Der Ausbildungspodcast
00:00:00: Du hörst heute den Ausbildungs-Podcast von RON Teams.
00:00:03: Schnell dich an und viel Spaß damit!
00:00:07: Dass wir uns sprechen.
00:00:09: schön, dass wir uns hier sehen.
00:00:10: letztes Mal haben wir nur telefoniert.
00:00:13: Haben aber schon festgestellt das wir recht ähnlich arbeiten.
00:00:18: Und deshalb... Jetzt ist gerade die Zeit der Gartenpartys geht irgendwo zum Grillen.
00:00:25: und so wenn du angesprochen wirst Uwe was machst du eigentlich?
00:00:31: Was ist dann so eine klassische Antwort, wie beschreibst du dein Tätigkeitsfeld?
00:00:39: Also jetzt bezogen auf Gartenpartys eher weniger im Moment.
00:00:43: Also Sommerzeit ist für mich trotzdem auch irgendwie Arbeitszeit.
00:00:48: Ich hatte gerade ein großes Projekt mit die Belungenfestspiele in Worms und ich habe mit jungen Menschen gearbeitet und das ist von dieser Initiative Zwanzig Jahre, die wir da schon irgendwie über die Bühne gebracht haben und fast vierhundert junge Menschen wieder durch dieses Programm und dieses Projekt gelaufen sind.
00:01:14: Und die zwanzig jahre wollten wir mal richtig gut feiern und warms mit dem Camper gefahren Kollegen, den Choreografen und die Tür an Tür auf dem Campingplatz gestanden.
00:01:28: Da haben wir dann jeden Tag drei Wochen lang gearbeitet, nächstes auch der Bühne war und es war sehr intensive Zeit aber auch vom Ergebnis sehr ganz, ganz klasse und toll was die Jugendlichen damit genommen haben.
00:01:41: Ich habe gerade heute Morgen noch mit meiner Hauptdarstellerin geschrieben, die immer noch davon träumt und das sind jetzt schon anderthalb Wochen her.
00:01:50: also ... so geflasht war, was mit ihr da passiert ist.
00:01:54: Und fiese sich da reingeschossen und sie hatten wirklich einen wahnsinnigen Job gemacht... ...und eine riesige Hürde, das mich wirklich fasziniert hat.
00:02:05: Normalerweise sind es zwei solche Projekte, dass man am Schluss irgendwie so ein bisschen die Furcht nehmen muss auf die Bühne zu gehen weil da sitzt ja Publikum Dachte ich mir so, das kommt irgendwann auch noch und hat mich von innerlich vorbereitet.
00:02:21: Und dann kamen nix!
00:02:23: Sie waren so furchtlos die hatten so richtig Glock auf die Bühne zu gehen etwas zu spielen.
00:02:29: Das hat man so ganz selten.
00:02:31: Die hatten da keinen Scheu und haben irgendwie das Gefühl vermittelt wir sind super vorbereitet Wir wissen was wir da tun und so weiter.
00:02:39: let's go So... Eigentlich verleihen eher weniger, wenn es so auf einer großen, das war ja richtig in einem großen Theater und da saßen vierhundert Leute im Zuschauerraum.
00:02:52: Das kann schon mal ein bisschen beeindrucken.
00:02:55: Wir haben ihr Ding gemacht und hatten richtig Spaß.
00:02:59: Ach cool!
00:03:01: Wie ist's schön?
00:03:03: Und... Ahso, schuldigung gerne?
00:03:07: Genau.
00:03:08: die Frage ist aber, wenn Leute dich nicht auf den Nibelungen-Festspielen sehen Dann ist ja häufig so die Frage, was machst du so um deine Brötchen zu verdienen?
00:03:21: Stimmt.
00:03:24: Ich sage dann... Ja ich würde sagen meine Herzensangelegenheit.
00:03:29: wenn es auf einen Punkt runterbrechen würde wäre Menschen zu befähigen dass sie etwas aus Sicht machen und da ist das Theater ein Medium mit dem ich arbeite.
00:03:42: Das kann aber auch über das Coaching gehen und ich mag sehr gerne erlebnisorientierte Formate, die sei es jetzt im Theater sein können oder aber auch eben in Unternehmen wo ich den Versuche herauszufinden was ist wie funktioniert gute Zusammenarbeit.
00:04:06: Und da zu unterstützen und auf der anderen Seite zu schauen, wie können Menschen die gerne mit mir zusammenarbeiten wollen.
00:04:19: Wie kann ich sie weiterbringen?
00:04:20: Und wenn man jetzt von der große Zeichnung nehmen würde, bin ich systemischer Coach, Theater-Bagesseur, Theaterpädagoge und Projektmanager.
00:04:31: Okay!
00:04:33: Und damit verdiene ich als Freischaffender meine Brötchen.
00:04:39: Spannender Mix, ein spannender Mix.
00:04:42: Natürlich kommst du da dann auch rum und was im Vorgespräch auch erzählt, dann bist du bei der Sparkasse beispielsweise, hast da auch die Azubis und machst etwas mit denen bzw lässt sie dann was erleben.
00:04:59: also wir bauen ja gerne so einen So ein Setting auf, wo dann Erlebnisse stattfinden können und wie zum Beispiel auf die Bühne gehen.
00:05:09: Und plötzlich sind da Zuschauer... Wann hat das begonnen?
00:05:14: Das hört sich ja schon so an als wäre es zwei oder drei Jahre her.
00:05:20: Wow!
00:05:20: Sogar wenn unter dem Strich würde ich sagen ist das jetzt schon fast sieben, zwanzig Jahre.
00:05:29: Also es fing mal mit einem ganz einfachen Impuls an, dass ich mit dem Schauspieler in Theater Halbronn saß und so wie er gesagt haben.
00:05:40: Es ist ja schön also Theater kann eine Mühle sein.
00:05:44: Man hat den Theaterbetrieb, dann wird ein Stück geprobt, dann kommt's auf die Bühne usw.
00:05:49: Und das muss man irgendwie abarbeiten und das kann je nach Produktion ganz spannend sein aber auch unheimlich... So eine Mühle, so eine ganze Spielzeit.
00:05:59: Und wir haben gesagt, naja, wir wollen nicht nur in der Kantine sitzen und dann irgendwie auch darüber heulen wie anstrengend der ganze Kram ist sondern wir haben noch genügend Energie weil wir jung sind und machen noch was anderes.
00:06:10: Das war unsere Idee, weil das damals so evoke war dass wir einen Jugendklub an den Theater gründen wollten und dann auch zu unserem Chef gegangen der so mehr ja von der früheren Generation ist.
00:06:26: Ich habe mir etwas vorgetragen und sehr herzlich, dass er aufmerksam angehört hat.
00:06:29: Ich glaube ich habe nur die Hälfte davon verstanden was wir wirklich wollen.
00:06:33: Aber wir wollten mit jungen Menschen arbeiten.
00:06:36: Und dann hat er gesagt ja könnt ihr machen Geld gibt es keins aber ihr könnt irgendwie hier könnt die Räumlichkeiten nutzen.
00:06:45: Das fing so an und das hat sich dann.
00:06:47: irgendwie hat so viel Spaß gemacht und auch sehr viel mit den mit dem jungen menschen gemacht ist, dass ich diesen Faden immer weiter verfolgt habe.
00:06:56: Das hat dann dazu geführt, dass ich mich in der Theaterpädagogin weitergebildet habe.
00:07:01: und dann kamen auch wiederum mehr oder weniger durch einen glücklichen Moment, da haben wir eben die M-Drogariermärkte in die Quere und sie hatten schon seit dem Jahr zwei Tausend Eins so ein Ausbildungsformat Abenteuer Kultur in ihrer Ausbildung als festen Bestandteil wo in Ersten und im zweiten Lehrjahr die Auszubildenden ... im besten Sinne Theaterprojekt bekommen.
00:07:28: Und über acht Tage und das habe ich in der Alverde-Zeitung gelesen, dachte mir so Mensch wenn man Unternehmen sowas macht... ...das finde ich ja klasse!
00:07:38: Das ist da so ein Crossover.
00:07:41: Und dann hab' ich die angeschrieben und das Glück war mir beschieben,... ...dass ich dann auch aufgenommen wurde in diesem Pool... ...und mache das seit Jahr zwei Tonsen Sechs, ziemlich mäßig bis heute.
00:07:53: Auch zwischenzeitlich war ich auch externe Berater für dieses Tool mit sieben Kollegen, wo wir bis zu Hundertfünfzig Projekte pro Jahr betreut haben und Hundertachtzig Künstler.
00:08:07: Die wir betreute haben und dieses Tool weiterentwickelt haben, Impulse gesetzt haben die Künstlerin entwickelt, indem wir sehr eng den auf die Projekt begleitet haben und angeguckt haben und eben auch unsere eigenen Projekten gemacht haben.
00:08:23: Seit ein paar Jahren ist ja auch offensichtlich die Sparkasse auf die Idee gekommen, dass das vielleicht ein sinnvolles Projekt sein könnte weil es eben sehr intensiv ist.
00:08:36: Also im Passant zwischendrin natürlich alle Themen wie geht ich mit mir selber?
00:08:44: Wo sind meine Grenzen?
00:08:45: Wo ist mein Mut irgendwas zu tun?
00:08:49: Weil es so mit der Persönlichkeit zu tun hat.
00:08:52: Und das aber immer unter dem, wir haben ein Thema.
00:08:55: Wir haben einen Stoff mit dem wir arbeiten und wir haben möglicherweise ein Text.
00:09:00: Wir müssen aber zum Teil noch Text dazu schreiben, wenn sie auch sich mit ihr umfüllen können.
00:09:07: All diese Themen werden dabei mit arbeitet.
00:09:12: Am Schluss hat man dann auch ein Ergebnis, dass es wahrscheinlich der schönste Lohn ist, dass man auch für das was man gemacht hat Applaus zu kommen.
00:09:23: Und kriegt man das heutzutage schon.
00:09:25: Genau,
00:09:26: genau und dass man auch die Chance hat, sagen wir mal eine Stunde, dass man da oben etwas performen kann oder Themen ansprechen können, die einem am Herzen liegen... ...und da unten sitzen selbst wenn es Führungskräfte sind, die dann einfach für diesen Zeitpunkt nur mal zuhören von hoher also da sind und sich aufmerksam was sie da oben auf dieser Bühne erleben, dann erst mal aufnehmen.
00:09:52: Dann kann man hier hinterher über vieles reden und das ist glaube ich so.
00:09:55: diese Packung und diese Mischung, was darin steckt, ist einfach ein sehr hilfreiches Tool beziehungsweise ein Projekt, was junge Menschen heutzutage, bin nicht fest davon überzeugt immer noch nach wie vor weiterbringen.
00:10:15: Und ich finde es schade dass ... kann ich mehr Unternehmen auch machen.
00:10:19: Also nicht nur, dass ich einen Job hätte aber egal... Das ist das eine!
00:10:23: Aber weil ich so sehr davon überzeugt bin, finde ich es klasse wenn das andere Unternehmen ... ... das nutzen würden.
00:10:31: und auch wenn man denkt Theater ist so ne alte Formen sie ist ja aber sowas von aktuell um nach wie vor lebendig.
00:10:38: Und das hat nichts altertymliches dran.
00:10:46: Ja natürlich also wenn der dm wahrscheinlich alle kennen, so lange auch dran festhält muss ja auch was dran sein.
00:10:55: Du hast gesagt ihr habt dann feste Themen und mit festen Themen ist gemeint, ihr habt ein Stück oder ihr habt festes Themen beispielsweise für die A zu B. Man sagt okay man möchte jetzt am Auftritt einer Kommunikation am Teamwork arbeiten.
00:11:13: worauf bezieht sich das?
00:11:15: Also sagen wir mal bei diesem Coaching-Format, was ich für die Sparkasse mache.
00:11:19: Dann hat es genau diesen Charakter.
00:11:20: da sind dann so Angebote wo ich dann auch verschiedene Improvisationen mit den Macher, wo wir auch irgendwie schauen dass wir zum Beispiel Themen, die sie mitbringen also aus ihren aus ihrem Kontext oder sowas, wo sie etwas nicht verstehen und zum Beispiel auch Spiel richtiges Spielsetting machen und da gab's schon sehr viel erhellende Momente aber auch eben an Kommunikation arbeiten Bei den richtigen Themen, die jetzt so mit Theater zu tun haben, dann haben wir schon eher was, das so fremd ist.
00:11:55: Also wirklich ein Theatertext.
00:11:57: Zum Beispiel Anfang des Jahres haben wir gerade in Sparkasse Antigone gemacht.
00:12:01: Wir haben mal in vier Tagen auf die Bühne gebracht und hatten aber auch schon Sommernachtstraum und so... Schon so Themen, wo es entweder um Liebe geht.
00:12:09: oder bei Antigone war es um das Nein sagen wie wenn ich eine innere Überzeugung habe sich hinzustellen das Nein zu sagen.
00:12:17: und währenddessen während diesem Projekt haben wir auch immer wieder Diskussionen gehabt.
00:12:24: Wie ist das denn heute?
00:12:28: Wo fängt denn unsere Grenze an?
00:12:29: Wo würden wir den aufstehen und würden mal Nein sagen?
00:12:34: Zum Teil sind da draus Texte entstanden, die wir dann noch zwischendrin reinmontiert haben.
00:12:39: Also so dass diese aktuelle Bezug und auch der Bezug zu diesen Menschen wie das jetzt gerade machen, da auch irgendwas einen Wiederhalt auf der Bühne findet nicht nur, dass sie das spielen.
00:12:50: Und so wird es einfach eine lebendige Erarbeitungsform, dass es nicht nur trocken ist ja hier ist der Text, lernt das, arrangieren das Ganze, das ist ein bisschen banal.
00:13:01: So könnte man sich's auch vorstellen aber darum gehts nicht.
00:13:05: Da fängt dieses Erleben und Lebendige eben an.
00:13:09: Und damit ist dann gerade mit dem Tag, den letzten Tag im fünften Tag wo man das Ganze dann sehr akribisch auswertet und sie auch noch mal sprechen lässt wie Sie diesen ganzen Prozess erlebt haben.
00:13:25: da kommt nochmal ganz viel was Sie versuchen in Worte zu fassen.
00:13:34: In einer Erfahrung ist zum Beispiel auch überhaupt das, was sie da erinnern erleben.
00:13:39: Ihre Gefühle, die Anstrengung, die Furcht vor etwas zu tun oder so wenn Sie das in Worte fassen also nicht nur mit den Bedürflichkeiten versehen sondern dann auch beschreiben lernen.
00:13:55: Da ist schon sehr viel dass ihre Kompetenz sich zu äußern ja auch wächst damit ... dem Mut zu haben, auch das was irgendwie passiert und ehrlich so von den anderen.
00:14:06: Die das ähnliche erlebt haben aber auch unter Umständen was anderes erlebt haben dann auch da zu äußern... ...und das Vertrauen zu haben dass es nicht irgendwie wie es ja auch in Schulen vorkommt wo man das eher vermeidet weil man dann irgendwie so geht's jetzt zum Mobbing-Opfer Diese, diese, diese Muster die irgendwie zum Teil eben aus der Schule geprägt sind auch auflösen kann und sagen kann okay da wächst jeder so ein neues Zutrauen zu den anderen Menschen weil sie haben genauso auch in denen zum Teil in den Übungen sich zum Affen gemacht aber es hat Spaß gemacht.
00:14:47: Ja ich habe direkt zwei Fragen und die betreffen quasi den Verlauf von sowas.
00:14:54: Und der Verlauf, man plant ja etwas wie es ungefähr sein könnte und dann ist aber der Weg ganz selten so.
00:15:02: Sondern der Weg, der ist irgendwie so und man geht wieder zurück und alles... In wie viel Prozent der Fälle ist es so wie du es planst mit deiner Erfahrung?
00:15:15: Wie oft ist es ungefähr so dass das ganz anders kommt?
00:15:20: Also du sprichst es schon richtig an.
00:15:22: Meine Erfahrung sagt mittlerweile, also am Anfang hatte ich immer das gehofft dass man da irgendwie so diese nötigen Steps dazu macht und dass das so... Das ist die Hoffnung.
00:15:31: aber Ich habe dann sehr schnell gemerkt, dass funktioniert nie Und ich muss mir eine andere Einstellung und eine andere Wahrnehmung dazu zu legen Dass sich damit gut gut umgehen kann und sehr wach bin.
00:15:48: Was mir immer hilft ist Ich denke, vorher ein Projekt komplett von Anfang bis Ende.
00:15:56: Also ich habe das einmal so im Kopf dann durchgespielt was alles passieren könnte und wie die Tage aussehen können und so... Und das hilft mir weil dann kann ich abwalten.
00:16:06: Weil ich kann auch immer wieder zurückkehren.
00:16:08: Ich weiß in welcher Struktur ich mich gefinde und dann werde ich noch mal wieder zurück kehren.
00:16:13: Kann aber auch neue Sachen einfügen mittlerweile einen guten Instinkt für das etwas, dass es dann am Schluss auf den Punkt kommt.
00:16:27: Bei diesem Projekt was ich jetzt gerade in Worms abgeschlossen habe hat mein Musiker der wir haben komplett die Musik selber produziert mit dem Jugendlichen zusammen wunderschöne Musik.
00:16:39: und der sagte mir noch an dem Montag in der letzten Woche sagt er hat's mir nicht gegenüber geäußert.
00:16:46: das hat er ist im Nachhinein Aber ich habe das gemerkt, dass er so ein bisschen Sorge hat.
00:16:51: Schaffen wir das?
00:16:52: Kriegen wir es am Schluss alles
00:16:54: zusammen?".
00:16:55: Und ich hab gesagt, alles wird gut!
00:16:59: Am Schluss sagt er also... Wie faszinierend er das fand, dass ist genau so stimmt.
00:17:06: Klar steckt davon mir viel Erfahrung dahinter und auch die letzte Woche war sehr geprägt davon, dass sich immer wieder den Plan anpassen musste, ändern musste auf bestimmte Gegebenheiten reagieren muss und das ist in allen Projekten so.
00:17:24: Und mittlerweile habe ich dann eine gute Ruhe, dass ich irgendwie sehr wach bin aber weiß irgendwie so okay wo muss ich zum Beispiel etwas anziehen?
00:17:33: Wo brauche ich ja auch, dass sich den Raum wieder gebe weil eine Diskussion unter Umständen wichtig ist also für das Verständnis.
00:17:43: Also hier ist es immer ein Anliegen meine mit der Gruppe, mit der ich arbeite, dass sich ein bisschen schlauer machen.
00:17:51: Also, dass sie selbst wirksam tätig werden können und dass sie das mitdenken können und auch was anbieten können.
00:17:59: Dazu muss ich sie etwas schlauermachen als nur sagen, du machst jetzt das und das... Davon habe ich nicht viel.
00:18:08: Schlauer im Sinne von, dass Sie verstehen mehr Einblick haben in das, was Sie da gerade tun könnten einen Einblick gebe, womit sie selber tätig werden können und wo sie auch selber mitdenken kann.
00:18:22: Und dann funktioniert das schon weil das Wunder ist immer an Selbstwirksamkeit auf einmal Christo etwas zurück könnte was du vorher nicht vermutet hattest.
00:18:38: Das ist was ganz ganz wunderschönes.
00:18:43: Ich nehme sie ernst und nie Sie nehmen meinen Anliegen ernst.
00:18:46: Und Sie helfen dann genau an den Stellen, wo es wichtig wird, wenn Sie merken... Ja klar wir haben irgendwann am Schluss einen Termin, den müssen wir halten.
00:18:55: also müssen wir auch selber was dazu beitragen um mithelfen.
00:18:58: Das heißt nur irgendwie ja seine Abläufe klarzukriegen und vielleicht seinen Text zu lernen.
00:19:08: Nicht alles nur irgendwie Freestyle'n.
00:19:15: Das war meine erste Frage, wie du quasi mit diesem Verlauf umgehst und dann oben anzukommen.
00:19:21: Jetzt gibt es da aber auch noch Menschen die eine Verantwortung zum Beispiel für die Azubis haben.
00:19:26: Nennen wir sie mal Ausbilder!
00:19:31: Wie gehen die in aller Regel mit diesen Verwirrungen aus?
00:19:36: Ein kleiner Umweg hier der wieder ein bisschen mehr Wissen bringt, ein bisschen extra Meile Wie nebendlich es war, wenn die dich das erste Mal sehen.
00:19:48: Wenn sie das natürlich schon mal erlebt haben ist es alles harmonischer.
00:19:52: Aber so beim ersten Mal wie begegnen die die?
00:19:58: Also man merkt schon... Wenn Sie's zum ersten Mal machen, merkt man ganz viele Fragezeichen.
00:20:06: Sie kennen Seminarformate, die für Teambuilding sind und so.
00:20:12: Wie kennen sie?
00:20:13: Und wie sind ihnen vertraut um solche Formen von im besten Sinne auf Augenhöhe arbeiten, wie wir das machen?
00:20:23: Das ist Ihnen jetzt nicht per se fremd aber Sie können sich manches noch nicht so entschlüsseln und die haben dann immer wieder Fragen.
00:20:35: Ich sage Ihnen auch am Anfang, wenn Ihr Fragen habt, stellt Sie gerne.
00:20:39: Auch wenn es nur eine Verwirrung ist – das gibt da keine blöde Frage!
00:20:43: Wenn ihr was nicht versteht oder wenn es denn ist euch irgendwie komisch vorkommt dann… weil ihr müsst es auch verstehen, weil irgendwann bin ich weg und das heißt alles das, was unter Umständen noch Monate später an Effekten auftaucht wäre ja schön, wenn ihr das einsortieren könnt, wenn dann die… wenn ihr die Auszubildende begleitet zieht sich so auf dieses Projekt.
00:21:07: Dann wäre es schön, wenn ihr das einschätzen könnt weil dann könnt ihr auch irgendwie etwas mitnehmen und nicht nur sagen ja keine Ahnung weiß ich jetzt auch nicht oder so.
00:21:17: Und also auch die schlauer zu machen.
00:21:21: im besten Falle kommen sie und ich nehme sie dann auch gerne ernst in dem Sinne von wenn ihr schon da seid macht er mit.
00:21:31: Also wenn wir zum Beispiel einen Warm-up machen, dann das ist die Aufforder aus der Toll.
00:21:36: Wenn ihr mit macht
00:21:39: und
00:21:40: auch wenn ihr kommt... Die haben ja nicht immer Zeit und begleiten mich immer.
00:21:45: also dass sie vor Ort sind und dann auch in dem Projekt mit drin sind.
00:21:50: Sie kommen immer nur so punktuell.
00:21:52: ich rate ihn immer bringt genügend Zeit mit, dass er ein bisschen mehr als eine Stunde oder sowas das Ganze begleitet, damit ihr einfach wahrnehmt und die Menschen seht und auch so ein bisschen einen Prozess einschätzen könnt.
00:22:09: Damit ihr euch in eigenes Bild davon machen könnt.
00:22:13: Und das ist ganz wichtig für eure Arbeit!
00:22:23: Du hast ganz zu Beginn gesagt... ich glaube du hast so formuliert dass Menschen was aus sich machen können.
00:22:33: Deine Arbeit.
00:22:35: Also so, dieser Anspruch.
00:22:40: Was sollen denn gerade Azubis aus sich machen in deinen Augen?
00:22:46: Was wäre gut?
00:22:49: Wow!
00:22:50: Das ist eine gute Frage und eine sehr komplexe Frage.
00:22:54: also zum einen vielleicht vorweg
00:22:57: ich
00:22:58: glaube und bin davon überzeugt dass Persönlichkeit veränderbar ist.
00:23:05: Immer wieder, dass es so eine Äußerung gibt.
00:23:09: Ja also bin ich halt.
00:23:12: Das ist okay das ist auch legitim, dass jemand das sagt weil er jetzt gerade nicht in den Move ist sich verändern zu wollen und auch nicht vielleicht den Sinn dahinter sieht und so.
00:23:25: aber wir verändern uns täglich Also mit all dem was wir tun und über die Zeit hinweg ist immer auch Ereignisse uns gewünscht haben, aber die eintreten und mit denen wir umgehen müssen.
00:23:39: Das prägt uns und das verändert auch unsere Persönlichkeit im Laufe unseres Lebens.
00:23:44: Davon gehe ich aus.
00:23:46: Und was ich mir erhoffe, was Auszubildende in ihrer Ausbildung bekommen ist dass sie nicht nur dieses nötige Fachwissen mitnehmen und mitbekommen sondern dass sie auch etwas Weil es ist eine Riesenveränderung von der Schule zur Arbeitswelt.
00:24:11: Und natürlich wissen wir heute alle, es gibt keine Lebensläufe die nur noch irgendwie.
00:24:17: dann hat die Ausbildung gemacht und dann ist er irgendwie kürzlich oder fünfzig Jahre neben Unternehmen geblieben.
00:24:23: Meistens sind mittlerweile dass sie irgendwie auch Veränderungen mitnehmen und Veränderung machen.
00:24:29: also und Heute wird es immer relevanter das Sie eben auch in der Zusammenarbeit kommunikative sein müssen.
00:24:37: Sie brauchen ganz andere Fähigkeiten als nur das reine Fachbrist und das weiß man auch mittlerweile.
00:24:42: Und da wünsche ich mir in der Ausbildung, dass dem auch Rechnung getragen wird und dass dort auch Bestandteile in der Aushilderung sind wie genau das fördern und die genau das ihnen vermitteln und wo mit sie sich auseinandersetzen können und in Räumen indem sie auch ehrlich und offenbar darüber sprechen können was der Weg, was auch Probleme für sie sein könnte.
00:25:09: Und da würde ich mir wünschen dass dieser Weg einfach weitergeht und das finde ich so neben dem wirklich essentiellen, was Fachwissen ist ein wichtiger Bestandteil den es heute in der Ausbildung haben soll.
00:25:30: Ja, das immer wieder derselben Meinung.
00:25:36: Ja, das hat man schon mal mit in den letzten Gesprächs.
00:25:39: Das war da auch schon mal an diesem Punkt gelandet.
00:25:43: Genau dass man sich die Zeit nehmen muss in der Ausbildung weil es einfach so ist eine magische Zeit.
00:25:51: Man hat diesen Übergang von Schule dann wirklich ins Berufsleben.
00:25:57: Es ist nicht vergleichbar und es prägt einen doch sehr nachhaltig.
00:26:07: Das Theater hat dich auch irgendwann geprägt.
00:26:11: Wann bist du denn das erste Mal im Theater in Berührung gekommen?
00:26:18: Also ursprünglich ganz doof gesagt, ich habe irgendwann mal die Hand gehoben in einer Sitzung und es war sozusagen der Startschuss dass sich irgendwie viel mehr mit dem Theater zu tun hatte als mir damals irgendwie bewusst waren.
00:26:36: Eigentlich habe ich nur Technik gemacht für eine Studentengruppe, als ich studiert hatte.
00:26:42: Und irgendwann ist unser Schauspieler ausgestiegen der die Gruppe bis dahin geleitet hat weil er irgendwo anders nicht Engagement bekommen hat.
00:26:50: Also er könnte das nicht mehr weitermachen.
00:26:52: und dann weiß ich noch, da hatten wir eine Krisensitzung und wie geht es ihnen jetzt weiter?
00:26:57: Was machen wir denn jetzt?
00:26:59: Hat denn jemand ne Idee?
00:27:00: und dann hab' ich irgendwie die Hand gehoben und gesagt ja, ich lege da ne Idee hatte auch schon eine Idee für ein Stück, wie einer Flug über das Kokosnest.
00:27:09: Weil ich den Film faszinierend fand und alle waren dann erst mal erstaunt.
00:27:16: aber irgendwie ist es dazu gekommen.
00:27:18: die haben gesagt ja dann machen wir das und da macht das mal mit uns.
00:27:25: Und dann kam so das nächste Ereignis.
00:27:27: damals hatte ich noch wirklich gar nichts in der Ahnung.
00:27:30: Ich hatte nur so einen Instinkt und hab mich selbst... Das war noch quasi zu DDR-Zeiten habe ich irgendwie am Maxim Gorky Theater angerufen, in der Dramaturgie.
00:27:42: Ich hätte ja auch beim Verlag anrufen können aber egal!
00:27:45: Ich hab dann beim Maxim Galki weil ich wusste da spielen die das noch und die muss gedacht haben da rufen Alien an und mit der Frage ob sie mir denn meinen Exemplar von ihrem Stück schicken könnten.
00:28:00: Also eine kurze Pause meinte sie Ja okay schickte das zu und wenn es dann hinterher nicht mehr brauchst, dann schickst du's einfach wieder zurück.
00:28:10: Ja prima!
00:28:11: Und was auch?
00:28:12: drei Tage später war das Ding noch da.
00:28:14: Dann haben wir das auf die Bühne gebracht.
00:28:16: Das war so mit ganz starker Empholz, was ich gesagt habe, mich interessiert.
00:28:23: Ich hab damals eine Jura studiert und das ist sehr trocken.
00:28:28: Hat zwar auch viel mit Menschen zu tun aber doch recht trocken dass ich dann mich dem Ganzen viel mehr hingewendet habe und mich geöffnet hab.
00:28:39: Und auch letztlich den Schritt dahingehend gemacht, dass ich das erst mal so voll ins Theater einsteige und sich die Entwicklung wieder angeschlossen hat, dass es nicht nur an den Profiteater war sondern diese Formen mit jungen Menschen zu arbeiten aber auch immer mehr mit Unternehmen zu arbeiten ... da dieses Feld zu erweitern.
00:29:08: Was hat dich da am meisten verändert?
00:29:09: Was meinst du?
00:29:15: Tja, die Planbarkeit!
00:29:17: Ich konnte ... ... sagen wir mal... Ab dem Zeitpunkt nicht mehr ... ... solange du fest in einem Theater bist ist das alles noch okay.
00:29:27: Da kannst du bis dein Vertrag ausläuft im Planen aber ... ... weil es dann ... Du weißt nicht wie dein Leben verlaufen wird Und damit umzugehen war dann schon ein spannender Prozess mit dieser Unsicherheit und das ist, wo wirst du irgendwann mal landen?
00:29:53: Diese Ungewissheit trägt einen sehr.
00:29:58: Das ist der eine Aspekt und dass man damit lernt gut umzugeben und das zweite ist Vergänglichkeit.
00:30:06: also Es ist immer da mitgeprägt, wenn du eine Produktion fertig hast.
00:30:12: Dann hast du sehr intensiv mit dem Team gearbeitet und Menschen gearbeitet.
00:30:17: Und dann musst du auch irgendwann loslassen.
00:30:21: Du kannst dich nicht festhalten!
00:30:23: Das ist eine Zeit die du intensiv und das stößt einen immer mehr auf den Punkt vielleicht in dem jetzt zu sein.
00:30:33: Also das zu genießen wo ich gerade bin mit denen Menschen, mit denen ich gerade zu tun habe meinen ganzen Fokus hinzusetzen und zu merken, dass es jetzt wichtig ist.
00:30:44: Das heißt nicht alle anderen Sachen sind ausgespart ich habe auch eine Lebensgefährtin und so.
00:30:49: aber da auch mich meine ganze Kraft mit reinzusetzen um für die Präsenz zu sein.
00:31:01: Es gibt einen schönen Satz von einem Coach Gunther Schmidt systemischer Coach der Lachte immer so, mir muss es erst mal gut gehen.
00:31:15: Wenn er in den Coaching geht.
00:31:17: Ach
00:31:17: also ja, aber du bist auch für dein Coachy da?
00:31:22: Ja das stimmt!
00:31:23: Aber ich kann ja nur für denen gut dasein wenn ich drum wo in mir bin und wenn ich mir zufrieden bin.
00:31:32: Und dass ist schon etwas ganz wichtiges was ich über die Jahre gelernt habe.
00:31:37: Klar musstest du mir gut gehen weil ich dann wirklich in meiner Kraft stehen.
00:31:44: junge Menschen, die vielleicht unsicher sind und so weiter eben wirklich in dem Moment wo sie Hilfe brauchen auch gut zu bleiben.
00:31:54: Aber das stelle ich mir schwierig vor ne?
00:31:55: Also wenn man da jetzt hier beim Hannibalungenstück ist und ist da das vorhin was vom Camper gesagt dann ist man weg von Zuhause und da ein seiner Kraft zu bleiben ist ja gar nicht so leicht wie man das dann so So auch sagt.
00:32:17: Ja, also der Camper ist ja meiner und das ist so ein Stück zu Hause mitnehmen.
00:32:23: Also ich glaube es wäre was anderes wenn ich in einem Albin B gewohnt hätte als ich auch ursprünglich mal dachte aber auch zum merken dass ich mir das irgendwie... Dass ich selbst für Sorge von mich betreibe, dass es mir gut geht dass das okay ist und ich auch meinen Arbeitsumfeld so gestaltet.
00:32:50: Das ist schon, also da gehe ich nicht achten muss drüber, sondern das ist mir schon richtig lange den Moment.
00:32:59: Und wenn du es jetzt richtig verstanden habt?
00:33:02: Du hast quasi Jura studiert und dann hast du nebenher die Technik gemacht, also Ton-Licht wahrscheinlich sowas.
00:33:08: Dann bist du da so reingestäubert Und davor hattest du jetzt irgendwie übers Elternhaus oder über eine AG in der Schule, den Bezug zum Theater?
00:33:21: Also ich bin schon gerne ins Theater gegangen.
00:33:23: Ich mochte auch gerne filmen aber ich hatte... Auch während meiner Studienzeit habe ich irgendwann weil ich einen Job brauchte und alle Studenten brauchen und hab ich dann Film gearbeitet als zuerst als Produktionsassistent und dann irgendwann habe ich die Produktionsleiterin entdeckt quasi.
00:33:45: Ich habe gesagt, da ist nicht verkehrt der Typ!
00:33:48: Und dann bin ich Aufnahmeleiter, Set-Aufnahmeleite geworden... ...und hat das auch jahrelang gemacht um mir etwas dazu zu verdienen.
00:33:56: Also dann von Fernsehshows, aktuelles Kinderserie, Tatort andere Serien habe ich alles Mögliche gemacht Und dann auch in dieser Zeit habe ich dann auch Tanzunterricht genommen, Modern Dance genommen.
00:34:14: Also all so wo ich mich ausbieren konnte.
00:34:19: Dann war das
00:34:20: in Köln?
00:34:23: Ich bin geboren und auch gewachsen in Saarbrücken.
00:34:32: Da gab es die Möglichkeit dann da zu studieren und zu arbeiten auch gleichzeitig
00:34:38: Ja.
00:34:39: Also ich habe auch in einer Uni in Saarbrücken studiert, Jura studiert.
00:34:46: Wie es sich dann irgendwann abgebrochen hat.
00:34:48: Ich war kurz vom ersten Staatsexamen und mir war klar, wenn ich das weiter mache, dann muss ich jetzt um durch das erste Staatsexam zu kommen, muss ich in eine intensive Vorbereitung gehen und dann kann ich alles andere nebenher vergessen.
00:35:06: war dann so meine Frage, ist das wirklich das was du willst?
00:35:10: Was dich begeistert?
00:35:12: und da kam dann irgendwann die ehrliche innere Antwort.
00:35:16: Nein!
00:35:18: Das mit dem Kreativen um den Menschen zu tun hat, mit denen du konkret arbeitest, war ein ganz klares Ja dafür.
00:35:27: Habe ich eine Entscheidung getroffen und bin dann auch an Theater gegangen ... da hat sich dann alles verändert und ich würde sagen mal, also... ... das heißt ja nicht wenn man jetzt Juha, wenn ich Juha fertig gemacht hätte,... ... dass es dann nicht trotzdem irgendwie ein krummer Lebensweg entstanden wäre.
00:35:47: Keine Ahnung!
00:35:49: Aber ab da ist... Wenn ich jetzt heute von heute aus zurückblicke,... ... will ich sagen, da ist wirklich viel Wasser drin, dann... ... Bewegungen an Veränderung stattgefunden und nicht gerechnet.
00:36:03: Nerva?
00:36:06: Ja.
00:36:06: Das doch.
00:36:07: Die sind die schönsten Geschichten.
00:36:12: Ja noch dazu, damals irgendwie wenn mir jemand gesagt hätte können wir so ja dann wird doch Lehrer oder sowas ein Lehrerberuf da kannst du ja auch Menschen entwickeln, so einen Schüler entwickeln und dem was zwei bringen ich sage ne ne das ist nicht.
00:36:28: also ich war nie der Typ für dieses Schulsystem und anders hätt ich vielleicht irgendwie akzeptiert.
00:36:35: aber Und letztlich, was mache ich heute?
00:36:39: Eigentlich mache ich ja etwas, das ähnlich kommt nur auf andere Wege.
00:36:44: Also ich bringe auch Menschen was bei oder ich öffne in ihnen etwas und zeige ihnen irgendwelche Möglichkeiten stattdessen auch mit dem möglichen Wissen dazu aus, wie sie weiter suchen können.
00:36:59: Letztlich mach' ich ja was leererhaftes.
00:37:02: Aber wenn mir jemand vor dreißig Jahren gesagt wird, ist das der schönste!
00:37:07: Ja, wir haben den Vorteil.
00:37:08: Wir haben kein Pausenklingeln und keinen Lehrplan.
00:37:11: Und wir haben kein Kollegen der uns irgendwie schimpft wenn man vom Thema ein bisschen abweichen und was anderes den Menschen beibringt.
00:37:21: Außer ich habe Kollegen mit denen ich zusammenarbeite die dann sagen bist du sicher dass du das so machen willst?
00:37:30: Also ich hab dann schon Kollegen die mir auch kritisch mit umgehen.
00:37:36: Da bin ich auch sehr dankbar dafür, dass ich vertrauensvolle Menschen habe.
00:37:42: Den ich vertraue die aber auch nicht beobachten und mir Hinweise geben oder mich auch kritisch mal mit mir kritisch ins Gespräch gehen.
00:37:53: das ist schon ganz wichtig.
00:37:54: also sonst läuft man ja auch selber in seinem eigenen Saft.
00:37:58: das wäre auch nicht gut
00:38:00: Nee, gar nicht.
00:38:02: Gerade wenn man so ein Ausbildungskonzept schreiben muss, dann hat man ja auch immer die Wahl was nämlich Gutes aus der Vergangenheit mit rein und was probiere ich wieder Neues aus?
00:38:16: Wie hältst du das, wenn du einen Konzept zum Beispiel neu aufsetzen musst?
00:38:23: Also ich vertraue da einerseits auf meine Erfahrungen.
00:38:26: Ich habe zB in den vielen, vielen Projekten, in denen ich mittlerweile gearbeitet habe Und das sind jetzt wirklich sehr, sehr viele, ob es für DM ist oder andere Kontexte sind.
00:38:38: Ich habe nie zweimal das Gleiche gewacht.
00:38:41: also dass ich dann immer noch mal mich dran setze überdenke hat das noch was mit der Zeit zu tun und so und mich damit nochmal beschäftige weil ich dann... Ich hab mich ja entwickelt, ich hab mich weiterentwickelt da noch mal einfließen zu lassen, was ich dazu gelernt habe wie ich das heute sehen würde.
00:39:06: Wie ich es anders machen würde und... Das macht mir dann auch Spaß also da nochmal reinzugehen.
00:39:14: und dann ist es auch wieder etwas, was in dem Moment wenn ich dann umsetze und auch wiederum mit den Menschen, die dann in dem moment in einem Projekt, in einem Workshop oder was auch immer sind spüren weil ... weil es sich frisch für die auch anfühlt.
00:39:34: Und irgendwo, ja der kaut etwas wieder... ... was er schon mal vor Jahren gemacht hat und das fühl ich mich dann auch wohler.
00:39:43: Also nicht nur dass es mein Ethos ist aber so ich fühle mich dann wohler und das ist auch eine bessere Kommunikation in dem Falle.
00:39:51: Nicht wie der Mathe-Lehrer, der seine Unterlagen rausbringt,... ...und dann steht irgendwie das Datum von vor zehn Jahren drauf und du weißt.... Der legt immer wieder das Gleiche auf, der hat immer die gleichen Beispiele.
00:40:06: Und es würde auch im Grunde genau... Wenn man jetzt sich so die jüngere heutige Generationen anguckt, würde auch nicht funktionieren.
00:40:16: also Die fühlen sich dann auch nicht respektiert weil man ja auch nicht sie wirklich in dem Moment irgendwie mit ihnen zusammenarbeiten möchte
00:40:27: Sondern
00:40:27: irgendwo mit einer Generation davor vielleicht unter Umständen, das irgendwann entwickelt hat.
00:40:34: Diese jüngere Generation ist ja schon sehr kritisch und es finde ich auch gut, dass sie da auf die Kritiker damit umgeht und das hinterfragt was ihnen da dargeboten wird.
00:40:46: Und das finde ich ist eine gegenseitige Respekt und wenn Sie merken, das ist etwas, was jetzt speziell für Sie und für die heutige Zeit irgendwas damit zu tun hat dann fühlen sie sich auch respektiert, weil es nicht so an ihm vorbei ist.
00:41:09: Ja das habe ich so noch gar nicht betrachtet.
00:41:12: ja aber genau so ist es ja ne?
00:41:15: Wenn man den Mathe-Lehrer wieder nehmen und da steht... ...'Ninzehnehundertfünfe Neunzig' drauf und der legt mir seinen wie hießes Overhead, die Overheadfolie irgendwie auf ... dann denkst du auch so, hallo?
00:41:32: Ja also bin ich es nicht wert... ... dass du das vielleicht mal rekapitulierst und neu machst.
00:41:40: Ja gerade weil das Beispiel mit dem Mathelehrer ist sehr gut.
00:41:48: Und ich finde mochte schon damals als ich in der Schule war selber in der Schule war... ... mochte ich schon nicht wenn die Lehre irgendwie nur ihren Stoff abstohlen.
00:42:00: Ich sitze hier meine Zeit ab eher investiert seine Zeit, dann lass uns doch irgendwie gut miteinander.
00:42:07: Also nicht nur dass du mir das Wissen hier auf den Tisch knallst, dann kann ich auch ein Buch lesen.
00:42:14: Da bräuchte es nicht!
00:42:16: In einem Raum stehen minimum zwei Menschen.
00:42:19: in zweifels Falle sind wir da die dreißig oder so, die dann da sind und sie... Es sind immerhin Menschen und man könnte es geschmeidiger gestalten wenn es nur darum geht sich mit irgendeinem Wissen beschäftigen muss.
00:42:34: Da musste nicht da vorne jemand stehen, der das vermittelt und soll es eben auch vermitteln wie nahe bringen.
00:42:42: Bestes Beispiel ich habe einen Sohn, der ist mittlerweile achtzehnt und sein großes Manko ist Matta.
00:42:48: Und wir kämpfen da schon seit Jahren dass ich darauf aufmerksam mache irgendwie da läuft irgendwas nicht gut.
00:42:55: also wenn Klar kann es auch sein, dass jemand da keinen Zugang zufindet und das imegal ist oder so was.
00:43:04: Aber das ist nicht mal mein Sohn.
00:43:07: Und ich kreide an, dass es eben eine Frage der Vermittlung ist.
00:43:12: Wenn es nicht ankommt und wenn es nicht bei meines Erachtens achtzig Prozent der Menschen in irgendeiner Weise Fuß fassen kann,
00:43:22: ein
00:43:23: Wissen oder einen Zugang dazu zu finden, dann läuft irgendwas falsch.
00:43:29: Kann ich sein, dass man sich hinten zurücklehnt und sagt naja dann hat er irgendwas auf dem Weg verpasst.
00:43:35: Dann ist es halt so.
00:43:36: Das findet auch den Anschluss nicht.
00:43:41: Die beschissensste Aussage die man in diesem Falle bekommen könnte?
00:43:46: Definitiv!
00:43:50: Ich kenne viele Lehrer, ich weiß um die Rahmenbedingungen...
00:43:55: Das heißt nicht falsch verstehen.
00:43:58: Also das heißt nicht, dass ich per se Lehrer irgendwie verdammt unter der Schulsysteme.
00:44:02: Ich finde einiges auch Gutes da dran und ich weiß auch, es gibt gute Lehrer die sich sehr, sehr bemühen und die auch wirklich versuchen in all dem irgendwo Mensch zu bleiben.
00:44:15: Und wie schätze ich auch so?
00:44:18: Auch selbst die tun sich aber schwer damit, dass es systemische Probleme gibt, Wie sie nicht lösen können und die versuchen das Beste daraus zu machen.
00:44:28: Und ich finde irgendwie wir könnten schon viel mehr an der Schul am Schulsystem für die heutige Zeit performieren und hätten würden sehr, sehr davon integriert.
00:44:44: Die letzten Reformpädagogen sind schon auch eine ganze Ecke her.
00:44:51: Richtig richtig ... Ansätze, die es in den vergangenen ... ... was mich vorzunachdenken ... ... aber dreißig Jahre gegeben hat.
00:45:01: Da ist nicht viel Gutes bei rumgekommen.
00:45:03: also wo man versucht hat etwas zu verändern und ich glaube ... ... mittlerweile gibt es genügend Beispiele sei es jetzt hier in Deutschland, sei es in ganz Europa... ... wo man sich aus abgucken kann und da müssen wir jetzt das Rad komplett neu erfinden sondern wir können uns sehr gerne instillieren lassen und gucken Was wir davon in welche Regionen umsetzen können.
00:45:29: Ja, jetzt stelle ich mir das so vor also ich war bei deinen Seminaren noch nicht dabei aber du kommst an erster Tag und dann steht irgendjemand so da verschränkte Arme irgendwie immer ganz weit hinten im Eck.
00:45:51: wie schafft man es?
00:45:53: solche, solche Menschen dann irgendwie auch rauszukitzeln.
00:45:58: Dass die da Spaß haben dass sie auch mitsprechen wollen also eine Mitsprache... Dann haben wollen weil irgendjemand in der Gruppe der stürzt sich ja wahrscheinlich drauf und dann hinten im Hintergrund zweite oder vielleicht sogar dritte Reihe gibt es ja die Passiven.
00:46:15: was ist so deine Erfahrung Uwe?
00:46:21: Ich habe den Vorteil das ich irgendwie mit Theatermethoden arbeiten und man, du kennst sicherlich, kennst auch absurde Intervention.
00:46:31: Und dass sich durch Spielformen eben die Menschen in Bewegung bringen.
00:46:37: Wenn sie sich anfangen schon mal in irgendeiner Form irgendwie zum Affen zu machen oder alle mitmachen... Da gibt es ja auch so eine gewisse Gruppendynamik, das man dann irgendwie mitmacht.
00:46:47: Das ist halt der Deal!
00:46:49: Und man kann das Ganze irgendwie Spaß machen und das macht locker.
00:46:53: Das weicht auf, ich sehe dann auch andere Seiten an denen der da am Anfang mit den verschränkten Armen standen sich eher so zurückhält.
00:47:03: Ja!
00:47:03: Das darf er ja auch gerne sein.
00:47:05: Er darf skeptisch sein und er darf erstmal vorsichtig sein und will sich auch nicht sofort zeigen und das ist ein Prozess, der kann auch unter Umständen erst ... am zweiten Tag oder am dritten Tag sich auflösen.
00:47:20: Manchmal passiert es auch erst am letzten Tag, dass er dann so das Fallen lässt und darauf zugeht... ...und das auch den Tag danach, wenn wir das auswerten,... ...dann auch beschreiben kann und sagt irgendwie so,... ..."ich war ja am Anfang, da war das ja nicht so mein
00:47:39: Ding.".
00:47:41: Das ist völlig okay!
00:47:42: Und der dann aber gemerkt hat, ok, es ist ja... Es ist kein... Ich kann so viel tun und so viel zulassen, wie es für mich gut ist.
00:47:56: Mein Gegenüber also ich jetzt in dem Falle der sieht das auch und stellt mich dann nicht gleich am ersten Tag schon in der ersten Viertelstunde ins Zentrum und was für ihn dann?
00:48:11: sowas wie jetzt wird er so auseinander genommen?
00:48:16: Gefühle wäre, sondern ich lasse den zeit aber Ich hab ihn auch im blick und das lass ich ihnen auch spüren dass ich ihn auch ein blick habe und nicht irgendwie Auslasse und dass sich da bin eben auch meine hilfe anbieten.
00:48:33: Mal wenn es dann man eine pause ist mal neben ihm selbst auch ins gespräch kommen und so und
00:48:39: So
00:48:40: entsteht auch einen vertrauen und zutrauen.
00:48:45: Genießen sie und da sind Sie dann auch irgendwann bereit.
00:48:49: Und dazu arbeite ich total gerne mit Humor.
00:48:54: Ich habe mal einen Buddhisten in der Schweiz gesehen, sogar Rinpoche, Renlama... ...und das ist ungefähr etwas über ein Sechzig groß der Mann, sehr würdevoller Respekt von einem Mensch schlau noch dazu.
00:49:16: Und der aber ständig mit so einem Humor seine Vorträge gebracht hat.
00:49:23: Die Leute haben andauernd gelacht und sie hatten so ein fröhliches Gesicht und dann wurde er auch gefragt, warum er denn so mit Humor arbeitet?
00:49:33: Und irgendwelche Kollegen nannten ihn auch schon Buddhas Entertainer... ...und dann sagte er ganz schlauf wie ich fand ihr wissen Sie Wenn ich die Menschen zum Lachen bringe, dann haben sie zumindest den Mund auf das sich in die Pille der Weißheit hinterher schieben kann.
00:49:53: Und es stimmt!
00:49:54: Also ja genau und auch viele von den Geschichten über die wir dann gelacht haben während diesem Vortrag war da so... Du hast gelacht?
00:50:03: Und dann war das aber so ein charmanter Übergang dass er dann auch... Dass er die Geschichte nicht nur erzählt hat damit er uns zum lachen bringt sondern sie erzählt was diese Geschichte.
00:50:13: Das ist näher sehr, sehr eingegangen und das ist auch etwas was ich heute sehr mag.
00:50:18: Also diese Geschichten... Und ich nutze das auch während meinen Workshops oder Seminaren und so nutze ich das auch, dass ich diese Geschichte, weil sie was Konkretes ist und was so geht es damit auch erzählen möchte?
00:50:32: Und entweder sind das eigene Erlebnisse oder sind wirkliche Geschichten und das lockert auf und das schafft auch Vertrauen.
00:50:44: etwas sehr, sehr menschliches ist.
00:50:46: Was da passiert und was ich ihm so ein bisschen diese Verkampfung oder dass man nicht wirklich was hier zeigen möchte?
00:50:56: Oder das man sich nicht wirklich zeigen möchte oder so?
00:51:00: Dass man das nehme.
00:51:01: Das schön ist wenn egal wer du bist, wenn du mitmachst und etwas loslässt, dass du diese Verkämpfung losläst dann ist es... Dann erscheint da ein ganz, ganz schöner und ein wunderbarer Mensch.
00:51:16: Und dafür bin ich dann immer dankbar wenn das passiert.
00:51:20: Ja ja fantastisch weil du hast dann deine vier Tage manchmal wo du mit denen arbeiten kannst.
00:51:28: Dann musstest du zu einem Auftritt kommen.
00:51:30: Fünfter Tag ist Reflektion und sagst dann nehm' ich mir die Zeit.
00:51:37: andere Menschen haben in zweieinhalb oder drei Jahre und sagen, wir haben für sowas keine Zeit.
00:51:46: Ja ich finde die Reflektion ist ganz ganz wichtig.
00:51:49: also das es so
00:51:51: indem
00:51:53: dass sie wahrnehmen und auch akzeptieren, dass sie was Gutes gemacht haben.
00:52:00: Ich versuche nur so zu beschreiben Es ist in der heutigen Zeit und das ist schrecklich finde sofort angehen.
00:52:11: Also jemand äußert irgendwas Kritisches und wir sagen sofort, jetzt macht was mit uns.
00:52:17: Meistens berührt es uns und meistens trifft es uns entweder ungerechtfertigt oder wie auch immer aber wir haben wenig dass wir Filter dafür haben.
00:52:32: im Gegensatz dazu etwas Positives.
00:52:36: Ich mache dir ein Kompliment.
00:52:38: Ich sage etwas Positives über dich.
00:52:43: Braucht viel mehr, bis es ankommt.
00:52:45: Brauchst vielmehr... Also dass ich das ausschmütte und eine ganze Geschichte darüber erzähle, bis ich an dir und dem Gegenüber sehe, da ist jetzt was angekommen der fängt so langsam an Es auch ernst zu nehmen, dass ich ihn nicht verarschen will, dass er sich auch von ihm nichts will, sondern dass ich ihm wirklich irgendwie was... äußere, was eine Wahrnehmung von mir ist.
00:53:08: Was ich ja gesehen habe und schätze usw.
00:53:13: Das finde ich ganz schwierig und deswegen ist mir diese Reflektion auch wichtig weil... Ich drück es mal sehr banal aus aber das sage ich auch manchen den Jugendlichen immer gegenüber wir gehen zum Teil mit uns selber beschissener um als jeden Hund wie wir uns kritisch betrachten, wenn wir unsere Gedankengänge hier oben nachvollziehen.
00:53:38: Was wir uns da so alles vorschweißen, was wir uns denken, das würden wir mit jedem Hund finden, wenn es ein schöner Hund ist und eigentlich nur schöne Tiere.
00:53:50: Aber wenn wir den streicheln
00:53:52: usw.,
00:53:53: dann lassen wir etwas Gutes ihm und sind ihm zugewandt.
00:53:58: Wenn wir das genauso für uns übersetzen würden wäre total toll.
00:54:05: Ja, sprechen wir manchmal im Kopf auch ganz schlecht mit uns?
00:54:11: Absolut!
00:54:13: Also sind wir irgendwie in einem Dialog mit uns selber der nicht wirklich hilfreich ist und es zu üben dass sie das auch nach außen hin äußern auch gegenüber anderen ist hilfrecht, dass Sie das vielleicht immer wieder mal machen Gedanken, wo sie sich selber was vorwerfen.
00:54:36: Wo Sie sich selber klein machen und so weiter.
00:54:38: Dann können Sie das vielleicht ein bisschen abbauen.
00:54:42: Und es wäre schön und dadurch... Deshalb ist es mir auch wichtig, dass die sich da äußern können und dass sie das auch versuchen irgendwie in Worte zu fassen.
00:54:52: Was sie da bewegt.
00:54:54: Dass ich auch die Chance habe, mich Ihnen gegenüber zu äußeren und zu sagen, was positiv ist.
00:55:00: Es gibt eine Übung, die finde ich klasse.
00:55:02: Kennst du die?
00:55:05: Das ist jetzt nicht eine warme Dusche, aber so ein Lobelkreis.
00:55:09: Kennst du das?
00:55:12: Kenne ich in verschiedenen Varianten.
00:55:13: Aber erzähl mal deine!
00:55:21: Du hast einen Kreis und jeder hat die Möglichkeit, dass er in die Mitte des Kreises geht... ...und wir ihm etwas mitgeben was wir an ihm schätzen, was wir ihn erleben haben wahrgenommen haben.
00:55:38: Das ist keine wirkliche Reihenfolge, sondern das was wirklich nach und nach den Menschen in den Kopf kommt.
00:55:48: Und in dem Moment hört der, der in der Mitte ist nur zu.
00:55:53: Also alleine schon in die Mitte gehen ist für die manchen ganz schwierig aber auch da zu bleiben und nicht sofort wieder abzuhauen ist auch dann schwierig.
00:56:07: Andererseits ist es für die, die außen sind wirklich eine gute Beschreibung zu geben und eine ehrliche Beschreibungen zu sagen.
00:56:15: Ich finde dich toll weil du das investist sondern dass auch wirklich irgendwie auszuschnitten.
00:56:19: und doch ist nur auch mehr Herausforderung also beiderseits eine Herausforderung da etwas wirklich wertschätzendes zu äußern was bei dem anderen ankommt.
00:56:31: aber Ich habe damit sehr, sehr gute Erfahrungen gemacht gerade nach solchen Projekten wo auch die Zusammenarbeit sehr intensiv war.
00:56:40: Weil dann doch mit der Zeit viel, viel substanzielles kommt und sie auch wirklich sich benühen weil sie merken irgendwie was das bedeutet jemand wie was ehrlich ist und Gutes zu sagen.
00:57:00: Und dass man nicht so aus der Hüfte schießen kann sondern Man muss es schon irgendwie formulieren können.
00:57:09: Man muss sich Gedanken machen und dann das in die richtigen Worte gießen, ne?
00:57:15: Einerseits und ja von Herzen her sprechen.
00:57:23: Stimmt!
00:57:24: Also ist dann in dem Falle wie eine schöne ehrliche Umarmung, die nichts will aber auch die einfach nur sagt ein tolles so dass wir zusammen was getan haben dafür gerne eine Umarmung.
00:57:39: Und dann bekomme ich die Begegnung.
00:57:44: Ja, schön!
00:57:46: Wir biegen so ein bisschen auf die Zielgerade weil wir schon auch ein ganzes Stück dran sind.
00:57:51: aber ich habe mir Freude.
00:57:54: da hast du gesprochen von Geschichten und natürlich im Theater erlebt man viele Geschichten die Kleinen und die Großen Und daraus dann ja auch natürlich immer so eine Message, also wirklich eine Nachricht die irgendwo auch bewegt.
00:58:14: Uwe hast du da eine Lieblingsgeschichte irgendwas?
00:58:19: Oder sagst ... Die hat mir selber viel gegeben.
00:58:27: Gute Frage!
00:58:30: Ich habe viele Lieblungsgeschichten, die auch immer wieder Also zu mir finden und ich versuche Geschichten herzufinden, die mich in der Phase, in der ich dann im Leben bin irgendwie was zu mir etwas erzählen.
00:58:54: Und mir etwas sagen.
00:58:55: Ich mag Geschichten, die entweder groß pompös sind, krimi-Geschichten kann man also miträtseln können und seine Wahrnehmung schulen kann.
00:59:10: Ich mag aber auch die ganz feinen menschlichen, alltäglichen Geschichte.
00:59:16: Mir wird es jetzt schwer fallen da was eine herauszugreifen, die ich favorisieren würde.
00:59:29: Das hat sich über die Jahre... Doch!
00:59:31: Ich habe eine.
00:59:33: Aber das ist wirklich ne sehr persönliche eigentlich zwei Geschichten.
00:59:38: Das eine ist für mich nach wie vor noch die Parcival-Geschichte hat aber mir mit mir zu tun.
00:59:45: Ich habe es auch bisher nur den Stoff einmal verwendet und das andere ist die Icarus-Geschichte, an der ich seit zehn Jahren sitze, dass ich daraus endlich ein Musical mache und ich will für Varianten gemacht habe, Szenen geschrieben habe.
01:00:09: Das sind so zwei Geschichten, die eigentlich einen Ursprung sehr alt haben, aber die auch sehr viel mit mir zu tun haben.
01:00:19: Und gerade so in der Parsiwahlgeschichte dass man den Graal schon mal gefunden hat und dann hat man es irgendwie ganz sanal ausgedrückt, verkackt.
01:00:30: Dann muss man sich auf die Reise machen, die man dann den Weg beschreiten muss oder will weil man das wiederfinden möchte.
01:00:45: da hinkommt und gerade diese Reise ist genau das Entscheidende, was die Veränderungen bringen.
01:00:55: Und bei der Icarus-Geschichte, was mich interessiert ist, so die Auseinandersetzung mit dem Vater und den Mut einerseits, die Gefährlichkeit andererseits... zu fliegen, dem Mut irgendwie auf Ideen zu kommen.
01:01:17: Weil die Idee mit den Bax-Flügeln kam ja ursprünglich von Eco selber.
01:01:22: Er hat dann nur seinen Vater umgesetzt und den Mut zu haben in diese Lüfte aufzusteigen und diese Freiheit zu genießen, auf den Freiheitsflügeln aber das ist eben auch irgendwo diese Freiheit auch Grenzen hat.
01:01:43: Und per se der Jugend schätzt man an Grenzen nicht unbedingt sehr.
01:01:51: Das ist so grenzenlos, das ist auch ihr gutes Recht der Jugend finde ich.
01:01:55: Sonst würden sie ja gar nichts machen.
01:01:57: und aber auch der Vater, der zurück bleibt, der dann eben auf seinen Sohn schaut und sich mit seinem Sohn auseinandersetzt also ich habe beide Rollen, beide Figuren irgendwie die ich innehabe.
01:02:12: deswegen macht es vielleicht für mich auch schwierig.
01:02:16: Deswegen sitze ich immer noch... Ich hoffe, dass ich irgendwann deswegen fertig kriege und daraus ein Musical gemacht bekomme aber ich bin auf den Weg.
01:02:27: Schön!
01:02:28: Ja, ich glaube aus dem werde ich mir nochmal zu Gemüte führen.
01:02:33: Auf jeden Fall.
01:02:34: Also werde ich auch was in die Schornurts reinpacken so das man da die Geschichte sich nochmal vielleicht auch anhören kann.
01:02:43: Schön Schön schön.
01:02:46: Vielen lieben Dank erstmal für die ganzen Einblicke in deine nicht nur Arbeit, sondern auch Art und Weise wie du es machst finde ich sehr sehr schön und inspirierend.
01:03:00: Da merkt man die Erfahrung, die da spricht von sieben zwanzig Jahren.
01:03:07: Am Ende vom Podcast bringe ich die Gäste immer gerne nochmal ins Schwitzen.
01:03:15: Weil bei dem Podcast wird ganz häufig Werbung gemacht und man wirbt dann für irgendwas, wo man gar nicht so dahinter steht.
01:03:22: Und das ist dann bezahlte Werbung oft und wir drehen das Ganze einmal und wir machen hier unbezahlte Werbungen Für etwas was du so gut findest dass Du einfach so hier jetzt Werbung für machen würdest.
01:03:37: natürlich wäre es leichtes für ein Theater oder für deine Arbeit oder so.
01:03:43: aber gibt's irgendetwas Was dich im Alltag so begleitet.
01:03:48: also das kann.
01:03:50: Das kann ein Buch sein was kann eine eine App sein dass kann irgendwas was du im Supermarkt kaufst oder im Drogerie laden.
01:03:59: gibt's irgendetwas was du so richtig gut findest und dafür hier an letzter stelle noch werbung machen magst?
01:04:13: Du hast gesagt man kommt in schwitzen vielleicht nicht gerade in Schwitzen, aber wofür würde ich den Ernst auf gelerben wollen?
01:04:22: Das ist eine gute Frage.
01:04:24: Also was ich toll finde... Ich habe mal einen Karten-Set gefunden, also es ist kein Karten Set sondern das ist ein Set.
01:04:32: da hast du einzelne Karten und auf jeder steht drauf.
01:04:35: Also ich mag zum Beispiel du gehst in den Bäckerei und dann hast du eine Verkäuferin die dich wirklich ehrlich, ... professionellen Verkäufer lächeln oder sowas, ... ... die ich irgendwie ehrlich bedient.
01:04:48: Was daran hat und auch ehrlich bediendet?
01:04:51: Und... Ich finde das ist so was wertschätzend, so was kostbares,... ... dass jemand wirklich seinen Job gerne macht!
01:04:58: Und ich hatte dann eine Weile lang, weil ich mittlerweile ist das Kartenset leider leer,... ... muss man nochmal Neues bestellen... ...und so ein Kartensett wo dann draufsteht irgendwie so,... Ihr Lächeln hat mein Tag gerettet.
01:05:14: Und ich hätte die Karte rüber schieben, die dann auch schön gestaltet war und auf der Rückseite steht.
01:05:21: Verwenden Sie die Karten so wenn sie... Wenn Ihnen so etwas widerfährt geben Sie die karte gerne weiter.
01:05:29: So ist für mich
01:05:30: eine Wanderkarte, die aber diesen Moment irgendwie nochmal wertschätzt.
01:05:38: Manchmal brauche ich einen so eine Begegnung am Tag.
01:05:43: Wie hat mein Tag schon gerettet?
01:05:45: Da kann der Tag anstrengend sein oder sowas.
01:05:47: Aber so was macht mir dann Spaß und das ist so viel Energie und so etwas, was es mir wert, dass ich das auch gerne irgendwie dem anderen aufmerksam mache da drauf, dass es mir was wert ist, dass sich das toll findet.
01:06:01: So was werde ich Werbung machen?
01:06:02: Ich habe nur weil es im Moment nicht von wem diese Karten setzt sind!
01:06:06: Das kann ich gerne nachreichen, wo ich das hier hatte, denn das ist schon eine Weile her, Karten, diese Kartenboxen mir bestellt habe.
01:06:17: Dafür würde ich gerne Werbung machen weil das finde ich so schön und das rettet dem Tag.
01:06:21: Das ist ein kurzer Moment den man da hat und die Karten kann sich wunderbar einstellen.
01:06:26: Ja prima!
01:06:28: Schön schön.
01:06:28: ja da kann man wahrscheinlich auch mithilfe von Google sowas gut finden aber es sind schöne schöne Idee.
01:06:37: Vielen lieben Dank nicht nur für die unbezahlte Werbungen sondern auch für deine Zeit.
01:06:42: dank dir
01:06:44: Danke dir für das tolle Gespräch und für den Aufmerksames Ohr, deine wachen Fragen.
01:06:50: Sehr schön!
01:06:51: Danke schön.
01:06:53: Wir sind am Ende vom Podcast angekommen.
01:06:55: Du bist immer noch dabei Hörst zu.
01:06:57: Das freut uns sehr und hinterlasst uns gerne mal einen Kommentar.
01:07:02: Es tut auch immer gut wenn du ein Abo reinbringst weil dann bring ich so tolle Gäste wie den Uwe hier her Und du kannst sicher sein dass du nichts verpasst.
01:07:13: Bis zum nächsten Mal bei On Teams.