OnTeamz // Der Ausbildungspodcast  Strukturen, Impulse & echte Gespräche

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Der Ausbildungspodcast

Transkript

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00:00:00: Du hörst heute den Ausbildungs-Podcast von On Teams.

00:00:03: Schnell dich an und viel Spaß damit!

00:00:09: In

00:00:09: diesem Gespräch,

00:00:11: was ich mit Sascha Burghaus geführt habe,

00:00:14: hatte ich

00:00:14: jemand dabei der selber in einer Ausbildung gesagt hat nein das ist nicht mein Weg.

00:00:19: so wie es läuft funktioniert es für mich nicht.

00:00:23: er hat sofort gemerkt da gibt's dieses Störgefühl.

00:00:26: über diese Sachen berichtet er auch im Gespräch.

00:00:29: also auf jeden Fall da mal rein hören.

00:00:32: Und dann sind wir weitergegangen, weil dann war sein Thema ja was er denn auch zu Jugendlichen gebracht hat in Unternehmen gebracht hat.

00:00:39: Da wahnsinnig viel gelernt und gehört hat die persönliche Orientierung.

00:00:47: Die Grundlage ist für die berufliche Orientierungen und warum wir viele Fehler machen indem wir sagen wir schaffen unsere Azubis in die Klassen Und worüber die aber sprechen, ist weder persönliche noch berufliche Orientierung.

00:01:05: Was das ist?

00:01:06: Das erfährst du in dem Gespräch.

00:01:08: und ja da habe ich sehr viel gelernt.

00:01:11: was ist dir wichtig und was willst du nicht verlieren?

00:01:14: Das ist auch so eine Frage oder zwei Fragen die ich damit genommen hab.

00:01:18: also freu dich auf dieses Gespräch.

00:01:20: hinterlasst gerne mal ein Kommentar was deine Gedanken dazu sind.

00:01:25: Ich habe es sehr gefeiert.

00:01:27: an dieser Stelle nochmal vielen Dank Sascha für die ehrlichen Worte und auch alles das, was ich von dir gelernt habe.

00:01:34: Danke schön!

00:01:36: Was mich als erstes catcht lieber Sascha ist dein Logo.

00:01:41: Links oben sind zwei Menschen, die nebeneinander stehen.

00:01:45: oder habe ich es falsch interpretiert?

00:01:48: Nils tatsächlich schon ganz richtig interpretiert, da hat die Marketingagentur ganz gut umgesetzt was wir uns gewünscht haben.

00:01:54: Am Ende ist es natürlich aus professioneller Hand entstanden aber überträgt tatsächlich die Philosophie mit der ich arbeite und denke in diesem Fall geht's hier um Softwareunternehmen was unter anderem auch einen digitalen Azubi-Assistenten entwickelt hat.

00:02:07: Ansonsten geht es aber natürlich immer um die Beziehung zwischen Menschen und Für-Menschen.

00:02:10: Und auch wenn man in den Technologieeinsatz denkt, geht's natürlich darum dass die Technologie dem Menschen dient und das soll mit dem Lobo transportiert werden.

00:02:20: Das sieht auf jeden Fall stark aus.

00:02:22: Workmate und Mate, das suggeriert mir irgendwie, dass du mal in Australien warst?

00:02:30: Irgendwer,

00:02:30: was?

00:02:31: ich wünsche es mir tatsächlich.

00:02:32: Das ist ein weiteres Thema, das ich mir gut vorstellen könnte.

00:02:35: Das Mate ist aber so ein bisschen aus dem Hintergrund entstanden.

00:02:39: Kumpel, Buddy, Arbeitskollegin, so ein Stück weit als welcher wir uns als digitaler Anbieter oder digitaler Assistent in dem Moment von auszubildenden Fach- und Führungskräften verstehen dass wir an der Seite sein wollen und an der seite sind, das ist der Hintergrund des Mates

00:02:55: Achso, okay.

00:02:57: Ja weil so bin ich nämlich in Australien begrüßt worden.

00:03:00: ja da habe ich meinen Reisepass hingelegt und kennt man ja aus vielen Ländern dann wird man krimich angeguckt und der auf der anderen Seite irgendwie nach dem Motorei Yo-Mate geht es heute noch surfen.

00:03:12: die Welten sind gut.

00:03:13: Achso!

00:03:17: Hier läuft irgendwas anders oder das ist eine Testfrage?

00:03:22: Ja, so kann Menschlichkeit auch gehen.

00:03:23: Manchmal wird es dann ganz simpel tatsächlich über ein Logo oder eben über den Begriff definiert und schon fühlt man sich willkommen.

00:03:28: Darum soll das ja auch offen sein?

00:03:31: Ja, auf jeden Fall.

00:03:33: Krass!

00:03:33: Also ich habe natürlich ein kleines bisschen recherchiert und bei dir dreht sich alles irgendwie um ... Ich würde mal sagen, um Menschen, um ... Welches Denken würde ich beschreiben?

00:03:47: Ausbildungsauch so ein Thema.

00:03:51: Dann habe ich auch gesehen, du hast mal versucht eine Ausbildung zu beginnen als Industriekaufmann.

00:03:58: War das richtig?

00:03:58: Richtig!

00:03:59: Genau.

00:04:00: Ja und dann war da wohl irgendwie ein Bruch... Magst du mir die kleine Geschichte mal erzählen?

00:04:12: Ja, kann ich sehr gerne machen.

00:04:13: Ich hoffe es wird nicht zu lang für dich.

00:04:16: Und ich versuche die wichtigsten Punkte und Stationen dann einmal rauszugreifen.

00:04:20: Denn tatsächlich begann damit alles also sowohl der tiefste Punkt meines bis dato jungen Lebens als auch die größte Chance die daraus erwachsen ist in der ich heute noch unterwegs bin.

00:04:30: Kurzum, ich bin sehr leidenschaftlich in die Ausbildung gestartet.

00:04:32: Ich habe meine mittlere Reife auf einer Hauptschule damals gemacht abgeschlossen, hatte eine ganz wunderbare Schulzeit.

00:04:39: War natürlich faul im Unterricht aber engagiert in allem was mit Projekten zu tun hat und auch mit Freundinnen und Freunden auf dem Pausenhof.

00:04:46: Und wenn mir ein Projekt dazu veröffentert aus dem Matheunterricht auszukommen habe ich das Projekt angenommen sehr gerne durchgeführt.

00:04:53: Das muss ich dazusagen.

00:04:54: Ich hab mich sehr gerne ausprobiert und bin deswegen eben leidenschaftlich in diese Ausbildung gestartet in einem mittelständischen Industriebetrieb mit knapp sechshundert Kolleginnen und Kollegen also einer der renommierten Mittelständler aus der Region Wo mir natürlich auch in Anführungszeichen das Goldene vom Himmel versprochen wurde.

00:05:09: Lachen daraus zu bilden, auf Erbeplakaten und als Etriekaufmann kannst du alles erleben, alles sein, alles werden, in jeder Abteilung mitmischen und Ideen entwickeln und hat dann gemerkt dass die Realität doch ein bisschen anders aussieht.

00:05:22: und spätestens so am zweiten Tag hatte ich eigentlich schon Störgefühle in mir was ich aber natürlich in den jungen Jahren mit sechzehn habe ich angefangen der Ausbildung nicht einordnen konnte.

00:05:31: Ich konnte es einfach nicht verstehen was da gerade los ist Und habe dann diese Ausbildung, kleiner Zeitsprung zweieinhalb Jahre ausgehalten und nicht durchgehalten.

00:05:41: Das war schon mal so eine ganz große Erkenntnis die ich für mich gewonnen habe dass das zwei völlig unterschiedliche Dinge sind.

00:05:46: der Grund warum ich ausgehalten hab waren Aussagen wie Lehrjahre sind keine Herrenjahres ohne Ausbildung wird aus dir nichts also auch tatsächlich die Schwarzmalerei in die Zukunft durch Eltern Berufsschullehrer aber natürlich auch Ausbilder Und hab dann einfach gedacht, ich bin alternativlos.

00:06:01: Ich muss die Wauchschmerzen den Frust, den ich spüre schlucken.

00:06:04: Der ist normal, der gehört dazu.

00:06:06: Das ist dieses Arbeitsleben anscheinend.

00:06:08: Bis es da natürlich so weit gekommen ist, dass ich innerlich rebelliert habe und diese innerliche Revolution, die ist auch immer nach außen gekommen, das ich dann natürlich angefangen hab... Berufsschul, Pausenzeiten zu verlängern eigenmächtig natürlich.

00:06:21: Die Brotdose und die Trinkflasche natürlich vehement auf dem Tisch stehen zu haben.

00:06:25: Die Gleitzeit so auszunutzen oder auszureizen, dass ordentlich Minustunden angehäuft wurden.

00:06:31: Ich habe quasi ganz viele Hilfeschreie ausgestoßen, das ich hier im völlig falschen Platz bin und überhaupt nicht hingehöre in der Hoffnung, dass mir jemand die Entscheidung abnimmt, dass diese Ausbildung nicht richtig für mich ist dass ich eben nicht zu meinen Eltern gehen muss und sagen muss, ich habe es nicht geschafft.

00:06:45: Die Ausbildung kann gar nicht meins.

00:06:47: Das hat dazu geführt, dass sich mit dem Betrieb gemeinsam nach einer einsatzweise eskalierten Situation den Entschluss gefasst haben müssen Aufhebungsvertrag unterschreiben.

00:06:56: das wird hier nichts mehr.

00:06:58: Und das war so der Moment wo ich verstanden hab Hier ist irgendwas gehörig schief gelaufen.

00:07:02: Ich habe zweieinhalb Jahre lang die falsche Entscheidung getroffen und ausgehalten.

00:07:06: Ich bin nicht mehr die Person die ich kannte.

00:07:09: aus diesem lebensfrohen, jungen aufgeweckten Menschen ist einfach ein frustrierter demotivierter Berufseinsteiger geworden.

00:07:17: Und das hat dann dazu geführt dass ich zwei Tage später gefühlt beim Gewerbeamt war die zwanzig Euro auf den Tisch gelegt habe und gesagt hab es kann nicht sein dass Azubis und Betriebe die Lust aufeinander haben miteinander scheitern.

00:07:27: Ich will da dann was ändern!

00:07:28: Das hat dann zur Gründung des ersten Unternehmens geführt was sich dann sieben Jahre lang mit der Personalentwicklung in Anführungszeichen von Auszubildenden beschäftigt hat.

00:07:37: Das war also der grobe, abrüstige Gruppe-Wertegang.

00:07:42: Krass!

00:07:42: Da war viel dabei.

00:07:44: Du hast gerade gesagt Störgefühl zweiter Tag und das kennen wir alle.

00:07:49: Wir kommen irgendwo hin und denken, da ist nicht... das habe ich mir anders vorgestellt.

00:07:57: Aber weißt du noch was die ersten Grundrauschen waren?

00:08:03: Auf Gefühl sehen, was ich gefühlt hab, was gedacht

00:08:05: hab.

00:08:07: Also ich glaube, das erste Grundrauschen war tatsächlich körperlich.

00:08:11: Dass ich einfach gemerkt habe, dass mich irgendwas hämt durch diese Schranke zu fahren und diese Tür reinzugehen die Bürotür morgens zu den Kollegen zu öffnen, zu denen ich übrigens ein super Verhältnis hatte also an dem sozialen Beziehung irgendwie vor Ort lag es gar nicht mal wirklich.

00:08:25: Das war glaube ich erst körperlig und irgendwann habe ich mir gedacht was will mein Körper mir sagen?

00:08:28: Was ist hier los?

00:08:29: Irgendwas fühlt sich ganz falsch an.

00:08:31: Und dann fing natürlich dann ein paar Tage später die Gedanken an zu wirken Das ist hier nicht deins, das ist nicht was dir versprochen wurde.

00:08:38: Das ist nicht das, was du mal warst und was du dir erhofft hast.

00:08:41: Und das war glaube ich dann so der weitere Werdegang, der immer intensiver und stärker geworden ist.

00:08:47: Okay, verrückt!

00:08:53: Ja... Du hast es echt lange durchgehalten, ne?

00:08:58: Weil wenn man von den Abbrechern hört, Ende erstes Lehrjahr häufig, dass man sagt jetzt springe ich da quasi raus.

00:09:11: Wenn da schon das Gefühl war dann kommt auf der anderen Seite dieses Denken oder die Gedanken mit rein warum bist du nicht früher raus?

00:09:21: Ja, ich glaube zum einen ist es natürlich so ein stückweit sozialer Druck der da auf dem jungen Menschen lastet.

00:09:26: Also dass das Elternhaus durchaus natürlich das Richtige fürs Kind will aber natürlich der Ansicht ist, dass die Ausbildung irgendwie zu bestehen genau das richtige ist und davon wie man sich eben fühlt Dann ist es, glaube ich so ein bisschen die gefühlte Alternativlosigkeit gewesen.

00:09:42: Was soll ich denn sonst machen?

00:09:43: Das war doch das was ich mir gewünscht habe.

00:09:45: Eigentlich ist das der Beruf, der am besten zu mir passt.

00:09:48: Welcher andere sollte es denn sonst sein?

00:09:51: Es war auch ein bisschen dieses Thema Alternativlosigkeit und ich hatte tatsächlich noch ein sehr eindrucksvolles Erlebnis, was mich auch nochmal so einen Stoß gegeben hat.

00:09:58: Das war dann so im zweiten Lehrjahr also ein Stück weit ein halbes Jahr vor dem Abbruch würde ich sagen wo mein Werksunterrichtslehrer damals, also faktischen Externer die Probleme bemerkt hat.

00:10:11: Durchaus auch nicht immer wie soll ich sagen.

00:10:14: angenehm zu mir war hinsichtlich dessen das auch manche vertrauliche Informationen doch an die Ausbildungsleitung geflossen sind, sagen wir es mal so.

00:10:20: aber dieser Werks-Unterrichtslehre hat mir damals den Kontakt zu einer Coach hergestellt ... was für mich noch ein ganz fremde Welt war damals.

00:10:29: Und dann bin ich da aber hingefahren, weil ich wirklich dachte... Ich bin so ratlos!

00:10:32: Ich brauche Leute die mich verstehen und mir auch hilfreich sind.

00:10:35: Dieser Coach hat mit mir in einem Garten gesessen unter einem großen Baum.

00:10:39: Ich weiß gar nicht mehr, was es war.

00:10:41: Da saßen wir drunter.

00:10:42: Die Sonne hat geschienen.

00:10:43: Ganz einfacher Tisch, zwei Gläser Wasser.

00:10:45: Nach ein bisschen Biografieaufnahme und so weiter kam irgendwie raus.

00:10:49: Und das wurde mir dann auch gespiegelt, dass ich mein Leben eigentlich immer gestaltet habe in der Schule.

00:10:53: Ich war klassensprecher, jahrgangssprecher.

00:10:56: Dann hab alles gemacht was mich aus dem Unterricht rausholt!

00:11:00: Und hab tatsächlich ja dann auch in der Schule oder nach der Schulzeit im Übergang zur Ausbildung viel erlebt.

00:11:05: Bin zweimal in die USA geflogen, davon einmal alleine dann einen jungen Jahr und habe da Verwandtschaft besucht, falschem Springen, Lachsangeln auf dem Lake Michigan – ich war total lebendig!

00:11:14: Der Coach hat mir zu verstehen gegeben dass ich jetzt im Rahmen der Ausbildung diese Kontrolle dieser Eigeninitiative fremde Hände abgegeben habe.

00:11:23: Wo dieser junge Mensch ist, der selbst entschieden hat, der sein Leben gestalten wollte, wo er vergraben will.

00:11:28: Das hatte dann bei mir so Effekte ausgelöst, dass ich gedacht habe, nee, ich muss das wieder werden nicht.

00:11:34: Ich muss was ändern!

00:11:36: Aber dieser Moment ist leider Gottesgefühlt erst im zweiten Läher bzw.

00:11:39: kurz vor dem Abbruch angekommen.

00:11:43: Okay ja kann ich verstehen und so hat sich das am Anfang auch schon angehört bis gerne in die Schule gegangen und hast da eigentlich Bock drauf gehabt.

00:11:56: aber zur Schulzeit War das das, wo du gesagt hast, dass will ich auch werden?

00:12:01: Oder wolltest du auch Fußball-Profi und Feuerwehrmann werden oder was war irgendwie so in der siebten Klasse noch der Plan.

00:12:08: Ja, das muss man Pferdhaber sagen.

00:12:10: also ich sage mal meine Berufswünsche sind so absteigend gewesen Astronaut Pilot Feuerwehr Mann Koch.

00:12:15: Also das waren die Bereiche die ich durchgemacht habe aber auch zu alles.

00:12:19: eine Begründung also Fliegerei hat mich schon jung fasziniert oder alles was mit Luft und Raumfahrt zu tun hatte alle was ist was Bücher?

00:12:25: Koch war dann so ein bisschen der nächste realistische Wunsch hinsichtlich dessen, dass meine Mutter Köchin war und ich als Kind da schon daneben stand.

00:12:33: Der Östrikaufmann kam im Rahmen der Berufsorientierung weil ich tatsächlich einfach das Gefühl hatte, dass das der universellste Beruf ist, der zu einem universeln Typen irgendwie passt.

00:12:42: So einen generalistisch fandenlagten Typen passt.

00:12:45: Und dann war es natürlich auch so, dass es sehr wohnortnah war.

00:12:48: Also ich war in fünf Minuten mit meinem damaligen Mofa vor Ort.

00:12:51: also auch das hat noch nicht viel Und ich sag mal den Bekanntheit des Unternehmens, dass gefühlt alle gleichaltrigen Kolleginnen und Kollegen gesagt haben.

00:12:58: Wenn man da ist dann wird aus einem Waster hat man es geschafft.

00:13:02: Das waren ja die ganzen Bausteine, die gesagt haben, da willst du hin!

00:13:05: Erst wurde mir eine Stelle zum Informatik-Kaufmann angeboten weil das natürlich die letzte freie Stelle war.

00:13:11: Als ich mit dem unterschriebenen Ausbildungsvertrag nach Hause gegangen bin, hieß es nur informatik?

00:13:15: Du

00:13:16: warum?!

00:13:17: Ich wollte diesen Beruf gar nicht verstehen, gar nicht einordnen.

00:13:21: für mich hat sich alles nach Kaufmann angehört Und dann habe ich noch mal angerufen beim Betrieb und hab gesagt, na ja irgendwie ist das anscheinend doch nicht das Richtige.

00:13:27: Wenn ich so auf meine Familie höre wird nichts.

00:13:30: Ich komme nicht.

00:13:31: Und dann haben sie tatsächlich noch eine Stelle zum Industriekaufmann für mich frei gemacht die eigentlich schon überplanbar war.

00:13:36: Das heißt so auf Basis der Bewerbungsunterlagen und des Kennenlernen Prozesses war durchaus auch der Rutschen der Wille da mich wirklich als Auszubildender zu bekommen was natürlich dann zu doppelt Ärger auf beiden Seiten später geführt hat.

00:13:49: Ja, natürlich.

00:13:49: Solche Aushängeschilder gibt es immer.

00:13:51: Ich komme aus dem Speckrödel von Stuttgart und da war's dann immer wenn man zu Bosch schafft oder zu Kercher.

00:13:58: Dann spielt die Engelhafe her aber so ist es halt manchmal nicht.

00:14:04: Und ja, dann haben wir schon im Vorgespräch ein bisschen diese Thema Berufsorientierung und das ist auch meins also Berufs Orientierung Da sind wir auch seit Jahrzehnten dran.

00:14:19: Und ich finde, wenn man da so ein bisschen mal die Pille absetzt und eine andere aufsetzt, dann sieht man schon vieles was irgendwie aus dem Museum kommen könnte.

00:14:37: Das ist ja auch so Thema ... Du hast sogar in deinen jungen Jahren Spruch geschrieben?

00:14:45: Ist das da auch Thema von?

00:14:47: oder kommt die Berufsorientierung jetzt gerade irgendwie in den letzten Jahren erst rein, wo?

00:14:53: wie ging es dann quasi weiter nachdem du die zwanzig Euro auf Tisch gelegt hast?

00:14:58: Ja genau also ich habe tatsächlich dann erstmal relativ konzentriert vier fünf Jahre dieses Unternehmen dann aufgebaut.

00:15:03: Wir hatten.

00:15:04: tatsächlich zum Schluss Oder am Anfang muss ich so anfangen.

00:15:07: Wir hatten nicht die Erwartung, dass wirklich Unternehmen fünfstellige Summen in die Hand nehmen um ihre Auszubildenden drei Jahre im Durchschnitt begleiten zu lassen von ebenfalls jungen Menschen in dem Fall, die dann Workshops und Coachings anbieten.

00:15:21: also wir haben tatsächlich Workshop und Coachings im Wechsel angeboten das heißt wir haben die auszubildende unserer Kunden alle zwei-drei Monate gesehen entlang der Ausbildungszeit und haben dann letztendlich Persönlichkeitentwicklung mit den Betrieben.

00:15:34: Das heißt, es ging um so Themen wie verändere ich Gewohnheiten?

00:15:37: Wie veränderei ich Blickwinkel und Perspektiven.

00:15:40: Was sind Erwartungen an meine Rolle oder welche Erwartung habe ich an die Rolle des Ausbilders beispielsweise, um einfach das Thema Selbstreflexion in diesem Kontext und eben persönliche Entwicklung in die Ausbildung zu bringen?

00:15:54: Nach vier, fünf Jahren würde ich sagen ist dann als dieses Thema etabliert war natürlich der Gedanke gereift.

00:15:59: Na ja was ist eigentlich vorher vorbereitend?

00:16:00: Wo stehen wir da?

00:16:02: und in NRW hier haben wir so ein Landesprogramm das nennt sich KOA das heißt kein Abschluss ohne Anschluss.

00:16:08: Das ist von der Landesregierung letztendlich vor zehn Jahren initiiert worden.

00:16:12: Da sind wir beim Thema Museum und auch seit zehn Jahren nicht reformiert worden, das heißt tatsächlich haben wir ab der sieb- nachten Klasse ungefähr geht es los mit verpflichtenden Modulen die die Schulen umsetzen müssen zum Beispiel mit einer Potenzialanalyse klingt total hilfreich, ist es aber nicht.

00:16:28: Weil am Ende kommt daraus du bist ein teamfähiger Mensch weil du Fußball spielst und aus dem Grund könntest du super in den Beruf arbeiten das heißt super kurzgriffig und sehr abhängig davon wie und von wem vor allen Dingen die Ergebnisse reflektiert um mit den Schülerinnen und Schülern verarbeitet werden.

00:16:44: Das kann man ja von den jungen Menschen nicht erwarten.

00:16:47: Und dann ist es eben so, dass jede Schule das auch sehr unterschiedlich umsetzt und Berufsorientierung in meiner Erfahrung absoluter Glücksfall ist an wenig Grate.

00:16:55: Das darf nicht sein in meinen Augen.

00:16:58: Insbesondere wenn man von der Landesregierung sagt wir haben da ein Konzept für, dass da keiner verloren geht.

00:17:02: Dass Leute verloren gehen sehen wir daran, dass knapp fünfzig Prozent der Schülerinnen und Schülern, das deckt sich mit meiner Erfahrung, mit meinem Umfragen in Schulklassen doch keinen Anschluss haben und auch in Klasse neun oder zehn immer noch nicht wissen was sie werden wollen?

00:17:15: Und dann hat das einfach so eine Notwendigkeit, die ich erkannt habe.

00:17:18: Dass ich gesagt hab wir müssen uns auch damit beschäftigen Denn neben der Berufsorientierung kommt ja danach auch irgendwann dieses Vakuum für dass niemand zuständig ist und das ist dann eben der Rollenwechsel vom Schüler zum Auszubildenden Denn der Ausbildungsvertrag ist unterschrieben, damit beginnt die Zuständigkeit den meisten Betriebe erst ab dem ersten August oder am ersten September.

00:17:36: Die Zuständigkeit der Schule hat geendet weil natürlich dann der Abschluss in der Tasche ist und damit ist ein großes Vakuum namens Sommerferien- oder Namensrollenwechsel vor einem auf denen niemand auf einen zukommt, einen vorbereitet, einen begleitet.

00:17:50: in diesen Rollenwechsels geht einfach los mit dem Erwachsenwerden Und ich glaube dass das zur Berufsorientierung eigentlich dazu gehören müsste aber eben oft nicht damit betrachtet wird.

00:17:59: Okay, aber wenn ich da unterschrieben habe dann kommen die Sommerfähen.

00:18:04: Dann sechs Wochen gelben wir alle noch, gehen relativ zügig irgendwie im Freibad rum.

00:18:11: Aber du sagst das ist trotzdem ein wichtiger Teil?

00:18:16: Ja!

00:18:17: Ich glaube, weil einfach die Dinge, die neuen Kompetenzen benötigt werden.

00:18:21: Was erwartet mich und was erwarte ich?

00:18:24: Also dass das einfach ungeklärte Themen sind in dem Moment, die einfach dann im Ausbildungsalltag aufeinander prallen und sich irgendwie einander reiben müssen.

00:18:32: Das dann aber bei eben einem dritten auszubildenden, dreißig Prozent brechen ja knapp ihre Ausbildung ab.

00:18:38: Dann eben zu den Irritationen Problemen und den Schwierigkeiten beim Erwachsenwerden führt.

00:18:44: In der Berufsorientierung ist es vielleicht noch ganz spannend die Perspektive ebenfalls zu wechseln, weil es ja eben ganz häufig wie der Name schon sagt um Berufe geht.

00:18:52: Berufliche Orientierung Die meisten verwechseln das aber und lassen tatsächlich gar nicht berufsorientieren sondern betriebliche Orientierungen stattfinden.

00:19:00: Das heißt in den Schulen ist eigentlich so dass die Betriebe schon sehr früh.

00:19:03: ich habe jetzt vor kurzem Betrieb gesehen da wurde eine Grundschulklasse durch die Fertigung geführt.

00:19:07: also kein Witz wirklich.

00:19:10: Da muss man vielleicht auch mal noch ein Freund auf dem Schulhof sein, nach McDonalds gehen irgendwann in der weiterführenden Schule und Fußball spielen.

00:19:15: Und eben nicht an Berufe denken – also Kind sein dürfen!

00:19:19: Und dann ist es eben so dass die Betriebe sich selbst natürlich extrem in den Fokus rücken und das eigentlich nur darum geht zu wem gehe ich?

00:19:25: Und das schon in Klasse Acht.

00:19:26: Die berufliche Orientierung klar findet auch statt welcher Beruf passt zu mir?

00:19:31: logisch machen wir uns nix vor.

00:19:33: Allerdings sollte das eigentlich auf der persönlichen Orientierung aufbauen.

00:19:37: Also wenn man mich heute nach Danach fragt, wie sollte Berufsorientierung aussehen?

00:19:39: Würde ich sagen persönliche Orientierung berufliche Orientierung und ganz zum Schluss erst betrieblicher Orientierung.

00:19:47: Und die persönliche Orientierungen hat in meiner Erfahrung was mit einem gewissen Lebenskonzept, Lebensmodell zu

00:19:52: tun.

00:19:53: Ich sag mal, wie soll sich mein Leben anfühlen?

00:19:55: da geht es gar nicht so drum.

00:19:56: wo sehe ich mich in fünf Jahren?

00:19:57: dass?

00:19:58: das meine ich nicht Sondern wenn ich einfach weiß, ich bin ein Familienmensch oder ein Vereinsmensch.

00:20:02: Weil ich gerne Fußball spiele zum Training gehe, keine Ahnung,

00:20:06: Familie

00:20:06: gründen möchte weil ich es mir einfach vorstellen kann oder bei meiner Familie möglichst lange bleiben möchte dann ist für mich relativ klar dass mein Beruf vielleicht nicht der Fernbusfahrer nach Kroatien wird.

00:20:16: Weil das einfach zu diesem Lebensgefühl, zu dem Lebensmodell absolut gar nicht passt.

00:20:21: aber der ÖPNV-Busfahrer in Stuttgart oder jetzt hier in Olpe wäre vielleicht genau der Richtige.

00:20:27: also derselbe Beruf an völlig unterschiedliche Ausprägungen haben, je nachdem wo und wie ich ihn auslebe.

00:20:32: Und diese persönliche Orientierung findet in meinen Augen in keinster Weise nirgendwo wirklich statt, weil es wenn dann überhaupt nur um Stärken und Schwächen oder sonstige plakativen Dinge geht.

00:20:43: Ich glaube das dadurch auch die intrinsische Motivation von jungen Menschen total fehlt, weil sie einfach hören im Klasse ach du musst dich jetzt damit beschäftigen ist bald soweit.

00:20:52: Aber diese Galterrolle anzunehmen, zu erkennen das Berufsorientierung was mit Lebensgestaltung zu tun hat und dass der Beruf einen Einfluss darauf hat wie schön oder wie eben nicht schön mein Leben sich anfühlt.

00:21:03: Ich glaube es kommt in vielen Fällen, in Schulen und betrieblichen Maßnahmen viel viel viel zu kurz.

00:21:07: Würdest du's dann früher also die persönliche Entwicklung würdest du dir dann früher ansetzen?

00:21:12: Oder würdest du die auch im Klasse Acht?

00:21:14: Also da ist man ja so vierzehn in aller Regel.

00:21:18: Wo würdest Du die reinpacken?

00:21:19: altesmäßig?

00:21:20: Also ich bin kein Pädagoger, was heißt?

00:21:22: aus dieser wissenschaftlichen Brille kann ich es nicht beantworten.

00:21:24: Ich würde es jetzt aus dem Menschenverstand, aus meinem Menschenverstammt herausbeantworten dass sich sage das ich denke ab einem gewissen Alter oder vor einem gewisse alter braucht man.

00:21:33: zwar kann man wahrscheinlich nur spiele gestalten also ich sag mal mit Bauplätzen als Lebenbau und so einen Anführungszeichen.

00:21:38: ich denke es brauchen natürlich eine gewisse kognitive reife die natürlich mit zunehmendem Alter kommt um das verbalisieren zu können.

00:21:44: ich habe die Erfahrung gemacht wenn ich mit Klasse acht gearbeitet hab Da ging es meistens bei mir los, wenn ich in Schulen zu tun hatte.

00:21:51: Dass die Schülerinnen und Schüler oft schon Gefühl dafür haben aber eine Verbalisierungshilfe brauchen.

00:21:55: Also sie brauchen jemanden der geschickte Fragen stellt, der ihnen hilft den Antworten rauszubringen.

00:22:00: Und das meine ich halt so ein bisschen... Wenn ich jetzt frage warum willst du das werden?

00:22:04: oder warum tust du was du tust?

00:22:05: Diese große Sinnfrage da können wir nicht erwarten dass die beantwortet wird.

00:22:09: Wenn ich aber Leuten im Klasse acht die Frage stelle worauf kannst du nicht verzichten Was ist dir ganz besonders wichtig, dass du's nie verlieren möchtest Dann sind die in der Lage zu sagen Beziehung, Familie, Freundschaft, Partnerschaft, Fußballverein.

00:22:22: Also dann sind wir nicht in diesen Generationen Klischees unterwegs.

00:22:25: Dann erreichen oder bekommen wir reife Antworten?

00:22:29: Und ich glaube es ist auf diese Verbalisierung und Begleitung viel mehr ankommt als auf die konkrete Altersklasse.

00:22:35: Ansonsten würde ich sagen ist der Aufbauabklasse VIII schon in Ordnung?

00:22:38: man sollte natürlich nur eben gucken mit welchen Fragen gehe ich in welche Alters-Klasse vor.

00:22:43: Ja wobei jetzt also... Du unterscheidest ja nochmal persönliche Orientierung und dann auch berufliche Orientierungen.

00:22:51: Also hast du da das Gefühl gesammelt, dass bei der persönlichen Orientierung die Kinder jugendlichen das nicht so richtig formulieren können?

00:23:04: Oder wie war es bisher?

00:23:07: Genau ich glaube sie können oft plakativ von sich aus nicht formulieren genauso übrigens wie in der Ausbildung mit sechzehn nicht formuliern könnte was mein Problem ist.

00:23:15: also ich hab's gespürt Und ich wusste es nicht so richtig zu verbalisieren.

00:23:20: Also das passiert auch später noch in der Ausbildung, ne?

00:23:22: Das ist so der Grund, wo viele Ausbilder sich natürlich wundern, warum sagt er denn nicht einfach was los ist?

00:23:26: Ja keine Ahnung!

00:23:27: Ich weiß selber nicht was los, also ich spüre es nur.

00:23:30: Da war eben den Moment mit dem Coach, wo ich diese erhellende Erkenntnis hatte.

00:23:34: Das heißt, ich glaube schon dass ab Klasse acht die persönliche Orientierung benannt werden kann wenn die richtigen Fragen von den richtigen Personen sprich mit Vorbildcharakter gestellt werden.

00:23:43: An sich hört die persönliche Orientierung aber natürlich auch nicht auf.

00:23:45: Das ist das, was wir in den meisten Lebensläufen ja sehen.

00:23:48: Du hast es ja vorhin bei dir auch schon mal beschrieben man arbeitet oft nicht mehr an dem Beruf, den man mal angefangen hat oder dass man mal studiert hatte.

00:23:53: Zweifel und das liegt daran, dass einfach sich dieser Lebensentwurf ja auch verändert.

00:23:58: also die Prioritäten im Leben verändern sich.

00:24:00: Also das heißt eigentlich ist die Berufsorientierung der Anfang eines Lifecycles einer Lebensphasengestaltung.

00:24:09: Die geht natürlich über in den Rollen, Wechselschüler, Azubi.

00:24:12: Geht dann weiter ins Pre- und Onboarding.

00:24:14: Geh dann weiter in die Ausbildung, ins Fachkräfte.

00:24:16: Da sind Elternzeit, Führungsverantwortung... ...und diesen Lifecycle zu denken und zu verstehen welche Motive und welche Bedürfnisse habe ich in welcher Lebensphase?

00:24:25: Das ist glaube ich doch die Kernkompetenz um die es geht, weil ich daraufhin ja meine Entscheidungen ableiten kann!

00:24:30: Was ich will, was nicht will, wo ich mich bewerbe, wo Ich mich nicht bewerben.

00:24:34: Und ich glaube diese Entscheidungsgrundlagen wonach entscheide ich

00:24:37: eigentlich?!

00:24:38: Ich glaube, die wird häufig ganz viel auf Benefits gefußt.

00:24:41: Wer bietet mehr?

00:24:42: Wer biet das meiste?

00:24:43: Der wird häufig auf Betriebsgröße gefußt – das was ich von angesprochen habe.

00:24:46: Ja, sechshundert Mitarbeiter kann ja nichts Schlimmes sein oder Bekanntheit und ich glaube dass es die falschen Entscheidungskriterien sind, die wir jungen Menschen heute mitgeben.

00:24:57: Da hat man natürlich auch großes Interesse dran.

00:25:00: also wenn ich jetzt eine Firma bin dann möchte ich halt Bewerber haben und ich möchte Auszubildende.

00:25:07: Ob die dann superglücklich sind, ist ja egal.

00:25:11: Dann werfe ich ein bisschen Geld

00:25:12: drauf.".

00:25:12: Ja, damit lässt sich alles lösen.

00:25:15: Das Spannende ist aber dass die Menschen, die an der verantwortlichen Stelle sitzen – also Personalverantwortlicher oder Ausbildungsleiter – eigentlich zwei Persönlichkeiten haben.

00:25:23: wir so mal einfach.

00:25:23: Die haben eine Arbeitspersönlichkeit, die so denkt wie du es gerade beschrieben hast und die haben ne menschliche Persönlichkeit wenn sie an ihre eigenen Kinder denken und merken.

00:25:30: das kann doch niemanden ansprechen.

00:25:33: Und die merken plötzlich, dass die eigenen Kittys in den Berufsorientieren scheitern weil Opfer dieser ganzen Maßnahmen werden und dann merken sie auf einmal machen.

00:25:41: Aber den meisten fehlt glaube ich auch dieser bodenständige Ansatz.

00:25:44: was können wir denn eigentlich tun?

00:25:45: Und weil das wirklich ein hineinversetzen in menschliche Bedürfnisse erfordert, wo im Regelalltag kein zeit für ist keine Priorität drauf ist oder ob da nicht die richtigen Fragen gestellt werden wird halt alles mit irgendwelchen Purpose und Image Kampagnen erträngen.

00:25:58: Der eindrücklichste Moment, den ich dazu so im Kopf habe.

00:26:01: Das war ein Ausbilder von einem Metallunternehmen.

00:26:03: Die hatten so zwei, drei Hundert Mitarbeiter.

00:26:04: Er hatte sich bei mir in meinem Gespräch beschwert, dass die Azubis alle oder die Schülerinnen und Schüler alle dieselben Chatchi-Biti Bewerbungen formulieren.

00:26:11: Also alle klingen gleich und alle sind dieselben und anscheinend hat man da keine unterschiedlichen Typen mehr.

00:26:16: Und dann hab' ich ihn gefragt was er denn wissen möchte?

00:26:19: Von seinen potenziellen Auszubildenden.

00:26:23: Da konnte er mir keinen Antwort drauf geben.

00:26:24: Er hat mit großen Augen angeguckt weil er diese Frage gar nicht erwartet hat was ich von dem wissen will.

00:26:32: Und da habe ich gedacht,

00:26:33: das ist ja nicht seine Aufgabe, sondern... Nein!

00:26:35: Sie sollen

00:26:36: ja selber etwas überlegen.

00:26:38: Der Bewerber, dass sie ihn überraschen?

00:26:40: Ja genau und die sollen sich mal etwas originelles überlegen.

00:26:43: aber da siehst du halt wie weit weg viele Verantwortlichen an der Stelle von den Bedürfnissen oder von den Motiven der Zielgruppe sind.

00:26:52: Ja, an der Stelle schießt mir direkt wieder der Heiko Kreet in den Kopf.

00:26:56: Seid ihr euch auch schon irgendwie mal vorgestellt worden?

00:26:58: Noch nicht!

00:27:02: Auf jeden Fall.

00:27:04: Ich schickte nachher sein LinkedIn-Profil.

00:27:06: ein junger Mann mit Klatze immer geile Pause auf LinkedIn und er hat jetzt für... Hat auch einen Recruiting Event gestartet.

00:27:18: Darauf musste man sich mit einem Meme bewerben.

00:27:21: Ja, nur mit einem Meme.

00:27:23: Zack!

00:27:23: Und dort gab es dann verschiedene Workshops.

00:27:27: die konnten auch zusammen zocken und alles ganz ganz anders mal aufgesetzt und gestaltet.

00:27:36: Ich glaube

00:27:36: darum muss es gehen

00:27:37: und ich sage mal wenn wir das Thema Motive und Bedürfnisse näher beleuchten wollen kann das ja ganz einfach sein.

00:27:42: Wir sehen ja so die ganz klassischen Stellenprofile für Ausbildungsplätze.

00:27:45: da fängt's bei mir schon immer ein bisschen an dass ich denke naja wenn ich mich bewerbe, bewerb' ich mich hier auf den Ausbildungplatz.

00:27:50: Im Zweifel weiß ich aber noch gar nicht, ob das der richtige für mich ist.

00:27:53: Oder in meinem Beispiel was ich vorhin gesagt habe erst wird Informatik auch man angeboten dann wird der Industriekaufmann doch geschaffen.

00:28:00: viele der größeren Betriebe bieten ja fünfzehn Ausbildungsberufe und mehr an.

00:28:05: Warum bewerbe ich mich nicht auf ein Unternehmen, was einen guten Einfluss also oft dieses Thema Lebensentwicklungskonzept hat.

00:28:11: Was dazu passt und schaue im Rahmen nicht eines Bewerbungsgesprächs sondern im Rahmen eines Orientierungsgespruchs welcher dieser fünfzehn Ausbildungsberufe in Abstimmung mit dem Betrieb zu mir gut passen könnte oder wechseln im Zweifel auch nach drei Tagen doch noch mal den Beruf weil ich gemerkt habe, ne bloß Das wären ja schon Möglichkeiten.

00:28:30: und wenn wir dann wirklich an dieses Bewerbungsformular denken, das Klassische.

00:28:34: Naja die E-Betriebe erzwingen hier auch Standardantworten weil sie standard Fragen stellen.

00:28:38: Und jetzt könnte man natürlich hergehen und nicht sagen lad mir bitte den Lebenslauf einen Anschreiben hoch sondern man könnte natürlich Fragen stellen die die Ergründung der Motive im Fokus haben Und dann kann ich das auch mobiloptimiert machen, weil ich eben keinen Upload brauche oder sonstige Dinge.

00:28:52: Dann schreiben die Schülerinnen und Schüler was zum Thema Motive und Bedürfnisse... ...und das kann ich natürlich im Orientierungsgespräch vertiefen.

00:28:57: Das kann ich aufnehmen!

00:28:58: Das kann sich am Ende der Ausbildung noch mal spiegeln und schauen, was hat sich denn da verändert?

00:29:03: Also das wäre ein superinteressanter Ansatz finde ich ohne dass man fünfzehntausend Euro für eine Imagekampagne ausgeben

00:29:11: muss.".

00:29:11: Das

00:29:12: heißt ja auch so schön Personalwirtschaft.

00:29:15: Man muss damit wirtschaften und das heißt ich muss so in so viele Stellen ausschreiben, damit ich weiß wie viel ich wieder reinbekommen kann.

00:29:24: Ja, ich glaube es ist dein Ansatz so wie du beschrieben hast ein total sinnhafter.

00:29:30: aber Klappt das auch, wenn Firmen größer werden?

00:29:34: Also ich kann mir das jetzt hier bei mir in meiner kleinen Firma mit mit zwanzig Mitarbeitern.

00:29:38: Kann ich mir das gut vorstellen.

00:29:40: aber hätte ich jetzt sechshundert ist es da auch machbar?

00:29:44: was hast du da Erfahrungswerte?

00:29:46: Bin nicht festvoll überzeugt und teilweise auch mit Erfahrungswerten belegt.

00:29:50: Ich glaube es hängt natürlich vom Willen ab und von der Philosophie ob sie wirklich so vertreten wird.

00:29:55: Das wäre natürlich fatal Wenn Du ein Unternehmen bist mit einer Also wirtschaftlich orientieren Kultur natürlich, also wollen wir alle Gewinne machen und wollen auch Wirtschaften.

00:30:04: Das steht außer Frage aber wenn ich faktisch wirklich keinen Interesse an Menschen habe und das nur auf der Website steht dann wäre es natürlich verdammt.

00:30:11: Die Leute, die ich dann erfolgreich gewinne sind auch ganz schnell wieder weg.

00:30:15: Also das macht keinen Sinn.

00:30:16: wenn aber die Philosophie passt dass ich sage Das vertrete ich so Dann ist es was was auch in großen Betrieben problemlos funktionieren kann weil die Prozesse wie du gerade gehört hast welche Fragen stelle ich Ganz simpel angepasst werden können egal wie groß mein Unternehmen ist.

00:30:31: Das ist glaube ich total wirklich.

00:30:32: und was auch spannend ist immer Ich mache mal eine Abfrage Wenn ich Vorträge halte beispielsweise, was ist dir gerade im Leben besonders wichtig?

00:30:40: Dann stelle ich immer so vier Lebensbereiche vor.

00:30:42: Einmal die Arbeit, Verbindung mit Geld.

00:30:45: Also das gehört zu sagen... Der zweite Bereich sind die Beziehungen.

00:30:49: Egal ob Freundschaft, Partnerschaft, Arbeitskollegen und alles, was mit Menschen zu tun hat.

00:30:53: Die dritte Säule ist die Gesundheit.

00:30:55: Und die vierte Säulen ist die Freizeitsäule, Sinn, Kultur-Säule.

00:31:00: Volksfest, Hobby, Reisen, keine Ahnung, alles was dazu gehört machen.

00:31:04: Und dann ist es so, dass ich die Leute immer frage, welche dieser vier Säulen priorisierst du gerade am meisten?

00:31:10: Und dann zeigt niemand – egal ob Ausbildungsleiter, Personalverantwortliche oder auch Auszubildende bei der Säule Arbeit auf.

00:31:17: Niemand!

00:31:18: Faktisch verbringen wir aber da die meiste Zeit und vom Verhalten her wie wir so auftreten und worüber wir jeden Tag reden, ist die Arbeit eigentlich für alle doch die wichtigste Säune zumindest in den deutschen Köpfen.

00:31:29: Aber was

00:31:30: will das eigentlich also... Intrinsisch würden wir sagen, ist nicht die wichtigste Säule.

00:31:34: Wo aber alle aufzeigen, ist fast immer die Beziehung also wo alle sagen das ist mir am wichtigsten auch schon in Klasse Acht im Übrigen oder eben auch die Gesundheit.

00:31:44: Das sind so die beiden Säulen, die sich immer abwechseln.

00:31:46: Dieses Klischeel, die jungen Menschen zeigen alle bei Freizeit auf stimmt Patou überhaupt gar nicht in meiner Abfrage.

00:31:53: Es ist auch schon mal interessant und wenn ich das mit gemischten Publikum habe, wo Ausbilder und Erzubis zusammensetzen Dann kommen da sehr viele erhellende Erharmungen hinter, weil die ja nicht einschlägt.

00:32:01: Wenn man sich jetzt mal anguckt Beziehung sind uns allen am wichtigsten.

00:32:07: Wo biete ich denn Beziehungen an?

00:32:09: Das fängt schon auf der Stellenanzeige an mit Karriere et Zukunft et Personal Et.

00:32:15: Wen schreibe ich zu?

00:32:15: wem baue ich denn deiner Beziehungsaufnahme oder Die Durchwahl null zur Zentrale wenn Ich dann schon benötigt bin in dem Anschreiben sehr geehrte Damen und Herren zu schreiben ... das ist keine Person, die eine Beziehung aufbauen kann.

00:32:27: Und da geht es halt schon los!

00:32:28: Wir erwarten Beziehungskompetenz... ... wir erwarten dass Menschen uns anrufen mit unserem Kontakt treten,... ... blockieren aber eigentlich alle Möglichkeiten,... ... um überhaupt in Beziehungen zu treten.

00:32:38: Das sind Dinge, da kommst du glaube ich nicht auf die Betriebsgröße an,... ... auch wenn ich das umsetzen will oder nicht?

00:32:42: Ja, verrückt!

00:32:43: Das ist ne ganz verrückte Doppelmoral.

00:32:45: also... Will den ausbilden und wo ich jetzt irgendwie in den letzten drei Jahren Kontakt hatte,... ist es echt ein Stück anders.

00:32:55: Also ich sehe diese Ausschreibungen zum Beispiel und da ist dann ganz häufig so'n Bild drunter, hier der Herr Meier und alles.

00:33:05: aber ja... Ich weiß was du meinst.

00:33:08: also wir wollen dass die Leute tolle Fragen stellen und uns direkt ansprechen und wir im Gegenzug wir fragen zero acht fünfzehn Info-Add oder wie du so schön gesagt hast.

00:33:24: Ja, das ist schon... Oder ich sage

00:33:26: mal ein anderes Beispiel.

00:33:27: Warum soll der zu bieten Lebenslauf schicken?

00:33:28: Warum schickt er Ausbilder nicht einzurück?

00:33:30: ... um sich kennenlernen zu können, beispielsweise.

00:33:36: Das sind ganz pragmatische Mittelchen... ... wo man die Leute mal zum Denken anregt.

00:33:40: und selbst wenn du das Thema hast was du gerade beschreibst da ist ein Bildchen, da ist eine Name,... ... da ist ne direkte Kontaktdatenmöglichkeit klar.

00:33:46: aber dann ist ja die Frage wie sieht der weiterer Prozess aus?

00:33:48: Verstecke ich mich dahinter meinem Arbeitgeber als Ausbildungsleiter und bin quasi der Arbeitgebers oder bin nicht der Herr Meier?

00:33:54: Und präsentiere und stelle mich auch so dar!

00:33:56: Das ist ja immer das häufige Problem was wir dann auch noch

00:34:00: sehen.

00:34:01: Wir machen ja bei uns diese Kurzzeitprojekte und dann sage ich ganz häufig, wir können da auch eine knackige Mehrtagestour machen oder wir können über die Alpen gehen mit den Azubis.

00:34:13: Und wenn die Augen immer groß sind, das hört sich ja interessant an bis zu diesem Pump wo ich sag natürlich gehen die Ausbilder auch mit über die die kleinere Variante.

00:34:28: Ja genau, das ist dann so diese Doppelboreale, der immer wieder kommt.

00:34:32: Aber im Übrigen sind Projekte auch etwas was mir total gefehlt hat.

00:34:34: deswegen toll dass ihr das anbietet.

00:34:36: ich glaube da man lernt sich nirgends wo besser kennen als in Projekten.

00:34:40: und vor allen Dingen ist noch der ganz große Punkt dass die Kompetenz gemacht wird über Projekty erreicht.

00:34:44: halt leider wird es eben selten auf Zeugnissen stehen sondern Dinge sind die man nur übers Kennenlernen merken kann.

00:34:50: und wenn ich da keinen Fokus drauf lege weil ich nur kurzen Lebenslaufkuckel, dann gehen vielleicht ganz viele wichtige Kompetenzen unter die jemandem Sportverein erworben hat in Alpenüberquerungen oder im Ehrenamt.

00:35:03: Wenn so was nicht berücksichtigt wird?

00:35:05: Oder in der großen Pause.

00:35:10: Solche Sachen zwischen der Nachmittagsschule und der Vormittagsschule, also diese größere Pause, da passiert ja auch wahnsinnig viel.

00:35:21: Mit diesen jungen Menschen ganz viel und das steht auf keinem Papier.

00:35:27: Genau, jetzt habe ich noch so ein bisschen... Ich hab den roten Faden ein bisschen verloren.

00:35:34: Also du bist aus der Schule

00:35:36: gekommen.

00:35:37: Du warst nicht ganz so happy mit deiner Ausbildung.

00:35:39: Dann bist du reingestartet, hast diese Coachings etc.

00:35:42: gemacht.

00:35:44: Hast

00:35:45: den

00:35:47: Arzt rum den A zu B's und damit in Firmen geholfen Und da bist du jetzt immer noch dran.

00:35:54: oder hat sich in deinem Arbeitsfeld weiter angepasst und verändert?

00:35:58: Genau,

00:35:59: es hat sich tatsächlich noch ein bisschen weiter angepasst und verändert.

00:36:02: Ich habe das ganze sieben Jahre gemacht insgesamt und war da zum einen aufgrund von unterschiedlichen strategischen Ausrichtungen im Gründerteam aber auch weil ich nochmal einen gewissen Reiz in eine andere Welt verspürt habe, da das ist auch so mein Antrieb.

00:36:15: dann die Weiterentwicklung an der Stelle.

00:36:16: natürlich hat sich ne Chance aufgetan, weil die Idee auf meiner Seite mit einem Kollegen zusammen zu einem digitalen Produkt entstanden ist.

00:36:25: Erst war mein Eindruck so, oh nee nicht noch eine App, wir brauchte noch eine Advoid zu teilen.

00:36:28: Alles voll mit Apps und ich war selber Anti weil der Kollege das App-Entwickler und sagt er, dass uns mal die Köpfe zusammenstecken.

00:36:34: Ich sag mich ja, das kümmert wofür?

00:36:36: Also ich kann verstehen, dass du einen App entwickeln willst, weil es ein Beruf ist aber es braucht keine weitere.

00:36:41: Und dann habe ich da so ein paar Nächte drüber nachgedacht und irgendwie dachte, naja es gibt schon einen Bereich der nicht so gut abgedeckt ist.

00:36:48: Das ganze Thema Pre- und Onboarding also Vorbereitung zum Beispiel auf die Ausbildung oder auch für andere Fach- und Führungskräfte.

00:36:54: Da könnte ein Bedarf sein, dass diese eine ganz entspannte kleine Insellösungen für genau dieses Thema kommen wir mal anders zusammen.

00:37:01: das ist aber immer größer geworden weil ich gemerkt hab dass wir diesen Lifecycle eigentlich berücksichtigen müssen, also diese Lebensphasen.

00:37:09: Einerbeitung, Ausbildung, Mitarbeit, Führungskräfte, Elternzeit und Austritt.

00:37:15: Und die ganz klassischen App-Anbieter da draußen, Mitarbeiterapps sag ich mal.

00:37:19: Da gibt's Staffbase oder Flip beispielsweise.

00:37:22: Die sind generisch für alle Mitarbeiter gleich.

00:37:25: Das heißt sie haben nicht meine Azubi Verwaltung weil die Azubis überhaupt nicht berücksichtig werden als spannende Zielgruppe was ich schon ganz dramatisch finde Und die sind tatsächlich für alle gleich und bieten einfach Informationen und Kommunikation an.

00:37:36: Wir haben dann den Bedarf erkannt zu sagen, naja toll wäre es doch wenn wir nicht eine Mitarbeiter-App sondern einen digitalen Assistenten hätten der in einer Anwendung verpackt ist aber alle sechs Lebensphasen bedient, die ich gerade beschrieben habe.

00:37:49: Das heißt unsere Anwendigung heute passt sich an die Lebensphase an, in der du dich befindest zum Beispiel die Ausbildung und zeigt dir nur die Oberfläche an mit den Funktionen, Prozessen und Inhalten, die du in deiner Lebensphase benötigst.

00:38:03: Und das ist quasi eine bedürfnis- und motivorientierte digitale Begleitung.

00:38:08: Dieses Produkt hat mich dann so gereizt, dass ich nach sieben Jahren das Unternehmen an meine Mitgesellschaft abgegeben habe, verkauft habe... ...und in das neue Unternehmen Workmate, wo das Logo zugehört eingestiegen bin, was wir jetzt seit drei Jahren aufbauen.

00:38:25: Ja.

00:38:26: Und mein erster Gedanke ist schade um die Schüler und Jugendlichen, die du nicht mehr begleiten kannst?

00:38:35: Ja klar genau also...

00:38:39: Das ist echt cool so was ihr da baut und es ist auch total wichtig.

00:38:46: ja aber jetzt wie lang sind wir dran?

00:38:56: Du baust wahnsinnig krass so eine Verbindung auf.

00:39:00: Man will dir irgendwie alles sagen, man hört dir total gern zu du sagst was und man denkt so mit.

00:39:08: Also echt cool.

00:39:09: ich kann mir gut vorstellen wie du mit den Jugendlichen gerockt hast

00:39:14: Dankeschön.

00:39:15: Das darf ich mega zu hören, gerade so auch mit der Geschichte.

00:39:18: Ich glaube das ist total wichtig dass du halt einen intrinsischen Motivator hast der dich in die Arbeit mit jungen Menschen eben treibt und bringt.

00:39:24: Auch dazu sagen auch ich bin ja vor diesem Lebenskonzept Thema in Anführungszeichen nicht geschützt und mein Lebenskonzip hat sich natürlich auch gewandelt mit zunehmendem Alter wenn ich das sagen darf aber eben auch mit rund zu Hause und mit dem eigenen Heim, wo man dann natürlich auch sagt ich bin jetzt momentan nicht mehr in dem Lebenskonzept dass ich gerne die ganze Woche rumreise.

00:39:45: Und jeden Tag in anderen Gruppenkonstellationen unterwegs bin sondern mein Ich bin momentan mehr und leidenschaftlicher in den Bereich, ich sage mal Meta-Ebene unterwegs.

00:39:55: also Ideenentwicklung Projekt Entwicklung so ein Stück weit dann klar auch Beratung weil ich momentan will, das ist eigentlich so der Punkt warum sich das ein bisschen verändert hat.

00:40:09: Aber wenn es sich natürlich Anlässe ergeben keine Ahnung dass man mal mit einer Schule wirklich eine Veranstaltung macht oder man wird mal gefragt oder eingeladen gar keine Frage da macht man sowas mache ich sowas noch aber es ist jetzt eben nicht mehr der Hauptjob.

00:40:20: dadurch

00:40:22: verändern sich genau.

00:40:23: also wenn die lieben Zuhörer gerade über Spotify oder irgendeinen anderen Podcast host zuhören und dich nicht sehen.

00:40:32: Also sprich ja auch niemand, der jetzt irgendwie siebundetvierzig ist sondern siebenundzwanzig ist richtig oder?

00:40:39: Ja, achtenswarzig!

00:40:41: Ja, achten zwanzig Jahre.

00:40:43: Und da schon echt einiges mitgemacht glaube ich auch ganz reflektiert so diese unterschiedlichen Phasen für sich dann auch klar gekriegt.

00:40:52: Das ist cool, das ist cool.

00:40:54: Diese sechs Lebenszyklen Kannst du noch mal kurz sagen, in was habt ihr die unterteilt?

00:41:03: Gerne.

00:41:03: Wir haben einmal die Einarbeitung,

00:41:06: die sich

00:41:06: natürlich ins Thema Pre- und Onboarding, aber mit der ersten Einbeutung.

00:41:10: Die zweite ist die Ausbildung.

00:41:13: Die dritte ist die Mitarbeit, also wobei wir über den ganz normalen Kollegen sprechen.

00:41:18: Die vierte ist die Elternzeit, wobei wenn wir sie auch aus Zeit nennen das kann natürlich auch das Thema Pflege von Angehörigen oder sonstigen Seppetikisten in Australien sein.

00:41:28: Das kann die Führungs- oder Führungsphase sein für die Menschen, die da eben unterwegs sind.

00:41:33: Und diese ist die Austrittsphase wenn es um die Abschädung aus dem Betrieb geht.

00:41:37: und in diesen sechs Lebensphasen interessanterweise werden häufig auch in der echten Personalarbeit also nicht nur in der Softwarewelt nicht berücksichtigt sondern auch oft in der Echtenpersonalarbeit nicht berübsichtig.

00:41:48: Die meisten Personalabteilungen gehen da sehr aktionistisch dran.

00:41:51: Das heißt, wenn jemand sagt, ich will in Elternzeit gehen, dann führt man das Gespräch und kramt die Unterlagen aus der Akte raus, die man unterschreiben muss.

00:41:59: Aber auf Basis dessen, welche Bedürfnisse und Motive hat meine Zielgruppe?

00:42:04: In welcher Lebensphase?

00:42:06: Wenn ich jetzt schaffe, meine Benefits, meine Prozesse, meine Stellenausschreibungen, meine Gesprächsroutinen, Personalgesprächs-Routine auf diese Motive und Bedürfnisse hinabzustimmen oder auf die Lebensphasen hinab zu stimmen.

00:42:20: Dann zeichnen wir das heute als Lifecycle Management, Employee Lifecycle management.

00:42:26: Und ich glaube dass daneben der Softwarewelt auch ganz viel Potenzial für die echte Personalarbeit steckt Und selbst erfahrene Personale, die wirklich ein zehn Jahre, fünfzehn Jahre irgendwie auf der Position sitzen sind von diesem Gedanken total baff.

00:42:38: Dass es sowas gibt.

00:42:39: wo ich mir dachte das ist wir haben diese Bedürfnisse alle selbst.

00:42:43: Ich stecke selber drin durch laufende Trikots selbst.

00:42:47: Wir oft soweit weg von den simplesten Gedanken.

00:42:50: Das ist etwas was mich in der Wirtschaft heute oder in unseren Ausbildungsbetrieben am meisten wormt dass die größten Fortschritte fast kein Geld kosten würden Und dass der gesundem Menschenverstand ganz häufig nicht als Erstes an ersten Stelle steht.

00:43:06: Warum glaubst du, ist das so?

00:43:10: Boah gute Frage!

00:43:11: Ich glaube man verliert ein bisschen den Kontakt zu sich selbst gerade in einer schnellen Arbeitswelt heute, dass viele gar nicht bereit sind von der menschlichen Seite auszudenken sondern eher aus der Arbeitgeberperspektive.

00:43:23: also welche Brille habe ich auf?

00:43:26: Ich glaube auch, also ganz ehrlich was ich so ein bisschen wahrnehme.

00:43:29: Ich habe das Gefühl dass ganz viele Menschen extrem frustriert sind aus unterschiedlichsten Gründen und ich bespreche das auch mit den jungen Menschen immer ganz gerne die dann sagen, ich hätte gern ein dickes Haus, ein Auto oder einen Garten eine Familie.

00:43:40: Und dann frage ich sie immer ganz gern in der Schule damals schon wieviele Leute kennst du?

00:43:43: Die das haben?

00:43:45: Dann sage ich ja ganz viele Eltern Lehrer alle möglichen und dann frag ich die wenn du morgens um sieben Uhr in der Bäckerei gehst und dir die leute anschaust Was strahlen die aus?

00:43:54: Was ist so dein erster Eindruck, wenn du den Leuten ins Gesicht guckst?

00:43:58: Und dann sagen die Schülerinnen und Schüler, die wirken alle unzufrieden.

00:44:01: Alle wirken unglücklich!

00:44:03: Das nehme ich auch ein bisschen wahr in den Coachings mit Fach- und Förderungskräften.

00:44:07: Wir haben einen ganz großen Frust.

00:44:08: Arbeit macht vielen keinen Spaß.

00:44:10: Viele sehen Arbeit nicht als kreativen Erschaffungsprozess.

00:44:15: Ich glaube das ist uns extrem abhandengekommen durch überbordene Bürokratie... Entscheidungsträgheit, also die Menschen haben keine Freiheiten mehr in ihren beruflichen Umgebungen Dinge voranzubringen, Dinge zu treiben.

00:44:27: Ich kenne ganz viele engagierte junge Ausbildungsleiter, die keinen Gehör an der Personalleitungsebene haben, die keine Freiheit haben, den nichts einführen dürfen, die einfach nur die jungen Menschen betreuen sollen.

00:44:39: und ich glaube dass das zu diesem Frust und zu dieser Perspektive für Dienst nach Vorschrift zu machen.

00:44:46: Ja verrückt!

00:44:47: Und hast du da jetzt schon mal irgendwie ein Unternehmen?

00:44:50: kennengelernt, wo du sagst da war der Wind irgendwie anders?

00:44:55: Also so Best Practice darf man ja immer sagen.

00:44:59: Ich habe einzelne Menschen aus Unternehmen kennengelernt.

00:45:02: So muss ich sagen.

00:45:03: also wenn du mich heute fragen würdest in welchem Unternehmen würdest du jetzt deine Ausbildung mit dem heutigen Kenntnisstand machen könnt ihr keins benennen.

00:45:10: wirklich nicht.

00:45:10: wo ich jetzt sagen würde das läuft so und dass ist der ganz große Punkt und ein ganz großes Drama wie ich finde.

00:45:17: Aber es gibt einzelne Menschen, wo ich sagen würde von denen wirklich ausgebildet werden.

00:45:23: Und

00:45:23: das ist so eine Sache die heute für mich total erkenntnisreich war dass es teilweise einzelne menschen sind in diesem großen system von tausend sechshundert mitarbeitern wirklich den unterschied machen.

00:45:32: da habe ich auch tatsächlich namen.

00:45:34: wo ich weiß bei denen ist der's herz an dem fleck wo es für Auszubildende sein

00:45:38: muss.

00:45:39: Das ist ja verrückt, also mit der Antwort habe ich es nicht gerechnet.

00:45:43: Also ich hab gedacht dass du da so ein oder zwei vielleicht auch rauskramen kannst und sagst Ja die machen den Job schon echt gut Es gibt mir so ein bisschen zu denken.

00:45:57: Nee auch, ich glaube dass die Ausbildung also das für international massiven Druck stehen in diesem System was die Studien und Zahlen dazu belegen.

00:46:03: Also es ist nicht nur ein Gefühl ne?

00:46:05: Und diese Menschen, die ich da kenne, die meine, die arbeiten aber in Unternehmen wo ich durch meine heutige Rolle weiß welche Herausforderungen sie in dem Unternehmen haben und das ist das, was ich

00:46:14: hier meinte

00:46:15: engagiert Herzabrechtenfleck richtig Bock drauf.

00:46:19: So systemisch betrachtet auf Unternehmensebene ist Ausbildung dabei auch mit laufend Dienstag-Vorschrift und dann scheitern diese Menschen dabei, aus diesem persönlichen Punkt auch einen systemischen Punkt zu machen.

00:46:31: Und das ist der Grund, warum ich sage mir kein Unternehmen ein, wo ich für eine Unternehmen gerne die Ausbildung machen würde.

00:46:38: Verrückt!

00:46:40: Okay, naja... Gut, dann habe ich den roten Faden wieder gefunden.

00:46:47: jetzt hat sich mein Gehirn wieder beruhigt genauer Das ist immer schön wenn ich weiß wo wir da stehen.

00:46:54: Und dann hast du ein Buch rausgebracht, die Ausbildungslüge.

00:46:59: Das ist natürlich vom Titel her gleich so auf die zwölf.

00:47:04: Wie lange ist das jetzt schon draußen?

00:47:06: Ich glaube seit Oktober letztes Jahr.

00:47:09: Okay, letztes Ja.

00:47:10: Ich habe mir dann gestern bei der Vorbereitung überlegt, gucke ich quasi mal rein und lese mir eine Rezension durch um was geht es da?

00:47:17: und dann hab' ich gedacht wie dumm!

00:47:19: Du hast den Sascha morgen da fragt ihn mal, ob er das mit ein zwei drei Sätzen beschreiben kann was der Grundgedanke ist von deinem Berg.

00:47:32: Ja, wir gerne.

00:47:33: Also der Grundgedanke ist natürlich die Geschichte, die glaube ich an der viele anknüpfen können aus unterschiedlichen Ebenen und Perspektiven zu vervielfältigen weil ich natürlich nicht überall mit Vorträgen unterwegs bin oder weil auch einfach jetzt nicht deutschlandweit bekannt bin was auch nicht nötig ist aber tatsächlich ist es einfach eine Möglichkeit seine Erfahrungswerte dazu übergeben.

00:47:50: Der zweite Punkt ist dass ich glaube das dieses... dass der Zustand unseres Ausbildungssystems nicht ehrlich bewertet wird.

00:47:55: wenn ich hier mit Kammern spreche beispielsweise also viel nicht mit allen dann wird darüber erlöscht.

00:48:00: acht von zehn sind zufrieden mit der Ausbildung oder es heißt nein, alles gut.

00:48:05: Wir machen Werksunterricht läuft schon und ich glaube dieser kritische Zustand dieses Erfolgsmodellen was die Ausbildung in Deutschland war ist nicht mehr das Erfolgsmodell.

00:48:12: wir werden links und rechts überholt.

00:48:14: Ich bin Fan von der ausbildung auf einer dualen Ausbildung.

00:48:16: aber wir müssen ehrlich über die Schwachstellen sprechen.

00:48:19: Wir müssen darüber sprechen, dass junge Menschen die Ausbildung abbrechen mit steigenden Zahlen seit den zweitausender Jahren.

00:48:24: Wir müssen darauf sprechen, das die Betriebe immer mehr dem Beerziehungsauftrag überreicht bekommen vom Elternhaus in die Schule von der Schule und in die Ausbildungsbetriebe.

00:48:31: Und dass immer mehr Ressourcen da rein fließt, junge Menschen überhaupt berufsfähig und arbeitslebensfähig zu gestalten, so machen.

00:48:39: Das ist kein Zustand, mit dem wir dauerhaft erfolgreich sein werden.

00:48:41: Ich glaube, die Ehrlichkeit damit deswegen auch die ausbildungslüge fehlt mir gerade bei Institutionen und öffentlichen Stellen.

00:48:50: Und die Antwort von Kammern, von Firmen auf den Titel vor allem oder auf die Inhalte.

00:48:58: Wie war der?

00:48:59: Jetzt muss ich aufpassen, dass ich keine Klage bekomme von konkreten Personen und Leuten.

00:49:06: Sagen wir mal so es wurde versucht auf Presseberichterstattungen zu dem Buch einzuwirken das heißt Redakteure die über dieses Buch berichtet haben wurden angerufen und um eine richtig Stellung gebeten was sich hochdramatisch finde wenn Institution dann solche Themen minimieren.

00:49:22: Die Reaktion der Leser oder der leser Briefe auf zum Beispiel diese Zeitungsartikel war auch natürlich eindrücklich leuchten von insbesondere älteren Personen, die nichts anderes zu tun hatten als auf die Generation zu schimpfen und eben sich dem Thema gar nicht zu nähern und anzuritmen.

00:49:37: Da gibt es schon eher kritische Reaktionen, die versuchen das zu unterbinden oder halt eben dann proaktiv rufschädigend darauf eingehen.

00:49:44: Sehr gut!

00:49:45: Dann hast du da wirklich einen Nerv getroffen?

00:49:49: Das ist schön...

00:49:51: Das muss die Erkenntnis sein, das stimmt.

00:49:54: Ja weil man gerade ja finde ich jetzt so meine Erfahrungen auch im Bereich der Ausbildung da bilden sich so Bubbeln und die geben sich immer so gegenseitig die Hand und sie sagen ja super klasse genau sehr gut.

00:50:08: und so sollten wir es weitermachen und so machen was nächstes Jahr auch wieder.

00:50:12: und ich find dass immer ganz gut wenn man da was rein gibt, also auch nicht nur dieses alles blöd sondern mal gibt etwas rein und die anderen Seiten fühlen sich da so ein kleines bisschen belästigt

00:50:28: von.

00:50:29: Ich glaube, auf den höchsten zu treten Muster sein.

00:50:31: Die Betriebe können sich das oft nicht erlauben, weil man natürlich ein Stück halt eine Abhängigkeit insbesondere von den Kammern spürt.

00:50:36: Ich kann da auch nicht jede Kamera einnehmen.

00:50:37: ich kenne auch natürlich ein paar gute wo ich dann noch einen offenen Austauscht überpflege oder sogar eingeladen werde.

00:50:41: zum Thema alles gut aber per se merke schon dass es auf Seite geschoben wird und das finde ich hochdramatisch gerade bei den Institutionen die am meisten bewirken könnten.

00:50:50: Ja ja jetzt ist es ja ein deutsches Werk Österreich-Schweiz da schon mal ne Rückmeldung vorn gekriegt

00:50:58: Nein.

00:50:58: Da habe ich natürlich auch wenig Kontakt oder Berührungspunkte hin.

00:51:02: Ja, weil die haben ja auch das duale System hier und da einen kleinen Unterschied.

00:51:07: aber das wäre auf jeden Fall mal interessant.

00:51:11: Außer

00:51:12: Urlaub fehlt mir noch ein bisschen der Bezug.

00:51:15: Kriegen wir hin?

00:51:16: Ja, das finde ich wirklich verschwindend.

00:51:19: Es gibt ja auch dann vielleicht Leute, die da mehr Lust drauf haben was zu bewirken.

00:51:22: Das ist übrigens das Schöne und es mag dann auch leidenschaftlich gerne dass einfach mit dem Betrieben total viel möglich ist.

00:51:27: Die sind offen dafür, die sind empfänglich, also an den Betrieben liegt's nicht.

00:51:30: Ich glaube sie brauchen manchmal nur neue Ideen oder gute Begleitung.

00:51:34: aber ansonsten glaub ich ist der Wille bei den Betrieben da etwas zu verändern.

00:51:40: Ja, ich hatte schon aus Österreich und um der Schweiz hatte ich schon zwei Menschen hier im Podcast.

00:51:45: Einmal der Sergio und dem Mario Dantel.

00:51:50: Und ja, können wir mal weitergeben?

00:51:55: Die sind auch für auf die Füße treten... ...sind die auch immer zu haben!

00:52:01: Weil man möchte ja eigentlich das Gleiche.

00:52:07: wieder, dass man sagt wow dieses deutsche Ausbildungssystem oder das duale wenn man in die Dachregion geht.

00:52:16: Wow okay das hat wirklich was.

00:52:19: ja also sehe ich auch so ein bisschen.

00:52:22: Ich habe noch in meinem Studium den Magister gemacht damals und war sehr sehr sehr happy war im Übergang zum ganzen Bachelor System Und der Magister zusammen mit dem Diplom wurden eingestampft Und da hat man dann auch immer gesagt, also die Akademiker aus Deutschland.

00:52:38: Was sie alles können und so.

00:52:40: Und dann hat man das über Bord geworfen und hat ein System sich einen Bauch gebunden was ja natürlich.

00:52:50: jetzt geht alles ein bisschen schneller und ich kann internationalisieren.

00:52:54: Wir können es vergleichbar machen aber wir haben das eine mit dem anderen ausgetauscht und warum?

00:53:00: Also wir haben Qualität verloren Glückwunsch!

00:53:03: Ja, super.

00:53:04: Ich hab tatsächlich die Situation erlebt.

00:53:07: also kurzum ich habe damals einen Orientierungs-Event konzipiert und auch durchgeführt mit Betrieben.

00:53:12: Also ich satt mir so ein Brustorientierungsevent und nicht Berufsmesse weil das ist das Teil des Problems.

00:53:18: dann habe einer größeren Institutionen angeboten, das gemeinsam zu machen.

00:53:23: Natürlich mit der kleinen Einschränkung dass uns nichts diktiert wird weil die Idee und das Konzept standen man kann es aber gemeinsam machen hat dazu geführt dass eine Distanzierungs-Mail an alle teilnehmenden Unternehmen herausgegangen ist, dass man mit diesem Event nichts zu tun hat und nichts zu haben möchte.

00:53:38: Ende vom Lied war.

00:53:39: Die Betriebe waren total happy über das event.

00:53:41: Wir hatten über vierhundertfünfzig Schülerinnen und Schüler da wo es vorher hieß von der institution Da kommt keine Schule, die sind ehrreizüberflutet.

00:53:48: Die wollen das alle nicht.

00:53:51: Ich habe es gut probiert mittlerweile aufgegeben.

00:53:54: Das heißt jetzt liegt der Fokus wirklich vollkommen auf den Unternehmen und da gemeinsam von innen heraus die Veränderungen zu bewegen.

00:54:01: Ja, auf jeden Fall auch sinnvoll!

00:54:04: Warum sind Messen in deinen Augen verlorne Zeit oder Musik?

00:54:10: Also ich glaube bevor... Wichtiger als mein Eindruck ist das Feedback der Betriebe.

00:54:15: Ich kann natürlich jetzt hier überwiegend für meine Region sprechen, wo ich die Konzepte und die Rückmeldungen kenne.

00:54:20: Die Betrieber führen in der Regel wenig Gespräche weil eben Schülerinnen und Schüler verpflichtend von der Schule dadurch geschleust und dadurch gekart werden.

00:54:27: Die werden also mit Bussen angefangen sollen da durchlauchen.

00:54:30: Als Neuerung kriegen sie dann verpflichtende Fragen, die Sie an gewissen Stationen stellen sollen.

00:54:34: Wow!

00:54:35: Super tolle intrinsische Motivation zur Berufsorientierung.

00:54:38: Die Betriebe werben alle mit ihren Benefits und Logos wo kein Schüler weiß was Benefit überhaupt auf Deutsch bedeutet.

00:54:44: Dann ist es so dass viele Messestände natürlich auch einfach eine Barriere darstellen.

00:54:48: zu den Schülern und Schüleren Dass viele Ausbilder sogar noch am Handy rumdatteln wenn die Schüler darum laufen Und die Rückmeldungen, die Rückläuferquoten von qualifizierten Bewerbungen gehen gegen Null.

00:54:59: Letztens war noch eine Stegerei auf einer Messe.

00:55:00: Da kann zwar die Gastgeberschaft nicht zu, aber ich sage mal das ist so ein Grunde für mich der E-Tüpfelchen des Symbols gewesen wo Berufsmessen heute stehen und es hat einfach nichts mit Orientierung zu tun.

00:55:11: wenn Unternehmen sich wie auch nach Vertriebsmesse präsentieren und sagen kauf mein Produkt oder fangen bei mir an also... Ich glaube ganz am Ende der Kette!

00:55:18: Kann so ne Berufsmessung interessant sein?

00:55:21: Also dass man sagt okay jetzt bin ich vorbereitet, ich weiß meine Entscheidungskriterien, ich weiss was ich mir vorstelle welche Fragen ich auf die Stände zugehe Aber einfach nur dahingeschleust zu werden in Klasse.

00:55:30: Neues Vollkommen, dann quatschen meinen Augen.

00:55:31: das zeigt auch dass hier die Betriebe immer weniger mitmachen wollen.

00:55:35: wenn du jetzt aber wieder auf die Institutionen zu gehst und sagst was können wir denn besser machen?

00:55:38: weil die betriebe fordern das auch ein nächstes Jahr machen wir Kinowerbung ja klasse wenn wir gar nicht am Konzept arbeiten dann wird es mit der Werbung bestimmt alles auflösen und das ist eigentlich so.

00:55:49: das Hauptproblem was ich bei diesen Events sehe und beim Orientierungs-Event was ich damals organisiert habe.

00:55:53: da waren die drei Phasen berücksichtigt persönlich, beruflich, betrieblich.

00:55:57: Und da waren auch nicht nur Azubis vor Ort, weil es ja immer heißt die jungen Menschen sollen junge Menschen was beibringen.

00:56:02: Die Leute, die am meisten Ruhe im Publikum erzeugt haben also bei jungen Schülerinnen und Schülern erzeugten waren Leute sechzig plus mit einer wahnsinnigen Ausstrahlung und mit einer bewegenden Lebensgeschichte, die Leute abgeholt haben.

00:56:15: Was bist du gegen dieses Konzept?

00:56:20: Also in Kontakt mit den Bewerbungen kommen?

00:56:23: Nee, das

00:56:24: will ich nicht sagen.

00:56:25: Natürlich macht es schon Sinngleich-Alträge, insbesondere auch beim Thema Einarbeitung als Mentoren oder Paten bereitzustellen gar keine Frage.

00:56:32: aber dieses Thema wir schicken nur die Azubis los weil alle anderen haben nichts zu melden.

00:56:36: Das finde ich halt quatsch, ne Weil sechzigjährige Leute zeigen dir ja auch schon auf wo du in Sechzig Jahren stehen kannst oder in vierzig Jahren stehn kannst.

00:56:44: und wenn wir noch mal an das Thema Lebensweg und Lebensrealitäten denken ... dann kann doch jemand, der gar nichts mit Ausbildung zu tun hat.

00:56:51: Also der einfach brav an einer Maschine seit... ... vierzig Jahren seinen Job macht oder dreißig,... ...der kann doch am besten beschreiben wie sich sein Leben macht.

00:56:59: Und ich finde dieses fundierte... Warum bin ich schon dreißzig Jahre hier?

00:57:04: Wie gestaltet sich das mit Familienleben und so weiter?

00:57:07: Das kann nicht nur als achtzehnjähriger dazu wie kein sechzehnjährigen vermitteln.

00:57:11: Das stimmt ja, das stimmt!

00:57:14: Ja, sehe ich auch so.

00:57:15: Auch wenn ich mich jetzt gerade so ein bisschen so ertappt gefühlt habe, weil ich das immer so eine smarte coole Sache fand und auch immer noch finde dass die Azubis mit dabei sind, weil sie dann eben aus erster Hand erzählen können wie es gerade so ist.

00:57:32: also das man nicht sagt ah bei mir damals in der Ausbildung... Das war in den letzten Jahrhundert neunzig.

00:57:39: Das macht den Unterschied ja.

00:57:41: aber Ja, vielleicht auch da wieder die Mischung.

00:57:43: Genau

00:57:45: und ich sage mal bei den Azubis kommt es ja ganz stark darauf an wie sind die Geschuldaufführungen Menschen zuzugehen?

00:57:49: weil was ich erlebt habe damals in der Schule also wird das weiter für eine Schule dann kommen diese sogenannten Ausbildungsbotschafteren die ja auch von den Institutionen regel ausgebildet oder geschickt werden und sagen dann Ich arbeite da wir machen so viele Milliarden Umsatz Wir haben siebenzwanzig Standorte in so vielen Ländern Und ich sitze als Schüler und denke mir Der nächste, der kommt, erzählt dasselbe.

00:58:09: Er hat dann halt achtundzwanzig Standorte insofern.

00:58:12: Also Orientierungsgehalt gleich null weil es einfach eine Vertriebspräsentation für ein Unternehmen ist in den meisten Fällen und das ist so ein bisschen das was ich daran kritisiere wo die dazu bis gar nichts verkürzen aber sie sind in der Regel an schlecht vorbereitet oder schlechter ausgestattet.

00:58:26: Ja genau die persönliche Orientierung fehlt halt total Weil wir sind ja auch nicht mehr in der Zeit, wo man sagt okay wenn ich jetzt einmal Elektriker werde dann mach' ich das bis zu meinem Ruhestand.

00:58:41: Sondern es geht ja wirklich um... Ja nicht ein Zeikel aber um eine gewisse Zeit.

00:58:49: Nein was machen?

00:58:51: Und deshalb

00:58:53: ist

00:58:54: die persönliche Orientierung da auf jeden Fall erstmal wichtiger Punkt.

00:58:58: Okay verrückt, verrückt!

00:59:02: Wie heißt das nächste Buch?

00:59:04: Die Ausbluse Wahrheit habe ich mir überlegt.

00:59:10: Das wird doch deine Triologie, das sieht sich auch schon an!

00:59:14: Also es bietet sich wirklich anders stimmt.

00:59:16: Wobei ich sagen muss tendenziell würde ich sagen Herr Haken auf der To-du Liste gesetzt.

00:59:20: im Momentan treibt mich kein weiteres Vorhaben um wobei mich die Azubi hier und davon noch ein Stück weit reizen würde dass man sagt okay wie geht's denn wirklich?

00:59:28: Das eine ist jetzt das Wachrütteln der jeweiligen.

00:59:31: Das andere natürlich, was kann ich als Erzubi denn tun?

00:59:33: Also genau das, was ich kritisiert habe quasi auch zu verschriftlichen mit dem kleinen Problem, welcher Erzubei liest in unserem Buch oder... ...das heißt da muss man sich vom Format wahrscheinlich dann nochmal Gedanken machen.

00:59:44: Ist es so ja?

00:59:46: Ja, du hast schon recht!

00:59:47: Es gibt schon noch das Thema.

00:59:49: Also wenn ich mir die Mädels im Umfeld angucke, dann ist das Thema Bücher wieder total gehypt.

00:59:53: Aber die Frage muss man sich verteilen und welches Format braucht es da?

00:59:57: oder braucht's vielleicht auch beides digital?

00:59:59: Mein

01:00:02: Töchterlein hat sich mit drei Zähnen bei mir hier schon Bücher ausgeliehen.

01:00:08: Hier Atomic Habit.

01:00:09: Und nachher habe ich gedacht okay... Das ist aber ein Schinken!

01:00:18: Macht auf jeden Fall Mut, vielleicht auch noch mal über sowas nachzubrennen.

01:00:20: Ja.

01:00:22: Das ist voll gut!

01:00:24: Okay und wie geht es jetzt weiter?

01:00:27: Was hast du jetzt gerade noch auf dem Schreibtisch liegen?

01:00:29: Was sind so die Projekte?

01:00:33: Kannst du irgendwas in Aussicht stellen?

01:00:36: Also nichts für die Breite allgemeinheit, aber Projekte, die mich jetzt so umtreiben momentan.

01:00:40: Das ist eine lokale Orientierungs-Initiative.

01:00:43: also alles was ich quasi zum Thema Berufsorientierung gesagt habe mit sechs sieben lokalen, das wird in verschiedenen Regionen dann stattfinden, aber im Lokal stattfinden und mit lokaler Präsenz zu machen und dann insbesondere den Zugang zu jungen Menschen eben nicht nur über die Schulen zu wählen sondern tatsächlich über alle Orten wo junge Menschen zu finden sind Stichwort Sportvereine beispielsweise Mitarbeiter-Kinder, also dass wir damit den Betrieben gemeinsam Maßnahmen entwickeln.

01:01:05: Dass wir nicht alle Einzelmaßnahmen betreiben die kosten und zeitintensiv sind sondern das für Berufsorientierung entlang der drei Phasen gemeinsam bestalten und gemeinsame Angebote entwickeln Das ist so ein größeres Projekt.

01:01:16: Ansonsten bin ich mit einigen Vorträgen noch unterwegs, hab noch das Thema Qualifizierungsworkshops auch auf der Agenda wo ich mit Tandems von Ausbildern und Azubis zum Beispiel das Thema Generationsübergreifende Zusammenarbeit, Rollwechselschüler-Azubi oder auch Ausbildungsmanagementbespreche und Plane also Workshop-Format.

01:01:35: Das sind so verschiedenste Themen und Anlässe für die ich unterwegs bin.

01:01:39: ansonsten ist, ich sag mir auch, achtzig Prozent meiner Zeit natürlich das Thema Workmates sprich Vertrieb von dem ganzen Assistententhema.

01:01:47: Okay, da liegt ja einiges noch dar und dann wird der nicht langweilig.

01:01:53: Das nicht!

01:01:53: Aber es macht auch Spaß.

01:01:56: Lokale Berufsorientierung?

01:01:58: Und wie stellst du dir das in der Praxis vor?

01:02:01: Also so hört sich natürlich total gut an und ich nix so.

01:02:05: und ich denke aber...

01:02:07: Wie

01:02:08: ist es wenn da Leben drin ist?

01:02:09: Ja, versuche ich ganz kurz abzureißen wie das Format jetzt aussieht.

01:02:13: Lokal deshalb weil bei uns in der Region ist es so dass sich allein durch die Busverbindung schon entscheidet wo ich meine Ausbildung mache.

01:02:19: Deswegen bringt mir nichts wenn ich das als Bundesland betrachte oder als großer Kreis betrachte manchmal ist es wirklich lokal die Stadt oder die Fürlörfer zu drum herum.

01:02:30: Dann haben sich sechs, sieben Unternehmen formiert aus unterschiedlichsten Branchen.

01:02:33: Die dabei sein wollen?

01:02:34: Das sind in der Regel immer dieselben die auch Bock drauf haben.

01:02:37: Die finanzieren das Ganze mit einer Topflösung.

01:02:40: D.h.,

01:02:40: jeder gibt ein Jahresbeitrag in diese Initiative herein.

01:02:43: Die nennt sich Orientierung hoch drei weil wir damit natürlich diese Phasen persönlich beruflich betrieblich Schüler erzogen Fachkraft aber auch die Zielgruppen Eltern Lehrer und Schüler abholen können.

01:02:54: es ist immer so dreiklang Und da ist es so, dass wir uns mit dem Betrieben in einem Arbeitsrhythmus von zwei Monaten ungefähr treffen für Arbeitstreffen.

01:03:02: Das sind doch in der Regel auszubildende eingebunden und in diesen Arbeitstreffen entwickeln wir Maßnahmen für diese lokale Region wo wir dann zum Beispiel eine After-Training Session machen das heißt wird ein Sportverein nach einem Training besucht wo die Jungs und Mädels eh gerade unterwegs sind wo sie eh in ihrer Freizeit sind Wo die Trainerinnen und Trainer eine gute Einschätzung darüber haben wer passt wohin.

01:03:23: Und dann gibt es Angebote oder Angebote für Mitarbeiter, Kinder dieser Teilnehmenden und Unternehmen.

01:03:27: Das kann aber natürlich auch mal so ein Orientierungsevent sein also eine Konkurrenz zur Berufsmesse sein, die man in diesem Wagen entwickelt.

01:03:33: Mir ist nun mal wichtig zu erwähnen was daraus entwickelt wird bis hoch individuell pro Region weil die Ideen ja von den Unternehmen kommen.

01:03:40: wir leiten uns ein bisschen an, wir geben Ideen rein Aber das ist im Grunde der Rhythmus und der Finanzierungsaufbau dieses Konzepts.

01:03:46: Ah cool ok Orientierung hoch drei ist dann Olbe?

01:03:49: Oder Sauerland?

01:03:51: Genau, also wir bestarten jetzt quasi damit einmal in Lennestadt.

01:03:54: Das ist hier bei Olpia entsprechend und wir haben aber jetzt auch mittlerweile erste Ausläuferin Richtung Hagen, also Merkischer Kreis.

01:04:01: ist das hier bei uns im Sauerland wo wir auf tatsächlich Interesse von ein zwei Kammern schon hören die sagen könnten uns vorstellen das zu unterstützen.

01:04:09: Ja

01:04:10: sicher, ja es ist ein super Konzept.

01:04:19: Das erste, was da so durchläuft?

01:04:21: Oder hast du es schon mal irgendwo anders auch gemacht.

01:04:24: Ne genau das ist das Erste.

01:04:25: ich habe in alter Tätigkeit schon Mal einen ähnlichen Ansatz verfolgt der aber eher so war dass wir durchgeführt haben.

01:04:31: Dann haben wir durchgeführt und die Unternehmen haben es finanziert.

01:04:35: In diesem Fall jetzt ist es aufgrund dieser Erfahrung eher so, dass die Unternehmen gestalten und eben ich sage mal als verbunden als Initiative Berufsorientierung betreiben hat noch den Vorteil.

01:04:44: Ich muss nicht mit sechs verschiedenen Unternehmen sechsmal offen vereinen zu gehen sondern Wir sind ein lokaler Ansprechpartner für das Thema Berufs Orientierung aber direkt in Betrieben angeschlossen Und haben da keine Instanz zwischen.

01:04:58: Also meine Frage deshalb, weil ich wissen wollte sind dann sechs Unternehmen ist das quasi eine gute Größe oder würdest du dir wünschen dass da noch zwei dazu kommen?

01:05:09: gibt es eine oberkränze wo du sagst ja da wird's dann schwierig.

01:05:13: Weil ich stelle mir das so ein bisschen wie so einen Hauen und Stechen vor weil dann ist ganz klar so guck mal hier da kommen irgendwie so zehn Bewerbereien die sind echt echt gut.

01:05:25: Ja, ja genau.

01:05:26: Also ich sage mal da sind wir natürlich als Initiatoren so ein bisschen in der Pflicht dann auch die Wege zu skizzieren und Bewerber auch zu schleusen sprich über die Orientierung Coachings die dann mit angeboten werden auch zu gucken zu wehen.

01:05:36: passt er denn wirklich?

01:05:38: nur weil ihn alle haben wollen heißt das noch lange nicht dass dazu wieder entpasst.

01:05:41: Und diese Frage, wer kriegt welchen Azubi?

01:05:43: Das wird in der Regel von den Geldgebern gestellt also sprich Personalhaltung oder Geschäftsführung die das Ganze frei geben sollen.

01:05:49: Ich will mal denken naja wir reden ja nicht über Artikel im Supermarktregal, die man sich dann einfach rausnimmt und kauft sondern hier geht es um Passung und der eine wird zu dem Unternehmen passen, der andere zu dem und dass ist ein Vertrauen was alle teilnehmende Betriebe mit ihnen die Initiative bringen müssen als Teil der Philosophie, dass das hier quasi einer art gesellschaftlicher Auftrag ist.

01:06:07: und ich sage mal bevor ich jetzt einen Satz Trikots sponsore was auch gut und richtig ist.

01:06:12: Aber wenigstens die Hälfte des Geldes sollte ich vielleicht noch mal drauflegen, um auch richtig etwas zu bewirken und nicht nur im Präsenz zu sagen.

01:06:19: Das ist die Idee.

01:06:20: Ich würde sagen dass sechs bis zehn Unternehmen erstens in der lokalen Region auch erstmal gefunden werden müssen insbesondere hier bei uns also gerade wenn man lokal denkt.

01:06:29: ansonsten ist es aber eine gute Größe das es auch nicht überbordend wird und man das Ganze auch wirklich steuern kann.

01:06:35: Ja, natürlich.

01:06:36: So ein Supermarktartikel ist es nicht aber genau das ist es ja weil sonst überschlagen sich die Unternehmen und dann hat der eine nicht nur einen Obstkorb sondern auch noch ne tolle Kaffeemaschine und da noch nen Jobrad und was es da so alles gibt.

01:06:55: Und da schien bald Regel vor dass genau dieses Marketing in Anführungszeichen diese Entscheidungskriterien keine Entscheidungen sind.

01:07:03: Das machen wir quasi als Initiative, also die Unternehmen, die mitmachen, kummitten sich darauf.

01:07:06: Den Schülerinnen oder den jungen Menschen und die persönliche Orientierung in den Fokus zurück.

01:07:11: Die beruflich- und betriebliche Orientierung folgt auch keine Frage.

01:07:14: Und das kommt auch der Punkt wo die Betriebe sich positionieren aber über Substanz und nicht überverbietet mehr.

01:07:22: Also hat sich schon mal jemand bei dir oder hast du mit jemandem gesprochen, der gesagt hat ich bin dann zu Bosch gegangen weil sie haben im Obstkorb auch Ananas liegen

01:07:34: Und das Geile ist, dann wird den jungen Menschen immer nachgesagt.

01:07:36: Die wollen immer mehr, die fordern immer mehr.

01:07:38: und auf der anderen Seite denke ich mir ihr werbt doch auch nur damit.

01:07:41: also wenn das einzige Entscheidungskriterium ist was ihr liefert von euch liefert rausgibt die benefit sind dann wundert euch nicht dass da noch der fokus drauf liegt.

01:07:52: ja klar logisch Wenn ich damit werben, dass ich ein Fußballverein bin, dann kriege ich halt Menschen die begeistert sind an Fußball.

01:08:02: Dann wird der Handballer nicht zu mir kommen.

01:08:05: Surprise!

01:08:06: Genau, muss man nur manchmal alle werden.

01:08:12: Ja, manchmal ist es doch irgendwie leichter.

01:08:18: Verrückt, verrückt...

01:08:19: Und was die Unternehmen auch schwer aushalten können, viele gibt's dann gerade wenn man so eine Idee neu hat ja kannst du mal einen Konzept schicken?

01:08:25: Kannst du mal sagen, was wir da konkret machen?

01:08:29: Leute, ihr werbt alle mit dem Wettbewerbsvorsprung Innovation First Mover sein in und ihr halt jetzt nicht aus mal eine Initiative zu starten, wo noch nicht feststeht was in zwei Jahren passiert.

01:08:42: Das ist auch superinteressanter für die Kulturen, die dann vorliegen.

01:08:47: Hol mal deine Glaskugel raus und guck mal in die Zukunft.

01:08:50: Gestalte doch einfach mit!

01:08:51: Dann schauen wir was raus kommt.

01:08:56: Verrückt, okay.

01:08:58: Jetzt unser Termin für heute, da stand ja schon so eine Weile... Was hast du gedacht?

01:09:05: Was wird gefragt?

01:09:06: Habe ich so eine Frage wo du dir vielleicht auch gewünscht hast?

01:09:10: Hab ich die noch nicht gestellt?

01:09:13: Nein kann ich nicht sagen.

01:09:14: es war ein super angenehmes Gespräch.

01:09:15: das kann ich schon mal zurückgeben.

01:09:16: deswegen vielen Dank für die Einladung.

01:09:20: Sympathische Gesprächsatmosphäre.

01:09:21: Ich habe ganz vergessen, dass wir das für ein Podcast aufzeichnen und ich glaube es ist das Beste was passieren kann für einen Moderator.

01:09:26: Und weiß vor allen Dingen zu schätzen, dass du sehr selbstlos in Anführungszeichen also sprich mich da auf die Bühne geholt hast und auch mir den Raum gegeben hast.

01:09:35: Was für mich als Gast einfach natürlich super ist.

01:09:37: von daher vielen Dank dafür!

01:09:39: Ich habe ja gesagt, das ist absolut nicht selbstlos weil ich habe jetzt innerhalb der letzten Stunde so viel mitgenommen.

01:09:46: Von dem her... Alles andere als selbstlos.

01:09:50: Ich

01:09:51: wollte mich total zuhören, wenn es das für beide Tag hoch war.

01:09:53: Also von daher vielen Dank dafür!

01:09:55: Ja kein Thema hier cool.

01:09:59: ja ich habe da eine ganz ganz interessante Abschlussfrage noch.

01:10:03: die hab ich mir einmal notiert meinem Gast, dem Sascha Burghaus.

01:10:10: Was ist dir ganz wichtig und was willst du nicht verlieren?

01:10:14: Die Frage fand ich ziemlich gut und die möchte ich gerne einmal zurückwerfen.

01:10:18: Was isst ihr besonders wichtig und das willst du mich

01:10:21: missen?".

01:10:22: Also mein wichtiger Fokus hat sich tatsächlich verlagert.

01:10:24: Die erste Gründung war voll auf Arbeit fokussiert.

01:10:27: also ich will meinen Unternehmen aufbauen.

01:10:29: Tatsächlich habe ich heute den ganz bodenständigen Wunsch dass alle gesund sind dass ich viel Zeit, ganz ganz viel Zeit mit meiner Hündin habe.

01:10:35: Mit meiner Partnerin hab', mit dem man steht in der Nachwuchshab' im Gartenhab'.

01:10:39: Mein Glas weiß weil er oder eine Flasche Bier trinken kann und den Grill anwerfen kann.

01:10:43: Das ist das was mir tatsächlich momentan besonders wichtig ist.

01:10:46: hört sich so plump an aber das ist die Erkenntnis der letzten Jahre Und das ist auch das, was ich natürlich nicht verlieren möchte.

01:10:52: Gleichwohl will ich natürlich weiterhin eine Arbeit haben in der ich gestalten darf und in der Ich gestalten kann und in den Menschen um mich herum habe wieder Bock drauf haben und mir diesen Rahmen bieten.

01:11:00: Sei es ein Podcast-Haus oder sei es dann natürlich auch eine Kamera die sagt wir unterstützen gerade deine Idee.

01:11:08: Hört sich so an, als hattest du dir schon mal Gedanken

01:11:10: drüber gemacht.

01:11:12: Ja in den letzten Jahren auch exzessiv gelebt.

01:11:14: von daher merke ich es okay das macht Spaß, das gibt's mir.

01:11:18: Du sitzt ja verrückt!

01:11:21: Schön schön hier Afro-Prohündin genau und die steht auch die ganze Zeit neben mir.

01:11:25: Da hab'

01:11:26: ich noch richtig gesehen da unten.

01:11:31: Magia Wischler?

01:11:33: Das sind deine ungarischen...

01:11:37: Wir waren mal gassi, genau.

01:11:39: Als unser erster Hund noch Mini war, hat man zwei oder drei Gassi-Begegnungen.

01:11:46: Wie hast du das stehen?

01:11:47: Was für ein

01:11:48: Hund?

01:11:54: Oh, hallo!

01:11:56: Da haben wir auch noch was, was man auf den Schoß nehmen kann.

01:11:59: Das ist doch schön.

01:12:02: Aber es gibt einem doch so viel, oder?

01:12:04: Ja, ne Mischung aus Border Collie und Australian Shepherd... Ein Porsche auf Nitro, also geht richtig ab wie gute.

01:12:15: Das glaube ich.

01:12:17: Bist du selber auch sportlich unterwegs?

01:12:18: Du siehst danach aus und vom Hintergrund hätte ich jetzt auch gesagt ja.

01:12:22: Ja, also sie ist schon eher für der Hund.

01:12:28: zu meiner Frau und ich habe wiederum einen Labrador so kann man das schon sagen.

01:12:37: Aber die zwei sind viel joggend unterwegs und alles.

01:12:44: Ja, das gibt da einfach Weißen!

01:12:45: Dann weiß man, worauf es ankommt.

01:12:46: Da bist du auch wieder beim Thema Beziehung oder gehören auch runter zu?

01:12:50: Ist dein Hund schon mal bei einem Training oder so dabei gehabt?

01:12:54: Nee, noch nicht tatsächlich.

01:12:55: Also dafür sie ist jetzt drei aber Mischler sind wahrscheinlich ganz so auf Nitro wie deine Mischung Aber doch auch sehr sehr himmelig und sehr sehr aufgedreht.

01:13:02: super lieb, ne?

01:13:03: Aber dieses war einfach vier Stunden in der Ecke liegen das haben wir noch nicht so gut hingekriegt.

01:13:07: von daher Noch nein.

01:13:09: Okay Schön schön.

01:13:13: Ja, ich gehe gerade so ein bisschen schwanger in einem Jahren-Event auf die Beine zu stellen.

01:13:21: Da habe ich deinen Namen auf jeden Fall schon ganz weit oben auf der Liste und da darfst du dein Hund sehr gerne mitbringen.

01:13:28: Das sollte sich gut beantragen.

01:13:29: oder bin ich dann ja auch so weit?

01:13:31: Genau!

01:13:32: Habt einen Jahr zum Trainieren.

01:13:35: Wir sind aktiv dabei also von daher der Fortschritt soll hoffentlich nicht ausbleiben

01:13:39: Voll cool.

01:13:41: Ja, schön du!

01:13:41: Danke für dieses Gespräch.

01:13:43: ich habe wirklich wirklich wirklich einiges mitgenommen und Du hast auch ein paar mal so mein Gehirn kurz auf rechts gestülpt Und das ist richtig gutes Zeichen.

01:13:57: Ich finde dass das sollten wir alles irgendwie so annehmen und Das gar nicht irgendwie als Streit Möglichkeit sehen oder irgendwie dass es offensiv wirkt, sondern einfach auch mal anders denken.

01:14:18: Anders denken mit dem Wunsch die Ausbildung wieder groß zu ziehen.

01:14:22: und vor allem vielen lieben Dank

01:14:25: dafür Sascha!

01:14:26: Ja wie gesagt vielen dank für die Möglichkeit war sehr sympathisch und der Kontakt muss mir nicht abreißen.

01:14:30: toll das du mich angeschrieben hast.

01:14:31: danke

01:14:45: dafür!