Der Ausbildungspodcast
00:00:01: Du hörst heute den Ausbildungs-Podcast
00:00:02: von ONTEAMS.
00:00:03: Schnell dich an und viel Spaß damit!
00:00:08: Stell dir doch mal bitte vor, du bereitet sich vor und nach ein paar Monaten vielleicht einem Jahr reißt du ans andere Ende der Welt.
00:00:19: Vielleicht nach Indien.
00:00:20: also du hast indisch gelernt und dort wartet eine Ausbildung auf dich.
00:00:25: Ja schwierig vorzustellen und genau das machen aber quasi die Menschen, die sich an Judith Bollsinger wenden.
00:00:35: Sie bereiten sich vor um dann nach Deutschland zu kommen und dort eine ganz andere Kultur zu erleben
00:00:42: und dort
00:00:42: ein deutsche Ausbildung zu beginnen in verschiedenen Bereichen.
00:00:47: Und auch sie hat so ne Geschichte hinter sich – sie ist nicht nach Indien gereist, um da zu arbeiten – nein, aber sie hat eine Akademie geleitet in einer recht sicheren Anstellung und die Akademie für Handel.
00:01:04: Und dann hat sie gesagt, pass auf!
00:01:06: Jetzt ist die Zeit.
00:01:07: ich habe so viel Erfahrung gesammelt Ich kann loslaufen und ich mache mich selbstständig.
00:01:14: Und genau diese zwei Szenarien, die du dir jetzt gerade vielleicht irgendwie ausgemalt hast vorgestellt hast und ein bisschen besser oder schlechter dir vorstellen konntest um das geht es.
00:01:27: Es geht um Wohnraum deutsche Art und auch die ganze Welt kommt zu uns.
00:01:35: Das sind alles so Punkte, die wir im Gespräch hatten.
00:01:39: Judith hat sehr viel geteilt, sehr viele Einblicke gegeben und dafür möchte ich an der Stelle schon mal Danke sagen.
00:01:47: Freu dich auf dieses abwechslungsreiche Gespräch!
00:01:51: Und stell dir da gerne einmal die Frage würde ich das einfach
00:01:55: so
00:01:55: machen?
00:01:56: Was wäre wenn ich in der Situation bin Hat mir auf jeden Fall sehr viel Freude gemacht.
00:02:01: Vielen lieben Dank, liebe Judith und wir starten rein ins
00:02:05: Gespräch.
00:02:09: Ausbildung
00:02:09: hast du so mir schon im Vorgespräch.
00:02:12: Hast du schon gesagt na das liegt dir am Herzen?
00:02:15: Warum also wie bist du es erste mal irgendwie über das Thema Ausbildung
00:02:19: gestolpert?
00:02:23: Also aus Bildung beschäftigt mich schon mein ganzes Berufsleben.
00:02:29: Ich habe die letzten fünfundzwanzig Jahre als Akademieleiterin Handelsunternehmen begleitet Nachwuchs zu qualifizieren, nachwuchskräfte auszubilden.
00:02:42: Also tatsächlich auch mit dem Thema Ausbildung oder eben auch mit Weiterbildungsformaten Nachwuchsskräfte zur Schulen und für Handelunternehmen zu entwickeln.
00:02:53: Das heißt junge Menschen zu begleiten und zu fördern und ihre Karrieren so mitzuverfolgen Das ist mein Thema.
00:03:03: Mein Lebensthema würde ich mal sagen und das finde ich auch sehr spannend, also in dieser Tätigkeit habe ich viel mit Berufsschulen beispielsweise zusammengearbeitet junge Auszubildende dort informiert welche Wege es gibt in dem Bereich Handel und Verkauf, das ist ja immer so ein Thema.
00:03:26: Wer will denn schon in den Verkaufen gehen?
00:03:28: Das ist auch so negativ belastet.
00:03:29: Das hat sich auch über Jahrzehnte quasi oder hat eine Rolle gespielt bei dieser Tätigkeit und Menschen auch dafür zu begeistern, in den Handeln zu gehen weil ich sehe, Verkaufe ist ja also eine... Nein aber genau!
00:03:52: Was?
00:03:53: Ich will doch nicht verkaufen, ich will doch nichts dienen oder aber Verkauf ist ja viel mehr.
00:03:58: Es ist eigentlich das was wir im Moment machen ist da nichts anderes als auch wieder verkauft also sich quasi zu präsentieren die Bedürfnisse des anderen herauszufinden und quasi einen Weg aufzuzeigen damit mein Gegenüber ja dass das bekommt was er sich denn wünscht oder vorstellt.
00:04:25: Das ist ja eine hohe Kunst und das auch rüberzubringen, zu sagen ihr macht etwas ganz Tolles wenn ihr in die Ausbildung als Verkäufer- oder Einzelhandelskaufleute geht oder es in den Bereich Handel geht.
00:04:42: Es ist sehr wertvoll für das gesamte Leben.
00:04:48: Also das prägt so meinen Lebensweg und das versuche ich auch jetzt in meiner Selbstständigkeit zu transportieren.
00:04:57: Okay, aber ich könnte fast
00:04:59: tippen dass du nicht mit nach der Schule direkt Akademieleiterin geworden
00:05:08: bist?
00:05:08: Ich bin tatsächlich auch im Schwabenland im elterlichen Einzelhandel aufgewachsen Und wenn man älter wird, dann schaut man ja so zurück und schaut was einen so geprägt hat.
00:05:21: Das war mir in jungen Jahren sicher nicht so bewusst aber auch hier schon mit unterschiedlichsten Menschentypen damals Kunden aus dem Dorf zu quatschen und Smalltalk auch zu betreiben und natürlich das Ganze was mit dem kleinen Unternehmen zu tun hat zu händeln.
00:05:45: Ich habe Wirtschaftssozialwissenschaften studiert und bin dann in den Bereich der beruflichen Bildung eingestiegen.
00:05:53: Da ging es vor allem um Schulungen von Arbeitslosen, Umschulungen und die in Jobs zu bringen.
00:06:01: Und dann bin ich eben.
00:06:04: meine Haupttätigkeit der letzten Jahre Jahrzehnte war eben dann die Akademie zu leiten für die berufliche Bildung im Handel
00:06:15: Ja.
00:06:17: Und dann, wo bist du groß geworden?
00:06:19: in welcher Ecke von Warnwürttemberg?
00:06:22: Arlen-Ellwangen.
00:06:24: Ach so
00:06:25: nahm das Eck
00:06:26: hier.
00:06:27: Du auch?
00:06:29: Nee aber ich sitze gerade in
00:06:30: Heidenheim.
00:06:31: Alles klar.
00:06:34: Wirklich ums Eck!
00:06:39: Was hatte ich dann dazu bewogen nach dem Studium, quasi nicht mit den Arbeitslosen zu arbeiten sondern in die Akademie zu gehen?
00:06:49: Ach das war einfach so ein Karriere Schritt.
00:06:52: Eine Möglichkeit einfach den Weg weiterzugehen hat sich da aufgetan und ja und es war auch super.
00:07:02: also Ich bin ja jemand der mit voller Leidenschaft etwas macht.
00:07:11: Das konnte ich dort ganz viele Jahre.
00:07:16: Welche Akademie war das, kennt man die?
00:07:19: Ja, die Akadomie der Bayerischen Handelsverbände.
00:07:25: Akademiehandel.
00:07:29: Und da warst du insgesamt dann wie lange?
00:07:33: Fünfundzwanzig Jahre.
00:07:37: Auch hier rückblickend habe mich auch immer gewundert wie viele Jahre das dann doch sind.
00:07:46: Aber das hängt ja damit zusammen, dass einem die Tätigkeit auch sehr Spaß macht und da war auch sehr viel Handlungsspielraum und eigene Gestaltungsmöglichkeiten – unnatürlich immer Menschen!
00:08:01: Also wir haben im Schwerpunkt Handelsfachwerte ausgebildet, weitergebilded.
00:08:11: Ich war, also in verschiebenden Funktionen konnte ich mich ausleben und es kamen ja immer neue Menschen.
00:08:23: Und natürlich auch der Kontakt zu den Unternehmen, zu den Unternehmern Qualifizierungskonzepte erstellen Personalentwicklung hier mitzugestalten das ist natürlich was super interessant.
00:08:38: so vergeht dann die Zeit.
00:08:40: Aber
00:08:40: habe ich es richtig verstanden?
00:08:41: Ihr habt Ausbildung und Weiterbildung
00:08:43: beides gemacht.
00:08:44: Genau, ja!
00:08:47: Und da hat sich doch sicherlich einiges getan
00:08:49: in diesen
00:08:50: fünfundzwanzig Jahren.
00:08:51: also so eine Veränderung wird ja wohl irgendwie spürbar gewesen sein.
00:08:57: Ja das ist ja wie wenn man in den Spiegel schaut jeden Tag und dann irgendwann sagt vielleicht die Außenwelt oh du hast sie aber verändert Und man selber denkt, ich seh doch immer noch so aus wie vor, wie vor zwanzig Jahren.
00:09:15: Das heißt, ich will sagen es sind kleine Schritte.
00:09:17: aber was natürlich eine ganz fundamentale Veränderung war das war die Corona Zeit und das fand ich ja nochmal super spannend weil wir einfach von heute auf morgen sind in den Bereich der Online-Schulung wo natürlich schon Grundlagen da waren und Rahmenbedingungen auch geschaffen wurden um dann irgendwie umzusteigen, aber das war quasi ein Muss und also für mich war die Corona Zeit mit allem was negativen dazu gehört.
00:09:48: Aber das war für das Unternehmen fand ich das super spannend.
00:09:54: Und das war der große Switch natürlich und es ist ja heute auch so schon die Frage welche Formate oder welche Abschlüsse.
00:10:08: Wir haben das Thema Ausbildung, wir haben das auch Weiterbildungsabschlüsse.
00:10:12: Welche werden die denn noch von den jungen Menschen als so wertvoll angesehen?
00:10:21: Wie sie dann sind?
00:10:22: und dass es jetzt zu meiner jetzigen Tätigkeit ja wenn ich mit indischen jungen menschen spreche Dann sagen Sie na hat das deutsche ausbildung system duale ausbildung Das ist ja so toll.
00:10:37: Und manchmal frage ich mich ja, wissen wir das auch noch?
00:10:41: Also es ist ja ein Akademisierungsbuhm in den letzten Jahren oder seit dem Bologna-Prozess.
00:10:55: Das heißt jeder muss Abitur machen und wer macht denn noch Ausbildung?
00:11:03: Wenn du es halt nicht schaffst, dann machst du eine Ausbildung und das finde ich sehr bedauerlich.
00:11:13: Und so ist meine jetzige Tätigkeit auch... Wir reden ganz viel über Fachkräfte oder Arbeitskräftemangel aber es gibt natürlich Bereiche wo in vielen Jahren Da gibt es einfach keine Azubis mehr für bestimmte Berufsbilder.
00:11:28: Das ist jetzt nicht unbedingt Verkäufer Einzelhandelskaufmann, das sind sicher regional unterschiedliche Gegebenheiten wie viele Bewerber noch da sind.
00:11:39: aber der Bereich Fachverkäufe Lebensmittel Handwerk Fleischerei beispielsweise keiner geht freiwillig hinter die Bedientheke in Deutschland so ist mein Eindruck Und diesen Arbeitsbereich, der ist aber für Fachlebensmittel Einzelhändler quasi sehr prägend und auch im Unterschied zu beispielsweise Discountern das Aushängeschild.
00:12:12: Das heißt hier – und das ist auch derzeit mein Arbeitsschwerpunkt – junge Menschen dafür zu begeistern in diesem Bereich eine Ausbildung zu machen.
00:12:27: Und gleichzeitig ist dieser Bereich ja auch.
00:12:30: wenn wir, also oft sind ja sagen die Unternehmen Ja wie ist das dann mit der Sprache?
00:12:39: Wir hätten gerne natürlich perfekt deutsch sprechende junge Menschen, die zu uns kommen und erinnern uns nicht daran wie schwierig es ist eine eigene Fremdsprache zu lernen und wissen auch, dass unser Englisch vielleicht beim Schulenglisch hängen geblieben ist.
00:12:56: Haben aber hier eine große Erwartungshaltung.
00:12:58: Aber in der Praxis ist es so, wir haben ja auch bestimmte Anforderungen, das ein B-I Zertifikat vorgewiesen werden muss.
00:13:08: Wir haben junge Kandidaten, Kandidatinnen die auf dem Weg schon oder B-II Module abgelegt haben.
00:13:15: Das heißt sie sprechen schon sehr gut allein aufgrund ihres Sprachsunterrichts und kommen dann nach Deutschland und gehen vom ersten Arbeitstag an die Theke, haben ihren Ausbilder neben sich.
00:13:32: Und das ist natürlich... Die sind sofort in dem Thema Sprache mit Kunden sprechen.
00:13:38: und welche Wurstsorten liegen jetzt hier?
00:13:41: Das ist auch die Rückmeldung von den Unternehmen.
00:13:46: Die Sprache ist nicht das Problem!
00:13:50: Ja und ich denke auch, also ich muss gerade so schmunzeln.
00:13:52: Weil habe ich jemanden der hier in Deutschland geboren ist, in Deutschland aufgewachsen ist haben wir ja auch Sprachbarrieren.
00:14:02: Also wenn man den Jugend zuhört dann denkt man auch manchmal jetzt hab' ich aber wirklich Loki nur die Hälfte verstanden?
00:14:10: Ja das ist willkommen auch im Alterungsprozess, merkt man dann okay bin immer ganz up to date.
00:14:18: aber gut Ja.
00:14:22: Sehr schön!
00:14:25: Genau, da war jetzt viel dabei.
00:14:27: Ich habe auch noch mal gerade
00:14:28: ein
00:14:29: bisschen hochhorchen müssen, als du gesagt hast.
00:14:32: Wissen wir das auch
00:14:33: selber?
00:14:34: Dass unsere Ausbildung eine gute
00:14:36: ist wenn du da im Gespräch mit jemand irgendwie drüber stolperst wie reagierst du also?
00:14:45: versuchst du dann irgendwie auch eine Anze zu brechen für die Ausbildung?
00:14:51: oder lässt es
00:14:53: sein?
00:14:57: Also das für die Unternehmen, dass Thema Ausbildung immer noch einfach Nachwuchssicherung bedeutet.
00:15:03: Das ist ganz klar.
00:15:05: ja weil die Alternative.
00:15:08: also wenn ich mit Unternehmen spreche dann ist das Thema Ausbildung natürlich wahnsinnig relevant.
00:15:15: Derzeit spreche ich weniger mit jungen deutschen Menschen, weil ich eben mein Geschäftsfeld bedeutet.
00:15:21: Ich schaue ins Ausland schwerpunktmäßig Indien und hier sind wir dabei dieses Berufsbild zu veröffentlichen, zu vermarkten, weil wir natürlich wenn das Thema internationale Einwanderungen, Ausführungsberufe sehen dann ist die Pflege ganz vorne dran.
00:15:44: Und wenn du ins Ausland gehst und fragst wer möchte nach Deutschland der Ausführung machen, heben alle die Hände und sagen ja ich will natürlich in den Pflegebereich gehen und ich wundere mich dann dass sie alle Pflegefachkräfte werden wollen.
00:15:57: aber das hängt natürlich damit zusammen dass klar ist es gibt Tiert-Jobs.
00:16:02: zur Wahrheit gehört natürlich auch Es junge Menschen in Ländern sind, wo sie keine berufliche Zukunft haben weil einfach eine Überbevölkerung da ist und eine Wirtschaft die nicht diese vielen jungen Menschen aufnehmen kann.
00:16:22: In Indien gibt es achthundert Millionen unter fünfunddreißigjährige
00:16:27: so
00:16:28: wenn wir mit über achtzig Millionen in Deutschland sind also zehnmal die Bevölkerung von Deutschland.
00:16:37: Das sind unvorstellbare Größenordnungen, weil es geht ja grundsätzlich auch darum wir wollen ja keinen anderen Ländern den Nachwuchs wegnehmen.
00:16:49: Nein da ist so viel nachwuchs der aber sich keine wirtschaftliche Existenz aufbinden kann.
00:16:59: und da ist natürlich das Thema Ausbildung in Deutschland ganz wichtig.
00:17:04: Und welche Berufsbilder gibt es denn noch neben der Pflege?
00:17:08: Natürlich gibt's hier junge Menschen, die haben ihren Highschool-Abschluss und haben im Verkauf gejobbt oder arbeiten dort.
00:17:15: Oder haben familiär Züchtenhühnchen und Schlachtenbühnen verkaufen.
00:17:22: Wir schauen, dass da irgendein Bezug ist und wollen natürlich sicherstellen, dass tatsächlich auch die Typen ... gerne kommunizieren und die auch glaubhaft machen, dass sie sich für den Beruf interessieren.
00:17:40: Das heißt
00:17:41: du hast gar nicht so viel Kontakt jetzt mit Deutschen oder innerhalb von Deutschland wo du sagen musst ja hier mach mal die
00:17:51: Augen auf
00:17:52: sondern es ist eher so das das im Auffernsicht Deutschland immer noch mit Ausbildungen wie in den Achtziger Jahren gleichgesetzt wird.
00:18:03: Ja, und ich war natürlich in meiner vorherigen Tätigkeit viel auf Messen unterwegs.
00:18:11: Und da war vor allem das Thema das Abiturienten-Modell im Handel.
00:18:16: ja also mit Ausbildung, Mit Ausbilderschein, mit Handelsfachwirt Also Nachwuchskräfte für den Handel zu schulen.
00:18:27: Da hatten wir davorhin das Thema Handel nicht immer so spannend aber auch die Vorstellung von jungen Schülern, naja ich will wendern.
00:18:36: Wille ich ins internationalen Management?
00:18:38: Was das auch immer bedeutet oder ins Marketing?
00:18:41: Also was sonst genau?
00:18:44: und nein!
00:18:47: Ich bin nicht hier an Schulen unterwegs.
00:18:50: die Unternehmen sind natürlich in ihrem Ausbildungsmarketing ganz stark mit Schulen oder Mitbildungsträgern oder machen ihre Kampagnen, um natürlich den deutschen Schulabgänger zu gewinnen.
00:19:07: Und nochmal das ist ja auch völlig legitim und es soll so sein aber in Bereichen wo es halt nicht mehr funktioniert da bin dann ich bereit zu unterstützen.
00:19:25: Und
00:19:27: wann kam es dazu, dass jetzt also die Firma heißt Bullsinger Fachkraft International?
00:19:33: So wie links oben bei dir
00:19:34: wahrscheinlich.
00:19:37: Ich habe mich für einen beruflichen Wechsel entschieden mit der Frage was will ich noch so machen in meinem Leben?
00:19:47: und Und manchmal sind es so Zufälle, dass ich einen Impuls von einer Abifreundin, da war irgendwann ein Abitreffen und sie war stark im Flüchtlingsbereich aktiv.
00:20:03: Und dann kam so ein Impulsmensch... Da gibt's so viel auch Talente in diesen Ländern wo sie aktiv waren die quasi in der berufliche Zukunft finden.
00:20:19: Das wäre doch vielleicht eine Idee.
00:20:22: Zu der Zeit hatte ich auch gerade eine Coaching-Ausbildung abgeschlossen und also mit Unternehmenskontakten, die ich habe quasi diese jungen Talente und die Unternehmen zusammenzuführen.
00:20:34: Und im persönlichen Bereich bin ich auch interkulturell unterwegs.
00:20:39: Also das betrifft mein persönliches Leben.
00:20:41: D.h.,
00:20:43: ich finde andere Kulturen auch sehr spannend für mich als Deutsche sehr spannend meine eigene Kultur oder Verhaltensweisen und so ein bisschen zu hinterfragen.
00:20:57: Das bringt einen ja auch immer wieder weiter, und so hat sich das quasi zu einer Idee in meinem Kopf entwickelt, die mich nicht mehr losgelassen hat.
00:21:05: Und dann habe ich so vor eineinhalb Jahren mich entschieden, mich damit selbstständig zu machen und bin den Weg der Gründung gegangen.
00:21:17: Ich habe den ersten Jahrgang nach Deutschland begleitet und bin jetzt gerade dabei, die zweite Gruppe von Azubis für den Lebensmitteleinzelhandel für den Halbstadt klarzumachen.
00:21:37: Okay, okay!
00:21:37: Dann kann ich mir natürlich vorstellen... Die Freundin beim Abitreff hat dann gesagt ja super was haben die anderen so in deinem Umfeld gesagt?
00:21:49: Ich habe ein sehr offenes Umfeld, das mich voll unterstützt.
00:21:52: Ja ja und ich bin hier auch alt genug um selbst in die Entscheidungen zu treffen.
00:21:59: Das eine ist die Entscheidung, das andere ist dann aber auch dieses...
00:22:04: Was
00:22:05: ist so die Meinung der ehrlichen anderen Menschen?
00:22:08: Wenn ich jetzt sagen würde bis auf, ich wechsle meinen Job total, würde es meinen Eltern erzählen, dann würden sie mich natürlich machen lassen
00:22:19: Ja, aber das ist natürlich lebensalterbedingt.
00:22:24: Ich bin ja nicht mehr von dreißig auch nicht fünfundvierzig sondern für mich ist also für mich es ganz wichtig dass ich was bewegen kann und ich möchte gerne etwas neues bewegen.
00:22:41: Das hat mich zu der Zeit sehr stark angedrieben Ja, selbst entscheiden zu dürfen.
00:22:51: Und ich bin mein eigener Chef und mich dabei auch weiterzuentwickeln.
00:22:59: Also das ist ja ein sehr spannender Weg natürlich mit Risiken aber wenn nicht jetzt wann dann?
00:23:10: Aber also du
00:23:11: hast
00:23:11: das
00:23:12: Thema Überbevölkerung gerade in Indien genannt.
00:23:19: Deine Fachkräfte sind ausschließlich aus Indien?
00:23:25: Indien und Marokko.
00:23:30: Ich habe mich dazu entschieden, schwerpunktmäßig Indien weiter zu verfolgen.
00:23:42: vielleicht noch mal eine andere Mentalität sehe, auch was das Thema.
00:23:47: Wie ernst nehme ich denn?
00:23:49: Das wenn ich ihren Jobangebot bekomme?
00:23:51: also es soll ja nicht nur die Freifahrtkarte für Deutschland sein sondern wir brauchen Menschen, die tatsächlich den Beruf in die Ausbildung gehen und es dann auch ernsthaft verfolgen.
00:24:04: und hier sehe ich eine andere Ernsthaftigkeit.
00:24:09: Das kann man jetzt nicht so pauschal sagen, aber die Erfahrungen, die ich so gemacht habe.
00:24:13: Ich hab auch sehr gute junge Marokkanerinnen, die einen Superjob machen und ja... Aber das sind ja grundsätzlich Erfahrungen auf dem Weg.
00:24:28: unter anderem Wer passt denn vielleicht gut in das Berufsbild?
00:24:35: Wer passt von seiner Gesamtbereitschaft gut in den Handel beispielsweise.
00:24:42: Und vielleicht habe ich eine indische Kooperationspartnerin, eine junge Frau die auch regelmäßig vor Ort ist, die vor circa zehn Jahren nach Deutschland kam und sie hat zu mir gesagt Judith es war für mich damals klar Ich hab diese eine Chance diese Ausbildung zu machen und das muss funktionieren!
00:25:00: Das ist ein anderes Mindset als Als wir es vielleicht auch bei Azubis im Landsende sagen, oh Gott ich muss jetzt in die Berufsschule ist aber anstrengend.
00:25:13: Ich muss so früh aufstehen oder so.
00:25:17: Wir sind natürlich in Deutschland ein bisschen sehr wohlstandsverwöhnt und das ist mal meine Einschätzung.
00:25:26: Und die Frage ist immer was bin ich denn bereit zu tun?
00:25:35: sicherlich genügend junge Menschen, die sehr viel bereit sind zu tun.
00:25:40: Aber wenn ich natürlich aus einem anderen wirtschaftlichen Hintergrund komme und da ist es auch so dass das ist, dass wir Menschen haben, die auch aus einer Armut kommen heißt aber wir müssen sehr verantwortungsvoll mit diesen Umgehen uns eben nicht ausbeuten genau diese Armut aus Beuten oder Ausmützungen sondern Es muss uns klar sein Da kommen junge Menschen.
00:26:04: Wir sagen bringt Mitte ein paar Euro mit für die ersten Wochen.
00:26:08: Die haben dann fünf oder sechshundert Euro dabei und das ist es, da ist kein Elternhaus.
00:26:12: Es sagt ja wenn du noch was brauchst ich schick dir nochmal schnell tausend Euro rüber.
00:26:18: Das heißt dass es vielleicht auch für die Unternehmen wobei Handelsunternehmen schon sehr stark natürlich seit vielen Jahren mit dem Thema Migration beschäftigt sind also die haben oft schon sehr viele Nationen in ihren Supermärkten und Wissen auch um andere Kulturen, wie man damit umgeht.
00:26:45: Jemand aus dem Ausland zu begleiten heißt aber auch ich muss bestimmte... Ja das ist mehr Aufwand, oh Gott!
00:26:52: Aber was ist der Mehraufwand?
00:26:54: Also aber ich muss einfach verantwortungsbewusst sein und mir bewusst sein dass sich ein paar Stellschrauben vielleicht noch anders einstelle als wenn ich den Auszubildenden von vor Ort habe.
00:27:09: Natürlich geht es um die Offenheit der Beteiligten.
00:27:13: Die Offenheiten des Teams dafür, das vorzubereiten.
00:27:19: Es geht grundsätzlich in dem Prozess im Wohnraum was oft auch ein herausforderndes Thema ist und dann geht's einfach auch um Begleitung oder Betreuungsstrukturen dass auch der Gedanke da ist, wenn derjenige abends aus dem Geschäft geht.
00:27:42: Dann geht er nicht zu Mutter nach Hause, die ihm ein warmes Essen hinstellt, sondern da geht er erst mal in sein Zimmer beispielsweise und ist alleine.
00:27:56: Also wie schaffen wir es?
00:27:59: Auch den Lebensalltag ein Stück mitzubetreuen.
00:28:02: Das kann der Kollege sein, der im Fußballverein ist und der Junge sagt ich würde sogar einen Fußball spiegeln.
00:28:06: oder wir haben Betreuungsstrukturen.
00:28:10: da ist eine Mitarbeiterin dafür zuständig eben genau diesen Bereich außerhalb des Unternehmens mit zu betreuen.
00:28:21: also was machen die?
00:28:21: Was haben sie dafür Themen?
00:28:25: Wie sieht die Wohnung aus?
00:28:27: wird der Müll getrennt, wird sie reingehalten und so weiter.
00:28:32: Und mein Thema ist natürlich dieses Ankommen und diese ersten Schritte hier mit zu betreuen und auch jetzt mal festgezürzt über das erste halbe Jahr Ansprechpartnerin für Unternehmen Und je nachdem wie auch die Betreuungsstrukturen im Betrieb sind, wird es mehr oder weniger genutzt.
00:29:00: Dieses Angebot von mir ja... Die einen Azubis schreiben wir auf WhatsApp.
00:29:03: Hallo Frau Bolzinger!
00:29:04: Wie geht das Ihnen?
00:29:05: Dann denke ich mir Ja, mir geht's gut was möchtest du denn?
00:29:08: Dann sehe ich wieder, dass ist so die deutsche Art zu zack-zack alles immer direkt und klar anstatt zu sagen, wie gehts dir eigentlich?
00:29:16: Das finde ich immer wieder spannend Aber das sind oft Kleinigkeiten.
00:29:22: Ich bin krank, ich muss ins Krankenhaus.
00:29:24: Ich denke um Gottes Willen der Muss ins Krankenhause.
00:29:26: was hat er denn?
00:29:27: Nein bei uns kann man zum Arzt gehen.
00:29:29: zb also dass so diese Lebensalltags Dinge mit mit bedacht werden ja unabhängig von den Betreuungs- und Begleitstrukturen im Unternehmen die aber im Normalfall ganz gut funktionieren weil ja schon immer auch ausgebildet wird weil ein Verantwortungsbewusstsein hier Dafür vorhanden ist auch wie wertvoll Azubis heute einfach sind, wenn man sie hat.
00:29:57: Richtig richtig!
00:29:59: Das hatten wir ja schon immer.
00:30:00: Ich bin auf einem Pausenhof groß geworden mit einer Vielzahl von Italienern, Türken und Griechen.
00:30:08: also das waren
00:30:09: so die drei Nationen, die stark vertreten waren und so haben wir das gehabt.
00:30:13: Man hat tolle Restaurants gehabt, ein Freundeskreis gehabt der sehr bunt war.
00:30:19: jetzt
00:30:20: Verschiebt sich das natürlich so ein bisschen.
00:30:22: Und ich hatte nochmal so gefragt, wo kommen die denn hauptsächlich her?
00:30:29: Wegen dem Thema Überbevölkerung.
00:30:32: Das verstehe ich, dass man dann sagt in Indien mit achthundert Millionen jungen Menschen aber gerade im chinesischen Raum haben wir das ja auch in anderen Ländern.
00:30:46: ist es eine Option?
00:30:47: oder sagst du jetzt
00:30:48: gerade
00:30:49: Ich bleibe, also gerade kulturell ist natürlich ein Unterschied.
00:30:54: Ob ich jetzt jemand aus China habe oder jemand aus Indien und...
00:31:01: Also ich könnte mit der ganzen Welt zusammenarbeiten weil da gibt es genügend Anfragen von Agenturen im Ausland oder Sprachschulen wenn ich einen LinkedIn-Post setze.
00:31:14: das mache ich sehr verhalten derzeit weil dann die ganze Welt zu mir kommt.
00:31:17: Das ist ja auch schön.
00:31:21: Wir haben natürlich von unserer Regierungsseite aus Kooperationsmodelle und Zusammenarbeit, was auch Auswanderung angeht mit Indien.
00:31:40: Das gibt es auch woanders aber eine sehr professionelle Infrastruktur von Sprachschulen, wo wir natürlich auch darauf achten, welche Sprachschulen beziehen.
00:31:54: Wer ein in die Kandidatenauswahl?
00:31:57: Wo wird wie gut auch Deutsch unterrichtet?
00:32:00: sind die Zertifikate der Goethe-Institute tatsächlich real oder wurden die gekauft?
00:32:06: und auch ganz wichtig Wir arbeiten nicht Instrukturen, wo der junge Mensch fünfzehntausend Euro bezahlen muss um sich ein Ticket für Deutschland zu kaufen und hier ankommt und komplett verschuldet ist.
00:32:24: Es ist immer gut wenn etwas vielleicht günstig ist oder nichts kostet aber irgendeiner muss immer die Rechnung bezahlen.
00:32:31: und ja da in Indien Englisch natürlich auch eine große Rolle spielt ist die Verständigung auf Englisch und auch ich meine das Sprachvermögen ganz gut, also auch wie sie Deutsch sprechen.
00:32:53: Und dass es jetzt einfach mal so gesetzt hat sich so ergeben und funktioniert für die Unternehmen.
00:33:03: Aber es gibt natürlich es gibt asiatische Länder Vietnam oder Indonesien, die auch stark in diese Berufe gehen, das ist für mich jetzt im Moment keine Option.
00:33:20: Jetzt hast du vor eineinhalb Jahren quasi gestartet und wenn man so startet dann gibt es immer noch die Phase davor.
00:33:27: Diese mache ich meist nicht.
00:33:29: wie könnte es sein?
00:33:30: Ich mache es, plane
00:33:33: alles.
00:33:34: Wie lang war die Phase, wie ist sie dir im Kopf
00:33:37: geblieben?
00:33:41: Ich sage mal, ein halbes Jahr habe ich diesen Gedanken im Kopf gehabt und hab mich dann professionell mit Geschäftsmodellentwicklung auseinandergesetzt.
00:33:54: Hab da ganz viel gelernt was Positionierung heißt und wer sind denn deine Kunden?
00:34:03: Und so weiter.
00:34:04: hatte ursprünglich im Kopf IT Fachkräfte aus dem Ausland zu holen, hängt damit zusammen dass mein Mann bei Tila ist.
00:34:17: Hab dann aber in den Prozess wiederum und das spielt auch immer so eine Rolle auf wen triffst du?
00:34:25: Wer wird dir zugespült?
00:34:28: Welche Kontakte und wo bleibst du hängen?
00:34:31: und wiederum was ist für mich wichtig Ganz klar.
00:34:39: Naja, Handel ist bestimmt mein Lebensweg und damit ist Handel.
00:34:46: Und das war mir... Das weiß ich ja wo der Schmerz bei den Handelsunternehmen vor allem seit langer Zeit ist und damit war das für mich gesetzt und auf dem Weg bin ich jetzt.
00:35:00: Das heißt einfach deine alles was du da in Erfahrung auch über die Jahre gesammelt hast?
00:35:09: Das war dann für mich klar, dass sich der Kreis schließt.
00:35:12: Also das ist völlig klar für mich, dass es mein Weg ist und Klarheit ist ja immer ganz wichtig auch.
00:35:22: Ja absolut!
00:35:24: Und wie waren da die ersten Schritte?
00:35:25: Weil also man steht ja dann wenn man neu beginnt, steht man ja eigentlich vor nichts.
00:35:30: oder wo waren deine Kontakte?
00:35:32: Wo waren die erste Ansprechpartner denn?
00:35:38: Bisheriges jetzt altes Netzwerk mobilisiert, hatte Kontakte.
00:35:45: Hab die angesprochen und die haben gesagt ja klar wir brauchen das und toll dass du da bist und wir machen das.
00:35:52: Das sind die deutschen Kontakte?
00:35:55: Ja, aber ich
00:35:56: hatte... Die italienischen Kontakte!
00:35:57: Ja, das hatte ich ja parallel aufgebaut.
00:35:59: es ist ja diese Möglichkeit der Vernetzung über eine Plattform wie LinkedIn und habe dort Kontakte aufgebaut, hab mit Menschen gesprochen.
00:36:10: Hab mir einfach gedacht was passt für mich?
00:36:18: Und das hat sich da auch in vielen Gesprächen so entwickelt mit wem ich zusammen arbeite ja und wie diese Partner arbeiten.
00:36:26: also meine Hauptpartnerin ist seit einigen Jahren im Bereich Pflege unterwegs.
00:36:32: Also hat es schon erfolgreich bestimmten Qualitätsanspruch und das sind so Themen, die dann für mich sehr relevant waren.
00:36:42: Auf wen ich mich einlasse und wie die Prozesse laufen und das gilt es dann halt auszuprobieren und zu machen und um dann zu schauen ob es gepasst hat.
00:36:53: und das ist der Fall.
00:36:56: Das hört sich jetzt so leicht
00:36:57: an.
00:36:57: also
00:36:58: Ich bin auch selbstständig unter Ja, eineinhalb Jahre und dann schon auch den ersten Jahrgang kannst du es genannt werden.
00:37:08: Den ersten Jahrgang ins Rennen zu
00:37:10: schicken.
00:37:11: also Hut ab!
00:37:15: Ja das ist ja jedem Anfang wohnt ein Sauberinner.
00:37:20: Es war für mich komplett klar dass das geht und dass das funktioniert und dann habe ich's einfach gemacht.
00:37:28: Und witzigerweise schaue ich jetzt zurück und denke okay coole Aktion, fesch frech gemacht.
00:37:37: Wie geht es jetzt weiter?
00:37:40: Das heißt das Ankommen in dieser Realität und was bedeutet das jetzt?
00:37:48: und wo sind die neuen Kunden?
00:37:51: wie baue ich das Netzwerk aus
00:37:52: usw.?
00:37:53: Das ist natürlich ein Thema aber das habe ich inzwischen ja auch gelernt, dass beschäftigt jeden selbstständigen permanent Und das finde ich jetzt auch wieder spannend.
00:38:04: Also es ist nicht alles leicht, aber für mich ist es einfach so klar diesen Weg zu gehen und deshalb bin ich... Ich habe mich auf sehr viel mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt und was ich da mitgenommen hab ist wenn bestimmte Dinge einfach klar sind dann wird das auch zu dir kommen, was du brauchst?
00:38:31: Ja sicher, aber dein Mann ist nicht zufällig selbstständig.
00:38:37: Dann konntet ihr euch da auch ein bisschen austauschen?
00:38:40: Weil der Unterschied ist ja auch groß.
00:38:42: ich bin bei der
00:38:43: Akademie und in einer Leitung bin schon... Ich tue viele Sachen die einen Selbstständiger
00:38:49: auch tut Aber
00:38:50: ich bin nicht ganz selbstständigt.
00:38:51: Das
00:38:53: ist ja schon ein Unterschied Auch wieder vom
00:38:55: Mindset.
00:38:58: Also für mich war das kein Problem.
00:39:02: Jetzt startet der neue Jahrgang zum ersten achten, ersten neunten.
00:39:05: Ersten neunnten?
00:39:06: Ja.
00:39:07: Okay
00:39:08: und wie viele Menschen waren es in den Jahren zwei tausendfünfundzwanzig?
00:39:11: Wie viel ist das jetzt?
00:39:13: Als zweitausend fünfund zwanzig waren es achtzehn und jetzt sind es fünfundzwannzig.
00:39:19: Das ist viel weil da steht ja dann bei jedem auch das direkte Gespräch an.
00:39:25: Man
00:39:26: muss
00:39:27: nach Deutschland das Gespräch... haben muss auch die verbindung haben.
00:39:32: was sind also so wenn er jetzt jemand draußen zuhört?
00:39:37: das ist ja interessant.
00:39:38: das würde mich würde mich auch interessieren auf was kann man sich da gefasst machen?
00:39:43: was sind die?
00:39:44: was sind so sage ich mal
00:39:45: die top
00:39:46: drei hürden die man auf jeden fall
00:39:49: hat.
00:39:50: aus welcher sicht?
00:39:52: wenn
00:39:52: also aus deiner sicht jetzt raus?
00:39:54: wenn nicht wenn ich sag okay dann möchte ich gerne der Wie nennst du dich?
00:39:59: Vermittler.
00:40:03: Ich biete eine hochwertige Dienstleistung an, weil ich vermittle nicht nur und sage hier sind die Menschen und macht euer Ding sondern ich möchte Erfolgsgeschichten schreiben für die Unternehmen und auch für die Azubis.
00:40:18: es muss für beide Seiten passen.
00:40:20: ja und in den Dienst stelle ich mich jetzt auf deine Frage.
00:40:28: Also was für mich wichtig ist, dass ich Kunden habe, denen ganz klar ist, was dieser Weg bedeutet.
00:40:37: Ja also da geht es um Offenheit, da geht's um Verantwortungsbewusstsein.
00:40:41: Da gehts um ja... Ich muss mich um etwas mehr kümmern als bei dem deutschen Azubi oder den Azubis der in Deutschland wohnt?
00:40:52: Wie schaffe ich die Hürde Wohnraum und was bedeutet das wenn derjenige kommt?
00:40:55: wie sind meine Betreuungsstrukturen?
00:40:58: Und da treffe ich aber auf Unternehmen, der Schmerz ist da.
00:41:08: Das Problem ist da und das sind Unternehmen die tauschen sich natürlich aus auch in ihren Regionen oder in ihren Gesellschaften mit Kollegen und im Normalfall gibt es weitere Empfehlungen.
00:41:28: Das heißt, wenn ich dann mit Unternehmen spreche, dann wissen die schon... Also die sind auf einer Entscheidungsstufe wo es um Feinheiten geht.
00:41:39: Und da ist natürlich interessant auch aus den Erfahrungen zu sprechen, die jetzt schon gemacht wurden und habe ich damit eine Frage schon beantwortet?
00:41:54: Ja, also ich habe so bei den Hürden jetzt rausgehört.
00:41:57: Vor allem Wohnraum
00:41:59: und
00:42:00: Betreuungsstrukturen oder Systeme die wirklich mit denen steht und fällt das.
00:42:08: Wieso der Wohnraum?
00:42:11: Weil um ein Visum zu bekommen muss man nachweisen dass der Einreisende eine Wohnung hat oder im Wohnraum zur Verfügung
00:42:20: steht.
00:42:22: Und das ist eine Sache des Unternehmens.
00:42:25: Das Unternehmen muss quasi sagen, ich habe hier ein Azubi, der Ausbildungsvertrag und ich versichere auch, dass ich mich um den Wohnraum kümmere.
00:42:34: Man kann ja nicht von Indien aus als zukünftiger Azubis ohne finanziellen Background kriegt man keine Wohnung in Deutschland.
00:42:45: Da kann man keine Wohnungen mieten.
00:42:47: Das heißt da sind die deutschen Hände gefragt?
00:42:53: Da ist das Unternehmen gefragt.
00:42:54: Jetzt gibt es Unternehmer, die haben eigene Immobilien da ist es ziemlich leicht.
00:42:59: dann gibt's Regionen wo man auch leicht eine Wohnung findet für zwei drei Azubis.
00:43:08: Das ist meine Empfehlung nicht unbedingt einen nur zu nehmen sondern Zwei.
00:43:13: Dann haben sie schon mal zwei Personen.
00:43:14: die können in einer Wohnung leben Die haben sich schon Mal.
00:43:19: Aber ich bin derzeit auch in Berlin in Gesprächen mit Händlern und das ist natürlich ein Riesenthema.
00:43:28: Also da sind wir gerade dabei zu schauen, wie kommt man an die Azubi Apartments, wo man sich quasi dafür bewelben kann?
00:43:38: Kriegt man da einen Platz in Berlin eine Wohnung zumieten?
00:43:42: Da suchst du zwei Jahre oder drei Jahre?
00:43:46: Das sind die grundsätzlichen Hürden, wo es dann ganz schwierig wird.
00:43:51: Wenn so eine Situation wie in Berlin ist, die wir versuchen zu klären aber da ist der Weg eigentlich nicht gebar weil du auf absehbare Zeit keine Sicherheit hast überhaupt eine Wunde zu finden.
00:44:05: Also je nach Region und Alles was da rein spielt, ist es wahrscheinlich manchmal sehr leicht.
00:44:14: Wenn Wohnraum da ist, wenn vielleicht schon einfach intakte Systeme in der Betreuung da sind und dann auch nicht mal, wenn jemand das neu startet, vielleicht auch kleiner ist, dann wird's auch schwieriger oder betreuungsintensiver.
00:44:32: Also das Thema muss vor Einreise ganz klar sein, da muss quasi die Adresse dann da sein Und der Wohnraum muss ein bisschen ausgestattet sein.
00:44:42: Da muss halt ein Bett stehen und da muss eine kleine eingerichtete Einheit da sein, weil die Menschen kommen mit zwei Koffern.
00:44:51: oft haben sie ihren Reiskohaun und sagt reist dabei!
00:45:00: Das gilt es zu berücksichtigen.
00:45:01: aber das ist nicht schwierig.
00:45:03: also das ist dann schwierig wenn es Städte oder Metropolen sind wo klar ist Es gibt kaum Wohnraum.
00:45:13: Welche Strukturen sind da, um vielleicht Azubi-Wohnen zu realisieren?
00:45:21: Aber das gehört einfach zu dem Thema dazu.
00:45:24: und was ich dann auch erlebe ist natürlich wie es in diese ländlichen Regionen mit öffentlichem Personennahverkehr verbunden wird.
00:45:35: also wenn der eine Ansprechpartner sagt ja ich weiß gar nicht ob von unserem Von dem Ort, wo unser Malt steht.
00:45:45: Ob es da überhaupt eine Verbindung zur Berufsschule gibt?
00:45:50: Dann wird's natürlich auch schwierig.
00:45:53: Weil die können Fahrrad fahren aber im Winter ist nicht so bricklend.
00:45:59: Aber es sind ja auch einen Führerschein da.
00:46:02: Es muss der Führer sein und nicht anerkannt werden müssen in Deutschland gemacht.
00:46:05: dann brauche ich aber auch ein Auto.
00:46:10: Das sind so Hürden, die es dann eher herausfordernd machen.
00:46:15: Oder wo die Frage ist kann das tatsächlich unser Weg sein?
00:46:22: Ja
00:46:22: und natürlich wenn die Anfrage
00:46:24: kommt
00:46:25: von der deutschen Firma und sie sind jetzt hier wie auf der Schwäbischen Alp da ist man manchmal ja wie auf einer E-Til
00:46:33: gefahren
00:46:34: und ohne Auto kommt man irgendwo nicht mehr weiter Dann wird es schwer.
00:46:41: Und von welcher Seite sind die Anfragen?
00:46:44: gerade mehr?
00:46:45: Hast du mehr Menschen aus Indien oder hast du gerade mehr Anfragen aus Deutschland und offenen
00:46:53: Stellen?
00:46:54: Also da draußen in der Welt, das stehen Massen an jungen Menschen, die bereits Deutsch lernen in ganz vielen Ländern und die sofort bereit sind zu kommen um hier eine Ausbildung zu machen.
00:47:09: Also der Mangel ist nicht an den Kandidaten oder Kandidatinnen.
00:47:14: Da geht es darum nochmal zu schauen, wo war denn die ausgebildet?
00:47:19: Wie ist euer Sprachtraining?
00:47:22: Wie sind die Strukturen dort?
00:47:27: Aber wir haben deutsche Unternehmen, die das Thema auf dem Schirm haben.
00:47:36: Ich spreche jetzt von meinen Unternehmen, es ist angekommen im Handel.
00:47:40: Es ist aber oft auch so dass die Händler sagen na wir warten jetzt erst nochmal vielleicht kriegen bei Bewerbungen dieses Jahr und kommen aber schon aus dem Jahr wo sie sagen Wir haben fünf Märkte, wir haben jetzt vier Azubis Aber zwei sind schon nicht mehr da nach vier Wochen Und die Probezeit hat dann vielleicht einer überstanden.
00:48:02: Das ist ja Realität oft nicht überall, aber das ist eine Realität.
00:48:06: Das heißt vielleicht dauert es dann auch immer noch ein bisschen bis das Mindset-Eyes okay und dafür also das quasi meine Mission als strategische Personalentwicklungsmaßnahme parallel zu den Prozessen die sowieso gemacht werden um Azubis zu bekommen.
00:48:29: natürlich haben wir eine wirtschaftliche Lage wo Der Einzelhandel als ziemlich sicherer Beruf auch gesehen wird.
00:48:39: Also zum Automobilkonzern muss wahrscheinlich heute keiner mehr gehen, weil man nicht weiß wie sich da die Sache entwickelt.
00:48:49: Aber der Einzelhandel ist ein riesiger... Natürlich einzelnen Skaufleute, riesige Ausbildungsberuf seit vielen Jahren.
00:48:58: aber In der Einzelrealität ist es ja schon so, dass viele Betriebe einfach keine einen oder keinen Azubi mehr bekommen.
00:49:10: Oder die Azubis noch andere Eisen im Feuer haben und sagen jetzt habe ich doch von dem Industribetrieb um die Ecke eine Zusage bekommen dann gehe ich jetzt wieder Gehe ich auf keinen Fall in den Einzelhandel, die also kurz vor Stadt der Ausbildung noch abspringen oder eben sagen ja, Ich habe jetzt nicht gewusst dass ich um sechs so früh oder um halb sieben anfangen muss.
00:49:34: Das ist doch zu schwierig.
00:49:37: oder andere Dinge dann da sind vielleicht auch wo das Umfeld sagt oder das Elternhaus lässt du ja nicht mit dir machen viel zu anstrengend.
00:49:55: Und das meine ich, oder das nehme ich schon als Realität auch wahr.
00:49:59: Wenn vor einigen Jahren in meiner vorherrigen Tätigkeit wenn eine Ausbildungsleiter oder einen Regionalleiter mir sagt wir nehmen heute Bewerbungen von EDEM C oder D-Kandidaten an, weil die A B Kandidaten kommen nicht mehr zu uns.
00:50:22: Das heißt sie kommen schon mit sehr viel Hemmnis und aber andere Bewerber bekommen wir nicht mehr.
00:50:33: Ich meine das gar nicht böse, weil ich sehe junge Menschen in Entwicklungen sind ja und der Fünfzehnjährige sich für einen Beruf entscheiden muss ist auch eine Herausforderung.
00:50:45: Und der Fünfzehnjährige steht mit zwanzig anders darin, wir fünfenzwanzig noch mal an.
00:50:49: Das heißt das zu schaffen.
00:50:55: auch ich habe eine Tochter die wird jetzt siebzehn Schule motiviert zum für irgendwas sehe ich nicht.
00:51:04: ja gibt es welche die kommen im System gut zurecht und die anderen halt nicht so.
00:51:10: also das ist ja auch ein Riesen Thema meine ich, wie schaffen wir es denn?
00:51:17: Und gerade die, die halt vielleicht nicht so gut im Lernen sind und Abitur machen.
00:51:22: Was machen wir denn mit den anderen?
00:51:24: Sind die sich schon... Wir haben in Bayern die Grundschule gemacht in der dritten Klasse auch wenn man das etwa allgemeinern darf aber in der Dritten Klass war klar wer es nicht schaffen wird.
00:51:38: und was gebe ich einem Kind mit dass quasi krassen Übergangsprüfungszeit schon weiß.
00:51:45: Ich bin jetzt neun oder zehn Jahre alt, ich bin halt out!
00:51:50: Also wie sollen sich denn solche jungen Menschen entwickeln?
00:51:55: und was ich im Schulsystem grundsätzlich erlebe?
00:51:58: Das eine ist Talente zu fördern außerhalb dessen was man den Leistung erbringen muss und auch Anerkennung zu geben.
00:52:11: Und wenn zum Schluss das alles der Betrieb auffangen muss, also die Schulen sagen wir müssen aufmachen was die Elternhäuser nicht machen.
00:52:17: Der Betrieb sagt ich muss auffachen als die Schule und die Eltern Häusern nicht gemacht haben.
00:52:22: Das ist ja die Situation in vielen Fällen und das finde ich ganz schrecklich.
00:52:28: Ich habe mich aber entschieden, nicht das solche Schulsystem zu reformieren sondern an den Stellen wo sowieso keiner mehr eine Ausbildung macht zu sagen hier holen wir Nachwuchs aus dem Ausland?
00:52:42: Ja, und
00:52:43: die Frage,
00:52:43: die sich auch immer stellt ist.
00:52:45: Was ist wenn wir als Ausbildungsunternehmen diese Herausforderung nicht annehmen?
00:52:50: Also wenn wir es einfach nicht
00:52:51: machen,
00:52:53: dann verlieren wir Arzobis oder schleusen sie irgendwie über zweieinhalb drei Jahre durch oder im schlimmsten Fall haben wir die dann sogar noch als Mitarbeiter die dann immer noch nicht, sich selbst organisieren können oder soziale Fähigkeiten mitbringen.
00:53:22: Wie geht es denn jetzt weiter?
00:53:23: Also
00:53:25: dieser Jahrgang der ansteht, der läuft... Kannst du uns ein bisschen einen Einblick bei Olsinger?
00:53:36: Derzeit laufen die Prozesse Dokumentensammlung vor Abzustimmungen beantragen, Botschaftstermine vereinbaren.
00:53:50: Da stecken wir gerade.
00:53:52: ja das läuft aber alles sehr gut.
00:53:56: Ziel ist dass sie tatsächlich auch vorm ersten neunten kommen dieses Jahr.
00:54:02: man steckt aber nicht ganz drin weil wir natürlich abhängig sind von dann im letzten Step von den Botschaften.
00:54:12: Wann kriegen die jungen Menschen ihren Termin?
00:54:14: Wann wird es wie so ausgestellt?
00:54:16: Passt alles oder gibt's da noch, obwohl alles sehr gut vorbereitet ist, Nachfragen?
00:54:23: Aber wir sind jetzt am zweiten, siebten.
00:54:25: ich denke das kann alles so laufen wie wir uns vorstellen.
00:54:33: und dann heißt es Die Jungen Menschen reisen ein.
00:54:38: Ich organisiere, dass sie vom Flughafen abgeholt werden.
00:54:43: Dass sie in ihre Unterkunft gebracht werden, dass Sie beim Einwohnermeldeamt angemeldet werden, das Sie die erste Runde im Betrieb laufen also all dieses damit Die Ausbildung beginnen kann.
00:54:58: ja Also wie sieht es umfällt aus?
00:55:01: Wie kriegt man hier eine Fahrkarte und so weiter?
00:55:08: Aber man weiß ja auch, also jeder hat ein Handy in der Hand.
00:55:14: Das heißt sich zurechtzufinden.
00:55:17: oder ich habe schon Freunde oder Bekannte die in Deutschland sind, die vielleicht auch schon im Vorgängerjahrgang von mir sind weil sie in derselben Sprachschule waren.
00:55:28: Also Vernetzung findet statt.
00:55:31: Ich hab am Anfang gedacht muss da viel mehr diese Gruppenmitglieder miteinander vernetzen?
00:55:40: oder dann den neuen Jahrgang jetzt mit dem alten, aber das brauchen sie mich nicht.
00:55:43: Das findet statt.
00:55:44: Es funktioniert.
00:55:46: Da kann ich mich auf andere Dinge konzentrieren.
00:55:48: also um so Informationen was ist es wenn der GEZ-Brief kommt?
00:55:56: Der eine möchte vielleicht noch seine Sprache verbessern.
00:55:59: Wie organisiere ich öffentlich geförderte Bezweikurs und Online-Kurs?
00:56:06: Ja, erkläre das mit dem Betrieb oder schaue einfach wie so die ersten Wochen laufen wo die Hürden sind was die Betriebe mir rückmelden wo vielleicht nochmal ein extra Gespräch notwendig ist aber im Endeffekt läuft das alles relativ rund.
00:56:25: Der eine Händler, das ist ja sagt in der zweiten Woche meine junge marokkanische Auszubildende bedient jetzt schon selbstständig die Kunden.
00:56:35: Wenn ich den anderen frage was waren dann tatsächlich die größten Herausforderungen?
00:56:38: Dann sagt er naja die Kollegen erst mal weil es dann doch nochmal etwas anderes ist als von vor Ort vielleicht einen Migranten als Azubi einzustellen also das Team quasi darauf vielleicht noch besser einzustellen, dann war die Kälte der größten Herausforderung.
00:57:03: Also für die indischen Azubis haben wir dann gezeigt ich habe eine Winterjacke dabei Frau Bolzinge es waren ganz dünne Daunenartige weil zwanzig Grad ist die kälteste Temperatur.
00:57:16: und Da ging es darum, Winter-Mental zu organisieren.
00:57:22: Im einen Betrieb gab's da noch ein Sponsor von Sportartikelhersteller.
00:57:29: mit einem bin ich nebenan eine Winterjacke kaufen gegangen weil sie darauf gar nicht eingestellt waren aber der gehts weiter mit Winterschuhe oder ne Mütze und so weiter.
00:57:39: also das sind die ganz... Also ganz aus dem Leben gegriffenen Probleme.
00:57:52: Also da denkt man ja nicht dran, man denkt um Kointegration mit Träumen aber die brauchen einfach jemanden der mit ihnen eine Jacke kaufen geht oder der einfach das Problem löst und... Der eine oder andere Kunde hat vielleicht auch geschaut, aber da habe ich ne Rückmeldung von einer Freundin.
00:58:11: Ja!
00:58:11: Ich hab gesehen... Also der Schwester meiner Freundin, das sind neue Azubis aus Indien an der Theke in dem Geschäft wo sie mal einkaufen geht und die strahlen und machen das ganz gut.
00:58:23: Und so entwickelt sich das, ich denke so wie es auch im normalen Azube-Leben sich entwickelt.
00:58:34: Und die Menschen sind unterschiedlich, die kommen der eine besuchten Kollegen dann in der Freizeit hundert Kilometer weiter entfernt.
00:58:43: Der andere hat ne Freundin nach.
00:58:44: das wussten wir gar nicht.
00:58:45: okay die kommt an angereist.
00:58:47: also das ist wie im richtigen Leben.
00:58:53: Ja und man geht da immer von aus.
00:58:55: ja das wissen die alle nicht.
00:58:57: aber genau als ich das erste mal alleine gewohnt habe und der GZ Brief kam Hab ich auch bei meiner
00:59:03: Mutter angerufen.
00:59:04: Da hab ich gesagt, muss
00:59:06: ich das jetzt auch zahlen?
00:59:07: Ja, also... Ja, ja.
00:59:12: Ja, spannend.
00:59:15: Verrückt!
00:59:15: Okay.
00:59:16: Ja vielen lieben Dank für den Einblick aber du bist gedanklich jetzt quasi noch nicht in den zwei tausend sieben und zwanzig sondern
00:59:25: doch auch
00:59:29: geht auch schon rund.
00:59:32: Also es gibt ja genügend freie Ausbildungswetze noch dieses Jahr, aber für meine Dienstleistung wird es zu spät.
00:59:42: Man braucht ein bisschen Vorlauf, aber natürlich ist genau bei den Unternehmen mit denen ich auch im Gespräch bin die vielleicht gesagt haben dieses Jahr das schaffen wir noch nicht.
00:59:57: man muss ja auch berücksichtigen.
01:00:01: Unternehmer sind ja auch immer voll beschäftigt, also man muss sich ein bisschen Zeit nehmen für dieses Thema und nicht nur gedanklich sondern das einfach auch organisieren.
01:00:14: Und der eine sagt zu mir Frau Bolzinge ich brauche natürlich jemand aber ich kann nicht jedes Jahr ne Wohnung kaufen.
01:00:22: Der andere sagt ich kaufe erst ein Haus dann fange es richtig groß an Problem erkannt und auch Verantwortung dafür übernommen, das ist das was sein muss.
01:00:36: Und dann wird es auch funktionieren?
01:00:38: Ja
01:00:39: sicher!
01:00:41: Ich kenne es nur
01:00:42: entfernt
01:00:43: dieses Thema.
01:00:43: ich habe früher viel Football gespielt
01:00:46: und da hat
01:00:47: man gerne mal
01:00:47: ein zwei oder drei
01:00:49: Importspieler aus Amerika geholt Und dann war auch immer die Frage, wo bringt man die unter?
01:00:54: Also wer vermietet dann irgendwie an einen einundzwanzigjährigen US-Amerikaner.
01:01:00: War da schon schwer.
01:01:01: und
01:01:02: was natürlich auch immer mit rein spielt ist wenn dann plötzlich das Team, also wenn wir das mal spiegeln, dann ist es auch das Unternehmen.
01:01:09: Wenn das Unternehmen so dahinter steht, kann man auch mal rumfragen ja, kann mal gucken, wer hat irgendwo vielleicht noch ein Zimmer oder eine Einliggerwohnung.
01:01:18: Und ja, aber wenn man da Einzelkämpfer ist und ist natürlich Wohnraum oder auch diese Strukturen für die Betreuung.
01:01:27: Ist dann plötzlich eine Hürde, die man gar nicht so leicht nehmen kann?
01:01:31: Und dann sagt man lieber, ah, dann mach mal halt niemand in das Bild rein.
01:01:38: Ja schön hört sich schon nach einer Erfolgsgeschichte an.
01:01:44: ich bin gespannt.
01:01:46: Judith was was dann noch so kommt.
01:01:51: Ich auch!
01:01:52: Und ja, hofft trotzdem dass du das ab und an mal ein bisschen was postest, dass wir da reinspiegeln können bei LinkedIn?
01:01:59: Ja.
01:02:01: Ja schön
01:02:02: ich habe
01:02:02: ganz gerne
01:02:03: eine Abschlussfrage
01:02:04: die gar nichts mit unseren bisherigen Themen zu
01:02:08: tun hat und
01:02:10: die die dann den meisten Leute auch ein bisschen schockt weil bei Podcasts wenn du selber auch podcast hörst wird ja oft Werbung
01:02:17: gemacht
01:02:19: Host von seinem Lieblingsmüsli, das er ist und so.
01:02:23: Und ich würde auch gern Werbung machen aber kostenfreie Werbung also Werbung wo wir sagen
01:02:29: Also
01:02:29: das kann ich dir nur ans Herz legen Mach das kauf das Reis da mal hin lese mal dieses Buch verwende diese App.
01:02:39: Gibt es irgendwas in deinem Alltag wo du sagst Das finde ich so gut Da würde ich unbezahlte Werbung
01:02:45: für machen.
01:02:49: Also es hat ja gar nichts jetzt mit meinem Thema, sondern nur mit mir als Mensch zu tun.
01:02:53: Richtig!
01:02:53: Genau.
01:02:54: Eine
01:02:57: schwierige
01:02:57: Frage, gell?
01:03:00: Ich muss kurz nachdenken...
01:03:04: Weil das haben wir alle,
01:03:06: dass wir
01:03:07: irgendwo im Alltag sehr, sehr froh sind über was.
01:03:11: Also ich habe zum Beispiel in... In Dauerschleife habe ich irgendwie Spotify offen.
01:03:18: Das ist immer so mein Lieblingsbeispiel.
01:03:19: für Spotify würde ich kostenlose Werbung machen, weil ich das so toll finde dass man diese riesen Auswahl hat und nicht nur bei meinem Podcast auch läuft.
01:03:33: Also es ist vielleicht wieder etwas Old Economy und konservativ.
01:03:41: Spotify habe ich auch offen, würde ich auch Werbung tun.
01:03:44: aber ich werbe auch für Stadtbüchereien.
01:03:47: Ja, ich lese es so gerne und ja.
01:03:50: Und auch jahrelang ganz viele Bücher gekauft habe immer gedacht wohin mit den Büchern?
01:03:55: uns staubt alles nur ein.
01:03:56: Ich bin ja einen riesen Fan meiner örtlichen Stadtbücherei und die haben auch alles und kann auch alles Neue bestellen und kein Buch muss mehr einstauben bei mir.
01:04:08: also ich finde Büchereien ganz toll und finde jetzt auch wichtig dass Auch junge Menschen lesen, ja?
01:04:19: Nicht nur bei Kurzenachrichten oder Videos durchscrollen.
01:04:24: Sondern lesen bildet und lesen finde ich toll!
01:04:29: Ja absolut.
01:04:30: Schön ist schön.
01:04:30: genau dafür könnte ich auch Werbung machen,
01:04:32: ja.
01:04:34: Tolle Idee genau also.
01:04:35: wir sind doch mit den Kids immer in die Bibliothek und am Anfang waren es halt noch irgendwelche Comics- und Bilderbücher und jetzt nimmt das so ganz andere Züge an.
01:04:46: Das werden so langsam regelmäßig richtige Bücher.
01:04:50: Gut, sehr
01:04:52: schön!
01:04:53: Dafür mache ich gerne Werbung.
01:04:55: Ja klasse.
01:04:58: Sag ich vielen Dank für die Einblicke
01:05:00: und
01:05:02: für all das was wir erfahren durften.
01:05:04: man findet dich ganz leicht
01:05:06: also
01:05:06: von dem er einfach Judith Bollsinger bei LinkedIn eingeben und dann kommst du
01:05:14: da sofort.
01:05:16: ausreden.
01:05:18: Vielen Dank
01:05:19: für deine Zeit!
01:05:21: Ich danke dir, Marc war sehr wertvoll und wünsche auch dir viel Erfolg auf deinem weiteren Weg.
01:05:30: Danke schön.