Der Ausbildungspodcast
00:00:00: Du hörst heute den Ausbildungs-Podcast von ONTEAMS.
00:00:03: Schnell dich an und viel Spaß damit!
00:00:30: Gremien, damit die Leute Jobs haben.
00:00:32: Ämter, damit Leute Einfluss haben und was für die Jugendlichen das Ganze bringt ist häufig so eine Nebensache.
00:00:40: Und da hat er vollkommen recht.
00:00:41: Er hat den Einblick selbst Präsidenten in zwei Bereichen und es auch jemand der die Systeme kennt.
00:00:53: vielleicht genau deshalb bereit ist diese auch zu hinterfragen.
00:00:57: und deshalb hat mir das Gespräch so viel Spaß gemacht, weil wir hatten über agile Formen gesprochen.
00:01:03: Und sowas zum Beispiel sehe ich ganz häufig irgendwo im Unternehmenskontext aber nicht im Ausbildungskontext per se.
00:01:13: Wir sprechen auch darüber warum wir vielleicht das falsche prüfen?
00:01:17: Warum Jugendliche die in der Schule scheitern in der Ausbildung dann plötzlich aufblühen und genau was passiert, wenn man Azubis wirklich einbindet.
00:01:28: Also nicht als Dekoration irgendwo hin pflanzt sondern als echte Stimme.
00:01:34: also ich freue mich auf das Gespräch, wenn ich es mir noch einmal anhöre und du freust dich hoffentlich auch wenn du dir das erste mal anhörst dann hauen wir rein und los geht's.
00:01:47: viel Spaß bei On Teams dem Ausbildungs-Podcast.
00:01:54: Also warum scheitert die Ausbildung weniger an den Jugendlichen?
00:02:00: Ich habe die Frage rausgenommen aus deinem Interview mit Mario.
00:02:03: Ich habe es mir ganz angeguckt, ich finde das richtig gut und deshalb weniger an dem Jugendlichen sondern am System.
00:02:13: Warum ist das so?
00:02:14: Wenn ich mir jetzt anschaue wie sich Smartphones in den letzten Jahren verändert haben verrückt wenn du dir anguckst wie sich Autos verändert haben verrückt.
00:02:25: und dann gucke ich an Schule und Ausbildung.
00:02:28: Und ich denke, wow!
00:02:30: Wie zu bis Markszeiten?
00:02:33: Ich glaube wir haben in der Schweiz ein sehr gutes Modell.
00:02:36: Ich will das mal so benennen.
00:02:38: aber auch wir haben da starke Herausforderungen.
00:02:42: Es geht uns genau gleich wie wahrscheinlich bei euch in Deutschland oder den Häusreich die Bildung im Allgemeinen die geht nicht Schritt mit der technologischen oder gesellschaftlichen Entwicklung habe ich das Gefühl.
00:02:57: Eben wie du sagst, es wird teilweise noch unterrichtet oder vermittelt wie vor zwanzig, dreißig Jahren und es gibt schon innovative Ansätze.
00:03:05: aber wenn ich die Breite anschaue im System oder bei uns oder die Schulen also egal auf welche Stufe oder Volksschule, Berufslehre da merke ich in großen Ganzen nicht einen riesen Wandel.
00:03:18: Das ist eine Herausforderung.
00:03:23: Du hast etwas beantworten, das gesagt.
00:03:25: Warum ist das so?
00:03:26: Und ich habe mich das letzte Nachmord gefragt.
00:03:27: Ich war in einer Arbeitsgruppe da ging es darum... Das kennst du vielleicht!
00:03:32: Dass die Firmen immer sagen, ja, die Schüler können ja nichts mehr.
00:03:34: Die kennen keine Mathematik mehr, keine Physik, keine Sprachen.
00:03:37: Ja, die erfüllen die Antwort nicht.
00:03:40: und dann wurde bald mal auf diesen PISA-Test verwiesen.
00:03:43: Da ist glücklicherweise bei uns in der Schweiz nicht so ein Thema schon etwas aber es ist nicht ganz so extrem wie bei euch.
00:03:51: Und dann hab' ich dann mal gesagt Ja, vielleicht prüfen wir einfach das Falsche.
00:03:55: Wäre ja auch möglich oder?
00:03:57: Die Jugendlichen sind vielleicht viel besser im Bedienen einer Kaihe oder eine Ai- oder einen digitalen Oberfläche.
00:04:03: Das wird ja auch nicht abgefragt!
00:04:04: Wenn wir wahrscheinlich Erwachsene dort ein Test machen würden, würden wir massiv ablösen gegen übliche Nivellen.
00:04:10: Also vielleicht prügen wir einfach Unter der Perspektive, wir bilden ja Menschen für die Zukunft aus.
00:04:19: Weshalb prüfen wir Dinge erst in der Vergangenheit?
00:04:21: Das frage ich mich dann immer so.
00:04:23: Man müsste eigentlich ja Zukunftskills prüifen – nicht Dinge, die vergangen sind!
00:04:31: Ich habe auch das Gefühl, dass System hat gewisse Fehler.
00:04:35: Das glaube ich einfach.
00:04:37: Spanisch spannend.
00:04:38: Ja, ich denke, die Magie liegt ja dazwischen.
00:04:42: Wenn ich etwas aus der Vergange gelernt habe… Und dann aber so ganz in der Zukunft bin oder ja, in der Gegenwart, die die Zukunft einleitet.
00:04:53: Weil meine Tochter dreizehn, die hat seit zwei Jahren einen Podcast.
00:04:58: Die macht das so nebenher mit ihrem Smartphone Toller Podcast, wahnsinnigereichweite.
00:05:06: Die hat ganz viel Spaß und die erfindet sich immer mal wieder so neu.
00:05:10: Und ich sitze da mit meinem Büchlein und schreibe und planen sie einfach so...
00:05:19: Ja, das ist schon ein Talent, dass Sie mehrheitlich haben, sehr spontane.
00:05:26: Das Doing oder nicht das Planen?
00:05:30: Da sind wir wahrscheinlich schon aus einer anderen Generation oder auch anders konditioniert worden.
00:05:34: Man konzipiert, man plant und so funktioniert ja auch Bildung.
00:05:38: oder man plant, man strukturiert.
00:05:43: Bei uns hat mir auch immer so das Thema wie weisen die Jugendlichen in eine Schachtel?
00:05:51: Also ich sage dem immer so weil sie werden ja immer irgendwo selektiert im Bildungssystem.
00:05:57: Hast du dieses Gefäß, diese Stufe, dieses Niveau?
00:06:00: Und eigentlich, anstatt dass wir alle gemeinsam irgendwie ausbilden oder entwickeln würden, füllen wir es in Gefäße ab und sagen ja du hast dieses Niveau.
00:06:09: Du kannst nur das!
00:06:10: Du kannst noch dies!
00:06:11: Du bist so gut, oder?
00:06:14: Da hat mich meine Erfahrung auch gelernt... Das finde ich sehr schwer gefahren bei Jugendlichen einer Ausbildung, einer Berufslehre weil die können teilweise sehr schwierige Bildungswege haben in der obligatorischen Schulzeit, also in der Volksschule bei uns.
00:06:31: die können teilweise auch sehr schlechte Noten haben, verhaltenshauffällig sein.
00:06:34: Aber in der Berufslähe dann extrem aufblühen, Top-Performer sein, Freude haben, Erfolg generieren.
00:06:44: und da finde ich es immer sehr schwierig wenn man sagt ja Schulsystem gleich berufsläher oder das hängt nicht zusammen.
00:06:52: Das kann sein muss aber nicht!
00:06:55: Ja das ist die Frage ob's wirklich am System liegt oder ob's am Alter liegt manchmal Platz der Knoten ja dann auch später.
00:07:06: Aber wie sollen wir es, also ich frage ganz absichtlich so kritisch Wie sollen wir das anders machen außer sie in einen Gefäß reinfüllen?
00:07:16: Weil wenn ich nicht weiß hat jetzt jemand zum Beispiel die Muse handwerklich zu arbeiten.
00:07:22: Hat er da das Interesse?
00:07:25: oder in deinem Fall eben für die ICT Berufe?
00:07:31: irgendwie muss man doch Filtern oder nicht?
00:07:37: Ja,
00:07:38: wahrscheinlich ja muss man irgendwie.
00:07:39: Weil ein Bäcker ist ja schon endlich kein Hochbauzeichner und ein Architekt ist ja genatzt oder das ist schon so.
00:07:46: aber ich stelle bei uns auch fest, da werden zu einem Pünktig Leber rufen in der Schweiz oder?
00:07:53: Das ist wahrscheinlich wie bei euch die oberen.
00:07:56: ich behaupte jetzt mal etwas, die oben zwanzig Berufe machen wahrscheinlich sechzig bis siebzehn Prozent des Anteils aus oder weil es die großen Leberufe sind und beim Rest irgendwie das verläuft sich dann unter den anderen weiß doch auch nicht.
00:08:09: Zweihundertdreißig zweihundertzwanzig berufen so dass du teilweise Berufslehne mit einem oder zwei Lernen dann alle zwei Jahre.
00:08:16: und da frage ich mich dann schon wäre es nicht zielführend wenn man mehr in so Berufsrichtungen denken würde?
00:08:23: stand in konkreten Berufen also sagen Ich mache irgendwas in der Metallindustrie, oder ich mache irgendetwas mit Holz.
00:08:31: Und da mach' ich vielleicht ein Jahr- oder zwei Jahre Grundbildung und danach entscheide ich mich, wie das dann Zimmermann oder Schreine oder weißt du auch nicht was?
00:08:41: Das ist mir natürlich klar!
00:08:42: Es wäre ein fundamentales Systemwechsel aber... Was man glaube ich ja auch weiß, also bei uns ist es ja sehr früh oder Sie müssen sich ja teilweise mit fünfzehn entscheiden gehe ich an eine allgemeinbildende Schule, also ein Gymnasium oder eine Fachmittelschule.
00:08:57: Dann mache ich eine Berufslehre in gewissen Kantonen sogar teilweise noch früher.
00:09:01: wenn sie einen Frühgin-Masium geben müssen Sie es nach der sechsten Klasse, das ist irgendwo um zwölf entscheiden und das dann einfach zu früh.
00:09:08: Das weiß man psychologisch.
00:09:11: Man muss Entscheidungen fällen für gewisse Bildungswege ohne das zu können sag' ich mal als auch neuropsychologisch.
00:09:19: das geht gar nicht.
00:09:21: Und da frage ich mich schon, wer ist nicht besser wenn man das System erstrecken wird.
00:09:24: Also dass sie mehr zu Beginn noch nicht so fragmentiert werden sondern eben mal... Ich mache etwas mit Holz oder Gesundheit und die Grundlagen lernen dann kann ich entscheiden werde ich das dies oder sowieso?
00:09:44: Dann würde man eher so was wie ein Cluster bauen und in diesem Cluster würde ich dann als Kaufmann, wenn ich jetzt für Metall verarbeitete und das Unternehmen arbeite.
00:09:57: Würde ich den Metaller natürlich auch besser verstehen weil wir vielleicht im ersten Lehrjahr Gemeinsames haben?
00:10:04: Und dann versteht der Metallbauer auch, dass man nicht sagen kann, ich brauche jetzt irgendwie das und das Metall.
00:10:13: Ja
00:10:14: zum Beispiel beim KF Mensch beruften haben ja auch da haben wir Ich weiß es nicht gerade auswendig, aber ich vermute etwas um die fünfzehn bis zwanzig Branchenrichtungen noch im selben Beruf.
00:10:25: Wir haben dann nicht mal die gleichen Ausbildungsziele.
00:10:29: Das finde ich schon wahnsinnig extrem diese Fragmentierung für einen Jugendlichen in diesem Alter auch schwierig und hankerum.
00:10:38: ist das so.
00:10:39: wenn ich unsere Bildungspläne der Berufern sehe stelle ich dann viel Überschneidung fest.
00:10:43: also dass gibt doch Dinge die sehr ähnlich sind wo ich denke ja Da könnte man wahrscheinlich auch ein oder zwei Berufe dann daraus machen, also als Fünf.
00:10:55: Das sind halt auch so bildungspolitische Spiele irgendwo eben schon.
00:11:02: Oder da stecken dann Verbände dahinter, da steckt Geld dahinter und da steigt Einfluss dahinter – das sind solche Dinge!
00:11:09: Und ich habe immer in meiner ganzen Karriere, als ich Lehrende ausgebildet hab, das Gefühl gehabt, dass das System Und ich sage bewusst, ich hatte das Gefühl.
00:11:20: Das System wird nicht gebaut für die Teilnehmenden also für Jugendlichen sondern das System wird teilweise gebaut um sich selber zu erhalten.
00:11:27: Also Mannschaftcremien, Mannschaften und Mannschaftfunktionen damit die Leute einen Job haben gut bezahlt sind Einfluss haben macht haben.
00:11:35: aber eigentlich war es das dem Jugendlichen den Teilnehmen im System wirklich bringt ist dann viel nicht immer ab ist viel sekundär.
00:11:43: Ja das ist interessant weil wie ich auf linken gesehen habe bist du ja Genau in mehreren Verbänden tätig.
00:11:52: Einmal auf der Kapitonebene, richtig?
00:11:55: Und einmal sogar für die nächste Schweiz.
00:11:59: Ja das habe ich ja mal auch erklärt.
00:12:01: Ich hab mich dann gefragt und gesagt, irgendwann habe ich mal erkannt, dass Systeme muss man von innen heraus ändern.
00:12:08: Das geht da gar nicht anders.
00:12:11: Das Trojanische Pferde, also das offene Trojanisches Pferd ist ja nicht versteckt aber... Nein, ich habe schon den Anspruch auch das System etwas zu bewegen für die Jugendlichen.
00:12:25: Zum Beispiel in einer Kommission, wo ich tätig bin als ich dort vor Jahren, also es ist schon lange her reinkam, da war wahrscheinlich der Altersdurchschnitt irgendwie fünfzig plus.
00:12:40: Ich weiß doch nicht.
00:12:42: Das waren bis auf eine Person nur Männer und In diesem Gremium wurde dann entschieden, was in einem Beruf in der Zukunft gelernt werden soll oder wie sich der Beruf entwickeln soll.
00:12:54: Ich habe mich dann immer gefragt, wie bitte geht das?
00:12:57: Personen die ja irgendwie fünfzig Jahre oder fünfenvierzig Jahre an der Zielgruppe vorbei entscheiden und behaupten sie wüssten schon, wie es sein müsste?
00:13:12: Da kam mir dann gewisse Zweifel!
00:13:15: Dort habe ich dann sehr gezielt mit der Zeit, also ich konnte dann glücklicherweise irgendwann auch mal das Präsidium übernehmen und hab dann dort sehr gezielter drauf gewirkt an jüngere Personen in die Kommission zu holen den Frauenanteil zu erhöhen.
00:13:30: Also die Diversität zu stärken oder andere Respektiven reinzubringen.
00:13:34: Auch geografische oder die Schweiz hat so etwas wie Österreich urbanes Mittelland, da ist der größte Teil der Bevölkerung.
00:13:44: Dann kommen die Alpen, die sind sehr schwach besiedelt oder?
00:13:46: Und dann hast du noch die Südschweiz und irgendwo die Westschweize.
00:13:50: Aber es ist schon so, ein Berufslehr musst du so entwickeln dass sie auch in der hintersten Bergregion funktioniert und nicht nur irgendwann Zürich oder Basel oder Bayern.
00:14:03: Da habe ich heute wirklich ein gutes Konstrukt mit vielen Facetten.
00:14:07: Das ist teilweise dann auch schwierig, da musst du Diskussion führen, Gespräche.
00:14:12: Aber ich glaube das ist eine Stärkung.
00:14:15: und dann einen zweiten Mechanismus den wir dort eingeführt haben.
00:14:19: bei uns gibt es so Berufsrevision.
00:14:21: also alle fünf Jahre muss man die Berufe überprüfen inhaltlich von der Struktur.
00:14:24: das ist vorgegeben vom Gesetzgeber.
00:14:27: Und dort haben wir bei unseren als die berufen angeführt dass es ein Soundingboard gibt mit Lähnenden, die vor kurzem die Lehre abgeschlossen haben.
00:14:37: Also maximal vier Jahre.
00:14:40: Die sind dann irgendwo zwischen zwanzig und fünfundzwanzig maximal oder?
00:14:45: Weil ich wollte dass ein Gremium- oder eine Population uns auch sagt aus der Nutzerperspektive hey funktioniert das ist es gut.
00:14:57: macht das Sinn?
00:14:58: wollen wir das nicht also einfach als Sparringpartner Bezüglich den Inhalten, oder?
00:15:04: Weil wenn du mit den Lehrfirmen sprichst.
00:15:07: Mit dem Behördensprichst und mit dem Schuhensprichst dann haben die eine spezifische Betrachtung aus systemischer Sicht.
00:15:13: das ist einfach so.
00:15:15: aber die Länder werden auch dort nicht direkt abgeholt sondern man baut dann die Berufslähne schon nach so dass sie für die Unternehmen passen was auch richtig ist weil schlussendlich müssen dir dann auch die Fachkräfte ausbilden.
00:15:27: Aber ich glaube man muss immer auch schauen dass die Zielgruppe also die Jugendlichen da nicht ganz vergessen gehen.
00:15:32: Und so haben wir die gut im Boot und die haben uns dann teilweise auch gesagt, du das ist völlig amist was ihr hier entwickelt habt.
00:15:39: Geht da noch was über die Bücher?
00:15:41: Das geht gar nicht!
00:15:44: Du hast es jetzt so hoppla-hop einfach ein bisschen geschildert aber ich stell mir das gar nicht leicht vor zu sagen, jetzt hatten wir einen Durchschnitt von fünfzig bis fünfefünfzig Jahren Und dann habe ich einfach ein paar Jugendliche reingeholt
00:16:00: und
00:16:01: noch ein paar Damen.
00:16:02: Also, ich glaube da bist du nicht nur auf offene Türen gestoßen?
00:16:07: Nein natürlich nicht!
00:16:08: Aber ich habe es auch nicht...nein muss es ans Beginn.
00:16:12: Ich hatte das Glück dass es diverse Abgänge gab also natürliche Fluktuationen weil die Personen gesagt haben entweder ich werde pensioniert höre damit drauf oder ich habe eine andere Funktion einen anderen Job kann das oder will das nicht mehr machen.
00:16:28: Durch das ergab sich eine große Fluktuation, das war ein Segen oder weil.
00:16:32: dann konnte man gleich etwas bewirken und in diesem Wandel haben sich danach noch andere Personen entschieden die Kommission zu verlassen und so konnte ich das dann glücklicherweise so bauen.
00:16:44: aber auch dann du musst dann immer noch sagen ja mollich setze auch auf jüngere Personen nicht gerade auf Jugendliche Es ist dann doch irgendwo ein Mandat in einer Bildungssystematik, du musst acht Personen haben die eine gewisse Professionalität an den Tag legen können.
00:17:01: Auch schon gewisse Erfahrungen haben im Ausbilden von Ländern weil sonst geht es ja nicht oder?
00:17:07: Das findest du auch unter dreißig.
00:17:08: also das müssen nicht Leute sein die... ...fünfundsechzig mit Graumbad.
00:17:13: Also das geht da auch Jünger, oder?
00:17:16: Zumal ja die meisten Ausbildenden würde ich mal vermuten doch auch eher jüngeren Datums sind.
00:17:22: Ich zurückschau an meine Berufslehre.
00:17:25: Die waren meistens immer zwischen zwanzig, achtundzwanzig die mich ausgebildet haben.
00:17:33: Also das ist auf jeden Fall anders wie ich das so wahrnehme in Deutschland.
00:17:40: Man hat schon auch die jungen Ausbilder Aber man hat halt diese grauen Männer, vor allem die einfach das schon ein Leben lang machen und deshalb wenn sie das sagen dann ist es so.
00:17:56: Hinterfragt man das eigentlich nicht?
00:18:03: Ja ich glaube bei mir im Unternehmen wir bilden ja auch noch eine der aus in einem Modell da habe ich auch Leute oder die werden ihnen nächsten Jahren mal pensioniert.
00:18:17: Und das ist aber auch gut, weil ich stelle fest es gibt Jugendliche die reagieren sehr positiv auf Personen so sag' ich mal in diesem Großvater-Alter etwas überspitzt formuliert oder?
00:18:29: Ja.
00:18:32: So eine gewisse Seniorität zu haben jemand der schon sehr lange im Leben ist viel Erfahrung hat reif ist.
00:18:39: sie können teilweise.
00:18:40: gewisse Jugendlichen können es von diesen Personen fast besser annehmen als vom Jüngeren.
00:18:46: Also ich würde nicht einfach sagen, dass junge Beste sind oder alte Beste.
00:18:51: Ich glaube es hängt auch etwas vom Matching up oder zwischen dem Jugendlichen und den Ausbildenden.
00:18:55: das ist einfach so.
00:18:56: Und da gibt es aber auch diejenigen, die reagieren besser oder können es besser aufnehmen von älteren Personen.
00:19:07: Ja in den Unternehmungen ist es ja immer so, wenn jemand neu zu dir eine Firma kommt dann ist das wirklich sehr wertvoll weil diese Person im ersten halben Jahr noch nicht diese Firmenbrille aufhat.
00:19:21: Sie schaut noch nicht, wie wir alle... So mache ich das auch bei mir in Unternehmen.
00:19:26: ja die ersten ein zwei Monate frage ich immer was ist dir aufgefallen?
00:19:31: Was ist dir ausgefallen?
00:19:33: und dann wird man halt so gleichgeschalten.
00:19:36: und ich glaube dass kann man sich natürlich dann auch von den jungen Wilden anhören.
00:19:43: und da sind vielleicht auch siebzig Prozent dabei wo man sagt Ja, das haben wir schon mal probiert.
00:19:50: Aber die anderen dreißig Prozent sind natürlich wertvoll.
00:19:55: Wahrscheinlich liegt da nirgendwo eine gute Lösung in der Mischung von beiden Dingen.
00:19:58: oder also Leute, die etwas bewahren und Leute die Innovation vorantreiben.
00:20:03: Das gibt dann meistens einen guten Mixer.
00:20:06: Es ist natürlich auch so dass ich auch in der Bildung wenn du nur noch innovativ bist oder nur noch Dinge verändest kann man es auch übertreiben sagst Oder die Bildung legt auch etwas davon, dass sie eine gewisse Stabilität bietet.
00:20:23: Oder nicht, sage ich mal wie bei uns in der IT oder praktisch jedes Jahr eine neue Technologie erscheint und du alles immer wieder enden musstet?
00:20:32: Das von gesagt Du nimmst die Jugendlichen dann auch die Azubis gerne auch mit rein um dann neue Bewerber zu suchen, neue Menschen ins Unternehmen zu bringen, also alles so.
00:20:48: dieses ja schaffen und generieren von Lehrstellen.
00:20:56: Wie ist da die Erfolgsquote?
00:20:59: Wie sind die Erfahrungen?
00:21:00: Also ich muss es etwas präzisieren.
00:21:02: bei uns nicht weil wir selber die Lenden nicht rekrutieren aber bei meinem früheren Arbeitgeber war es so.
00:21:07: Da haben wir ganz gezielt mit den Lernen gearbeitet dass du hattest.
00:21:10: Es ist ein mehrstufiger Rekrutierungsprozess.
00:21:14: Das kennst du, die Grobselektion, die Vereinselektion der Grob-Selektion.
00:21:18: Da ging es vor allem darum, sag ich mal zu prüfen wer kommt weiter in den nächsten Schritt und das haben primär nur die Lernende gemacht.
00:21:28: eine strukturierte Selektion also.
00:21:29: da gab es einen Kriterienkatalog und dann haben sie durchgearbeitet und dann gab es was werden in der Lauf laufe derzeit verschiedene Formen.
00:21:43: Also wir hatten mal klassische Interviews, dann hatten wir mal Assessments und so weiter.
00:21:48: aber immer waren bestehende Länden selber dabei.
00:21:52: So wie z.B.
00:21:52: im Interfrew immer beide als ein Ausbildner plus ein Lähnender und beide hatten genau gleiches Stimmrecht.
00:22:00: also wenn der Kandidat einem nicht gepasst hat oder jemand gefunden hat das geht nicht oder passt nicht, das Matchen stimmt nicht oder das Potenzial oder wie man es auch immer formulieren möchte Und der andere gesagt hat ja, dann war es das.
00:22:14: Also so nach dem Prinzip plus und minus gibt halt immer noch minus oder?
00:22:18: Zweimal minus auch und zweimal plus gibt dann auch plus.
00:22:22: Spannend war dabei dass die Lähenden, die bereits in der Lehr waren, geholfen haben zu selektieren.
00:22:30: sie waren teilweise viel kritischer als ich.
00:22:33: also wenn man ein paar Jahre Lähne ausbildet, entwickelt man eine gewisse soziale Toleranz, sag ich dem so.
00:22:45: Man versteht oder Jugendliche haben teilweise auch Prägungen aus der Meldenhaus, gewisse Wettergänge und die Lernen waren dann teilweise.
00:22:53: also das geht nicht in meinen Berufen so, da erfüllt er die Anforderung nicht und das könnte ich mir nie vorstellen.
00:23:00: Das habe ich schon sehr spannend gefunden weil die Leute wollten wir immer wieder klären dass die Jugendlichen zu locker sein aber habe ich eben nie so hochwaggenommen.
00:23:08: Ich hab immer festgestellt, sie sind viel strenger als ich.
00:23:12: Sie haben ihm gesagt, nein das geht nicht!
00:23:13: Da muss man eine Absage schreiten.
00:23:15: und ich habe gesagt ja aber weißt du der hat dann eine schwierige Familien-Situation?
00:23:19: Das kann mit dem und dem zu tun hatten.
00:23:21: Du hast das verstanden?
00:23:23: Ja, also das war schon noch spannend.
00:23:26: Verrückt okay.
00:23:28: Als hättest du mir gerade so hinter die Stirn geguckt, das wäre nämlich meine Frage gewesen.
00:23:31: Wer geht da härter vorgerichtet...
00:23:36: Eindeutig die Läden, eindeutige wirklich.
00:23:38: Jugendlichen sind viel strenger.
00:23:42: Also auch viel kritischer.
00:23:47: Ja also ich habe es wirklich selten anders erlebt.
00:23:55: Und du bist ja jetzt mit den ICT berufen?
00:23:59: Was bei uns die IT ist... ICT?
00:24:09: Mit dem C für Kommunikation noch zu tun.
00:24:14: Der habe ich jetzt auch lernen dürfen bei der Recherche und da denkt man ja eigentlich, dass das ist eine sehr zukunftsoffene Branche und auch Perspektive.
00:24:32: Also ich sage mal ganz lapidar, wenn ich jetzt nicht Influencer werde dann kann ich ja was mit Computern machen.
00:24:36: Dann bleibe ich so in diesem Spektrum.
00:24:40: aber die Zahlen... Ich habe mir rausgesucht Prognose für zwanzigdreien dreißig ist dass da fünffünfzigtausend Fachkräfte fehlen passt irgendwie nicht oder?
00:24:55: Ja das ist eine schwierige Baustelle.
00:25:00: Ja, der Fachkräfte bedarf.
00:25:01: also wir sprechen ja von einem Bedarf nicht von einem Mangel weil das ist immer so schwierig.
00:25:05: Aber die Fachkräftepedarfe da ist hoch.
00:25:09: bei uns sage ich mal oder wir haben fünfzigtausend Arbeit nehmen das in der Schweiz dann viel in einer Branche oder?
00:25:14: Bei knapp irgendwie acht und halb tausend oder nein nicht ganz neun Millionen Einwohner äh acht und ein halb Millionen Neuneinwohner ist es schon sehr viel oder?
00:25:25: Und das ist ja den Nettobedarf abzüglich Ausbildung, Zuwanderung und allem.
00:25:30: Also das ist wirklich etwas zu sagen, dass ich da irgendwann mal fällt habe.
00:25:35: Und dort ist es halt auch so... als die Berufe also alles was mit der Informatik, mit diesen digitalen Themen zu tun hat, sehr begehrt bei den Jugendlichen Das muss ich dir nicht erklären, das ist Fancy, das wollen viele.
00:25:49: Wir haben das Problem, wir haben zu wenig Leerstellen weil die Unternehmen teilweise nicht mehr oder weniger ausbilden.
00:25:57: Das hat dann wiederum mit der Branche zu tun.
00:26:00: Die IT-Branche, das sagst du mal nicht mehr im Schaden, ist ein globales Business.
00:26:05: Wenig Dinge sind heute noch lokal – vielleicht noch Support oder eine Webseite.
00:26:10: Aber grundsätzlich der technologische Trend, der geschieht im Ausland, dass es in Amerika und Asien primär ist.
00:26:18: Du kannst einen Code irgendwo schreiben auf Hawaii, in Polen, Bukarestos ... Du kannst Datenhausen in Amerika, China und Südamerika.
00:26:28: Das ist eigentlich wirklich schnurzergal.
00:26:31: Und dadurch hast du das Problem dass die Mitbewerber in dieser Branche irgendwo sind im globalen Feld oder?
00:26:41: Nehmen wir mal die deutsche Telekom.
00:26:43: Die Deutsche Telekom hatte vor mehr als ein paar Jahren nicht so lange her wahrscheinlich etwa von fünfzehn.
00:26:50: Fünfzehn Jahren hatte die ein gutes Geschäftsmodell.
00:26:53: SMS schreiben, bezahlen dafür den SMS.
00:26:56: Also eine Short-Message Service hat ja Geld gekostet.
00:26:58: das wissen unsere Jugendlichen gar nicht mehr.
00:27:01: also das pro Nachricht hast du bezahlt oder?
00:27:03: Da kam sein Unternehmen mit dem grünen Logo aus.
00:27:06: dem Silicon Valley hat so eine App entwickelt auf dem Smartphone und das Geschäfts Modell war dahin.
00:27:12: Das zeigt exemplarisch wie irgendwo auf der Welt eine Technologie entsteht und dir in einem komplett anderen Land, in der IT das Geschäftsmodell zur Michte macht.
00:27:23: Das ist ein schwieriges Feld, es ist global – das darf man nie vergessen – nicht wie beim handwerklichen Beruf, beim Schrein oder beim Maler wo du mehrheitlich nur deine Mitbewerber irgendwo in den Nachbargemeinden, Nachbastätten sind!
00:27:39: Sondern wenn du dann plötzlich eine Firma aus einem anderen Land oder was wir auch viel erleben, ist bei Großunternehmen die global tätig sind und sagen so ja in der Schweiz ist es einfach viel zu teuer.
00:27:50: Die Löhne sind zu hoch oder?
00:27:51: Dann verlagen wir die Tätigkeit irgendwo in den Ostplug.
00:27:54: Das ist meistens eine gängige Geschichte.
00:27:57: oder Spanien-Portugal hat auch relativ tiefe Löhnen einen Code, eine Applikation schreiben.
00:28:03: Das kannst du irgendwo, den Code kannst du versenden das kannst du hochladen oder es kein Problem und schon hast Du Mitarbeiter weg und dann auch die Ausbildungsplätze und dann im Endeffekt die Lehrstellen.
00:28:13: Auf der
00:28:19: anderen Seite habe ich natürlich auch die Chance also kann mir schnell ein Programmierer, ein Entwickler dann auch ins Unternehmen holen.
00:28:28: Der kann ja auch in Bucharest sitzen und Schub-DeWoop, habe ich dann auch schnell jemand da.
00:28:36: Aber natürlich nicht zur Ausbildung, weil das System lässt sich auf unsere Ausbildungen im Dachraum so nicht reinbringen.
00:28:49: Man müsste schon kritisch fragen oder wahrscheinlich könnte man ja die Fachkompetenz trotzdem noch irgendwo weitergeben?
00:28:57: Heute hast du Online Meetings, du hast große virtuelle Sitzungszimmer.
00:29:02: Also, ich meine gerade irgendwie, sagen wir mal programmieren.
00:29:07: Mit einer Programmiersprache ist ja etwas das am PC geschieht, dass der nicht sich baue ein Haus wie den Zimmermann oder?
00:29:13: Das könnte man wahrscheinlich super auch imut, also das wäre völlig möglich, oder?
00:29:19: Dort stoßen wir dann an die Grenzen bei dem formalen Bildungssystem weil... Bei uns ist es wahrscheinlich wie bei euch geregelt auf eine gewisse Anzahl erländerbar, aus einer gewissen Anzahl ausbilden die müssen da vor sein.
00:29:32: Das ist egal ob du jemand hast der dann im Ostblock in Polen oder so irgendwo die Fachkompetenz besitzt das zählt dann einfach nicht.
00:29:39: Und es ist halt auch schade irgendwo weil gerade in der IT ja du hast dir dann irgendwo Leute in einer anderen Niederlassung das kann erst sehr spannend sein sich bereichen lassen in der Ausbildung von mir man immer mehr hat oder im Silicon Valley vielleicht irgendwo in China.
00:29:58: Das sind dann auch viele andere Technologien teilweise.
00:30:00: Andere Arbeitsmentalitäten, das kann auch eine Bereicherung sein in den Berufsbildungen.
00:30:04: also so dass der Lände mal etwas anderes mitbekommt ja.
00:30:08: Ja durchaus wir machen ja auch gerade nichts anderes ne?
00:30:11: Also du sitzt in Zürich und ich sitze im Stuttgarter Speckgüttel und ja wir können uns trotzdem trotzdem toll austauschen.
00:30:20: Ja ohne Probleme!
00:30:23: Ja, aber da läutet es bei mir natürlich dann das Qualitätslämpchen.
00:30:30: Also wenn ich das jetzt aufweichen würde und ich sage für die ICT-Berufe beispielsweise geben wir das frei.
00:30:42: Wo können wir die Qualität halten?
00:30:46: Andererseits können wir die Qualität halten, wenn die Lernenden im Unternehmen sind.
00:30:52: Wissen wir auch manchmal nicht was da passiert?
00:30:57: Ja es ist natürlich schwierig, ist Glasskugel lesen irgendwo oder aber ich glaube wenn du das Problem hast dass Leerstellen abwandeln Ich gehe davon aus, das hat man auch in Deutschland in der IT wahrscheinlich auch in Österreichers im Dach haben weil Auch Deutschland hat verglichen mit den östlichen Nachbarländern in der EU immer noch hohe Lohnkosten oder auch Österreich.
00:31:20: Da gehe ich davon aus, dass du wahrscheinlich irgendwo... Vor allem Polen fällt mir da stark ein und auch übrigens der Baltische Raum also Kroatien und so, das kenne ich auch von meinen früheren Arbeitgeber her.
00:31:32: Du kannst zu einem Bruchteil der Löhne gewisse Dienstleistungen bringen.
00:31:36: Und Spannend ist ja auch gerade in Kroatie oder in Bosnien Ah, weiß das andere Land nicht mehr.
00:31:44: Die können sehr gut Deutsch, weil die teilweise hier gelebt haben oder hier aufgewachsen sind und dann wieder zurückgegangen sind, oder?
00:31:50: Also hast du auch die Sprachbarier nicht,
00:31:52: oder?!
00:31:53: Ja der Karlzenter kannst Du dort super betreiben, oder!
00:31:55: Die können fließend Deutsch,
00:31:57: oder!?
00:31:57: Und der Grund, ich merke hier in Deutschland, der Schweiz an Österreich gar nicht, dass irgendwo mit jemandem im Kreuz hinterher... ja!
00:32:03: Du weißt nicht wo, wo die Leitung hingeht,
00:32:05: ja!
00:32:06: Ich glaube es ist ein Problem, das haben wir allgemein im Dachrahmen Ja, und ich finde dann bevor eine Lehrstelle verloren geht oder sollte man hier innovative Lösungen suchen.
00:32:18: Weil ist der Ausbildungsplatz mal weg?
00:32:21: Dann ist das meistens sehr schwieg den wir zu generieren.
00:32:25: Das ist einfach immer wieder eine verpasste Chance einem Jugendlichen eine berufliche Bildung in einen Betrieb anzubieten.
00:32:34: Ja, das sagen viele Unternehmen auch.
00:32:36: Auch nicht nur wenn er ganz weg ist sondern auch wenn man von von dreißig Lernenden mal runtergeht auf zehn da fehlt ja dann.
00:32:45: also wenn ich das jetzt ein zwei Jahre so weiterführe, dann fehlt im Hintergrund das ganze System und dann kann man das nicht hoppla hopp im nächsten Jahr wieder auf Dreißig einfach hochziehen.
00:32:57: auch Wenn man die Menschen hätte
00:33:00: hast du völlig recht?
00:33:01: Das ist die bei allem.
00:33:02: oder Zurückgefahren ist das rasch, aufgebaut.
00:33:06: Das ist dann eine andere Geschichte.
00:33:09: Ich sage mal, bei uns ist es auch noch so oder wir haben ja das Glück dass die Berufslehre so einen hohen Stellenwert hat, auch anteilsmäßig im System und trotzdem kämpfen wie in der Schweiz damit, dass die Zahlen ganz leicht zurückgehen.
00:33:26: also der Anteil der schulischen allgemeinen Ausbildung nimmt zu, verglichen mit Berufsläher.
00:33:32: Das ist immer noch natürlich auf einem hohen Niveau.
00:33:35: gewisse Kantone da machen... ...achtzig bis neunzig Prozent eine Berufslähe.
00:33:39: also das ist den natürlich enorm oder?
00:33:41: Ist nicht vergleichbar mit Deutschland und Österreich.
00:33:43: aber wir haben dann gerade Spanien dort wenn du Basel nimmst, die haben eine sehr tiefe Quote, die sind jetzt irgendwo um fünfzig Prozent angekommen oder?
00:33:53: Da bemerkst Du dann Das hat Basel in diesem trinationalen Umfeld mit Frankreich und Deutschland doch auch Leute, die aus anderen Bildungsprägungen kommen.
00:34:07: Wenn die Leute aus Deutschland oder aus Frankreich kommen dann haben sie primär die schulische, die akademische Bildung.
00:34:12: das ist bei ihnen so der Standardweg.
00:34:15: Und wenn Sie denn wie Schweiz kommen, dann machen Sie mit den Kindern dasselbe.
00:34:21: Das sieht man dann dort sehr stark.
00:34:23: Der Basel geht das auch gut, weil die Stadt praktisch ein Kanton ist oder?
00:34:27: Da kann man die Zahlen sehr gut erheben.
00:34:28: aber man sieht es auch in der Stadt Gämpf- oder in Lugano, also vor allem die Grenzen an großen Städte.
00:34:35: Dort hast du Klarzahlen, da ist die Berufsbildung auf einem sehr tiefen Stand.
00:34:39: ja
00:34:41: und den Ankerum habe ich, ich war gerade letzte Woche im Kanton Graubünden, das ist dann so Südostschweiz wo man Skifahren geht An einer Tagung, die haben in den Eighty-fünf Prozent machen dort eine Lehre der Jugendlichen.
00:34:54: Und das ist sehr konstant, die Bejahedäckene Achtzig ist also einfach extrem hohen Niveau da.
00:35:00: Und legt das auch an den Branchen wie jetzt Graubünden?
00:35:05: Ja ich würde es schon vermuten ja... Zum einen muss man sagen, ist ein Bergkanton aus einem Kanton in den Alpen.
00:35:16: Das ist geografisch schon mal eine Herausforderung.
00:35:18: Da hast du vom Einten Ende an das Antrieg wie wenn es dumm läuft.
00:35:21: vier Stunden oder?
00:35:23: In vier Stunden fahre ich von St.
00:35:24: Gallen nach Genf einmal durch die Schweiz aber natürlich mit einer Autobahn oder einem schnellem Zug.
00:35:29: Aber du kannst dann in einem Bergkanton schnell einmal sehr lange haben von A nach B. Das führt dazu, dass du nicht überall ein Angebot an allgemeinbildenden Schulen hast.
00:35:39: Also das sind bei uns dann eben so Gymnasien-Fachmittelschulen oder?
00:35:43: Das gibt es denn da primär nur in den großen Städten wahrscheinlich.
00:35:46: ich bin jetzt auch nicht so bewandert in Krabünden aber aus meiner Perspektive wahrscheinlich nur im Kur also in der Hauptstadt im Kantonshauptort.
00:35:53: dort gibt's das wahrscheinlich nur.
00:35:55: Das heißt wenn jemand im Buschlaf...das ist so ein südliches Seitentar im Kanton Krabünde nicht richtig Tirano schon weit auf der Südseite.
00:36:05: Wenn dort jemand ein Gymnasium machen möchte, müsste er wahrscheinlich entweder ins Oberengadin fahren oder nach Kur je nach Typ, das macht dann niemand.
00:36:14: Da musst du umziehen.
00:36:16: Das ist enorm und das führt dazu dass die Leute vielleicht auch etwas mehr auf die Berufslehre setzen sagen ja dann schaue ich mal was gibt es so?
00:36:24: Und das andere ist in einem doch eher ländlich geprägtem Kanton oder Gebiet hast Du wahrscheinlich auch Berufe die man in einem urbanen Gebiet weniger hat, oder?
00:36:36: Wahrscheinlich mehr Handwerk, mehr Landwirtschaft, mehr Forstwirtschaft.
00:36:39: Mehr Tourismus üblich genau!
00:36:40: Also das Übliche ist auch spannend.
00:36:43: Hotel Kaufmann ist ein Leer bei uns.
00:36:45: Das glaubt dann doch an siebter oder achter Stelle im Kanton Grabynnen.
00:36:48: Das war entzündig irgendwo unter Ferner liefen wahrscheinlich Nummer hundert oder so keine Ahnung.
00:36:54: Und es ist schon spannender.
00:36:55: Der Kanton Grabünnen viel Tourismus, viele Bergbahnen für Skigebiete, viele Hotels und zack!
00:37:02: Schon ist die Berufslehre weiter oben.
00:37:05: Ja, ja.
00:37:06: Wenn du sagst total logisch aber man muss die Zusammenhänge dann auch erst mal erkennen warum das so ist
00:37:17: und was wahrscheinlich noch dazukommt dass du auch gefragt bist wahrscheinlich in gewissen Kantonen nein es hat nichts mit den Kanton zu tun.
00:37:28: aber wenn du natürlich sozialen Bubble-Labst, wo alle eine Berufsläge gemacht haben und sich in der höheren Berufsbildung weitergebildet haben.
00:37:37: Dann ist das ja auch den Normalfall.
00:37:40: Und dann wird wahrscheinlich mit einer hohen Wahrscheinlichkeit das Kind auch das aus Normalfall ansehen und genau denselben Bildungsgang einschlagen.
00:37:51: Weil man ja auch weiß etwas aus der Erhebung dass Kinder von Akademikern eher dazu neigen wie deiner akademischen Wege einzuschlagen und Leute, die eine berufliche Aufbahn haben, die Kinder eher wieder dazu neigen einen beruflichen Aufbahnheizschlag.
00:38:11: Ja also spannend spannende Teil mit ganz vielen Details, die dann aber den Unterschied machen ob wir jetzt sieben Prozent oder fünfund achtzig haben ja sicher du hattest in unserem kleinen vorgespräch hier agiles arbeiten oder agile unternehmen angesprochen.
00:38:36: Und ich habe ja gesagt, seit fünfzig Gesprächen hier im Podcast hat noch keiner das Wort Agil in den Mund genommen.
00:38:50: Ja wie ist da deine Erfahrung?
00:38:53: Agiles Arbeiten und Ausbildung also Agile Ausbildung?
00:39:02: Ich hatte das Glück!
00:39:04: dass sich man in einem Unternehmen arbeiten durfte, das Agil aufgestellt war und man hat sich dann dort entschieden diese Agile-Organisationsform auch ins Personalwesen zu übertragen.
00:39:18: So nach dem Grundprinzip wenn wir jetzt aus Haarsicht, wenn wir Leute betreuen in der Linie rekrutieren Business Partnering
00:39:26: usw.,
00:39:27: die Lobben machen müssen wir ja selber auch eine eigene Erfahrung verstehen wie diese agilen Organisationen funktionieren.
00:39:35: Und das geht halt nicht so nach dem Prinzip, nicht nur Wissen sondern selber erleben oder?
00:39:41: Das war eine sehr bestechende Überlegung und hat dann auch gezeigt dass solche agile Modelle auch im Personal sind.
00:39:49: Ich rechnete jetzt mal die Berufsbildungen da etwas hinein.
00:39:53: Auch eine große Wirkung erzielen weil ja die agilen Modelle auf gewisse Prinzipien einzahlen.
00:40:00: In der IT geht es ja darum, primär schnelle zu werden am Markt.
00:40:04: Also wie schnell kann ich mit einem Produkt am Markt sein?
00:40:07: Wie schnell kann das weiterentwickeln und vor allem diese Effektivität zu steigen also nicht die Effizienz sondern die Effektiverkung zu steigern oder?
00:40:17: Im Grundprinzip geht es hier darum, wie kann man möglichst wenig erfunden, möglichst viel erwirtschaften mal etwas salopp ausgedrückt
00:40:25: haben
00:40:28: Und das ist etwas... Das hat sich gezeigt.
00:40:30: Das führt in der Bildung zu spannenden Diskussionen.
00:40:37: Ich nehme an, das kennst du auch.
00:40:38: oder Dinge werden schon seit Ewigkeiten so gemacht?
00:40:40: Sie sind schon immer so.
00:40:42: Ja, das macht man einfach so diese Aussagen und wenn man jetzt... Entspannt!
00:40:47: Ich muss gar nicht mehr groß nachdenken weil das habe ich letztes Jahr so gemerkt.
00:40:51: Genau, genau.
00:40:52: Und wenn ihr mal hinterfragt heißt ja das haben wir schon das machen wir schon seit zehn Jahren es muss man so machen.
00:40:58: Bei gewissen agilen Modellen oder wahrscheinlich bei den meisten geht man ja auch hin und priosiert die Aufgaben.
00:41:04: Also, man schaut was tun wir wann in welchem Zeitraum mit welchen Ressourcen aufhanden?
00:41:11: Es ist nicht so wie eine klassische Organisation wo du einfach einen Job hast und du machst dann jedes Jahr sag ich mal das Saloppaskrätügt dir mit dassgleiche wer das hast du das letzte Jahr schon gemacht gerade in der Berufsbildung wo es ja ein Wiederholterprozess ist.
00:41:25: oder du hast einmal Leerbeginn Du tust die Länder anbohren, dann werden sie eingeführt.
00:41:31: Gewisse kommen dann raus, Lehrabschluss
00:41:33: usw.,
00:41:33: das ist ja so ein sehr intrativer Prozess.
00:41:36: In der Glitecke ist du hin, sagst mal in einem gewissen Zeitraum, welche Aufgaben stehen an?
00:41:43: Dann notiert man die und dann priorisiert man die auf drum gewisse Kriterien.
00:41:49: Und diese Diskussionen, also diese Priorisierung gibt es um Methoden.
00:41:53: eine, die mir da sehr spontan einfällt Die WSJF-Methode sagt ihr wahrscheinlich nichts, das war jetzt zu viel Detail.
00:42:03: Nein, in der Tat nicht.
00:42:05: Die Weighted Shortest Job First Methode.
00:42:09: Das ist so eine Mathematische, also eine Bruchrichtung eigentlich ausgedrückt.
00:42:13: Da hast du vier Werte und zum einen setzt du einen Wert ein für den Business Value.
00:42:18: Also welchen Mehrwert schafft dir dieses Projekt oder diese Arbeit, diese Aufgabe für das Unternehmen?
00:42:26: Das zweite ist, wie zeitkritisch ist diese Aufgabe?
00:42:30: Also wie viel?
00:42:31: Ja also muss es sofort geschehen oder haben wir auch noch drei Jahre Zeit.
00:42:34: Wie zeitkritische ist die Aufgabe?
00:42:37: Die Tränglichkeit her?
00:42:38: Ja genau!
00:42:39: Und auf Englisch heißt das nicht mehr als auf Engelisch, sondern Time-Criticality.
00:42:43: und dann hast du so ein dritten Wert, das ist so Risk Reduction or Opportunity Enablement.
00:42:49: Ich muss da noch ein Wert einsetzen, entweder reduziere ich mit dieser Aufgabe mir ein unternehmisches oder organisatorisches Risiko.
00:42:57: Oder ich schaffe neue Chancen oder neue Marktfelder.
00:43:02: Und ganz einfach ausgedrückt hast du das dann oberhalb vom Bruchstrich und darunter setzt du einen Wert ein für den Aufwand der Aufgabe.
00:43:11: Job size nennt sich das dann?
00:43:14: Und so kannst du dann mathematisch das berechnen und sagen, diese Aufgabe hat dann schlussendlich diesen Wert.
00:43:21: Das machst du anhand zum Beispiel von Fibonacci-Zahlen damit du eine Steigerung hast immer das Doppelte voneinander oder?
00:43:28: Und es gibt schon spannende Auslegeordnungen.
00:43:33: Also wie das das erste Mal gemacht haben in der Berufsbildung kam danach alle an dieses Priorisierungs-Meeting, da haben wir gesagt es ist wichtig das müssen wir tun.
00:43:42: oder und wenn du dann diese Dinge durch diskutiert hast also den Nutzen für so ein Unternehmen mehr weit schaffen Risiko reduzieren zeigt also Tränglichkeit.
00:43:51: plötzlich ist die Aufgabe irgendwo im nirgendwo.
00:43:54: Also ganz zu hinders priorisiert weil einfach aufgrund der Objektivität sie nicht mehr wichtig ist.
00:44:00: und deshalb sage ich isst es spannend mit solchen Energien mit Organisationsformen Methoden auch auf die Berufsbildung oder die Ausbildung zu schauen, weil sie haben einen anderen Fokus und das hilft teilweise einen perspektiven Wechselzumachen.
00:44:22: Wie?
00:44:24: Ich versuch's mir gerade vorzustellen!
00:44:26: Ich habe mir gerade so zwei drei Unternehmen mit denen ich zusammen arbeite rausgenommen und ich glaube die Antwort wäre ja es ist eine spitzen Sache.
00:44:36: wir schauen mal wann wird das angehen?
00:44:40: können wir nach dem Motto Ja, wir melden uns bei Ihnen.
00:44:46: Aber du hast andere Erfahrungen gemacht?
00:44:50: Nein, da ist er natürlich völlig recht!
00:44:53: Ich unterrichte auch noch in einem Weiterbildungsgang wo ich genau zu diesem Thema einen Tag Kurs gebe.
00:45:03: Agilität in der Bildung und diesen Weiterbildingsgang hat das meistens auch viele Personen aus der Berufsbildung.
00:45:11: Dann höre ich immer genau das Klassische.
00:45:14: Aber ah, das ist etwas für die IT!
00:45:16: Ah nein bei uns nicht, ja wir wissen schon um das machen wir schon immer so.
00:45:19: Das funktioniert, es ist kein Problem.
00:45:25: Wenn man dann, wenn man das einmal erzählt und dann mache ich da mit Ihnen unseren praktischen Versuch also Sie müssen dann mal so priorisieren.
00:45:32: Ich gebe Ihnen dann mal Aufgaben vor, nehme gewisse Dinge von Ihren Beispielen dass sie mal so in einer kleinen Sequenz mal in diese Diskussionen reinkommen.
00:45:43: Und dann merken sie plötzlich, ah es ist eben vielleicht doch nicht so klar.
00:45:47: Ah es ist vielleicht doch noch nicht so eindeutig wie wir gedacht haben oder?
00:45:50: Ja und das ist mein Ziel heute.
00:45:52: ich möchte Sie heranführen und zeigen Nein die Methoden aus der Agilität sind grundsätzlich für alle Unternehmen eine Chance.
00:46:03: Ich kann nicht garantieren dass es überall eine Wirkung erzielt aber eine Chance ist es auf jeden Fall Weil eigentlich ist das Unternehmen total logisch, oder?
00:46:11: Du möchtest mit möglichst wenig Ressourcen möglichst viele erreichen.
00:46:14: Das ist ja eigentlich total logischer.
00:46:16: Also wer will das nicht?
00:46:17: Dann kannst du am meisten Geld verdienen.
00:46:20: Das geht natürlich nicht jedem Feld gleich.
00:46:22: gut, ist dir klar!
00:46:23: Aber mit methodischen Ansätzen dort etwas strukturierter hinzuschauen und sich wirklich mal von diesen Prägungen... Bayeristen teilweise auch zu befreien und sagen so wir schauen mal die Aufgaben, die Tätigkeiten, die Tasksmal neutral an und bewerten diese Mal nach einer Methode.
00:46:41: Das kann völlig einen anderen Blickwinkel geben.
00:46:44: Und das Schöne daran ist... Die Methode die kannst du dir anwenden ohne die ganze Organisation umzustellen.
00:46:53: Das ist das was ich dann auch immer dort in der Weiterbildung sage man unterscheidet teilweise auch zwischen Being-Age und Doing-AGE oder?
00:47:02: Es gibt so Unternehmen, die sind dann voll konsequent Agil aufgestellt.
00:47:07: Mit Scrum und SAFE und all those Holocracy Modellen.
00:47:10: Das gibt es viele in der IT oder?
00:47:11: Aber das ist teilweise auch nicht nötig.
00:47:13: Du kannst eine klassische Organisationsform haben aber trotz den mit Agilen Methoden priorisieren.
00:47:19: Das schließt sich ja nicht aus.
00:47:23: Da haben wir nicht nur schwarz und weiß, ich bin jetzt agil oder nicht.
00:47:28: Ich nehme mir auch irgendwelche Methoden mal mit rein und nehm eine SWOT-Analyse oder ganz banal irgendwas dass ich in Brainstorming mache.
00:47:41: das ist auch nur eine Methode.
00:47:43: Ja völlig!
00:47:48: Man muss natürlich auch sagen, solche Modelle funktionieren eher bei größeren Unternehmen gut.
00:47:53: Also Scrum ist ja eine Projektmanagement-Methode einer Krille.
00:47:56: die geht natürlich auch im Kleinen.
00:47:59: Ich glaube was mir wichtig ist in der Agilität geht es ja darum möglichst schnell eine hohe Wertschöpfung zu erzielen engagierte Mitarbeitene zu haben und die Time to Market zu verkürzen.
00:48:08: also wie kann ich mit einem Produkt möglichst rasch am Markt sein?
00:48:12: Und ich glaube das wäre etwas das wir für alle Mitarbeiter entspannen.
00:48:17: Aufgaben dann auch stärk noch in Tier zwei.
00:48:20: Weil, was wir teilweise auch gemacht haben und das macht man viel in der IT, in der Agilität sagt Wir haben hier ein Feature Das muss man irgendwie bauen oder programmieren entwickeln Wer hätte Lust?
00:48:31: Und wer hat die Skills?
00:48:32: Wenn man ein großes Team hat kann man fragen wer möchte Oder nicht zu sagen Hans du hast es schon immer gemacht jetzt machst Du es So.
00:48:38: ein Teil war auch dieses Job Enrichment Zu sagen hey wir haben hier so Zusatzaufgaben Wer hat noch Kapazität, wer möchte noch?
00:48:47: Das kann dann auch für die Mitarbeitendwicklung oder auch für den Lernen natürlich sehr spannend sein.
00:48:53: Ja ja durchaus.
00:48:55: und wenn wir uns da fragen wie können wir die Wirkung steigern in der Ausbildung oder wie können mir die Wirkungen steigert für mich als Auszubildende?
00:49:06: also das ist Das interessiert uns eigentlich alle und ich habe im Studium hatten wir mal drei Tage das Thema Design Thinking.
00:49:19: Tolle, tolle Methode!
00:49:21: Und wir haben einen Geldbeutel entworfen und danach hat man das verstanden und ich konnte es total häufig anwenden auf meine Arbeit.
00:49:31: Ich hab ja keinen Geldbeudel mehr gemacht aber... Es
00:49:39: ist ein wunderschönes Beispiel, wir hatten mal einen Projekt zur Flexibilisierung der Berufslehre.
00:49:45: Also auf der Schulseite, auf der Berufshuscheitsseite und das haben wir auch konsequent am Anfang mit dem Design-Finking Ansatz also mit der Double Diamond Methode entwickelt oder?
00:49:53: Das sind eben nicht hingegangen so mit klassischen Projektmanagement Methoden sondern wirklich gesagt so wie schauen wir es mal aus der Nutzer Sicht vom Endprodukt her an Wie muss das Produkt sein Und wie generieren wir dann den Berufsschulunterricht?
00:50:10: Wie staffen wir die Lehrpersonen, wie machen wir die Koche Kolums und so weiter?
00:50:17: Ja.
00:50:18: Und da können wir uns natürlich dann auch was abschauen.
00:50:21: also wenn ich jetzt auch Tischler bin ja kann ich ja trotzdem auch vom Endkunden oder vom Lernenden einfach mal schauen wie wäre das für mich gut weil wir kennen das ja alle wenn wir sowas übergestülpt bekommen.
00:50:40: Im Studium habe ich auch so viel lernen müssen, weil man das schon immer so macht.
00:50:45: Und macht es Sinn?
00:50:47: Nein!
00:50:48: Macht ganz wenig Sinn und damit macht's auch keinen Spaß.
00:50:52: Und ich glaube, dass ist ein wichtiger Brückenschlag oder?
00:50:56: Weil... Ich glaube, damit hat die heutige jetztige Generation also die Jugendlichen, die jetzt zu Schulachs kommen mühe, oder?
00:51:03: Das hat man schon immer gemacht.
00:51:05: Wir machen das, weil Manesso tut.
00:51:06: Also die frühen Generationen teilweise schon auch, aber gerade in dieser generischen Allfahrstelle ich das schon so stark fest und diese Sinnhaftigkeit.
00:51:14: Wieso tue ich das?
00:51:17: Wenn wir da als Ausbildner mit diesen Argumenten kommen, haben wir es ja immer so gemacht.
00:51:22: Das löscht denen ab!
00:51:25: Die gewinnt du dann nicht.
00:51:28: Es gibt einen Grund warum wir keinen Fax mehr schicken oder fast keine SMS mehr versenden.
00:51:36: Fax ist ein heikles Thema.
00:51:41: Gibt ja da die Poste bei Corona, also dann... ...die Dinge per Fax übermittelt wurden zwischen den Gesundheitsinstituten?
00:51:49: Da hat man schon das Gefühl, oh je, vielleicht haben wir in der Vergangenheit doch noch nicht ganz abgeschlossen!
00:51:55: Vielleicht war das ja der Plan, dass es nicht ganz so schnell funktioniert und dann muss man auf langsamste Pferd setzen.
00:52:03: Du hast jetzt zu Beginn auch angesprochen oder...?
00:52:06: Ich habe es schon immer so gemacht in der Bildung.
00:52:11: Das ist einfach so, die Jugendlichen stellen das ja auch fest.
00:52:14: oder ah, das hört sich genau gleich an wie bei meinen Eltern...
00:52:18: Wie bei Opa?
00:52:19: Ja, genau!
00:52:21: Und ich glaube da dem System tätet etwas mehr Innovation nicht schlecht.
00:52:27: Definitiv.
00:52:28: Auf der
00:52:29: anderen
00:52:30: Seite höre ich dann Menschen, die sagen aber muss denn das jetzt noch
00:52:36: sein?!
00:52:37: Und da hat ein anderer Schweizer bei mir Podcast die die Frage gestellt, hätten wir es denn abgelehnt?
00:52:45: Also hätten wir zu Jugendzeiten gesagt Nein ich möchte kein Smartphone haben.
00:52:51: Das gab's also zu meiner Zeit gabs das noch nicht.
00:52:55: Hätte ich es abgelehnd nein definitiv nicht.
00:52:58: flexibles arbeiten E-Learning hätte ich es abgelehnt.
00:53:03: Nein!
00:53:04: Und jetzt sagen wir aber, was nimmt sich da diese junge Generation raus?
00:53:13: Die technologischen Mittel, das ist ja noch das eine.
00:53:17: Da kann man darüber diskutieren und es sind auch so Tendenzen oder Trends die ergeben sich einfach... Aber wenn ich dann... Ich kenne dann zum Beispiel in der Schule als sehr Digitalisierung.
00:53:34: Ich tue jetzt das Aufgabenblatt als PDF auf eine Homepage.
00:53:39: Und dann denke ich, ja bitte was ist da digital?
00:53:42: Also klar, du kannst es runterladen!
00:53:43: Aber das ist immer noch die same Aufgabenstellung dieselbe Methodik dahinter.
00:53:48: oder also da hat sich ja genau gar nichts geändert.
00:53:51: Da haben wir teilweise im System schon auch Entwicklungsbedarf.
00:53:55: Also ich gehe davon aus bei euch genau gleich oder den Mindset endet was man mit neuen Mädchen oder mit den heutigen Mädchen auch noch machen könnte in der Ausbildung.
00:54:09: Das muss noch zuerst durchfängen, das ist noch schwierig.
00:54:14: Ja und da die Mischung zu haben jemanden, der diese Erfahrung hat also schon ein paar Dinge gesehen hat in seiner Zeit um dann diese Kopplung mit jemandem junger sagt lasst doch die alte einfach mal... Also ich habe heute Morgen meinen ersten KI-Song entworfen Also ein Lied mit KI.
00:54:35: Ich war schockiert, wie schnell das geht, wie einfach es ist.
00:54:41: und genau da habe ich in den Schulen schon gehört.
00:54:46: Da haben die einen Gedicht von Goethe genommen und haben das als Rap laufen lassen.
00:54:50: also der Text war ja schon da.
00:54:52: Haben wir gesagt mach einen Rap draus, der ins Ohr geht, der rhythmisch ist und Tatarata kann man innerhalb von vier mal dieses Gedicht hören?
00:55:01: Kann man das ganze Gedicht auswendig?
00:55:07: Nicht
00:55:08: schlecht.
00:55:09: Also, habe ich auch gedacht und so Dinge muss man koppeln.
00:55:15: ja weil wie bin ich jetzt auf?
00:55:16: also genauso bin ich gerade draufgekommen.
00:55:18: Wie bin ich auf das mit dem Lied gekommen?
00:55:22: nicht weil es meine Idee war sondern da kam auch wieder jemand Jüngeres und hat gesagt Schau mal wie leicht man hier Lieder und Songs machen kann.
00:55:32: Also das musste dann auch so zu mir kommen.
00:55:34: Ich hätte sie ja auch googeln können, aber ich komme nicht auf die Idee.
00:55:41: Das finde ich schon sehr spannend.
00:55:44: wenn dann die Leute gleichzeitig sagen natürlich, die Jugendlichen können da nichts?
00:55:47: Dann muss ich dann kritisch sagen, kannst du ein Song komponieren?
00:55:50: in fünf Minuten wahrscheinlich?
00:55:52: Sie können eben schon etwas!
00:55:53: Sie können nicht dass wir uns wünschen, dass sie es könnten.
00:55:57: Aber dann müssen auch wir Erwachsene immer unsere Haltung hinterfragen.
00:56:02: Stimmt dann die noch?
00:56:05: Genau, ja und wenn ich so was... Also ich muss ja auch manchmal irgendwo Dinge in der Echselliste oder so einen eintippen.
00:56:17: Mein Gott bin ich froh das es für sowas kaik.
00:56:20: Es gab früher wirklich Zeiten wo du mit zwei Bildschirmen und dann mit Copy-Paste hin und her Jetzt macht die KI das.
00:56:29: Also trauere ich dem nach?
00:56:31: Nein, definitiv nicht!
00:56:40: Da kommen wir ja schon fast so zu diesem Thema Berufsentwicklung und du bist ja... wie soll ich das ausdrücken?
00:56:52: Du hast ja diesen Luxus, dass du selber auch schon die... also du hast eine Ausbildung gemacht.
00:56:59: Du warst auch Ausbilder
00:57:01: richtig?!
00:57:03: Richtig.
00:57:05: Und jetzt bist du viel in der... Heißt, du hast viele Unternehmen die mit dir sprechen oder du mit ihnen wie rum das möchte.
00:57:19: Ist es gewünscht dass sich Berufe entwickeln?
00:57:21: Oder sagt man ist doch alles gut.
00:57:24: also ich habe den Informatiker für dieses Fachgebiet.
00:57:30: das reicht vollkommen aus.
00:57:33: Nein, das ist gewünscht.
00:57:34: Also bei uns in der Schweiz ist es systemisch gewünschte, weil das Gesetz schreibt vor dass alle fünf Jahre überprüft werden muss.
00:57:43: ob du dann eine Berufsrevision also auch eine Berufsentwicklung machst ist eine andere Frage.
00:57:49: aber überprüfen musst du und ich sage mal bei unseren Berufen da folgt so gut wie immer auch eine eine Anpassung aus einem Berufsentwicklungsprozess weil in der IT ist es halt so wenn heute etwas Auf dem Markt kommt, ist es in fünf Stunden veraltet oder also nicht mal nur morgen.
00:58:07: Es ist einfach so.
00:58:08: die technologische Trend der Wandel testen diese Branche natürlich immer.
00:58:14: Man schaue noch an wie wir heute in der Applikationsentwicklung in der Software Entwicklung mit Kai umgehen.
00:58:20: Die Kai kann sehr gut programmieren weil es ein sehr strukturiertes Modell ist.
00:58:34: Die meisten Kis scheitern ja an einem guten Datenstamm.
00:58:39: Woher nehmen Sie die Daten, mit denen sie programmiert werden?
00:58:42: Und programmieren geht auch natürlich super weil da ist sehr klar was ist richtig oder falsch in dieser Zeile.
00:58:49: mit diesem Code muss es so und so sein oder deshalb kann die KIS sehr gut programmieren.
00:58:52: Die Unternehmen nutzen das natürlich auch.
00:58:54: Die KI schreibt ihr gewisse Zeilen oder Programmcodes natürlich in viel kürzerer Zeit.
00:59:01: Das muss man dann klar überprüfen.
00:59:03: Es braucht noch mal Review, aber da kannst du einen Senior hinstellen.
00:59:07: Da brauchst du kein Junior mehr oder ja das geht dann viel effizienter.
00:59:09: Du sparst Zeit!
00:59:11: Du kannst dem Kunden schnell ein Produkt liefen und gleichzeitig haben wir bei uns im Bildungsplan in diesem Beruf drin.
00:59:18: Du musst lernen zu programmieren.
00:59:20: jetzt hast du schon... Jetzt beißt sich die Katze in den Schwanz.
00:59:24: Eigentlich hast du die Tätigkeit.
00:59:26: Ja, eigentlich hast du die Tätigkeit nicht mehr.
00:59:28: Weil du sie der Kei abgegeben hast.
00:59:30: Gleichzeitig solltest du den Ausbildenden rein.
00:59:33: Was machst du jetzt?
00:59:34: Und da kommen wir Ende Jahr in ein Entwicklungsprozess also im Berufsentwickungsprozess wo es genau darum geht bei dem Informatiklehrer hinzuschauen ja wie sieht's aus was braucht noch?
00:59:46: Wie sieht die Zukunft aus?
00:59:47: wie sieht das Profil aus in fünf Jahren und so weiter?
00:59:52: Ja, die Berufsentwicklung ist gewünscht bei uns sogar dringend notwendig in der IT.
00:59:56: Es ist aber auch schwierig weil du steckst da teilweise schon in einen gewissen Formalismus drin in Sachzwängen und das meine ich nicht negativ sondern eine berufslähe soll eine gewisse Formalität haben.
01:00:12: sie ist ja auch etwas wert oder?
01:00:13: Sie führt zu einem anerkannten Abschluss Aber du kannst halt nicht alles total flexibel regulieren.
01:00:19: Das geht einfach nicht Und das führt halt dazu, dass wir doch irgendwann irgendwo hinschreiben müssen.
01:00:26: Was muss der Lähnende jetzt können nach diesen vier Jahren?
01:00:30: Und da geht es bei uns dann viel darum, das im Rahmen der Möglichkeiten so flexibel wie möglich zu gestalten.
01:00:37: Das ist so der Trick.
01:00:39: oder zum Beispiel haben wir bei uns in den IT-Berufen eine Handlungskompetenzorientierung.
01:00:49: Da geht es darum, dass sie nicht festschreiben was vermittelt man, sondern was kann der Lährende am Ende der Lehre?
01:00:56: Das ist etwas anderes.
01:00:57: Also nicht den Input, sondern einen Output beschreiben.
01:01:01: und das andere, was wir dann auch versuchen nehmen, ist das so generisch wie möglich zu beschreiben, also nicht zu sagen du machst mit PHP eine Code-Zeile für einen Webbrowser.
01:01:14: Am besten noch für Safari oder so.
01:01:18: alle Marken weglassen, genau sagen du programmierst einen Code für eine bla bla bla ist ja egal.
01:01:27: oder aber das sehr oft zu formulieren dass die Unternehmen auch in der Ausbildung möglichst viel Freiheit haben und trotzdem gewisse Grundfältigkeiten draußen stehen.
01:01:38: Das
01:01:39: ist in unserer Branche wirklich eine Herausforderung.
01:01:43: wie kriege ich die Flexibilität hin und trotzdem die Regulation?
01:01:48: Das ist schwierig,
01:01:51: das ist schwierig.
01:01:52: Also so eine Revision.
01:01:53: der Grundgedanke ist ja alle fünf Jahre wirklich gut.
01:01:59: Ist es auch so neutral oder prüfe ich mich da selbst?
01:02:07: Ich weiß nicht ob du die Frage verstehst.
01:02:08: also wenn ich mir jetzt selber überprüfen müsste bin ich gut genug oder bin ich schnell genug?
01:02:20: bin ich langsam genug gefahren mit dem Auto und ich sage, das prüfe ich selber mal in dem ich auf den Tachoschao.
01:02:27: Dann bin ich da vielleicht so ein bisschen großzügiger, fahre ich am Blitzer vorbei dann ist er sehr genau!
01:02:33: Und diese Revisionen?
01:02:38: Wie sind die von der Form her so dass sie auch diese Genauigkeit abbilden können?
01:02:47: Die sind klar... vorgegeben in der Schweiz, also vom Staatsekretariat für Bildung, Forschung und Innovation.
01:02:54: Also da hast du nicht groß Möglichkeiten.
01:02:57: Das ist dein Prozess in sechs Schritten.
01:03:00: denn wenn man eine Berufsentwicklung macht oder es ein Revisionsprozess durchläuft, dann läuft man immer diese sechs Schritte.
01:03:06: die sind genau geregelt.
01:03:08: Und zu deiner Frage da ist eben zu Beginn dieser fünf Jahres über Prüfung sagt man der, das deine Umfrage die mündet dann schon sind in einem Überprüfungsbericht und dort befragst du, oder nein, falsch es ist ja nicht befragst Du sondern da dort befragt man alle Player innerhalb dieses Lehrberufs.
01:03:30: Das heißt die Betriebe Berufswachschulen, die überbetrieblichen Kursanbiete, die Kantone als Regulator.
01:03:38: auch der Bund wird befragt und das mündert dann alles zusammen in einem Bericht aus all diesen Perspektiven.
01:03:45: Und das geht man dann durch.
01:03:48: Schaut, da gibt es dann so Eckwerte oder... Das muss ich jetzt auch nicht zum Detaillen klären, es wäre zu kompliziert aber so.
01:03:55: Zum Beispiel das pädagogische Modell ist ein Eckwert.
01:03:58: Oder Anzahl der Aufschultage, also Schultag im Allgemeinen Berufsmaturität und so weiter.
01:04:04: Das schaut man sehr genehmig schon mal an und sieht hat man hier Handlungsbedarf?
01:04:08: Ja nein!
01:04:08: Wie?
01:04:11: setzt dann so wie gewisse Eckpfeiler vor der Revision fest und sagt, wir müssen zum Beispiel an den Anzahlschultag etwas machen.
01:04:21: Also wir müssen bei den Handlungskompetenzen etwas tun.
01:04:25: oder vielleicht ganz extrem gedacht die Länge der Berufslähe stimmt nicht.
01:04:32: Man sagt ja nicht was und sagt einfach dort und dort haben wir Handlungsbedarf.
01:04:35: also wenn du ein Haus baust sagst okay wir haben fünf Stockwerke und ein Flachdach, einen Pool oder eine Garage.
01:04:43: Aber ich sage da nicht wie groß sind die Fenster?
01:04:45: Die Türen?
01:04:46: Welche Farbe ist es?
01:04:48: Das machst du dann später in Arbeitsgruppen und dort kommen alle relevanten Player dazu also Betriebeprime, Berufsschulvertreter, Betreter der übertrieblichen Kurse usw.
01:04:59: Und die entwickeln das dann und es gibt so Interaktionsprozesse.
01:05:02: Es wird dann immer wieder gereviewt und so weiter freigegeben Einigermaßen eine gewisse Objektivität sicherstellen.
01:05:13: Aber wahrscheinlich könnte man, wenn man auf beiden Augen blind wäre, das schon auch anders machen.
01:05:23: Sagt ich mal, wenn du eine sehr kleine Branche hast oder mit wenig Leib betrieben ... Wir haben ja Bechufe wie
01:05:30: Müller,
01:05:31: also der Kornmalt oder so viele Verhältnisse, da gibt es in der Schweiz fünf, drei keine Ahnung!
01:05:37: Oder da hast du meistens ein, zwei Betriebe oder das ist dann die Summe der Lebetrieb in einem ganzen Beruf.
01:05:42: Wenn wir sich denn absprechen... Na
01:05:46: ja,
01:05:47: bei uns ist es schwierig, weil wir haben achttausend informatikler Verhältnisse oder?
01:05:52: Das ist wahrscheinlich auf irgendwie sechs, sieben Tausend Lebetriebe verteilt, dass du unmöglich, dass diese absprechen.
01:06:00: Schwierig!
01:06:01: Aber Ja, es ist eine gewisse Objektivität da oder der Prozess sollte das auf sich stellen.
01:06:06: Aber wie jedes System und jeden Prozess ... Wahrscheinlich würdest du es auch umgehen können?
01:06:11: Angruhm ist es so, dass man nicht revidieren muss.
01:06:15: Du bist ja nicht gezwungen dazu!
01:06:17: Wenn der Überprüfungsgericht sagt alles sind happy dann war's das.
01:06:21: Dann kannst du sagen super weiter so bis in fünf Jahren.
01:06:25: Aber hast du ja gesagt, das ist wohl nicht der Fall.
01:06:28: Sondern man strebt nach dem Optimum und versucht so die Dinge, die einem wirklich auch ins Auge stechen raus zu filtern?
01:06:39: Ja eben bei uns sowieso in unserer Branche Ehe weil fünf Jahre das ist eine Ewigkeit.
01:06:47: Vor fünf Jahren gab es keine noch nicht also nicht so wie sie es heute gibt oder?
01:06:52: Also wenn man nur schaut was da passiert ist, das ist enorm.
01:06:56: Ja ich bin ja quasi der User.
01:06:59: und was da in den fünf Jahren jetzt geschehen ist also nicht nur im Bereich KI sondern auch die Anwendung, die man hier hat und ich kriege ja hier noch einen Bruchteil mit.
01:07:11: Das ist verrückt!
01:07:15: Wirklich auch Dinge, die mir die Arbeit erleichtern.
01:07:18: Also klar über die Qualität und den Abputter gibt es noch optimierungspotenzial bei gewissen Tools.
01:07:23: aber wenn ich sehr banal schaue oder Microsoft Co-Pilot oder man kann darüber streiten ob das jetzt etwas bringt gut ist oder nicht.
01:07:34: und über die qualität mag ich mich auch nicht auslassen.
01:07:37: Aber ein banales Beispiel Wenn du eine offene Datenablage hast zum Beispiel mit... Nein!
01:07:42: Ich mache einen konkreten Beispiel.
01:07:44: Sag mal, du hast ein großer Unternehmen, sagen wir so zehn, fünfzehntausend Leute, zwanzigtausend Meister auch nicht sein Konzern.
01:07:51: Da machen ganz viele Menschen Präsentationen mit Powerpoint wahrscheinlich jede zweite Dritte jeden fünften Tag weiß ich doch auch nicht und vermutlich wahrscheinlich auch ganz viele menschen immer zu denselben Themen.
01:08:05: wenn jetzt alle diese Präsensionen offen irgendwann auf einen Abbau gelegt oder das Tool das durchforsten kann Dann kannst du sagen, ich hätte gerne eine Präsentation zu diesem Thema.
01:08:14: Meiner Unternehmen gibt es das schon?
01:08:16: Da sagt er ja, da haben schon fünfhundert Leute etwas dazu geschrieben und ich möchte die das zusammen oder?
01:08:20: Das spart mir doch enorm viel Zeit, dass wenn ich das Leitz gestalten muss und wieder schauen muss, recherchieren wie sind die Zahlen, wo... Also das nützt uns auch etwas.
01:08:29: Wir werden produktiver dadurch.
01:08:33: Klar, die Qualität mangelt teilweise noch etwas aber dann kommen wir mit der Zeit und das wird besser werden.
01:08:44: Wieso soll ich die Zeit mit solchen mühsamen Aufgaben verschwenden, wenn ich anderes tun kann?
01:08:51: Und dann setzen wir uns hin und sagen unseren Lernenden, pass auf das musst du jetzt lernen.
01:08:57: Die denken sich oh Gott!
01:08:59: Wieso sollte ich jetzt lernen einen Fax zu schreiben?
01:09:02: Genau!
01:09:04: Das muss man schon sehr kritisch hinterfragen.
01:09:06: oder auch wahrscheinlich in fünf Jahren wer muss noch Paupäu bedienen können?
01:09:11: Das macht dann die K.I selber.
01:09:14: In meinem ersten Semester habe ich gelernt, wie man mit einem Karteikastensystem Recherche für Literatur macht.
01:09:24: Das ist ein sehr spannendes Beispiel.
01:09:29: Ich hatte letztendlich mit einer Fachhochschule zu tun und da ging es auch um das wissenschaftliche Arbeiten oder also die Literaturrecherche usw.
01:09:40: Und dort bin ich dann ein Professor geraten Und er hat mir gesagt, er macht das alles mit Kai Tusen.
01:09:44: Er sagt das auch seinen Studenten.
01:09:46: Schaut, es gibt diese und diese Tools die können das, dass und das.
01:09:50: Ihr müsst das einfach deklarieren.
01:09:52: aber er sagt auch, die Zeiten sind vorbei Bibliothek Bücher aus.
01:09:55: also ja wahrscheinlich teilweise musst du es schon noch Aber je mehr Dinge digitalisiert werden desto besser wird die Kai dort oder?
01:10:03: Ich meine jetzt keine Fleißaufgabe oder Literaturrecherche.
01:10:07: Die können wir Menschen niemals so gut bewältigen wie eine KI, weil sie viel schneller, viel umfassender recherchieren kann.
01:10:14: Und das hat dann einen massiven Einfluss darauf, wie man eine Bachelorarbeit oder eine Masterarbeit schreibt?
01:10:19: Weil eigentlich wäre die Recherche und die Methodik ja dann ein großen Teil davon, oder?
01:10:24: Das ist denn irgendwann mal weg!
01:10:26: Was machst du da an?
01:10:29: Ja dafür kommt der Umgang mit den kritischen Außenwärtsungen.
01:10:33: Ich
01:10:34: muss das jetzt beurteilen können.
01:10:36: was hat mir die KI gegeben Und ist das vielleicht völlig fehlerhaft oder geht es in eine ganz andere Richtung?
01:10:46: Das muss ich dann beurteilen.
01:10:47: Es ist eine neue Kompetenz, die wir uns aneignen müssen.
01:10:51: Ich glaube da müssten wir im System umdenken, da müssen wir andere Mittel finden.
01:10:55: und bei der Grundbildung haben wir auch immer das Thema... Wir haben so eine genannte IPR am Ende der Reihe, also bei den praktischen Arbeiten ist es seine individuelle Arbeit.
01:11:04: Die machen ein Projekt über zwei Wochen und das müssen sie dann dokumentieren am Schluss.
01:11:08: Und diese Dokumentation wird bewertet immer noch zu einem hohen Anteil.
01:11:13: ebenso Formale Kriterien Länge Schreibstil Kramatik bla bla bla.
01:11:18: Jetzt kommt natürlich das Thema auf.
01:11:19: viele machen das mit der Kai ja logisch geht schneller geht besser.
01:11:25: Ja was mache ich jetzt?
01:11:25: Ja die Lehne habe uns mit der Kei geschrieben Ja, ist die Realität.
01:11:29: Mache ich ja teilweise auch.
01:11:31: Müssen wir auch die Kriterien anpassen?
01:11:32: Aber wenn du jetzt steckst in einem System-Face, da kannst du nicht einfach die Kriteen enden, weil es ist ein formales Konstrukt oder?
01:11:41: So diese Spannungsfelder!
01:11:45: Also ich bin selber nach einer deutschen Hochschule und die reagieren da erstaunlich schnell jetzt drauf.
01:11:52: also sonst Neuerungen ganz schwierig.
01:11:55: Und jetzt genau müssen aber Hausarbeiten etc.
01:12:00: Muss man sich auch überlegen, wie viel Sinn machen manche Themen die man bisher abverlangt hat.
01:12:05: und ich finde das sehr toll weil die Hausarbeiten, die ich größtenteils korrigieren musste, hatten wenig Sinn gemacht.
01:12:14: Wenig bis gar keinen Sinn!
01:12:15: Ich bin froh dass wir davon wegkommen.
01:12:20: Ich glaube, dort nimmt uns das Tool auch eine mühsame Arbeit ab.
01:12:24: Eigentlich schreiben und recherchieren.
01:12:28: Das kritische Denken musste ja weiterhin hin.
01:12:31: Wenn dir ein Tool etwas ausspuckt, entfällt nicht damit.
01:12:37: Deshalb glaube ich auch, dass nicht die Qualität darunter leidet.
01:12:42: Man muss das Setting umstellen... Aber ich glaube ein wissenschaftlicher Diskurs ist ja auch eine Auseinandersetzung mit Fakten, mit Forschungsresultaten.
01:12:53: Mit Personen und Haltungen usw.
01:12:55: Und das geschieht ja weiterhin oder?
01:12:57: Ob da die Maschine mir die Literatur zusammenfasst spielt ja keine Rolle!
01:13:04: Du weißt es besser als ich.
01:13:05: aber wenn wirklich die Basis der Informationen stimmt auf die die KI zu kaufen kann dann wird es besser kleine Segmenten da reinfüllen und sagen so schnell wie es geht, ungefiltert.
01:13:21: Ich nehme die erste Version dann bekomme ich natürlich auch das was sich verdient.
01:13:27: Das ist ja auch das Problem teilweise in der breiten Öffentlichkeit.
01:13:30: oder für sie ist KI JGPD.
01:13:33: Und JGPT hat einen schwierigen Datenstand für das Training oder es nimmt grundsätzlich die Internet-Daten.
01:13:39: Und dass da natürlich nie alles absolut evident ist, ist ja klar!
01:13:44: Und deshalb musste ich auch schmunzeln.
01:13:46: dort in der Fachhochschule, da gibt es neue KI-Assistenten oder Tools die greifen ganz bewusst auf wissenschaftliche Daten.
01:13:54: Also die werden mit wissenschaftlichen Daten Literaturforschungsassistentaten trainiert und nur mit diesen.
01:13:59: Das ist dann schon sehr spannend, oder?
01:14:02: Ja.
01:14:02: Weil das spuckt ja dann ganz andere Resultate aus.
01:14:06: Das sind natürlich auch ganz andere
01:14:08: Daten.
01:14:08: Und vor allem sehr praktisch so mit Zitiervorschlägen alles kommt gleich mit voilà!
01:14:13: Copy-Paste, oder?
01:14:15: Musste mal etwas rumspielen und war dann schon erstaunt.
01:14:17: Ja ist noch spannend
01:14:21: ja.
01:14:21: Ja verrückt!
01:14:22: Ich wünsche mir also nach unserem Gespräch hier wirklich dass diese Dynamik auch so ein bisschen aufgegriffen wird.
01:14:30: Dass man sagt lasst uns da auch gerne.
01:14:32: wir haben den großen Vorteil das in der Schweiz in Österreich und in Deutschland Wir verstehen uns von der Sprache.
01:14:40: Also wir müssen nicht auf auf eine Trittsprache gehen, wir haben ein elisches System in Ausbildung.
01:14:49: und wenn wir diese Dynamik mitnehmen und auf das gute alte uns auch immer wieder besinnen.
01:14:57: Auf die Erfahrungen und dann aber die neuen Möglichkeiten Mit dieser Wirkung, also Effektivität da auch reinbringen werden die nächsten fünf Jahre richtig spannend.
01:15:13: Also dann,
01:15:16: da
01:15:16: ist der Druck drauf.
01:15:17: Und wenn wir uns halt, sag ich mal mit einer schlechten Datenlage zufrieden geben und ein bisschen GPD, der uns einen Arbeitsblatt macht, dann wird es halt durchschnittlich.
01:15:33: Gebe ich dir hundertprozentig recht?
01:15:35: Ja das ist so.
01:15:35: Und schlussendlich ist das ja wie bei einem auch eine Haltungsfrage oder man kann natürlich Widerstand leisten oder dagegen sein oder sich offen zeigen und damit auseinandersetzen.
01:15:47: Ja, mal der Gegensein ist sicherlich auch gut.
01:15:51: Aber wenn man dann weiter im Gespräch bleibt... Richtig, richtig gut!
01:15:59: Ich habe gerade auf die Uhr geschaut und wir sind schon wirklich lang dabei.
01:16:06: Und ich finde das immer noch toll, dass wir auf die agile Arbeitsweise da jetzt auch gekommen sind und richtig, richtig gut spannende Ansätze in die Ausbildung auch agiler werden zu lassen.
01:16:24: Also nicht auslöslich sondern einzelne Methoden finde ich prima.
01:16:30: Und ja... Ich würde zur Abschlussfrage kommen.
01:16:36: oder hast du zu unseren Themen noch irgendwo was wo wir zu schnell drüber gerastet?
01:16:44: Nein, für mich ist gut.
01:16:45: Super!
01:16:48: Weil meine Abschlussfrage, die ist wirklich kompliziert für viele Menschen und zwar wenn du regelmäßig Podcast hörst dann kommen ja immer diese Werbeeinblendungen und den Menschen sagen so tolles Müsli und ich habe gedacht Ich muss auch irgendwie Werbung machen Und ich würde aber gerne kostenlose Werbung mit sinnvollen Dingen.
01:17:13: Und deshalb meine Abschlussfrage gerne auch.
01:17:17: Wofür würdest du kostenfrei Werbung machen, weil du es so toll findest?
01:17:21: Also wir kommen ein bisschen weg von der Arbeit sondern was verwendest du vielleicht täglich und denkst wow super das kann dann Kaffee sein, das kann ein Buch sein, dass kann eine App sein Das können Schuhe sein.
01:17:38: Was ist diese eine Sache wo du sagst war es richtig, richtig gut.
01:17:50: Das ist wirklich eine schwierige Frage.
01:17:55: Ich habe mich gerade nicht zu einem Produkt an.
01:18:01: Kann auch eine Organisation sein?
01:18:03: Es kann was aus deinem Hobby sein?
01:18:08: Ja grundsätzlich hätte ich natürlich für die Berufslähwerbung gemacht.
01:18:11: Ja genau!
01:18:13: Also das zwei Gründen.
01:18:14: oder zum einen Eine Berufslehre hat diese Verbindung von der angewandten Praxis.
01:18:23: Man tut etwas, man lernt Bibliotätigkeit und die Forschung.
01:18:28: heute zeigt ja genau durch die CHI sind vor allem Ausbildungen und Jobs gefährdet, die sehr theoretisch sind.
01:18:35: Und das sind dann prima auch die ganzen Studiengänge und die Gymnasien weil da geht es prima um Lernentheorie.
01:18:42: Das Tool halt einfach auch sehr gut.
01:18:44: Ich sage nicht besser, aber ich sag auch sehrgut oder?
01:18:47: Vielleicht auch besser!
01:18:50: Und wenn dann Tools im Wissen also in den Wissensthemen besser werden, dann wird es dann eben an Schwieg für diese Jobs.
01:18:56: das ist einfach so.
01:18:57: Es gibt ja auch so Webseiten da kann man das ja so spielerisch mal prüfen wie Kai-Resistent ist mein Job und so bei allem Lehrendozenten Fachhochschule und Universitäten, da wird es dann sehr schnell schwierig.
01:19:13: Und deshalb wäre mein Slogan wirklich machte eine Berufslähe das ist Zukunftsweig-Krisenresistent Das vermittelt praktische Skills Lebensschulung.
01:19:24: also man lernte auch sehr viel im Umgang mit Menschen zwischenmenschlich Betriebliche.
01:19:28: Also ich glaube das wäre mein Werbeslogan weil Ich kann auch heute immer noch aus meiner Zeit in der Berufsllähe Also viel profitieren nicht, aber es gibt Dinge die habe ich da zum Aus gelernt.
01:19:43: Die mache ich heute noch so.
01:19:44: Das nehme ich immer noch mit Haltungsfragen, Vorgehensweisen Einstellungen und das hat mich geprägt durch das Leben durch, oder?
01:19:52: Es ist wirklich mehr als nur eine Berufslehre mit einem Abschluss.
01:19:56: Das ist vielmehr seine Lebensschule.
01:20:00: Ja, das hab' ich mir schon gedacht, dass du dafür so brennst... Und ich habe auch nicht zuviel versprochen!
01:20:06: Die Frage ist wirklich schwierig.
01:20:09: Aber wir haben immer irgendwas, wo wir sagen, das ist so richtig gut.
01:20:14: Was ich so ein bisschen rausgehört habe, die Werbung für diese Tools auch prüft doch mal wie sicher ist dein Job?
01:20:25: Also wie du hast gesagt, KI-Resistent ist dein job.
01:20:31: Das ist ja nicht total evident, dass diese Tools... das muss man schon auch sagen.
01:20:36: aber sie überprüfen aufgrund von gewissen Stichwörtern, zum Beispiel Webseite oder Jobbeschreibungen und sagen ja, statistisch ist das so.
01:20:46: Aber mir geht es mehr darum.
01:20:48: die Leute haben sich einfach auch etwas wachzukütteln und sagen, ich überprüfe mal so die Ansätze und die Haltung.
01:20:53: Oder wenn Leute sagen Ja ich habe auch noch in hundert Jahren einen Job.
01:20:57: weil ich Theoriebücher zusammenfasse denke ich ja Schwierig.
01:21:04: Ich glaube man muss den neuen schon auch kritisch begegnen, aber man darf sich nicht nur dagegen stellen.
01:21:10: Also man muss versuchen mitzuarbeiten.
01:21:15: Dann erkennt man auch die Chancen in Dingen wie Drohnen oder Dreidruck und so sind.
01:21:24: Sehr schön!
01:21:26: Vielen vielen lieben Dank.
01:21:27: ... wird mir die Folge, glaube ich auch noch mal anhören müssen.
01:21:33: Ja weil für mich, ich merke in meinem Kopf was viel... Du lächelst immer noch ganz fit von dem her.
01:21:42: Danke für deine Zeit, lieben!
01:21:44: Danke dir Marc, vielen Dank für die Einladung habe mich sehr gefreut.