auch anders

00:42:44: darum sehen.

00:42:45: wenn ich wirklich

00:42:46: schwache Teams habe dann bekomme ich die natürlich auch wieder mit

00:42:51: Vertrauen und

00:42:52: mit Raum geben dorthin, dass ich auch durch psychologische Sicherheit dort wieder die Performance erhöhen

00:42:59: kann.

00:43:00: Ja

00:43:02: Und immer wenn sich

00:43:03: Teams natürlich auch

00:43:04: neu formieren

00:43:05: ja also das

00:43:06: haben wir Natürlich bei den AZB's im ersten Lehrjahr aber das haben Wir ja überall.

00:43:11: auch bei Projektgruppen die neu zusammenkommen ist es ja erst mal so.

00:43:16: wo stehe ich gerade?

00:43:18: Wo stehen die anderen?

00:43:19: Kann Ich Den vertrauen sind ja immer

00:43:23: so

00:43:24: Dinge, die so

00:43:24: mitschwingen.

00:43:26: Ja auch Umgang mit Risiko.

00:43:30: Wenn ich den Unterschied machen will wenn ich was erreichen möchte muss ich natürlich auch Risikner eingehen und muss sie

00:43:35: abwägen.

00:43:37: Ich

00:43:37: habe da auch hier so vier tolle Fragen für

00:43:43: Teamübungen

00:43:45: wo man einfach fragt Mensch

00:43:47: wann gehst

00:43:48: du denn in welchen

00:43:49: Momenten

00:43:50: auf Nummer sicher?

00:43:53: Oder wenn du was neues ausprobierst,

00:43:56: spielst du hier um zu gewinnen oder spieltest du eher um nicht zu verlieren?

00:44:02: Die ist gut.

00:44:03: Das ist eine gute Perspektive!

00:44:06: Oder wann spielest

00:44:07: du sicher

00:44:08: wo und wann nicht?

00:44:12: Oder aber auch wann hast du schon mal selbst schlechte Offenfehler reagiert und was hättest du im Nachhinein dann anders

00:44:20: da gemacht?

00:44:23: Gleichermaßen kann man natürlich bei den Azubis im Onboarding, bei den Einführungswochen

00:44:30: direkt

00:44:31: schon dieses Sicherheit, dieses Vertrauen entstehen lassen.

00:44:36: Dass die das auch mit ins Unternehmen nehmen in die Ausbildung und in die Abteilungen gehen.

00:44:41: Dass es sicher ist ein Risiko

00:44:43: einzugehen,

00:44:46: dass jede seine Meinung äußern darf und dass diese

00:44:50: gehört wird

00:44:52: Egal jetzt auch Azubi aber da angestellte hier wird jeder

00:44:55: Stimme

00:44:56: gehört, jedes zählt.

00:44:59: Wir lernen hier gemeinsam aus Fehlern und in der Ausbildung.

00:45:02: Da muss man Fehler machen weil er lernt

00:45:04: man am meisten von.

00:45:07: Jeder wird so gesehen wie er ist mit seinen Talenten

00:45:10: Und dann natürlich auch für mich einer der wichtigsten

00:45:14: Punkte dass man eine Kultur

00:45:16: hat das man um Hilfe bitten kann Du wusst, um Hilfe fragen sollte.

00:45:22: Also nicht da irgendwie schweigen und aushalten und warten soll, sondern man darf um Hilfe

00:45:26: bitten.

00:45:27: Nein,

00:45:27: man kann

00:45:28: es sogar.

00:45:29: Hier steht keiner alleine da.

00:45:33: Ja

00:45:33: also da empfinde ich jetzt gehört aus der Praxis heraus auch die junge Generationen,

00:45:39: die jetzt

00:45:40: auf den Arbeitsmarkt kommt, die können das gut.

00:45:43: Die können das Gut!

00:45:44: Und wenn ich dann so den

00:45:45: Blick auf

00:45:46: die Generation von meinen Eltern setzt, die jetzt so langsam in den Ruhestand gehen.

00:45:51: Die dann oft sich

00:45:52: im Schwäbischen

00:45:53: durchwurschteln

00:45:55: und nur niemanden zeigen, dass ich

00:45:58: gerade nicht vorankomme.

00:46:01: Auf jeden Fall der kostspielige SAP-Fehler.

00:46:04: Das ist natürlich auch sowas spricht sicher wahnsinnig schnell rum.

00:46:08: Was?

00:46:08: Die hat es nicht

00:46:09: gefeuert worden.

00:46:11: Ah okay verrückt!

00:46:12: Sie hat einen Fehler gemacht, sie hatte ihren Kopf noch Und

00:46:15: andersherum wäre es ja auch

00:46:16: so gewesen.

00:46:17: Wenn er sie wirklich gefeuert hätte, dann wäre das das Statement gewesen.

00:46:22: Der nächste der Fehler macht darf

00:46:24: auch die Koffer backen.

00:46:27: Ja und ich sage euch hier gehts auch nicht bei psychologischer Sicherheit.

00:46:32: Geht's auch ab und nach um irgendwie eine Kultur

00:46:36: zu entwickeln dass jeder

00:46:37: nett zueinander ist?

00:46:40: Und es geht einfach darum, dass das bedeutet, dass Menschen überhaupt keine Angst haben brauchen ihre Meinung zu sagen.

00:46:46: Mehr ist das eigentlich auch gar

00:46:47: nicht

00:46:48: und Kultur zeigt sich

00:46:50: da

00:46:51: was Menschen sagen dürfen und was eben nicht.

00:46:56: Wenn das nicht mehr möglich ist in Teams, dass man seine Meinung sagen kann dann verlieren diese Unternehmen diese Teams ihre

00:47:04: wichtigsten

00:47:05: Ressourcen wie Ehrlichkeit Und diese Fähigkeit, die kann und die muss man wieder erlernen.

00:47:15: Dass uns das eben auf

00:47:16: ein anderes Level bringt.

00:47:20: Ist

00:47:21: ja auch

00:47:21: schwierig

00:47:22: gewesen jetzt irgendwie die letzten fünf Jahre

00:47:25: eine

00:47:25: Meinung zu sagen und zu vertreten im öffentlichen Raum und dann

00:47:33: das so erlebt

00:47:34: zu haben.

00:47:34: Dann

00:47:35: komme ich zu meiner

00:47:36: Arbeit.

00:47:38: Da soll ich plötzlich diese Sicherheit empfinden, ist natürlich auch schwierig.

00:47:44: Wenn wir da plötzlich die Welten haben, die da aufeinander glaschen.

00:47:50: Ja und ich sag mal auch das lange zu analysieren

00:47:54: was ist der falsch gelaufen?

00:47:55: Warum

00:47:56: ist es falsch geloven?

00:47:57: wie

00:47:58: konnte uns das passieren?

00:48:00: War das sogar vielleicht eine Absicht so dass ich hier

00:48:03: persönlich werde?

00:48:05: Ich glaube das bringt uns alles nicht weiter.

00:48:07: Natürlich glaube ich nur so eine Analyse, dass sich den Fehler dann auch zukünftig

00:48:11: vermeiden kann.

00:48:13: Und

00:48:15: ich glaube auch kein Mensch auf der Welt hat jemals

00:48:17: aktiv einen Fehler gemacht, sondern Fehler sind passiert.

00:48:23: Das wäre so grammatikalisch eigentlich die richtige Umschreibung, Fehler passieren passiv Ich mache das nicht absichtlich und dann ist direkt die Chanceproduktiv zu reagieren, das Team mit eins beziehen.

00:48:37: sie sagen okay Wie

00:48:39: bekommen wir das hin?

00:48:40: Schuld und Scham

00:48:41: frei.

00:48:42: Dass man das hier

00:48:43: nachbesprechen und gucken, dass ja

00:48:45: Risikobelohn wird so Innovation führen kann und dieses Scheitern endstigmatisieren sondern, dass ich da was mitnehmen kann und dass sich damit

00:48:54: helfen kann auch ein

00:48:55: Produkt eine Dienstleistung

00:48:56: unternehmen

00:48:57: aber dann letztendlich auch eine Kultur auf einem anderen Level zu heben.

00:49:02: Ja also

00:49:04: ich glaube,

00:49:05: dass es natürlich ums auch wieder Plastisch zu machen.

00:49:11: Bleiben wir mal bei so einem Ausbildungslehrgang,

00:49:15: ne?

00:49:15: Erstes Lehrjahr und da sind alle sehr verunsichert und das

00:49:19: ist

00:49:20: ja dann wirklich auch...

00:49:22: also da

00:49:22: kann man nicht sagen, da müssen jetzt die Azubis einen Schritt vorgehen sondern es ist ein Führungsthema.

00:49:27: und weil viele Ausbilder

00:49:29: sehen sich glaube ich nicht

00:49:30: als

00:49:31: Führungs-,

00:49:33: obwohl sie's ja

00:49:34: total sind

00:49:37: Genau, das ist ja auch nochmal ein großes Thema.

00:49:40: Also du deckst ja viele schwierige

00:49:43: Themen ab und hast aber auch das Führungsthema.

00:49:48: Hast du da noch mal irgendwie so was beobachtet in den letzten

00:49:52: Jahren

00:49:52: wo du sagst, dass es kommt immer wieder

00:49:56: oder

00:49:57: das war vielleicht auch ein sehr

00:49:59: gutes Bild im Bereich wo wir daraus lernen können?

00:50:08: Ich glaube die Ausbilderrolle und wenn wir uns mal gucken, wer ist denn heutzutage

00:50:17: Ausbildern?

00:50:18: Das sind meistens sehr erfahrene handwerklich Begabte mit hoher Expertise ausgestattete Mitarbeiter.

00:50:26: Du hast es schon gerade angesprochen, wir haben jetzt hier eine völlig neue Generation Z in den Unternehmen

00:50:33: wo viele noch

00:50:34: eine Bedienungsanleitung suchen wie ich mit denen umgehe ist auch hier diese klassischen

00:50:41: Stereotypen gibt.

00:50:43: Ich meine, du kennst das wahrscheinlich auch noch von früher wo dann die damaligen Ausbilder vorgesetzt und gesagt haben oh Gott es will mit dieser Generation wenn sie jetzt aus der Ausbildung rauskommen was soll das nur geben?

00:50:56: Also ich glaube diese

00:50:57: Klassiker fühlen sich fort.

00:51:02: Ich glaube mittlerweile schneller wird es intensiver, der Anspruch

00:51:05: wird höher Im

00:51:11: Umgang miteinander mit diesen drei, vier verschiedenen Generationen die ich im Unternehmen habe und natürlich dann in der Spanne.

00:51:17: Wenn ich so einen alt erfahrenen Handwerksmeister, Industriemeister

00:51:23: habe, ich sag mal Mitte fünft sich

00:51:26: ganz andere Werte, ganz andere Ausbildung,

00:51:28: anderes Verständnis

00:51:29: von Ausbildung komme jetzt mit den jungen Menschen, wo ich nicht weiß wie ich da hingehen soll,

00:51:36: die einfach

00:51:36: anders sind.

00:51:38: das hab' ich nicht gelernt.

00:51:41: Für die habe

00:51:41: ich kein Handwerkszeug und natürlich auch so ein bisschen... Ich mache mal ein bisschen Kritik an unserem

00:51:48: Ausbildungssystem,

00:51:50: ohne dass sich da jetzt einzelne Leute nennen möchte.

00:51:53: Aber es ist schon die Frage mag

00:51:56: das was die Ausbilder

00:51:58: denen

00:51:58: vermitteln Auch in der

00:52:01: Berufsschule in den einzelnen Bildern vermittelt?

00:52:11: Die Frage ist in drei oder in vier Jahren, wenn die jetzt fertig sind.

00:52:17: Brauchen sie das überhaupt noch?

00:52:18: Oder ist es dann schon wieder überholt.

00:52:20: jetzt in dieser Geschwindigkeit und bei den Dingen, die gerade so ein bisschen

00:52:25: auch mit KI-Digitalisierung

00:52:27: technisch gerade

00:52:31: im Berden und im Wandel sind,

00:52:34: haben wir unsere Ausbilder überhaupt selbst diese Fertigkeiten und die Neugierd diese Färtigkeiten zu entwickeln.

00:52:40: Und wie ist der Umgang miteinander wenn da Azubis, die schon selbst programmieren können, apps programmieren, die mit diesen Techniken alltäglich vielleicht sogar schon umgehen und den Ausbildern überlegen sind.

00:52:54: Und wie gehen sie damit einander um?

00:52:57: Führen die da gute und konstruktive Gespräche und nehmen das gegenseitig an sehen das als Chance,

00:53:03: als

00:53:04: Möglichkeit auf einen anderen Niveau zu heben

00:53:07: oder herrscht dann eher Stille

00:53:09: und so bisschen

00:53:10: Charme darüber

00:53:12: sprechen zu können.

00:53:13: Ich glaube es ist ganz normal, dass vielleicht der fünfundfünfzigsechzig jährige sehr schwer tut da noch solche dinge beizubringen oder zu öffnen.

00:53:21: das auch ganz normal ist menschlich

00:53:24: und da haben wir gerade

00:53:25: auch glaube ich eine riesen

00:53:27: Diskapanz, dass keiner

00:53:29: so weiß

00:53:30: wo der weg dort hin führt.

00:53:32: ja vor allem

00:53:33: Neugier.

00:53:34: du hast gesagt isst er die neugier also das know how?

00:53:39: In

00:53:39: drei Jahren haben die Jugendlichen von heute auch nicht, aber es kommt halt was raus und die gehen spielerisch ran.

00:53:47: Die gehen recht

00:53:48: locker ran.

00:53:49: Und

00:53:50: ja

00:53:51: ich habe hier dem letzten Gespräch mit einem seventy-fünfjährigen gehabt der immer noch in Ausbildung tätig ist

00:53:58: und ich hab

00:53:59: mit ihm telefoniert und hab gedacht er könnte auch fünfundzwanzig sein wie der an die Sache rangegangen ist.

00:54:08: Die Neugier, die muss halt da sein und ja das hinkt halt.

00:54:14: Wenn auf der einen Seite ist die Neugie bei den Ausbildern vielleicht nicht so hoch

00:54:19: aber wie du es

00:54:20: gerade gesagt

00:54:20: hast, der Anspruch wird immer höher.

00:54:22: Wir müssen diesen, dass und jenes müssen wir alles irgendwie übernehmen.

00:54:29: Schwierig.

00:54:31: Auch diese handwerklichen

00:54:34: Fähigkeiten

00:54:36: Jeder, ich sage mal in

00:54:38: den

00:54:38: Handwerks- und gewerblich technischen Berufen, jeder kennt

00:54:41: die ersten zwölf, sechzehn

00:54:43: Monate mit

00:54:44: Schleifen, Feiern, Drehen,

00:54:46: Dorn.

00:54:48: Also wirklich mit den Grundfertigkeiten

00:54:50: das finde ich auch nach wie

00:54:52: vor wichtig dass sie vermittelt werden und weitergegeben werden stelle ich mir auch mittlerweile anspruchsvolle vor, diese Tätigkeiten noch zu vermitteln weil man es ja später vielleicht

00:55:03: gar nicht mehr

00:55:04: braucht.

00:55:04: Es gibt für alles mittlerweile Maschinen aber ich glaube es schadet gar nicht dass das jeder mal so ein Glotz in der Hand gehabt hat und gefeilt hat

00:55:17: und gemerkt mit

00:55:18: dem Gefühl was Verkräfte dahinter stecken und verwiederstehen.

00:55:22: da war auch eine Genauigkeit und Spür entwickelt.

00:55:27: Ich komme

00:55:28: eher aus dem

00:55:28: Kaufmanuschen, BWL-Bereich.

00:55:30: Also ich habe früher mit... ...Ich hab noch Stehner lernen müssen und ich hab noch mit Buchhaltungsklappen in Tekonten buchen müssen.

00:55:40: also ich hab diese

00:55:42: Konten

00:55:42: ineinander händisch abschließen müssen.

00:55:44: Ich hab wirklich verstanden welches Konto wir reingahmen.

00:55:46: Ich habs dann auch in der

00:55:47: Hand gehabt.

00:55:48: und

00:55:49: heute im SAP sind

00:55:50: es zwei Clicks

00:55:52: Und du weißt gar nicht mehr was im SAP im

00:55:54: Hintergrund

00:55:55: an Buchungsvorgängen passiert geschweige denn wenn mal was schiefgelaufen ist, wie ich das nachvollziehen kann.

00:56:04: Was ist denn dort schief gelaufen?

00:56:05: Und dieses Verständnis geht so ein bisschen

00:56:09: auch an der Stelle verloren.

00:56:13: und

00:56:14: auch da einstehen wieder hier gute Diskussionspunkte und Kräben wo ich miteinander reden muss, dass es alt und so noch bewahre weil's natürlich

00:56:26: hilft.

00:56:28: Natürlich, ich habe keine Buchhaltungsklatten mehr.

00:56:32: Ich hab keine T-Konten mehr und ich hab Drehfracemaschinen alles automatisiert.

00:56:41: also da ist Dialogfähigkeit gefragt.

00:56:43: um das beides Seitenmerken profitieren voneinander wie das irgendwelche

00:56:49: Schamgefühle

00:56:51: rechtfertig

00:56:51: zählen.

00:56:53: Ist es auch Thema von

00:56:55: dem Buch

00:56:56: was du gerade schreibst?

00:56:57: Also diese Sicht auf die Dinge.

00:57:03: Also meine relativ simple Methode heißt ja Stop, Look und dann Choose oder Change.

00:57:13: Und im Grunde genommen geht's

00:57:15: start from... Ich bin hier gar nicht mehr

00:57:17: präsent.

00:57:18: ich während wir reden schauen wir aufs Handy, wir schauen auf die E-Mails, wir kriegen Anrufe.

00:57:26: Das wird geklingelt.

00:57:27: ein Kollege kommt drei Mal wieder unterbrochen.

00:57:28: man ist ja gar bei einer Aufgabe und macht die richtig, mit all den Systemen und Multitasking kriegen wir ja deutlich mehr

00:57:39: bewegt.

00:57:41: Man ist aber auch in einem gewissen Automatismus- und Autopiloten gefangen um da wirklich

00:57:48: mal

00:57:49: zu unterbrechen und Stopp zu sagen also alle Gedanken die mir

00:57:53: hoch kommen

00:57:54: wieder einmal her ins eigenem Haus zu werden

00:57:59: zu unterbrechen

00:58:00: und nicht einfach immer weiterzumachen.

00:58:01: Das ist sehr, sehr schwer geworden.

00:58:05: wirklich da die Disziplin sie haben

00:58:06: nein

00:58:07: und stopp zu sagen und

00:58:09: wenn diese Gedanken hochkommen dann darf er auch wirklich mal laut

00:58:11: Lautstark stoppen um die Gedanken

00:58:14: zu unterprechen.

00:58:17: Zweitens ist es dann wirklich lernen mal genau hinzugucken.

00:58:24: habe ich das so gelernt

00:58:25: und übernommen?

00:58:26: schätze sich das so ein weil abgespeichert haben weiß ich das?

00:58:31: oder von wem weiß ich dass wirklich mal so zu hinterfragen?

00:58:35: wie komme ich

00:58:35: denn überhaupt dazu?

00:58:37: und alles

00:58:40: was wir an wissen haben ist geborgtes Wissen,

00:58:42: das haben wir von irgendjemandem

00:58:44: aufgenommen.

00:58:46: Mal hier die Realität zur Hinterfrage was es denn

00:58:49: wirklich?

00:58:52: Und dann am Ende wenn nicht die ersten zwei Aufgaben bewusst

00:58:58: gewählt habe am Ende dann wirklich

00:59:00: bewusst selbst zu entscheiden.

00:59:04: Du kennst den Spruch viele Antworten nicht, weil sie

00:59:08: Feuer

00:59:09: zugehört haben sondern die Antworten um zu antworten ohne dass

00:59:13: man selbst reflektiert hat und hier dann wirklich selber

00:59:19: bewusst

00:59:20: zu wählen.

00:59:21: Das ist so das

00:59:23: Dritte wofür wir uns keine Zeit haben.

00:59:26: Wir reagieren oft dass wir in Muster versuchen zu erkennen und dann haben wir natürlich

00:59:33: für jedes Muster

00:59:34: irgendwo auch eine Lösung

00:59:35: abgespeichert, was in der Vergangenheit funktioniert hat.

00:59:39: Das ist meiner Meinung nach auch einer der größten Fehler unserer Zeit das wir glauben, dass diese Muster heute noch gültig sind.

00:59:50: Diese Muster können Orientierung geben, sie können auch in

00:59:54: Szenarien mit eingepreist werden.

00:59:56: Aber am Ende muss ich wirklich gucken, in dieser

00:59:59: komplexen verrückten Zeit

01:00:02: muss ich andere Lösungen

01:00:03: finden.

01:00:06: Also wir gehen ja immer Muster nach oder?

01:00:11: Ist ja angelegt dass wir diese Muster haben um jetzt

01:00:13: nicht immer morgens

01:00:16: zu entscheiden.

01:00:16: ok jetzt stehe ich auf der Seite vom Bett auf oder auf der gehe ich jetzt

01:00:21: erst hin

01:00:22: putzen oder

01:00:23: kümmere mich um

01:00:24: den Hund

01:00:28: Prüfen oder

01:00:30: was ist da so?

01:00:30: dein

01:00:31: Tipp?

01:00:36: Wenn man die

01:00:36: meisten Mitarbeiter fragt, wie bist du denn heute zur Arbeit gekommen.

01:00:39: Wie oft

01:00:40: war die Ambelrot?

01:00:41: Wie oft hast du an C++ gehalten?

01:00:43: also ich glaube

01:00:45: für diese Routinen ist dieser

01:00:47: Autopilot

01:00:48: auch wichtig und notwendig.

01:00:51: Ich glaube einfach dass das Geschäft, die Komplexität ist so hoch geworden mit globalen Lieferketten politischen Themen mit Kunden und Lieferantenanforderungen, das ist mittlerweile so schwierig und komplex geworden.

01:01:11: Dass ich da einfach nicht mehr naiv mit den Lösungen der letzten zehn Jahre drangehen kann.

01:01:17: Also dass sich diese Entscheidungen und diese Muster die ich da habe, dass ich dich hinterfrage – Ich will jetzt sagen es, dass alles schlecht ist und alles nicht mehr passt.

01:01:26: Ich

01:01:27: will da nur in der Führung

01:01:28: einen Inweis

01:01:28: geben

01:01:30: zu gucken ob diese Sachen wirklich

01:01:32: noch valides sind oder ob ich sie auf die individuelle Situation vielleicht anpassen sollte.

01:01:40: Und Schlüssel ist natürlich auch,

01:01:42: ja,

01:01:42: Schlüssel hier natürlich

01:01:43: auch die Wahrnehmung.

01:01:44: also nehme ich die Dinge wirklich so wahr wie Sie sind oder nehme ich sie so nur wahr wie ich sie

01:01:50: kenne?

01:01:54: und aber das muss ja auch nicht ausschließlich jetzt von

01:01:56: der Führung

01:01:57: kommen sondern es muss von der führung

01:01:59: also wie ich zumindest verstehe vorgelebt

01:02:03: werden.

01:02:03: Und

01:02:04: wenn man dann sagt, okay wir haben das bisher jetzt immer so gemacht aber lasst uns mal aufbrechen.

01:02:09: Wir gucken uns das mal ganz anders an und dann entstehen ja auch wirklich großartige Sachen.

01:02:17: Genau nur darum geht es dass das

01:02:19: bewusst zu machen und nicht bei allen Dingen im Autobilot mit den derwerten

01:02:25: Methoden anzugehen.

01:02:30: Wenn du

01:02:32: wenn du jetzt hier den Zuhörern, die ja auch alle was mit dem Thema duale Ausbildung zu tun haben.

01:02:41: Wenn du denen zum Ende hin nochmal irgendwie eine Sache mitgeben kannst, was wäre

01:02:47: für dich

01:02:48: so aus den ganzen angeschnittenen Themen Mediation und psychologische Sicherheit aber auch souveräne Führung?

01:02:57: Was wäre da so der

01:02:59: Punkt denn

01:03:00: vielleicht noch mal neu oder auch nochmal wiederholen

01:03:03: magst.

01:03:09: Ich glaube eh und je,

01:03:10: was man

01:03:12: den Auszubildenden am ersten Tag mitgibt ist ja immer der klassiker Zeit und bleibt

01:03:21: und bewahrt

01:03:21: euch eurer

01:03:22: Neugierigkeit

01:03:23: also

01:03:24: eure Offenheit für

01:03:26: neue Themen.

01:03:30: den

01:03:30: abgesprochenen Satz vom Lebenslangen lernen, den möchte ich jetzt

01:03:33: wiederholen.

01:03:34: Aber ich glaube der gilt genauso,

01:03:36: dass

01:03:38: gerade in den nächsten

01:03:39: zwei drei Jahren

01:03:42: viele Sachen reformiert werden und ich

01:03:44: habe keine andere Chance wie

01:03:47: neugierig zu bleiben und weiterhin zu lernen.

01:03:51: Und

01:03:52: trotzdem

01:03:53: möchte ich gerade so in der Ausgestaltung drei, vier verschiedenen Generationen die ich im Unternehmen habe darauf zurückkommen dass wir wieder lernen müssen

01:04:05: respektvoll

01:04:06: miteinander umzugehen und das wir lernen müssen unsere Beobachtung zu schildern wie das wir dauerhaft

01:04:15: alles

01:04:15: sofort bewerten

01:04:18: wie in den

01:04:19: Social Media-Mustern immer dass ich hier den Daumen hochmache oder den Daum

01:04:23: runter mache.

01:04:23: Oder dann auch

01:04:26: anonyme Kommentare machen.

01:04:28: Wir reden dann übereinander und nicht miteinander.

01:04:32: Das wären so meine

01:04:33: zwei Dinge, die ich zu den Klasse gerne ganz wichtig hervorheben

01:04:38: möchte.

01:04:40: Ja das ist das Bewertungsthema.

01:04:41: Das

01:04:43: wäre fast eine neue Folge.

01:04:46: Ich glaube auch

01:04:49: ganz immens

01:04:49: wichtig.

01:04:51: Klasse!

01:04:52: Ich habe gerne eine Abschlussfrage an alle Gäste um ein bisschen mal eine andere Perspektive aufzuschlagen.

01:05:01: und jetzt angenommen,

01:05:03: du hättest drei

01:05:04: Monate Zeit nur für dich.

01:05:08: Keine Menschen, kein

01:05:09: Job, kein Nichts

01:05:10: was irgendwo ansteht.

01:05:13: Was würdest Du machen Hendrik mit der Zeit?

01:05:16: Das sind ja knapp unter Tage.

01:05:19: Unter Tage.

01:05:22: Es gibt Leute die haben es in achtzig

01:05:23: Tagen

01:05:24: um die Welt geschafft.

01:05:25: In Hundert ist es wahrscheinlich auch möglich.

01:05:29: Also ich

01:05:29: würde mit meiner Familie die

01:05:31: Zeit

01:05:32: für eine ausgebliche Weise

01:05:34: nutzen

01:05:35: in Länder, die ich schon immer mal sehen möchte.

01:05:39: Bewusst auch andere Kulturen interessiert haben.

01:05:43: Ich glaube am meisten

01:05:44: kann man sich

01:05:46: als Mensch

01:05:47: weiterentwickeln und persönlich weiterentwicklen wenn man

01:05:50: Fremde-Kulturen bereist,

01:05:52: sich vor Ort anschaut wie andere

01:05:55: leben

01:05:56: oder lernen

01:05:57: was

01:05:57: für sie Menschen wichtig ist,

01:06:00: einen anderen Blick auf die Welt zu kriegen.

01:06:02: Ich glaube

01:06:03: diese Reisen, die bereichern am meisten.

01:06:06: Okay und gibt es da schon ein paar Länder auf der Liste, die du sehen würdest?

01:06:13: Also ich

01:06:15: werde jetzt

01:06:16: mit meiner Familie im Kleinen

01:06:18: oder in

01:06:19: kurzer Zeit hier demnächst einen Trip nach Amerika machen.

01:06:24: wir dort einiges angucken.

01:06:27: Was uns immer noch mal interessiert, das ist vielleicht auch

01:06:30: wenn die

01:06:30: Kinder größer sind in Richtung Afrika, Südafrika mal eine Reise zu starten.

01:06:37: Auch ganz klar wir haben eben

01:06:38: kurz über Japan

01:06:39: und China

01:06:41: Asiatisch

01:06:41: Kultur gesprochen.

01:06:43: also das ist bei mir momentan doch so ein

01:06:45: offener Punkt.

01:06:47: Das wird sicherlich auch

01:06:47: irgendwann auf die Agenda kommen.

01:06:50: Okay spannend!

01:06:52: Ja schön

01:06:52: dann

01:06:53: steht ja Amerika schonmal an.

01:06:58: Vielen lieben Dank für den ganzen Input.

01:07:00: Da war echt

01:07:01: sehr, sehr viel dabei und danke für deine Zeit!

01:07:06: Wie immer sind natürlich deine Kontaktdaten und alles in den Show-Notes falls jemand auffällt okay?

01:07:12: Das

01:07:12: das sind wichtige Themen

01:07:14: bei uns.

01:07:15: dann darf ich gerne

01:07:17: an dich

01:07:17: verweisen über Hendrik.

01:07:19: Danke dass

01:07:19: du dabei warst.

01:07:20: Ja Marc vielen Dank für die Einladung.

01:07:23: War wirklich ein tolles Gespräch.

01:07:25: Vielen Dank

01:07:27: Und noch ist es nicht vorbei.

01:07:29: Ich hatte es ja eingangs schon gesagt, dass wir noch eine kleine Überraschung zum Schluss hin haben weil der Henrik und ich... Wir haben dann weiter gesprochen

01:07:38: und er hat mir noch eine Geschichte

01:07:39: erzählt die wirklich unglaublich

01:07:43: ist

01:07:44: und diese

01:07:44: Geschichte die hatte auch bei

01:07:47: YouTube veröffentlicht weil

01:07:49: er da auf einer Bühne stand das schon mal geteilt hat.

01:07:52: und das ist die unglaubliche Geschichte

01:07:55: über Respekt

01:07:56: und Rotwein

01:07:57: wie er's nennt.

01:07:58: Und ich möchte dir jetzt nicht im

01:08:00: Namen von Henry Gleonhardt erzählen, sondern

01:08:04: ich habe dir einfach den Link in die Show Notes gepackt.

01:08:08: Folgt dem

01:08:09: dann kommst du direkt zu der Geschichte auf YouTube.

01:08:12: Du siehst ihn auch nochmal live und in Farbe und hinterlasst

01:08:17: da gerne einen Kommentar dass er weiß das

01:08:20: du über dieses Gespräch hier auf ihn aufmerksam

01:08:23: geworden bist in eine

01:08:31: Firma bringt, dann wende ich.

01:08:35: Viel Spaß beim Hören und beim Staunen die Geschichte!