Der Ausbildungspodcast
00:00:00: Du hörst heute den Ausbildungs-Podcast von Roundteams.
00:00:03: Schnell dich an und viel Spaß
00:00:05: damit!
00:00:07: Ein
00:00:07: Gespräch, das es in sich hat,
00:00:09: Marian
00:00:10: Brill.
00:00:11: Boah ich weiß auch gar nicht wie ich ganz schnell unser Gespräch in dieser Stunde beschreiben soll weil er hat kandidiert als Bürgermeister.
00:00:19: Er hat einen Verlag.
00:00:21: Er bringt dazu also schülter dazu in eine Gastgeberrolle zu schlüpfen und wenn zwei Hundert Leute, also zwei Hunde Schüler auch wieder einfach mal die Menschen anrufen dass sie an die Schule kommen
00:00:35: um
00:00:36: ja ihre ihren Job vorzustellen.
00:00:38: Und das selbst machen alle gleichzeitig fantastische Ideen.
00:00:43: all solche Sachen haben wir besprochen und ich weiß gar nicht wie ich das so schnell zusammenfassen soll, deshalb starten wir einfach rein.
00:00:52: Marian noch mal vielen lieben Dank an der Stelle für die ganzen Ideen Einblicke etc.
00:00:58: und wir schießen rein.
00:01:00: let's
00:01:01: go!
00:01:03: Super ich habe mir überlegt was stelle ich dem Marian Was du alles und wie?
00:01:14: Und das ist alles voll interessant.
00:01:16: Aber ich glaube, ich verstehe es also für mich, für meinen roten Faden Marian.
00:01:21: Glaub' ich erst dann wenn's irgendwie von... Du bist vor der Schule und dann kam was als Erstes auf dich zu und was kam dann hinten ran.
00:01:32: Ja, von der Schule darf jetzt so anfangen!
00:01:35: Was bist du für ein Abschluss?
00:01:37: Zweitausend?
00:01:37: Äh
00:01:39: ja genau.
00:01:42: Ich habe meinen Abitur gemacht, das ist übrigens auch mein Hüster Bildungsabschluss.
00:01:46: Also ich hatte danach noch ein Studium angefangen erfolgreich abgebrochen.
00:01:52: dann hab' ich eine Texte Ausbildung gemacht die ist aber staatlich nicht anerkannt oder die einzigen die wir es anerkennen ist das Finanzamt gewesen.
00:02:00: also Werbetexter ist halt keine richtige Ausbildung und damit ist mein hüster bildungsab schluss das Abitura.
00:02:08: Meine höchste Berufs-, ja sozusagen genau Ja.
00:02:11: Werbetexter?
00:02:14: Jetzt heißt das ja, helf mir auf neu-deutsch...
00:02:23: Copywriter oder...?
00:02:24: Copywriter!
00:02:25: Genau ich war gerade bei Story.
00:02:27: Copywriter du bist ausgebildet ein Copywriter.
00:02:33: Okay okay
00:02:34: und damit ging dann eigentlich alles los.
00:02:37: Ich hatte an der Texaschmiede hieß die damals Der Name hat sich verändert von der Schule in Hamburg.
00:02:45: Da hab ich dann einen großen Namen auf den Werbeagenturen, das Handwerkzeug gelernt.
00:02:50: Das war wirklich sehr spannend und war denn halt auch einer der größten Werbeargenturen Deutschlands unterwegs.
00:02:56: Das ist BWDO.
00:02:58: Und zwar so ungefähr anderthalb Jahre und danach habe ich mich selbstständig gemacht.
00:03:02: Ja, zwei Tausendneuen mit neunundzwanzig Jahren.
00:03:08: Dann ging es los mit Guerilla Marketing was ja sehr wild ist.
00:03:11: Also man erzeugt Aufmerksamkeit für andere und versucht sozusagen mit schmalem Budget dann quasi Menschen auf neue Produkte oder Angebote aufmerksam zu machen.
00:03:26: Ja, aber das war schon der Startschuss für ELEV100?
00:03:37: Eigentlich genau das Gegenteil.
00:03:38: Es war eine unfassbar chaotische Zeit,
00:03:42: d.h.,
00:03:42: es ging darum kurzzeitig Politik und habe aber dieses Oschagen sozusagen nicht abgelegt, habe Dinge gemacht die mir Spaß gemacht haben.
00:03:55: als ich dann verstanden habe wie's funktioniert was langweilig habe ich was anderes gemacht.
00:03:59: Und das war ein sehr bewegte Jahres, es waren sehr interessante Jahre auf jeden Fall.
00:04:05: Immer Action immer, immer Action und als ELEV100 bin ich im Prinzip gekommen zu um zwei tausend siebzehn, zweitausend achtzehn herum.
00:04:15: Da hatte ich dann nämlich das erste Mal so das Gefühl Ich muss irgendwie...ich brauche irgendwie ein Organisations-Tool oder einen Management Also irgendwie ein eigenes Management-Programm, wo man sozusagen meine ganzen Ideen ordnen kann.
00:04:32: Das ging querfeld ein und irgendwann merkt man denn die Aufgaben sind so umfangreich und man kann das halt im Prinzip einfach gar nicht steuern.
00:04:41: Und ja wenn einem die Arbeit über den Kopf wächst und man nicht mehr weiß vorne und hinten und jeden Tag bunt und chaotisch dann muss da irgendwie Ordnung her.
00:04:52: und das war sozusagen eigentlich der Startschuss.
00:04:55: Ja, mich danach umzusehen.
00:04:58: Wie bekomme ich all das was ich mache in eine gute Bahn?
00:05:04: Und dann habe ich da tatsächlich so um die Sieben herum gewerkelt und immer mich selber natürlich halt auch ein Stück weit beobachtet und geguckt okay welche Aufgaben liegen jetzt an und wie bekomme Ich das hin dass sich das wieder urlbar machen kann.
00:05:20: ja also wenn jetzt im Projekt ansteht Dann habe ich sozusagen so eine Matrix, also eine Vorstellung.
00:05:27: Wie soll das Projekt aussehen?
00:05:29: Was ist mein Ziel?
00:05:30: Welche Ressourcen brauche ich dafür?
00:05:32: uns weiter und dementsprechend arbeite ich dann mehr oder weniger nach Schild und sagen.
00:05:39: Verrückt verrückt!
00:05:41: Also es sind ja viele verschiedene Punkte die dann auch bei LinkedIn aufpoppen und das gibt's manchmal beim Menschen.
00:05:49: hast das zusammen.
00:05:51: Ich habe das Gefühl gar nicht bei dir, bei dir sieht es alles so nach einem Guss aus ne?
00:05:56: Ich bin zwar ein bisschen kurz beim Thema Verlag, bin ich so ein bisschen gedanklich gestolpert aber dann hab' ich weiter geguckt und da macht's doch auch wieder Sinn!
00:06:08: Wie war die Anfangsphase und wie gründet man einen Verlag?
00:06:12: Ich hab schon viel gehört, aber das noch nicht...
00:06:14: Ja also das ist die Geschichte als ich.
00:06:19: Da muss ich tatsächlich noch ein bisschen weiter zurück.
00:06:22: Ich hatte mich beworben, um in der kleinen Stadt Glückstadt Bürgermeister zu werden also als Bürgermesserkandidat.
00:06:29: geworden bin es nicht aber ich hatte halt die Idee ja kommt das probiere ich mal aus eine interessante Zeit und ich habe immer so öffentliche Veranstaltungen und ich hab immer darauf hingewiesen dass der Name Glückszeit Das hat mich wirklich glücklich gemacht, da und zu wohnen an einem der schönsten Flecke der Stadt direkt am Hafen.
00:06:52: Und ich habe gesagt Mensch wir müssen irgendwie die Stadt bekannt machen.
00:06:55: Glückstadt!
00:06:55: Ich hatte vier Jahre zuvor, kannte ich die noch gar nicht.
00:07:00: Und war der Meinung hey das muss irgendwie bundesweit klargemacht werden.
00:07:05: Glückstatt was für eine tolle Startmarke kommt?
00:07:08: Die Leute müssen davon erfahren.
00:07:11: Dann hat es mit der Bürgermeisterkandidatur nicht geklappt.
00:07:14: Allerdings, zwei Jahre später wurde die Glücksstadt vierhundert Jahre alt und die Stadt ist tatsächlich vom dänischen König gegründet worden.
00:07:26: Und ich habe gedacht okay, ich möchte der Stadt ein Geburtstagsgeschenk machen und bin sozusagen achthundert Kilometer zu Fuß durch Deutschland marschiert.
00:07:37: Ich hab von meiner früheren Wettbewerberin also Amtierende Bürgermeisterin bin, habe ich mir einen Buch ergeholt mit ein paar Grußworten und bin wirklich von Stadt zu Stadt gezogen.
00:07:51: Und habe Bürgemeister dort in das Glückstädter-Glückwunschbuch eingefahren lassen.
00:07:57: Unterunter kam natürlich immer die Presse... Also klar, ich komme aus der Presse ja, aus der Schreibenden Zunft sozusagen und hab die dann angesprochen, Mensch, ich hab hier eine Aktion, hab da Lust darüber zu berichten und habe dann quasi Glückstadt.
00:08:11: Von Glückstadt nach Freundenstadt bin ich gegangen und habe sozusagen die Rote denn erfüllt.
00:08:17: Also hab umgesetzt, was ich vorgeschlagen hatte.
00:08:20: Glück und Freude auf ganzer Strecke, wie es sich von Farnier damals.
00:08:24: Ich war sieben Wochen unterwegs tatsächlich, meine vierzig Tage.
00:08:31: Und ich hab mir die Hackenwund gelaufen.
00:08:33: Eigentlich sollten das siebhundert Kilometer werden.
00:08:35: Ich hab mich aber erst einmal verlaufen.
00:08:37: Da waren's acht so nette am Ende.
00:08:39: Und genau, als ich zurückkam, war ich dann wie ausgetauscht.
00:08:43: Ich bin losmarschiert... Auch da war sehr viel Chaos in meinem Kopf und auch was ich alles machen möchte!
00:08:52: Man hatte immer Herausforderungen und auf den Weg habe ich mich dann halt sehr intensiv mit mir selbst auseinander gesetzt und kam dann zurück und hat das Gefühl, dass es mehr ist.
00:09:01: Aber da war ich siebenunddreißig und ganz zum Schluss Ich bin losgegangen quasi als Werbetexter.
00:09:09: Wir haben eine Werbeagentur gehabt und viele Aufträge, viel Zeug ganz wild ... Und ich kam dann zurück, weil mich ein Falak aus Süddeutschland angesprochen hat und gefragt hat, möchte das Ghostwriter werden?
00:09:24: Also ich hatte in meinem Singprofil reingeschrieben, so Ghostwriter.
00:09:28: Das war zu der Zeit noch nicht logischerweise aber ich hatte es noch auf dem Zettel.
00:09:34: Probier das gerne mal aus, wenn du Lust hast.
00:09:36: Und dann kam ich mit meinem ersten Ghost Raider-Auftrag nach sieben Wochen wieder zurück sozusagen und die ganze Zeit den Hotels übernachtet und hatte mit dem ersten Auftrag quasi die Kosten wieder drin.
00:09:48: Das war ganz toll!
00:09:51: Dann habe ich angefangen das erste Buch zu schreiben und hab das auch gemacht.
00:09:54: Ich habe gemerkt für andere kann man gut schreiben also relativ einfach.
00:09:58: Man hört sich die Sachen an was Sie erzählen und da bringt man es halt auf den Punkt.
00:10:03: Und dann habe ich das erste Buch geschrieben, die Seite.
00:10:09: Ganz am Ende waren es zwölf ist auch nicht einfach anstrengend schon muss man sich sehr konzentrieren und hab aber auch gemerkt Ich glaube ich mache das selbst.
00:10:17: Dann war der Wege eben.
00:10:19: jetzt sage ich mal für den eigenen Verlang.
00:10:21: so ist das gelaufen.
00:10:23: Witzigerweise muss ich sagen, hab' ich mich auch auf die Reise gemacht um meine Bürgermeisterkandidatur zu verarbeiten.
00:10:32: Dann habe ich keine Notizen gemacht, die habe ich mit meiner Partnerin geschickt.
00:10:36: und dann hat sie gesagt Ramona und sie sagt so was ist das denn?
00:10:41: Und sie hat recht gehabt.
00:10:42: also es hat sich furchtbar angehört weil wenn man über sich selber schreibt dann ist er mal ein bisschen schwieriger.
00:10:47: ja, da hat man den inneren Kritiker und was sollen die anderen denn denken usw.. Und was soll ich dir sagen?
00:10:52: Ich werde jetzt im August, äh, forty-six und hab mein eigenes Buch immer noch nicht fertig.
00:10:58: Aber dafür ganz viele andere unterstützt ihre Bücher zu machen und das macht auch total viel.
00:11:02: Krass!
00:11:02: Okay... Und da hatten wir gerade den Autorenclub also eine Plattform auf der man sprechen Buchautor werden kann.
00:11:14: Das war die Zeit wo ich dann gemerkt habe.
00:11:17: ich bin überfordert mit den ganzen Aufgaben.
00:11:18: Ja es macht mich echt wild Ich habe irgendwie keine richtige Ziele in den Augen.
00:11:24: Ich arbeite viel und aber am Ende, was bleibt dabei übrig?
00:11:31: Sag ich jetzt mal also es sind ganz viele Gründer Herausforderungen, gründer Probleme kann man halt auch sagen.
00:11:37: so und da hab' ich dann angefangen sozusagen mich selber ein bisschen zu erst einmal zu reflektieren.
00:11:46: Wie kriegt man das denn hin?
00:11:48: Also nach welchen Kriterien muss ich arbeiten, um ein glücklicher Geschäftsmann zu sein.
00:11:53: Das war sozusagen der Burt dieser Organisationseinheit genau.
00:11:59: Aha, okay, verrückt!
00:12:01: Das sind ja verrückte Stories auch von Glückstadt nach Freudenstadt.
00:12:08: Freuden Stadt kenne ich da.
00:12:09: Da war ich sogar schon häufiger.
00:12:11: Glückstadt habe ich kurz erst einmal googlen müssen.
00:12:16: Elbeausgang,
00:12:19: schön
00:12:19: gelegen.
00:12:21: Verrückt!
00:12:24: Ja und hast du deinen Bürgermeister-Tum?
00:12:29: Hast du es verarbeitet?
00:12:32: Verarbeitete habe ich's.
00:12:33: Ich weiß auch welche Fehler ich gemacht habe.
00:12:35: Und wie ich sage jetzt mal meistens ist es halt so wenn du ... ich hatte sehr viele wilde Ideen.
00:12:41: Auch sehr konkrete Ideen dich... bestimmt auch umgesetzt hätte.
00:12:45: Und ich denke, das liegt so ein bisschen daran.
00:12:47: Einerseits war ich zugezogen, wie man so schön sagt.
00:12:50: Ich habe da gerade zwei Jahre gelebt und hab neben der Bürgermeisterwahl noch ein kleines Festival organisiert.
00:12:57: Das Erste hatte ich auf meiner Liste abgehakt und war wahrscheinlich nicht so richtig greifbar.
00:13:03: also die Leute haben das Chaos... Also sie wussten, er macht immer verrückte Sachen wilde Sachen Aufmerksamkeit starke Sachen.
00:13:09: aber sie konnten mich nicht richtig greifen.
00:13:10: Ich glaube, das hat dazu gehört.
00:13:13: Wenn man Bürgermeister werden will, dann muss man Vertrauen aufbauen und sich mit den Leuten unterhalten.
00:13:19: Ich habe in dem Weih noch gearbeitet, war an Deutschland unterwegs auch da sehr wild im Zug von Norden nach Süden, von Osten nach Westen gefahren und hab sozusagen die Bürgemeister meine eigene... Wahlkampagne sozusagen, das war so eine One-Menshow.
00:13:36: Aber die hat es auch in sich.
00:13:37: Ich hab den NDR zum Beispiel eingeladen, wir haben ein Stück über mich gemacht.
00:13:40: Das war sehr witzig und da habe ich denen halt so bisschen präsentiert was ich alles machen möchte.
00:13:46: Und hinterher hat sich rausgestellt dass der NDR gegen dem Rundfunkvertrag verstoßen hat weil sie die anderen Bürgermeister hätte auch... Die hätten sozusagen auch das Recht im Fernsehen aufzutreten.
00:14:01: Und dann ist das halt im NDR ausgesendet worden.
00:14:05: Ich meine, von Bückstadt bis nach Lübeck und von Flensburg bis nach Hannover.
00:14:11: Mich hat ein Kunde aus Lübäck angerufen und hat gesagt ich habe sie gerade im Fernsehen gesehen.
00:14:15: Das war ziemlich bei NDR das gelaufen, das war ganz witzig!
00:14:21: Und ich hatte auch so ein bisschen das Gefühl dass sozusagen die Politik dort... Wir haben nachher alle Kandidaten benannt.
00:14:29: Normalerweise ist es in so einer kleinen Stadt ja relativ entspannt, sag ich jetzt mal.
00:14:35: Nachdem der Bürgermeister zu dieser Zeit amtierende Bürgermaster gesagt hat, ich mach nicht mehr weiter, hab ich gesagt, ich mache das gerne?
00:14:44: Habe ich Interesse dran und... dann plötzlich kamen noch weitere Kandidaten sozusagen.
00:14:50: Fünf Leute waren wir dann und es wurde auch ein Meinungsforschungsinstitut eingeschaltet, was mir attestiert hat, dass ich nur fünf Prozent schaffe.
00:14:58: Und als ich das gelesen habe – also ich hatte das Gefühl, das ist relativ ungewöhnlich, sag' ich jetzt mal – wusste denn aber aus meinem Politikstudium dass damit mein Ende beschieben war und ich höchstwahrscheinlich nicht Bürgermeister werden würde.
00:15:18: Aber das waren tolle Erfahrungen zu erte, es war sehr interessant.
00:15:24: Es war eine Zeit in der ich gemerkt habe, dass Menschen nicht immer nur freundlich sind, die haben so draufgehauen.
00:15:29: Ich hätte das nie erwartet, ich wusste nicht was auf mich zukommt.
00:15:32: Da wurden Plakate zerkloppt da, da wurden viele... unschöne Sachen gesagt, Social Media ging auch von drunter.
00:15:42: Aber ich habe mich da nicht aus der Ruhe bringen lassen.
00:15:44: Jeder, der was kommentiert hat, den war ich geantwortet und dementsprechend wie gesagt war es eine interessante Erfahrung und ich habe dann am Ende natürlich die Bürgermeisterkandidatur verarbeitet und war sehr dankbar dafür dass sich das machen konnte auf jeden Fall Sehr interessant.
00:16:08: Okay, okay.
00:16:08: Mhm.
00:16:11: Verrückt, verrückt!
00:16:12: Da ist ja schon einiges passiert.
00:16:15: Auf jeden Fall.
00:16:16: Ja, genau.
00:16:18: Und die weitere Reise dann?
00:16:21: Wie ging das dann weiter?
00:16:26: Also als ich diesen Verlag gegründet habe hatte ich das Gefühl... also mir persönlich, ich bin ein Typ der gerne sage ich jetzt viel verarbeitet, ja.
00:16:37: Ich habe meine ... Also die Texte, die ich gemacht habe, ich spreche gerne ein und habe gemerkt, dass wenn ich mit jemandem mich über einen Thema unterhalte und das Gespräch aufzeige, ne?
00:16:49: Dass das was ich erzähle, oh wow da kann ich ja ganz viel raus schöpfen!
00:16:53: Und so ist die Idee entstanden, sprechen Buchautor werden,
00:16:56: d.h.,
00:16:57: ich hab Leute eingeladen hey wir führen Interviews, sehen nicht wie wir es jetzt machen, hab den Fragen gestellt und die haben das erzählt Das ist ja auch noch toll und das usw.
00:17:08: Und dann wurden die Inhalte nachher transkribiert, früher war es alles noch händisch, da gab's noch nicht hier KI- und
00:17:15: Co.,
00:17:16: und dann haben so fünf, sechs Transkriptoren gesessen und haben den ganzen Kramen, denen wir da stundenlang zusammengetragen haben, tatsächlich gehört und umgesetzt in Schrift.
00:17:26: Und das war denn sozusagen die Grundberge des
00:17:28: Buchs
00:17:29: was entstanden ist Den software abgebildet mit dem autoren klub den gibt es auch heute noch das nur platform auf der man eben sprechen buchautor werden kann, die auch inzwischen über sechstausend Mitglieder hat und wo man quasi sagen das kript einstellen kann.
00:17:45: Und dann testleserin und testleser verankern.
00:17:48: gefällt dir das was du liest?
00:17:51: macht das spaß oder hast du noch tipps?
00:17:53: somit kann man sein man kriegt dann quasi anpassen hat man schon so ein bisschen Gefühl, wie wird das Buch nachher im Markt ankommen.
00:18:04: Also nicht ganz schlecht, sondern das fängt man vorher schon ab.
00:18:08: und in diesem Zuge habe ich eine angehende Autorin getroffen und sie hatte mir erzählt, wir haben ein bisschen an ihr Buch gearbeitet und sie hätte mir erzählt... Das war sozusagen so ne Neben, da sind wir Handnotiz dass sie gerne sich beruflich umorientieren möchte und Karriereberatung für junge Menschen werden möchte.
00:18:30: Und dadurch, wie sollte es anders sein?
00:18:33: Ich habe viele Jahre Nachwuchsförderung gemacht, fand das immer toll ja, jungen Menschen sozusagen die Möglichkeit zu geben was ein bisschen in die Wirtschaft reinzugucken.
00:18:43: und dann hab ich gesagt Mensch, ich kann nicht vielleicht dabei unterstützen auch da ein Start-up sozusagen zu gründen.
00:18:56: Und da sind denn schon so die ersten Erkenntnisse reingeflossen, also das heißt mit wem sprechen wir?
00:19:04: Wen möchtest du erreichen?
00:19:05: Wer ist noch mit daran beteiligt?
00:19:07: Was ist der Wert?
00:19:09: Also wen gibst du welchen Wert?
00:19:11: Wer bezahlt etwas dafür?
00:19:13: Was is dein Ziel und so weiter.
00:19:15: ja solche Grundfragen?
00:19:20: Ausbildungskino entstanden.
00:19:23: Das heißt, wir sind dann wirklich... Es ist nicht einfach so wie wir haben gesagt, wir bauen jetzt mal irgendwie eine Plattform, sondern wir sind in die Schulen gegangen und haben bei den Schulen angeklopft.
00:19:31: Wir haben gesagt wir haben etwas vor.
00:19:35: Den jungen Menschen helfen sich beruflich zu orientieren und haben Idee es so zu machen dass wir mit Personalverantwortlichen kleine Interviews machen, die Interviews auf einer Plattform stellen man sich darüber auch direkt bewerben kann Und die Schüler dann die Möglichkeit haben, sie gucken sich einen kurzen Film an.
00:19:54: Da werden gute Fragen gestellt.
00:19:55: also nicht hey wir sind ein cooles Unternehmen sondern was kann man bei euch machen?
00:19:58: Wie sieht ein Tagesabläufer aus?
00:20:00: Was verdiene ich auch bei euch?
00:20:01: Also wirklich relevante Informationen und kann ich mal Praktikum machen?
00:20:07: Wurste Berufsschule usw.
00:20:10: Und diese kleinen Videos haben wir gemacht, sind in die Schule gegangen, haben das vorgestellt Oh, das ist toll!
00:20:17: Das finden wir gut.
00:20:18: Und damit war der Weg geebnet für einen Millionen-Unternehmen.
00:20:24: Haben wir gedacht?
00:20:27: Hat aber nicht so richtig funktioniert.
00:20:29: Weil also da war sozusagen man kann dann solche Dinge... Da war die Annahme wenn die Schüler das toll finden Und ich lese ja jeden Tag in der Zeitung, also jeden Tag aber immer kurz vor August und auch kurz danach Ausbildungsreport ganz schwierig.
00:20:47: Viele ungesetzte Stellen... Mensch, dann müssen sich die Unternehmen bestimmt bei uns anklopfen.
00:20:53: Die werden ganz wild sein!
00:20:56: Das ist ja die perfekte Lösung.
00:20:59: So was tatsächlich nicht, denn obwohl wir Zahlen, Daten, Fakten hatten obwohl wir Statistiken auch oben haben.
00:21:06: Wir waren nachher, ich sag jetzt mal so ein zwei Jahren, waren wahrscheinlich die Schlausten, die wirklich systematisch abgefragt haben was Schülerinteressen sind.
00:21:18: also warum macht ihr das eigentlich?
00:21:24: oder beziehungsweise was treibt euch eigentlich an?
00:21:27: Wir haben zum Beispiel ausgefunden Da haben wir die Schüler so ein bisschen befragt und dann haben wir rausgefunden.
00:21:34: Also stell euch mal vor, ihr kennt jemanden der oder beziehungsweise ihr seht sozusagen so einen Ausbildungsfilm und ihr werdet das anderen... Oder ihr kennt jemandem für den das Interessante ist was würdet ihr machen?
00:21:49: Würdet ihr dem das geben?
00:21:50: Ja ja auf jeden Fall würden wir machen immer und immer wieder haben sie das gesagt.
00:21:54: Unabhängig an unterschiedlichen Schulen auch in unterschiedlichen Regionen.
00:21:58: Wir waren in Nürburgr, Flensburg, Hamburg und Berlin.
00:22:02: Und überall war dieses Motiv.
00:22:03: ich helfe gerne anderen Menschen.
00:22:05: Da musste man noch nicht mal mehr fragen würde es das weiterempfehlen?
00:22:08: Sondern man hat gemerkt so ticken die im Prinzip.
00:22:13: Sie haben sowieso ganz viele Dinge erzählt oder uns auch verdeutigt, die ich niemals gesagt habe, ich bin fast sechsundvierzig, niemals den Betracht gezogen hätte.
00:22:24: Wenn es irgendwie zum Beispiel ... Wir haben uns tolle Aktionen einfallen lassen, bei denen sie hätten was gewinnen können.
00:22:33: Dann haben die gesagt, nee, brauche ich einfach nicht.
00:22:37: In unserer Generation ist es so ... Wenn ich etwas geschenkt kriege, nehme ich das erst mal an.
00:22:41: Aber in dieser Aktion läuft ganz viel anders.
00:22:45: Sie sind Ressourcen, die sagen, wieso?
00:22:48: Das kann doch einem anderen helfen oder das kann auch einen anderen nutzen und das fand ich halt sehr interessant.
00:22:55: Und weil das Ausbildungskino Plattform nicht so richtig in die Schwinge gekommen ist, wie wir das wollten.
00:23:03: Ein paar Unternehmen haben gebucht ja, die Early Adductors heißen die glaube ich.
00:23:09: Da waren eben mit bei und die haben uns am Anfang halt auch das falsche oder den falschen Blick gegeben.
00:23:15: Wir haben angenommen okay wenn jetzt die ersten fünf da sind dann ist es wirklich bald rasant losgehen Und das blieb dann aus wirklich über viele Monate und das war sehr Anstrengend und auch frustrierend ohne Ende, einfach so kann man sagen.
00:23:33: Und dann haben wir überlegt wie könnte man das denn weitermachen?
00:23:37: Meine Kollegin die sie dann geworden ist, ist dann aber irgendwann ausgestiegen aus persönlichen Gründen.
00:23:44: Das heißt obwohl ich das eigentlich für Sie gemacht habe weil es mir Spaß macht Communities um Plattformen aufzubauen der Grundgedanke war einfach wir bauen das auf du übernimmst das dann Und dann habe ich wieder die Hände frei.
00:23:58: Aber tatsächlich ist dieses Projekt bei mir geblieben und ich mache das jetzt weiter, wir hatten aber zusammen noch die Idee quasi entwickelt der Ausbildungs-Messe Reverse.
00:24:10: Das heißt weil wir wussten dass die Schüler gerne anderen helfen, hatten wir die Idee Unternehmen in die Schule einzuladen, dass die Schülern ihnen helfen können mehr für ihre Arbeitgebermarke zu machen, mehr über Azubi Kommunikation zu machen Ja.
00:24:26: Und daraus ist dann im Prinzip tatsächlich die erste Ausbildungsmesse Reverse entstanden, wie wir in Flensburg Anfang... ...zweitausend vierundzwanzig gestartet haben.
00:24:38: Witzigerweise!
00:24:39: Wie sollte es auch anders sein?
00:24:43: Da kann das Fernsehen und hat quasi begleitet, wie Wir uns vorstellen dass die Schülerinnen und Schüler quasi die Gastgeberrolle einnehmen.
00:24:57: Man kann sich das im Prinzip so vorstellen, man kommt als Personalverantwortlicher in die Klasse.
00:25:03: Dort ist eine U-Form, doch ist es jetzt noch nicht so ungewöhnlich und die Schüler stehen dahinter.
00:25:09: Und auch dass die Schüler einen Blatt Papier vor sich haben, ist nicht ungewönlich.
00:25:12: aber wenn ich sage, dass das ein Messestand auf Null, zwei Grad Radmeter da sind, wie nämlich ihr dann Unaufgebracht?
00:25:22: Und dann gehen die Personaler sozusagen sehen, so ein paar Informationen.
00:25:27: Sehen im Prinzip Welche Interessenslage hat der Schmiderjahr?
00:25:31: Der an Feuer an bin ich introvertiert Also bin ich irgendwie vielleicht schüchtern oder bin nicht voll.
00:25:39: Will ich drinnen arbeiten draußen arbeiten?
00:25:41: ist es mir wichtig Geld zu verdienen oder anderen zu helfen?
00:25:44: welche Schulfecher mag Ich will mit Menschen arbeiten mit Maschinen und Technik usw.
00:25:51: hat man im Prinzip einen Gesprächsanlass gefunden.
00:25:56: Und auf der Basis entstehen die Gespräche, das heißt gestern war es gerade wieder soweit.
00:26:01: wir waren in Flensburg.
00:26:03: Zweihundert Schüler, das war sehr, sehr spannend und da war denn zum Beispiel eine Richterin vom Amtsgerichter, die mit Rechtspflegern da ankam, wo?
00:26:14: dann gab es zum Beispiel die Bauergruppe, Die Zertreien, BMW und Mini usw.
00:26:22: Handwerksbetriebe, Gartenlandschaftsbau also völlig unterschiedliche Bereiche.
00:26:30: Und der Unterschied sozusagen zu den klassischen Messen besteht im Prinzip darin dass Ausbildungs-Messe Revers umgekehrt ist.
00:26:40: eben so ist das wir den Schülern die Gastgeberrolle ganz aktiv zugestehen und sie bitten diese Gastgebergolle auch aktiv zu übernehmen.
00:26:49: Das heißt, wir fragen sie am Anfang.
00:26:51: Wie benimmt man sich denn eigentlich als Gastgeber?
00:26:53: Und wenn die Personalverantwortlichen in den Klassenraum betreten, entsteht die ganze Mannschaft tief auf alle Aussteller und Ausstelle.
00:27:01: Und das ist dann schon mal der erste Überraschungsmoment.
00:27:04: Ja, und dann sind die Schüler halt offen und auskunftsfreudig und natürlich auch interessiert und fragen dann die Unternehmen was kann man bei euch lernen
00:27:12: usw.,
00:27:13: dass es so zu sagen wie der Staat für für gute und fruchtbare Gespräche, aus denen dann auch tatsächlich eine Menge entstehen kann.
00:27:26: Und die Schüler telefonieren aber alle zusammen noch durch und holen die Leute ran?
00:27:35: Ja genau!
00:27:38: Dieses Format hat sich im Laufe von zwei Jahren mehrfach überholt.
00:27:42: Am Anfang war es ein einziger Termin, wir haben stellvertretend für die Schüler... Also ich kann ja mal vielleicht ein Bild zeigen und wenn ich das hier teilen kann, dann siehst du vielleicht so ein bisschen, dann kann ich das ein bisschen illustrieren.
00:27:56: Dann teile ich den mal kurz drehen und dann zeige ich dir man vielleicht ein bisschen besseres Verständnis und kann es besser sehen.
00:28:06: Kannst du das sehen schon?
00:28:07: Ja, ich ganz gut seh'n
00:28:10: ja sehr schön.
00:28:11: also im Prinzip ist das sozusagen so informationsveranstaltung.
00:28:15: hier unten Stand ich denn Ich habe jetzt das Foto hier quasi gemacht wo die Schüler zu sagen ihren Messestand der sie noch faltet.
00:28:26: wir haben die dann entsprechend vorbereitet Und ihm erzählt Mensch kreuzer dass an und macht er das und Es war immer so eine Onboarding-Veranstaltung vor einem konkreten Messetermin.
00:28:41: Und haben wir aber gemerkt, die Schüler sind nicht ganz so glücklich.
00:28:45: Also erst mal ist diese Situation und das Ganze kennenzulernen natürlich eine schöne Sache.
00:28:50: Aber die Schüler waren dann sozusagen ein bisschen traurig gewesen weil die Unternehmen mit ihren Interessenslagen nicht dabei waren Und da haben wir uns dann etwas Neues einfallen lassen.
00:29:02: Darauf gehe ich auch gleich nochmal ein, vielleicht auch noch mal hier ein kurzes Bild.
00:29:05: Das ist zum Beispiel so sieht die Ausbildungsmesse Reverse quasi aus.
00:29:12: Hier kommen die Schüler, hier kommen echt witzige Fragen auch zustande auf beiden Seiten.
00:29:19: Ja interessante Informationen einfach einen Informationsaustausch auf Augenhöhe.
00:29:23: Deshalb ist es unsere Zeit auch also wichtig dass die Schüler dann halt auch aufstehen und das man dann einfach gute Gespräche führt.
00:29:32: Und dann haben wir festgestellt oder im Zuge der Ausbildung wird es noch so kleine F**** getestet, das war zum Beispiel Reverse Talk.
00:29:44: Das heißt da hat sich ein Unternehmen quasi also hier Otto Dörner in Hamburg einfach quasi bis hinten so einen krassen Raum gestellt Ein paar Infos geteilt, was kann man da machen?
00:29:54: Da kann man zum Beispiel Berufskraftfahrer werden.
00:29:56: Wir haben es aber auch manchmal wirklich ein bisschen übertrieben.
00:30:00: das war halt... Das ist halt so wenn man testet.
00:30:02: hier siehst du z.B.
00:30:04: eine ganze Einheit von Personalverantwortlichen von Lidl also das war in Berlin sag ich jetzt mal ja die Berliner Netze und so weiter ganz viele.
00:30:17: Und hier saßen dann sozusagen Schüler und der Austausch war im Prinzip dass sich die Personalerkurz vorstellen konnten.
00:30:24: Die Schüler haben sich auch teilweise vorgestellt und dann hat ein Austausch stattgefunden, der eben moderiert war.
00:30:30: Und zwischen dem und den haben wir dann quasi den Mittelweg gefunden weil wir festgestellt haben wenn du zu viele Personaler hast wird es dauert das so lange bis man durch ist einer alleine ist ein bisschen zu wenig.
00:30:43: und Dann haben wir gesagt so zwischen drei und fünf Das ist eine gute Grundgesamtheit.
00:30:50: Und jetzt beantworte ich deine Frage, genau aus dem Einzeltermin Ausbildungsmesser Reverse sozusagen eine Format-Serie gemacht.
00:31:00: Das was du hier siehst ist an der Goethe Schule wo ich gestern war und die Schülerschaft also die Personaler sitzen da oben, die Schulerschaft sitzt hier und hat sozusagen von Berufsorientierung in der Regel noch nicht allzu viel Ahnung.
00:31:14: Wir kriegen von ihren Eltern gesagt Du musst dir ein Praktikum suchen und die von Deren gesagt, das ist jetzt mal ein bisschen pauschal gesagt.
00:31:23: Ja für mich machst du es nicht sondern für dich.
00:31:26: Das ist erstmal der Einstieg und der Reverse Talk ist dafür da um die Schülerschaft erst einmal so ein bisschen zu sensibilisieren und zu Verständnis zu geben.
00:31:37: was sind denn eigentlich die Personaler?
00:31:39: Was machen die da?
00:31:39: Das sind eure zukünftige Chefs die darüber entscheiden ob du einen Praktikum oder eine Ausbildung bei den Betrieb machst.
00:31:47: Und dann haben wir zum Beispiel die Personaler gefragt, sag mal erst stelle ich mal kurz vor und sag mal gleich was ist denn das schlimmste Schulfach, was du früher gehabt hast in der Schule.
00:31:57: Was hat dir gerade gemacht?
00:31:59: Wo bist du gestrauchelt?
00:32:00: Welche... welche Schulnote hattest du?
00:32:04: Wo hast du geweint, sage ich jetzt einmal?
00:32:07: Das sind die Schüler, der natürlich erstmal relativ amüsant.
00:32:11: Man muss ja auch ein bisschen auf Identifikationen gehen So ein bisschen nachvollziehen können.
00:32:17: Und dann geht es einfach richtig rund, dann werden die Personaler gefragt.
00:32:23: Sag mal, was ist das, was du an Praktikanten und Anazubis überhaupt nicht leiden kannst?
00:32:32: Was geht dir so richtig gegen den Sänkel?
00:32:35: Dann hörst du, dann wird's ganz still!
00:32:39: Dann hören sie, genau.
00:32:40: Dann hören Sie aufmerksam zu und dann kommen halt solche Dinge wie Unpünktigkeit mit dem Kopf die ganze Zeit auf dem Handy nicht zuhören, sich einfach krankschreiben lassen wenn man keine Lust mehr hat usw.
00:32:52: Das sind Wege des geringsten Widerstands.
00:32:54: Dann richtet sich der Blick ins Auditorium und wird gefragt wer kennt das von euch?
00:33:00: Dann lebt es vielleicht mal.
00:33:01: den einen oder anderen der sich ganz vorsichtig meldet wird gesagt ja danke für deine Ehrlichkeit aber das sind halt einfach so Herausforderungen.
00:33:09: Und es wird sozusagen diese dreiviertel Stunde ungefähr, so lange geht der Reverse Talk dafür um eben beidseitiges Verständnis vorzubereiten und die Schülens motivieren.
00:33:24: Denn dann wird das wirklich interessant.
00:33:26: Danach, dazu habe ich jetzt keine Bilder, danach gehen sie in den Klassenraum bekommen auf Basis von Unterlagen, die ihnen vorgelegt werden die Möglichkeit, sich erstmal eine Entscheidung zu treffen und zu sagen, möchtest du mit Menschen arbeiten?
00:33:42: Ja also diese Entscheidung kannst du treffen.
00:33:44: Es gibt ja um die dreieinhalbfünfzig Ausbildungsberufe plus Minus.
00:33:49: Und wie will man einem Schüler sage ich jetzt mal bekömmlich in bekämpeligen Portionen diesen riesen Bereich sage ich mal präsentieren ohne ihn zu verlieren?
00:34:04: Und wir haben es dann so gemacht, wir haben das in fünf Kategorien eingeteilt.
00:34:08: Arbeit mit Menschen, Technik und Maschinen, Natur, Tiere im Welt... Dann Gestaltung und Kreativität und Zahlen und Prozesse.
00:34:17: Das können die entscheiden.
00:34:18: Die können sagen, dass finde ich interessant!
00:34:21: Und da gibt es Listen von Bereichen, sag' ich jetzt mal, die dafür fragen kommen.
00:34:26: Und dann sind die Schüler aufgerufen und können im Prinzip Unternehmen anrufen ja?
00:34:32: In der Stadt.
00:34:33: Und somit haben wir aus der Goethe-Schule innerhalb kürzester Zeit und für zwei Stunden das größte Callcenter der Stadt gemacht.
00:34:41: Also, die haben dann Telefone geschnappt und haben überall angerufen ganz wild.
00:34:46: Das Schöne daran ist natürlich, dass wir herausfinden was in das Interesse der Schüler, wen wollen sie da haben?
00:34:52: So hat sich eben zugetragen, dass jemand im Landgericht angerufen hat... Die Polizei hat so oft angerufen, dass die Polizei in der Schule angerufen hat und sich gesagt hat ihr müsst jetzt damit aufhören.
00:35:07: Also es sollten keine Anrufe mehr eingehen bei der Polizei trotz Debats da ja?
00:35:13: In der Schule und hat sich dann gestern sehr gute Gespräche geführt.
00:35:19: und dann ging das natürlich weiter mit Klassik Also mit der Ausbildungsmesse Reverse-Gasic.
00:35:23: Und hier vielleicht mal das Gesicht, das sind noch alte Messestände.
00:35:27: Ja.
00:35:27: Zwei tausendfünfundzwanzig oder vierenzwanzig war das.
00:35:30: Noch von zwei Schülern ja die... Guck mal ich meine wenn die dann einmal motiviert sind und auch wissen was sie zu tun haben, da machen die das ja?
00:35:39: Er zum Beispiel, ich habe leider seinen Namen vergessen aber er hat hier eine Webseite entwickelt.
00:35:45: Das ist ne Bewerbungswebseite.
00:35:47: also so sieht Motivationen aus weil der aus dem Bildungsmesser ist und das ist jetzt in Nürburgring.
00:35:53: Das hier oben war Influenzburg, dass es in Hamburg.
00:35:56: Das heißt also, dass die Bilder sich ähneln kann man sagen bei dieser Schule eigentlich Spaß daran haben.
00:36:03: Wir sind Gastgeber wir haben ja auch echte Pässe um und genau und hier vielleicht noch mal aus Gastgebern beziehungsweise Ausbesucher Blickwinkel, das ist hier zum Beispiel Armeos Ein Vertreter von Amios, der dann hier mit den Mädels spricht und eben den Reichpflege zum Beispiel nahe bringt.
00:36:27: Hier sieht man denn mit dem Pfeil das nicht rausgenommen... Das ist das Ausbildungskino, das ist sozusagen das vierte Format, dass es nämlich eine Plattform eben... Ach so hatte ich ja schon erzählt!
00:36:38: Ausbildung ist die Plattform wo sich die Person nachher antwortet und vorstellt.
00:36:42: So sieht das aus genau.
00:36:44: Und das Ausbildungskino ist quasi eine eigene App.
00:36:48: oder wie kann man auf die Welt zugreifen?
00:36:51: Ja, es ist ne Website.
00:36:53: Ich starte das einfach mal ganz kurz.
00:36:57: Das Ausbildungskino ist ne Plattform und eine Web-Anwendung also noch keine App.
00:37:04: Wenn die Schüler da drauf kommen dann sehen sie hier ein Video.
00:37:09: Das kann man ja ausprobieren.
00:37:11: Das will ich jetzt nicht anspielen!
00:37:12: Und darin wird dann in wenigen Minuten, fünf bis acht Minuten in der Regel von einem jungen Menschen hier Larissa.
00:37:21: Zum Beispiel das sind halt Schülerinnen und Studenten, sag ich jetzt mal wie die das machen?
00:37:28: Die interviewenden halt tatsächlich Personalverantwortliche.
00:37:31: Hier im Fall Saskia von Armeos.
00:37:36: Wenn dem Schüler das gefällt was hier gesprochen wird und wie gesagt es wird auf des Ausbildungskino ja auch während der Ausbildungsmessel mit Börsen gewesen, dann hat ihr die Möglichkeit zur Bewerbungsmaschine zu gehen und können sie sich im Prinzip hier eine Bewerbung zusammen klicken.
00:37:52: Das ist auch nicht mit KI sondern das sind einfach Textbausteine die wir angefertigt haben dass die Schüler sich denn halt aussuchen was ihnen gilt oder was ihnen gefällt und so klicken die quasi ihre Ähm, ihr Bewerbungsanschreiben zusammen.
00:38:10: Können Sie denn sagen ja Sozialarbeit und so weiter?
00:38:12: Und so baut sich dann quasi das ganze der ganze Text auf Zuverlässigkeit Fleiß-Liemfähigkeit usw.
00:38:19: Wir werben auch immer dafür dass sie ihre Schwächen angehen können.
00:38:22: wenn jetzt jemand Schüchtern ist aber im Kunden Kontakt zum Beispiel ist Dann weiß der Chef das schon mal.
00:38:27: da steht dann schon mal in einer Bewerbung drin und am Ende kann man einfach hier hingehen Fertig ist die Bewerbung, das Bewerbungsanschreiben und man hat die Möglichkeit dann daran noch einzubürken.
00:38:38: Noch mal ein paar Sachen anzupassen.
00:38:41: Dann legt man Bild hoch und kann es mit Lebenslauf direkt an die Personalverantwortliche verschicken wie dann halt im besten Fall auf der Netz gewesen ist.
00:38:50: Das ist der Kerngedanke dazu.
00:38:53: Genau.
00:38:55: Wohl.
00:38:56: Ich muss für den halt nur so unterschiedliche Videos und unterschiedliche Unternehmen, die dabei sind Es gibt zum Beispiel die Lübecker Haft im Gesellschaft, war auch ganz interessant.
00:39:09: Wir hatten das Ausbildungskino vorgestellt in der Klasse und zwar in Lübek in Vorbereitung auf die Ausbildungsmesse und wenige Wochen später hat sich die Ausbildungsmesse dann stattgefunden und offenbar hat es uns gefallen.
00:39:26: dem wir das dort vorgestellt haben, sich das Video angeguckt und die Behörbung ausgefüllt.
00:39:30: Und als ich da ankam, hat er gesagt, ich habe meinen Ausbildungsvertrag schon.
00:39:34: Also der hat in der Zwischenzeit mit sich hier beworben bei der Lübecker Hafengesellschaft und wurde letztes Jahr im August eingestellt.
00:39:42: Das ist natürlich ein toller Erfolg!
00:39:44: Und zwar obwohl die Lübäcker-Hafengesirtschaft eben nicht verortbar war, das war sehr interessant auf jeden Fall.
00:39:56: Cool,
00:39:56: sehr gut.
00:40:00: Okay ja das habe ich gemeint alle Strenge laufen irgendwie zusammen.
00:40:06: also sogar jetzt eine ordentliche Textin zu schreiben mit einer werbetexte Ausbildung und dem Schreiben generell Wie bekommst du da die Aufmerksamkeit von der Presse an sich?
00:40:22: Weil wenn man so was organisiert Und man kommt auf die Zutun sein, ja Gott haben wir jetzt so Ausbildungsmessen und so gibt es überall.
00:40:34: Also warum kommen sie dann zu dir?
00:40:37: Warum schauen Sie sich das an?
00:40:41: Ich glaube in dem speziellen Fall vom NDR war's halt einfach weil es neu war.
00:40:47: Also ich sage jetzt mal, normalerweise ist das so dass die Schülerschaft eben in große Hallen gefahren wird und dort dann die Betriebe stehen.
00:40:56: Und dann wird gesagt Menschen geht doch mal hin und erkundigt euch doch mal nach einem Kugelschreiber.
00:41:06: Das finden die Unternehmer halt auch inzwischen nicht mehr wirklich witzig.
00:41:11: Die geben gerne Kugelschreiber Aber wenn die Schüler denn dorthin gehen und sagen, also die Schüler kriegen einen Auftrag.
00:41:17: Die sollen nämlich ein Stempel abholen.
00:41:20: Und was damit... Also die Intention ist, das ist das Thema Kommunikation.
00:41:26: Die Intention der Lehrerschaft oder wer auch immer dafür verantwortet ist, ist ganz einfach!
00:41:34: Du gehst an den Messestand, du führst ein Gespräch und nach dem guten Gespräch holst du dir ein Stempel?
00:41:39: Bei den Schülern kommt an, ich brauche einen Stempel und dann passiert das ungefähr so.
00:41:45: Wir gehen zu einem Stand weil sie einen Stampel brauchen und sagen, ich hätte gerne einen Stempel.
00:41:49: Und dann sagen die Unternehmen ja wir können uns auch noch über dem Beruf unterhalten Danke nein Aber es ist nett gemeint Ich muss nur den Stempeln und den Kugelsstöpfer nehme ich auch noch gerne Im Kern.
00:42:03: das ist ein bisschen tragisch aber komisch.
00:42:10: Das Ding ist halt einfach, solange du den Schüler nicht die Gastgeberrolle gibst.
00:42:14: Solange du ihm nicht sagst wofür das ist und dass es sicherlich hoher pädagogischer Anspruch, den man braucht weil einerseits muss man die Sprache der Jugendlichen sprechen.
00:42:25: ich habe gesagt Nachdrucksförderung hab' ich viele Jahre gemacht über zehn Jahre.
00:42:29: Man muss sich studieren und man muss wissen wie einfach.
00:42:32: also ihre Denkweise sind sehr schnell sehr schnell und fix im Kopf, was halt einfach dafür dazu führt dass sie die schnell gelangweilt sind weil Sie schon wissen was kommt.
00:42:44: Ergo muss man sich sozusagen genau an der Stelle abholen.
00:42:47: Und der Presse habe ich in Prinzip beschrieben das es ein Konzept ist was es so noch nicht gibt.
00:42:57: Vielleicht haben Sie es auch selbst erkannt aber dass eben die Unternehmen als Besucher in die Schule kommen eben kein Messerstand mehr aufbauen müssen aufwendiges Material mitbringen, sondern einfach dahin gehen und den Schülern im ... ja ich sag jetzt mal die Steidteisen erhalten bei der Entscheidungsgrundlage.
00:43:15: Sie helfen ihnen dabei, Entscheidungen zu treffen.
00:43:17: Das heißt nicht!
00:43:18: Ich geh da hin und hol mir einen Azubi oder einen Praktikanten ab was manche Unternehmen halt immer noch so denken.
00:43:24: Die kommen dann hin und sind dann auch sehr dominant und erzählen was sie machen.
00:43:27: Die merken aber relativ schnell dass sie abblitzen weil sie noch nicht wirklich das Verständnis dafür haben.
00:43:34: Warum bin ich eigentlich hier?
00:43:36: Warum mache ich das denn jetzt hier eingeht.
00:43:38: Ihr seid hier, um Informationen zu teilen, Vertrauen noch zu bauen, den Schülern Infos zu geben die sie vorher noch nicht hatten damit Sie entscheiden können ob sie zu dir kommen wollen oder woanders.
00:43:50: auch Ausschlussverfahren so ein Stück weit.
00:43:53: und meine es gibt Unternehmen zum Beispiel.
00:43:57: Ich hatte mal mit mitbekommen da gab es jemanden aus dem aus dem Bauunternehmen und er hat gesagt, ich muss den Schülern erstmal Tiefbau erklären.
00:44:05: Und dann habe ich gesagt... Also ich gebe dir mal ein paar konkrete Beispiele.
00:44:09: Dann hab' ich gesagt es ist doch so ihr arbeitet doch mit Baggern!
00:44:14: Ja okay guck mal was.
00:44:16: was wäre denn wenn du zum Beispiel ein Foto von einem Bagger nimmst?
00:44:19: Unten Schlüssel ja.
00:44:20: und dann gehst du an die Tisch und sagst guck ma siehst du diesen Bagger?
00:44:24: Hast Du Lust den zu fahren?
00:44:26: Guck mal hier das ist der Schlüssel.
00:44:27: kommst du mal zu uns fertig.
00:44:30: Also das heißt, ihnen Zugang zu schaffen, ihnen den Nutzen sofort zu geben.
00:44:38: Ich würde doch gerne Maus probieren.
00:44:40: Fertig!
00:44:41: Und hier ist sozusagen dieses Organisations-Tool von dem wir ja schon gesprochen haben die sogenannte Denkmachine ELEV 100.
00:44:50: Es ist so, dass es sozusagen aufgeteilt in Etagen, also jede Etage steht für eine bestimmte Ja, ich sage jetzt einfach mal für einen bestimmten Aspekt in der Wirtschaft.
00:45:04: Die Etage eins ist die Zielgruppe, die Etage zwei ist das Wertangebot, etage drei sind Beziehung und Verbindung usw.
00:45:11: Und die Etages fünf ist der Nutzen.
00:45:15: So!
00:45:15: Und die etage sieben sind die Aufgaben.
00:45:19: Wenn ich als Personaler irgendwo hingehe und den jungen Menschen einfach nur erzähle was sie zu tun haben, was ganz viele machen dann seien die so... Ja, und du kannst auch Geld verdienen bei uns.
00:45:32: Wie viel?
00:45:33: Vielleicht siebenhundert Euro.
00:45:36: Wenn du ihm den Nutzen... wenn du nicht den Nutz nach vorne hebt sondern die Aufgaben haben Sie keine Lust.
00:45:43: aber wenn ich Ihnen sage Ich habe einen Sanitär- und Klimabetrieb also ich mache so Sanitäre das Wasser usw.
00:45:53: Du kannst dabei helfen ökologisch Ja, also man kann oder man kann Thermostate einbauen dass man das regelt.
00:46:00: auch dann verbraucht man nicht mehr so viel Energie.
00:46:04: Man muss Sinn es muss Sinn machen sozusagen und Das sind nachher Dinge die ich dann halt gelernt habe dass selbst wenn wir unternehmen als selbst in die Personalverantwortlichen hinkommen ist das noch kein Garant Dass Es funktioniert.
00:46:19: aber es gibt personell Verantwortliche Die.
00:46:22: Also Da sag ich, ey du bist ein Zauberer.
00:46:24: Das gibt's gar nicht, ja?
00:46:25: Frickte Nutzfahrzeuge.
00:46:27: Ein Unternehmen mit dreitausend Mitarbeitern... ...der kaufmännische Leiter in Flensburg, in Handewitt.
00:46:36: Der kommt hin das ist so'n... Ich weiß nicht, ich will nicht sagen Menschenfänger aber er ist einfach unglaublich.
00:46:43: Ja.
00:46:43: Unterhält sich.
00:46:44: Er hört sich alles genau an.
00:46:46: Er hat dann einen Vormittlach mit drei also ungefähr drei Stunden bei hundertsiebzig Schülerinnen und Schülern Mit zwei Leuten haben die um die neunzig Gespräche geführt.
00:46:56: Dann haben sie daraus fünfunddreißig Bewerbungen generiert, daraus dreizehn Praktikanten tatsächlich entwickelt und drei Azubis eingestellt in diesem Jahr mit drei Stunden Start.
00:47:09: Und wenn man das erzählt, dann ist eigentlich so viele Personen.
00:47:12: Wow!
00:47:12: Das möchte ich auch.
00:47:13: Und dazu gehört es sich richtig einzulassen, richtig die Kommunikation zu führen und da kann ganz viel entstehen ja?
00:47:21: Das ist.
00:47:22: er hat auch gesagt, also es kann man halt doch bei YouTube zum Beispiel sehen.
00:47:25: Wenn man ausbildet messen reverse gibt's einen ganz, ganz kleinen Kanal.
00:47:29: da gibt's aber so ein paar Videos die man sich angucken kann wo auch Lehrer sagt wie sinnvoll sie das halt mal Zeit sparen ist.
00:47:37: und da gibt es halt auch so ein Paar Kundenstimmen sag ich jetzt mal die sagen von Unternehmen die sagen echt was effektivste Was ich bis jetzt erlebt habe hat er nämlich gesagt Und daran merkt man denn Okay, wir sind auf einem guten Weg und das kann gerne so weitergehen.
00:47:54: Und wir wünschen uns halt einfach dass wir jungen Menschen die Perspektiven bieten weil es schade ist zu sagen hey hier gibt's das Polizei- und Krankenhaus und dann gibts ganz lange nichts.
00:48:05: Es gibt so viele interessante Unternehmen wo man sich wirklich kann und wo man seine Fähigkeiten und Talente so gut bringen kann.
00:48:14: aber dazu muss man wissen dass das die gibt und dazu muss auch die Motivation da sein herauszufinden Was es da so gibt.
00:48:23: Und auch diesen Raum zu haben, ne?
00:48:24: Weil so eine große Messerhalle, die wirkt manchmal wie ein OP-Tisch.
00:48:29: Also sehr, sehr steril.
00:48:31: und dann versuchst du dich unterhalten mit jemandem und hörst aber... Mir geht das immer von den Nachbarständen was reden die, was machen die?
00:48:40: Dann ist irgendeine Show oder Musik und du versuchste aber jemanden zu begegnen.
00:48:46: Schwierig!
00:48:49: Und da gibt es halt auch noch einen Gedanken, mir ist dann auch irgendwie so wirklich.
00:48:53: Ich habe mich sehr intensiv damit auseinandergesetzt, weil ich mich brennt interessiert und irgendwann bin immer ein Typ der dann irgendwie nach Metaphern oder Analogien sucht.
00:49:03: Das war auch witzig!
00:49:04: Weil im Kern ist das so... Es wird von den jungen Menschen gehen in die Schule.
00:49:10: Sie haben zehn Jahre lang das Akte, um die sie zu erfüllen haben.
00:49:14: Sie müssen Aufgaben machen, Tests schreiben, Prüfung bestehen
00:49:16: usw.,
00:49:17: macht das.
00:49:18: Was macht das?
00:49:19: Zehn Jahre lang und plötzlich oder auch neun Jahre.
00:49:22: Und plötzlich wird gesagt, also da machen sie Quarty kommen.
00:49:25: jetzt wird gesagt so... Jetzt ist genau der Zeitpunkt gekommen dich beruflich zu orientieren!
00:49:30: Wie soll ich das machen wenn mir das keiner sagt
00:49:32: ja?!
00:49:33: Ich sage immer so, wenn die zum Beispiel.. Ich halte mich jetzt nur mal ganz kurz an diesem klassischen Messebeispiel fest weil darin eigentlich klar wird wie herausfordernd Das Ganze ist... Man kann sich das folgendermaßen so vorstellen.
00:49:52: Wenn wir beide, kennst du dich mit bist du im Kunstbereich aktiv?
00:49:55: Kennst du nicht der Ausmarkt?
00:49:58: Das ist eine schwierige Frage.
00:50:00: Ein bisschen!
00:50:01: Also würdest du ein bisschen.
00:50:04: Aber nicht besonders.
00:50:06: Du bist keine extra Adlerin.
00:50:07: Nein ich bin kein Kunstkritiker.
00:50:10: Ja, das ist gut weil ich habe mit Kunst nicht viel am Hut seit der Zeit.
00:50:14: nochmal Das brauchen wir für unser Beispiel.
00:50:17: Sagen wir mal, jetzt sind beide... Wir haben gar keine Ahnung von Kunst!
00:50:20: Und jetzt werden wir in den Bus gesetzt und werden zu einer großen Kunstausstellung gefahren.
00:50:27: Und dann wird gesagt unsere Begleitung sagt ihr geht da jetzt mal rein und dann informiert ihr euch mal so und dann stellt ihr Fragen ja?
00:50:36: Dann holt euch ein Stempel ab und wir würden jetzt da reingehen.
00:50:42: Die Weltkünstler, die Künstler von Weltsehen.
00:50:45: Riesigen Werken und so weiter... Welche Frage soll ich stellen?
00:50:49: Welche Farbe magst du oder mit welchen Gündel verwendest du?
00:50:53: Ich weiß gar nicht was ich fragen soll!
00:50:54: Und genau das ist das Problem der Schüler.
00:50:57: Sie wissen nicht welche Fragen sie stellen sollen.
00:50:59: Wie sollten sie auch fragen wenn sie nicht wissen was sich dahinter verbirgt?
00:51:02: also muss der Impuls ganz anders sein.
00:51:04: ja erst kommen die Unternehmen Sie stellen die Fragen, sie initiieren das Ganze.
00:51:10: Sie müssen das Gespräch führen und manchmal hat man auch so das Gefühl auf diesen Messen, dass dort Personale sind, die dann halt eher so Produktwerbung machen und so ins Team usw.
00:51:22: Und die Schöner sagen ja, ja, ne.
00:51:25: Also die Personaler gehen denn und sind total froh weil sie schöne Gespräche geführt haben und wundern sich dann warum hinterher der... Warum die Bewerbung ausbleibt?
00:51:34: Warum da nichts weitergeht Weil sie nichts zugehört haben, sondern weil die einfach nur dauerhaft senden zum Beispiel.
00:51:41: Und ja man muss fragen und dieses Format ist eben das haben wir geschaffen und doch funktioniert
00:51:48: extrem gut.
00:51:49: Ja das ist dann auch keine Berufsorientierung, sondern es eine Unternehmensorientierung.
00:51:54: wenn ich an so einen Stand gehe und dann würde ich schon sagen kriege ich so ein richtiges Verkaufsgespräch.
00:51:58: also wir bei.
00:52:00: Wir haben eins mit Weih und einen Obstkorb und hier ist dein Stempel und nächster.
00:52:05: Ja, dass das keinen Spaß macht.
00:52:06: Es ist natürlich schwierig und da stellen wir mal eine Frage zu etwas wo du gar nicht weißt wie es überhaupt läuft.
00:52:14: aber das habe ich auch.
00:52:15: also ich darf regelmäßig auf Messen auftreten mit meinen Ständen und das hab' ich auch gemerkt.
00:52:22: Du brauchst natürlich irgendwas ein Exponat oder irgendwas wo die Leute kommen und sagen was macht ihr denn damit?
00:52:30: Dann kann ich wieder darüber erzählen und darüber entsteht ein Gespräch.
00:52:35: Der Gesprächsanlass muss passen.
00:52:38: Er darf nicht erzogen werden, ne?
00:52:40: Wenn der bei mir natürlich in der Schule ist... ...ist das ein ganz anderer Rahmen.
00:52:46: Das ist vertrauter und persönlicher.
00:52:49: Es ist in meinem Klassenzimmer, es ist in meiner Aula oder so.
00:52:54: Und dann muss ich Gastgeber sein!
00:52:56: Das ist auch spannend.
00:52:58: die Gastgeberschaft Wie wir die Schüler da waren, wenn du sagst so, das sind jetzt in der Rolle des Gastgebers.
00:53:09: Haben sie da einen Schimmer?
00:53:13: Ich holt mal noch ein bisschen weiter aus.
00:53:14: Ich war ganz viel im Arabischen, weil ich Urlaub mache und ich war dort in Familien und so... Und nach kürzester Zeit habe ich gedacht, jung, jung!
00:53:24: Sind wir unfähig Gastgeber zu sein in Deutschland?
00:53:28: Weil was da passiert ist war unglaublich, also bis überall zu Essen eingeladen worden und die haben sich wirklich beide Beine rausgerissen.
00:53:38: Wie ist das wenn man dann den Schülern in Deutschland sowas sagt?
00:53:42: Wie tun sie sich damit schwer oder...
00:53:48: Gar nicht!
00:53:50: Die kommen eigentlich relativ schnell rein, aber es ist halt auch so ein bisschen die Frage wie man das moderiert oder wie man abfragt.
00:53:57: Wenn man sagt ihr seid Gastgeber.
00:54:00: Ihr habt jetzt die Rolle, da braucht man nicht vorher diskutieren Es ist halt auch so ein bisschen Führung natürlich, man darf nicht vergessen.
00:54:07: Ich komme in die Schule mit zwei anderen Schülern und da gibt es bestimmte... Also gibt es natürlich auch Lehrkräfte.
00:54:13: Und ich nehme mir einfach das Recht in Anführungsstrichen und sage ihr seid jetzt Gastgeber!
00:54:21: Das sind natürlich... Da kollidieren natürlich immer mal wieder Interessen aber über einen lang gewachsenen Vertrauen Kann ich mir das jetzt inzwischen erlauben?
00:54:32: Und wir können natürlich den Schulen auch zeigen, wo.
00:54:34: die reagieren halt auch relativ schnell darauf.
00:54:37: Bei den Schülern ist es so wenn man sagt ihr habt jetzt die Gastgeberrolle inne, dann akzeptieren sie das relativ schnell und dann muss man natürlich halt auch ein bisschen abfragen was heißt denn das eigentlich?
00:54:49: die Gastgeben und da wird gesagt ja wir sollten den Essen und Trinken anbieten wird gesagt das machen manche Schulen noch tatsächlich höflich respektvoll.
00:55:00: Das kommt ganz schnell.
00:55:02: und wie gesagt ich finde, dass es häufig Gänsehaut wenn die Unternehmen dann sozusagen kommen in eine Traube ja und geben den Klasse noch um die wissen nicht was ihn blüht.
00:55:17: Und selbst wenn ich nicht dabei bin so ne Klasse mit twenty fünf die stehen auf Das ist so ein emotionaler Moment für die Unternehmen, die wissen gar nicht wie sie damit umgehen sollen.
00:55:29: Also es ist ja nur ein kleines Zeichen aber... Damit haben Sie die Gastgeberrolle sofort verstanden und dadurch sind Sie sozusagen... Sie sind motiviert!
00:55:39: Sie sind selbstbewusst!
00:55:40: Nicht jeder gibt viele Schüchterne Aber die lassen sich auch darauf ein und dementsprechend ähm... Ja.. Die fühlen sich wohl darin Und ich sage jetzt mal, dass es halt auch so zu sagen ein bisschen der Konflikt.
00:55:54: Warum es halt quasi einen externen Anbieter gibt wie uns?
00:55:59: Der mit der Neutralität reinkommt und Lehrer sagt er ist einfach Geber dann wissen die wenn sie sich, wenn die irgendwas machen.
00:56:07: das ist halt auch ein Rollenkonflikt sozusagen.
00:56:10: Lehrer kann nicht sagen ihr seid Gastgeber weil die Rolle kann ja nie wieder zurücknehmen sozusagen.
00:56:16: und deshalb Es ist viel Vertrauen, es ist auch sehr viel pädagogisch, obwohl ich das gar nicht studiert habe.
00:56:24: Aber es ist ein bisschen halt.
00:56:27: Gäng, Menschlichkeit... Und Verständnisse auf allen Seiten, die man auf jeden Fall einfordern muss.
00:56:34: Die man vorleben muss und wo man halt ... Es sind nicht nur die Schüler, wo man ... Das wird ja häufig gesagt, die junge Generationen, die kannst du alle vergessen.
00:56:43: Habe ich schon ganz oft gehört für mich immer sehr traurig, weil es nicht stimmt.
00:56:46: Gibt ganz viele, viele Juwähle sag ich jetzt mal.
00:56:50: Und umgekehrt ist das auch mit den Unternehmen so.
00:56:51: Da gibt's so brillante Köpfe und da gibt aber auch Leute ... Büsenflieger, ja?
00:56:57: Die kommen zur Messe!
00:56:59: Sozusagen sie an so einen gefühlten Körbchen dabei und wollen jetzt Praktikanten und Azugis einsammeln.
00:57:04: Und dann geht der Kopf runter auf den Tisch, da wo diese Messestände die Informationen sind... ...und dann schießen die mit einer Geschwindigkeit durch den Raum.
00:57:12: Die gucken ja das die Schüler an!
00:57:14: Die fliegen einfach rüber!
00:57:17: Und dann kommen sie zurück und sagen es war nicht so doll oder ich habe nichts gefunden?
00:57:24: Rieche bei, dann haben sie ... ... zwanzig Sekunden ein Pitch gemacht.
00:57:28: Ein Karting geschmissen und weiter geht's!
00:57:30: Und das ist natürlich... Ja, melde dich.
00:57:34: Hier meine Karte, meld dich.
00:57:35: Und jetzt du?
00:57:37: Ja ja genau, genau.
00:57:39: So funktioniert es nicht.
00:57:40: Vertrauen beziehung und Verbindung
00:57:42: usw.,
00:57:43: dass baut man halt tatsächlich nur stabil auf.
00:57:46: Dafür muss man investieren.
00:57:48: Dieses Invest, das ist halt deine Zeit.
00:57:52: Und wenn du da hingehst und dich mit jemandem unterhältst und merkst, dass der nicht passt.
00:57:58: Der passt einfach nicht!
00:57:59: Du brauchst einen Anpacker, aber das ist vielleicht ein Denker... ...und du dir trotzdem die Zeit nimmst und trotzdem der Person, die Informationen gibst, Fragen beantwortest.
00:58:10: Obwohl du weißt, dass du nicht direkt davon profitierst.
00:58:13: Ja.
00:58:13: Etwas zu Vertrauen auf, ja?
00:58:14: Dann wird dein Unternehmen auch wahrgenommen.
00:58:18: Die Firma Schricke zum Beispiel hatte lange Zeit gar keinen da keine Erwerbung gemacht war, wenn es in der Hand wird.
00:58:25: Die kriegen jetzt schon Zulauf!
00:58:28: Teilweise gar nicht mehr auf der Messe ist... Was heißt das?
00:58:31: Das ist halt eine Arbeit-Debemarke aufbauen und warum geht's
00:58:34: im Prinzip her?
00:58:36: Und was man vergisst, die Jugendlichen unterhalten sich ja auch miteinander.
00:58:40: Absolut.
00:58:42: Zu dem Staat musst du nicht gehen.
00:58:43: Der ist ein Idiot.
00:58:45: oder
00:58:46: bei denen melde ich mich gar nicht.
00:58:48: Bist du gemeldest?
00:58:49: Ja absolut Ja, ich glaube nachher wenn der Frank das sagt dann melde ich mich doch nicht.
00:58:56: Das ist absolut so Marc hast du sehr gut erfasst.
00:59:01: es ist so die Schüler weil sie die Gastgeberrolle haben sind Sie natürlich auch entrüstet werden Besucher einfach vorbeifliegen und sie komplett ignorieren.
00:59:10: Die sagen du da war einer der war relativ arrogant oder was man auch hört.
00:59:14: also die Schüler melden ja dann auch zurück was ihnen gefallen hat wer ihnen überhaupt nicht gefallen
00:59:19: hat
00:59:20: Und dementsprechend kann man dann natürlich halt auch zum Unternehmen nochmal Kontakt aufnehmen und sagen, das war noch nicht in unserem Sinne.
00:59:28: Da müssen wir uns mal überlegen.
00:59:29: also dass wäre schön wenn sie beim nächsten Mal darauf achten und wenn das normal vorkommt, dann könnt ihr ja nicht mehr teilnehmen.
00:59:34: Also das ist halt einfach so.
00:59:35: der Punkt... Man muss schon wirklich hinterher sein weil man denkt immer die Unternehmer macht alles richtig und die Schüler machen vielleicht vieles falsch.
00:59:47: Aber tatsächlich ist das halt ein Fehl auf allen Seiten zu identifizieren.
00:59:52: Driehversuch mal, ihr Stück abzubauen ne?
00:59:54: Okay okay... Jetzt sehe ich schon unsere Zuhörer irgendwie gerade bei der Gartenarbeit die haben die Ohrstöpfel drin und jetzt haben sie gehört oh okay das ist ja Flensburg das ist oben Hamburg.
01:00:07: jetzt sitze ich aber in Stuttgart.
01:00:11: planst du zu expandieren?
01:00:15: Ja, wir sind dabei.
01:00:18: Wir haben die Webseite so aufzubauen, dass man quasi allen Schulen starten kann und an einen Ort Stück für Stück alles machen muss.
01:00:32: Wir hatten ein System daraus gemacht oder sind gerade sozusagen dabei das abzuschließen.
01:00:37: Also Testläufe sind jetzt durch mit vielen Schmerzen auch, super vielen Fehlannahmen.
01:00:45: Also da sind auch wirklich Tränen geflossen.
01:00:48: Das kann ich einfach nicht verschweigen, auch wenn ich es jetzt so locker unser Lob erzähle.
01:00:52: das ist ja natürlich nur die Spitze des Eisbergs alles was darunter ist.
01:00:56: Es war auch einfach ein Haufen Ärger.
01:01:01: Es gab eine Schule muss ihr uns vorstellen... Es gab ne Schule!
01:01:05: Es war sehr, sehr anstrengend die Unternehmen bereinzukriegen.
01:01:08: Wenige Unternehmen aber ganz intensive Gespräche.
01:01:12: Eine Schülerin, mir.
01:01:14: Sie wollte Bauzeichnerin werden und Steuerberatung kommen dabei... ...und hat sie einfach mitgenommen ja?
01:01:19: Jetzt lernt sie Steuerfach angestellte weil das Gespräch gut war!
01:01:22: Ganz ganz toll.
01:01:24: Und in dieser Schule platzt dem Lehrer mitten drin der Kragen.
01:01:30: Es waren ihm zu wenige Unternehmen.
01:01:32: Also er hat gesagt so ich bände das jetzt Und dann musste ich alle Personaler nach Hause schicken.
01:01:39: Das war der
01:01:40: Tiefpunkt.
01:01:42: Ja, währenddessen.
01:01:43: Also eine Stunde, anderthalb Stunden bevor die Messe eigentlich offiziell zu Ende war und da geht ja immer nur drei Stunden.
01:01:49: Nach einer halben Stunde hat er gesagt ich breche jetzt ab.
01:01:51: Ich breche ab.
01:01:52: Indiskutabel.
01:01:53: oder zum Beispiel es war eine Schule in Hamburg.
01:01:56: das war sehr sehr schmerzhaft Da gab's ein Kommunikationsproblem und es waren nur vier Unternehmen bei hundertfünfzig Schülern.
01:02:06: Du kannst den nicht vorstellen, ich konnte hinterher mein T-Shirt ausbringen.
01:02:11: Das kann man nicht anders sein.
01:02:12: D.h.,
01:02:13: das sind riesige Probleme, weil die Schüler eine riesige Erwartungshaltung haben will sie nicht enttäuschen.
01:02:19: Der Ruf hängt daran... Eine weitere Zusammenarbeit hängt darauf an.
01:02:24: Es ist ein Plattformgeschäft und Hennerei-Problem sozusagen.
01:02:29: Und in dieser Schule ist der Reverse Talk entstanden Weil ich gesagt habe, pass auf wir machen auf Zwangermaßen Wir gehen alle in die Aula Ich setze die Personale da vorne hin Und dann haben wir die kurze dreiviertel Stunde gehabt.
01:02:43: Es war so cool!
01:02:45: Es wurden viele Fragen gestellt, man hat beidseitig viel gelernt und es war wirklich spannend.
01:02:51: Und das gab Riesen-Aplaus im Schluss... ...und die Schulleitung wollte sich aber eher über die Fehler unterhalten.
01:03:00: Am Ende.
01:03:01: Und diese beiden Schulen, die ich gerade erzählt habe... Das war ein Tag und gleich der nächste Tag?
01:03:08: Das war die absolute Tiefphase im letzten Mai, war das meine ich.
01:03:14: Und dann haben wir angefangen unsere Hausaufgaben richtig zu machen.
01:03:18: Zu verstehen und zu analysieren, neu zu überarbeiten, Formate neu auszurollen usw.
01:03:23: Das ist das was warum ich sage Wir bauen ein System auf.
01:03:28: Das System ist relativ stark jetzt mit dem Talk und Interactive, weil die Schüler selber nach ihrem Interessentelefonieren.
01:03:39: Es kommt unglaublich gut bei den Unternehmen an.
01:03:42: Dementsprechend kriegen wir auch die Gäste in die Schule und dementsprechend mit viel Zeitfenzern... Also da ist schon viel Know-how darin!
01:03:54: Es ist nicht so einfach.
01:03:55: aber wenn man erstmal das System verstanden hat worauf man achten muss dann können Innerhalb weniger Tage können wir das in Schulen, und zwar in ganz Deutschland etablieren.
01:04:07: Und das ist halt auch unser Wunsch.
01:04:10: Wir werden dazu übergehen, das Ganze zu einem Lizenzprogramm zu machen.
01:04:16: Das heißt es wird lizenziierte Schulen geben, es wird sicherlich auch lizenzierte Unternehmen geben die da sozusagen auch federführend sein können.
01:04:24: Was heißt also wenn wir über den Fall Stuttgart sprechen?
01:04:29: Und das Unternehmen, was sagt Mensch wir sollten das machen.
01:04:32: Wir haben da Interesse dran und wir wollen das machen und finden es gut und sinnvoll.
01:04:36: Dann wäre natürlich erstmal vorgespricht.
01:04:38: Wir würden eine Schule festlegen, wir würden die Schule einladen.
01:04:41: Es gibt dann halt auch die Möglichkeit dass man quasi Reverse weiter empfehlen kann.
01:04:46: Als Unternehmen kann man zum Beispiel sagen Mensch ich habe da Schulkontakt Ich gehe auf die Seite und empfehle das an bestimmte Schule.
01:04:54: Es gibt sehr viel vorbereitetes Material Was man denn quasi übernehmen kann der erst auf Schlag in einer neuen Stadt, da würde ich dann wahrscheinlich nach Stuttgart kommen und dann bündet ihr tatsächlich das wollen wir denn einmal ausprobieren und sind dann halt ein Promo Team.
01:05:10: Ich nenn es mal Promo-Team Reverse-Team ist vielleicht der bessere Name die dann quasi vor Ort sind und das Ganze begleiten.
01:05:17: Das ist dann weil alles krass, alles an Material hängt auch einen Selbstläufer.
01:05:23: Also insofern die Schüler wissen dann, was sie zu tun haben auf Basis der Unterlagen, die wir erstellt haben.
01:05:29: Das ist ein ordentlicher Ablauf da und das ist sehr geschäftig, sehr laut auch bei Interactive.
01:05:36: Da wird er noch rumtelefoniert... Und es gibt so Schüler, zwar ganz süß ja, Mädel.
01:05:41: Sie sagt, oh Gott telefoniert, das mache ich nicht hinterher!
01:05:45: Eine Stunde später, die wachsen über sich hinaus, eine Stunde später Und sie hat telefoniert.
01:05:53: Dieser Tag, wenn ein Reverse Interactive stattfindet in der Schule verändert die Schüler komplett.
01:05:59: also Sie sind selbstbewusster.
01:06:01: Man merkt dass sie über sich hinaus wachsen und man merkt auch das sie sich darüber freuen dass sie was können.
01:06:08: Also ja wie gesagt zentrale Anlaufpunkte im Internet.
01:06:14: Dort kann man denn Informationen abrufen Man kann sich erstmal grundsätzlich informieren, man kann sich dann anmelden und da wird ganz viel über die Performen laufen.
01:06:27: Da kribbelt es auch mir in den Fingern oder hab ich echt
01:06:31: irgendwie
01:06:32: so den Drang direkt loszulaufen und macht Spaß.
01:06:38: Ja, komm mal nach
01:06:40: hinten reinmachen!
01:06:43: Oben, das wollte ich eigentlich schon zu Beginn fragen auf dem Impressum bei euch.
01:06:48: Da steht noch Ramona.
01:06:49: Das ist seine Frau Partnerin?
01:06:53: Wir haben am Sechsten geheiratet und das ist meine Frau-Ungeschäftspartnerin genau.
01:06:57: Am Sechstem von einem Monat?
01:07:00: Ja, genau.
01:07:02: Herzlichen Kühle-Kunsch!
01:07:04: Danke schön.
01:07:07: Wie funktioniert das?
01:07:09: Oh!
01:07:11: Ich glaube, es gibt so ... ich hatte mal vor langer Zeit als ich noch Tagelöhne weigemacht habe, würd ich sagen.
01:07:20: Da hab' ich mal in einem Unternehmen gearbeitet und da waren Unternehmerpaar.
01:07:24: Das ist eigentlich schon um die Sechzig, würde ich sagen ja?
01:07:30: Und die haben halt Veranstaltungen gemacht, die waren strafforganisiert und die habe ich irgendwie mal bewundert.
01:07:34: Das heißt sind unglaublich professionell.
01:07:38: Also wenn ich mit drei Monaten hab, ob ich's bin, dann sag' ich halt oder ... Dann sind wir halt Geschäftspartner und da hat denn sozusagen privates kein Raum.
01:07:50: Und wenn man da natürlich privat ist, muss man so ein bisschen halt auch aufpassen, dass man nicht permanent über Arbeit spricht.
01:07:56: Das gelingt uns aber inzwischen glaube ich relativ gut.
01:08:00: Mal sehen, ob es ziemlich korreiert.
01:08:03: Aber im Kern geht das halt wirklich darum.
01:08:06: bei uns funktioniert das gut.
01:08:07: Wir vertrauen uns, wir haben unfassbar schwierige Eltern hinter uns gebracht aber wir haben auch zusammen total viele gute Sachen Beine gestellt und insofern ist es halt so, dass... ja ich würde sagen, es funktioniert richtig richtig gut, so würde ich sagen Ja cool
01:08:28: okay Ich glaube da steckt auch ganz viel Magie drin, weil man als Paar dann einfach auch unterschiedlich ist und ja.
01:08:39: Dann aber auch so diese Zeit hat und die Muse zusammenarbeitet und gleichzeitig haben wir natürlich da auch seine Steine, die mal aus dem Weg rollen muss oder sich nochmal neu besprechen muss.
01:08:54: wie sind wir jetzt wenn wir in der Öffentlichkeit sind?
01:08:58: Ich kann ja eine Sache sagen, wir planen ein Buch.
01:09:03: Das sagt viel aus!
01:09:04: Also das heißt irgendwann werden wir unsere gemeinsame Autobiografie schreiben und die wird wahrscheinlich heißen Die Pädantin und der Pfuscher.
01:09:12: Und so ist es, sie ist sozusagen eher diejenige... die irgendwas auch nicht, das machen wir nicht.
01:09:19: Ja sehr ängstlich und glaube ich nicht, dass wird nichts usw.
01:09:23: Und ich bin da auch kommen, das geht schon, vergesse aber halt auch viele Dinge, braucht dann wieder mal ein Ordenssystem.
01:09:32: Aber wenn mich das sozusagen nicht heranziehe und einfach so ganz wild anderem formulieren
01:09:37: usw.,
01:09:38: dann überspringe ich viele Dinge.
01:09:39: Also für mich sind... also ich würde schon sagen, dass sich jetzt in siebzehn Jahren Selbstständigkeit genug Mut und Resilienz aufgebaut habe, dass ich das merke ich so gut hin, nichts mehr aus der Bahn haut.
01:09:56: Das hab' ich alles, das liegt hinter mir!
01:09:58: Und weil ich das halt so habe kann ich mir nicht mehr vorstellen wenn jemand so Vorbehalte hat, das können wir gar nicht mehr vorstellen.
01:10:06: Ich muss mich sozusagen erstmal reinversetzen warum jemand sagen könnte, dass es nicht geht.
01:10:11: dafür ist Ramona halt ganz gut.
01:10:14: Sie erinnert mich daran, welche Herausforderungen man haben könnte.
01:10:21: Insofern ergänzen wir uns ganz gut und...
01:10:24: Perfekt!
01:10:25: Also Ramona, wenn du zuhörst, du bist recht herzlich eingeladen um vielleicht auch noch was klarzustellen?
01:10:33: Das will sie machen?
01:10:34: ich bin mir ganz sicher.
01:10:38: Ja hey, vielen Dank für die Einblicke.
01:10:41: Ich hab ganz gerne eine Abschlussfrage, die ganz und gar nichts mit dem zu tun hat was wir jetzt in der letzten Zeit besprochen haben.
01:10:48: Und einfach um dich ein bisschen zu schockieren und selber noch mal etwas zu lernen bei Podcast wird gerne Werbung gemacht ja?
01:10:57: Und ich will auch gerne Werbungen machen aber nicht so bezahlte so wo man dann irgendwie seine Lieblingsschuhe plötzlich vorstellt oder irgendein weiß gerade was sondern Dinge, die man richtig gut findet.
01:11:08: Gibt's irgendwas wo du sagst das ist richtig gut?
01:11:11: Also sei es ein Buch oder vielleicht für dich ein leichtes ja aber auch eine App oder irgendetwas was du tagtäglich verwendest ne Handcreme ne Zerambürste weiß Gott was.
01:11:22: wofür möchtest Du hier in den letzten Minuten?
01:11:27: unbezahlte Wirkung.
01:11:30: Ich buche es auf jeden Fall ein gutes Thema weil das Das hat sofort mit mir gesoniert, so würde ich mal sagen.
01:11:40: Also die Frage ist entweder denke ich noch ein bisschen länger nach dann fällt mir vielleicht noch was anderes ein aber der erste oder der erstem Puls soll ich nochmal nachdenken in zwanzig Sekunden?
01:11:51: Egal wie lang du nachdenkst Ich kriege immer wieder Nachrichten nach dieser Frage ungefähr fünf Minuten wenn wir das beendet haben und ich hätte eigentlich das und dass sagen sollen.
01:12:01: ja
01:12:09: Zwei Dinge würde ich... darf ich auch zwei erwähnen?
01:12:12: Wenn Sie
01:12:12: richtig gut sind, auch zwei.
01:12:14: Es würde zwei... genau, zwei Dinge würde Ich vorschlagen und zwar... Warte mal, ich muss mal nochmal ganz kurz gucken, dass sich das nicht falsch sage Genau Und zwar Das eine ist ein Buch was ich Menschen ans Herz legen möchte weil es mein Leben komplett verändert hat.
01:12:35: Und dieses Buch heißt, so denken Millionäre die Beziehung zwischen ihrem Kopf und ihren Konto standen.
01:12:41: Das ist so ein gutes Buch!
01:12:43: Es gibt noch zahlreiche Anbieter, sag ich jetzt mal so... Die Liste ist lang, es sind bestimmt zehn.
01:12:50: Aber dieses Buch würde ich Menschen ans Herz legen, die zum Beispiel beispielsweise besonders im sozialen Bereich unterwegs sind oder das Gefühl haben, ich will etwas aufbauen.
01:13:03: Aber irgendwie geht es bei mir nicht weiter!
01:13:05: Also ich komme nicht weiter... Ich ziehe das Geld nicht so an oder der Erfolg bleibt aus oder so.
01:13:14: Da würde ich sagen, zieht euch das unbedingt rein.
01:13:17: Das würde ich jedenfalls empfehlen.
01:13:19: Vielleicht auch einen kleinen Traumchen?
01:13:21: Ich glaube das Hörbuch geht sieben Stunden lang jeden Tag.
01:13:24: eine Stunde ist ganz gut.
01:13:25: Da wird auch viel Eingwerbung gemacht, das vielleicht ein bisschen anstrengend teilweise aber kann man darüber hinwegsehen weil ich glaube dass das wissen was daraus hervorgeht richtig richtig wertvoll ist.
01:13:36: Das würde ich auf jeden Fall sagen es würde ich meinen Kindern empfehlen und das würde ich jedem Menschen empfehle und macht das auch in meinem Umfeld Und auch die die mich kenne.
01:13:47: Guck euch das an!
01:13:48: Das kann richtig gut sein.
01:13:50: Das was eigentlich noch das andere Ja, genau.
01:13:54: Und das andere ist... ich weiß nicht oder beziehungsweise schon mal ganz... ja?
01:14:01: Ich bin mal in einem blinden Restaurant Essen gewesen.
01:14:06: Das hieß die... ich glaube es war das im Köln oder Berlin.
01:14:10: Ich weiß nicht mehr, ich glaube im Käln und das gibt's auch in Hamburg oder so.
01:14:15: Es ist ein Restaurant von blindem geführt und was sich daran schön finde isst du Konstantin fast denjenigen, also den Gastgebern dann quasi auf die Schulter.
01:14:24: Die führen dich in einen dunkelen Raum und ich fand das Erlebnis so unfassbar bei.
01:14:29: du sitzt da in absoluter Dunkelheit, du guckst und irgendwann nach ein paar Minuten fängt an sozusagen so Licht vor deinem Auge als... wie soll ich sagen?
01:14:40: So Farbspieler ja!
01:14:41: Du hast das Gefühl etwas zu sehen oder warst du zumindest bei
01:14:44: mir?!
01:14:45: Also die Augen spielen fabrikt Weil man in kompletter Dunkelheit ist und wenn ich die Augen aufmache, dann erwarte ich ein Bild.
01:14:51: Aber es kommt nicht so.
01:14:53: Das fand ich sehr interessant!
01:14:55: Ich weiß noch das war sehr witzig.
01:14:57: Am Anfang gab's eine Suppe... ...und dann gabs jetzt mal einen Essen mit der Gabel ja?
01:15:04: Und ich war ganz vorsichtig dass sich mir die Gabel nicht ins Auge ramme weil ich nicht wusste wenn ich das nicht sehe wie ungeschickt kann man sein hat alles gut geklappt.
01:15:12: Ich bin unterletzt rausgekommen Und dann, und das ist eigentlich so das Entscheidende.
01:15:17: Das Essen schmeckt anders wenn man es nicht sieht.
01:15:20: Viel intensiver nach meinem Verständnis.
01:15:24: Nach zweieinhalb oder drei Stunden sind wir denn da wieder raus?
01:15:28: Man geht erst mal in das Vorzimmer, man wird angehalten die Augen festzuschließen... ...und dann haben sie gesagt, jetzt können Sie die ganze Zeit langsam öffnen nach einer Minute oder zwei.
01:15:37: Und deshalb war so grill, so unfassbar grill!
01:15:40: Und weißt du was die Lichtquelle war?
01:15:43: So kleine, resistenten Schäden.
01:15:45: Und wenn du dann und da dich wieder gerne so haut, krieg ich immer, wenn etwas richtig mies ist oder richtig, richtig gut... ...und das war richtig gut!
01:15:53: Es ging denn die Tür auf und du hast ins Tageslicht reingeguckt.
01:15:58: Und nach zweieinhalb Stunden wieder zu sehen.
01:16:00: also man bekommt sozusagen Verständnis davon, wenn Menschen das erst mal in ihrem Leben sehen können Wenn Sie nie sehen konnten, wenn sie blind waren.
01:16:09: Und ich finde dieses Erlebnis so unfassbar, also so unfastbar toll, das würde ich auch noch empfehlen.
01:16:16: Also eine kulinarische Geschichte und etwas für Kopf und Herz.
01:16:22: Das sind meine Erfählungen.
01:16:24: Klasse!
01:16:25: Super, super Schluss.
01:16:28: Vielen ihm Dank für diese Tipps.
01:16:31: Sehr gerne.
01:16:34: Danke
01:16:34: auch an dich, Marc.
01:16:36: dieses Gespräch, dass du dir die Zeit genommen hast, dir meinen ganzen Kram anzuhören.
01:16:40: Und ja fand ich das war schön.
01:16:43: Wir hatten auch im Vorgespräch darüber gesprochen.
01:16:47: es ist sozusagen jetzt relativ neu.
01:16:49: dieses Konzept also neu fertig und ich hatte da gestellt, es gab sehr viele schwierige Zeiten und sehr viele unangenehme Situationen.
01:17:01: Aber ich finde, das war so ein bisschen wahrscheinlich wie eine Prüfung vor Abschluss.
01:17:07: Wenn man studiert oder so was ich ja nicht gemacht habe zumindest nicht zum Ende und insofern danke ich dir ganz herzlich für deine Zeit und für deine klugen Fragen.
01:17:18: Danke dass du uns deine Heldenreise erzählt hast.
01:17:20: Vielen lieben Dank Marianne!
01:17:23: Sehr gerne.