OnTeamz // Der Ausbildungspodcast  Strukturen, Impulse & echte Gespräche

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Der Ausbildungspodcast

Transkript

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00:00:00: Du hörst heute den Ausbildungs-Podcast von On Teams.

00:00:03: Schnell dich an und viel Spaß damit!

00:00:10: Mein heutigen Gesprächspartner, den habe ich mir quasi so persönlich gewünscht weil ich auf sein

00:00:16: Podcast

00:00:17: aufmerksam geworden bin und von dem her also wir sprechen auf jeden Fall ein bisschen über das Podcast dann aber auch über Themen wie SAP Soldatsein bzw.

00:00:26: Offizierwerden Gewohnheiten Bücher Und zum ganz, zum Schluss geht es auch noch in die Smalltalk-Ecke.

00:00:34: Also wir beleuchten Martin Drossitz Übergänge, die er jetzt im Leben schon hatte und seine Sicht darauf.

00:00:43: Da ist für Azubis was dabei aber auch für alle Menschen, die irgendwie eine Ausbildung mitwirken weil wir ja hier auch ständig diese Übergange und Veränderungen haben.

00:00:54: Vielen lieben Dank lieber Martin für dieses klasse Gespräch!

00:00:59: Es ist ein kleines bisschen länger geworden, aber es lohnt sich jede Minute wie ich finde und wir starten rein ins Gespräch.

00:01:07: Wenn du einfach beim Hören mal so ein bisschen in die App reingehst und mal denkst auch gefällt mir gut hinterlasse ich mal fünf Sterne habe ich gar nichts dagegen.

00:01:17: ja das möchte ich am Anfang noch erwähnen.

00:01:20: und jetzt geht's aber wirklich los.

00:01:24: Ja, ich bin auf dich aufmerksam geworden über dein Podcast.

00:01:27: Und genau, zwei Hundert Bücher waren's?

00:01:32: Nee, hundert Büchern... ...hundert

00:01:33: Büchen in zweieinhalb Wochen, genau!

00:01:35: So rum, genau und muss sagen vielen lieben Dank weil ich immer wieder deine Zusammenfassung mir angehört habe

00:01:43: und

00:01:43: da dazu auf neue Ideen eine Ausbildung gekommen bin.

00:01:47: Nein,

00:01:49: sehr stark

00:01:50: Ja also ganz so ganze wir, weil deine bücher ja auch nichts mit ausbildung per se zu tun haben.

00:01:57: Ja

00:01:58: genau in der regel geht es ja um eher das thema persönlicher weiterentwicklung persönliche entwicklung wobei das natürlich trotzdem ja auch irgendwie ausstrahlt auf unterschiedlichste lebensbereiche.

00:02:08: für mich ist auf jeden fall schön zu hören dass was bei dir macht und zu einer Umsetzung kommt.

00:02:13: Das ist auf jeden Fall ja auch ein Feedback, das einem als Podcast eher selten präsentiert wird.

00:02:18: von daher ... Dankeschön!

00:02:19: Schon mal vorab dass ich einen sensationeller Einstieg lieber mag.

00:02:23: Genau.

00:02:23: aber meine Anfangsfrage ist wie bist du auf diesen Podcast gekommen?

00:02:26: Also es gibt ja viel so.

00:02:28: Ich präsente Bücher und so Aber du bist jetzt nicht Journalist Du hast ja nichts mit Büchern per se zu tun sondern kommst aus drei vier anderen Ecken.

00:02:38: Wie bist du da draufgekommen?

00:02:41: Also lesen ist auf jeden Fall schon immer, ich behaupte jetzt mal Bestandteil meiner Identität.

00:02:46: Das heißt, ich lese schon immer viel und setze mich auch gerne mit persönlicher Weiterentwicklung auseinander.

00:02:52: einerseits weil ich eine persönliche Neugier diesbezüglich habe aber auch in der Vergangenheit natürlich Learnings dann auch im unternehmerischen und beruflichen Kontext einsetzen konnte.

00:03:02: Und in der vergangenheit war es halt so, ich kam aus einer beruflichem Phase, in der In der Lage war ganz viele Learnings, die ich aus Büchern ziehe.

00:03:10: Dass ich sie auch sofort umsetzen konnte, dass ich sofort weitergeben konnte, das in Meetings-, Filmskräfteschulungen mit Habe einfließen lassen können und dem Moment wenn ich etwas leere setze es ja voraus, dass sich mich intensiv damit auseinandersetze.

00:03:22: Das heißt, damit festigt sich auch ganz viel von dem was ich gelesen hatte Und weil ich mich dann aber im beruflichen Umschwung in einer Neuorientierung befand ist dieser Parameter des Weitergebens einfach weggefallen.

00:03:34: Ich habe festgestellt, ich hab weiterhin gelesen gleichzeitig gemerkt, ich kann irgendwie das nicht mehr so greifen.

00:03:41: Es verflüchtigt sich das Wissen und da brauchte für mich ein Format wo es darum ging meine eigenen Learnings einfach zu konservieren.

00:03:47: Deswegen hatte ich angefangen einfach nur für mich ursprünglich... ...so einen One-Shot Video aufzunehmen mit meinen Top drei Learnings aus einem Buch Und ich hatte das ursprünge dann bei YouTube hochgeladen und dann meinten irgendwelche Hörer sehr ... Beobachter.

00:04:02: Ey, lad das doch mal hoch,... ... mach doch mal ne Tonsprut raus... und so hat sich das dann sukzessive entwickelt.

00:04:07: Und ursprünglich war auch geplant, dass ich einfach... ...hundert Bücher in hundert Wochen mache.

00:04:11: Das war dann doch sehr ambitioniert, aber dann durfte ich denn den Turnus... ...dann irgendwann nochmal verändern.

00:04:15: Aber mittlerweile bin ich ja in den neunziger Büchern angekommen.

00:04:19: Ja.

00:04:19: Und dementsprechend habe ich da jetzt über neunzig Bücher für mich gelesen,... ...für mich konserviert und wenn natürlich an jemand anderes noch was rausziehen kann umso schöner?

00:04:30: Also da, das Feedback total und es ist auch cool.

00:04:35: Viele fassen das thematisch so zusammen aber deine Top drei sind immer so die haben Leben.

00:04:43: also nicht nur so James Clear sagt eins zwei drei sondern der ist einfach so dieses Leben dann auch mit drin Gut konserviert.

00:04:55: Dankeschön und auch um das nochmal zu darstreichen, dass was ich da teile sagt auch viel mehr über mich als über das Buch selbst.

00:05:02: also eigentlich ist es fast eher eine Dokumentation meiner eigenen Reise als dass es jetzt wirklich das Blink ist.

00:05:08: Also das ist kein Format was sich eignet für Leute die keine Lust haben auf lesen aber es geht eher so um die Reflexion und Auseinandersetzung mit einem selbst.

00:05:15: Ja natürlich, das strahlt auch raus.

00:05:18: Das hat mich dann ja auch interessiert und dann habe ich gedacht wenn Martin da mal drüber zu pratschen wäre er cool.

00:05:25: Dann nutzen wir es doch in Form von einem Podcast.

00:05:27: und als ich dann noch bei LinkedIn gesehen hab dass du mal bei Y-Tours bei der Bundeswehr warst.

00:05:35: Da kann auf jeden Fall was zur Thema Ausbildung sagen

00:05:38: Sieht.

00:05:38: ganz gewiss.

00:05:39: Ja, durchaus!

00:05:40: Also ein paar Erfahrungswerte habe ich auf jeden Fall mit im Köcher.

00:05:43: und ja danke für die Einladung.

00:05:44: schön dass es klappt und was für einen wilder Weg der uns da zusammengeführt hat freut mich.

00:05:48: Danke.

00:05:49: Das haben wir alle irgendwie gelernt zu Corona-Zeiten her das man über Zoom sich zusammenschalten kann.

00:05:56: Und ja davor war das bei mir nicht auf dem Schirm.

00:06:02: Ja, ich würde gerne genauso bei der Bundeswehr irgendwie auch einsteigen.

00:06:07: War das schon ein Schulplan sozusagen?

00:06:09: Ich gehe zur Bundeswehr.

00:06:13: Von dem Plan zu sprechen, das wäre tatsächlich ein bisschen zu viel des Guten.

00:06:17: Meine persönliche Wahrnehmung ist eher, dass ich eher planlos war am Ende der Schulzeit und ich bin zumindest noch so alt, dass sich auch noch zu einem Grundwertdienst eingezogen wurde.

00:06:27: Das war also nicht die freiwillige Entscheidung unbedingt sondern es für mich irgendwie eine gewisse Selbstverständlichkeit auch, weil ich hatte schon Interesse daran.

00:06:36: Ich hatte jetzt keine Aversion gegen Bundeswehr und dementsprechend war für mich klar, ey, ich mach das!

00:06:43: Lass es mal auf mich zukommen und habe dann aus meinem Grundwehrdienst heraus die Tätigkeit lieben gelernt oder liebengelernt, hab mich dann auch für die Offiziellaufbahn beworben und entsprechen dann auch die offiziellaufbahn eingeschlagen.

00:06:57: Und so war ich drin viele Jahre in der Panzer-Generiatruppe als Offizier mit den entsprechenden Stationen.

00:07:04: Da macht man erstmal so drei, vier Jahre Offizie-Ausbildung und dann bin ich nach Hamburg gezogen zum Studium.

00:07:10: da gibt es ja die Universität der Bundeswehr an der ich Bildungs- und Erziehungswissenschaften studiert hatte.

00:07:16: Da habe ich dann aber auch wieder einen kleinen beruflichen Schiff vorgenommen und bin dann nach der Uni gar nicht mehr in die Truppe zurück, sondern hab mich dann schon in Hamburg zivil umgeschaut.

00:07:29: Und auch schon zivil festgesetzt so dass sich dann auch die Bundeswehr während des Studiums verlassen hatte um dann zivil meinen beruflichem Wertegang weiter fortzuführen.

00:07:41: also das war mein Weg hin und auch dann entsprechend wieder raus.

00:07:50: Das war etwas anspruchsvoller, da kann man durchaus sagen.

00:07:53: Es gibt ja meins als nach zwei plausible Möglichkeiten.

00:07:58: die Bundeswehr zu verlassen ist immer vor Vertragsende.

00:08:01: das war es ja letztendlich.

00:08:02: und da gibt's einmal die Möglichkeit so sagen man is krank und man ist dann entsprechend körperlich oder mental nicht geeignet.

00:08:10: oder Plan B man verweigert den Kriegsdienst.

00:08:15: Und ich wollte jetzt nicht mich irgendwie krank stellen und nachhingehen, sondern ich habe da mit relativ offenen Karten auch gespielt.

00:08:24: Mit meinem Vorgesetzten und gesagt, dass ich in der Bundeswehr keine berufliche Zukunft sehe, dahin gehen, dass sich zum Beispiel Berufssoldat werden möchte.

00:08:31: Man ist ja für zwölf Jahre verpflichtet.

00:08:34: Wie nach fünf, sechs Jahren war für mich schon klar, das ist nichts was ich bis zum Lebensende machen möchte.

00:08:38: ... habe ich das dann relativ frühzeitig für mich erkannt, ... ... hab das offen und klar kommuniziert.

00:08:45: Und dann haben wir schon relativ schnell festgestellt, dass da ... ... ja zwischen diesen beiden Optionen krank feiern... ... oder sich halt Außenmuster anlassen ... ... und Kriegsdienstverweigerung ... ... hat das da jetzt irgendwo man sich entscheiden darf?

00:08:56: Und da war für mich der KTV-Kriegsdießverweigungsantrag tatsächlich der sauberere Cut!

00:09:02: Das war auch der Weg den ich gegangen bin, das dauert natürlich eine Weile, man darf umfassend argumentieren, warum man jetzt nach drei, vier, fünf Jahren auch Schießausbildung und alles was dazugehört.

00:09:14: Schießlehrerhandwaffen dann auf einmal sagt ich sehe mich nicht mehr in der Lage eine Waffe an die Hand zu nehmen.

00:09:19: so das war natürlich etwas aufwendiger in Argumentation hat aber am Ende dazu beigetragen und dazu geführt dass man diese Argumentations gefolgt ist und ich dann auch tatsächlich Bundeswehr verlassen durfte.

00:09:30: Und dann war das für mich ein sauberer Cut.

00:09:32: Ich habe natürlich auch Ausbildungskosten zurückzahlen dürfen und dann war es für mich aber irgendwie ein Deal, wo ich sage hey dass ist für alle beteiligt und der ehrlichste Weg.

00:09:43: und so bin ich gegangen.

00:09:46: Okay ja trotzdem was waren sechs Jahre?

00:09:49: Ja ungefähr sechs Jahre und jetzt rückblickend betrachtet vielleicht mit der Perspektive oder dem Blick.

00:09:55: wie habe ich diese Entscheidung getroffen?

00:09:58: die Entscheidung Bei der Bundeswehr als Offizier einzusteigen, habe ich ja getroffen mit ungefähr achtzehn neunzehn.

00:10:03: Also während des Grundwertdienstes und ich muss ganz ehrlich sagen heute rückbetrachtet fehlte mir mit neunzen auch die Weitsicht was da kommt und worauf ich mich einlasse.

00:10:14: also die Lebensrealität eines neunzinjährigen ist natürlich ganz anders als die eines zwanzig jährigen oder dreißigjährigen und Werte wie Familie oder abends irgendwie nach Hause kommen nicht immer wieder umziehen so das hatte noch nicht die Priorität.

00:10:30: Und diese Prioritäten haben sich aber im Laufe der Zeit verändert und ich habe festgestellt, dass meine sich verändernden oder klar werdenden Prioritäten gar nicht zu dem passen was ich mache.

00:10:38: Und dementsprechend hab' ich mich um entschieden, hat mir erlaubt, mir eine neue Entscheidung zu treffen... ...und Rückbetracht hätte ich mit neunzehn hatte ich die Weidzeit nicht.

00:10:47: Ich habe gar nicht drüber nachgedacht, was diese Entscheidungen dieser Unterschrift jetzt für die nächsten dreizehn Jahre bedeutet und wie relevant auch diese dreizehn Jahre sind mit Familiengründung und alldem was so dazu gehört.

00:10:57: Ja das ist so In Nachbetracht jetzt schon auch so ein bisschen skurril, was man da eigentlich entscheidet in so jungen Jahren.

00:11:05: Ja mit so einem großen Zeitfenster.

00:11:08: also wo haben wir das noch?

00:11:10: Wenn ich irgendwo ein Studium privat mache oder in der Ausbildung gehe dann spreche ich von drei bis fünf Jahren, was ja auch schon wirklich großer Zeithorizont ist.

00:11:23: Und es soll ja durchaus auch Menschen und Personen geben, die sich tatsächlich entscheiden mit achtzehn-neunzehnten Brustsoldat zu werden.

00:11:30: Also die halt wirklich eine Entscheidung treffen für die nächsten dreißigvierzig Jahre das finde ich ja noch krasser und vielleicht aber auch nicht mehr ganz so up to date oder vielleicht nicht mehr gar so gesellschaftsfähig wie das vielleicht auch mal früher war

00:11:46: sicher ... T-Wissenschaften bei der Bundeswehr studiert.

00:11:50: Das habe ich auch noch nie gehört, also von den ganzen technischen Berufen

00:11:54: etc.,

00:11:55: wirtschaftlich hab' ich schon viel gehört und ist es dann auch irgendwie zum... für dich schon zum Einsatz gekommen in der Truppe?

00:12:04: Dass du's anwenden konntest oder quasi mit dem Studium war auch der Ausstieg?

00:12:10: Also mit dem studium war dann auch der ausstieg.

00:12:13: Bildungs- und Erziehungswissenschaften wird häufig zum Einsatz gebracht und häufig verknüpft mit der Funktion des Truppenführers.

00:12:21: Also ich war in einer Kampftruppe, Panzer-Generiertruppe.

00:12:23: das heißt Meine Verantwortung war es dann, je nachdem was für eine Einheit ich verantworte bis zu zweihundert Menschen in einer Kompanie oder halt über tausend Leute in der Battalion entsprechend zu führen.

00:12:34: Und dementsprechend liegt da der Fokus weniger auf dem technischen Mehr-auf-den-Führungsaspekten und dementsprechen findet man häufig bei Truppenführern oder auch bei Kampftruppen weil den Offizieren halt Studien im Bereich Sozialwissenschaften und deentsprechend war auch für mich dann Bildungs- und Erziehungswissenschaften relevant, weil es da die Möglichkeit gab... ... im Nebenfach noch Beratungstychologie zu studieren, dass mal etwas was mich auch per se einfach interessierte.

00:12:57: Ich war schon immer irgendwie ein Interesse daran mit Menschen... ...mit Kommunikation, mit Interaktion ausnahm zu setzen und von daher lag es nahe dann auch das Studium entsprechend zu wählen.

00:13:09: Ja da hat sich's so angebahnt heraus kristallisiert.

00:13:12: Ganz genau!

00:13:13: So ist es richtig.

00:13:15: Ach schön, okay.

00:13:17: Und dann was hatte ich so gereizt?

00:13:19: oder was war denn nach der Bundeswehr?

00:13:22: Oder während du noch bei der Bundeswehre warst... Was war das, was dich am meisten privat gereizte hat, das auch auszuführen beruflich?

00:13:33: Ja also was mir extrem geholfen hat erst einmal ist dass sich wirklich nochmal ganz viel über mich selbst lernen durfte.

00:13:41: Also die eigenen Grenzen körperlich und mental mal auszureizen, um mal darüber hinaus zu gehen das ist ja etwas was sonst dazu hat man selten die Gelegenheit und ich muss ganz ehrlich sagen Ich war als Schüler eher faul.

00:13:58: also ich habe halt einfach so in den Tag hinein gelebt.

00:14:00: Ich war in der Regel dann ab dem Nachmittagsunterricht irgendwann auch in der Schule hab das hinbekommen trotzdem irgendwie mit einer relativ entspannten, auf der linken Aussprache noch irgendwie so ein durchschnittlich gutes Abida hinzuzaubern.

00:14:15: Hab aber nie, war nie ambitioniert, war nicht so wirklich diszipliniert, hab viel gezockt, hab ja in die Tat hineingelebt und die Bundeswehr hat sehr stark dazu beigetragen dass ich was gelernt habe zum Thema Struktur zu Gewohnheiten, zu Disziplinen.

00:14:31: das tat mir extrem gut und ich zähre heute noch von ganz vielen Eigenschaften die mir da vermittelt wurden Und durfte gleichzeitig irgendwann feststellen, okay ich habe mir das angeeignet.

00:14:41: Ich bewege mich jetzt in diesem System relativ sicher, kompetent und was kommt jetzt?

00:14:47: What's

00:14:47: next?".

00:14:48: Da war dann aber die Perspektive auf sich der nächsten dreißigvierzig Jahre.

00:14:51: Die Entwicklung war mir zu starr.

00:14:53: Ich hab das Gefühl, ich kann mich hier nicht entfalten.

00:14:56: Egal wie intensiv man sich bemüht... Da gibt es vierzig-fünfzig andere in deiner Vergleichsgruppe, die auch irgendwie beurteilt werden und das ist nicht immer fair.

00:15:05: Und da wird mit sehr unterschiedlichem Einsatz gearbeitet... ...und trotzdem bekommt ihr das Gleiche!

00:15:12: Und bekommt die gleiche Wertschätzung, bekommen sie gleiche Gehalt?

00:15:15: Und dann habe ich gesagt, irgendwie passt das auch nicht so ganz zu dem ich mir das vorstelle.

00:15:21: Ja, und dann durfte ich wieder die nächste Entscheidung treffen und sage okay jetzt habe ich hier irgendwie gelernt.

00:15:26: Und hab das Gefühl, das kommt nicht mehr so viel oder es passt nicht mehr zu der Art und Weise wie ich mir das vorstelle.

00:15:32: Dann durfte mich dann wieder neu entscheiden um umentwickeln.

00:15:35: aber das war zumindest das was mich an diesem Job sehr gereizt hat.

00:15:39: Das wofür ich auch bis heute sehr dankbar bin.

00:15:41: Es ist auf jeden Fall ein ganz wichtig tragfähiges Fundament.

00:15:45: was da gelegt wurde ... bin der Überzeugung, dass mein Weg anders verlaufen wäre.

00:15:49: Bis heute, wenn ich die Erfahrung nicht gemacht

00:15:51: hätte.".

00:15:52: Ja, kannst du dich noch an deine Ager erinnern?

00:15:55: Kannst du beginnen?

00:15:56: Absolut!

00:15:57: Also... Ich glaube so diese Grundausbildung ist ja zumindest mit der prägenste ... ... Abschnitt auch der eigenen Erfahrung weil das natürlich ... ... zumindest erst mal durchaus eine Watschen ist, die man da ja so abbekommt.

00:16:09: also man hat irgendwie sein Abitur, ich habe dann noch zu Hause gewohnt zur Schulzeit wie hier irgendwie viele andere das ja auch machen.

00:16:15: Und dann wirst du da aus deinem heimeligen Kinderzimmer gerissen in einen Schlamm.

00:16:19: So, jetzt mal übertrieben und dann bist du drei Monate lang von Menschen angebrüllt... ...und musst irgendwelche Sachen machen, von denen du vorher keine Ahnung hattest.

00:16:26: Du hast dann gegrillt und wirst natürlich auch an deine Grenzen herangeführt.

00:16:30: Als ich dann noch mit der Entscheidung um die Ecke kam, offizierwerden zu wollen war natürlich auch der Fokus der Unteroffiziere und der Ausbilder natürlich nochmal etwas stärker weil natürlich die auch wussten möglicherweise ist Kollege hier irgendwie in ein paar Jahren mein Vorgesetzter, den schleif ich jetzt nochmal richtig schön.

00:16:47: Und dementsprechend war das sehr anspruchsvoll und ich durfte die Grundausbildung dann auch noch mal zweites Mal machen weil durch meine Bewerbung für die Offizielaufbahn ja dann auch nochmal verlängert wurde.

00:17:00: Ich habe da als Hauptgefreiter dann die Agger nochmal mitdurchlaufen so ganz bilschen Hilfsausbilder mäßig aber auch eher nochmal um schön einen reingedrückt zu bekommen.

00:17:11: Heute lache ich drüber.

00:17:12: Ich kann mich daran erinnern, dass sich auch in der Zeit... ...ich hab's verflucht teilweise.

00:17:16: Das war natürlich auch ganz schön hart!

00:17:19: Okay okay.

00:17:22: Aber du fragst so gezielt nach?

00:17:23: Also ich vermute, du hast auch irgendwie ne Bundeswehr Vergangenheit oder...?

00:17:27: Ja sicher.

00:17:29: Ja ok ok ok.

00:17:31: Ich bin eben auch in den Grundwertdienst.

00:17:35: also wir sind vielleicht ein ehlicher Jahrgang weil bei mir war das auch noch nicht so, dass man sich dafür freiwillig gemeldet hat.

00:17:45: Und ich hatte es immer auch gereizt.

00:17:46: Ich habe meine neuen Monate gemacht und wollte währenddessen austesten, ob mit allem irgendwie zwischen vier und zwölf Jahren dann auch

00:17:59: trägen können.

00:18:02: Nach der Grundausbildung nach der Agger habe ich mich dagegen entschieden Genau.

00:18:07: Und dann bin ich so ein bisschen in so einem Loch gefallen, aber wie du sagst... Also ich zähre auch immer noch ganz viel von vor allem diesen ersten drei Monaten.

00:18:17: Da habe ich wahnsinnig viel mitgenommen und hätte mir jetzt auch nicht vorstellen können, irgendwo Afghanistan war zu der Zeit das aktuelle Krisengebiet hätte ich mir nicht vorstellen könnten dort hinzufahren.

00:18:31: Ja, das geht mir auch ähnlich.

00:18:32: also auch gesagt heute auch als Papa von zwei Kindern sehe das Engagement insgesamt etwas kritischer.

00:18:40: Ich glaube, dass die Reflektionstiefe ich in den jungen Jahren noch nicht hatte allerdings jetzt wirklich die Vorstellung dort in Einsatz zu gehen.

00:18:48: und ja ich glaube unsere Zeiten decken sich da auch.

00:18:52: bei mir war Afghanistan da sehr akut und ich habe natürlich viele Kameraden ehemalige Kameraten die dann dort auch im Einsatz waren und das ist jetzt nichts was ich jetzt irgendwie vermisse dass das einem vorhin auch beigegangen ist, weil das wäre natürlich dann auch die Konsequenz gewesen früher oder später.

00:19:10: Wenn ich aus der Uni wieder zurückgekommen wäre, dann wäre das genau meine Realität gewesen und vielleicht wäre es damals noch okay gewesen, weil es gehört mir mit dazu.

00:19:19: am Ende ist es das wofür man ja auch ausgebildet wird.

00:19:21: wenn ich aber heute natürlich hinterfrage auch so die Notwendigkeit und die Relevanz und Auswirkungen solcher Einsätze Dann sehe ich es heute kritisch haben als ich das halt vor zehn, fünfzehn fast Fünfzehn Jahre gesehen hätte.

00:19:37: Total, ja das stimmt und dann blicke ich natürlich durch die Ausbildungsbrille und ich denke die Bundeswehr hat da viele gute Möglichkeiten aus Bildung zu durchzuführen.

00:19:55: Ohne Frage!

00:19:56: Da haben sie wirklich viel über die Jahre gut hinbekommen so dass man sich immer auch was abschauen kann.

00:20:06: Ja, und wenn ich da ganz kurz ergänzen darf.

00:20:08: Ich halte auch z.B.

00:20:11: ein Grundwehrdienst oder einen freiwilligen Dienst wirklich für eine gute Sache.

00:20:15: also man darf sich gerne entscheiden ob ich freiwillig im sozialen Sektor oder halt im militärischen Sektors mal Erfahrungen sammeln möchte glaube aber dass diese Erfahrung von Kameradschaft und auch dieser Kontrast auch ist.

00:20:27: einmal das dieser Bruch in diesen Lebensabschnitten sagen hey was auch ich bin jetzt auch wirklich kein Kind mehr Beantwortlich für mich, für mein Leben und für das was da kommt.

00:20:35: Ich glaube ich für diesen Bruch und für diesen Realisationsmoment ist meine Sache auch so ein Engagement extrem hilfreich Und wir beide können aus der Erfahrung sprechen dass es gut tut und ich wünsche vielen heute Dass sie diese Erfahrungen machen egal ob Sie das wie gesagt jetzt irgendwie in einem zivilen oder militärischen Bereich Machen und ich würde mir auch für meine Kinder selbst wünschen dass die diese erfahrung machen würden also positionieren, man muss jetzt unbedingt die Wehrpflicht wieder einführen.

00:21:02: Ich glaube aber dass dadurch auch irgendwie eine gewisse Prägung und eine gewissen Ausbildung der Gesellschaft auch tatsächlich fehlt.

00:21:11: Auch nicht nur jetzt wirklich in militärischen Fähigkeiten sondern auch was wenn es darum geht also die eigenen Leistungsfähigkeit mal tatsächlich kennenzulernen und auszutesten und aus zu reizen.

00:21:19: wie gesagt das da fehlt mir irgendwie ein vergleichbares Pendant in der heutigen Zeit.

00:21:32: Ja, ich habe auch von vielen gehört die genau über diese prägenden Monate beim Zivildienst gesprochen haben und ich hatte da wirklich zu große Angst irgendwo in ein Seniorenheim zu gehen oder ähnliches.

00:21:45: Das hat mich mehr beängstigt wie irgendwo eine Woche bald zu nächtigen und irgendwie über den Feuer meine Sachen warmzumachen.

00:22:01: Ja, kann ich nachempfinden.

00:22:02: Also der Entscheidungsbaum fühlte sich für mich dann auch leichter an genau aufgrund dessen was du gerade skizziert hast.

00:22:09: Okay und dann hast du ein bisschen das Thema Leadership da schon mitgenommen?

00:22:15: Für dich oder kam Führung erst später?

00:22:20: Die Offizieausbildung ist ja letztendlich die Hinleitung zu... ... Leadership, du wirst ja letztendlich als Führungskraft ausgebildet und wirst dir auch... ...als sehr junger Bursche dann auch relativ schnell in Führungsverantwortung gesteckt.

00:22:34: Also wenn ich oder im Moment, als ich an die Uni gekommen bin war ich ja schon vier Jahre in der Truppe und war dann auch schon Gruppenführer oder stellvertretender Zugführer was bedeutet das sich dann zehn respektive ungefähr dreißig, fünfunddreißig Personen schon in eine Verantwortung hatte?

00:22:50: Und es waren ja da nicht nur Rekruten sondern es waren dann auch Ausbilder, also Menschen die diesen Job ja auch schon irgendwie fünf zehn oder fünfzehn Jahre machen.

00:22:58: und dann sitzt du da auf einmal als zwanzig-einundzwanziger Bängel.

00:23:02: Und bis dort zumindest gemäß Dienstgrad erst mal vorgesetzter was natürlich nicht sofort heißt dass du als Führungskraft auch angenommen akzeptiert wirst.

00:23:10: das ist aber natürlich etwas was man lernt einerseits natürlich dann auch in der Theorie man ist auch an der Offizierschule hat auch wirklich theoretische Führungsausbildung.

00:23:18: Ganz viel kommt natürlich dann aber auch aus der Praxis, aus der Erfahrung die man halt sehr schnell macht.

00:23:25: Weil man dann auch ins kalte Wasser gestoßen wird was auch wieder dazu beiträgt dass die Lernkurve natürlich dann sehr steil ist.

00:23:31: also von daher ich finde das gut und war dementsprechend bis zur Uni schon mal gut ... durchaus ausgebildet.

00:23:38: Und natürlich jetzt durch das Studium selbst, kamen natürlich noch mal... ...ehr Feinerheiten hinzu wo es dann eher um die Methodik, die Daktik der Wissensverbittlung geht,... ...aber so wirklich die militärische Führungskompetenz, die lernt man dann tatsächlich... ...er in der Praxis also in der Truppe auf dem Weg dahin.

00:23:52: Und dann hast du die Bundeswehr verlassen.

00:23:54: und wie ging's denn genau weiter bei dir?

00:23:57: Ja ich habe Studien begleitend im Hamburg ein Trainee-Programm durchlaufen.

00:24:02: ... im Bereich der Vermögensverwaltung, also bei einer Beratungsfirma in Hamburg.

00:24:07: Und dort habe ich wie so ein Trading-Programm durchlaufen... ...in der Beratung und da habe ich mich dann auch nicht ganz doof angestellt,... ...bin dann relativ schnell dort auch aufgestiegen intern... ...auch in Richtung Teamleiter, also Team das waren vielleicht zwei, drei, vier Leute aber... ...so glaube ich eine gewisse Führungskompetenz und führungspflichten Fertigkeiten sind da schon erkannt

00:24:27: worden.".

00:24:29: Und das Team wurde dann parallel während meiner Studium schon immer größer und die Verantwortung stieg.

00:24:34: Und das zeitliche Investment stieg, sodass dann irgendwann auch mal so einen Kipppunkt bevorstand an dem ich mich entscheiden musste.

00:24:41: So wie geht es jetzt weiter?

00:24:42: Entscheide ich mich für eine militärische Karriere in einem militärischen Weg oder für den Zivilen?

00:24:48: und im Austausch mit der zivilen Möglichkeit ist mir dann auch in Aussicht gestellt worden, auch mitteigentümer der Unternehmung werden zu können also Mitgesellschaft da was natürlich auch ein gewisses Fauspfand ist, was da operiert wurde.

00:25:00: und dann konnte ich mich entscheiden.

00:25:02: Habt ihm entsprechend auch den militärischen Weg beendet und dem beruflichen Weg zivilwirtschaftlich... ... wird man sagen, dann fortgeführt und bin dann auch relativ schnell... ...auch tatsächlich Mitinhaber mit Gesellschafter dieser Vermögensverwaltungsfirma geworden.

00:25:21: Und durfte dann unternehmensintern auch ganz viel im Bereich Führungskräfteentwicklung... ...und Führungskräfterausbildung auch verantworten.

00:25:28: Also dann war ich natürlich durch eigenverantwortlich für meine Teamleiter,... ...und auch für die Teamleiters des Unternehmems.

00:25:34: Da habe ich eine Seminarre entwickelt und unternehmes intern auch Trainings gegeben.

00:25:37: Und teilweise haben natürlich auch Führungenskräften dann gekouched.

00:25:40: Das war natürlich ganz schön!

00:25:41: weil ich einerseits auf praktische Erfahrung aufbauen konnte von der Bundeswehr, aber auch natürlich durch das Studium viel theoretisches Einfließen lassen konnte und natürlich auch selber mich immer weitergebildet habe.

00:25:52: Und so war es dann trotzdem... Auch wenn das eigentlich so thematisch ein relativ großer Cut war, blieb es doch trotzdem irgendwie die Arbeit am und mit den Menschen.

00:26:00: Das ist ja etwas was mich bis heute weiterhin begleitet.

00:26:03: Von daher ist das vom Bruch gar nicht so groß wie manchmal es auf dem Papier dargestellt wird oder man antizipieren könnte.

00:26:11: Okay, weil ich hab das so gesehen und ich sehe da gar keinen Bruch.

00:26:15: Weil ich genau diesen Menschen da immer gesehen habe.

00:26:20: Aber klar ist es natürlich ein anderes Rahmen um das ganze Bild.

00:26:26: Absolut,

00:26:27: ganz genauso.

00:26:29: Das stimmt, das ist richtig.

00:26:31: Und dann?

00:26:32: Wann hat es mit der Vermögensverwaltung begonnen?

00:26:35: Wo sind wir da vom Jahr her ungefähr?

00:26:37: Da sind wir... Also die ersten Kontakte waren so, two thousand six, zwei tausend sieben.

00:26:41: Also während der Bundeswehrzeit, zwei Tausend acht war ich dann an der Uni und da nahm das dann so langsam Fahrt auf und Zwei Tausendszenen.

00:26:50: War dann so der Entscheidungspunkt okay?

00:26:52: Ich mache zivil weiter und ich glaube so Mitte Ende Zwei Tausend Elf ist dann dieser Break auch durchgeführt worden Und dann hat es nur ein zwei Jahre gedauert bis zur Gesellschafter Rolle und dann habe ich die Rolle ja ausgefüllt.

00:27:06: So bummel ich zehn Jahre, acht, neun, zehn Jahre.

00:27:09: Und also kurz vor Corona kann dann auch wieder so der nächste Break, wo ich sage, boah ... irgendwie merke ich es passt nicht mehr.

00:27:18: Auch hier wieder eine Diskrepanz zwischen meiner persönlichen Entwicklung und den Rahmenbedingungen, die mir durch die Arbeit gegeben wurden, sodass sich da auch wieder ... versucht habe, noch die Rahmenbedingungen zu verändern.

00:27:30: Dass ich sage irgendwie passt es und dann hab' ich aber doch eine innere Spannung verspürt gesagt irgendwie passt das nicht oder nicht mehr.

00:27:37: zudem was mir wichtig ist ... durfte erneuten Entscheidungen treffen und sagen, ich gebe mein gesellschaftter Anteil ab.

00:27:43: Das heißt, ich habe ihn dann die GmbH zurückverkauft... ...und hab dadurch natürlich mir auch ein bisschen Zeit erwirkt,... ...nochmal mir Gedanken zu machen wie es denn weitergehen darf mit meinem Leben.

00:27:52: Und war dann auch lange reisen, war dann wirklich mal eine Weile draußen,... ...dann kamen auch noch irgendwie zwei Kinder als meine Mama verstorben.

00:27:59: Also ganz viele, sagen wir mal Rahmenbedingung,... ...die einfach dazu beitragen seine eigenen Prioritäten nochmal neu zu ordnen.

00:28:05: Ja das ist jetzt so fünf Jahre her!

00:28:08: Ich bin weiterhin dem Training und Coaching auch treu geblieben.

00:28:10: Bin ja bis heute weiterhin selbstständiger Trainer und Coach, und darf auch hier wieder sagen es hätte nicht besser laufen können.

00:28:18: also ich bin sehr glücklich auch wieder hier mit der Entscheidung den Weg dieser Veränderung eingeschlagen zu haben.

00:28:24: Es hat sich irgendwie alles einmal gedreht um ein hundert achtzig Grad gefühlt in den letzten fünf Jahren ... auch wieder geil.

00:28:30: So, es hat sich auf jeden Fall gelohnt... ... auch da wieder eine mutige Entscheidung zu treffen und das ist der Punkt an dem ich jetzt mal heute stehe.

00:28:39: Cool!

00:28:40: Ja du hast es gerade gesagt so ja Vermögensverwaltung und dann nach zehn Jahren schon.

00:28:45: also zehn Jahre sind zehn Jahre.

00:28:48: Ja gut, das stimmt da so recht.

00:28:52: Das ist eigentlich kein schon.

00:28:53: ne?

00:28:53: Das sind nicht zehn Wochen oder zehn Monate sondern zehn Jahre ist schon ein Fund ... und nimmt man natürlich dann da auch mit, ne?

00:29:01: Also hat man einfach diese unterschiedlichen ... ... Branchen.

00:29:05: Ja.

00:29:06: Genau!

00:29:07: Und der Mensch bleibt weiterhin so die Konstante...

00:29:12: Ja das stimmt, das ist richtig.

00:29:14: Ja und ich ... ... mach wenn ich so nicht reflektiere.

00:29:18: natürlich während wir sprechen auch ... ... ich sag mal denke ich was ist das eigentlich für ein wilder Weg ?

00:29:21: Was für einen wilder Ritt?

00:29:22: Ja und trotzdem hat alles irgendwie seine Zeit, es hat alles seinen guten Grund und Ich finde, es gibt extrem gute Gründe die Entscheidung für etwas getroffen zu haben.

00:29:33: Und es gibt auch viele gute Grände dann diese Entscheidung neu zu überdenken und dann vielleicht zu revidieren sagen hey nein das war genau der richtige Weg für diese Lebensphase, für meine Prioritäten in dieser Lebensphase und ich darf anerkennen dass ich mich verändere dass diese Veränderung nicht mehr im Einklang und nicht mehr so intensiv in den Einklang zu bringen ist, wie es halt vielleicht vor zehn Jahren war.

00:29:56: Und das dann so eine Veränderungen auch ausgelebt werden darf.

00:29:59: Ich erlebe ja auch viel in meinem Umfeld.

00:30:04: Gibt es Menschen, die mich beobachten und sagen krass.

00:30:07: Ich bewundere gegebenenfalls da in der Entscheidung.

00:30:10: andererseits gibt's natürlich auch einige, die ich daran erinnern, dass sie selber gerne eigentlich Entscheidungen treffen wollen ist dann aber nicht machen ausgründen so.

00:30:18: Und das ist so.

00:30:19: irgendwie stehen wir wahrscheinlich alle in unserem Lebensweg immer wieder mal vor dem Punkt an dem wir feststellen, dass was wir machen nicht mehr zu dem passt wer wir sind.

00:30:29: Ja, ich möchte eigentlich eher Menschen dazu ermutigen dann das anzuerkennen und sich zu erlauben neue Entscheidungen zu treffen.

00:30:36: Weil ich zumindest die Wahrnehmung habe dass der größere Teil nicht den Mut aufbringt so eine Entscheidung zu treffen und dann in etwas festhängt wo man vielleicht noch irgendwie eine Resthoffnung hat, die dann aber auch über den nächsten zehn, zwanzig Jahre dann ausstirbt und irgendwann sagt man ja jetzt ist es zu spät.

00:30:51: Und das ganze Spiel ist schon wieder vorbei.

00:30:54: Das reflektiert geht mir so gerade vor meinem inneren Auge durch den Kopf und ich denke krass!

00:31:00: Also da gibt man gute Gründe dafür, gute Grände dagegen und ich glaube dass wenn man das wahrnehmen darf und entsprechend auch ausleben sollt.

00:31:08: Ja oft ist es dann aber ... mache, was denken die anderen?

00:31:14: Also du bist zum Beispiel ein Gesellschafter.

00:31:17: Und dann sagst du ich nicht als Gesellschafta daraus... ... dann hört man ja weniger auf sich,... ... sondern dann denkt man auch wer hängt da alles mit drin?

00:31:26: und wenn ich da rausgehe fährt dieses Schiff dann überhaupt weiter oder...

00:31:32: Ohne Frage!

00:31:34: Die Entscheidung habe ich natürlich nicht von heute auf morgen getroffen, sondern es ist natürlich einen Prozess den man durchläuft und ich würde sagen das dieser... Ent- Identifizierungsprozess mit der eigenen Unternehmung.

00:31:43: Das hat bestimmt zwei, drei Jahre gedauert und bis ich das dann auch so realisiert habe dass sich gesagt haben es geht jetzt hier auch nicht weiter und ja natürlich ist eine eigene Unternehnung ja auch ein gewisses eigenes Baby.

00:31:56: Natürlich war nicht alleine wir waren mehrere Gesellschaften.

00:31:58: die Verantwortung war da natürlich schon auf mehreren Schultern.

00:32:02: trotzdem war zu dem Zeitpunkt die Entscheidung neu also noch nie vorher in gesellschaft freiwillig gegangen.

00:32:07: Das heißt man wusste mal irgendwie war überhaupt gar nicht klar, wie es weitergeht.

00:32:11: Also wir haben uns dann auch gut einigen können und haben natürlich dann auch gangbare Wege gefunden und sind dann auch im Guten auseinander gegangen.

00:32:20: Nichtsdestotrotz hat das natürlich Reibung verursacht auf vielen, vielen Ebenen.

00:32:24: Und ja heute lächeln wieder bisschen drüber in dem Moment selbst.

00:32:28: War's natürlich auch durchaus ruppig, kann man sagen?

00:32:34: Natürlich!

00:32:35: Ja, aber ist doch schön.

00:32:38: Wenn da jemand auf dieses Bauchgefühl, wenn es auch noch so klein ist, dann mal hört und das dann auch verändert.

00:32:46: Ich hab ja hier viele Zuhörer, die da aus dem HR-Bereich kommen.

00:32:49: Die aus der Ausbildung kommen und die hängen da auch manchmal fest.

00:32:53: Die sagen dann auch jetzt habe ich das zwanzig Jahre gemacht und eigentlich wäre es an der Zeit irgendwo weiter zu ziehen.

00:33:00: Die sehen vielleicht schon den nächsten Weg aber gehen diesen Schritt halt nicht.

00:33:05: Das ist sicher schön auch mal zu hören dass es da mutige Menschen gibt.

00:33:13: Darf ich da noch Gedanken zuteilen?

00:33:16: Nein.

00:33:20: Ich muss jetzt auch los!

00:33:25: Die Beobachtung, die ich dann gemacht habe über die Jahre bei der Reflexion meiner eigenen Entwicklung und auch der Entwicklung meines beruflichen Wettegangs, dass ich überzeugend bin, dass wir in unserem Leben natürlich viele zentrale Fragen für uns irgendwann mal klären dürfen oder... Ich weiß nicht, ob es eine Antwort darauf gibt.

00:33:44: Es gibt so ein paar grundlegende Fragen die man sich immer wieder stellt.

00:33:47: Wer bin ich eigentlich?

00:33:48: Wohin gehe ich und mit wem?

00:33:50: Das ist übrigens auch der Buch oder der Titel eines Buches das mir sehr am Herzen liegt.

00:33:54: wer bin ich wohin gehe und mit Wehm?

00:33:56: Und ich finde an diesem Beispiel dass sich das ganz gut übertragen.

00:34:00: Ich habe in der Vergangenheit vor allen Dingen im jungen Jahren Die Frage wer binnig beantwortet mit wohin geh ich?

00:34:07: also?

00:34:07: ich habe die zweite frage sagen wir als antwort genommen für die erste frage.

00:34:13: also ich habe eigentlich die zweite frage beantwortet wer bin ich, hab ich mich übersprungen, wohin gehe ich?

00:34:19: ja ich bin offizier bei der bundeswehr und das ist meine identität.

00:34:21: Das bin ich das mache ich.

00:34:23: dann war ich in der vermögensverwaltung oder irgendwie gesellschaft da irgendwie alles total toll dass es bin ich... ...und habe dann aber irgendwann immer festgestellt das stürmt gar nicht das sind ja völlig unterschiedliche fragen und habe dann irgendwann geschneit Frage, wohin gehe ich?

00:34:38: Also was mache ich beruflich vorab durchaus geklärt werden darf oder man zumindest eine Richtung haben sollte für wer bin ich eigentlich.

00:34:45: Was ist mir wichtig, was sind meine Prioritäten?

00:34:47: und dann im zweiten Schritt mal zu überlegen wie könnte denn jetzt das, was mir wichtig ist, was vielleicht auch meine Tanzbereiche sind wo ich meine Kompetenzen habe Wie kann ich das in welchem Umfeld vielleicht auch bestmöglich ausspielen Und dass es mir über die ganzen Jahre Irgendwie, ich brauchte lange bis mir das klar wurde.

00:35:05: Vielleicht ist es für alle anderen die jetzt aus der Blase kommen, vielleicht ist das für die natürlich das täglich Brot.

00:35:11: aber für mich ist eine ganz klare Reihenfolge in der Beantwortung der Fragen wer bin ich?

00:35:15: Wohin gehe ich und mit wem?

00:35:16: Und ich empfehle zumindest auch jungen Zuhörern sich mit der Frage Wer bin ich eigentlich mal auseinander zu setzen um daraus Rückschlüsse zu ziehen.

00:35:23: Woher gehe ich denn?

00:35:24: Und nicht dieses wohin gehe Ich nicht dass mein Beruf irgendwann so stark und wirkmächtig meine Identität dadurch geprägt wird und dass ich nur noch das bin, was ich mache.

00:35:33: Weil dann fällt es mir auch schwer mich davon zu lösen.

00:35:37: Ja absolut ja.

00:35:38: das ist eine wichtige Reihenfolge definitiv.

00:35:40: und dann glaube ich auch, dass man so in fünf Jahresschritten das einfach auch wiederholen darf.

00:35:46: Ich hatte jetzt ein Buch im Urlaub dabei noch zu Studienzeiten gelesen habe und ich weiß es, weil ich mir Notizen reingemacht hab.

00:35:56: Und ich konnte keine dieser Gedankengänge, die ich da reingeschrieben habe, irgendwie ansatzweise noch folgen, weil das so fern war.

00:36:04: Absolut!

00:36:05: Hab mir aber ganz viel Neue wieder offenbart.

00:36:09: Das, was du aus einem Buch ziehst, sagt viel mehr über dich als über das Buch.

00:36:13: Wir sind mal wieder am Anfang und deswegen glaube ich auch, dass jedes Buch immer zum richtigen Augenblick genau zu dir kommt weil du wirst entsprechend der Brille die du aufhast dann immer genau in dem Moment dafür etwas finden.

00:36:26: Richtig!

00:36:27: Ja und da hat aber mein großer Gedanke nachher jetzt hat Martin schon die Bücher für sich so auseinander genommen gelesen und aufgearbeitet.

00:36:37: Wenn du jetzt mal so durch eine Ausbildungsbrille schauen würdest, fällt dir dann noch irgendeinen Kontext, irgendein Buch ein?

00:36:47: Das ist ein ganz interessanter Gedanke oder vielleicht auch nochmal anders.

00:36:51: Gewohnheiten sind ja auch ein großes Steckenpferd von dir?

00:36:56: Absolut!

00:36:59: Ist da irgendwas wo es klingelt?

00:37:02: Ja also da gibt es eine ganz klare Empfehlung und zwar gibt es einen Buch.

00:37:06: das nennt sich The One Thing Die eine Sache.

00:37:10: und jetzt wo ich sage, sehe ich sogar dass es bei dir hinten liegt auf dem Stapel.

00:37:17: Ich habe in den letzten fünf Jahren über einhundert Bücher gelesen zum Thema persönliche Weiterentwicklung und das wenn ich reduzieren darf auf eins oder müsste auf eins sag ich.

00:37:28: Das hat mich persönlich am meisten angesprochen.

00:37:33: Ursprünglich dachte ich, naja gut ist ja alles einfache.

00:37:34: Mach einfach eine Sache und bleib dran!

00:37:36: Das klingt ja erstmal so vermeintlicher, es ist ja logisch aber da steckt natürlich so viel drin und ich glaube das auch zum Thema Entscheidungen treffen.

00:37:45: Mutdesign hat auch dazu gehört zu neunundneinzig anderen Sachen halt nein zu sagen.

00:37:50: Und ich habe schon die Wahrnehmung dass wir heute in der Welt leben in der sehr viel möglich ist In der wir wahrscheinlich auch dazu neigen viel zu vergleichen und natürlich ist sowieso immer ... Wiese beim Nachbarn grüner als die eigene.

00:38:05: Und ich glaube, da gibt es viele, viele... Ja!

00:38:09: Da sage ich manchmal zu viele Möglichkeiten einfach, die einem dann sagen wir so die eigene Klarheit rauben.

00:38:15: und dieses Buch trägt zumindest dazu bei sich das nochmal bewusst zu werden dass auch für den oder zum eigenen Weg dazugehört auch ganz viel hineinzusagen zudem was halt nicht zu einem Pass.

00:38:26: Und ich glaube, dass es auch für einen jemanden der in der Ausbildung sich oder eine Selbstfindung steckt immer ganz essentieller Punkt ist.

00:38:36: Ja und das ist ja dann diese schwierige... Diese zwei Punkte die wir gerade hatten.

00:38:40: Ich muss prüfen, is' es noch meins?

00:38:43: Aber ich muss auch all-in sein und muss mich da total fokussieren.

00:38:50: Das ist glaub ich so diese Schwierigkeit weil ... seh ich auch so zu früh da wieder rausgehen.

00:38:56: Und dann sagen, ah nein, ne?

00:38:58: Ich bin... Da gibt's diese Scanner-Persönlichkeiten, kennst

00:39:02: du es?

00:39:02: Das hat mir jetzt nix, nee?

00:39:03: Modell!

00:39:04: Ja ist glaube ich irgendwie eine schöne Umschreibung für jemanden der sich auf nichts konzentrieren kann.

00:39:09: Ähm das heißt...

00:39:10: Okay ich hab' nicht, ich kann mich... Ich habe ein Bild vor Augen zumindest jetzt

00:39:13: ja.

00:39:14: Also in einer Woche bin ich total im Fitnessbereich und am nächsten meditiere ich und dann äh ist das wieder mein Thema und Ende vom Lied.

00:39:23: Ich kann irgendwie gar nichts richtig.

00:39:24: Kann aber sagen, das habe ich mal gemacht für drei Tage.

00:39:29: Das ist natürlich auch zu viel.

00:39:30: Aber jetzt wird es so gebauchpinseln mit... ...ich bin eine Scanner-Persönlichkeit!

00:39:38: Ja, es gibt ja viele Trendbegrifflichkeiten die irgendwie versuchen normale Verhaltensweisen irgendwie zu pathologisieren und ich hab schon das Gefühl dass da, dass wir da durchaus ein Trend sind Möchte da aber ganz gerne auch nochmal vielleicht ergänzen.

00:39:56: Auch nicht zu früh loszulassen, genau also es geht nicht darum opportunistisch natürlich jetzt irgendwie den nächsten Pferd hinterher zu rennen sondern es geht natürlich auch darum mal eine Entscheidung zu treffen für etwas gleichzeitig wieder Entscheidungen zu treffen gegen etwas und halt auch bei einer Sache zu bleiben auch wenn's mal weh tut Weil ich kann mir auch vorstellen, dass sehr häufig natürlich eine Abweichung ist zwischen dem was wir uns dann erhoffen und vorstellen und dem... ...was da tatsächlich kommt.

00:40:20: Und ich habe zum Beispiel mich selber sehr häufig gefragt, auch in der Rückbetrachtung... ...habe ich vielleicht einfach aufgegeben?

00:40:26: Also war ich vielleicht nicht hart genug, war ich nicht diszipliniert genug jetzt hier... ...general zu werden oder auch in einer alten Kampagne jetzt General Manager so zu werden?

00:40:35: Das könnte ich mich ja auch hinterfragen!

00:40:38: Ich bin aber zu dem Punkt gekommen das es ein sehr großer Unterschied ist ob ich ... aufgeben oder loslassen.

00:40:44: Und ich habe am Anfang ... ... durchaus auch natürlich vom Umfeld und auch von ehemaligen Mitstreitern, ... ... natürlich irgendwie auch mal die Frage, wo ich schon mehr ... ... was ist los?

00:40:54: Gibt es dir jetzt hierauf oder was?

00:40:56: Und das hat mich natürlich auch ein bisschen getroffen... ... weil der Überzeugung war dass ich in beiden Berufen all-in war,... ...dass ich alles gegeben habe, was möglich war... ...und hab halt dann gelernt mit der Zeit, dass ich tatsächlich ... einfach irgendwann auch losgelassen haben.

00:41:10: Es war kein Aufgeben, sondern Loslassen sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe und ich glaube das aber ja wir manchmal vielleicht auf die Neigung haben zu früh aufzugeben dass da manchmal vielleicht auch so der Biss fehlt auch wenn es mal etwas hart wird oder wenn's mal darum geht Widerstände zu überwinden, dass man dann halt nicht die Fitnesskornen wirft, sondern dass man einfach halt durchzieht.

00:41:29: und da zum Beispiel Bundeswehr Vergangenheit weiß man wie man das Gefühl hat Boah, ich kann nicht mehr.

00:41:35: Dann hat man dann locker noch sechzig Prozent im Köcher.

00:41:38: Wenn ich das aber natürlich nie gelernt oder nie erfahren habe, fällt es natürlich schwer so etwas zu addikulieren.

00:41:43: Richtig und was ist für dich denn der Unterschied zwischen aufgeben und loslassen wenn du es mal so einem zwölfjährigen erklären musstest?

00:41:55: Aufgeben ist glaube ich das Mangel der Ausschöpfe des eigenen Potenzials.

00:42:00: Das ist dann einfach die Entscheidung für den Weg des geringsten Widerstands.

00:42:04: Und ich glaube, loslassen ist die Einsicht alles an Potenzial abgerufen zu haben und zu verstehen dass es dann nicht weitergeht und das sie auch okay ist eine neue Entscheidung zu treffen.

00:42:16: So würde ich das jetzt mal aus dem Woche heraus beschreiben.

00:42:21: Hätte ich als Zwölfjähriger auf jeden Fall nachverziehen können.

00:42:24: Cool!

00:42:25: Sehr gut.

00:42:28: Also the one thing da bin Voll bei dir.

00:42:31: Der liebe Herr Keller, der hat ... ich weiß noch nicht ... war im Bücherladen, zieht das so raus und ich denke, wie kann man denn so viele Seiten über so ein Thema bitte schreiben?

00:42:44: Dann habe ich sie kurz reingeblättert und dann hat es mich total gecatcht.

00:42:47: auf der ersten Seite gibt's ja gleich noch dieses russische Sprichwort mit dem Wenn du zwei Hasen jagst, dann fängst du gleich.

00:42:54: Stimmt, ja.

00:42:56: Wow!

00:42:57: Ja allerdings

00:43:00: Ja,

00:43:01: also man glaubt ja zu wissen was drin steht und irgendwie wird man auch bestätigt.

00:43:05: aber es wird so stark angereichert finde ich auch irgendwie durch Grafiken durch Zitate.

00:43:09: Und durch Beispiele die irgendwie so nahbar und nachvollziehbar sind dass sich auch wirklich... Ich könnte jetzt gar nicht sagen was ist das eine was ich da rausgezogen habe.

00:43:18: Dieses gesamte Buch hat einfach so einen positiven Eindruck hinterlassen.

00:43:21: Das darf man auf jeden Fall gelesen haben.

00:43:25: Was wäre dann noch in deinem Top drei irgendwie drinnen für ein Buch?

00:43:33: Also, wer bin ich?

00:43:34: Wohin gehe ich und mit wem?

00:43:35: von Roche Bukai.

00:43:36: Wie gesagt das ist etwas was zumindest meine persönliche Entwicklungsreise sehr stark beeinflusst hat im positiven Sinne.

00:43:43: Und James Clear die Macht der Gewohnheiten oder ist es James Durek?

00:43:50: Zumindest, wie soll ich mich überlegen?

00:43:53: Die Macht der gewohnheiten glaube Hängt das da auch?

00:43:57: Liegt es da auch da, finde ich auch super stark.

00:44:00: Also das Verständnis dafür dass ja letztendlich und die Mikroentscheidungen, die wir jeden Moment treffen natürlich einen sehr großen Einfluss darauf nehmen wo wir halt unser Long Run rauskommen und dass wir aber sehr häufig natürlich ja auch kurzfristigen Erfolgen und Resultaten hinterher rennen uns danach sehnen und bei dem ganzen Hasel manchmal vergessen, dass sich das Spiel eigentlich unser Long Run entscheidet.

00:44:24: Und das ist zumindest etwas was ich da so rausgezogen habe.

00:44:26: und natürlich auch den positiven Einfluss von Gewohnheiten aktiver Entscheidungen zu treffen für die Dinge die man tut und für die die man halt nicht tut.

00:44:35: Was du es gelesen hast, James Clear?

00:44:37: Hast du irgendeine Gewohnheit eingeführt, die neu war?

00:44:43: Ich kann mich jetzt nicht ganz genau daran erinnern, ich bin aber ja wirklich ein Gewohnheitstier.

00:44:47: Also wenn man das fast aufmachen könnte man wahrscheinlich noch ein paar Tage sprechen, aber ich habe ganz zumindest ... Ich arbeite sehr viel mit Habit Tracker also ich hab hier an der Wand einen JahreshabitTracker, ich schreibe jeden Abend Journal da hake ich ab was ob ich das gemacht hat was mir wichtig ist.

00:45:05: dass ich eins dort eingeführt habe.

00:45:08: Ich bin aber fühlte mich zumindest noch mal bekräftigt in meinem Doing und kann zumindest auch bei den Gewohnheiten, die ich jetzt so in den letzten Jahren gestartet und wiederumendet habe, zumindest sagen das immer die konsistenteste Gewohnheit ist, mich abends hinzusetzen um mir die Frage zu stellen was sind die Top drei Aufgaben für den nächsten Tag?

00:45:25: Was ist wirklich wichtig für mich, dass das mein Satz nach ein Gamechanger ist und der klingt so profan, es klingt sich da jeden Abend hinzusetzen und sagen, was sind die wirklich kritischen top drei Aufgaben für den nächsten Tag?

00:45:39: Aber so einfach ist es gar nicht.

00:45:41: Weil's geht eher darum, die Dinge raus zu kristallisieren, die halt wirklich mich voranbringen.

00:45:46: Die Dinge neu kreieren, sie etwas anschieben.

00:45:47: Nicht das, was ich sowieso mache sondern was wirklich kritisch ist für mich auch im Vorankommen als Mensch oder auch als Unternehmer.

00:45:55: Ja, finde ich auch eine tolle Sache für eine Ausbildung egal ob jetzt... A zu B bin oder Ausbilder, in dem Bereich irgendwie.

00:46:04: Weil wir oft dann so als Autopilot durch den Tag fliegen und jetzt habe ich acht Stunden gearbeitet.

00:46:11: Man weiß aber gar nicht was man wirklich gerissen hat und dann plötzlich im Monat am fünfzehnten kommen diese ganzen wichtigen Aufgaben runtergeprügelt.

00:46:26: Absolut.

00:46:27: Aber also hier, Gewohnheiten ist bei mir noch auf meinem Notizsettel mit drauf.

00:46:33: Genau.

00:46:34: Ich hab hier fünf Sachen stehen und Gewohnheit ganz groß, weil ich auch ein Riesen-Fan von bin.

00:46:39: War das bei dir in der Schulzeit schon so?

00:46:41: Oder hat das irgendwie die

00:46:42: Bundeswehr

00:46:43: oder die weitere Entwicklung ... Wo kommt es her?

00:46:47: Gute Frage!

00:46:47: Ist wo es herkommt schwer jetzt an etwas auszumachen.

00:46:51: Ich kann aber auf jeden Fall sagen dass das völlig konträr ist zu dem wie ich edermal als Jugendlicher mal gelebt habe in den Tag.

00:46:58: Also, wenn heute alte Wegbegleiterinnen und Wegbeleitern nach Jahren mich irgendwie wieder treffen denken... Was ist los mit dir?

00:47:07: Wo ist denn der Party-machende Bängel da, der sich die Nächte um die Ohren zockt?

00:47:14: Ja und auf einmal fängst du hier an.

00:47:15: mit wann stehe ich auf, wann gehe ich ins Bett?

00:47:17: wie viele Liegestütze mache ich am Tag, hab' ich meditiert, hab', ich hab' die Journal geschrieben ... bin ich im kalorischen Defizit geblieben.

00:47:22: Alles was habe ich gelesen, ... ... hab' ich gleich wieder gespielt, alles was so... ... hab', ich Sport gemacht, all das steht in so einer Heppischweige gesagt, ... ..."Was ist los mit

00:47:28: dir?".

00:47:29: Ich glaube ja dass die Bundeswehr auf jeden Fall ... ... zumindest etwas in mir geweckt hat, ... ....was das Thema Disziplin angeht,... ...ich glaube daß ich auch durchaus eine Veranlagung dazu habe und das es mir hilft,... ...große Projekte, große Aufgaben herunterzubrechen auf kleine... Abhaagbare Arbeits- und Aufgabenpakete, das ist etwas was mir liegt.

00:47:49: Ich hake gerne ab ich habe gerne to do liste ich weiß gerne Was konkret zu tun ist um irgendwo hinzukommen?

00:47:56: Und mich motivieren auch große Bilder Big pictures vision boards nicht so sehr.

00:48:01: es gibt ja unterschiedliche auch wieder menschentypen und es gibt einfach Persönlichkeiten die benötigen halt immer Es sind mal so leuchttouren oder so einen Leitstern den sie sich dann tagtäglich angucken.

00:48:11: dann wissen wir ganz genau was zu tun is.

00:48:12: Mir hilft es, wenn ich einmal im Jahr, einmal in drei Jahren mir überlege wo ist der Leitstern und wie komme ich da hin?

00:48:17: Und jawoll, dann baue ich mir einen Plan.

00:48:19: Wenn ich breche den Plan so weit runter auf den Tag dass sich am Ende des Tages weiß okay wenn ich das ab hake, wenn Ich das gemacht habe weiss ich gehe ich in die richtige Richtung.

00:48:28: Auch natürlich so ein Persönlichkeitsding wahrscheinlich, auch abhängig vom Typus hat sich in den Jahren herausgeschält und ich bin immer bewusster drüber geworden.

00:48:38: Und ich hab natürlich dann über meine Erfolge eine Bestätigung erhalten für mich, dass es für mich so funktioniert.

00:48:45: Es gibt viele Menschen von denen weiß das ist auch für sie gut funktioniert.

00:48:49: Und es gibt wahrscheinlich genauso viele die sagen, das ist der absolute Graus.

00:48:52: für mich würde ich nie mitarbeiten können.

00:48:54: Das ist auch fair, da findet jeder wahrscheinlich seinen Weg.

00:48:57: Definitiv.

00:48:58: Jetzt hast du so in einem Nebensatz gesagt, ich brech die Sachen runter und mach da kleine Aufgaben draußen.

00:49:04: Aber das ist ja gar nicht so leicht!

00:49:06: Also...

00:49:08: Stimmt.

00:49:09: Wie machst Du das?

00:49:11: Da liegt die Kunst ja drin.

00:49:13: Da liegt Die Kunst.

00:49:14: also grundsätzlich für mich ist die Definition von einer Aufgabe dass es wirklich etwas ist was ich konkret messbar beobacht bar abhagbar erfasse.

00:49:25: Also wirklich einen konkreten Durchführbahnsschritt.

00:49:28: und häufig habe ich in der Vergangenheit Aufgaben zu generisch formuliert, zum Beispiel jetzt ein Kindergeburtstag organisieren.

00:49:36: Ein Kindergeburtstag zu organisieren ist keine Aufgabe.

00:49:38: das ist ein Projekt.

00:49:39: ja und die erste Aufgabe könnte es sein eine Location herauszusuchen, Oma zu fragen ob sie einen Salat oder Kartoffelsalat macht.

00:49:46: Zu überlegen was werden wir essen?

00:49:48: Also das sind ja wirklich konkret messbare Schritte und ich habe für mich irgendwann definiert alles was mehr als zwei Arbeitsschritte sind oder beinhaltet ist ein Projekt.

00:49:57: Und ich schreibe mir auf Monatsebene immer runter was sind die Projekte die ich alle zu erledigen habe?

00:50:02: und dann frage ich mich gleichzeitig was ist der erste kleine lausige Schritt?

00:50:06: und diesen ersten kleinen lausigen Schritt den trage ich mir auch ein In Outlook, ich habe da einfach meine To-Do Liste und da steht davor das Projekt.

00:50:13: Und dann steht neben dem Projekt automatisch immer was ist die nächste Aufgabe wird dann terminiert bis wann möchte sie erledigt haben... ...und dann ploppt es dann entsprechend an den Tag auf.

00:50:20: und am Tag vorher setze ich mich hin und überlege auch was ist jetzt wirklich wichtig oder nicht wichtig?

00:50:24: Ich glaube dieses herunterbrechen auf den ersten kleinen Schritt das ist etwas... was anspruchsvoll ist, als man das denkt.

00:50:32: Das ist etwas, was Menschen manchmal auch davor abhält große Aufgaben anzugehen weil das Projekt dann so groß wirkt dass ich lieber erst mal zehn kleine Dinge mache und dann führe ich mich gut Ich habe zehn kleine Dinger abgehakt aber das wirklich wichtige Thema bin nicht angegangen Weil es vielleicht so ein bisschen overwhelming überwältigend zu groß Wirkt.

00:50:51: wenn ich das aber herunterbreche auf wirklich den ersten durchführbaren abhaagbaren terminierbaren Schritt Dann ist man da mein Sassen nach schon relativ weit.

00:51:01: Und dann legt man los und dann kommt man ja manchmal sogar einfach in den Flow, wo man sagt, ey krass jetzt habe ich einen ersten Schritt gemacht, das mache ich einfach den zweiten, jetzt bin ich den dritten und dann hat man Aufgaben auf einmal erledigt, weil man sie startet.

00:51:12: Viele starten ja gar nicht, weil Sie noch durchdenken und da durfte ich auch zumindest lernen mich ein bisschen besser selber zu steuern.

00:51:21: Ja schön abwarten erstmal alles analysieren und dann zack ist eine halbes Jahr um.

00:51:26: Ganz genau, ja so ist es.

00:51:27: Ja ganz genau stimmt.

00:51:30: Dann kommt schon das nächste Projekt.

00:51:32: Okay verrückt.

00:51:34: Ja cool, deine Bücher ich spreche nur aus eigener Erfahrung.

00:51:42: Ich habe manchmal das Gefühl dass ich nur diese Mainstreambücher.

00:51:46: die kommen so zu mir James Clear den hat jeder irgendwie schon gehört.

00:51:51: aber Wo kriegst du so deine Inspiration für die Bücher, die du liest?

00:52:00: Ich lass mich da komplett treiben.

00:52:03: Das ist... Also ich lese wirklich die Büchern so wie sie mir in die Hände fallen, wie ich Bock drauf habe.

00:52:11: Ich hab einmal den Fehler gemacht und einen Auftragsbuch gelesen.

00:52:15: Und das war der größte Fehler.

00:52:16: Es war ein totales Scheißbuch.

00:52:19: Der hat einen guten Grund warum das keiner liess.

00:52:23: Das mache ich nie wieder.

00:52:28: Manchmal spricht mich einfach ein Buchtitel an, manchmal schlägt mir immer so einen Stumpf was vor, der Algorithmus kennt mich ganz gut, manchmal sehe ich bei Instagram irgendwas, manchmal seh ich irgendwo ein Buch rumlegen und ich kaufe Bücher auf Halde.

00:52:39: Ich habe hier mein Bücheregal jetzt in Sichtweite und da sind zwei Regalbretter nur Bücher... ist er mal noch lesen.

00:52:47: Und wenn ich wieder ein Buch durchgelesen habe, stell ich mich da vor und sage okay was spricht mich an?

00:52:51: Lass mich dann vom Gefühl leiten und dann schnapp' ich mir den Buch daraus.

00:52:55: Kann zumindest aber sagen das zum Beispiel auch so etwas wie in James Clear dass diese Bücher einen guten Grund gibt warum die so beliebt sind.

00:53:02: Das ist wirklich verrückt.

00:53:06: Plakativ gesprochen jeder afferschreibt heute ein Buch und es gibt so Unmengen an Bücher An Büchern, wo der Titel ist so catchy und es klingt alles gut.

00:53:17: Das holt mich überhaupt nicht ab!

00:53:19: Da liest man The One Thing, da liest du Bücher, die waren jahrelang in den Bestsellerseller-Listen... Und das hat wirklich einen sehr guten Grund.

00:53:29: Also mittlerweile bin ich eher ein Fan davon geworden diese Bücher zu lesen anstatt irgendwie vermeintlich auf das nächste Big Thing irgendwie zu stoßen weil die Erfahrung ist dass in fünf oder neun Prozent der Fälle passiert's nicht sondern häufig auch einfach Nicht geil.

00:53:44: Gibt einen Grund, warum die Leute es nicht lesen?

00:53:46: Ja, so kann man's auch sagen.

00:53:48: Richtig!

00:53:52: Aber du hast schon, ich muss gerade überlegen ... Ich habe dir

00:54:06: in Anfragen deiner Frage ehrlich gesagt jetzt nicht aufschnappen können weil sie ein bisschen abgehackt war.

00:54:10: Magst du das noch mal wiederholen bitte?

00:54:11: ...

00:54:15: von Büchern, die einfach schon jetzt so den Jack Lear

00:54:18: etc.,

00:54:19: die sind ja aus der Neuzeit.

00:54:22: Und was war denn?

00:54:25: Ja es gibt natürlich auch Epikur, Epiktet, Marc Aurel also die ganzen alten Stoika und viele andere griechische Urväter von Philosophie... ...und auch von Lebensführung.

00:54:38: Am Ende darf ich jetzt auch nach neunzighundert Bücheren so langsam feststellen,... Alterwein in neuen Schläuchen.

00:54:46: Er findet ja auch keiner, dass er rat neu.

00:54:48: Die Frage ist halt immer nur die Art und Weise der Aufbereitung so, dass sich damit was anfangen kann?

00:54:52: Und da gibt es einfach Autoren den das besser gelingt als anderen.

00:54:57: Da steht aber, ihr seid in achtzig Prozent der Fälle jetzt sehr plakativ gesprochen, auch wirklich nichts Neues drin.

00:55:01: Und irgendwie ist es alles zurückzuführen auf immer so die ähnlichen Grundprizipien, die natürlich dann anders einfach interpretiert werden oder anders transportiert werden.

00:55:08: Von daher glaube ich, Bislang mal beraten, auch so Primär-Literatur mal zu lesen.

00:55:14: Also auch mal einen Kalil Gibran oder Mark Aurel oder wen noch immer wo.

00:55:20: es ist natürlich dann in der Sprache etwas sperriger.

00:55:23: die Botschaft ist aber hinter Regel super und findest du auch in allen neuen Büchern wieder.

00:55:29: Und ja ich versuche da so ein gesundes Mix zu haben zwischen, das nennen sie jetzt mal Primär Literatur und dem was sich da halt in der Neuzeit so ein bisschen daraus ableitet.

00:55:40: Und wie machst du es mit der Verarbeitung von deinen Gedanken und Büchern?

00:55:45: Bist du ganz ... Mit Pen and Paper irgendwie unterwegs oder

00:55:49: hast du

00:55:50: parallel ein iPad, wo du rumkritztest.

00:55:53: Nee.

00:55:54: Absurd Old School!

00:55:55: Also lesen ist ja auch wieder so eine Schüsselgewohnheit.

00:55:59: also ich lese immer abends im Bett immer.

00:56:04: Also das ist für mich einfach in einer Art und Weise die ... Ja, wenn man einen positiven Einfluss hat auch auf einen Schlaf selbst.

00:56:10: Weil bedeutet ich gehe nicht ans Handy, ich datte nicht noch irgendwas rum sondern ich habe gedämmtes Licht und ich lese.

00:56:16: Ich merke dann auch wenn ich müde werde legst du zur Seite schlafen ein und während des Lesens mache ich mir einfach nur Eselsohren an Seiten auf denen was Geistreiches steht.

00:56:26: und in der Regel habe ich auch noch einen Stift wo ich mir die Textstille einfach nur markiere.

00:56:29: Und so entsteht natürlich über die Zeit einfach, ich sag mal ein Register von Seiten auf denen irgendwie was steht und dann setze ich mich am Ende eines Buches tatsächlich aktiv hin.

00:56:39: Blättert das alles noch einmal durch und lehst nochmal, okay ist jetzt wirklich auch geistreich oder es war nur in dem Moment halt irgendwie cool?

00:56:46: Und dann schreibe ich mir in der Regel vorne so ein kleines Register wie Stichpunkte ... die Seite dahinter.

00:56:53: und dann versuche ich auch aus den ... ... Learnings, und aus den Ahas, die ich da ... ... katalogisiert habe meine Top-Drei ... ... auszuwählen.

00:57:01: Und die verarbele ich dann in der Podcastepisode... ...und so wird dann eigentlich aus einem Buch irgendwann ein Podcast.

00:57:08: Bist du schon bei den hundert Büchern?

00:57:11: Ich bin jetzt gerade bei Episode ... ...einundneunzig.

00:57:15: Und ich habe wirklich die letzten ... ...ja, hundertachzig Wochen massiv durchgezogen und jetzt gerade tatsächlich aber in den letzten Wochen geht mir grad mal die Puste aus.

00:57:25: Das hat sich beruflich einfach sehr viel ergeben.

00:57:28: ... im positiven Sinne überschlagen, dass ich es erstmalig nicht ... ... hinbekommen habe.

00:57:33: Alle zwei Wochen eine Podcast-Episode zu veröffentlichen.

00:57:36: und jetzt ... ... erlaube ich mir aber auch diese Pause.

00:57:38: Ich hab gesagt okay das ist in Ordnung alles hat seinen guten Grund.

00:57:40: Ja im Juli geht's dann weiter mit Buch ... ... deinundneunzig neunzehntzweiundneutzig ... ... und da mache ich die Hundert noch voll.

00:57:45: und dann gucken wir mal... ... ob ich dann noch Bock habe auf lesen oder mal sehen?

00:57:49: Ich habe das noch nicht zu Ende gedacht ... ... aber natürlich ziehe ich das auf jeden Fall durch!

00:57:53: Okay cool ja manche produzieren ja auch schon vor und ... ... haben dann schon ihre hundert Bücher und... Ja.

00:58:01: Nee, das ist so wirklich ... ... wie es mir zufliegt und tatsächlich habe ich natürlich oft ... ... darüber nachgedacht und weiß dass es schlau wäre vorzuproduzieren.

00:58:12: Gleichzeitig aber passt es auch gar nicht so zu meinem Stil oder zu meiner Lebensführung da.

00:58:19: Lass mich treiben und versuche einfach alle zwei Wochen da das bestmögliche rauszuhauen.

00:58:24: Und die Bücher hast du schon?

00:58:25: Die jetzt noch folgen?

00:58:28: Die

00:58:28: liegen schon hier.

00:58:29: Also es gibt ein paar, ich habe jetzt so dreißigvierzig gelesene Bücher die noch nicht rezensiert haben.

00:58:34: das hat aber auch wieder seinen guten Grund.

00:58:35: Ich versuche eigentlich immer genau das Buch zu nehmen dass ich gerade gelesen habe.

00:58:40: Die Bücher, die ich jetzt gerade gelesen habe bieten sich aber auch nicht an.

00:58:43: Da ist jetzt irgendwie viel dabei.

00:58:46: also kommen einfach viele gute Gründete zusammen jetzt grade da mal ein bisschen zu basieren.

00:58:51: Aber grundsätzlich die Bücherschweben schon hier sind in der Regel auch schon angelesen oder gelesen und ja werden noch ein bisschen angereichert um das was dann noch im Regal steht.

00:59:01: Okay Martin Der Bücher Wurm ist, ne?

00:59:10: Und dann hab ich noch ein Podcast entdeckt wo du über Smalltalk sprichst.

00:59:15: Ja

00:59:16: auch wild!

00:59:18: Das kam tatsächlich aus meiner alten Tätigkeit in der Vermögensverwaltung.

00:59:23: da war irgendwie Smalltalk irgendwann so steckenpferd von mir weil... ... wir natürlich auch mit vielen jungen Menschen gearbeitet haben und die Wahrnehmung hatten, dass einfach so... ...die Fähigkeit der Kommunikation stetig nachließ.

00:59:36: Und so hatte ich mir dann irgendwann mit der Zeit einen Seminar, ... ... so ein zwei-Tage-Seminar Smalltalk mal ausgedacht was dann im Unternehmen... ... häufig geschult wurde.

00:59:45: Und so war ich dann irgendwann unternehmensintern, ... ... zum Smalltalk Papst ... ... ikonisiert worden.

00:59:52: Das ist jetzt aber auch wie gesagt schon zehn Jahre her... ... aber da war ich auf einmal an diesem Thema und ... ... ja irgendwann bin ich auch bei einem Podcast mal genau zu dem Thema eingeladen worden ... ... und darüber bist du jetzt gestolpert?

01:00:01: Ich habe es eigentlich fast schon verdrängt gehabt!

01:00:04: Jetzt holst du das hier wieder raus.

01:00:06: Aber ja, das war sehr lange ein Schulungsthema Unternehmungsintern was ... mich da begleitet hat.

01:00:15: Ja, weil das ist ja häufig auch das was man irgendwie den Azubis vorwirft die kommen in den Raum und dann können sie sich mit niemand unterhalten.

01:00:23: Das hast du dann erkannt?

01:00:25: Und es ist ja auch so, du kannst in der Vermögensberatung kannst du nicht zur Tür reinkommen dich hinsetzen und sagen jetzt zeigen Sie mal her ich habe da etwas vorbereitet.

01:00:35: Sonst ist es ja mehr als kalt

01:00:37: allerdings ganz genau Um vielleicht auch so das zentrale Learning, was mir gerade im Kopf fällt direkt mal zu teilen.

01:00:46: Das Ziel von Smalltalk ist es ja immer small talk eigentlich zu vermeiden weil wir dürfen nicht vergessen dass eigentlich Kein Mensch hat Bock auf Smalltalk.

01:00:54: Also keiner will jetzt einfach sich nur übers Wetter unterhalten und es gibt Situationen, von denen man weiß das Setting lässt dich mehr her oder gibt nicht mehr her weil wenn ich jetzt jemandem zwischen Tür und Angel treffe und ich weiß der sagt mir ich muss in drei Minuten in Termin da fange ich jetzt natürlich nicht an irgendwie mit dem in intensives Gespräch zu kommen aber grundsätzlich darf man sich zumindest Vorgun führen dass kein Mensch auf der Welt so wirklich Bock hat auf SmallTalk.

01:01:16: Das ist ja eigentlich immer so.

01:01:17: der Einstieg ... in weiterführende Thematiken.

01:01:19: Und ich glaube, dass man über gewisse Techniken, ... ... Frage-Techniken gut Aktives zuhören und so weiter,... ...dass man da auch relativ schnell... ...in den Deep Talk kommt.

01:01:26: Also eigentlich ist das Ziel von Smalltalk sich selbst abzuschaffen,... ...nämlich in den DeepTalk zu kommen.

01:01:30: Es ist aber halt die Eintrittstür.

01:01:32: Da hat keiner Bock drauf!

01:01:33: Wenn man mit diesem Bewusstsein irgendwie reingeht,... ...kann man sich zumindest vielleicht etwas einfacher... ...überwinden im Gespräch zu suchen... ...und dann durch ein paar charmante offene Fragen einfach.... ... auch in ein tieferes Gesprächsniveau, sagen wir einzutauchen.

01:01:49: Ja, ja, witzig!

01:01:50: Genau das habe ich mir in Notion auch notiert.

01:01:53: Ach geil, ja guck mal... Das heißt also du hast das Thema schon auch deiner anderen Stelle mal aufgegriffen oder als sehr relevant zumindest wahrgenommen?

01:02:04: Ich hab mal wirklich einen Buch auch drüber gelesen, weil so nicht mehr was es war.

01:02:10: aber thematisch ist es vom Smalltalk zum Big Talk und Genau und dann kam das wieder bei der Recherche, wie ich dich da gesehen habe.

01:02:19: Das ist ja ein interessantes Thema weil das eben auch immer bemängelt wird.

01:02:23: aber da wird auch nichts für getan und deshalb finde ich es ganz charmant zu sagen Es ist nun mal Bestandteil man muss es auch ein bisschen lernen Ja.

01:02:33: Und warum nicht dann ein zwei-Tage-Seminar draus gestalten und zu sagen, wie können wir da so einsteigen?

01:02:39: Man muss ja immer über das Wetter sprechen.

01:02:41: Bist du?

01:02:42: Ohne Frage!

01:02:43: Richtig

01:02:43: coole Möglichkeiten da irgendwie einzusteigen und sei es jetzt den Sport oder eine Urlaubszeit ist der ...

01:02:56: Ja am Ende geht's darum, wir sind mal durch vielleicht ein paar Fragen, Gemeinsamkeiten zu erkennen.

01:03:01: Also jemanden ein bisschen kommunikativ abzuklopfen und dann die kleinen Fettschen, die einem dann geliefert werden, aufzugreifen?

01:03:07: Und dann Schamanthal daraus einen Gespräch Einstieg halt zu wählen.

01:03:12: Wie du schon sagst eigentlich so aus diesem Smalltalk in den Big Talk zu kommen.

01:03:18: Ich habe auch die Wahrnehmung dass zumindest jetzt bei jüngeren Generationen generell natürlich auch die Kommunikation Kommunikationsfähigkeiten auch aufgrund von sich ändern der Welt und Technologie usw.

01:03:30: Ich glaube, das lässt sich nach.

01:03:32: Ich habe gestern folgterweise mit einem Kollegen gesprochen, der viele Trainies bei sich im Unternehmen ausbildet.

01:03:39: Irgendwie hat das Gefühl die müssen noch mal zu lernen wieder zu telefonieren zum Beispiel einfach mit jemanden zu kommunizieren ... am Telefon frei nicht vorbereitet, ne?

01:03:48: Also auch jetzt nicht mit irgendwie vorher schon... ... jetzt irgendwie ein Text und dann mit Chatty nochmal drüber überlegt.

01:03:52: So wie antworte ich jetzt schlauer, sondern halt einfach in einen eins zu eins Dialog zu kommen an einem Telefon vielleicht auch mit nem Fremden.

01:03:58: Und ich glaube da gibt es viele Ereignisse die für uns vielleicht vor vielen vielen Jahren... Da klingen wir ja schon so alte Leute!

01:04:07: Die für uns selbstverständlich waren, die aber heute gar nicht mehr so selbstverständig sind.

01:04:10: und obwohl Man besser weiß, nimmt man es trotzdem als selbstverständlich hin.

01:04:14: Dass jemand in der Lage sein muss irgendwie das zu können aber stimmt ja gar nicht.

01:04:18: Es gibt tatsächlich jetzt auch wieder Notwendigkeiten mal sowas wiederzulernen wie Smalltalk oder auch telefonieren und andere Sachen.

01:04:25: Ja wenn wir da so ein Trainee haben dann ist es halt an uns das dann auch so aufzustellen dass sie's können weil ich kann mich natürlich Jahr für Jahr drüber beschweren.

01:04:34: Jetzt könnt ihr nicht telefonieren Aber hey warum nicht denen genau das mal über ein zwei Tage beibringen.

01:04:41: Die sind ja dann auch stolz und happy, weil ich hatte einen Werkstattleiter, der hat mir erzählt da klingelt bei ihm in der Werkstatte so ein Telefon mit Schnur noch richtig an der Wand und dann gucken sich plötzlich zehn Art Subis um und alle haben die Angst in den Augen, man kann sie nicht darauf vorbereiten, weil das direkt eine Kommunikation ist.

01:05:04: Und wie geil wäre es, den diese Angst zu nehmen.

01:05:07: und dann sind die irgendwo anders.

01:05:09: Und sie gehen hin und nehmen ab und sagen Hallo Firma XY

01:05:13: ist so.

01:05:14: Ja

01:05:15: ja und ich erinnere mich an einen Satz, den ich im Rahmen dieses Seminars häufig wiederholt habe und das war jede Begegnung ist ein Geschenk also auch jede Begebnung Unterhaltung, auch als Geschenk zu sehen.

01:05:27: Auch wir haben ja vorher noch nie kommuniziert und unsere Unterhaltungen sind irgendwie geschenkt.

01:05:31: Wir werden irgendwas mit rausnehmen, beidseitig vielleicht jemanden, der uns zuhört wird was rausnehmen?

01:05:35: und hätten wir jetzt nicht beide... Wir sind bei der Selbstverständnis und sind so sehr lange klar, logisch.

01:05:40: unterhalten wir uns jetzt hier einfach mal ein bisschen.

01:05:42: Und gucken was kommt?

01:05:43: Hätten wir die Selbstverständnissen nicht würden wir ganz viel von dem was wir jetzt erlebt haben gar nicht oder gelernt haben vielleicht gar nicht rausziehen können.

01:05:49: So glaube ich auch dass ja wir an viele Möglichkeiten herantreten dürfen auch mal so einen Geschenk wahrzunehmen sich auch mal zu überwinden sagen Ich gucke mir das mal an wenn es mir nicht gefällt.

01:06:00: ich kann es immer noch sagen sorry ich gehe wieder weiter.

01:06:03: oder darf ich dir das tschüss anbieten was auch immer ... dass man halt wieder rausgeht, aber wenn ich das Geschenk nicht öffne weiß.

01:06:09: Vielleicht entwickeln sich aus Freundschaften, Geschäftsbeziehungen oder mehr also... Das fiel mir gerade nochmal ein.

01:06:17: Das lohnt sich häufig mal so einem Geschenkt aufzumachen.

01:06:20: Ja darf ich dir das Tschüss anbieten?

01:06:22: Der ist auch gut!

01:06:25: Und jetzt, ich habe bei LinkedIn eine Umfrage gemacht wegen dem Podcast.

01:06:29: Wen möchte ihr gerne hier haben?

01:06:30: Es war ganz klar und eindeutig alle wollen Arzobis hier haben die über ihre aktuelle Ausbildung sprechen.

01:06:38: Jetzt glaubst du aber nicht wie wahnsinnig schwer das ist dir an zu bekommen.

01:06:41: Bisher hatte ich einen ja und bin mit sieben anderen im Gespräch gewesen Und der eine sagt, oh ja vielleicht so im September.

01:06:50: Ja und das war aber schon im Mai.

01:06:57: Der eine muss sich erst mal nachfragen was die Firma dazu sagt?

01:07:00: Ja natürlich.

01:07:04: Aber da merke ich richtig dieser... weil wir sprechen hier auch live.

01:07:09: Ja natürlich stimmt.

01:07:14: Stimmt, habe ich so gar nicht mehr nachgedacht dabei.

01:07:15: Ist natürlich witzig dass du da tagtäglich ist ja mal letztendlich diese... ...Auswirkung in der Bohrmacht bist und ich... ...Bohrmachte das an anderer Stelle.

01:07:24: Ich darf regelmäßig für einen Konzern mehrere Trainings im Jahr liefern und da gibt es so ein Career-Starter-Programm.

01:07:32: Und da hab' ich immer die Career-Starters vor mir Jahr für Jahr und jetzt seit fünf, sechs Jahren also immer eine ganz spezielle Kohorte von... Teilnehmern, die jetzt gerade aus dem Studium kommen und der gerade in der Kampagne durchstarten.

01:07:47: Und allein den letzten fünf sechs Jahren merke ich auch tatsächlich selbst da eine Veränderung... ...in der Kommunikationsfähigkeit, Kommunikation Bereitschaft.

01:07:56: das findet in der Regel virtuell statt.

01:07:58: Da sich mal kurz vorzustellen was zu erzählen wird immer als größere Hürde wahrgenommen.

01:08:05: dann sind teilweise die Teilnehmer mittlerweile schon so drauf dass sie In so zwei, drei Tagen sind wir da auch einfach mal die Kamera ausmachen und dann auf einmal so ... Das hätte ich mich ... Auf die Idee wäre ich gar nicht gekommen.

01:08:15: Jemals in einer Ausbildung eine Kamera auszumachen.

01:08:20: Da sehe ich auf jeden Fall auch Veränderungen und kann mir vorstellen dass das sich natürlich auch bei dir widerspiegelt.

01:08:25: beim Versuch da ein kleines scheues Rehmal hier vor die Kamera zu bekommen oder ans Mikrofon?

01:08:31: Ja, werden wir schon hinkriegen.

01:08:35: Genau!

01:08:36: Aber spannende Punkte Ja, voll, voll verrückt.

01:08:41: Also ich hab meine fünf Punkte hier durch.

01:08:45: Würdest du sagen, ich habe irgendwas vergessen zu fragen?

01:08:47: Also gibt's vielleicht auch ... Was ja jetzt schon beim paar Podcasts, gab es irgendwie mal so die Idee, warum hat mich das eigentlich noch keiner gefragt?

01:09:02: Also, gab jetzt nichts, worauf ich spekuliert hätte, dass du es mich fragst was jetzt irgendwo so brodelt und sagt ey, wann macht er denn jetzt endlich das Fass auf.

01:09:13: Ich bin sehr dankbar für die Fragen und auch fürs Gespräch, wie es verlaufen ist.

01:09:19: Und ich bin auch dankbar, dass ich jetzt doch auch einige Erfahrungen teilen durfte und eine gemeine Einschätzung hinsichtlich dessen was wichtig ist und was nicht.

01:09:27: Und vor allen Dingen das Beantworten dieser drei Fragen verbinde ich wohin gehe mit wem?

01:09:31: in?

01:09:31: genau diese Reihenfolge.

01:09:34: Merke ich jetzt selber.

01:09:34: für mich ist zumindest ein Learning von dem ich hoffe ... dass einige aufschnappen und zum Anlass nehmen, auch noch mal selber zu reflektieren.

01:09:44: Ja, da werde ich auf jeden Fall nachgehen!

01:09:47: Meine Abschlussfrage ist ein bisschen spezieller... ...und zwar wird er in den Podcasts für Werbung gemacht.

01:09:54: Und ich will auch Werbung machen aber Werbung die quasi von dir kommt unbezahlte Werbung.

01:10:02: Also nicht, dass du jetzt irgendwie für einen Prillenputztuch Werbung machen musst.

01:10:07: Und deshalb ist die Frage immer Was is so gut in deinem Leben?

01:10:12: Das kann ein... Natürlich es kann Buch sein Es kann eine App sein, das kann eine Tütensobe sein Dass du dafür unbezahlt Werbungen machen würdest weil du sowieso jeden Tag oder regelmäßig in der Woche verwendest.

01:10:27: Ach du meine Güte!

01:10:30: Ja, ich habe mir auch schon überlegt ob es den Leuten davor so vorbereitend schick aber.

01:10:35: Ich mag diesen Moment wenn die Leute so schockiert gucken?

01:10:41: Ja und warum auch immer zeigt sich jetzt eigentlich eher dass ich Werbung machen möchte für jeden der das hört für sich selber.

01:10:52: Sich zu erlauben an sie selbst zu glauben war noch immer ich weiß nicht ist irgendwie absurd.

01:10:57: da eine Brücke zu schlagen ja aber ich möchte Werbung dafür machen, dass jeder mehr vertraut in sich und seine Fähigkeiten.

01:11:05: Und sich einfach unabhängiger macht von dem was außen an einen herangetragen wird.

01:11:11: Wenn ich jetzt höre das da die Zielgruppe Azubis und Menschen die vielleicht sich in einer beruflichen Orientierung befinden möchte ich einfach mal zurufen mach dein Ding weil du machst das ding ja für dich selbst nicht für andere.

01:11:24: Und ich glaube da, das wäre mir ein Andiegen eher so.

01:11:28: Ich sagte, dafür möchte ich werben für sich sein Ding zu machen und für sich einzustehen, sich seiner selbst bewusst zu sein und sich dann auch gegen Widerstände durchzusetzen und sich zu lösen von außen, von Stimmen, von Erwartungshaltung.

01:11:41: Ich weiß dass es superanspruchsvoll ist.

01:11:42: Das hat bei mir Jahre gedauert aber falls der eine oder andere da jetzt einfach nur zuhören sollte und überlegt mache ich's oder mache nicht.

01:11:51: Lösungen liegt meistens in der Regel schon in unserem Herzen parat.

01:11:54: mach es einfach mache.

01:11:56: Ich glaube auf jeden Fall an dich, wenn's kein anderer macht ich tust und wer dir gut dran getan dass auch du es tust.

01:12:03: Und ja das war jetzt Werbung für jeden einzelnen der dazu hört in einer Sache.

01:12:10: Schön schön die Haltung diese Just do it Haltung die kann man sich auf jeden Fall aneignen.

01:12:17: Und ich sehe es auch bei vielen Menschen, die nicht nur jung sind und in der Ausbildung sondern auch in diesem ganzen Konstrukt irgendwo bis Ruhestand oder weiter nach hinten.

01:12:29: wir kommen ja immer wieder an diesen Punkt wo

01:12:31: wir uns fragen müssen

01:12:33: mache ich's?

01:12:33: Oder mache ichs nicht?

01:12:35: Ja und ich bin auf jeden fall hasst du schon mitbekommen?

01:12:37: alle mitbekomme einfach recht davon mach es!

01:12:41: Es wird gut.

01:12:47: Das ist so ein klasse Schlusswort, wie ich finde.

01:12:49: Dachte

01:12:49: dich auch gerade?

01:12:50: Sehr cool!

01:12:52: Danke Martin für deine Zeit.

01:12:54: Ja danke Marc für die Einladung und ja alles Gute.