OnTeamz // Der Ausbildungspodcast  Strukturen, Impulse & echte Gespräche

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Der Ausbildungspodcast

Transkript

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00:00:00: Du hörst heute den Ausbildungs-Podcast von On Teams.

00:00:03: Schnell dich an und viel Spaß damit!

00:00:07: Mein heutiger Gast Nadine Strein, die erzählt uns was über Gewinnung von Menschen in der Ausbildung und warum Trendhopping-Tagesseminare nicht der Schlüssel sind.

00:00:20: Nach unserem Gespräch habe ich einiges anders gesehen und die Frage, die sie oft stellt ist Was kann ich verändern um wirklich etwas zu bewegen?

00:00:28: Und das im Recruiting ist total wichtig Weil wir haben viele gute Menschen da draußen, aber eben nicht so viele.

00:00:35: Und deshalb müssen wir uns an unser Ausbildungsversprechen auch halten und wir müssen die richtigen Worte dafür finden weil sonst merken die Menschen auch gleich.

00:00:46: das passt irgendwie nicht zu mir.

00:00:48: Weil vieles machen, aber nichts richtig, nicht viel hilft beim Recruiting bei der Gewinnung von Menschen.

00:00:55: Tja!

00:00:55: Deshalb haben wir Nadine Strein hier.

00:00:57: Viel Spaß beim Lernen und Mitschreiben.

00:01:00: Das habe ich mich, ehrlich gesagt am meisten gefragt.

00:01:05: und ganz oben so warum können die Unternehmen das denn nicht selber?

00:01:10: Man recruiting einfach irgendwie in der Mittagspause auf eine Serviette zeichnet oder... Oder wie.

00:01:19: Ja genau so nämlich nicht!

00:01:23: Es erlebe ich bei den Kunden ganz häufig dass sie halt immer auch auf den nächsten Trend gucken, ganz häufig auch darauf gucken was macht der Mitbewerber?

00:01:36: Was können wir davon übernehmen?

00:01:38: das scheint bei dem gut zu funktionieren.

00:01:40: dann muss es auch bei uns passen.

00:01:42: Und so sammeln sich im Laufe der Zeit viele Einzelmaßnahmen an in die man anfangen sehr viel Energie und Hoffnung reinsteckt um dann irgendwann vielleicht auch die Ernüchterung festzustellen, es funktioniert doch nicht so.

00:01:56: Also das bringt im Ergebnis doch nicht viel mehr Bewerbung und auch nicht passende Bewerbungen.

00:02:03: Und das liegt eben daran dass das alle einzelnen Insellösungen sind, die nicht miteinander verbunden sind.

00:02:11: Achso okay!

00:02:12: Die machen einen Trendhopping.

00:02:13: der eine sagt komm wir machen was auf TikTok Sehen die anderen das, ah der ist erfolgreich.

00:02:22: Dann macht man ein bisschen TikTok und im nächsten Monat oder nächsten Quartal macht man wieder irgendwie keine Ahnung was auf der Straße... Also

00:02:28: nicht Trendhopping weil man sich wirklich das vornim Trendhoppings zu machen sondern es ergibt sich so ne?

00:02:33: Die Verzweifung ist einfach grob!

00:02:35: Man möchte endlich etwas finden was funktioniert Und dann ist sie bereit vielleicht eben auch da viel auszuprobieren.

00:02:43: und gerade wenn du auch schon mal vielleicht dir Social Media Kanäle von Unternehmen angeschaut hast Instagram sind ja viele Unternehmen einfach mit einem Kanal vertreten.

00:02:53: Auch mit einem Azubi-Kanal, mit dem eigenen.

00:02:58: Das habe ich auch schon selbst aufgefallen als das gar nicht so wirklich zählgruppenorientiert ist und dass das manchmal dann auch nichts zum Unternehmen passt.

00:03:06: da haben wir häufig so Stilbrüche was auf so viel ja dann vielleicht auch also angenommen wird dass es cool rüber kommt.

00:03:16: aber Ja, du brichst dann vielleicht auch einmal was sagen.

00:03:19: Boah ist voll gründlich da kann ich gar nicht zugucken.

00:03:28: Also alles was im Netz ist und is cool!

00:03:32: Genau, ja dann macht er eine Influencer der irgendwas für Smoothies macht, macht etwas und dann versucht man das auf biegen und brechen so auf ein Ausbildungsunternehmen zu verbiegen.

00:03:46: Und dann, wie du schon sagst...

00:03:47: Genau.

00:03:47: Das Train-Private funktioniert gut oder ich habe ganz viele TikToks die so aufgebaut sind, die gehen gerade viral.

00:03:57: Lass uns das für uns umsetzen irgendwie anpassen auf unsere Situation und das erzeugt Reichweite.

00:04:09: aber ja noch keine Bewerbung.

00:04:12: Wenn das alles miteinander nicht verbunden ist, nicht stimmig ist daran funktioniert es nicht.

00:04:18: Ja, nur weil sich jemand schaut heißt er nicht dass das dann auch die Zielgruppe ist.

00:04:23: also wenn ich mir das jetzt anschaue dann bin ich ja nicht der der sich dann irgendwie bewirbt.

00:04:31: also ich kenne vielleicht jemand aber ich sage ihr auch nicht bewerb dich mal bei denen weil sie haben voll die witzigen Videos.

00:04:38: Die machen voll die viralen TikToks, da muss du unbedingt hängen und dort arbeiten.

00:04:46: Und wir dürfen auch, das ist eigentlich so ein bisschen... Wir denken ja wirklich als Erwachsene manchmal so dass Jugendliche so banal denken.

00:04:57: Also dass die sich einfach nur von sowas beeindrucken lassen und es funktioniert dann.

00:05:03: Wir trauen ihnen ja schon gar nicht zu, dass sie weiter in die Zukunft denken, dass es denen da wirklich darum geht auch was zu finden, was beruflich zu ihnen passt?

00:05:14: Das weißt du natürlich, weil du drei Kids hast, hast du gesagt?

00:05:18: Und die sind alle irgendwie im Teenageralter oder...?

00:05:22: Ja also der kleine noch nicht ganz.

00:05:24: Zumindest nicht laut Lobdatum.

00:05:29: Also ich habe zu Hause siebzehn, vierzehn und zehn.

00:05:34: Der wird jetzt im Sommer elf genau.

00:05:37: Die Jüngsten werden immer mitgezogen da kann man immer nochmal plus ein Jahr drauf rechnen irgendwie...

00:05:44: Ja, und ich weiß nicht.

00:05:48: Es ist halt auch so ein... Ich weiß nicht ob es ein Jungsthema ist oder keine Ahnung?

00:05:52: Also ich setze mich puppertär in Sinne von Puppen.

00:05:55: So schwierig!

00:05:57: Aber so trennt sie den superwichtig Outfit Frisur Ding.

00:06:02: das muss jetzt alles schon mit alles schon Thema.

00:06:04: Natürlich

00:06:06: natürlich.

00:06:13: Eigentlich war meine Einstiegsfrage, die ich mir vorbereitet habe.

00:06:18: Lieber Nadine, warum gerade Sulzbach?

00:06:22: Du bist in der Nähe von Aschaffenburg und irgendwie so bei meiner Vorrecherche kam immer wieder Sulzbach.

00:06:33: was ist da was dich da bleiben lässt?

00:06:37: Wohlgemerkt Sulz Bach am Main nicht im Traumus.

00:06:42: Also so ist Bach bei Erschaffenburg.

00:06:44: Ich hol mal kurz ein bisschen aus, wie ich da gelandet bin.

00:06:48: Eigentlich bin ich nämlich in Rheinland-Pfalz geboren, in Dietz an der Lahn und eine dritte Klasse Grundschule hatte mein Papa ein gutes Jobangebot in München und hat entschieden wir ziehen um oder wir haben entschieden, wir ziehen ihn um.

00:07:08: Dann lief es bei ihm karrieremäßig aber so gut, dass innerhalb von zehn Monaten schon wieder klar war.

00:07:15: Wir müssen wieder umziehen und zwar zurück ins Rhein-Main-Gebiet.

00:07:19: Und ich hatte von der dritten in der vierten Klasse ja gerade einen heftigen Schulwechsel von Rheinland-Pfalz nach Bayern.

00:07:27: Bayerisches Schulsystem war schon damals besonders.

00:07:31: Und dann hat mein Vater gesagt, okay wir müssen quasi das letzte Bayern vor Hessen finden damit er nicht so weit nach Frankfurt reinfahren muss und ich nicht nochmals Schulsystem wechseln muss.

00:07:44: Ja, dann war es aus Schaffenburg und die Firma meines Vaters hatte damals uns Das war in einem Neubaugebiet einfach mit dem Haus zum Miete erst mal, weil wir wussten ja nicht wie lange wir bleiben.

00:08:02: Wir vermitteln und nach ein paar Jahren war klar, wir bleiben jetzt, wir ziehen nicht weiter um.

00:08:08: und dann wollten meine Eltern ausbauen.

00:08:12: Und damals war Aschaffenburg und Stadter es war so eine Zeit wo auch noch Hochzinsphase war sehr, sehr teuer.

00:08:19: und dann wurde Usulz... Und mit der Weile ist es so, dass Sulzbach glaube ich eine der beliebtesten Gemeinden bei uns in der Ecke sind.

00:08:33: Der Weg in die Innenstadt ist sehr kurz durch eine entsprechende Umgehungsstraße.

00:08:40: Das heißt du bist in, keine Ahnung, sieben Minuten mitten in der Innenstadt und Wohngebiet hier hat sich sehr gut entwickelt.

00:08:49: Die Infrastruktur für die Kinder passt und Und so haben auch wir unser Haus in Surzbach gebaut.

00:08:57: Genau!

00:08:59: Schön, okay.

00:09:00: und dann hast du dann nach Umzug- und bayerischen Kulturschock und so hast du denn wahrscheinlich nicht irgendwie den Wunsch gehegt dass Du Lehrerin wirst oder so?

00:09:12: Oder kannst ich da noch dran erinnern?

00:09:17: Ursprünglicher Berufswunsch als Kind war wirklich Lehrerin oder Innenarchitektin.

00:09:27: Also keine Verbindung zueinander, aber das war so ein ursprünglicher Berufswundsch als kind.

00:09:34: Genau!

00:09:36: Aber durch diesen krassen Schulwechsel zu einer Zeit, die ja eigentlich Bayern sensibel ist mit Übertritt und so weiter für die Klasse habe ich es nie aus Gymnasium geschafft, sondern eben auf die Realschule und hab dann klassisch mittlere Reife gemacht.

00:09:54: Immer Abodeleiten von Praktikars und hab da eine kaufmische Ausbildung angefangen hier bei der damals Linde AG in Aschaffenburg kennen viele von den roten Staplern genau und hab Heute wird man sagen auf dem zweiten Bildungsweg, dann quasi den Industriefach wird noch gemacht.

00:10:20: Den Ausbilder gemacht.

00:10:21: Dem Betriebswirt gemacht und immer parallel dabei gearbeitet nur studiert sondern immer Studium und Beruf zusammen.

00:10:32: also es war eine sehr anstrengende aber auch total coole Zeit.

00:10:38: Und dann war Linda die Ausbildung, bei denen war das so eine Vernunftsentscheidung.

00:10:43: Also wie bist du da reingekommen?

00:10:46: Weil es ist ja interessant!

00:10:48: Du schaust jetzt nach dem Recruiting also die Orientierung für Unternehmen aber auch für potenzielle Art-to-bees.

00:10:59: und wie war das damals noch?

00:11:05: Nach meinen Praktikern wusste ich, was Kaufmännisches machen und betriebswirtschaftlich ist.

00:11:10: Das war für mich wichtig.

00:11:14: Und die Linde war früher noch eine der Ausbildungsbetrieb in Aschaffenburg.

00:11:22: Ich habe zu einer Zeit mit der Ausbildung angefangen, wo die Jugendarbeitslosigkeit extrem hoch war.

00:11:30: für mich damals gefühlt wie ein sechsamen Lotto.

00:11:32: Also es war super, nach der mittleren Heilverkaufmenscherausbildung bei der Linde machen das war für meinen Lebenslauf damals mega also für mich absolut die richtige Entscheidung.

00:11:44: Okay, also genau die Orientierung haben da eine Praktika dann gegeben und... Genau!

00:11:49: Meinem Vater war das immer sehr wichtig dass ich Films mache, Praktiker macht, kennenlernen herausfinde was ich machen möchte.

00:11:58: Und ihm war es auch immer sehr, sehr wichtig.

00:12:01: Nicht nur ich und meine Schwester, dass wir ja einen guten Job auf sichern Beinen stehen.

00:12:08: Gute Schulbildung, guten Job – das war ihm immer extrem wichtig!

00:12:15: Wenn du dann so an deine Ausbildung zurückdenkst?

00:12:19: Wie lange?

00:12:19: Drei Jahre?

00:12:21: Genau drei Jahre.

00:12:23: Klasse drei Jahre!

00:12:25: Ich war während der Ausbildung noch ... Für vier Wochen waren es, glaube ich ein ganzer Monat.

00:12:33: In England das war damals auch nur so.

00:12:36: Auslandsaufenthalte während der Ausbildung.

00:12:38: So war nicht selbstverständlich da waren die auch dort Vorreiter.

00:12:42: Das war dem Werk in Basingsdok, das ist eine halbe Stunde von London entfernt.

00:12:49: Da war ich gerade achtzehn glaub ich.

00:12:53: Das ist natürlich schon ein Hemmkucker besser als einen Obstkauch.

00:12:57: Genau, das war jetzt ne Obstkork.

00:12:58: Das war mega!

00:13:00: Und da durften auch nur die hin, die in der Zwischenbrücke gut abgeschnitten haben.

00:13:07: und es war einfach ein toller Ausbildungsbetrieb.

00:13:10: und ich glaube auch so rückblickend ist da meine Leidenschaft für Ausbildung entstanden.

00:13:17: Ich hatte eine ganz tolle Ausbilderin.

00:13:22: Die war auch diejenige, die quasi nach der Ausbildung industriefach wird gemacht hat und diesen Weg gegangen ist.

00:13:28: Und also bin ich darauf aufmerksam worden und sage, woher ich bis nach der ausbildung weiter machen nur jetzt den kaufmenscheren ausbildung abschließend das reicht mir nicht.

00:13:37: es waren natürlich auch eine zeit Jugendliche häufig arbeitslos waren und das hat mich auch am Anfang, so die Vernunft hat mich am Anfang auch eingetrieben eindeutig.

00:13:49: Aber sie war da auch so ein Vorbild dass ich überhaupt auf diese Idee gekommen bin.

00:13:54: Ja, das kann man sich gar nicht mehr vorstellen, ne?

00:13:56: Dass der Markt einmal so anders rum war, dass die jugendlichen Schlange gestanden sind und dann wirklich da auf dem Arbeitsmarkt wollten... Und jetzt ist es ja gerade irgendwie ganz andersrum.

00:14:09: Ja, komplett gedreht.

00:14:12: Wir hatten auch Ideen und Ansprüche aber nicht die Möglichkeit, sie zu äußern und erst gleich nicht sie durchzusetzen.

00:14:22: Da sitzt man jetzt am längeren Hebel, hat sich einmal getauscht und

00:14:26: es

00:14:26: fühlt sich für mich an wie vor hundert Jahren.

00:14:30: Aber das ist jetzt halt zwanzig Jahre

00:14:33: her?

00:14:34: Ja wir sind länger bei mir schon!

00:14:38: Du wärst jetzt dreißig Jahre bald nicht ganz.

00:14:42: Ja, sieben-neinzig hast du begonnen, gell?

00:14:44: Genau!

00:14:46: Aber ja auch das aber was in dreizig Jahren ist nicht viel.

00:14:52: Deine Ausbilderin die irgendwie einen guten Job gemacht hat kannst du uns beschreiben was sie gut gemacht

00:14:58: hatte?

00:15:02: Sie war sehr zugewandt den auszubildenden also du konntest sagen wie es ist.

00:15:09: ne Und ich glaube, das ist einfach was heute.

00:15:13: Das ist einfach total wichtig diese Augenhöhe und mitgenommen zu werden.

00:15:24: Also nochmal blöd nachgefragt wie hat sie das gemacht?

00:15:29: Auf der einen Seite eine sehr strukturierte verbindliche Art also es war auch schon ganz klar wie die Parameter sind Aber immer ein offenes Ohr ansprechbar und auch die Dinge einfach so umgesetzt, wie sie für Auszubildende damals halt einfach gepasst haben.

00:15:46: Also schon sehr zubizentriert würde man sagen, dazugewandt in Auszubillenden.

00:15:53: Nicht dieses, wie es damals noch sehr häufig waren, jahre sind keine Herrenjahre und da waren wir ganz weit von entfernt.

00:16:03: Und ja, das war auch, dass wenn du so in der Berufsschule mit anderen verglichen hast oder gemerkt hast, hey hier bist du gut aufgehoben.

00:16:09: Wir machen da echt einen guten Job in der Ausbildung.

00:16:12: Wird man nicht in die Pfanne gehauen?

00:16:16: Cool!

00:16:17: Ja Lindel ist immer noch ein Name und wenn man irgendwo die großen Laster auf der Autobahn sieht Gasflaschen oder?

00:16:28: Ja, damals hat Gas, Gase und Fluffhörderzeuge auch noch so zusammengehört im Konzern.

00:16:34: Aber heute ist das anders.

00:16:37: Also ich habe in dem Bereich für die Stapler-Fluffhöderzeugel gelernt, genau.

00:16:43: Achso, Linda hat auch... also stellt auch die

00:16:46: Daten an.

00:16:47: Du hast aber nur ein Gas gedacht!

00:16:48: Ja, Gabelstapler.

00:16:50: Linda Material Handling heißt es heute, genau

00:16:53: Ah, okay.

00:16:54: Verrückt weil klar ich kenne das aber man sieht halt hinten auf dem Stapler dann immer die Gasflasche liegen und auf der Gasflosche steht halt Linde drauf.

00:17:03: Okay

00:17:04: ja gut es gibt ja auch E-Stabler ne?

00:17:06: Da hast du keine Gasflusche hinten drauf oder die Hubwagen bei deinem Getränkehändler uns darauf achten.

00:17:13: All das ist wahrscheinlich Linne.

00:17:20: Ja cool!

00:17:23: Dann bist du in die Arbeitswelt eingetaucht und dann ist irgendwann dein Gedanke gereift oder wurde dir das zugetragen, dass du auch in die Ausbildung gehst?

00:17:33: Wie ist das passiert?

00:17:35: Ja es waren noch so ein paar... ein paar Umwege.

00:17:38: Also damals war ja, wie haben wir gesagt gerade, hohe Jungsarbeitslosigkeit und unter und unter.

00:17:42: Du hattest nach der Ausbildung, du hast einen Job angeboten bekommen bei dem übernommen wurdest im Bereich aber du hattet es nicht wirklich mitspracherecht.

00:17:51: Ich hatte das Personal.

00:17:52: Es hat mich schon immer sehr interessiert.

00:17:54: Insofern habe ich erst mal im Logistikbereich gelandet und das ist für mich gar nicht gepasst.

00:18:03: Ab dem Parallel des Studiums zum Industriefahrt wird angefangen und dann war klar, okay ich muss jetzt wechseln.

00:18:08: Also das passt nicht zu mir und meine Möglichkeiten in der man zu dem Zeitpunkt hat einfach begrenzt weil ich war ja unter Ich hatte hier einen Job und ich hätte vielleicht auch mehr Geduld gebraucht aber die hatten.

00:18:24: Und dann habe ich zur Siemens Ergehen nach Frankfurt gewechselt Genau Und da erst so als kaufmännische Assistenz angefangen und dann mit meinem Studium zur kaufmannischen Projekt-Kauffrau quasi aufgestiegen, mich hochgearbeitet.

00:18:39: Da haben wir auch immer schon die Azubis betreut also die Kaufleute bei Siemens.

00:18:45: Genau, danach noch den Betriebswirt gleich hinten dran gemacht.

00:18:49: wie gesagt es musste zu der Zeit für mich immer weitergehen.

00:18:54: ich glaube ich wollte einfach In diesem unstehten Arbeitsmarkt, wo du ständig gemerkt hast Zeitverträge und ich wollte einfach für mich Kompetenz und Sicherheit.

00:19:03: Ich glaube das war ganz stark das was mich damals angetrieben hat.

00:19:08: Genau siehmal ins AG ist auch immer so ein bisschen.

00:19:13: der Aktionär sagt wo es lang geht und da Arbeitsmark war damals entsprechend.

00:19:17: also gab's dann auch wieder Stellenstreichungen und und und Und ich wollte nicht warten bis ich dabei bin.

00:19:21: Dann habe ich mich wieder umgeguckt und mich beworben nach, ich weiß gar nicht mehr genau wie viele Jahre es waren, fünf, sechs, sieben oder so.

00:19:31: Und bin dann quasi in derselben Branche nochmal gewechselt zu einem anderen Unternehmen und da habe ich auch die Auszubildenden mitbetreut.

00:19:42: Genau!

00:19:43: So kam das immer über die Rolle des Ausbildungsverantwortlichen eigentlich erst mal.

00:19:49: oder Azubi-Betreuerbildungen heute sagen?

00:19:53: Und als ich hier an der IHK in Aschaffenburg den Betriebswirt damals gemacht habe, hat der damalige IHk-Leiter bei uns im Kurs oder war damals der erste Betriebeswittkurs in Ascheaffenburg.

00:20:07: Wenn Leute unter euch dabei sind die Bock haben zu unterrichten hier bei uns dann meldet euch das machst du?

00:20:18: Und ja, so bin ich dann mit auch in den damals als erstes Ausbilderkursen gelandet.

00:20:25: Also seitdem unterrichte ich den Ada mittlerweile nur noch an der IHK in Aschaffenburg weil das war mein erster Ada und da bleibe ich irgendwie dabei.

00:20:38: es hat nostalgische Gründe Es gehört einfach für mich dazu und ist jetzt schon das siebzehnte Jahr.

00:20:47: Das

00:20:50: waren schon ein paar.

00:20:51: Wir haben neulich mal in dem letzten Kurs so Spasses halber hochgerechnet, das sind vier bis fünf Adas im Jahr in Aschaffenburg.

00:21:01: Früher waren es zu dreißig Leute jetzt vor Corona, jetzt sind sie immer so zwanzig.

00:21:07: Aber da kommen schon ein Paar Tausend zusammen mit so

00:21:11: tausenden... Bei der Ausbildung bei der IHK hast du deinen Schwerpunkt oder unterrichtest du komplett

00:21:19: Ada?

00:21:20: Also ich unterrichte alle vier Handlungsfelder grundsätzlich, aber ich bin nicht in einem Ader immer für alle eingesetzt.

00:21:30: Ich habe jetzt momentan, liegt einfach auch daran, es ist auch dort immer schwierig, Dozenten zu finden und so weiter.

00:21:38: Jetzt seit einem Jahr mache ich verstärkt das Einzel- und das Viererhandlungsfeld.

00:21:42: Davor war es erst zwei Jahre zwischendrin, was drei Jahre?

00:21:48: Ich war schon überall mal.

00:21:53: Was bockte ich am meisten?

00:21:55: Worauf hast du bei den Handlungsfeldern, wo hast du am meisten spart?

00:22:00: Tja... Das ist ja irgendwie auch klar ne?

00:22:03: Immer Heinrichs Welt.

00:22:06: eins ist ja auch so dieses Thema drin Generation und die Besonderheit der jungen Generation.

00:22:17: Ich

00:22:17: glaube, da bin ich am Leidenschaftlichsten.

00:22:23: Okay.

00:22:25: Krass, krass!

00:22:26: Und dann hast du gedacht so... Da müsste wahrscheinlich irgendwo um den Dreh auch das erste Kind gekommen sein oder?

00:22:34: Genau und da war ich dann ja Teilzeit selbstständig als Dozent und habe so um die zwanzig Stunden im Unternehmen noch als Bräunkaufrau gearbeitet Und genau, und dann kam auch Tagesworkshops dazu zum Thema Azubi-Gewinnung damals schon.

00:23:00: Dann hat sich das auch so ein Stück weit ausgeweitet an die Nachbar Ihakars, Hanau, Darmstadt Frankfurt offenbare auch mal zwischendurch Genau!

00:23:12: So lief es immer nebenbei Wie du schon sagst, da kam das erste Kind.

00:23:17: Dann kam es zweite und dritte.

00:23:19: Und jetzt ist meine große Tochter schon siebzehn.

00:23:23: Es war damals auch eine Zeit wo Teilzeitkarrieren eigentlich noch nicht vorgesehen waren für die meisten von uns.

00:23:33: Nicht wirklich umsetzbar!

00:23:36: Das hat mich sehr frustriert weil ich irgendwie für mein eigenes Empfinden immer im Unternehmen unter meinen Möglichkeiten gearbeitet habe.

00:23:44: Also ich hab Industriefach und Betriebswirt gemacht.

00:23:48: Ich habe das nicht gemacht, weil ich nichts damit anfangen will sondern weil ich so diesen Impuls in mir drin habe auch was zu reißen.

00:23:59: Und dann habe ich mich extrem ausgebremst gefühlt.

00:24:03: Da war die Teilzeit selbstständigkeit natürlich super!

00:24:06: Weil das Feld hat keiner nach meinen Stunden gefragt um wie meine Kinder betreut sind, sondern da ging es nur darum dass ich einen guten Job mache.

00:24:15: Und so hat sich das dann immer mehr ausgeweitet, bis ich irgendwann die Entscheidung getroffen habe.

00:24:25: Ich mach mich vollzeit selbstständig genau.

00:24:27: Das war dann so ... Ja, im Jahr zwei Tausend neunzehnt, dass da ein Jahr zwanzig Corona kommt?

00:24:33: Das war nicht vorgesehen, aber ja!

00:24:37: Das war es dann so...

00:24:39: Verrückt, verrückt.

00:24:40: Und die Teilselbstständigkeit hat dann wann angefangen?

00:24:43: Zwei, zehn, zwei, elf...

00:24:44: ... und

00:24:49: zweitausend neun.

00:24:50: Zwo neune!

00:24:50: Und dann war das Thema dann auch schon recruiting.

00:24:52: oder hast du über die... Also

00:24:54: anfangs ging es ja mit den Aders los und dann ist es immer mehr in das Thema Tagesseminare für Azubi Gewinnung übergegangen.

00:25:03: Es waren erst einzelne Tagesworkshops und dann wurde das Thema ... immer mehr so ab.

00:25:09: Boah, das würde ich Ihnen sagen.

00:25:12: Ja, so dreizehn vierzehn fünfzehn, zweizehn dreizehn vierzen fünfzehnt, so zu der Zeit glaube ich, wurde es immer mehr.

00:25:19: Ja

00:25:20: ja, wieso ich da so rein frag?

00:25:23: War was mich interessiert weil ich dann noch nicht so in diesem Game mit drin war.

00:25:29: Hast du das Gefühl dass jetzt von dreizehnen vierzehnten,

00:25:33: also

00:25:33: diese zehn Jahre, dass sich da in der Gewinnung im Also Recruiting lese ich überall.

00:25:41: Das ist irgendwie so ein heißes Eisen gerade, aber dass sich da irgendwas verändert hat in den zehn Jahren schon?

00:25:49: Ja!

00:25:50: Ich erinnere an einen Beispiel immer sehr gut – das war ein Tagesworkshop damals in Heliakarndam statt und ich weiß noch wie In dem Workshop gesagt habe, wir kommen in den Bereich wo ihr als Unternehmen euch bei den Azubis bewerbt.

00:26:11: Und alle haben mich angeguckt es hätte ich nicht alle Tassen im Schrank.

00:26:18: Heute würde da keiner mehr drüber lachen.

00:26:22: Ja verrückt!

00:26:24: Das war dann gerade so dieser Switch was sich verändert hat?

00:26:30: Also da ging's los.

00:26:31: ne Das ist ja ein Thema, was sich über Jahre gewandelt hat.

00:26:38: Aber ja... Okay und dann hat man das ja wahrscheinlich realisiert.

00:26:47: Also das ist so nicht nur weil du das gesagt hast sondern weil es der Markt dann plötzlich auch so gezeigt hat.

00:26:54: Zu Beginn in der Gewinnung war da noch etwas.

00:26:57: also was hat man damals ausprobiert?

00:26:59: Weil Social Media war ja noch Groß, also klar.

00:27:03: Es gab Facebook ja aber...

00:27:07: Ja so Social Media war das Thema eigentlich anfangs.

00:27:13: Das ging dann schon so siebzehn-achzehnt los und halt einfach auch Modernisierung der Ausbildung.

00:27:24: Also auch dieses Bild, dass sich wandelt mehr zum Anzubizentrierten neue Dinge auszuprobieren, um sich attraktiv zu machen als Arbeitgeber in der Ausbildung.

00:27:41: Und auch ja am Anfang Facebook.

00:27:45: Auch für die Azubis.

00:27:48: Ja Studi-VZ gab es ja nicht mehr?

00:27:52: Oder Schülervz oder was es noch gab?

00:27:55: Messenwanderts.

00:27:57: also klar, Messen sind nach wie vor Thema Und auch da ist es schon ganz wichtig gewesen.

00:28:05: Oder war dann auch so der Zeitpunkt, wo diese Azubi-Speed-Datings draufgekloppt sind?

00:28:18: Also angelehnt ans klassische Speeddating und gesagt, das kann man noch auf die Azubis und Unternehmung Münzen.

00:28:29: Es wird ja heute stellenweise einzelne Regionen auch immer noch angeboten, ne?

00:28:32: Gibt es da einzelne Formate.

00:28:35: Ja ich war jetzt erst im Letzte auf dem Kongress und dann hieß es ab will sie nicht auch deine Firma vorstellen?

00:28:40: und das war dann das erste Mal dass sich das so mitgemacht habe und ja war da nicht ganz ein Speeddating war ein Dating Und Speed aber war trotzdem gut Verrückt.

00:28:54: Und hast du da noch in Erinnerung, hat sich da irgendjemand recht geschickt vorgezeigt an Firmen?

00:29:03: Wo man sagt, die haben das relativ schnell ernst genommen oder die haben eine gute Lösung gehabt oder so?

00:29:12: Also am Anfang eindeutig quasi Vorreiter viele größere Firmen.

00:29:17: Das ist ja immer klassisch.

00:29:21: die größeren das zuerst erkennen und dass dann auch auf die Klein- und mittelständischen Unternehmen übergeht.

00:29:32: Also halt regional große Ausbildungsbetriebe, die in den Tagesworkshops waren geguckt haben okay was kann man noch machen?

00:29:44: Wie es immer so ist, wenn Dinge sich verändern sind die großen häufig als erstes dabei weil da einfach andere Manpower und Budgets dahinter stehen.

00:29:53: Ja aber die müssen das ja auch erstmal finden und sehen.

00:29:58: also weil es kursiert viel und jetzt ist überall irgendwo ein KI-Stempel drauf und da dann auch zu sehen was taugt wirklich und was ist halt nur Halbspanger.

00:30:11: Ja, ich glaube das ist auch so ein Wandel.

00:30:14: Ich habe ja jetzt schon gesagt als Dozentin seit siebzehn Jahren – es ist jetzt schon eine lange Zeit wo man auch seit Corona immer mehr sieht dass wir auch von diesen klassischen Formaten die früher sehr breit und generalistisch waren.

00:30:30: Wo man einfach gesagt hat okay da sind jetzt Dinge die man neu machen kann Personen haben sie mit ins Unternehmen genommen, haben geguckt was taugt für sich und haben einzelne Dinge umgesetzt oder auch nicht.

00:30:43: Das ist halt immer das Thema bei Tagesseminaren.

00:30:47: Wir kommen top motiviert mit guten Ideen vom Workshop nach Hause und müssen dann immer aufpassen dass die nicht in der schreibt Schublade oder mittlerweile quasi auf dem Computer in irgendeinem Ordner verstauben.

00:31:04: Und ich finde, da ist jetzt in den letzten Jahren auch was die Weiterbildungsbranche angeben deutlicher Schiff zu sehen.

00:31:11: Dass wir immer mehr zu Formaten kommen, wo man einfach eher ... gleich umsetzen, also wo auch geschaut wird.

00:31:21: Die Unternehmen nehmen direkt was mit ins Unternehmen, das sie direkt anwenden können.

00:31:27: Also hier schon Hilfe zur Umsetzung quasi mit dabei ist.

00:31:30: Das ist so ein, finde ich, deutlicher Wandel den ich in diesen siebzehn Jahren jetzt allein davon wie wissen vermittelt und aufgebaut es sehe.

00:31:43: Also nicht einfach nur so generalistisch weiter von die Nase sondern Wir werden spitze konkreter mit direktem Output.

00:31:54: Ja, natürlich!

00:31:55: Also ich war jetzt auch schon in den Workshops... Da sitzt du drin da zücken manche ihr Smartphone und gehen dann direkt los.

00:32:05: Okay komm das mache ich direkt Und hat natürlich den Vorteil wenn ich es im Workshop schon angeteasert habe oder schon losgedrehten hab Dann geht das Ganze.

00:32:16: aber Ist dann vielleicht auch wieder so ein bisschen ein Trend-Hopping?

00:32:22: Ja, du als Dozent hast du früher in die Gesichter geschaut.

00:32:26: Heute schaust du auf Leute, die in ihr Smartphone gucken und musst damit mit umgehen, dass jemand sagt, Frau Strein, die KI sagt es aber so und sowas sagen sie dazu, weil du direkt überprüft bist.

00:32:38: Genau!

00:32:38: Das ist auch so ein Wandel.

00:32:42: Gut, aber wenn ich immer auf das hören würde was mir die KI sage... Ja,

00:32:50: deswegen ist es ja gut, dass Sie fragen.

00:32:51: Was sagen Sie dazu?

00:32:55: Ich habe so einen Krippeln am Ellenbogen.

00:32:57: JETJBT was ist das?

00:32:58: Oh Gott!

00:33:03: Da leuchtet es irgendwie ein und

00:33:08: folgt.

00:33:09: Gut, es kommt halt immer... Die Antwort der KI ist nur so gut wie die Frage wie der Promt eingegeben wurde.

00:33:19: Ja, das auch und welches Modell gerade irgendwelche irgendwas gepusht kriegt.

00:33:30: Anderes Thema ich habe gesehen dass die Nennen wir es mal Mainstream-Medien, ziemlich interessiert so auch an diesem Thema sind.

00:33:41: Du warst wo Welt und Tatz und überall.

00:33:47: irgendwie erscheint dein Name immer in Zusammenhang mit Sulzbach?

00:33:53: In Zusammenhang with Nadine und Sulzbach genau!

00:33:58: Ist das weil du proaktiv auf die zugegangen bist oder ist es ein Thema was jetzt einfach gerade so interessant ist, dass die das auch gesucht

00:34:09: haben?

00:34:10: Ja also es ist eindeutig ein Thema für die Presse.

00:34:16: Man sieht es ja generell in der Tagespresse vor allen Dingen auch das Thema Gen Z, Gen Alpha und die schlechte Jugend.

00:34:30: Und insofern, da das ja gesellschaftlich ein riesen Thema ist oder war die letzten Jahre steht in dem Kontext natürlich auch das Thema Ausbildung von jugendlichen.

00:34:45: Unternehmen haben Schwierigkeiten jugendliche der Generation X Y zu rekrutieren.

00:34:51: woran liegt es und Genau und so.

00:34:57: Ja, so kam das also beides zum Teil proaktiv zum teil aber auch Wohl die auf mich zu kommen genau

00:35:05: Okay Beides ja weil es ist ja das ist ja schon schon cool dass auch irgendwo in den medien einfach mal Zu sehen dass das verstanden wird wie wie das funktioniert und

00:35:18: Das mit mir aufs

00:35:20: Arbeitsamt geht.

00:35:22: dann kriegt man irgendwie drei zettel von drei firmen dort mit, sondern es hat sich doch schon was getan.

00:35:30: Ja und gerade weil dieses Thema ja... Es wird also gerade dieses Thema Jensi will nicht mehr arbeiten ist so ein Thema das ja so von der Presse ausgelutscht und breitgetreten ist.

00:35:51: irgendwie finde ich Auch die Bezeitung mit den vier großen Buchstaben, Titel daher sehr gerne.

00:35:59: Sehr provokant!

00:36:02: Ich bin zu unterhaltigen Personen, mit denen ich mich auflinkt in Austausche und dafür bekannt, dass ich mich da leidenschaftlich drüber aufregen kann über solche Artikel.

00:36:13: Ich mach's mal für Sorge, dass sich die auch manchmal zugeschickt bekommen und mich noch mehr aufrehen muss.

00:36:23: Und jetzt ist es mir... ein ganz, ganz großes Anliegen, weil ich finde es ist momentan durch die Berichterstattung der letzten Jahres so dass die Unternehmen dann stückweit auch das aufnehmen.

00:36:38: Also wenn alle es nicht schaffen, wenn sie nicht mehr wollen, dann ist es ja kein Wunder, dass es für uns so schwierig ist und ich habe so ein bisschen die Befürchtung, dass das in vielen Unternehmen als kleine Entschuldigung genommen wird.

00:36:54: also Dann kann ich vielleicht auch einfach nichts machen, dann ist es halt jetzt einfach gerade der Markt.

00:37:01: Und ja das finde ich ganz furchtbar weil dass den Unternehmen die Chance nimmt zu gucken was kann ich bei mir verändern damit es wieder klappt?

00:37:15: und momentan ist es so häufig hörst du mal im Radiomorgens ausbildende Unternehmen, die darüber klagen dass sie keine Azubis finden und sich dann auch entscheiden die Ausbildung ganz bleiben zu lassen weil sie keine passenden Kandidaten finden.

00:37:32: Hört man öfter mal auch im radiomorgens Unternehmer, die da sprechen interviewt werden und ja es gibt aber eben auch die Unternehmen die passende Bewerbung bekommen.

00:37:47: Was machen die anders?

00:37:49: Das muss man sich halt mal fragen.

00:37:52: Und ich finde diese, wie sagt man denn, diese ganze Berichterstattung zu diesem Thema, die sorgt so ein bisschen dafür habe ich die Befürchtung dass viele einfach auch gar nicht mehr dran glauben das sie die Möglichkeiten selbst im Unternehmen haben erst was zu tun, was zu verändern und zu schauen.

00:38:12: welche Möglichkeiten haben wir denn vielleicht auch mal kritisch hinzuschauen Was machen wir momentan noch nicht gut genug, damit es funktioniert und sich eben so ein bisschen hinter der schwierigen Generationen und der allgemeinen Marktlage verstecken.

00:38:32: Und ja das ist ein Thema wo ich sage, so kann's doch nicht laufen weil Ausbildung Fachkräftennachwuchs haben Fachkräfte Mangel, die herauf- und runtergeschrieben wird Wir haben die Babyboomer, die in Rente gehen.

00:38:49: Wir haben eine fachkräfte Lücke, die über siebenhunderttausend Menschen liegt, prognostiziert.

00:38:59: Mal schauen was wirklich dann da steht und es ist halt schon nächstes Jahr.

00:39:06: Das sind nicht mehr fünf oder zehn Jahre und ganz weit entfernt sondern nächstes.

00:39:10: Ja jetzt heute auf der einen Seite verstehe ich klar wir haben eine wirtschaftlich schwierige Situation Aber der Faktor Arbeit und damit Fachkräfte Nachwuchs im Unternehmen, das ist ein sehr, sehr bedeutender Faktoren.

00:39:27: Wenn ich heute als KMU sage, Ich will nicht mehr aus, weil es so schwierig ist mit dieser neuen Generation Azubis zu finden, dann muss ich mir halt auch bewusst sein dass das Folgen für meine eigene wirtschaftliche Stabilität im Unternehmen hat Weil wenn ich keinen Nachwuchs habe, kann ich unter Umständen meine Kunden nicht glücklich machen.

00:39:57: Also bei ganz überspitzt und ganz banal runtergebrochen aber ja also ohne den Faktor Arbeit geht es in den Unternehmen nicht.

00:40:09: Trotz KI und und fachklappte Nachwuchses ein wichtiges Thema.

00:40:15: Und ich finde, die Unternehmen müssen da einfach in ihrer eigenen Kompetenz gestärkt sein und so sagen hey wir haben Möglichkeiten, die wir nutzen können um Azubis zu gewinnen, um unsere Fachkräftebasis im Unternehmen zu stärken.

00:40:30: Da sollten die Unternehmen hinkommen und zu sagen Wir wollen was verändern, wir wollen etwas tun und uns nicht dem ausliefern und das als gute Entschuldigung nehmen warum es nicht klappt.

00:40:41: Ja, macht man natürlich auch gerne mal.

00:40:44: Vor allem wenn er seine Hausaufgaben nicht gemacht hat...

00:40:47: Man kann es ja auch verstehen!

00:40:50: Es ist ein super schwieriges Thema und ich will das gar nicht verurteilen.

00:40:53: Ich kann das absolut nachvollziehen.

00:40:58: Ich rede immer mit vielen Personalverantwortlichen Ausbildern und die jonglieren so unglaublich viele Bälle.

00:41:08: Den fehlt schlicht einfach die Zeit und die Möglichkeit in Fokus darauf zu legen.

00:41:17: Ja, ja... Und also ich würde gerne so bei diesem Generationenthema nochmal kurz vorne anfangen.

00:41:28: Genau das habe ich auch gelesen.

00:41:30: All diese Headlines von wegen der Generationen, die nichts mehr taugt und dann hab' ich das anders anders in der Praxis auch gesehen.

00:41:39: Also ich habe immer wieder auch Praxissemessler bei mir, die ein halbes Jahr wirklich richtig was abreisen und genau in dieser Generation aber sind.

00:41:56: Und nehmt das jetzt aber auf LinkedIn gerade genau andersrum wahr?

00:42:00: Das sagen alle immer so.

00:42:01: diese Generation kann man richtig etwas reisen und so und nicht denke aber Die Wahrheit liegt da wirklich krass in der Mitte Weil die Generation echt ihres Special Effects hat, wie jede Generation.

00:42:20: Aber das sind auch ganz viele Gute dabei.

00:42:22: Ich glaube wir haben einfach halt ... Die Qualität ist da aber die Quantität ist halt nicht da.

00:42:29: also wir bräuchten halt mehr, haben zu wenige.

00:42:35: Also die Generation ist zu klein

00:42:37: Die ist zu klein, genau.

00:42:39: Aber

00:42:39: das lässt sich ja niemanden nicht mehr ändern.

00:42:43: Also bin der gerade

00:42:44: nicht.

00:42:45: Der Zuhörst macht Kinder.

00:42:47: Ja?

00:42:49: Also ich habe mal einen Teil dazu beugetragen mit drei.

00:42:52: An mir liegt es nicht.

00:42:57: Wir beide kriegen jetzt zusammen quasi sieben... also du hast vier!

00:43:02: Ich hab drei Kinder.

00:43:05: Ja, bei uns ist es so halb.

00:43:07: Wir sind Patchwork also wir haben zwei mal zwei aber trotzdem sind wir über dem Schnitt.

00:43:13: Genau das wollte ich damit sagen.

00:43:15: Weil ich glaube da muss man ja mal rein denken.

00:43:18: Es sind einfach zu wenige

00:43:21: und

00:43:22: genau da sollte man eigentlich diese Gewinnung auch neu denken.

00:43:27: Also sprich wir müssen einfach die mit ins Unternehmen bringen, noch nicht dahin gehören.

00:43:37: Ja, du meinst die unreiferen Bewerber?

00:43:41: Genau, einfach auch zu sagen komm mal rein und gehen da ins Recruiting aber da bin ich wirklich zu wenig in der Praxis.

00:43:52: wie siehst du das also...

00:43:55: Also ich geb dir erstmal recht natürlich haben wir in der Generation auch alle Bandbreiten, wie jeder Generation auch.

00:44:02: Warum?

00:44:02: Die soll es auch anders sein.

00:44:07: und wir haben aber eine Bildungssituation die sich verändert hat also auf der einen Seite deutlich mehr Leute die Hochschul-Zubangsberechtigung haben Auf der anderen Seite haben wir aber auch einige, die keinen Schulabschluss haben und die Bahn breitet dazwischen.

00:44:36: Und wie du schon sagst so haben wir natürlich eine sehr reife anspruchsvolle Bewerbergruppe in Richtung Hochschulreifung unterwegs sind im Grundsätzlich Abiturfach-Abitur und auch die Möglichkeit zum Studium haben.

00:44:56: Und das ist ja häufig von den Unternehmen diese sehr gut ausgebildete Zielgruppe, die im Recruiting am meisten angesprochen werden.

00:45:11: Noch knapper also wenn man die Gesamtzahl hat und man weiß die Gesamtsaal ist zu wenig.

00:45:15: aber jetzt will ich nur das obere Drittel

00:45:19: kommen

00:45:20: selber mit den Zahlen nicht hin.

00:45:22: Und so haben wir eine deutliche Verschiebung und da auch eine sehr anspruchsvolle Bewerber-Zielgruppe, weil gute Leute die viele Möglichkeiten haben, haben hohe Ansprüche.

00:45:38: Das ist bei Jugendlichen wie bei Erwachsenen das selbe.

00:45:42: Also wenn ich gut ausgebildet bin und um meine Möglichkeiten weiß dann habe ich ja auch die Ansprücher an die Unternehmen, die dazu passen.

00:45:51: Auf der anderen Seite haben wir die ohnereifere Bewerberungsgruppe.

00:45:55: Was sind gute Leute?

00:45:56: Das ist ja die Frage, also wie definieren wir gute Leute?

00:46:00: nur weil jemand ein Abitur hat?

00:46:04: Ist ja nicht unbedingt gut!

00:46:06: Also nur nicht mal.

00:46:06: wenn er ein gutes Abiturt hat dann heißt es ja nur dass sich im Schulsystem irgendwie zurechtgefunden

00:46:12: hat.

00:46:12: Herr Guckkopf harmt halt in unserem Schulsystem genau.

00:46:17: Ja, ich habe das jetzt erst mal für mich von der Seite der Jugendlichen selbst gemeint.

00:46:24: Sie wissen ja, ich hab das Abitur geschaut und gute Voraussetzungen für diesen Arbeitsmarkt.

00:46:31: Darf ich vielleicht auch ein bisschen anspruchsvoll sein?

00:46:35: Und ich hab natürlich die Möglichkeiten heute auf diesem Arbeitsmarkt durchzusetzen anders wie zu meiner Generation damals zum Beispiel weil der Arbeitsmarkt einfach ein ganz anderer Heute ist wie früher.

00:46:50: Ja und dann haben wir eben die, die keinen schulabschluss einen schlechten schulabschluss Haben und die mein wir können das könnt ihr ja gern beim namen nennen die die unternehmen eigentlich nicht haben wollen.

00:47:04: Das ist geblieben so wie schon immer Und Das ist zum einen also du hast ja wolltest wahrscheinlich darauf hinaus, dass Unternehmen sich hier dieser Bewerbergruppe eben auch öffnen müssen.

00:47:23: Also einfach auch zu gucken okay Kann ich nicht für mich passende Leute für die Ausbildung finden?

00:47:33: Die jetzt nicht meine altehergebrachten Vorstellungen von einem guten Auszubildenden mitbringen.

00:47:39: Also XYZ Noten in XYZ Fächern oder so.

00:47:46: interne Erwartungshaltung, die sich in den Unternehmen da gebildet hat.

00:47:52: Über die Jahre hinweg was ein guter Azubis ist.

00:47:57: Eigentlich wollte ich mit meiner Frage eher dahin wie du das in der Praxis wahrnimmst, weil du hast ja die Gespräche mit den Firmen und dass die dann auch mal sagen so wir nehmen jetzt nur Abiturienten oder am liebstennehmer für eine Ausbildung, jemand der schon Hochschulstudium

00:48:15: hat.

00:48:18: Oder gibt es da auch andere Richtungen die eingeschlagen

00:48:23: werden?

00:48:25: Also das was du gerade beschrieben hast ist noch die häufigste Realität so wie ich sie wahrnehme.

00:48:33: aber ich stelle auch fest in den letzten Jahren dass da ein bisschen Umdenken stattfindet und man hier auch Chancengeber sein möchte.

00:48:42: Und dann umdenken, stattfinden zu sagen okay vielleicht müssen wir einfach mal unsere Ansprüche verändern.

00:48:55: Ich in meinem Wording wähle auch nie gute Azubis sondern immer passen wird.

00:49:02: Also wie du das schon eben gesagt hast, auch ein guter Abiturient kann kein passender Azubi sein.

00:49:10: Und ich stehe häufig in den Unternehmen fest wenn wir da drauf schauen und uns unterhalten dass das manchmal sogar historisch gewachsende Dinge sind.

00:49:23: Wir haben schon immer den zwei ja und dreier Kandidaten mit dem Schulabschluss eingestellt Und dann machen wir das halt weiterhin so.

00:49:36: So ein Glaubensatz des Unternehmens?

00:49:38: Genau,

00:49:39: da sind wir immer gut mit gefahren.

00:49:41: Das machen wir schon ganz lange so und es hat sich etabliert.

00:49:47: Jetzt muss man natürlich – das haben wir gerade eigentlich sehr gut hergeleitet – wie der Arbeitsmarkt sich einfach auch verwandelt hat für Auszubildende Und ja, die Situation einfach in einer anderen Sinne.

00:50:02: Ich glaube hier hat er auch einfach ein Verschiebungen stattgefunden.

00:50:05: also die Leute, die sich früher an den Unternehmen beworben haben das sind ja häufig die, die heute dann doch nach der mittleren Reifen noch weiter machen Fachabitur machen und vielleicht doch sich auch Richtung Studium oder zumindest Richtung Fachabitur, Abitur erst mal weiterentwickeln.

00:50:23: Das heißt eigentlich habe ich eine Verschiebung meiner Bewerberzielgruppe.

00:50:27: also wenn Unternehmen sagen Gefühle werden die Bewerbe immer schlechter das hört man ja auch häufig und dann kann es eben auch da rein liegen dass ich einfach ne ganz andere Bewerbers Zielgruppe anspreche.

00:50:44: Ja Aber ich weiß noch gar nicht, ob ich deine Frage schon ausreichend beantwortet habe die du eigentlich hattest.

00:50:52: Das weiß ich auch nicht weil es weniger so eine Frage war sondern mir fehlt das Gefühl dafür Recruiting in dem Anspruch, den Unternehmen haben oder auch das Bild.

00:51:10: Da bin ich gar nicht drin.

00:51:12: Also wenn für die Projekte geholt wird dann liegt es meistens daran dass die Leute schon in der Ausbildung sind.

00:51:21: also dieses ganze davor da habe ich einfach zu wenig Einblick.

00:51:26: und wo Wo bringen die dich dann rein?

00:51:31: Also wo fängt deine Arbeit an, wo hört sie auf falls man das so sagen

00:51:36: kann.

00:51:39: Also ich bin der Ansprechpartner für Unternehmen die eben keine nicht genügend Bewerbungen bekommen um all ihre Ausbildungsplätze zu besetzen Die sehr lange Besetzungszeiten haben keine passenden Bewerbungen bekommen.

00:52:01: Also die Unternehmen, die sagen... Die Bewerberqualität passt eigentlich nicht zu dem was sie hier gerne hätten.

00:52:10: und für Unternehmende die sagen Boah ey ich weiß gar nicht was ich noch alles machen soll Es wird immer schwieriger es wird immer komplexer wir machen immer immer mehr aber irgendwie wird der Output nicht besser.

00:52:23: also die auch intern sagen Wir haben mittlerweile so einen großen Aufwand Und so lange Besetzungszeiten, genau, da saßen die Gründe.

00:52:41: Die meisten wünschen sich mehr passende Bewerbungen und das planbar.

00:52:45: Das ist eigentlich so dass der Wunsch stehen den wir die Unternehmen haben wie an Michael Randtree.

00:52:51: Genau!

00:52:52: Dann schauen wir uns erstmal in Status quo an.

00:52:55: also wie ist es momentan im Unternehmen?

00:52:59: Das heißt, ich mache da wirklich so den Blick von außen auf die Recruiting.

00:53:06: Auf diese Situation also stellen anzeigen Social Media die Webseite und schaue mir diese Kanäle an wie die Bewerber angesprochen werden wo der offensichtliche Brüche in der Ansprache sind wie die digitale Sichtbarkeit ist.

00:53:23: und digitale Sichtbarkeit damit es nicht nur Social Media gemeint das ist auch so ein Ja, häufige Verknüpfung.

00:53:32: wenn wir von digitaler Sichtbarkeit reden denken viele nur A ich muss auf Social Media aktiv sein.

00:53:40: Nein auch ja Klassisches Seeho, dass ich da erscheine.

00:53:48: Aber auch mittlerweile, dass sich in KI Antworten vorkomme.

00:53:52: Weil die neuesten Studienergebnisse zeigen eben auch das Berufsorientierung mit der KI stattfindet.

00:53:58: Wie soll es auch anders sein?

00:53:59: Jugendliche

00:54:02: fragen

00:54:02: dem besten Freund in der Hosentage, wie es in Sachen Jauv losgehen kann.

00:54:10: Genau.

00:54:10: Und dann schauen wir erst mal auf die Situation und gucken, wo sind die größten Handlungsfelder?

00:54:15: Also was hilft euch jetzt am schnellsten?

00:54:21: Genau.

00:54:22: Dann haben die Unternehmen ja die Möglichkeit hier schon einmal vielleicht auch selbst aktiv zu werden.

00:54:29: Der zweite Step ist dann zu sagen okay, dann lass uns jetzt ein Recruiting System bauen das funktioniert.

00:54:36: also dass mich entlastet als Unternehmen Das ist dafür sorgt, dass ich Zeit und Budget sinnvoll nutzen kann.

00:54:45: Dass es zu meiner eigenen Manpower passt, das es mich nicht überfordert, dass es planbar wird, dass das funktioniert.

00:54:52: Genau!

00:54:52: Und dann gehen wir da rein gucken uns hier das Thema Zielgruppenansprache an weil viele Unternehmen denken, das ist auch was von dem ich vielleicht hier mal aufräumen kann meine Zielgruppe Gen Z oder Gen Alpha?

00:55:08: Nein, das ist nicht eure Bewerber-Zirkupfen.

00:55:10: So einfach ist es nicht!

00:55:12: Die ist ein bisschen spitzer.

00:55:16: und ja wenn ich gutes Recruiting machen will dann muss ich halt auch wissen wen ich im Unternehmen haben möchte.

00:55:24: Und da gehört eben auch das Thema rein was du gerade eben angesprochen hast realistische Vorstellungen von dem passenden Azubi zu bekommen.

00:55:33: Also Was bieten wir für Berufe an?

00:55:37: Was muss jemand mitbringen, der in diesen Berufen die Ausbildung bestehen kann und für uns dann auch eine gute Fachkraft am Ende ist.

00:55:46: Und

00:55:47: was ist so unser Ausbildungsversprechen?

00:55:49: das bringen wir als Ausbildungbetrieb mit wo wir Jugendliche mit gewinnen können.

00:55:57: Genau, das sind so Dinge, die wir uns befassen.

00:55:59: und dann halt eben dass wir daraus ein System bauen.

00:56:02: Das funktioniert.

00:56:03: Das heißt, wir gucken uns die vielen Einzelmaßnahmen an, die Unternehmen haben.

00:56:08: Und das ist eben auch das Thema wo Unternehmen häufig diese Überforderungen merken.

00:56:12: Sie versuchen die Stellenanzeige, die Karrieremesse den Schulbesuch sie versuchen den nächsten Trend auf Social Media und haben all diese Einzelmaßnahmen damit verbunden auch immer wieder Hoffnung, dass das jetzt genug passende Bewerbungen bringt.

00:56:30: Und dann halt häufig auch die Ernüchterung, dass sich dadurch vielleicht gar nicht so viel verändert hat.

00:56:39: Das liegt eben daran, dass es Einzelmassnahmen sind, die nicht miteinander verbunden sind zu einem System, das funktionieren kann.

00:56:51: Genau, das machen wir dann gemeinsam.

00:56:54: Und ja ich bin nicht die klassische Recruiting Agentur der klassischen Recruitting Berater.

00:57:03: Ich bleibe nicht dauerhaft in den Unternehmen sondern... Wir haben ja schon beleuchtet woher ich komme aus der Erwachsenenbildung ursprünglich.

00:57:13: Also bevor ich Unternehmen beraten habe, war ich ja klassisch rein Nudocentin jetzt seit ...etlichen Jahren jetzt schon noch ein bisschen dozent, aber hauptsächlich Berater.

00:57:26: Bei Berater eigentlich gar nicht so richtig passt als Begriff!

00:57:32: Das heißt mir es ist ganz wichtig dass die Kompetenz im Unternehmen bleibt.

00:57:36: also wir erarbeiten das gemeinsam.

00:57:38: aber dann gehe ich auch wieder.

00:57:42: Ich bin kein Bauer-Gust sondern ich bin Sparings Partner Umsetzungsbegleiter für eine gewisse Zeit Und wenn es läuft, dann schmeißt man mich wieder aus.

00:57:54: Aber ich habe mir das gerade vorgestellt.

00:57:57: Du hast von diesen Unternehmen gesprochen die deine Kunden auch sind, die einfach schon viel probiert haben und sie haben so ein Stück Gedanken und es läuft nicht heißt ja aber im Umkehrschluss da sitzen Menschen die haben hier ein bisschen probiert da ein bisschen und dann sagt wahrscheinlich Team Leitung HR Pass auf wir holen die Streien rein aufsetzen.

00:58:21: Also so stelle ich mir das nur vor und dann kommst

00:58:23: du... Kann ein Punkt sein, aber wir haben es auch manchmal anders, dass die Personalverankerlördlichen mich auf Workshops kennenlernen und sagen, es ist ja in Indien schon die ganze Zeit so wie wir das machen funktioniert das nicht, aber mir hört keiner zu und ich bin denn derjenige der die Argumente liefert, die gehört werden.

00:58:43: also auch das ist möglich

00:58:45: Das ist schön.

00:58:46: Okay, das fühlt sich auch besser an weil so in meinem Kopf war es nämlich genau andersrum.

00:58:51: Von oben?

00:58:52: Von oben jetzt hier Raum auf du rein und da sitzen dann vier oder zehn Menschen und dann ist er wahrscheinlich nicht dieses oh cool!

00:59:05: Dann lass uns mal zusammenarbeiten sondern ah ja jetzt will die uns erklären was wir falsch gemacht haben was wir jetzt anders machen müssen

00:59:14: Wobei das gar nicht mein Einsatz ist, weil die Unternehmen machen sehr viel richtig.

00:59:21: Also

00:59:22: ich bin nicht die Dante, die sagt da lege ich den Finger in die Wunde und mit erhobenen Zeigefinger und wenn ihr es so macht dann läuft sondern die Unternehmen nachhin schon sehr viel wichtig.

00:59:36: also Unternehmen.

00:59:37: heute stecken richtig viel Energie und Zeit in Azubi-Rekruten aber der rote Farben fehlt Und den bringe ich mit.

00:59:48: Also wie vielen Einzelmaßnahmen, das passiert schon richtig viel und aber es ist halt nicht zu einem System verbunden und deshalb funktioniert es so schleppend so schwer und ist halt für die Unternehmen auch herrne echte Mammut-Aufgabe.

01:00:05: häufig also stelle mal alleine vor wieviel Manpower und Zeit eine Messevorbereitung und ein Messebesuch im Unternehmen in Anspruch nimmt.

01:00:16: und dann kommst du nach der Woche nach Hause und hast Gespräche geführt.

01:00:21: Aber du weißt nicht, kommt da Bewerbung rein?

01:00:24: Wie viele kommen da rein?

01:00:26: Und passen die?

01:00:27: Also du gibst ja immer wieder ganz viel Hoffnung, Zeit, Energie!

01:00:35: Kommst häufig das eben nicht raus, was du dir versprichst.

01:00:39: Also voller Enthusiasmus eine neue Maßnahme gestartet die auch mit richtig viel Energie und guten Gedanken versucht umzusetzen Und dann kommt nicht das Ergebnis heraus, was zu dir wünscht.

01:00:54: Das ist eigentlich so mein Teil der rote Faden und nichts zu sagen Das macht ja alles falsch und deswegen machen wir es jetzt so Gutes dabei.

01:01:06: und ja, wir bringen es nur zusammen.

01:01:09: Wir optimieren es an einzelnen Stellen damit's auch so wirken kann dass das Unternehmen entlastet.

01:01:15: also das ist eigentlich so

01:01:18: okay.

01:01:19: Das was ich mitbringe genau

01:01:22: Okay jetzt habe ich das ok und Genau du kommst dann rein und dann hast du hast du irgendwelche Arbeitshilfen, wie man so schön sagt oder wie bist du da am arbeiten?

01:01:39: Ja also ich arbeite wir arbeiten kollaborativ.

01:01:44: Ich nutze viel Whiteboards digitale Möglichkeiten Genau und bei dem Angebot wo wir jetzt ein System bauen ist es dann auch so dass du dein System zum einen als schönes Poster die in deinem Loh hängen kannst damit täglich siehst, wenn es gelebt wird und nicht auf dem Laufwerk oder in der Schublade verstaubt.

01:02:09: Und du hast es digital als Bord, wo du mit deinen Kollegen daran arbeiten kannst oder Rollen verteilen kannst und dass das auch gelebt ist, also dass das nämlich nur ein Strategiepapier ist von nix passiert, sondern wir wollen ja was verändern.

01:02:26: Wir wollen die PS auf die Straße bringen.

01:02:29: Das soll funktionieren!

01:02:31: Wir wollen ein gelebtes System, ein umgesetztes und nicht ein Strategie-Papier, das an der Schublade liegt und zwar sich in dem Moment, in dem wir es geschrieben haben super angefühlt hat aber dann nie zum Leben erweckt wird in der Intensität weil da so viele Hürden dazwischen liegen Genau.

01:02:54: Und deswegen, ja es ist mir ganz wichtig so zu arbeiten dass wir direkt in die Umsetzung kommen also dass wir was gelebtes haben wo die einzelnen Parteien daran arbeiten können genau und wenn wir zusammenarbeiten dann ist es auch manchmal so das oder ich freue mich auch immer wenn das so ist dass da nicht nur den Personal verantwortliche Ausbilder dabei sind sondern auch mal zeitweise des Marketing einzelne Azubis.

01:03:20: Die Sprache der Zielgruppe haben ja die Unternehmen im Unternehmen.

01:03:25: Und die können wir da auch prima einbinden, genau aber auch und das ist ganz wichtig, die Geschäftsführung weil die muss die Priorität vorgeben dass das auch umgesetzt wird.

01:03:42: also Ausbildung brauchen internen Stellenwert auch das Recruiting, damit es funktionieren kann.

01:03:53: Weil die meisten Unternehmen haben mega engagierte Ausbilder, haben eine richtig gute Ausbildung im Unternehmen aber von außen sieht's keiner.

01:04:06: Schön in der Werkstatt oder im Seminarraum?

01:04:11: Tolle

01:04:11: Ausbildungsqualitäts-Superausbilder.

01:04:15: Die Jugendlichen müssen das von außen ja auch sehen können, damit sie bei euch bei den Unternehmen anfangen.

01:04:22: und genau dabei helfe ich.

01:04:27: Und wie bringt man es zur Sichtbarkeit am leichtesten?

01:04:31: Wie gesagt wir gehen die einzelnen Touchpoints durch optimieren die verbinden die miteinander.

01:04:38: und dann ist natürlich auch das Thema digitale Sichtbarkeits also dass authentische Zielgruppenansprache auf allen Kanälen auch zueinander passt und gleich ist, dass wir da keine Brüche haben.

01:04:53: Dass der Bewerber sich da auch abgeholt

01:04:55: und

01:04:56: durchgetragen fühlt durch diese ganzen Touchpoints die wir im Azubi Recording haben.

01:05:06: Und so eine Verbindung wäre dann zum Beispiel ich mache ein Video auf Instagram den Verweis auf die Homepage.

01:05:15: oder wie meinst du das mit Verbindungen?

01:05:18: Das ist eine vermögliche Verbindung.

01:05:22: Aber davor würde für mich, dass dein Instagram erstmal so ein in Anführungszeichen Landing Page für deinen Azubi-Recruiting ist, dass es auch funktionieren kann.

01:05:35: Also da schon alleine auf dem Instagram Profil die Dinge drauf sind, die notwendig sind und dann eben die Verbindung zu den weiteren Touchpoints, also auch mit einem geeigneten Call to Action zum Beispiel.

01:05:54: Dass es immer zuberegutig ist so ein Call-to-Action der häufig genutzt wird, startet deine Zukunft bei uns oder starte in die Zukunft mit uns.

01:06:03: So irgendwie so einen Zukunftsszenario.

01:06:09: und jetzt stell dir vor, scrollt einfach so durchs Netz, stößt auf eine Stellenanzeige und weiß noch gar nicht konkret dieses Unternehmen.

01:06:23: Er weiß auch nur so grob ich möchte irgendwas machen mit XY und er ist ganz zufällig eben auf deiner Stellenanzeit und dann steht da startet deine Zukunft.

01:06:33: Der ist noch gar nie soweit seine Zukunft zu starten das ist an dem moment gar nicht passend.

01:06:39: Und so haben wir halt viele, viele Situationen.

01:06:43: Wie gesagt ich muss halt auch erst meine Zielgruppe kennen die ich gewinnen will weil ich kann nur die richtigen Worte finden in meiner Ansprache wenn ich meine Ziel Gruppe gut kenne.

01:06:59: Weil ansonsten ist es generisch also... Viele Sachen auch.

01:07:04: Manche höre ich es auch von aus, weil wir wollen uns doch nicht schon vorher einschränken und unsere Bewerber-Zielgruppe kleiner machen.

01:07:13: Doch das wollt ihr!

01:07:14: Weil ihr wollt passende Bewerbungen.

01:07:17: Warum sollen die Zeit damit verschwenden?

01:07:21: Es wird heute nicht mehr passieren in dem aktuellen Arbeitsmarkt der Welt.

01:07:24: Stellen wir's uns mal vor.

01:07:25: Wir kriegen zwei Hundert Bewerbung Artok auf den Schreibtisch Und davon passen wir vielleicht nur fünf.

01:07:31: Wir müssen aber alle zwei Hundert Lesen bearbeiten, beantworten und und und.

01:07:35: Ein gutes Azubi-Recruiting ist passend.

01:07:39: Das heißt es die passenden Leute sich von deinem Unternehmen angesprochen fühlen.

01:07:45: Und passend

01:07:46: heißt hier nicht Die eierlegende Wollmilchsau sondern das was zum Unternehmen passt also Zum Ausbildungsberuf zu den Werten des Unternehmensuntergrunds.

01:07:58: und das arbeiten wir heraus Genau.

01:08:01: Und wir verschwenden ja nicht nur unsere Zeit, wir verschwenken auch die Zeit von den Bewerbern.

01:08:07: und wenn ich da so manchmal lese... Ja, ich habe jetzt sechzig Bewerbungen geschrieben dann denke ich nur so okay verrückt weil du musst dir erstmal sechzig Unternehmen finden wo das für dich wirklich passend wäre.

01:08:21: also ja und erstes

01:08:24: Flexibilität wüsste ich jetzt nicht bei welchen Sechzig Unternehmen ich mich bewerben könnte.

01:08:30: Also wenn da zehn mit zehn einfallen,

01:08:33: ja schon viel.

01:08:34: Ja und das ist das Prinzip Gießkranne so von beiden Seiten der Bewerber aber auch von den Seiten der Unternehmen.

01:08:43: Wie kosten damit eineinander Zeit?

01:08:45: Budgetfokus...

01:08:49: Man hat halt das Gefühl man hat viel gemacht.

01:08:51: also auch als Bewerbe Bewerbung raus, dann habe ich ja was gemacht.

01:08:57: Aber ich hab mich nicht wirklich damit auseinandergesetzt.

01:08:59: und so ist es auf der anderen Seite.

01:09:03: Auch von Seiten der Unternehmen sind immer beschäftigt.

01:09:06: Die sind zu einundundzwanzig Prozent ausgelastet die machen viel.

01:09:11: wenn Unternehmen sagen wir machen soviel im Azubi-Rekrutin warum funktioniert das nicht?

01:09:17: Das ist zu einhundert Prozent richtig!

01:09:20: Es ist nicht so dass sie nix machen.

01:09:21: Die machen richtig richtig viel Aber halt nicht zielgruppenorientiert, nicht miteinander verbunden und deshalb wirkt dieses ganze System eben nicht in Form von passenden Bewerbungen.

01:09:36: Und was auch häufig ein Thema ist so immer wieder das Budget-Thema gerade heute.

01:09:44: Die großen Unternehmen haben viel mehr Budget wie wir also können die leichter auszubildende gewinnen.

01:09:51: wenn ich mein Budget aber für passende also so aufgesetzt habe, dass sich passende Bewerbungen möglich mache.

01:10:00: Dann kann ich mit meinem auch begrenzten Budget viel mehr anfangen.

01:10:06: Also stell dir vor du schaltest eine Stellenanzeige für ein gewisses Budget bei einer Jobbörse und wenn die Stellenanzeit nicht in einem Bewerberzielgruppe anspricht und die Verknüpfung danach nicht gut ist dann kannst du vielleicht für dein Budget keine Ahnung, zwei oder drei Bewerbungen generieren.

01:10:27: Du kannst aber auch für dieses selbe Budget ein vielfaches Anbewerbung generieren wenn es passt.

01:10:33: also das heißt dein Budget muss gar nicht höher werden sondern effektiver genutzt werden

01:10:42: ist ja wie wenn ich einen Schreiner such und dann stelle ich die Anzeige aber bei den Metzgarn rein.

01:10:50: Dann wird es schwierig, dass ich dann irgendwie... Da

01:10:52: kommt halt keine Bewerbung.

01:10:54: Dass

01:10:55: ihr interessiert, das auszusehen vor die Flinte bekommt?

01:10:58: Ja und was ja auch ist, wie man, das ist ja auch so ein Thema, was in der Presse häufig auch nach vorne getragen wird des Thema Berufsorientierung.

01:11:09: oder Jugendliche wissen heute nicht mehr, was sie machen wollen.

01:11:12: Sie haben so viele Möglichkeiten, dass es immer schwieriger ist sich zu entscheiden.

01:11:18: Das macht es auch notwendig für die Unternehmen, klar zu kommunizieren.

01:11:24: Dich suchen wir und das ist für dich bei uns

01:11:27: drin.".

01:11:29: Weil nur dann fühlen sich die Richtigen angesprochen.

01:11:32: also wenn man uns vorhin Jugendlichen reinversetzen super viele Möglichkeiten.

01:11:37: wie finde ich das für mich passende raus?

01:11:40: Und das geht halt nur wenn ich merke Ah, da kann ich mich wiederfinden.

01:11:45: Das bin ich!

01:11:46: Das kann ich mir gut vorstellen so wie die das hier beschreiben.

01:11:49: Das hört sich genau nach dem an was mir Spaß machen würde.

01:11:54: Wenn

01:11:54: ich aber jetzt eine Stellenanzeige habe, die klingt aus dem Lexikon für Berufe abgeschrieben

01:12:01: dann

01:12:01: passiert halt nichts mit mir.

01:12:03: Das löst null Emotionen und den Unstandard aus diesen Bewerbensbutton zu klicken.

01:12:10: Sicher ja?

01:12:11: Und wir gehen davon aus dass wenn Industriekaufmann schreibe, das sind ja allen klar ist.

01:12:21: Es ist egal ob ich mich beim Betrieb A oder B bewerb aber innerhalb dieser Ausbildung es ist ja ein Riesenunterschied welche Branche ich abdecke was man da macht wo der Standort ist ob man international arbeitet etc.

01:12:38: auch ein super wichtiger Punkt.

01:12:40: Industriekaufmann im Unternehmen A ist was anderes, wie um das Industrie-Kaufmann in Unternehmen B sein.

01:12:47: und ich kann Industrie kaufmann werden wollen aber Unternehmen A passt nicht zu mir.

01:12:55: Unternehmen B aber schon.

01:12:59: und auch Unternehmen A sagt dann, mmh, also die passen nicht zu uns auf wenn der Industrie Kaufmann werden will aber er würde viel besser zu uns passen.

01:13:09: Und so muss halt zusammenfinden, was zusammen gehört.

01:13:13: Also die Jugendlichen auf der einen, die Unternehmen auf der anderen und dann haben wir ein Mädchen!

01:13:21: Schön das hat's.

01:13:23: Das ist ein guter Slogan.

01:13:28: Cool also wir gehen so ein bisschen auf die Zielgerade.

01:13:31: aber ich habe hier noch eine Sache, du hast vorhin gesagt Ausbildungsversprechen Und das haben wir ja alle schon mal gehört und so.

01:13:42: Wo hast du denn da schon irgendwie gute Beispiele für gute Ausbildungsversprechen gehört?

01:13:49: Also klar, die schlechten ploppen immer auf.

01:13:54: aber was wäre denn ein gutes Versprechen?

01:13:59: Ja, das ist sehr individuell weil es muss das Unternehmen erarbeiten Ehrlich, Arbeitgeberversprechen halt eben.

01:14:09: Was macht Ausbildung besonders?

01:14:12: Was machen wir besonders gut?

01:14:14: Wo begleiten wir dich besonders gut?

01:14:16: was haben wir hier zu bieten?

01:14:19: und das dann eben in der Kommunikation nach draußen nutzen?

01:14:23: und dann können sich eben auch die Passenden davon angesprochen fühlen.

01:14:28: und das heißt ich muss intern erst mal schauen.

01:14:31: Ich habe ja vorhin schon gesagt, wir haben häufig super gute Ausbildungsbetriebe.

01:14:35: Aber gefühlt weiß keiner draußen davon und die wissen manchmal selber nicht was sie besonders macht.

01:14:42: Also Sie wissen intern wie es sind gut und wir betreuen unsere Azubis.

01:14:46: so toll aber können das nicht in Worte fassen?

01:14:50: Und Ja also erst mal wenn ein dieser in der Welterpitch kennst du doch ne?

01:14:58: Wir fahren zusammen Aufzug und ich erzähle hier in wenigen Sekunden Was ich mache, das ist super schwierig für viele Unternehmen zu sagen.

01:15:07: Das macht Ausbildung bei uns besonders.

01:15:10: Okay und dann versuchst du mit denen aus ein Elevator Pitch zu designen?

01:15:15: Also

01:15:16: ich nenn es nicht Elevater Pitch wir nennen es eben Ausbildungsversprechen genau.

01:15:19: aber darum geht also was macht uns als Ausbildung Betrieb aus, was können wir gut?

01:15:24: Und wenn ich dann die Zielgruppen-Definition auf der einen Seite habe und mein Auswirkungsversprechen auf der anderen, dann haben wir die Schnittmenge.

01:15:32: Ja.

01:15:33: Genau!

01:15:36: Okay ja das ist auch spannend.

01:15:37: also weil...wenn ich schon zehn, fünf, zehn, zwanzig Jahre ausbilde und ihr dann weiß sicher eigentlich was sich gut kann aber anscheinend ja doch nicht.

01:15:49: Ja wissen vielleicht schon, aber sagen ...also ... kommunizieren nicht, ne?

01:15:54: Also ich meine es ist ja auch ein Thema... ... was wir in vielen Bereichen auch im Marketing und und und.

01:15:59: Was macht ein Unternehmen, was macht ein Produkt besonders?

01:16:05: Und das ist komplex, das raus zu formulieren!

01:16:09: Ja

01:16:10: okay

01:16:12: dann habe ich auf jeden Fall schon mal ganz gut einen Einblick.

01:16:19: Genau.

01:16:19: Ja, spannend!

01:16:21: Wir hatten es ja vorhin so beim Vorgespräch vielleicht bist du auf dem Kongress zu sehen, das weiß man jetzt noch nicht so richtig.

01:16:30: Eigentlich

01:16:31: weiß man schon glaube ich aber es ist auch nicht nach draußen kommuniziert.

01:16:39: Wenn es bis zu dem Release von der Folge hier soweit ist, dann schreiben wir das einfach mal in die Show Notes mit rein wo man dich sieht.

01:16:49: Wenn nicht findet man dich ja sehr gut unter deinem Namen auch bei LinkedIn.

01:16:55: also habe ich dich auf jeden Fall gut und einfach gefunden wenn da Interesse ist

01:17:02: Oder auf der Website, genau.

01:17:06: Und die ist ja genauso wie...

01:17:08: Die heißt so wie ich.

01:17:10: Man hinstreien nicht mehr einfach.

01:17:15: Genau also nicht wieder Stein sondern Strein mit

01:17:18: R. Ja das ist ganz wichtig passiert auf dem Post häufig dass er vergessen wird nach dem T.

01:17:28: Ja, klingen wir auch so.

01:17:29: Ich habe deinen Namen rausgeschrieben und dann habe ich nur Stein in die Suchmaske und dann... Hey!

01:17:35: Wieso finde ich die denn nicht?

01:17:37: Ja, viel heißt anders.

01:17:39: Viel heißt anders,

01:17:42: genau.

01:17:42: Cool.

01:17:44: Vielen lieben Dank für den ganzen Input.

01:17:47: Ich hab fleißig hier mit geschrieben und wieder einiges mitnehmen können und so sicherlich auch die Zuhörer.

01:17:56: Vielen Dank,

01:17:57: vielleicht

01:17:57: bis bald auf den Kongress.

01:18:00: Danke dir!

01:18:01: Es wird mich freuen.