Der Ausbildungspodcast
00:00:00: Du hörst heute den Ausbildungs-Podcast von On Teams.
00:00:03: Schnell dich an und viel Spaß damit!
00:00:09: In dieser Folge heute geht es nochmal um Gastro.
00:00:12: Kevin, hat die Emily mitgebracht und beide arbeiten zum einen natürlich für ihre Leidenschaft, für die Gäste und auf der anderen Seite aber auch wenn die Türe zur Küche aufgeht irgendwo nach hinten zum Personal Und dieses Personal wird oft nicht so behandelt, wie wir die Gäste behandeln.
00:00:34: So viel will ich schon mal vorne weg schicken.
00:00:36: jetzt kannst du dich auf diesen Gespräch freuen weil wir haben zum einen ja immer einmal wieder ein philosophischen Gedanken der dann aber in den Alltag gesetzt wird.
00:00:47: und auch wenn du aus einer anderen Branche wie jetzt der Gastronomie kommst kannst du trotzdem hier einiges für dich für deine Ausbildung für dich als Führungspersönlichkeit auch mitnehmen.
00:00:59: Also genießt das Ganze, hol dir was zu schreiben und ja dann geht's los.
00:01:06: viel Spaß!
00:01:08: Hallo ihr zwei grüß euch!
00:01:12: Morgen!
00:01:13: Also Kevin zum dritten mal da und die Emily zum ersten Mal.
00:01:19: wir haben wieder das Thema natürlich Gastro und wir haben gerade schon im Vorgespräch so ein bisschen etwas über Gastfreundschaft gehört und ich habe mir überlegt ihr geht ja sicherlich auch mal essen.
00:01:30: Ihr geht mal irgendwo hin, dann seid ihr die Gäste wenn... Ich glaube schon was es in eurem Leben immer vorgekommen ist.
00:01:41: Gab's da mal irgendwas wo ihr reingelaufen seid?
00:01:44: Und gedacht wow okay das richtig cool.
00:01:47: also so dieses Thema Gastfreundschaft, da war irgendetwas wo jemand einfach einen verdammt guten Job gemacht hat und ihr euch wohl gefühlt habt ihr angekommen seid.
00:02:01: Könnte die Situation noch schildern, wie?
00:02:04: was passiert da?
00:02:08: Soll ich beginnen!
00:02:11: Das
00:02:13: gibt Mädel aber... Ich bin mega fan von Südtirol weil es ist immer oft sehr bodenständig und aber poliert.
00:02:25: Also es klickt irgendwie und ich mag's mega, wenn alles klickt.
00:02:29: also man kommt rein, man fühlt sich schon mal willkommen.
00:02:33: Man wird wahrgenommen.
00:02:35: Guten Morgen oder guten Nachmittag was auch immer das ist.
00:02:39: Da wird man mal hin platziert da kann man mal alles ein bisschen wahrnehmen.
00:02:44: Und das Personal ist zwar bei der Sache aber so.
00:02:49: sie sind wach und sehr aktiv Aber sie sind nicht gestresst Es ist ein großes Element.
00:02:56: Ich merke immer, wenn jemand reinkommt, ich eigentlich nicht begrüßen möchte und eigentlich hat er schon bald Zimmerstunden dann komme ich auch noch rein.
00:03:05: das merkt man halt.
00:03:06: und das Umgekehrte ist, man wird begrüßt in die gute Gaststufe, darf mal hinsetzen und kommt in das Gespräch.
00:03:14: also man wird wirklich aufgenommen als Gast und nicht als Kunde.
00:03:19: im Sinne von dem gibt es mega viel und ich erlebe das dort immer wieder.
00:03:23: Ich weiß, es gibt's auch Einzelte.
00:03:27: Aber so das Element aufgenommen werden.
00:03:31: zu Beginn finde ich mega schön und dann ist das wie ein Tanz.
00:03:34: da wird der Getränkeservice kommt rein wenn das geht kommt die Schweißekarte dann kommt das Essen in den Zwischenpausen kommt immer wieder jemand rein und man merkt gar nicht.
00:03:46: also das Schönste finde ich wenn ich im Gespräch bin mit jemandem am Tisch.
00:03:51: Der Service ist da aber er unterbricht Eigentlich die Unterhaltung, die ich mit der Person am Tisch habe nicht.
00:03:57: Das finde ich so die höchste Kunst an allen.
00:04:00: Es
00:04:01: ist wie ein Tanz.
00:04:02: Und da hat man gute Erfahrungen in Südtirol gemacht?
00:04:05: Mega viele!
00:04:06: Ja mega viele!
00:04:06: In der Schweiz natürlich auch aber dort ist mir das immer wieder aufgefahren.
00:04:11: Können das einfach?
00:04:12: Die können das einfach!
00:04:16: Schade dass wir keine Südturoler hier sind in Deutschland.
00:04:19: Nein,
00:04:20: aber wenn die es einfach können... Warum können die das?
00:04:25: Das
00:04:25: ist ja nicht nur.
00:04:27: Alles, was einfach aussieht meiner Meinung nach braucht so viel Training dass man es eben nicht mehr merkt.
00:04:34: Es ist alles Übung, es ist alles... ...viele Lernen, viele Studierende haben ihr alle auch studiert.
00:04:43: Die meisten müssen das studieren wenn sie überhaupt ins Fach kommen wollen Genau.
00:04:50: Ich glaube nicht, dass das einfach ... Die könnte es einfach!
00:04:53: Das ist Herzblutjahr, viel Technik dahinter sowieso und dann wenn man das lange genug macht, dann sieht das mega einfach aus.
00:05:01: Das ist bei jedem Handwerk so.
00:05:02: Wenn der das guckt kann, meistens mega viele Arbeit dahinter meiner Meinung nach
00:05:09: Ja, so ist es ja auch beim Kochen.
00:05:12: Also dann ist jemand total relaxed und zack, zack oder mit einem guten Pizza-Teig alleine.
00:05:18: Gute Pizza Teig!
00:05:21: Ist solange einfach bis man seinen ersten Pizza-Tag macht?
00:05:24: Ich habe das auch wo ich in Italien unten war immer gesehen wie die Pizzabäcker was gemacht haben.
00:05:30: Das sieht einfach aus.
00:05:33: Das kann nicht auf.
00:05:34: Das ist... Marbe da Hand mal gucken.
00:05:36: Ist verdammt schwer.
00:05:37: also perfekt kann ich's bis heute noch.
00:05:43: Es sieht wirklich leichter aus.
00:05:44: Ich gebe dir irgendwie recht, aber ich gehe gerne zum Italiener-Essen, also jetzt nicht Südjucho, sondern eher dann Richtung Süden und wir haben hier in Zickau auch einen richtig guten Italienern und ich liebe es einfach den Kennen zuzugucken.
00:06:05: Ich kenne die auch persönlich und ich bin jedes Mal erstaunt wie sie arbeiten – das fasziniert mich immer noch!
00:06:13: Weil die haben eine Eleganz in ihrem Tun, in ihrem Machen.
00:06:17: Und es sind auch wenig Leute und es sieht wirklich wie ... Eigentlich sieht das nicht gestresst aus.
00:06:24: Es sieht einfach nur aus für mich als würden sie tanzen.
00:06:30: Das hat was.
00:06:31: Also das wünschte ich mir eigentlich auch von vielen anderen Kenner also auch in Deutschland.
00:06:37: Viele machen das halt arbeitsmäßig.
00:06:42: Man merkt die Leidenschaft irgendeinwünscht Und da gehe ich eben halt gerne hin.
00:06:48: Gut, mir Gastronomen sind ja eh immer so... Also wenn ich essen gehe ist das eigentlich mehr eine Kontrolle als Essen.
00:06:56: Ja, katastrophal!
00:06:57: Ich mag es gleich
00:06:59: nicht.
00:07:01: Meine Frau sagt ja dann auch einmal, jetzt kannst du dich mal auf uns konzentrieren weil du guckst immer.
00:07:06: Du guckest genau immer irgendwo die Speisekarte ob die Orte nicht geschrieben ist oder ob das Essen richtig passt etc.
00:07:16: Es ist eine Kontrolle, es ist kein Essen gehen.
00:07:19: aber da zum Beispiel bei den Medaillen fühle ich mich wohl das macht Spaß und das macht auch Spaß zuzugucken und selbst... Ich habe sie an meiner Frau und meinen Kindern erklärt warum ich das mache?
00:07:29: Und die haben das derselbe gesehen.
00:07:30: wie schön die das machen, wie füßlich angekommen, wie zu Hause eigentlich.
00:07:36: und dann ist dann auch der Preis in Ordnung.
00:07:40: dafür ein Zahl wenn das so stimmig ist Laden kommt und der Kellner guckt sich nicht mehr mit dem Arsch an, so ist die Karte hingeschmissen.
00:07:54: Keiner erklärt dir was?
00:07:56: Du musst halt das lesen auf der Karte.
00:07:58: Das will ich als Kasten.
00:08:00: Ich möchte dann schon einen Kopf vorbereitet.
00:08:05: Was gibt es denn schönes, außer dass was auf der Katte steht?
00:08:11: Heißt ich, jeder jener können das einfach!
00:08:14: Wieder sowas, was die einfach können...
00:08:17: Und ich musste das ja auch lernen, und es ist wirklich im Prozess das zu lernen.
00:08:23: Du gehst in Italien auch auf Neapel unten, wo ich war, so mehrere Stationen durch, auch als Kellner.
00:08:31: Bist du wirklich mal an den Tisch kommst und dort Bestellung aufnehmen kannst?
00:08:35: Und dort auch den Licht filetieren kannst – das dauert!
00:08:39: Da musst du erst mal dich hinarbeiten wie ein Bein-Service zu machen, etc.
00:08:46: Die haben ja eine Eleganz drin und das musst du aber
00:08:50: an.
00:08:51: Das ist eigentlich nicht schön.
00:08:53: Ich finde es immer spannend bei dir.
00:08:55: Das wäre die schwere Frage.
00:08:57: Wir nehmen Dinge wahr als schön oder es ist wie in Hans.
00:09:02: Und dann ist aber die Frage warum?
00:09:06: Emily hat gesagt ich nehme mich gar nicht wahr.
00:09:11: Und die sind einfach da, aber zu sagen ich bin leidenschaftlich.
00:09:16: Das ist ja wirklich die Frage, woran liegt das?
00:09:20: Also wie kann man es runterbrechen?
00:09:22: weil ich gebe häufig so Seminare auch im Sport für Übungsleitern.
00:09:26: und was hat er gut gemacht?
00:09:28: Er war einfach gut!
00:09:30: Ja... Aber warum war er
00:09:32: gut?!
00:09:37: Das ist ja ein mega großes Puzzle.
00:09:39: Ich glaube, ich habe irgendwo mal gelesen dass es gibt drei Dinge.
00:09:42: wenn sie super sind merken wir uns nicht.
00:09:45: Wenn Sie nicht gut sind dann fällt sofort auf im Restaurant.
00:09:49: das ist Licht, Temperatur und die Musiklautstärke.
00:09:53: Wenn's stimmt dann achten wir uns auch nicht drauf.
00:09:58: wenn es aber ein bisschen zu kalt ist oder die Musik zu laut
00:10:01: oder
00:10:01: dass ich megagrell dann stört das.
00:10:05: Und das sind so die, die Dinge eben.
00:10:07: Es ist alles ein riesengroßes Puzzle mit mega vielen kleinen Elementen und solange es stimmt, ist es alles ruhig und bündel-und wenn nicht dann merkt man dass es so wie ein bisschen Dorn im Auge kann's aber auch nicht platzieren oder?
00:10:22: Wenn man zu viele von diesen Dorn hat und störts dann wir sind megafin Kevin noch nicht weil das ist so daily business.
00:10:33: Wir sind noch auf ihn auf das Ganze, aber da hat es so viele Elemente drin.
00:10:41: Ja auch wenn du dir selber Paus machst also ich habe das im Hotel sehe ich das mal oft bei meiner Chefin sogar und der auch beim Lerling.
00:10:50: Wenn du an der Rezeption stehst er breitet meine Chefin immer wenn die dann mal von einer Rezeptionsbreite ihre Arbeit aus.
00:10:58: Also da ist die ganze Rezeptur voll mit Sachen.
00:11:02: Wenn dann ein Gast kommt, du merkst den Gast was anders ist.
00:11:05: Oh Scheiße!
00:11:07: Die hat Stress.
00:11:09: Du merkst es.
00:11:10: Also du hast zwar in dem Moment keinen Stress, weil das ja für dich... Aber du vermittest Stress und das will jetzt zum Beispiel auch einen Gast nicht.
00:11:17: Das merkt wahrscheinlich im Moment der Gast auch nichts.
00:11:19: Das merkst du alles außen stehen.
00:11:20: also ich sehe dass wenn die Stress verbreiten obwohl ihr eigentlich gar kein Stress ist bei den Italienen z.B.
00:11:27: in einem Restaurant Ich seh' dass die Tische alle voll sind, die müssen Stress haben weil das weiß ich, dass die Stress hat.
00:11:34: Aber du siehst es ihnen nicht an.
00:11:36: Sie lassen dich das nicht spüren, dass dir Stress hat und auch die Zusammenarbeit ist ja wirklich wie ein Tanz.
00:11:43: Das funktioniert.
00:11:44: Einer nimmt die Bestellung auf der anderen geht rein jeder hat immer was in der Hand.
00:11:48: also das funktioniert.
00:11:49: Und da merkt man zwar auch, dass sich die Stress haben aber es wird nicht vermittelt und das ist schön und das sind ja irgendwo auch die Kunst.
00:11:57: Da merkt dann halt eben auch dieses diese Gastgeber sein, dass sie das wirklich aus Leidenschaft machen.
00:12:07: Ich habe bei den Italienern eben gelernt die Leidenschaft kommt ja eigentlich auch vom Geld.
00:12:14: ich möchte ja als Kellner will ich Trinkgeld haben dafür arbeite ich ja und das machen die Italiener eigentlich clever.
00:12:22: früher wo man rauchen durften, die Italierner hatten alles in ihrem Paschen gehabt egal was vor der Zeuge Da war alles weiter, der Gasttechnistik hat es sich angemacht.
00:12:32: Da können wir da noch folgen.
00:12:34: Und
00:12:36: dann kam der Aschenbecher und die haben den Gast studiert.
00:12:41: Der Gast natürlich, er hat sich wohl gefühlt.
00:12:44: Da kommen auch mal mehr Trinkgeld.
00:12:46: Das ist das was sie ja wollen!
00:12:51: Manchmal machen's auch nicht so einfach nur um den Gast trüftig zu machen.
00:12:54: Aber trotzdem ist ja immer das schon gelohnt.
00:12:56: Es sieht lecker wie beim Hund.
00:12:59: Und das haben die aber inne, ich weiß nicht.
00:13:02: Das leben die auch.
00:13:04: Keine Ahnung warum.
00:13:06: Es ist nicht nur eine Arbeit für die.
00:13:09: Das ist der Unterschied oder?
00:13:10: Weil man kann fast alles trainieren.
00:13:13: So ein Systematikstruktur.
00:13:16: Das können wir alles lernen.
00:13:19: Aber wenn dann das Herz fehlt merkt man das extrem und ich glaube auch meiner Meinung nach jetzt mit der Karriere alle werden so affin was echt ist aufgesetzt ist, oder?
00:13:30: So man merkt kommt jetzt jemand rein.
00:13:33: Letzte Woche war ich im Restaurant, Viertel vor zwei also Viertelsstunden vor... vor Ähm... Entschuldigung!
00:13:41: Schichtende und ich wollte nichts essen.
00:13:43: Ich wollte einfach kurz eine Cola bezahlen gehen weil ich wusste ja die haben jetzt Zimmerstunde hat ihr mich angeschaut gesagt ne wir machen jetzt in vierte Stunden zu kannst nicht mehr haben tschüss.
00:13:55: Und dann kam die Chefin rein, hat gesagt ja sie können eigentlich schon aber eben wir sind dann weg.
00:13:59: Ich so okay ich habe das verstanden kein Problem.
00:14:01: Ich bezahle dass ich setze mich auf Terrasse.
00:14:03: die ist sowieso offen auch wenn ihr nicht hier seid.
00:14:06: Aber für mich ist dann gleich so warum sollt' ich mit meinem Geld hierher kommen?
00:14:12: und das geschieht halt immer wieder oder?
00:14:15: Man kann alles trainieren aber wenn das Herz nicht dabei ist merkt man es.
00:14:20: Das ist
00:14:20: halt mega schade.
00:14:23: Und warum sollte ich dann auch wiederkommen?
00:14:25: Weil wenn ich einmal die schlechte Erfahrungen gemacht habe, die Chancen sind einfach verdammt groß.
00:14:30: Dass die Pizza wieder angebrannt ist und sich wieder so freundlich rausgeschmissen werde.
00:14:36: Ganz ganz simpel!
00:14:39: Jetzt haben wir auf der einen Seite unsere Gäste und wir machen uns da ganz viele Gedanken.
00:14:45: Stimmt das Licht, stimmt die Temperatur Wie ist mein Timing etc.
00:14:50: Und dann gibt es quasi noch diese eine Türe, die ist für mich irgendwie so ein bisschen sinnbildlich Die schwingt zu auf und man kommt rein.
00:14:58: Ich habe selber auch schon ein kleines bisschen in der Küche gearbeitet.
00:15:03: Dann ist das plötzlich anders.
00:15:04: Da sind diese anderen Menschen und da bin ich nur ganz freundlich und ich gehe rein und dann ist es wie so Geh rein und auf auf auf zack
00:15:13: zack.
00:15:14: Das geht ja
00:15:17: heute auch, weil er hat das so im Vorgespräch auch schon schön gesagt.
00:15:26: Unsere Stammgäste sind auch die Mitarbeiter und wie behandeln wir Stamm-Gäste?
00:15:35: Wie unsere Mitarbeiter?
00:15:37: Ich glaube nicht ganz.
00:15:44: Gibt es auch drei Punkte, wo man sagen kann, dass sollte bei den Mitarbeitern aufstimmen.
00:15:51: Temperatur?
00:15:52: Ja, aber ich
00:15:52: hab in Deutschland zum Beispiel Personal essen.
00:15:56: Da gibt's immer... Das muss entweder da... Also das macht bei... Hat in der Küche mal der Azubi gemacht?
00:16:01: oder die Azubis im Herzen wäre ja, du musst den Personal essen machen.
00:16:04: Aber da kommt auch meistens wenig.
00:16:09: Also Personal essen ist dann... Ich habe mal Ihnen gesagt, die Biotonne.
00:16:16: Es wird halt was gemacht schnell schnell schnell und ist ja egal es ist ja eh nur für Dien.
00:16:21: Und diese Mentalität sollte sich eigentlich ändern.
00:16:27: Oder wenn der Hass entsteht zwischen Kellner und Köche, die machen dann eben für die Kellner keinen Personalessen oder was Ordentliches.
00:16:38: Also da soll es sich auch von den Mitarbeitern etwas ändern und vielleicht auch vom Chef her, vom Budget wo er sagt, hey mach was ordentliches, mach Personalessen!
00:16:49: Da komme ich wieder auf die Feine zurück.
00:16:51: Wir haben in Italien wirklich, wir haben achtzehn Stunden am Tag gearbeitet.
00:16:56: Wir hatten aber eine Mittagspause.
00:16:57: Wir haben jetzt drin gekocht und die Kellner haben vorbereitet.
00:17:00: Und dann haben wir uns alle an den Tisch gesetzt und gegessen zusammen.
00:17:04: Da war der Chef dabei, da war das Spieler dabei, auch die, die nach Hause folgen zu ihrem Kind und zu ihrem Familien.
00:17:10: Die haben dort gesessen, zehn Minuten haben dort was mitgegessen.
00:17:14: Man ist nach Hause schnell gegangen und ist wieder auf Arbeit gekommen.
00:17:18: Aber das Personal ist im Objekt.
00:17:21: Da gab es noch was anderes, da haben die draufgeguckt.
00:17:25: Es gibt wiederum Betriebe wo das wirklich egal ist.
00:17:29: Nein mache ich nicht und da sollte man doch eigentlich auch als Führungskraftrauch achten oder als Chef generell.
00:17:36: dass es dem Mitarbeitern genauso gut geht wie den Stammgangs dass der jetzt nicht jeden Tag Kummer essen war auf Protokamien oder irgendwas, das ist ja logisch.
00:17:48: Aber dass sie trotzdem die Pause finden und sich mal zusammensetzen.
00:17:53: Und mir auch mit der Frühche und die Spätschicht alleine.
00:17:59: Wenn es nicht machbar ist von der Zeit her aber dass dann trotzdem das gegeben wird wo man sich immer ausklatschen kann und dann allein einzig.
00:18:07: Also nicht
00:18:08: Abteilungsleiter... Schädeltage, Spülo, Housekeeping.
00:18:12: Nein, allein eigentlich!
00:18:15: Weil ich glaube das hatten wir letztes mal schon gesagt Wir bedienen alle den gleichen Gast.
00:18:20: Es ist kein anderer Gast.
00:18:22: Wenn du jetzt zu einem Hotel ausgehst, hast du ja das Housekeeping, was die Rezeption war Die Küche oder wie ein Hausmeister Und der Gast ist immer da selber.
00:18:33: Wir arbeiten ja zusammen und wir bedienen dem eigenen Gast auch.
00:18:36: Also können wir als Gruppe zusammen sein an sich auch gegenseitig mal auf eine Ebene
00:18:46: schieben.
00:18:48: Zusammen essen, zusammen sein und alles ausgücheln.
00:18:51: Du musst ja unbedingt Freunde werden mit allem.
00:18:53: aber das Zusammensein, das weißt dann auch als Team zusammen weil jeder den anderen noch irgendwo kennt.
00:19:01: Und so eine Kultur in einem Betrieb zu sein macht dann auch Spaß.
00:19:07: anstatt dass immer alles einzeln ist und überhaupt nicht da ist.
00:19:11: Und das merkt dann auch der Gast.
00:19:13: Ja, das sind auch wieder wie beim Gast die Kleinigkeiten.
00:19:17: wenn ich mit zehn Freunden essen gehe.
00:19:19: Dann gibt es ganz selten einen Tisch für zehn wo ich zumindest hingehe.
00:19:24: Da muss man irgendwo die Tische so ein bisschen zusammenschieben, macht man auch.
00:19:28: Wenn man aber vielleicht in einer Pause ist, dann setzt man sich halt hin und hat mal plötzlich diese Krüppchenbildung.
00:19:36: Emily wie war bei dir bisher so die Erfahrungen mit Personalessen?
00:19:42: auch so guter Bund?
00:19:43: Ja, also ich komme ja vor allem aus der Seite Service.
00:19:47: Also weniger Küche sondern wirklich Service großanlässe in dieser Richtung und wenn es der Chef nicht vorgegeben hat dann wird's schon mal nicht gemacht.
00:19:57: Punkt eins.
00:19:59: Man muss aber auch sagen ist mega schwierig wenn dann die Geschäftsführung eben zwei Stunden ist und dann alle im Service essen gar nicht.
00:20:08: Dann ist dann auch wieder so ein ... Ja, cool!
00:20:11: Chef gibt Bettessen oder?
00:20:12: Und ich is irgendwie die Resten vom Pass, den ich da bei der Spüle abgebe.
00:20:16: Das ist alles auch schon geschehen.
00:20:19: Da schäme ich mich fast schon aber ich weiß noch zu Zeiten, da waren wir irgendwie nach achtzehn Stunden hatten wie Hochzeit, Bankett, alles drum dran.
00:20:27: Dann gemerkt, oh Scheiße, nichts gegessen, mega Homa.
00:20:31: Irgendwas gegessen
00:20:32: oder?!
00:20:34: Es ist so eine Mischung aus, man vergisst's weil es eh alle nicht machen.
00:20:42: Also niemand isst es sich halt auch nicht.
00:20:45: dann kommt noch das schlechte Gewissen mega dazu.
00:20:48: Ja wenn der jetzt da am Buckeln ist warum sollte ich mich jetzt dahinsetzen und essen?
00:20:52: Und ich glaube die ganze Kultur muss ein bisschen so lang... Hey!
00:20:56: Wenn ich mich esse zum Beispiel Ich bin megawütend.
00:20:59: Ich übertrag das an den Kunden also an den Gast Der merkt dass Beim dritten Mal sagt er, was ist mit der los?
00:21:06: Da komme ich nicht mehr.
00:21:09: Wenn es uns schlecht geht wie die das täglich leben, das geht schrittweise immer wieder an den Gast raus.
00:21:17: Jemand wird krank weil er einfach nicht mehr kann oder dann schläft er nicht und dann ist er gestresst und am Team auch noch mühsam und explodiert.
00:21:28: Das geht auf die Leistung Und die Leistung überträgt sich auf dem Gast.
00:21:32: Das ist so ein Rappenschwanz, den man irgendwie unterbrechen muss und das muss aber ganz klar vorgegeben werden.
00:21:40: Ob es jetzt mit einer Mittagstunde wie Kevin finde ich eine mega schöne Idee, finde ich wirklich megacool.
00:21:48: Umgesetzt sehe ich es eher selten, sage ich dir ganz ehrlich.
00:21:51: Ich sage es sehr oft in den Betrieben, mit denen ich arbeite haben sie es mal so Vormittag ein paar Minuten Zeit, aber einer kann da nicht.
00:22:01: Einer ist dann noch amisomblas und hat keinen Bock.
00:22:04: Da fehlt es am Rauchen und der Fünften muss noch mit der Frau telefonieren.
00:22:09: Auf
00:22:10: gut gemeint Umsetzung von was er sich beobachtet ja noch recht im Defizit.
00:22:20: Aber das umsetzen zum Beispiel in Italien hat's geklappt.
00:22:26: In Deutschland habe ich das probiert auch ... in meinem anderen Betrieb.
00:22:30: Und da kam dann eben so was wie, na ja ich will jetzt aber ein Teildienstpause, ... ... will ich jetzt nach Hause, da habe ich keine Zeit, ... .... ich hab eh nur kurze... Ich muss das machen!
00:22:41: Man merkt aber auch schon dass es selbst wenn der Chef das vorgibt und sagt hey ihr dürft das machen weil ich hat mit meinen Chefgeräten gesagt was auf mir machen, also er kam auch aus der Schweiz zu Beginn.
00:22:52: Und er fand das eigentlich auch gut und er hat das eigentlich in seinen Hotels wo er gearbeitet hat auch immer umgesetzt.
00:22:58: Und das ging in Deutschland, ich weiß nicht warum.
00:23:01: Weil jeder irgendwo immer was zu tun hat wo man dann eigentlich aber auch merkt es geht hier nicht um Es geht nicht... In dem Moment bei dem Essen geht's nicht um den Betrieb oder um... Sonst geht es eigentlich nur um die Menschen da zu finden sich mal an den Tisch zu sitzen Mal zusammenzusitzen Von mir aus auf ein Bier trinken oder einen Wein trinken und einfach einmal da zu sein Und danach kannst du dir... Da sind vielleicht mal zehn Minuten Viertelstunde Und danach kannst du dir nach Hause gehen, die kosten dich nicht.
00:23:30: Was ich aber wieder oben sehe hier ist dann ne Jagdbeb zahlten mir das.
00:23:35: Genau!
00:23:37: Das finde ich schon wieder doof, das finde ich absolut... kann ich nicht nachvollziehen weil ich habe es nie so gelebt.
00:23:45: Das geht auch bei Meetings los.
00:23:48: Du hast ein Meeting, willst ein Meeting machen mit deinen Arbeitskollegen?
00:23:51: Weil irgendwas anliegt und weiß eigentlich nur internes hat nichts mit deinem Geschäft zu tun oder sonst was.
00:23:56: Ja, da muss ich mich aber wieder einstellen.
00:23:57: Da muss ich ausschauen und sagen, nee es geht um uns!
00:24:00: Ich kann das nur nicht am Telefon machen wenn du bei deiner Frau bist oder wir müssten das jetzt mal besprechen.
00:24:04: Und ich will das nicht nach der Arbeit besprechen, wenn man einmüssen, sondern jetzt mal kotzen dabei aus.
00:24:09: Das geht zehn Minuten näher, aber die zehn Minuten mehr bezahlt mir nicht.
00:24:13: Dieses Mindset habe ich eigentlich wirklich... Es ist traurig, aber ich bin nun in Deutschland noch
00:24:19: nicht.
00:24:22: Die Wussten dann okay?
00:24:23: Wir müssen was klären oder Hänge haben jetzt mal Spaß zusammen, weil es war oft meistens beim Essen Spaß.
00:24:30: Es sind mal zwanzig Minuten und dann kann ich eh hingehen.
00:24:34: Oder das haben sich sogar in Italien so Farbgruppen gebühlt.
00:24:36: die sind damit auch nach Hause gekommen, waren noch schneller zuhause als wenn sie mit Bus und Bahn gefahren wären.
00:24:42: Weil das eine führt dann zum anderen.
00:24:44: nur hier habe ich das Gefühl dass geht alles erst mal.
00:24:47: nun die Arbeitszeit gut und uns geld.
00:24:50: Und das ist irgendwo traurig.
00:24:57: Das ist jetzt so der Missstand, wo es irgendwie in einer Kurve hängt.
00:25:01: Die Frage ist, möchte man's rüberziehen?
00:25:04: Möchte man es verändern?
00:25:06: wenn die Antwort ja ist?
00:25:08: Ist die Frage wiederum wie?
00:25:10: Glaubt ihr da gibt es Möglichkeiten, wo man die kleinen Stellen schrauben kann?
00:25:17: Ja also... Der Fokus bei mir in der Schweiz ist es auch so.
00:25:22: Die erste Frage ist immer, ja aber in der Zimmertonne komme ich sicher noch essen!
00:25:26: Also das hat eine Haltung und aber... ...der Nutzen ist halt nicht wie angekommen oder?
00:25:34: Es geht nicht darum dass wir alle im Kreis Kumbaya singen und mal in die Hände klatschen und alles ist gut sondern einfach Wir sind ein Team, wie Kevin gesagt hat wir bedienen alle den gleichen Gast.
00:25:45: Wir sind alles so viele Stunden am gleichen Fleck und oft aber sehr vereinsamt spür ich halt oft und man hat so mal einen Draht zum Team mit wem arbeite ich eigentlich?
00:26:02: oder einfach mal ein bisschen ankommen?
00:26:06: Hey, was man noch kleiner machen kann.
00:26:08: Man kann anstatt eine Mittagspause also in meinen Schulungen Dienstplan ist so das erste was wir anschauen.
00:26:17: Einer der ersten Sachen weil dort kann vieles verhindert werden.
00:26:20: dass immer die pausen auch dort schon gut einplant geht jetzt nicht um ne stündige pause aber Auch im Sommer jetzt diesen sommer zum beispiel etwas mega heißt.
00:26:28: oder auch in der schweiz war es extrem heiß und Wir hatten da so mikropausen eingeführt.
00:26:35: Mikropausen waren so nicht okay.
00:26:38: halbe Stunde hinsetzen und machen, weil da hat niemand Zeit.
00:26:41: Und alle waren überhitzt und wirklich so.
00:26:44: hey zwei drei Minuten brauche ich ein Glas Wasser, muss sich kurz aufs Klo.
00:26:49: Wann habe ich das letzte Mal gegessen?
00:26:50: Kann ich mir irgendeine Brühe reinschmeißen dass ich wieder Salz habe, dass ich da den ganzen Tag rausschwitz?
00:26:56: also das sind so ganz kleine Dinge die man machen kann, die nicht gleichen Hinsätzen benötigen.
00:27:09: Ich habe jetzt keine Zeit, eben zwanzig Minuten hinzusetzen, Viertelstunde.
00:27:13: Aber ich habe jetzt Zeit kurz aufs Klo zu gehen – Halleluja!
00:27:17: Also wir wissen wirklich mit der Basisbeginn dass wir das Haus auch nachhaltig bauen können.
00:27:23: Das ist so die Erfahrung, die ich auf meiner Seite mache.
00:27:26: Aber so ganz kleine Schritte.
00:27:37: Ja, aber es ist ja wirklich so.
00:27:39: Ich habe bei mir im Hotel... Da hast du ja wirklich immer mal gesehen gehabt Frühstücksabteilung, Hauskeeping, Rezeption Das war... Die kannten sich untereinander Aber die haben sich auch gegenseitig bekriegt.
00:27:58: Was heißt bewegte?
00:27:59: Da gab's geschnattert hinterm Rücken Und wie gesagt beim Frühstückessen dass dann einer dort, einer dort und wieder für sich.
00:28:10: Dann habe ich gesagt nein mir reicht das.
00:28:12: also wenn ich hier arbeiten soll.
00:28:14: Dann essen wir alle frühstig an einen Tisch weil wir haben die Pause von zehn bis zehnunddreißig.
00:28:19: Und die ist vorgegeben zum Glück vom oben herab.
00:28:23: Ist die vorgegen um die Nutzen im Gesetz uns allen ein Tisch.
00:28:28: Da gab es am Anfang war das schon etwas... Anfälliger, die haben dann gesagt, na was soll ich denn hier?
00:28:35: und die Chefin auch mit dir?
00:28:36: Und wir sagten ja, die setzten sich alle in die Idee.
00:28:38: Ja, alles will ich nicht!
00:28:39: Aber das war klar, mehr hat sie nicht.
00:28:41: Ich
00:28:42: sagte es ist da egal und jetzt kann man sich dran gewöhnen.
00:28:47: Und damals war's auch so dass die zum Beispiel des Hauskippings brauchte immer mal Hilfe oben.
00:28:52: Frühstückabteilung hatte er eh schon eher Schluss und hätte auch den Hof gehen können.
00:28:57: aber Hanselmarke fragt ob sie damit aushelfen können.
00:29:01: Das funktioniert jetzt.
00:29:03: Das funktioniert.
00:29:05: Meine Leute, wenn die fertig sind mit Frühstück und ich hab Kapazitäten helfen dir dem Hauskibing.
00:29:11: Wenn ich keine Leute habe, kommt das Hauskribing eher und hilft mir ein bisschen.
00:29:16: Und das funktioniert.
00:29:18: Jetzt bin ich dabei, dass auch an der Rezeption zu bringen, das dauern Stück aber man merkt, dass sie auch anders miteinander umgehen.
00:29:28: Was ist es schon?
00:29:28: Die Fanzis am Straßenbahn kennen sich die wissen über die Tochter bescheide und ein Mann Bescheid, das funktioniert.
00:29:35: Die gehen alle zusammen rauchen.
00:29:37: Und
00:29:38: es klappt!
00:29:38: Das ist nahe so kleine Schritte aber es hat funktioniert.
00:29:41: Ich habe jetzt zwei Jahre gebraucht... Aber die stehen sich auch auf der Tischelden.
00:29:49: Wir sind ja im doften Vorjahr vom Buffet mitessen.
00:29:52: Da hast du eine Pauschale bezahlt wo ich dann gesagt habe, ne, wir tun mal weg, wir holen uns das selber und da haben wir dann zusammen.
00:30:01: Die holen sich jetzt Essen zusammen und jeder bringt einen Salat.
00:30:04: Jeder bringt mal das, wenn es funktioniert.
00:30:05: Das macht Spaß!
00:30:08: Und das klappt weil eben auch die Pausen im Dienstland vorgegeben sind.
00:30:12: Sie sitzen für das komplette Hotel von zehn Uhr bis zehnunddreißig ist Frühstückspause.
00:30:18: Und das passt.
00:30:19: Eine Vorgabe... Da gibt
00:30:19: ein Zettel von einer anderen Rezeption bitte klingeln.
00:30:23: Der Frühstückstraum ist ja gleich gegenüber.
00:30:27: Es funktioniert also man muss dranbleiben Und vielleicht wirklich, wie Jenny sagt eben halt auch auf den Dienstplan mal gucken.
00:30:35: Wie ist er denn überhaupt geschrieben?
00:30:38: Passt da überhaupt eine Pause mit rein!
00:30:40: Also so ne etwas größere Pause oder so.
00:30:43: na also... Die fängt wirklich eigentlich auch beim Dienstplan schreiben schon an ob dann über Stunden gewollt sind, ob das
00:30:52: ein
00:30:53: komplexes Ding, also der Dienstplan ist ja schon fundamental.
00:30:56: Und dann wahrscheinlich halt auch die Zeiten, also bei bei manchen Zeiten, wenn ich keine Mittagspause mache.
00:31:06: Sondern ich sage komm wir sind geöffnet von elf bis fatal irgendwie zwanzig Uhr oder so oder noch später und ich habe da gar keine Pause dazwischen dann wird es ja noch schwerer, wenn die Gäste immer reinkommen können.
00:31:23: Ja und das Durchsetzen?
00:31:25: Zum Beispiel mir hatten... Ich hab dreißig Jahre lang Teildings gemacht.
00:31:31: Teildings war, du bist früher auf Arbeit gegangen bis du abends wieder nach Hause.
00:31:36: Das war der Title ist und du hast dann eine geraucht oder bist mal kurz nachhause.
00:31:43: aber es war ja immer wieder viel zu schaffen.
00:31:48: man sollte dann eigentlich wenn ich als Chef den Teilzitz vorgebe die Pausenvorgebe auch die Pause einhalten.
00:31:55: das bedeutet wenn Gas kommt zu sagen nein ist in jetzt gestoßen Punkt.
00:32:01: Also mal auch sich vor sein Team stehen und nicht, naja da könnte ja jetzt vielleicht noch einen Kaffee trinken.
00:32:07: Das sind zweimal fünfzig, den lass ich jetzt nochmal rein!
00:32:11: Und dafür ein ganzes Team stehen lassen.
00:32:13: Da liegt auch viel an der Führung.
00:32:17: also wenn dann muss ich mich hinstellen sagen nein mein Team hat jetzt Baupunkt und es geht auch um die Uhrzeit nach Hause.
00:32:25: Das muss man mega trainieren, auch die Führungskraft.
00:32:27: Es gibt sehr viele, die sagen eben wieder alles für den Gast auf die Kosten der Mitarbeitenden und da muss man megauffassen.
00:32:36: Und dann wundern sie sich wenn Sie dann überschwunden haben?
00:32:38: Dann ist das Geschrei groß.
00:32:40: Wir hatten im Dienstplan gehabt, Kischenschurs einundzwanzig Uhr.
00:32:46: Auf dem Dienstplan stand Dienstende einund zwanzig uhr.
00:32:49: Sauber!
00:32:51: Okay, dann habe ich ja ausgehend öfters gesagt Ich soll mir einundzwanzig Uhr gehen, also der macht dann sauber.
00:32:58: Wer bereitet die letzten Bombschuhe?
00:33:01: Weil Dienstende ist einund zwanzig uhr!
00:33:03: Also wir gehen einundzwanzig und da muss man ja vielleicht schon mal als Chef dran feilen weil musst du ja noch die Küche sauber machen den letzten Bomben vielleicht noch zu Ende machen.
00:33:13: Und dann hast Du schon jeden Tag eine Stunde über Stunden und am Ende des Monats regst Du Dich auch oder sag können wir mal machen.
00:33:21: Oder du sagst, es ist egal und dann kommt der Frühdingsen muss machen und dreht komplett durch oder?
00:33:26: Ja.
00:33:28: Du würdest ja auch nicht eineinundzwanzig Uhr dann sagen ok ich gehe jetzt tschüss Schürze ab und auf wiedersehen.
00:33:33: Kann man machen muss nur
00:33:36: ich.
00:33:37: Vielleicht noch den Herd ausmachen.
00:33:39: Ja
00:33:42: also und da fängt das ja das ganze an und da kommt aber dann auch das Unwohlsein im Team drin.
00:33:49: so Es gibt viele Baustellen, die da zu machen
00:33:54: sind.
00:33:57: Ja ich habe da mal von einem Zirkel gehört und ich sehe da immer wieder den Alltag drin das alles irgendwie mit diesen kleinen Sachen anfängt.
00:34:07: also wir stellen uns hin und trinken zusammen um fünfzehn Uhr ein Espresso.
00:34:12: Das ist so diese Tat.
00:34:13: Und wenn ich das ein paar Mal mache, wird dann eine Gewohnheit draus und irgendwann kommt der Neue und er hört von dieser Espresso-Kultur die in einem deutschen Wirtshaus vielleicht auch verankert ist.
00:34:26: Und dann merkt ihr schon, das ist irgendwie so ein ganz anderes Miteinander eben eine Kultur.
00:34:32: Dann fühlt er sich wohl und das ist so das Ergebnis.
00:34:35: Und dann geht der Zirkel eigentlich wieder von vorne los.
00:34:41: Dass man schaut und überlegt, was passt zu unserer Kultur?
00:34:47: Da geht die Reise quasi weiter.
00:34:50: Das sehe ich so mit den kleinen und größeren Sachen wie einem Dienstplan natürlich auch verrückt.
00:35:02: Ja, Kevin kommt gleich hinterher weil ... bin jetzt thematisch direkt schon so reingesprungen.
00:35:10: Und was wir bisher jetzt aber noch gar nicht geklärt haben, ist diese kleinen Lebenssache... Was du eigentlich machst Emily!
00:35:18: Und wer du bist und warum und wie so genau?
00:35:24: Wenn du die Frage gestellt kriegst, was ist so eine gängige Antwort?
00:35:29: Ich berate Restaurants dass sie weniger Personal verliehen.
00:35:34: das ist so Einsatz.
00:35:36: Cool
00:35:37: Der längere Satz wäre ich räume alles auf damit weniger Chaos herrscht, damit weniger Stress herrsht und somit weniger gute Leute die Branche verlassen.
00:35:49: Also die Restaurants vor allem.
00:35:52: Wo gehen die guten Leute hin?
00:35:56: In Betrieben in denen schon Struktur und Ordnung herrschen, in denen man sich eben wohl fühlt, sehr künftig gezahlt wird ganz woanders.
00:36:09: Also das Schlimmste, was passieren kann ist jemand der X Jahre im Restaurant gearbeitet hat sagt hey das ist mir alles zu doof tschüss ich gehe jetzt irgendwo in Warenhausen bin da an der Kasse.
00:36:22: also so das is so Endstadion und mit meiner Kleinigkeit versucht es dann ein bisschen zu bewegen in die entgegengesetzte Richtung.
00:36:31: Okay verrückt!
00:36:32: Da hast du dir ein großes Projekt aufgebunden oder?
00:36:37: jemand muss ja
00:36:38: machen oder?
00:36:42: Jemand muss ihn anfangen machen.
00:36:44: Ah, irgendwo, ja.
00:36:46: Okay und wenn du dann also das Telefon klingelt und dann ist... bin ich dran und dann sag' ich, ah Emily!
00:36:54: Ich hab gehört!
00:36:55: Du machst was mit meinen Mitarbeitern.
00:36:58: Wie läuft das erste Gespräch von Statten?
00:37:01: Also wie ...
00:37:03: Immer vor Ort?
00:37:04: Also nie am Telefon?
00:37:05: Das ist immer.
00:37:07: Es sind meistens Menschen im Telefon, die auch Gastgeber sind.
00:37:12: Wegenselten irgendwie so eine Geschichte.
00:37:15: immer vor Ort und dann gehe ich mal meistens mit der Geschäftsführung reden.
00:37:21: Und oft ist es so dass alles brennt und alles schlimmer ist und ich verlieh meine Mitarbeitungen.
00:37:26: Ich finde keine guten Leute mehr.
00:37:27: Alles ist schlimm, alles ist kaus.
00:37:30: Die Küche ist noch irgendjemandes krank.
00:37:33: Heute ist noch jemand ausgefallen.
00:37:34: was mache ich jetzt?
00:37:37: Ja, und dann bin ich so da.
00:37:40: Und meistens wenn alles brennt ist selten das Problem.
00:37:46: Es sind oft ein paar Punkte an denen man arbeiten kann.
00:37:51: Ich lasse den Werden auch aufs Reden.
00:37:55: Was ist geschehen?
00:37:56: Eben hat es einen Wechsel gegeben.
00:37:59: Hat sich etwas verändert.
00:38:01: Haben die einen neuen Chef?
00:38:03: Einfach mal einen Einblick!
00:38:05: Und dann erzählen die mal und schauen mir eigentlich das Ganze mit ihm an.
00:38:12: Rät den aber auch ganz schnell mitten Personal, weil es richtig ist, dass ich so beide Seiten kenne.
00:38:18: Wenn man sowas von oben abgeht, aber auch wie das tagtägliche
00:38:21: Union ist...
00:38:22: ...und dann ja!
00:38:23: Dann brechen wir das runter auf.
00:38:25: wo brennt's wirklich?
00:38:27: Offices einfach eben.. Die Leute werden nicht pünktlich bezahlt oder gar nicht bezahlt.
00:38:32: keine Pausen drei Wochen durchgearbeitet und dann muss es jemand anderes tragen.
00:38:39: Irgendeine Kündigung, das frisst ja alles Zeit und Geld.
00:38:43: Und oft ist entweder keine Zeit oder kein Geld oder beides.
00:38:51: Ja und dann kommt so Basisschulungen rein wie hey sind deine Leute geschult?
00:38:57: wenn nein okay er ist der Schritt schon.
00:39:01: wir alle mal, dass alle am gleichen Strang ziehen.
00:39:04: Das ist halt auch ein Problem.
00:39:05: es hat viele ungelähnte Leute auch und dann regen sich oft die Gelernten auf weil das nicht die Qualität entspricht.
00:39:15: also man legt eigentlich zu Beginn alles lahm beginnt man stückweise das alles anzuschauen.
00:39:21: Haben wir Putzlisten, haben wir... Das ist ganz Basis.
00:39:25: und dann baut man es langsam auf.
00:39:27: Da hat nur eine Karte.
00:39:28: wurde die Karte selbst geschrieben also die Speisekarte.
00:39:31: Man macht viel Adrenalin, das Sinn.
00:39:34: Haben wie wenn eine Weinkartel oder ist das einfach irgendwo in der Küche aufgehängen?
00:39:38: Das sind so Aufräumarbeiten.
00:39:42: Ganz viel
00:39:43: Arbeit.
00:39:45: Okay okay.
00:39:46: Und aber wenn's dann richtig Also sage ich mal richtig, richtig brennt.
00:39:50: Dann läuft ja alles weiter und man hat dann noch den Montag zum Durchschnaufen vielleicht.
00:39:59: Und das ist doch irre schwer am Anfang auch irgendwo Schulungen zu machen und es zu erarbeiten.
00:40:13: Das Einfachste ist die Zahlen anzuschauen mit dem der Zielfirma gehört.
00:40:21: irgendwo wird es bluten, oft im Umsatz weil die Qualität nicht stimmt und wenn wir dort direkt eingreifen sagen hey schau das ist die direkte Reflektion von dem was hier geschieht.
00:40:35: wie schnell möchtest du's ändern?
00:40:37: dann kommt immer die Antwort jetzt.
00:40:41: Und da nehmen wir ein Element eben sucht zum Beispiel kein Umsatz.
00:40:45: Ich hatte in einem Restaurant keinen Umsatz.
00:40:48: Sie hatten nicht mal eine Weinkarte und haben sich gefragt, warum sie kein Geld machen.
00:40:53: Das kann man ja mega schnell umsetzen.
00:40:55: das ist Händler anrufen Wein bestellen auf die Karte klatschen dass es der Gast nimmt Und dann im Anhang die Person schulen das ist exakt auch verkaufen Speisekarte genau dasselbe.
00:41:07: Ein Kunde hat irgendwie zwanzig Seiten von Speisekarren.
00:41:11: da wussten wir schon hey Irgendwo verließt du Geld, mein lieber Kollege.
00:41:16: Entweder beim Einkauf oder bei der Produktion irgendwas ist da nicht gut.
00:41:20: und dann redet man mit der Küche und sagt ja okay das habe ich einmal verkauft.
00:41:24: und dann macht man einfach tschü-tschüss.
00:41:27: und das kann auch direkt umgesetzt werden.
00:41:29: aber eben hier wieder Puzzle ein kleines Ding und dann kann man es umsetzen.
00:41:34: und mit dem kommt immer eine Schule um einen Angang haben weil man kann so bei den Notfalldingern einfach eliminieren Stimmt die Kasse, hat's dort Fehler.
00:41:42: Das heißt wenn ich im Service bin... Ich tippe was?
00:41:45: Es kommt in der Küche nicht raus und da muss zehnmal einer nach hinten gehen sagen Nächstergang!
00:41:51: Kann man alles machen!
00:41:52: Kann mal alles machen aber es ist null effizient und das kostet halt einfach Nerven.
00:42:01: Also, ich so gut kenne mich nicht aus.
00:42:03: Aber ich würde jetzt sagen das sind doch eigentlich die normalen Ideen, die man zu Beginn hat.
00:42:09: Also dass wenn ich zwanzig Seiten Speisekarte habe mit verschiedensten Sachen und es sind ja jetzt nicht nur Eierspeisen sondern wirklich ganz unterschiedlich da muss sich das ja alles vorredigt haben.
00:42:22: Und wenn aber keiner kommt dann wird mir das schlecht oder ich muss auch die Leute haben, die sowas zubereiten können.
00:42:28: Das ist ja
00:42:30: Kevin, du bist in der Küche!
00:42:33: Machen Menschen so.
00:42:35: Also wie kommen die auf solche Ideen?
00:42:37: Wie stehen die dann plötzlich da dass sie bei Emily anrufen?
00:42:41: Wie kommt das Kevin?
00:42:44: Wenn du wieder die Speisekarte überfüllst bedeutet es auch Stress für dir.
00:42:49: also du brauchst eine gewisse Lagerung oder du kaufst Kackqualität ein wo das ist alles TK tief gefroren Und da fängt das ja schon mal an.
00:43:01: Du musst dann entweder bestimmte Sachen alles schon aufgetaucht haben oder du musst es in dem Moment auftauchen, äh... ...oder Gastas bestellen und dann guckt man das Lieblingsgerät aller Köche, die Mikrowelle?
00:43:17: So!
00:43:18: Da fängt er eh, da fängt das schonmal an.
00:43:22: Es ist aber auch... Also ich, viele Köche oder wir haben dann immer auch Tatsächlich, wenn man im Betriebsarbeiter arbeitet, der Chef hatte eine Riesenkarte gehabt.
00:43:32: Das war ein Atlas und so eine Tafel hat er ganz klein draufgeschrieben was es so alles gibt.
00:43:43: Ich glaube ich war zwei Monate in dem Betrieb nicht gängig geworden.
00:43:47: Und du warst ja wirklich den ganzen... Wir hatten ne Herdwörter von... Ist ja nicht so wie das war auch in Deutschland In Italien, dass die Kellner auch noch einen Krips haben
00:43:57: und
00:43:58: versuchen eine Pasta für alle zu bestellen.
00:44:02: Sondern in Deutschland war es alles unterschiedlich.
00:44:04: Man musste mir den gesamten Atlas kochen und wir hatten Töpfe und Pfannen überall stehen und das war alles wirklich vorbereitet.
00:44:13: Wir haben dort auch sechzehn Stunden am Tag geheulet, haben dann
00:44:16: alles
00:44:17: gekocht gemacht Vorbereiteten Eimern
00:44:20: etc.,
00:44:21: dann die Hälfte eingefroren, dann die hälfte wieder aufgetaut.
00:44:24: Also so eine Karte macht wahnsinnig viel Stress nicht nur für den Gast an sich, weil der Gast ist auch unter Stress.
00:44:32: wenn ich da reinkomme musst du ihn so lesen.
00:44:35: Da hab' ich ja am Ende schon vergessen was ich am Anfang hatte.
00:44:38: Ja also zu freuen hat er mir auch.
00:44:40: Der Chef noch mit seiner Tafel dazu.
00:44:42: das war absoluter Stress und Du als Koch musstest aber versuchen dass du ... so viel wie möglich Gerichte aus einer Soße machst, damit du das abwarten kannst.
00:44:54: In Deutschland ist es immer mal ein bisschen einfacher als Koch der Haustür, wenn man da drauf und gut ist oder jede Karponade hat.
00:45:03: Das ist so!
00:45:04: In den Teilen, wenn du dich dann so an die Richtbedienheiten halten musst, wie was gekocht wird, ist das natürlich auch geschollt.
00:45:10: Aber ich denke mal, das hatte ich im Gespräch gehabt mit einem Kollege von mir... Du darfst dir Ich darf ja jeder eine Gastronomie aufmachen.
00:45:24: Ich darf wirklich jeder, der Geld hat oder sagt okay ich habe jetzt nichts zu tun und ich mache jetzt ein Restaurant auf und das müsste eigentlich schon mal gestoppt werden.
00:45:37: Dann verliert wahrscheinlich die Emily oder ich dann unsere Arbeit.
00:45:39: ja also das was wir gerade machen aber ich darf hier wirklich jeder machen.
00:45:45: Wir haben jetzt zum Beispiel das alte Brauhaus wo ich gearbeitet habe.
00:45:49: Das ist auf dem Dom.
00:45:52: Das hat ein Riesenbiergarten gehabt, das war wunderschön!
00:45:58: Das haben die in drei aufgeteilt und da hat jemand das Restaurant übernommen.
00:46:04: Die hatte einen Modegeschäft gehabt und der hier Traum war es mal ein Restaurant aufzunehmen.
00:46:13: Die hat es tatsächlich mit der Stadt geredet und hat sich das Restaurant aufgemacht Eine Speisekatte reingehauen, die war weit weg von Butter und Bösen.
00:46:23: Mit sechs Euro im Gericht, sieben Euro im gericht, wo mir dann gesagt, okay... Was ist das?
00:46:31: Zwei Kugeln Eis!
00:46:32: Nee nee, da gab es auch Schnitzel, also so Preise wie vor Corona.
00:46:36: Das waren die Katze von nebenan ja.
00:46:39: Ja,
00:46:39: selbst die ist teurer.
00:46:41: Da musste er noch fellen ab der Spause, auch ebisch bis die Gräbe.
00:46:45: Ich glaube bei Katzen ist es Buttermilch oder so.
00:46:49: Auf jeden Fall hat er die dann aufgemachten, ein großes Event gemacht und dieses Restaurant hatte eine Brauerei gehabt.
00:46:57: Eine eigenständische Brauerei.
00:47:00: Wir hatten auch einen Traumeister gehabt.
00:47:04: das hat sie zugemacht, hat Bier aus den Flaschen verkauft, früh Mittag und abends hat sie aufgehabt.
00:47:12: jetzt ist es nur noch abends geöffnet, nur noch zu bestimmten Tagen also innerhalb von nicht mehr einem Jahr hat ihr das runtergerutscht Weil sie eben mal in Restaurants machen wollte.
00:47:25: Das war mein Traum, so wie ich schon immer ein Restaurant mache.
00:47:27: Jetzt hat es einen Geld gehabt und macht's auf... Was natürlich dann auch wieder bedeutet, das bestellt sich der Leute ein.
00:47:36: Es gibt auch einige, die freundlich arbeiten.
00:47:38: Und die sind ja dann auch nur mal früh, mal abends, jetzt nur noch abends und dann verlieren sie ja auch wieder.
00:47:49: Man handelt ja da eigentlich auch Du arbeitest mit Menschen, du handelst mit Menschen.
00:47:55: Das ist eigentlich so ein Fies was da gemacht wird und solche Leute sind dann eben die, die solche Riesenkarten schreiben und solche Riesensachen waren und gar nicht wissen was sie von Planen haben.
00:48:08: Der Koch oder der Kellner muss es dann irgendwo ausbaden und hat dann... Es gibt viele Kellners, es gibt viele Köcher.
00:48:16: Die sehen ja in jedem Restaurant vielleicht auch ein bisschen Hoffnung egal wie's ist.
00:48:21: Komm dann rein und prässt ihr zusammen, dann suchen sie sich einen neuen Job.
00:48:26: Genau!
00:48:28: Oder rufen wir eben mal hier
00:48:29: an.
00:48:31: Gut ich nehme auch nicht alle an, muss ich ja auch ganz ganz... Wo es eigentlich
00:48:34: früher in Italien wurde.
00:48:37: mir dann... Mir wurde früher immer angeboten, geht doch echt die Schweiz.
00:48:41: Warum gehst du natürlich in die Schweiz?
00:48:43: Ich war ja in so einer Hotelkette drinne Und die mich durch ganze Italien immer, so sechs Monate hier und sechs Monate da.
00:48:49: Und dann haben wir gesagt, wir hätten ja auch was in der Schweiz.
00:48:55: Da habe ich nicht mehr ein Küsschen gehabt.
00:48:57: Jeder hat gesagt können, man muss aber aufpassen.
00:48:58: In der Schweiz gibt es Regeln.
00:49:01: Du darfst da zehn Minuten oder zwanzig Minuten hast du Zeit, in der Saison zu spät zu kommen.
00:49:06: Jetzt sind Witz draus.
00:49:08: Das war mir schon immer im Grau.
00:49:09: Das ist das Geste!
00:49:11: Dass nach dem Service...
00:49:37: Wir vertuschen das einfach besser.
00:49:39: Das war das erste Mal, dass ich so darüber gehört habe wo wir uns das erste mal unterhalten haben.
00:49:44: Weil selbst mein ehemaliger Chef da kam.
00:49:46: er hat ja auch von der Schweiz immer geschwärmt um sein Hotel und Tier und da alles perfekt und alles geordnet ist was schön.
00:49:57: Und dann kommt die Gegenseilung.
00:50:00: Ja, ja!
00:50:03: Wie...
00:50:05: wie ist es?
00:50:07: irgendwie, wenn da so der Laden brennt.
00:50:10: Gibt es noch Auszubildende?
00:50:13: Also Lernende oder sind die dann auch schon irgendwie alle geflüchtet?
00:50:20: Ich habe ja damals die Hotelfachschule gemacht.
00:50:24: Bei mir war so die... ...fünfzig Prozent von der Hotelfach-Schule blieben in der Branche und der Rest ist gegangen.
00:50:32: Das war damals.
00:50:33: jetzt Es gibt mehrere Schulen, also es gibt mehr Schulen als vorhin die ausbilden.
00:50:44: Hotelfachschule auch die Werteprüfung und Servicelehre, also Azubis oder so das.
00:50:53: Aber dann im Beruf bleiben wenig.
00:50:57: Ich kann dir jetzt die Zahlen nicht genau geben wie viele sie sind aber ich weiß, dass es hat mehr Nachfrage im Sinne von die die starten hören einfach weniger auf und verlassen mega viele die Franche wegen eben den Umständen, die wir da unter anderem genannt haben.
00:51:16: Und die Verbände reden das es ein Problem gibt.
00:51:21: Punkte.
00:51:22: heute ist es aber einfach wie haben Personalprobleme und wissen nicht was damit machen.
00:51:29: also sie haben sogar eine Kampagne gestartet.
00:51:31: jetzt von paar Monaten finde ich recht.
00:51:33: süß ist der Verband selbst.
00:51:36: Sie haben ganz viele Videos eingesammelt von verschiedenen Betrieben, um Danke zu sagen an alle im Service und in der Küche und Rezeption und so... Und dort hat es auch gestoppt!
00:51:48: Also das ist so gut gemeint, einmal mal Danke sagen, aber eben Dienstpläne immer noch oft ein Chaos, Bezahlung spät verzögert, viel Unordnung.
00:52:02: Es ist halt ein bisschen schade, weil noch der Mann... Habt
00:52:07: ihr auch das duale System bei euch?
00:52:10: Ja.
00:52:11: Genau!
00:52:13: Und die Hotelfachschule so entweder kann man studieren oder man kann es als Lehre abschließen.
00:52:18: Studium ist meines Wissens also bei mir war's vier.
00:52:20: Man kanns aber auch mit drei plus Praktikum irgendwie so verbinden und die Lehre selbst sind drei Jahre.
00:52:27: wenn ich mich jetzt nicht täusche Genau, wenn ich mich jetzt gar nicht täusche.
00:52:34: Und dass sich das natürlich auch rumspricht, ne?
00:52:36: Wenn ich irgendwo arbeite und dann fragt... fragt mich keine Ahnung Jugendlicher wie ist es da?
00:52:44: oder man kommt mal irgendwie ins Gespräch und ich sage ja geht auf gar keinen Fall hin.
00:52:49: Das
00:52:51: gibt auch einen Mega-Sprung in den Generationen.
00:52:55: also wir haben so wie ich's gelernt habe und ich nehme jetzt mal alle älter als ich So wird's gemacht, so wird es immer sein.
00:53:03: Und wenn du das nicht tragen kannst, dann bist du halt einfach zu schwach und jetzt kommen dir die Jüngeren sagen ... Du hast den Schuss nicht gehört?
00:53:12: Ich geb mir das nicht mehr oder ich geb mir nicht mehr die achtzehn Stunden.
00:53:16: Ich geb mich nicht mehr.
00:53:18: schon über acht Stunden sagen viele hey spinnste eigentlich!
00:53:21: Ich möchte noch ein Leben.
00:53:23: Ja.
00:53:24: Jetzt kommt die Herausforderung nebst dem was es sonst schon viel Chaos gibt in der ganzen Branche, dass die Jungen sagen okay ich finde den Beruf schön also das eigentliche finde ich mega schön aber die Umstände sind Katastrophen.
00:53:42: Da sehe ich eben so meine Aufgabe mit Hospitality inside out was irgendwie so zu konstruieren dass man dem beruf noch mag weil ich neben dem da ist mich viel beklagt habe.
00:53:54: Ich liebe es, Gasgebering zu sein.
00:53:56: Für mich ist gibt nichts Schöneres als jemanden am Tisch zu sehen und sagen hey die haben jetzt einen Megaabend!
00:54:03: Und unser Team war für das zuständig.
00:54:05: ich finde das so schön.
00:54:06: Es gibt nichts Schöneres für mich persönlich.
00:54:11: aber eben dass die dahinter so leiden... Das geht nicht mehr auf.
00:54:15: Es geht einfach nicht mehr drauf.
00:54:18: Es gib doch auch sehr viele die sagen Ich würde gerne mit Menschen arbeiten und dann überlegen sich immer, was heißt das?
00:54:25: Also so kriege ich das mit.
00:54:27: Ich würd gern etwas mit Menschen machen.
00:54:29: Mach doch Pflege!
00:54:32: Pflege, genau.
00:54:33: Ja, nee also jemand den Hintern wischen hat man dann irgendwie gleich als erstes im Kopf.
00:54:39: Ah ne mag ich nicht, aber sagt keiner.
00:54:41: Ich würde gern was mit Menschen tun.
00:54:43: wie wär's denn mit der Gastro?
00:54:46: Wie wäre es dort Gastgeber zu sein?
00:54:49: Und das ist ja eigentlich Also so wie ich jetzt auch unsere Gespräche hatte, total naheliegend eigentlich zu sagen.
00:54:59: Wenn ich was mit Menschen machen möchte dann muss sich nicht Bestatter oder Televierer werden sondern da kann ich ja auch...
00:55:06: Ja bestatter ist ja eigentlich gut weil die Antworten man nicht mehr
00:55:08: hat.
00:55:08: Na sei mal Kunden!
00:55:13: Denk ist auch die Temperatur egal erstmal.
00:55:16: Das riecht auch.
00:55:21: Ja, aber alle werden älter.
00:55:22: Da muss man mal ein bisschen länger warten.
00:55:28: Ebenso das ganze Bild darf und soll sich ein bisschen ändern.
00:55:33: Es geht nicht darum dass man es schön redet weil das bringt nichts die Leute sind nicht dumm oder dass man wirklich Arbeitsplätze schafft die an denen man gerne ist eben ob man das jetzt damit zu pausen macht oder einfach mal.
00:55:48: also für mich hat das auch mit Respekt zu tun, oder?
00:55:51: Wenn ich jetzt einen Dienstplan rausgebe zwei Tage vor der neuen Woche.
00:55:57: Wie will dann jemand eine Familie haben, Freunde pflegen vielleicht auch mal für sich was machen?
00:56:05: es geht nicht und man kann so viele Sachen davon kontrollieren.
00:56:10: Man kann kontrollieren.
00:56:11: wie werden die Leute eingearbeitet?
00:56:14: Werden die eingearbeitet?
00:56:16: Oder ist so, ja schau mal dem zu.
00:56:18: Der macht das schon aber vielleicht hat dann die Greta an dem Tag kein Bock.
00:56:23: Macht nur die Hälfte und es wird dann so weitergegeben oder... Dort kann man alles steuern.
00:56:30: werden die Leute gut eingearbeitete?
00:56:33: Wenn jemand eine Schichtübergabe habt geht der einer einfach und sagt Ja wie können voll mit der Schürtel Tschüss!
00:56:38: Geht mich nichts mehr an.
00:56:41: Du, wir hätten vielleicht noch das und das offen.
00:56:44: Kannst du das übernehmen?
00:56:45: oder soll ich so einen Dialog?
00:56:48: Oder ja... Einfach auch jemand der jetzt zwei Wochen durcharbeitet, dass er nicht noch eine dritte Woche durcharbeiten möchte.
00:56:56: Nur weil es kann, muss er es halt nicht, oder?
00:56:59: Sondern dass man da vielleicht denkt, haben wir dann doch jemand anders.
00:57:04: Wenn nein!
00:57:05: Wie finden wir diese Personen?
00:57:08: Es sind alles solche Sachen, können wir alles lösen.
00:57:12: Aber man muss auch da ein bisschen wollen, oder?
00:57:15: Und irgendwann kommt auch die Branchenblindheit von.
00:57:18: wir machen jetzt unsere Arbeit.
00:57:20: Wir sind jetzt da im Strudel und haben keine Zeit.
00:57:23: Und alle anderen machen sowieso auch so.
00:57:26: Das muss mal ein bisschen brechen
00:57:27: meiner Meinung nach.
00:57:29: Da finde ich ja immer unserer Erzug ist gut weil diese Betriebsblindheit die brechen die eigentlich sehr schnell also die neue Generation in dem die wirklich fragen warum Warum machst du das?
00:57:43: Thema hatten wir ja schon gehabt.
00:57:49: Ich finde auch, dass zum Beispiel die Jugend möchte das gerne machen aber nicht unter dem Umständen.
00:57:57: und so wie sich eigentlich auf die Generation oder die Welt jedes Mal verändert muss ich auch die Arbeitskultur in der Gastronomie oder der Hotellerie verändern müssen dann auch schauen Wie kommen wir weiter?
00:58:12: Wie können wir das Gastgeber sein, weiterhin bieten mit der neuen Generationen.
00:58:17: Wie können man den entgegenkommen?
00:58:20: und dann muss er... Man will ja trotzdem am Ende ein guter Gastgebers sein.
00:58:23: Man will auch als Chef seinen Geld verdienen.
00:58:27: Und das muss ich dann irgendwie docken.
00:58:29: Ich kann mich jetzt nicht immer wieder so.
00:58:31: früher ging es auch.
00:58:33: Ich kannte es wirklich nicht mehr hören.
00:58:35: Früher war das zu.
00:58:37: Ja aber das war früher.
00:58:38: Jetzt ist es so.
00:58:39: Jetzt müssen wir eben schauen, wie können wir das verändern?
00:58:41: Wie können wir nach vorne
00:58:42: gucken?".
00:58:44: Und da finde ich ja auch zum Beispiel mit der KI.
00:58:49: Ich find' es gar nicht so doof!
00:58:52: Wenn man's ordentlich nutzt... Zum Beispiel in der Hotellerie, du hast Personalmange.
00:58:57: Du hast wenig Personal damit.
00:58:58: Da muss die Rezeption, die muss den Gast bedienen und die muss ... Die muss hinten ist Backoffice machen, Rechnung schreiben, E-Mails beantworten
00:59:08: etc.,
00:59:09: Wochenberichte schreiben.
00:59:10: Dann muss er noch Rechenschaft im HD abgeben und also ganz viele Sachen wo der dann auch gestresst ist, derjenige und wenn dann ein Gast mal mürrisch ist gibt ja auch mürrische Antworten.
00:59:23: das fehlt da nicht dazu.
00:59:25: investieren und sowas zu investieren sagen etwas aus dem wochenbericht macht eine kei.
00:59:29: wenn ich die ordentlich anlärm macht das und somit habe ich oder emails beantworten.
00:59:34: somit hab ich dass der Arbeiter wieder zu dem gast kann, dass er seine arbeit machen.
00:59:41: weil heutzutage musst du als Rezeptionist ja wahnsinnig viele Aufgaben machen.
00:59:46: es ist nicht mehr nur das den Gast begrüßen ein Zitten wie lange bleibt und etc.
00:59:53: Und vielleicht mal eine E-Mail beantworten, das ist ja so wahnsinnig viele Aufgaben dahinter stehen, die du als Rezeptionist wissen musst... ...und das zu vereinfachen.
01:00:02: Machen aber viele nicht!
01:00:04: Also da geht dann wieder das von der Cheffi da halt schon gut.
01:00:08: Wir investieren in Fassaden, wir investieren neue Software, neue Dienstplansoftware am besten jede Woche ne Neue weil ja immer alles schöner ist und schneller geht, effizient.
01:00:24: Aber wir verlieren eigentlich, wir investieren nicht mehr in die Person, also in den Menschen in dem Betrieb.
01:00:32: Und da müsste man investieren zu sagen hey das auch ich gebe dir ein geiles Tool, sei bitte freundlich aufs Gas!
01:00:39: Es ist ganz einfach meisten.
01:00:44: Ich denke mal mir die Gastronomie oder die Hotellerie investiert wirklich zu viele Fassaden anstatt in den Menschen zu investieren.
01:00:55: Und dann kommen die bei uns zum Beispiel, ja ja Nümerhandel Benefits.
01:01:02: Was will der denn mit dem Fahrrad?
01:01:03: Damit er schneller aufarbeitet ist?
01:01:08: und was sie anbieten... sinnvolle Sachen bieten die nicht an als Benefits.
01:01:14: aber man prüstet sich damit.
01:01:17: ich gebe meinen Mitarbeitern Benefits
01:01:20: Ist ja kein Beinefeld, das ist ja einfach...
01:01:22: Der weiß davon gar nicht.
01:01:23: Wir haben ja auch zum Beispiel, ich kriege mir Gutscheine und wir kriegen Gutsscheine mit mir in den Hotels schlafen können, die es hier in Deutschland gibt wo ich mir sage was ... Ich arbeite da drinnen!
01:01:37: Hier jetzt nicht wenn ich Urlaub habe direkt wieder dahin wo ich dann vielleicht nur noch die Leute da drin arbeiten auch noch kenne.
01:01:44: meine Ruhe
01:01:45: also
01:01:46: umarbeitern dann zu kontrollieren wie dies besser machen, wie dies anders machen.
01:01:52: Also es hat ja trotzdem für den Chefetage immer wieder Eugen benutzen und das ist schwassend.
01:01:57: Aber anstatt wirklich mal zu investieren, ich brauche Personal was fehlt euch?
01:02:03: oder mal mit den Leuten zu reden?
01:02:04: Was die überhaupt haben möchten als Benefits?
01:02:08: Ja, die sagen sie am meisten schon was sie, wenn man mit den Leute redet... Man
01:02:11: sollte mir den Leuten kommunizieren!
01:02:14: Ich habe da mal von irgendjemandem Das zum Beispiel in so ein HD, so einen Hoteldirektor.
01:02:24: Sollte ihn sein Terminkalender ... Wenn er den Terminkalerender hat eine Viertelstunde oder zehn Minuten für jeden Mitarbeiter haben?
01:02:32: Wo da wirklich im Terminkarrenner steht.
01:02:34: ich mache jetzt nichts anderes.
01:02:35: Ich gehe jetzt zu Greta.
01:02:40: Die Greta
01:02:41: Setze mich mal mit der hin Hey wie geht's?
01:02:44: Wie geht es zu Hause?
01:02:45: Wie gibt´s da?
01:02:47: Dann merkt er, dann fühlt der Mitarbeiter sich auch wirklich willkommen.
01:02:52: Also es muss aber auch ernst gemeint sein.
01:02:55: So jetzt die Chewie geht's dir?
01:02:57: Okay tschüss danke.
01:02:58: Abgehakt fertig!
01:02:59: Jetzt dir gut super!
01:03:05: Und solche Kleinigkeiten wenn du die einführst... ...dann hast du dein Team und wenn du ein Team hast was hinter dir steht.. ..dann kann auch mal etwas schief gehen weil das Team baut.
01:03:17: tut ihr das dann irgendwo auch retten.
01:03:20: Aber wenn du jetzt dein Team auch schlecht behandelst und es sich absolut nicht willkommen fühlt, um den Betrieb einfach nur Arbeit und Geld zu verdienen merkt dass der Gast irgendwann alles kaputt.
01:03:33: Dann kannst du die beste Software haben, wie du willst oder die Inventur-Listen oder Dienstplan App oder sonstiges.
01:03:40: Gut und gut funktioniert.
01:03:42: Es ist eh vorbei
01:03:43: Und die Geschäftsführung also verliert dir damit auch Geld?
01:03:46: Also wenn da jemand absprengt weil kein Bock hat.
01:03:49: Der bezahlt ja dreimal, der bezahlt einmal für das er weg ist dann bezahlt er noch die Person, die ihn ersetzen sollte also die dort schon arbeitet und dann noch die ganze Rekrutierung.
01:04:01: Also es ist so auch schon finanziell macht's null Sinn.
01:04:05: nicht irgendwie auf seine Leute zu schauen weil da bezahlt schon Geld was sie nicht hat ins Leere.
01:04:12: Das macht nun... Es macht nur Sinn.
01:04:15: Mittlerweile der Abbau ist vielleicht in dem Moment, in diesem Monat ist das für dich wirtschaftlich.
01:04:20: Okay ich habe jetzt zwei tausend Euro weniger zu bezahlen diesen Monat.
01:04:25: Ist im Moment okay.
01:04:28: Aber langfristig was passiert denn mit denjenigen die dann drinnen sind?
01:04:33: Die dann den einen nicht ersetzen bekommen sondern sie ihn einersetzen müssen?
01:04:37: wie können Sie das denn machen?
01:04:42: Dann sind die krank, dann geht der Krankenstand los.
01:04:45: Und dann hast du wieder bisschen Ratten spannen.
01:04:47: Manchmal ist es so einfach eigentlich mit kleinen Sachen zu investieren in das Personal und nicht ständig zu loben oder ein Watte einzupacken.
01:04:56: Nein aber auch menschlich zu sein!
01:04:58: Die Menschlichkeit geht vor und funktioniert das auch wenn du mit deinem Personal menschlicher umgehst und das respektierst.
01:05:06: Das ist ja das was wir tagtäglich machen, oder?
01:05:10: Mit anderen.
01:05:11: Mit anderen?
01:05:11: Ja,
01:05:13: genau!
01:05:15: Die schönsten Momente.
01:05:17: und hier ein Beispiel als Koch tust du ja auch... Du versuchst ja wirklich Erinnerung zu schaffen für den Gast.
01:05:22: Das ist ja gastig Wenn das hundertprozentig schafft, dann denkt, ist der was und sagt, wow wie Mama gemacht hat oder wie Oma gemacht, dass es das schönste Kompliment war.
01:05:34: Warum machen wir das nicht für uns selber oder auch als Chef immer dahinterzunehmen, was Brau verdient, was Willer denn Schon
01:05:41: in der Beruftheit.
01:05:42: Vor allem wir stehen ja auch, oder früher?
01:05:44: jetzt haben wir ja Dienstzeiten, früher standst du acht Stunden mit den Leuten im engsten Raum zusammen und du kanntest die aber eigentlich gar nicht.
01:05:53: Oder dein Chef kannte die Leute gar nicht, da wusste gar nichts was ihnen vorgeht.
01:06:00: Wir sind ins Kühlausch gerannt um zu heulen, um zu schreien, um sonst etwas mit Langen zu machen und wir selber reingefressen.
01:06:09: Und dann passiert eben halt.
01:06:11: Dann geht ja der Ratmuschwanz weiter, dir eine Problem.
01:06:13: Du hast da noch Probleme zu Hause etc.
01:06:16: Und dann kommst du irgendwann mal an deinen eigenen Grenzen, musst aber trotzdem auf Arbeit gehen.
01:06:22: Somit wird es immer mehr und irgendwann bricht auch mal gestärkste zusammen.
01:06:28: Das hast du davon gekonnt.
01:06:29: Wie gibst du die Schuld?
01:06:33: Wenn du krank bist ... Du kannst der beste Mitarbeiter sein, ne?
01:06:37: Du bist krank, dann bist du ... Die kann das machen, gestern war noch da und heute ist so krank.
01:06:44: Also das ist dann immer so dieses... Mein Krankenwett steht niemandem.
01:06:49: Meine Frau hat mich nie verstanden, warum ich mal gesagt habe, wenn du krank bist, kommt doch eh nicht zu dir!
01:06:56: Und ich habe ja dann versucht einmal zu erklären es ist nicht arbeiten für mich.
01:06:59: Für mich ist das keine Arbeit.
01:07:02: Aber ich kann mein Team nicht alleine lassen.
01:07:03: Es geht nicht, funktioniert nicht.
01:07:07: Ich hab's leider Gottes auszugelernt oftmals nicht nein zu sagen, immer wieder ja zu sagen.
01:07:16: Obwohl ich ganz genau weiß es wird für mich kein anderer tun.
01:07:20: Aber du machst das automatisch, weil du machst es auch nicht für die Arbeit ansehen, sondern für das Team.
01:07:27: Und wenn man jeden kleinen Stück davon nimmt würde er das auch passen.
01:07:32: und wenn du weißt dass dein Chef hinter dir steht dann wirklich auch mal Zeit.
01:07:36: sich nimmt in seinem Terminkalender und fragt wie geht's?
01:07:40: Kommen wir selbst zu uns jetzt mal Themen und Hände, wir unterhalten uns einfach mal.
01:07:43: Und das mit jedem Mitarbeit.
01:07:45: Dann kommt dann auch eine Routine rein und dann ist es einfach nur schön.
01:07:50: Und der Chef merkt die seine Leute funktionieren.
01:07:53: wie kann ich sie auch einholen?
01:07:54: Das ist ja das was ich mit meinen Aktienwesen mache.
01:07:56: Darum rede ich auch gerne, kommuniziere gerne mit denen und weiß ganz genau okay er hat heute einen Problem mit seiner Freundin.
01:08:02: Er hatte gestern schon gehabt, dass er mir gesagt den kann ich heute in Überstoßzeit nicht dort hinstellen wo's Was weiß ich?
01:08:11: Rosen, oder so.
01:08:13: Da heult er mir.
01:08:15: Das weiß ich und da kann ich den anders einsetzen.
01:08:17: Dann stelle ich mal eben halt zum Gottmaschinen.
01:08:20: Und dann funktioniert das Team auch wieder.
01:08:25: Schönes Beispiel ja!
01:08:27: Wir haben in jedem Team diese starken leidenschaftlichen Menschen die nicht krank machen sondern die reißen sich den Arsch auf kommen aber nicht unendlich.
01:08:39: Dann
01:08:39: wäre es ja eigentlich sinnvoll, dass auch dann du als Führungskraft oder als Chef, dann lasst ihr...ne, du haltet nicht.
01:08:47: Ja das muss man aber machen, weil dieser ist
01:08:50: ja wie mit den Pausen einhalten.
01:08:51: Da musst du immer um die Führungskraft sagen, hey du willst heute nach Hause?
01:08:57: Wir kriegen das hin, auch ohne dich.
01:09:00: Auch wenn wir es nicht hinkriegen, also das ist so dieses, der Führungen muss gelernt sein.
01:09:09: Tausendeinheiten und auch dahinterstehenden Zugangteam stehen.
01:09:13: Das macht auch ein HD aus oder einen Küchenchef, oder einen Restaurantleiter.
01:09:19: Also das sind so Sachen die... Da müssen wir
01:09:23: noch panelen.
01:09:28: Emily jetzt haben wir von Hospitality Inside Out schon gehört und ich kann mir natürlich ganz gut denken warum der Zusatz inside out da hinten steht.
01:09:39: Aber ja, manchmal täuscht sich auch mit sein Gedanken.
01:09:44: Warum heißt dein Projekt eine Firma so?
01:09:49: Weil die Gastfreundschaft von innen beginnt und nicht
01:09:51: von außen.
01:09:53: Solange es vom Innen nicht wirklich nachhaltig kommt, vom Herzen kommt, gesund kommt können wir alles machen.
01:10:03: aber das wird beim Gast nicht gleich ankommen.
01:10:05: Deswegen ist Beginn im Team, es beginnt mit der Geschäftsführung dass wir das auch schön weitergeben können.
01:10:15: So, so habe ich es mir schon fast gedacht.
01:10:20: Das ist ein tolles Projekt auf jeden Fall.
01:10:27: Schön!
01:10:27: Also wir packen natürlich auch wieder alles in die Show-Notes, so wie sich's gehört... ...dass man sich da an dich wenden kann was deine Lieblings Kontaktiermöglichkeit, anrufen, E-Mail irgendwelche Plattformen.
01:10:44: Ich bin sehr auf Instagram aktiv also dort wenn es schnell gehen soll und sonst E-mail ist auch gut.
01:10:55: Gute Erfahrung mit Instagram gemacht?
01:10:57: Hey voll menschlich!
01:11:00: Es hat eine Menschenbranche das finde ich sehr gerne in Kontakt mit Menschen und dort bewegt sich vieler auf Instagram.
01:11:05: deswegen der Austausch finde ich persönlich.
01:11:08: aber Wenn's super professionell sein soll, dann die Mail.
01:11:12: Ich weiß nicht ob es immer harschaustprofessionell sein muss, sondern... Was
01:11:20: ist schon professionell oder?
01:11:21: Das ist natürlich auch noch die Frage!
01:11:23: Wenns menschlich harbert, dann muss man halt glaube ich auch menschlicht da angehen.
01:11:27: Wir haben das erst einmal über WhatsApp
01:11:31: geschmackt.
01:11:32: Ja, ist auch schön
01:11:34: Das
01:11:35: ist auch schön, kann man auch machen.
01:11:38: Hallo!
01:11:41: Was hast du so?
01:11:46: Ja, schön.
01:11:48: Gut also ich habe meine Punkte eigentlich durch.
01:11:53: Ich hab jetzt wieder gleich noch mal mehr Lust auf Südtirol gekriegt.
01:11:59: das war aber somit Was haben wir vielleicht noch nicht angesprochen?
01:12:08: Wo, wo?
01:12:10: vielleicht auch wenn ihr jetzt jemand zuhört der Ja Wir sind ja ein Ausbildungspodcast sagt okay ich habe hier hab hier vielleicht auch zwei drei gute Arzubis.
01:12:20: bei mir Gibt's da so Ich will nicht Hex sagen aber ihr wisst was ich meine gibt es so ein paar Sachen wo man sagt Es zusammen das hatten wir schon oder bezahlen einfach mal pünktlich.
01:12:34: Aber gibt es da vielleicht auch nochmal leichtere Sachen, wo ihr sagt es kommt immer gut an.
01:12:40: Probier das mal und vielleicht auch egal in welcher Branche du
01:12:43: bist.
01:12:43: Es sucht euch in eurem Team irgendeine Ansprechperson auf die ihr zählen könnt.
01:12:52: also dass ist wirklich wichtig.
01:12:54: so redebedarf ist extrem hoch wenn man jemandem team hat der das gleiche macht muss auch nicht unbedingt gelöst werden Wenn man einfach so ein bisschen zu viel mit sich tragt und zu viel macht, auch dass man jemand hat auf den man zugreifen kann.
01:13:14: Also bei dem man andocken kann.
01:13:16: Das möchte ich noch mehr geben.
01:13:18: Es kann oft schnell mal alleine und einsam sein.
01:13:24: Themen ansprechen also
01:13:28: mich
01:13:29: anfangen hinterm Rücken zulässt und uns direkt sein von nur wenn euch was nicht passt oder wenn euch irgendwas einfach mal ansprechen sagen wir das auf.
01:13:38: Das fand ich jetzt nicht okay, oder das fand ich okay.
01:13:41: Lob und auch Sachen einfach mal ansprechen, untereinander versuchen zu klären und nicht versuchen euch gegenseitig auszuspielen.
01:13:51: Es macht absolut keinen Sinn, dass so eine Ausbildung sollte auf dem Teamarbeit sein.
01:13:58: Gegenseitigt sich unterstützen und sich auch gegenseITich offen und ehrlich meine Meinung zu sagen.
01:14:06: Weil wie gesagt, in der Gastronomie arbeitet ihr alle für den gleichen Gas.
01:14:10: Und in anderen Arbeiten arbeitet er immer für die selbe Sache.
01:14:17: Also untereinander anfangen auch offen und ehrlich miteinander zu kommunizieren.
01:14:23: Das ist eigentlich so das Abend oben Zu sagen hey heute warst du n Arsch?
01:14:29: Dann ist es so!
01:14:30: Dann muss der Anderen das akzeptieren.
01:14:33: Aber im gleichen Sinn auch Hey Du hast heute wegen Schraubenslüssel ordentlich gehalten Und dann funktioniert das auch.
01:14:44: Wenn jeder seine Grenzen plant, wenn jeder sagt hey ich kann dir offen und ehrlich sein macht es auch viel mehr Spaß auf Arbeit zu kommen.
01:14:51: Dann in die drei Jahre oder vier Jahre Ausbildung dann eben halt auch durchzuziehen.
01:14:58: Man wird sich immer dran erinnern.
01:15:01: Beides ansprechen.
01:15:02: Positives wie
01:15:03: negativ.
01:15:07: Deine Augenbrauen wachsen sicher wieder nach.
01:15:13: Fehler zugeben und nicht versuchen, bei der Inne nicht da ist das auf den Inn zu schieben weil Fehler sind dafür da zu lernen.
01:15:24: Man braucht die Fehler als Azubi, darfst du Fehler machen?
01:15:26: Das ist auch
01:15:27: gut.
01:15:27: Fehler zu machen dann lernst du und dann eben offenerlich ansprechen hey ich habe die Soße gekackt.
01:15:36: Dann kommt der Chef, dann wird wahrscheinlich streng gucken.
01:15:38: Aber da sagt er nicht was auch okay du warst das.
01:15:41: Ich zeig dir jetzt wie du es am besten machst damit das nicht nochmal passiert.
01:15:46: Wenn du das auf dem anderen schiebst,
01:15:47: dann
01:15:48: geht im besten Fall der Chef zu dem Anderen der nichts dafür kann erklärt ihm dass Der kannst dann und du nicht Und du machst die Scheiße noch mal.
01:15:58: Also offen und ehrlich miteinander kommunizieren ist seit Azubis.
01:16:05: Wir müssen gemeinsam wachsen und nicht gegen andere.
01:16:11: Schön!
01:16:13: Gutes Schlusswort, würde ich sagen.
01:16:15: Ich sage vielen lieben Dank für eure Zeit, die Energie.
01:16:21: Und wenn hier jetzt die Zuhörer vielleicht sich auch ein bisschen adept fühlen und merken oh weil ich kann da irgendwie was ändern.
01:16:32: Da war viel Gutes dabei Aber euch kann man wunderbar kontaktieren Da gibt es keine Ausreden.
01:16:38: Danke für eure Zeit.
01:16:39: Danke
01:16:39: schön!
01:16:39: Also
01:16:41: ich danke, es war sehr schön.
01:16:44: Dankeschön.